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16 Din­ge, die Is­ra­el ei­nen schlech­ten Ruf ge­ben, die aber nicht wahr sind

Quel­le: Is­ra­el Vi­deo Net­work

1. „Ju­den in Is­ra­el sind Weis­se Eu­ro­pä­si­sche Ko­lo­nia­lis­ten”

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Das jü­di­sche Volk sind die Ein­ge­bo­re­nen von Is­ra­el, dem Ge­burts­ort ih­rer Iden­ti­tät und ein­zig­ar­ti­gen Kul­tur, und sie hiel­ten dort ei­ne do­ku­men­tier­te Prä­senz über mehr als 3,000 Jah­re. Die Hälf­te der mo­der­nen is­rae­li­schen Ju­den kehr­te aus dem mitt­le­ren Os­ten, Afri­ka und Asi­en heim nach Is­ra­el. Ju­den, die aus Eu­ro­pa ka­men, wa­ren kei­ne Ko­lo­nia­lis­ten. Sie ha­ben kei­ne frem­de Macht re­prä­sen­tiert und ha­ben je­de Iden­ti­fi­ka­ti­on mit eu­ro­päi­schen Na­tio­nen ab­ge­legt und ab­ge­lehnt. Sie wa­ren Idea­lis­ten, die ihr ein­zig­ar­ti­ges Er­be zu­rück­ho­len und be­wah­ren woll­ten und die um die­sel­ben Rech­te kämpf­ten, wie sie al­len Völ­kern ge­währt wer­den: Selbst­be­stim­mung und Un­ab­hän­gig­keit in ih­rer al­ten Hei­mat. Vor über 150 Jah­ren kehr­ten Ju­den in im­mer grös­ser wer­den­der Zahl zu­rück, wur­den in den 1860er Jah­ren wie­der zur Mehr­heit in Je­ru­sa­lem, und eta­blier­ten Tel Aviv 1909. 1920 hat die in­ter­na­tio­na­le Ge­mein­schaft of­fi­zi­ell die ein­ge­bo­re­nen Rech­te des jü­di­schen Vol­kes an­er­kannt und die Re­stau­rie­rung des jü­di­schen Hei­mat­lan­des gut­ge­heis­sen.

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Als mein Gross­va­ter Eu­ro­pa 1925 ver­liess, gab es Wand­schmie­re­rei­en, die sag­ten: „Ju­den, geht nach Pa­läs­ti­na!” Und heu­te, wenn ich Eu­ro­pa be­su­che, sa­gen die Wand­schmie­re­rei­en: „Ju­den, raus aus Pa­läs­ti­na!” Was für ein kur­zes Ge­dächt­nis die­se Eu­ro­pä­er doch ha­ben!

2. „Zio­nis­mus ist Ras­sis­mus. Is­ra­el ist per De­fi­ni­ti­on un­de­mo­kra­tisch.”

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Ju­den, so­wohl sä­ku­la­re als auch re­li­giö­se, sind ein Volk, die das Recht auf Selbst­be­stim­mung ha­ben. Ras­sis­mus ist, den Ju­den ein Recht, das al­len an­de­ren Völ­ker, die durch ge­teil­te Iden­ti­tät und Er­be ver­bun­den sind, ge­ge­ben ist, ver­sagt wird. Das jü­di­sche Volk hat 1948 ei­ne de­mo­kra­ti­sche Re­gie­rung für sei­nen Staat eta­bliert. Als die UNO die Eta­blie­rung ei­nes jü­di­schen Staa­tes 1947 emp­fahl, und Is­ra­el als Mit­glied auf­nahm 1949, sah es kei­nen Wi­der­spruch zwi­schen der jü­di­schen und de­mo­kra­ti­schen Iden­ti­tät Is­ra­els. Is­ra­el ga­ran­tiert Men­schen jü­di­scher Ab­stam­mung ei­ne Über­hol­spur zur Bür­ger­schaft, ge­nau­so wie Po­len, Finn­land, Grie­chen­land und an­de­re Na­tio­nen Bür­ger­schaft auf­grund eth­ni­scher Vor­fah­renschaft ge­wäh­ren. Is­ra­el, die ein­zi­ge De­mo­kra­tie im mitt­le­ren Os­ten, ist ei­nes der di­ver­si­fi­zier­tes­ten und pro­gres­sivs­ten Län­der. Nicht-​jüdische Is­rae­lis, die et­wa 24 Pro­zent der Be­völ­ke­rung aus­ma­chen, ha­ben glei­che Rech­te vor dem Ge­setz. Über 15 Re­li­gio­nen sind of­fi­zi­ell an­er­kannt, Frau­en und die LGBT-​Gemeinde sind nach Ge­setz ge­schützt vor Dis­kri­mi­nie­rung, und es exis­tie­ren Durch­set­zungs­pro­gram­me, um Min­der­hei­ten bei der Be­wäl­ti­gung der Schwie­rig­kei­ten, de­nen sie sich ge­gen­über se­hen, zu hel­fen.

