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Ein israelischer Linker an J-Street: Hört auf! — 1 Kommentar

  1. Ein sehr schön­er Beitrag eines linksste­hen­den Israeli an seine sich als „links“ beze­ich­nen­den jüdis­chen Israelkri­tik­er. Deren Kri­tik­feld ist klar umris­sen: Es fängt bei Israel an und endet exakt bei Israel und das ist ein Prob­lem, das sich­er nicht nur für Außen­ste­hende kaum nachvol­lziehbar ist. Sie scheinen vol­lkom­men unfähig, einen kri­tis­chen Blick auf andere, geschweige denn, diesen auf sich selb­st zu richt­en.

    Für kri­tis­che, poli­tisch denk­ende Men­schen, müsste es eigentlich eine Selb­stver­ständlichkeit sein, schwierige Sit­u­a­tio­nen mit­tels ein­er ana­lytis­chen Herange­hensweise zu zer­legen um die vielfälti­gen Mech­a­nis­men, die zu ein­er solchen Kon­stel­la­tion führten, erken­nen zu kön­nen. Nichts der­gle­ichen ist bei Grup­pen wie J-Street zu sehen. Alle Schuld wird der israelis­chen Gesellschaft zugeschoben, so, wie fast die gesamte europäis­che Linke pauschal den West­en, und hier beson­ders die USA, für alles Übel in der Welt ver­ant­wortlich machen.

    Die poli­tis­chen und sozialen Ursachen, die zu ein­er solchen Igno­ranz führen, kön­nen nicht nur mit dem immer mal wieder zu beobach­t­en­den „jüdis­chen Selb­sthass“ erk­lärt wer­den. Hier bietet sich für eine kom­pe­tente Gruppe von His­torik­ern, Sozi­olo­gen und Psy­cholo­gen ein inter­es­santes Forschungs­feld an.

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