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Ka­na­di­scher Indigenenrechte-​Aktivist: Die Ara­ber sind Ko­lo­ni­sa­to­ren, nicht die ein­hei­mi­schen Ju­den

CIJ News staff, 1.8.2016, CIJ News

Ryan Bel­le­ro­se ist ein Mes­ti­ze aus Nord­al­ber­ta, Grün­der der Ca­na­di­ans for Ac­coun­ta­bi­li­ty, ei­ne In­ter­es­sen­grup­pe für Ein­ge­bo­re­nen­rech­te, und Mit­be­grün­der von Cal­ga­ry United With Is­ra­el, ei­ner selbst­or­ga­ni­sie­ren­den pro-​israelischen In­ter­es­sen­grup­pe. Als selbst­er­nann­ter Zio­nist ist Ryan ein lei­den­schaft­li­cher Ver­fech­ter der Rech­te von Ur­ein­woh­nern und Ju­den.

In ei­nem Vi­deo­clip, das vor kur­zem von Stand­Wi­t­hUs pro­du­ziert wor­den ist, ei­ner in­ter­na­tio­na­len Non-​Profit-​Organisation, die sich der In­for­ma­ti­on der Öf­fent­lich­keit über Is­ra­el wid­met und der Be­kämp­fung von Ex­tre­mis­mus und An­ti­se­mi­tis­mus, ver­tei­digt Bel­le­ro­se die Rech­te der in­di­ge­nen Be­völ­ke­rung der Ju­den und be­tont, dass die Ara­ber die Be­sat­zer und Ko­lo­ni­sa­to­ren der jü­di­schen Hei­mat sind.

Im Fol­gen­den ei­ne Nie­der­schrift des Vi­de­os:

„Ich bin Ryan Bel­le­ro­se. Ich bin ein mes­ti­zi­scher Ein­ge­bo­re­nen­rechteak­ti­vist. Ich kom­me aus ei­nem Ort na­mens Padd­le Pr­ai­rie in Al­ber­ta, Ka­na­da. Sie ha­ben wahr­schein­lich nicht da­von ge­hört, aber füh­len Sie sich des­we­gen nicht schlecht, weil er ziem­lich klein ist.

Heu­te wer­de ich Ih­nen ein we­nig dar­über er­zäh­len, war­um die Ju­den ein­hei­misch sind in Is­ra­el.

„Ein­ge­bo­re­nen­sta­tus be­deu­tet, dass Ih­re Leu­te zu­sam­men­ge­wach­sen sind und ei­ne Ge­ne­sis hat­ten, al­les, was Ju­den jü­disch macht, ih­re Spi­ri­tua­li­tät, ih­re Tra­di­tio­nen, ih­re Kul­tur, ih­re Spra­che, al­les stammt aus Is­ra­el.

„Wenn Sie sich wirk­lich die Ge­schich­te des Lan­des Is­ra­el an­schau­en, dann kann man se­hen, dass es die­ses Volk war, das an ei­nem ge­wis­sen Punkt hier­her ge­kom­men war.

„Es ist nun wich­tig zu ver­ste­hen, dass nach zwei­tau­send Jah­ren ih­re Nach­kom­men, die ge­walt­sam ver­trie­ben wor­den wa­ren, ei­ne Na­ti­on im Exil ge­hal­ten hat­ten, was be­deu­tet, dass sie ih­re Spra­che pfleg­ten, sie pfleg­ten ih­re Kul­tur, ih­re Tra­di­tio­nen, und trotz der Ver­fol­gung und al­lem an­de­ren, was mit ih­nen ge­sche­hen ist, ge­lang es den Ju­den seit mehr als 3000 Jah­ren, ei­ne kon­ti­nu­ier­li­che Prä­senz im Land Is­ra­el zu hal­ten.

„Und sie be­hiel­ten den Kern ih­rer Iden­ti­tät bei, und so, als sie ei­ne Chan­ce hat­ten, nach Hau­se zu ge­hen, pack­ten sie sie beim Schopf, und als sie nach Hau­se ka­men, und ich mei­ne, dass das ziem­lich er­staun­lich ist, ka­men sie zu­rück und bau­ten ei­ne Na­ti­on auf.

„Wenn wir über Is­ra­el und Pa­läs­ti­na und die West­bank und Ju­däa und Sa­ma­ria spre­chen, den­ke ich, dass, wenn Sie in sei­ner Ge­samt­heit dar­über spre­chen, was ein Ge­spräch ist, dass wir nur sel­ten füh­ren, ver­ste­hen Sie so­fort, dass, schau­en Sie, das Stamm­land des jü­di­schen Vol­kes ein in­te­gra­ler Be­stand­teil ih­rer Iden­ti­tät ist. Es ist, wo ih­re hei­li­gen Or­te sind. Es ist, wo sie ein Volk ge­wor­den ist.

„Die Wahr­heit ist doch, dass die Ara­ber selbst er­obern­de Ko­lo­ni­sa­to­ren sind. Sie ka­men hier­her im sieb­ten Jahr­hun­dert. Sie stah­len die jü­di­sche Iden­ti­tät. Sie stah­len die jü­di­schen Ge­schich­te. Sie stah­len das jü­di­sche Nar­ra­tiv.

„Die UNESCO hat vor kur­zem ge­sagt, dass zwei sehr klar jü­di­sche hei­li­ge Stät­ten mus­li­mi­sche hei­li­ge Stät­ten sei­en, und ich glau­be, dass, wenn die Ver­ein­ten Na­tio­nen ehr­lich sein wol­len und wenn sie wirk­lich hin­ge­hen und ver­su­chen, ei­nen Deal und ei­nen dau­er­haf­ten Frie­den zu ver­mit­teln, so müs­sen sie ver­ste­hen, dass die in­di­ge­nen Rech­te ih­nen das Recht auf Selbst­be­stim­mung auf ih­rem an­ge­stamm­ten Land ge­wäh­ren.

„Wenn Sie sich selbst Men­schen­rechts­ak­ti­vist nen­nen, so glau­be ich, dass das grund­le­gen­de Din­ge sind, die Sie wis­sen soll­ten. Wenn wir als Ein­ge­bo­re­nen­rechteak­ti­vis­ten nicht auf­ste­hen und sa­gen, seht: Ihr be­han­delt die­se in­di­ge­nen Völ­ker un­fair und es ist nicht rich­tig, wie kön­nen wir dann er­war­ten, dass sie un­se­rem Kampf zu­schau­en und sa­gen: Hey, wißt ihr, wir soll­ten ih­nen hel­fen. Und so wird es, glau­be ich, von pri­mä­rer Wich­tig­keit.

„Ich se­he das so. Ich un­ter­stüt­ze Is­ra­el, weil ich ein mo­ra­li­scher und ethi­scher Mensch bin. So ein­fach ist das mei­ner Mei­nung nach. Punkt.”

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  1. Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev

    […] (Po­li­ti­sches aus der Schweiz): – Ka­na­di­scher Indigenenrechte-​Aktivist: Die Ara­ber sind Ko­lo­ni­sa­to­ren, nicht die ein­hei­mi­schen Ju­den – Sie ha­ben Sie über wei­ßen Phos­phor […]

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