Tat­sa­che ist, dass das jü­di­sche Volk sich auf Is­ra­el ver­lässt:

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3. „Is­ra­el ist ein Apart­heids­staat.”

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Is­ra­el ist das Ge­gen­teil ei­nes Apart­heid­staa­tes. Es ist ei­ne mul­ti­kul­tu­rel­le De­mo­kra­tie und das ein­zi­ge freie Land im mitt­le­ren Os­ten. Is­ra­el an­zu­krei­den, ei­ne „Apart­heid” zu prak­ti­zie­ren, be­lei­digt be­rech­tig­ter­wei­se Is­rae­lis und vie­le Op­fer von rea­len Apart­heid­re­gi­men. Das is­rae­li­sche Ge­setz ver­an­kert glei­che Rech­te für al­le Bür­ger und Min­der­hei­ten par­ti­zi­pie­ren voll am öf­fent­li­chen Le­ben. Wäh­rend Is­ra­el, wie an­de­re mul­ti­eth­ni­sche De­mo­kra­tie­ren, mit Be­nach­tei­li­gun­gen von Min­der­hei­ten kämpft, ver­su­chen sei­ne Ge­set­ze, Un­gleich­hei­ten aus­zu­mer­zen. Is­ra­el prak­ti­ziert auch kei­ne Apart­heid in der West­bank und in Ga­za. ‘Pa­läs­ti­nen­ser’ sind kei­ne Bür­ger des jü­di­schen Staa­tes, und ei­ne gros­se Mehr­heit will das auch gar nicht. Sie wer­den von ih­ren ei­ge­nen Füh­rern re­giert — der Ha­mas und der pa­läs­ti­nen­si­schen Au­to­no­mie­be­hör­de.

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4. „Wenn Is­ra­el die West­bank ver­las­sen wür­de, dann gä­be es Frie­den”

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Als Is­ra­el den Li­ba­non ver­liess, gab es da Frie­den? Als Is­ra­el Ga­za ver­liess, gab es da Frie­den? Je­des Stück Land, von dem sich Is­ra­el zu­rück­ge­zo­gen hat, ver­wan­del­te sich in ei­ne is­la­mis­ti­sche Ter­ror­ba­sis mit dem Ziel, Is­ra­el zu zer­stö­ren. Is­ra­els blos­se Exis­tenz stün­de auf dem Spiel, wenn es ein­fach zu­sam­men­pa­cken und das Herz­stück sei­ner al­ter­tüm­li­chen Hei­mat ver­las­sen wür­de.

