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Ein Mo­nat Is­lam und Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus in Groß­bri­tan­ni­en: Ju­li 2016

Da­ting­platt­for­men für Po­ly­ga­mis­ten, Hun­de­ver­bo­te und Be­gna­di­gun­gen, Be­gna­di­gun­gen, Be­gna­di­gun­gen

So­e­ren Kern, 30.8.2016, Gatestone In­sti­tu­te

  • „Das Ge­setz und nicht die Re­li­gi­on soll­te die Grund­la­ge der Ge­rech­tig­keit für die Bür­ger sein. Wir for­dern ei­ne un­par­tei­ische, von Rich­tern ge­führ­te Un­ter­su­chung, die Men­schen­rech­te, nicht Theo­lo­gie, der Un­ter­su­chung zu Grun­de legt.” – Ma­ryam Nama­zie, Lei­te­rin von Ein Ge­setz für Al­le.
  • „Die­ses Ge­biet ist die Hei­mat ei­ner gro­ßen mus­li­mi­schen Ge­mein­de. Bit­te habt Re­spekt für uns und un­se­re Kin­der und be­grenzt die An­we­sen­heit von Hun­den in der Öf­fent­lich­keit. … Die­je­ni­gen, die in Groß­bri­tan­ni­en le­ben, müs­sen ler­nen, das Er­be und den Le­bens­stil von Mus­li­men, die ne­ben ih­nen le­ben, zu ver­ste­hen und zu re­spek­tie­ren.” – Bro­schü­re, die von der mus­li­mi­schen Grup­pe „Pu­blic Pu­ri­ty” ver­teilt wur­de.
  • „Es wird nicht mehr lan­ge dau­ern, bis der Is­lam an die Küs­ten die­ses Lan­des kom­men wird … und wenn sie es ab­leh­nen, wer­den wir sie be­kämp­fen. Wir wol­len un­ter der Scha­ria le­ben, nicht der De­mo­kra­tie.” – Is­lam­kon­ver­tit Ga­vin Rae, 36, ein ehe­ma­li­ger bri­ti­scher Sol­dat, der zu 18 Jah­ren Haft ver­ur­teilt wur­de für den Ver­such, Waf­fen für den is­la­mi­schen Staat zu kau­fen.
  • „Equa­li­ty Now”, ei­ne Grup­pe, die sich für die Men­schen­rech­te von Frau­en ein­setzt, schätzt, dass 137.000 Frau­en und Mäd­chen in Eng­land und Wales von weib­li­cher Ge­ni­tal­ver­stüm­me­lung (FGM) be­trof­fen sind.

Ei­ne Mo­ment­auf­nah­me des is­la­mi­schen Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus in Man­ches­ter: Ein lo­ka­ler mus­li­mi­scher Un­ter­neh­mer hat vor kur­zem zwei Polygamie-​Matchmaking-​Websites ins Le­ben ge­ru­fen (links im Bild ein Bild von secondwife.com), wäh­rend ei­ne lo­ka­le is­la­mi­sche Grup­pe Flug­blät­ter ver­teil­te mit dem Auf­ruf, dass die Ein­woh­ner „die Prä­senz von Hun­den in der Öf­fent­lich­keit be­gren­zen” soll­ten. Vie­le Mus­li­me glau­ben, dass Hun­de un­rein und ha­ram (streng ver­bo­ten) sind.

1. Ju­li: Ein mus­li­mi­scher Ta­xi­fah­rer in Lei­ces­ter wei­ger­te sich, ein blin­des Paar zu be­för­dern, weil sie ei­nen Blin­den­hund da­bei hat­ten. Charles Bloch und Jes­si­ca Gra­ham hat­ten ein Ta­xi bei ADT Ta­xis ge­bucht für sich und ih­ren Blin­den­hund, Car­lo. Aber als das Ta­xi kam, sag­te der Fah­rer, „Ich, ich neh­me den Hund nicht mit. Für mich geht es um mei­ne Re­li­gi­on.” Vie­le Mus­li­me glau­ben, Hun­de sei­en un­rein und ha­ram (streng ver­bo­ten).

