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Is­ra­el stopp Zah­lun­gen der pa­läs­ti­nen­si­schen Be­hö­ren an in­haf­tier­te Ter­ro­ris­ten

16. Ok­to­ber 2015, algemeiner.com

Im Bild das is­rae­li­sche Ge­fäng­nis von Ofer. Is­ra­el wird ak­tiv ge­gen die Po­li­tik der Pa­läs­ti­nen­si­schen Au­to­no­mie­be­hör­de vor­ge­hen, nach der in Is­ra­el in­haf­tier­te Ter­ro­ris­ten ein Mo­nats­ge­halt be­kom­men. Pho­to: Wi­ki­me­dia Com­mons

Das is­rae­li­sche di­plo­ma­ti­sche Si­cher­heits­ka­bi­nett ent­schied am Don­ners­tag, ak­tiv auf die PA-​Politik zu re­agie­ren, durch die in Is­ra­el ge­fan­ge­ne Ter­ro­ris­ten Mo­nats­löh­ne er­hal­ten. Im Jahr 2012 be­tru­gen die Zah­lun­gen von Ra­mal­lah an Ter­ro­ris­ten über 19 Mil­lio­nen Dol­lar.

Die Mi­nis­ter­ha­ben is­rae­li­sche Ge­heim­diens­te an­ge­wie­sen, In­for­ma­tio­nen über die Art der­ar­ti­ger Trans­ak­tio­nen zu sam­meln, da­mit Is­ra­el die An­kunft der Gel­der bei ih­ren Emp­fän­gern ver­hin­dern kann, ent­we­der in­dem Geldtrans­fers ab­ge­fan­gen wer­den, oder da­durch, dass die Gel­der bei den Ter­ro­ris­ten oder ih­ren Fa­mi­li­en be­schlag­nahmt wer­den.

PA-​Zahlungen wer­den nor­ma­ler­wei­se per Bank­über­wei­sun­gen auf das Bank­kon­to des Ter­ro­ris­ten oder ei­nes Fa­mi­li­en­mit­glieds er­le­digt. In man­chen Fäl­len wer­den Gel­der di­rekt nach Hau­se ge­lie­fert, und Is­ra­el kennt Bei­spie­le, wo Gel­der so­gar an in is­rae­li­schen Ge­fäng­nis­sen ein­sit­zen­de Ter­ro­ris­ten aus­ge­lie­fert wur­den.

Die Re­gie­rung in Ra­mal­lah, wie es scheint, be­stimmt Ter­ro­ris­ten­löh­ne auf­grund der Län­ge ih­rer Ge­fäng­nis­stra­fe, und je län­ger die Stra­fe, des­to hö­her die Löh­ne.

Nach pa­läs­ti­nen­si­schem Ge­setz be­kommt ein Ter­ro­rist, der drei Jah­re oder we­ni­ger in is­rae­li­schen Ge­fäng­nis­sen ab­sit­zen muss, ei­ne mo­nat­li­che Zah­lung von et­wa $370, ein Ter­ro­rist, der bis zu 15 Jah­ren ab­sitzt, be­kommt $1’600 mo­nat­lich, und ein le­bens­läng­lich Ver­ur­teil­ter be­kommt $3’100.

„Das ist ei­ne ab­sur­de Si­tua­ti­on, die schon jah­re­lang vor sich geht als Teil des Auf­wie­ge­lungs­ap­pa­ra­tes, vor dem Is­ra­el kon­stant die in­ter­na­tio­na­le Ge­mein­schaft warnt,” sag­te der Immigrations-​Absorptions-​Minister Ze­ev El­kin am Don­ners­tag. „Ich bin froh, dass wir das end­lich stop­pen.”

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