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5. „Die Grün­dung Is­ra­els war ei­ne schwe­re Un­ge­rech­tig­keit ge­gen­über der ein­ge­bo­re­nen Be­völ­ke­rung”

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In ei­nem Akt his­to­ri­scher Ge­rech­tig­keit hat die in­ter­na­tio­na­le Ge­mein­schaft nach ei­nem Jahr­tau­send der Ver­fol­gung und Ver­trei­bung an­er­kannt, dass das jü­di­sche Volk ein Recht auf Selbst­be­stim­mung in sei­ner ur­sprüng­li­chen Hei­mat hat, wie al­le an­de­ren ein­zig­ar­ti­gen na­tio­na­len Grup­pen. Das jü­di­sche Volk hat die Tat­sa­che ak­zep­tiert, dass auch an­de­re auf ih­rem Land le­ben und hat die Emp­feh­lung der UNO zur Auf­tei­lung der jü­di­schen Hei­mat an­ge­nom­men, so­dass pa­läs­ti­nen­si­sche Ara­ber den his­to­risch ers­ten pa­läs­ti­nen­si­schen Staat er­rich­ten kön­nen, und Is­ra­el hat al­len Ara­bern in sei­nen Gren­zen glei­che Rech­te ein­ge­räumt. Un­glück­li­cher­wei­se ha­ben die ara­bi­schen Füh­rer es ab­ge­lehnt, ei­nen jü­di­schen Staat zu ak­zep­tie­ren, wie klein auch im­mer, und ha­ben al­le Kom­pro­mis­se, die Ju­den und Ara­bern ih­re Wün­sche nach Selbst­be­stim­mung er­laubt hät­ten, bach­ab ge­schickt. Statt­des­sen ha­ben sie ei­nen nicht-​erfolgreichen Krieg ge­star­tet, um das ge­sam­te Ter­ri­to­ri­um sich an­zu­eig­nen, mit ka­ta­stro­pha­len Kon­se­quen­zen für die Mehr­heit der Ara­ber. Die ge­walt­tä­ti­ge Ab­leh­nung durch ara­bi­sche Füh­rer war, und ist wei­ter­hin, ei­ne Un­ge­rech­tig­keit für Ju­den und Ara­ber glei­cher­mas­sen.

6. „Is­ra­els Prä­senz in Ju­däa und Sa­ma­ria ist il­le­gal”

Stand­wi­t­hus

Sei­ne Prä­senz ist nicht il­le­gal. Is­ra­el ist in die so ge­nann­te West­bank ein­ge­drun­gen, nach­dem es von Jor­da­ni­en 1967 an­ge­grif­fen wur­de. Un­ter Ge­wohn­heits­recht und der Haa­ger Kon­ven­ti­on war Is­ra­el ver­pflich­tet, die Ge­gend zu ver­wal­ten, bis Frie­den er­reicht ist. Die UNO-​Resolution 242 (1967) ging da­von aus, dass Is­ra­el die Ter­ri­to­ri­en ad­mi­nis­triert, bis ara­bi­sche Län­der be­reit wä­ren, neue, si­che­re­re Gren­zen aus­zu­han­deln, wie es Ägyp­ten 1979 und Jor­da­ni­en 1994 ta­ten. Un­glück­li­cher­wei­se ha­ben ara­bi­sche Füh­rer je­des is­rae­li­sche An­ge­bot zum Frie­den und zu ter­ri­to­ria­len Kom­pro­mis­sen ab­ge­lehnt und ha­ben wei­te­re Ver­hand­lun­gen über die Grenz­ver­läu­fe ver­zö­gert. In der Zwi­schen­zeit be­dro­hen Ter­ro­ris­ten in der Ge­gend is­rae­li­sche Zi­vi­lis­ten und zwin­gen so Is­ra­el, sei­ne Si­cher­heits­ak­ti­vi­tä­ten in der gan­zen Re­gi­on bei­zu­be­hal­ten, wie in den Os­lo­er Ver­trä­gen ver­ein­bart.