1. Ju­li: Ein Rich­ter in Lon­don ord­ne­te die Ab­schie­bung von Sa­li­man Bar­ci an, ei­nem 41-​jährigen al­ba­ni­schen Mann, der sich als Flücht­ling aus dem Ko­so­vo aus­gab und 14 Jah­re lang das ge­sam­te Spek­trum der So­zi­al­hil­fe in Groß­bri­tan­ni­en ein­ge­sam­melt hat­te. Bar­ci, stell­te sich her­aus, war ein Bür­ger von Al­ba­ni­en, der dort im Jahr 1997 zwei Män­ner er­mor­det hat­te. Kurz nach Aus­füh­rung der Mor­de floh Bar­ci aus Al­ba­ni­en und er­reich­te schließ­lich Groß­bri­tan­ni­en, wo er um Asyl als Flücht­ling bat. Im Jahr 2009 ver­ur­teil­te ein Ge­richt in Al­ba­ni­en Bar­ci in Ab­we­sen­heit zu 25 Jah­ren im Ge­fäng­nis für den Dop­pel­mord. Bri­ti­schen Be­hör­den wur­de Bar­cis wah­re Iden­ti­tät erst nach ei­ner Aus­ein­an­der­set­zung in sei­nem Lon­do­ner Haus be­kannt, als die Po­li­zei ein­traf und sei­ne Fin­ger­ab­drü­cke nahm.

Ju­li 2: Ein Mann aus So­ma­li­en wur­de zu zehn Jah­ren Haft ver­ur­teilt für die Ver­ge­wal­ti­gung von zwei Frau­en in Bir­ming­ham. Da­hir Ibra­him, 31, war zu­vor zu zehn Jah­ren Haft ver­ur­teilt wor­den für die Ver­ge­wal­ti­gung ei­ner Frau in Edg­bas­ton 2005. Ein Rich­ter hat­te nach der Ver­büs­sung sei­ner ers­ten Stra­fe sei­ne Ab­schie­bung an­ge­ord­net, aber er hat­te Be­ru­fung ein­ge­legt und es wur­de ihm er­laubt, in Groß­bri­tan­ni­en zu blei­ben. Ibra­hims An­walt Ja­be­en Akhtar ar­gu­men­tier­te er­folg­reich, dass ihm das Ver­ständ­nis des­sen man­gel­te, was im Ver­ei­nig­ten Kö­nig­reich ak­zep­ta­bel ist.

3. Ju­li: Azad Chai­wa­la, ein mus­li­mi­scher Un­ter­neh­mer in Man­ches­ter, star­te­te ei­ne Kam­pa­gne, um „das Ta­bu [hin­ter Po­ly­ga­mie] zu ent­fer­nen”, in­dem er zwei po­ly­ga­me Part­ner­ver­mitt­lungs­platt­for­men star­te­te: secondwife.com, ex­klu­siv für Mus­li­me und polygamy.com, für „Mus­li­me, Chris­ten, Hin­dus, Bud­dhis­ten, Athe­is­ten, Agnos­ti­ker – wer im­mer du bist „. Chai­wa­la sag­te:

„Ich war 12, als ich aus dem Po­ly­ga­mie­schrank kam … die Wahr­neh­mung der Po­ly­ga­mie ver­än­dern. Wenn ich das schaf­fe, und mehr Fa­mi­li­en­sta­bi­li­tät, Glück und ei­ne gro­ße Un­ter­stüt­zungs­in­fra­struk­tur brin­gen kann, wer­de ich glück­lich sein. Und am En­de bin ich ein Mus­lim, und ich wer­de be­lohnt da­für, Gu­tes zu tun. So hof­fe ich, dass, wenn ich ster­be, mein Schöp­fer mich im Ge­gen­zug mit et­was be­loh­nen wird, das bes­ser ist als das, was ich in die­ser Welt hat­te. Es ist fast als ob ich mei­nen re­li­giö­sen Kick dar­aus be­kom­me, mein Ge­schäft kriegt ei­nen Kick und ich be­kom­me auch vie­le Dan­kes­brie­fe.”

