StartseiteIslamBiden belehrte Hirsi Ali über den Islam

Brad­ford Thomas, 12.12.2014, truthrevolt.org

hirsi_aliIn einem Inter­view mit dem Wash­ing­ton Exam­in­er disku­tiert Men­schen­recht­lerin Ayaan Hir­si Ali den “echt­en Krieg gegen Frauen” der Anhänger des radikalen Islam, und die Notwendigkeit für die amerikanis­che Linke, die Real­ität anzuerken­nen. Während des Gesprächs erin­nerte sich Hir­si Ali an eine beson­ders auf­schlussre­iche Begeg­nung mit Vizepräsi­dent Joe Biden, in der er ver­suchte, ihr “ein oder zwei Dinge über den Islam” zu erzählen.

Hir­si Ali erk­lärte dem Exam­in­er, dass bei den Ver­suchen der Linken, jeden zu schützen, den sie als “Opfer des weis­sen Mannes” wahrnehmen, sie es ver­säumt haben, ehrlich den wahren Krieg gegen Frauen, der von radikalen Mus­li­men geführt wird, anzuschauen.

Sie denken, dass alle Reli­gio­nen gle­ich sind, aber das sind sie nicht”, sagte sie. “Ich denke, wenn ich in gutem Glauben diesen Stand­punkt ein­nehme, dann würde ich sagen, [sie nehmen die Posi­tion, die sie ein­nehmen, deshalb ein], weil sie sie [die Mus­lime] als Opfer sehen. Sie sehen sie als Opfer des weis­sen Mannes und deshalb denken sie: ‘Lasst sie uns schützen vor dem weis­sen Mann. Lasst sie uns schützen vor dem Kap­i­tal­is­mus…’ Das ist im besten Fall fehlgeleit­et und im schlimm­sten Fall böswillig.”

Die Organ­i­sa­tion von Hir­si Ali bietet einige beun­ruhi­gende Sta­tis­tiken über die Behand­lung von Frauen im Islam, ein­schliesslich 5’000 Ehren­morde weltweit jedes Jahr – davon zwis­chen 25 und 28 in den Vere­inigten Staat­en – und schätzungsweise 800 Mil­lio­nen Frauen und Mäd­chen leben unter der ständi­gen Bedro­hung. Die WHO schätzt, dass mehr als 125 Mil­lio­nen heute lebende Frauen und Mäd­chen der weib­lichen Gen­i­talver­stüm­melung unter­zo­gen wur­den.

Wo auch immer [Islamis­ten] an die Macht kom­men, sieht man genau, was sie tun: Das erste, was sie tun, ist, die Frauen aus dem öffentlichen Raum zu ver­ja­gen, sie zu zwin­gen, sich zu bedeck­en, sie zu ver­prügeln, verge­walti­gen, in die Sklaverei zu verkaufen”, sagte Hir­si Ali.

Der Zweck ihrer Organ­i­sa­tion ist es, Real­ität wie diese ans Licht zu holen, vor allem den west­lichen Lib­eralen zu zeigen, von denen sie sagte, sie müssten “ihr Denken über­prüfen.” Doch die Linke dazu zu brin­gen ist keine leichte Auf­gabe, wie Hir­si Ali’s Begeg­nung mit Vizepräsi­dent Biden beispiel­haft demon­stri­ert.

Bei einem Aben­dessen in Wash­ing­ton ver­suchte Biden, ihre Per­spek­tive auf die Beziehung zwis­chen dem islamis­chen Staat und Islam zu kor­rigieren, indem er sagte: “ISIS hat nichts mit dem Islam zu tun.” Als sie sich dage­gen ver­wahrte, sagte Biden, “Lassen Sie mich Ihnen ein oder zwei Dinge über den Islam sagen…”

Ich ver­liess das Gespräch dann höflich”, sagte Hir­si Ali. “Ich war es nicht gewohnt, mich mit dem Vizepräsi­den­ten zu stre­it­en.”

Wie der Exam­in­er skizziert, ist die Ken­nt­nis der Real­ität des Islam von Hir­si Ali in ihren eige­nen trau­ma­tis­chen Erfahrun­gen ver­wurzelt. Im Alter von 5 wurde sie in ihrer Heimat Soma­lia der weib­lichen Gen­i­talver­stüm­melung unter­zo­gen, während ihr Vater, der gegen diese Prak­tik war, im Gefäng­nis sass. Nach­dem ihr Vater geflo­hen war, zog er mit der Fam­i­lie nach Saudi-Arabien, später Äthiopi­en, und schliesslich nach Kenia um, als sie 11 war. Obwohl Hir­si Ali als prak­tizierende Mus­lim­in erzo­gen wurde, floh sie in die Nieder­lande, als ihre Fam­i­lie ver­sucht, sie in eine arrang­ierte Ehe zu zwin­gen.

Auch in Europa jedoch fand sie sich nicht in Sicher­heit. Nach­dem sie einen Sitz im Par­la­ment errun­gen hat­te, führte ihre offene Kri­tik des Islam schliesslich zum Mord an Filmemach­er Theo van Gogh, mit dem sie einen Kurz­film pro­duzierte über den Miss­brauch von Frauen im Islam. Ein Brief mit Mord­dro­hun­gen gegen Hir­si Ali wurde mit einem Mess­er an van Gogh’s Leiche geheftet. Die Men­schen­recht­sak­tivistin muss nun unter dem ständi­gen Schutz eines Sicher­heits­dis­pos­i­tivs reisen.


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