7. „Is­ra­el stiehlt Was­ser von den ‘Pa­läs­ti­nen­sern’”

Menu­cha Shu­cha­to­witz

Is­ra­el steht zu­vor­derst in Sa­chen In­no­va­tio­nen bei Nach­hal­ti­gem Um­gang mit Was­ser und Markt­füh­rer in der Su­che nach um­fas­sen­den re­gio­na­len Lö­sun­gen zur Ver­wal­tung die­ser vi­ta­len, aber ra­ren Res­sour­ce. Is­ra­el teilt, nicht stiehlt, Was­ser. Es gibt sein ei­ge­nes Was­ser an ara­bi­sche Pa­läs­ti­nen­ser in si­gni­fi­kant grös­se­ren Men­gen als un­ter den Os­lo­er Ver­trä­gen ver­ein­bart (40% mehr je­des Jahr zwi­schen 2008 und 2012). Noch ver­braucht Is­ra­el Was­ser aus der West­bank. Es be­nutzt heu­te die­sel­ben Was­ser­quel­len, die es schon vor 1967 be­nutzt hat, und Sied­lun­gen wer­den aus dem is­rae­li­schen na­tio­na­len Was­ser­sys­tem ver­sorgt. Wei­ter hat Is­ra­el nach 1967 ara­bi­schen Pa­läs­ti­nen­sern ge­hol­fen, ihr Was­ser­sys­tem zu ver­bes­sern und das ver­füg­ba­re Frisch­was­ser um 275% er­höht, so­wie die An­zahl an die Was­ser­ver­sor­gung an­ge­schlos­se­ne arabisch-​palästinensische Städ­te von vier auf 309 er­höht. Man­che ara­bi­sche Ge­mein­den ste­hen heu­te vor ei­nem Was­ser­ver­sor­gungs­pro­blem, doch das liegt dar­an, dass die pa­läs­ti­nen­si­schen Füh­rer die rich­ti­ge War­tung ih­rer Was­se­rin­fra­struk­tur ver­säumt ha­ben, nicht we­gen Is­ra­el.

8. „Ost­je­ru­sa­lem soll­te die Haupt­stadt von ‘Pa­läs­ti­na’ sein, nicht von Is­ra­el”

Menu­cha Shu­cha­to­witz

War­um soll­te man Je­ru­sa­lem tei­len wol­len? Das jü­di­sche Volk hat tiefs­te Bin­dun­gen an die­se Stadt, die ih­re spi­ri­tu­el­le und phy­si­sche Haupt­stadt war wäh­rend 3’000 Jah­ren. Es war nie die Haupt­stadt von ir­gend ei­nem an­de­ren Volk oder ei­ner an­de­ren Na­ti­on. Wei­ter wur­den Ju­den wie­der die Mehr­heit der Be­völ­ke­rung vor über 150 Jah­ren und ha­ben seit Jahr­hun­der­ten in Ost­je­ru­sa­lem ge­lebt, aus­ser zwi­schen 1948 und 1967, als Jor­da­ni­en il­le­gal die Re­gi­on kon­trol­lier­te, al­le Ju­den ver­trieb, und jü­di­sche hei­li­ge Städ­ten schän­de­te. Nur Is­ra­el hat die Re­li­gi­ons­frei­heit so­wie den Schutz der hei­li­gen Städ­ten al­ler re­li­giö­sen Grup­pen ge­währ­leis­tet. Und schluss­end­lich, ge­mäss ei­ner Um­fra­ge von 2011 wol­len nur 30% der ara­bi­schen Ein­woh­ner von Je­ru­sa­lem Bür­ger ei­nes zu­künf­ti­gen pa­läs­ti­nen­si­schen Staa­tes wer­den, so er denn je ent­steht. Ein ge­teil­tes Je­ru­sa­lem wä­re für al­le Be­tei­lig­ten schlecht.

9. „Is­ra­el ver­treibt Ara­ber aus ih­ren Häu­sern im Ost­teil von Je­ru­sa­lem”

Menu­cha Shu­cha­to­witz

In Is­ra­el, ei­nem Rechts­staat, ge­sche­hen Aus­wei­sun­gen nur, wenn ein Mie­ter sei­ne Mie­te nicht zahlt oder wenn Häu­ser il­le­gal ge­baut wer­den, und die Ge­set­ze gel­ten glei­cher­mas­sen für Ara­ber und Ju­den. Falls Aus­wei­sun­gen un­ge­rech­ter­wei­se er­fol­gen, so kön­nen sich die Be­woh­ner an das is­rae­li­sche Jus­tiz­sys­tem wen­den, das re­spek­tiert wird für sei­ne Un­ab­hän­gig­keit und Be­reit­schaft, Re­gie­rungs­ent­schei­de her­aus­zu­for­dern. Ara­bi­sche Be­woh­ner von Ost­je­ru­sa­lem kön­nen in der gan­zen Stadt Häu­ser mie­ten oder kau­fen.

10. „Is­ra­el hält pa­läs­ti­nen­si­che po­li­ti­sche Ge­fan­ge­ne, ein­schliess­lich Kin­der, un­ter men­schen­un­wür­di­gen Be­din­gun­gen”

An Is­rae­li Pr­i­son

Das de­mo­kra­ti­sche Is­ra­el macht kei­ne po­li­ti­schen Ge­fan­ge­nen. Es steckt nur je­ne, die Ge­walt ge­gen Is­rae­lis aus­üben, ins Ge­fäng­nis, nach­dem sie von ei­nem Ge­richt ver­ur­teilt wor­den sind. Un­glück­li­cher­wei­se re­kru­tie­ren Ter­ro­ris­ten­grup­pen ara­bi­sche Kin­der und be­zah­len sie für die Aus­übung von Ge­walt, was Is­ra­el manch­mal da­zu zwingt, Min­der­jäh­ri­ge in ge­wahr­sam zu neh­men. Doch Is­ra­el steckt kei­ne Min­der­jäh­ri­gen un­ter 14 Jah­ren ins Ge­fäng­nis, und nur we­ni­ge un­ter 16 Jah­ren. Is­rae­li­sche Ge­fäng­nis­se sind so gut oder bes­ser wie die­je­ni­gen in li­be­ra­len De­mo­kra­ti­en, ge­mäss ei­ner Rei­he von Be­rich­ten. Wäh­rend des Kon­flik­tes mit der Ha­mas von 2014 hat Is­ra­el ara­bi­sche Ge­fan­ge­ne aus ei­nem Ge­fäng­nis im Sü­den um­plat­ziert, um sie vor Hamas-​Raketenfeuer zu schüt­zen.

11. „Wenn Is­ra­el Nu­kle­ar­waf­fen ha­ben kann, war­um soll man das dem Iran nicht auch er­lau­ben”

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Is­ra­el ist das ein­zi­ge Land der Welt, dem of­fen mit Ver­nich­tung ge­droht wur­de von sei­nen Nach­barn seit sei­ner Ge­burt 1948. Die Dis­kus­si­on über die is­rae­li­schen Nu­kle­ar­waf­fen soll­te erst dann be­gin­nen, wenn die Exis­tenz von Is­ra­el in der Re­gi­on ak­zep­tiert ist. Jeg­li­che Nu­kle­ar­waf­fen, die Is­ra­el be­sit­zen mag, wür­den erst als Ul­ti­ma Ra­tio zum Ein­satz kom­men bei ei­ner un­mit­tel­ba­ren Be­dro­hung sei­ner Exis­tenz. Im Kon­trast da­zu hat das Ré­gime im Iran seit Jah­ren öf­fent­lich die Ver­nich­tung Is­ra­els an­ge­droht und ver­spricht, ge­nü­gend Uran an­zu­rei­chern, um das zu tun. Es gibt ei­nen Un­ter­schied. Is­ra­el be­droht sei­ne Nach­barn nicht mit Ge­no­zid, Iran tut es.

12. „Mahmoud Ab­bas ist ein Part­ner für den Frie­den”

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„Ich wer­de nie zu­las­sen, dass ein ein­zi­ger Is­rae­li un­ter uns auf pa­läs­ti­nen­si­schem Land lebt…”
– Ab­bas, Füh­rer der PA

Klingt das wie Frie­den für dich?

Ich mei­ne, ernst­haft? Das ist der Mann, der sei­ne Dok­tor­ar­beit mit der Ver­leug­nung des Ho­lo­causts ge­schrie­ben hat. Wört­lich.

13. „Is­ra­el ist ver­ant­wort­lich für das Lei­den der ara­bi­schen Flücht­lin­ge”

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Die Ara­ber ha­ben ih­re Häu­ser 1947 – 1949 aus ei­ner Viel­zahl von Grün­den ver­las­sen. Tau­sen­de wohl­ha­ben­de Ara­ber gin­gen Weg im Vor­feld ei­nes Krie­ges, tau­sen­de wei­te­re ha­ben auf die Auf­ru­fe ara­bi­scher Füh­rer re­agiert, den Weg frei zu ma­chen für die vor­rü­cken­den Ar­me­en, ei­ne Hand­voll wur­de ver­trie­ben, doch die meis­ten sind ganz ein­fach ge­flo­hen, um nicht ins Kreuz­feu­er der Schlacht zu ge­ra­ten. Vie­le Ara­ber sa­gen, dass 800’000 bis 1’000’000 pa­läs­ti­nen­si­sche Ara­ber 1947 – 49 zu Flücht­lin­gen ge­wor­den sei­en. Die letz­te Volks­zäh­lung der Bri­ten 1945 fand un­ge­fähr 1.2 Mil­lio­nen dau­er­haf­te ara­bi­sche Ein­woh­ner im ge­sam­ten Bri­tis­hen Pa­läs­ti­na. Ei­ne Volks­zäh­lung, die 1949 von der is­rae­li­schen Re­gie­rung vor­ge­nom­men wur­de, kam auf 160’000 Ara­ber, die nach dem Krieg im neu­en Staat leb­ten. 1947 leb­te ein To­tal von 809’100 Ara­ber auf der­sel­ben Flä­che. Das be­deu­tet, dass nicht mehr als 650’000 pa­läs­ti­nen­si­sche Ara­ber zu Flücht­lin­gen ge­wor­den sein kön­nen. Ein Be­richt des UNO-​Vermittlers in Pa­läs­ti­na kam auf ei­ne noch nied­ri­ge­re Flücht­lings­zahl – 472’000.

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Ob­wohl viel zu hö­ren ist vom Lei­den der pa­läs­ti­nen­si­schen Flücht­lin­ge, so wird we­nig ge­sagt über die Ju­den, die aus ara­bi­schen Staa­ten flo­hen. Ih­re Si­tua­ti­on war lan­ge pre­kär. Wäh­rend der UNO-​Debatten von 1947 wur­den sie von ara­bi­schen Füh­rern be­droht. So sag­te bei­spiels­wei­se der ägyp­ti­sche De­le­gier­te vor der Ge­ne­ral­ver­samm­lung: „Das Le­ben von ei­ner Mil­li­on Ju­den in mus­li­mi­schen Län­dern wä­re durch die Tei­lung in Ge­fahr.” Die An­zahl Ju­den, die aus ara­bi­schen Län­dern nach Is­ra­el flo­hen in den Jah­ren nach der Un­ab­hän­gig­keit Is­ra­els war bei­na­he dop­pelt so hoch wie die An­zahl Ara­ber, die Is­ra­el ver­lies­sen. Vie­le Ju­den durf­ten nicht viel mehr als die Klei­der auf dem Leib mit­neh­men. Die­se Flücht­lin­ge hat­ten nicht den Wunsch, zu­rück­zu­keh­ren. Man hört we­nig von ih­nen, weil sie nicht lan­ge Flücht­lin­ge blie­ben. Von den 820’000 jü­di­schen Flücht­lin­gen zwi­schen 1948 und 1972 wur­den 586’000 in Is­ra­el an­ge­sie­delt zu ho­hen Kos­ten, und oh­ne je­de Kom­pen­sa­ti­ons­zah­lung von ara­bi­schen Re­gie­run­gen, die ihr Ei­gen­tum kon­fis­zier­ten. Is­ra­el hat kon­se­quen­ter­wei­se ver­langt, dass je­de Ver­ein­ba­rung zur Ent­schä­di­gung von pa­läs­ti­nen­si­schen Flücht­lin­gen auch ara­bi­sche Re­pa­ra­tio­nen für jü­di­sche Flücht­lin­ge um­fas­sen müs­se. Bis zum heu­ti­gen Tag ha­ben ara­bi­sche Staa­ten es ab­ge­lehnt, je­nen hun­dert­tau­sen­den von Ju­den, die ih­re Hei­mat und ihr Ei­gen­tum vor der Flucht aus ih­rem Land zu­rück­las­sen muss­ten, in ir­gend ei­ner Wei­se zu ent­schä­di­gen. Bis 2014 ha­ben von den bei­na­he 1’000 UNO-​Resolutionen zum mitt­le­ren Os­ten min­des­tens 173 ei­nen di­rek­ten Be­zug zu pa­läs­ti­nen­si­schen Flücht­lin­gen. Selbst 2014 sind die jü­di­schen Flücht­lin­ge aus ara­bi­schen Län­dern in kei­ner si­gni­fi­kan­ten UNO-​Resolution er­wähnt.

14. „Is­ra­el setzt un­ver­hält­nis­mäs­si­ge Ge­walt ein ge­gen die Ha­mas”

Der ju­ris­ti­sche Be­griff „un­ver­hält­nis­mäs­si­ge Ge­walt” be­zieht sich nicht auf die Äqui­va­lenz der Op­fer oder der Waf­fen, son­dern auf mi­li­tä­ri­sche Ak­tio­nen, die mehr zi­vi­len Scha­den an­rich­ten, als durch den mi­li­tä­ri­schen Ge­winn recht­fer­tigt wer­den kann. Im Wis­sen, dass Zi­vi­lis­ten im­mer lei­den im Krieg, hat Is­ra­el trotz der un­er­bitt­li­chen An­grif­fe der Ha­mas auf is­rae­li­sche Bür­ger Zu­rück­hal­tung ge­übt, ob­wohl die meis­ten Län­der nicht ei­nen ein­zi­gen Ra­ke­ten­an­griff to­le­rie­ren wür­den. Is­ra­el ist breit ge­lobt wor­den für sei­ne Ver­su­che, Scha­den der Zi­vil­be­völ­ke­rung so ge­ring wie mög­lich zu hal­ten, in­dem es vor be­vor­ste­hen­den An­grif­fen ge­warnt hat, Ope­ra­tio­nen ab­ge­bro­chen hat, falls sich Zi­vi­lis­ten in der Ziel­zo­ne be­fan­den, und die Lie­fe­rung von hu­ma­ni­tä­ren Gü­tern si­cher­stell­te. Die is­rae­li­schen Prin­zi­pi­en ha­ben den bri­ti­schen Mi­li­tär­ex­per­ten Col. (ret.) Ri­chard Kemp da­zu ge­bracht, zu be­zeu­gen, dass Is­ra­el mehr tut „das Le­ben von Zi­vi­lis­ten im Kriegs­ge­biet zu schüt­zen, als je­de an­de­re Ar­mee in der Ge­schich­te der Krieg­füh­rung.” Im Ge­gen­satz da­zu be­nut­zen Is­ra­els ter­ro­ris­ti­sche Geg­ner Zi­vi­lis­ten als mensch­li­che Schutz­schil­de, kämp­fen aus zi­vi­len Zen­tren her­aus, grei­fen is­rae­li­sche Zi­vi­lis­ten an, und er­hö­hen da­durch auf tra­gi­sche Wei­se zi­vi­le Op­fer.

Um die Din­ge in die rich­ti­ge Per­spek­ti­ve zu rü­cken:

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15. „Ga­za ist im­mer noch il­le­gal be­setzt”

Is­ra­el hat kei­ne Prä­senz in Ga­za seit 2005. Im Jahr 2005 hat Is­ra­el al­le jü­di­schen Sied­lun­gen im Ga­za­strei­fen ent­wur­zelt und al­le sei­ne Kräf­te auf die “1967 Li­ni­en” zu­rück­ge­zo­gen. Ga­za wird aus­schliess­lich von Ara­bern re­giert und teilt auch ei­ne Gren­ze mit Ägyp­ten, über die Is­ra­el kei­ne Kon­trol­le hat. Die Ha­mas, die Ga­za kon­trol­liert, steht in ei­nem an­dau­ern­den Krieg mit Is­ra­el und be­schiesst dau­ernd un­schul­di­ge Is­rae­lis mit Ra­ke­ten­feu­er. Is­ra­el kon­trol­liert sei­ne ei­ge­nen Gren­zen mit Ga­za, zu­sam­men mit dem Luft­raum und der Küs­te, um Zi­vi­lis­ten zu schüt­zen und die Ha­mas und ih­re Ver­bün­de­ten da­von ab­zu­hal­ten, Waf­fen für Ter­ro­ris­mus zu im­por­tie­ren. Wenn die Re­gie­rung in Ga­za auf­hö­ren wür­de, Is­ra­el zu at­ta­ckie­ren, dann wür­den die­se Mass­nah­men über­flüs­sig und der Ga­za­strei­fen, der an der­sel­ben wun­der­schö­nen Mit­tel­meer­küs­te liegt wie Tel Avia, könn­te flo­rie­ren.

16. „Is­ra­el ist der Go­li­ath der heu­ti­gen Zeit”

Midd­le East Truth

„Al­les hat sich in je­nem ent­schei­den­den Krieg (6-​Tage-​Krieg) ver­än­dert. Is­ra­el – in den Au­gen ei­nes Gross­teils der Welt – wur­de zu ei­nem star­ken und durch­set­zungs­fä­hi­gen Staat, wäh­rend in an­de­ren Au­gen Is­ra­el zu ei­nem im­pe­ria­lis­ti­schen und un­ter­drü­cke­ri­schen Staat wur­de. In je­nem Krieg von 1967 ging Is­ra­el be­rech­tig­ter­wei­se in die Of­fen­si­ve, und der An­grei­fer kriegt für ge­wöhn­lich schlech­te Pres­se. Die pro­gres­si­ve und lin­ke öf­fent­li­che Mei­nung – fast au­to­ma­tisch – iden­ti­fi­ziert sich ger­ne mit je­ner Sei­te, die als schwach an­ge­se­hen wird. Is­ra­el, in ih­ren Au­gen, war nicht län­ger Da­vid, son­dern Go­li­ath. Und da der Haupt­zweck der Me­di­en nicht ist, zu in­for­mie­ren, son­dern zu ver­kau­fen, ha­ben sie die Me­di­en­kon­su­men­ten mit sim­plis­ti­schen Por­träts des Kon­flikts ge­füt­tert; zwei Sei­ten, gut und bö­se, stark und schwach, Un­ter­drü­cker und Un­ter­drück­te, Da­vid und Go­li­ath. Die­ses Mo­dell der Be­richt­erstat­tung hat den israelisch-​palästinensischen Kon­flikt in ei­nen bil­li­gen Hollywood-​Film trans­for­miert, in dem es kei­ne Schat­tie­run­gen gibt zwi­schen schwarz und weiss, zwi­schen Ober­bö­se und ab­so­lut gut.” – Le­sen Sie hier mehr.

*Vie­le der In­for­ma­tio­nen in die­ser Lis­te sind mit der Hil­fe von un­glaub­lich vie­len Quel­len zu­sam­men­ge­stellt wor­den, die von Stand­Wi­t­hUs stam­men, ei­ner Or­ga­ni­sa­ti­on, die den Pro-​Israel-​Informationskrieg an Uni­ver­si­tä­ten heu­te an­führt.

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