Po­ly­ga­mie ist in Bri­tan­ni­en il­le­gal.

4. Ju­li: Ei­nem mus­li­mi­schen Mann wur­de be­foh­len, sei­ne neun­jäh­ri­ge Toch­ter nach Groß­bri­tan­ni­en zu­rück­zu­brin­gen, nach­dem er sie nach Al­ge­ri­en ge­bracht und sie dort bei sei­nen Ver­wand­ten ge­las­sen hat­te. Der Mann sag­te, dass er mit dem neu­en christ­li­chen Part­ner sei­ner von ihm ent­frem­de­ten Frau nicht ein­ver­stan­den sei. In sei­nem Ur­teil sag­te Mr. Jus­ti­ce Hay­den, dass die Frau zum Is­lam kon­ver­tiert war, um den Mann zu hei­ra­ten, der nun un­glück­lich war über den Le­bens­stil, den sie nach ih­rer Tren­nung führ­te:

„Der Va­ter war äu­ßerst kri­tisch ge­gen­über der Mut­ter und dem, was er jetzt als ih­ren un­is­la­mi­schen Le­bens­stil an­sieht, den er als „aus­schwei­fend” be­schrieb. Er wies ih­re Ob­hut ih­rer Toch­ter und ih­re Part­ner­wahl ab. Er hält es klar nicht für an­ge­bracht, dass ih­re Toch­ter an dem Ort auf­ge­zo­gen wird, wo ih­re Mut­ter mit ei­nem christ­li­chen Mann zu­sam­men­lebt.”

5. Ju­li: ITV News be­rich­te­te, dass ein an­geb­li­ches bri­ti­sches Mit­glied des be­rüch­tig­ten Ka­der des Exe­ku­ti­ons­schwa­drons des Is­la­mi­schen Staa­tes ein Dating-​Profil an­leg­te, be­vor er Eng­land ver­liess; er warb um ei­ne Frau, die sich ihm in Sy­ri­en an­schlies­sen möch­te. Alex­an­der Ko­tey, ein Is­lam­kon­ver­tit, der auch den Na­men Abu Sa­lih nutzt, wur­de im Fe­bru­ar als ei­ner der so­ge­nann­ten „Beat­les” iden­ti­fi­ziert, die ei­ne Rei­he von west­li­chen Gei­seln ent­führt und ge­tö­tet hat­ten. Ge­mäss ITV zeigt ein Pro­fil, das er für sich selbst mach­te, be­vor er Lon­don nach Sy­ri­en ver­liess, ei­ne „sen­si­ble­re Sei­te” des Kil­lers:

„Ich bin ein prak­ti­zie­ren­der kon­ver­tier­ter Bru­der von ge­mischt­ras­si­ger Her­kunft. Ich ge­nie­ße Ak­ti­vi­tä­ten im Frei­en und mag es, aus der Stadt raus­zu­kom­men. Ich hof­fe, ir­gend­wann Lon­den zu ver­las­sen (Hi­d­schra) und mich an­ders­wo nie­der­zu­las­sen. Ich su­che ei­ne Schwes­ter, die ih­re Re­li­gi­on ernst meint, oder zu­min­dest da­nach strebt, die auf­rich­tig zu Al­lah sein will (SWT), lie­be­voll , für­sorg­lich und ver­ständ­nis­voll, die die Be­deu­tung des­sen ver­steht, sei­ne An­ge­le­gen­hei­ten im­mer wie­der zu Al­lah und sei­nem Pro­phe­ten zu brin­gen. Und sie soll­te be­reit und vor­be­rei­tet sein, in ein mus­li­mi­sches Land um­zu­zie­hen.”

Nach­dem er das ge­pos­tet hat­te, glaubt man, ha­be Ko­tey ei­nen Hilfs­kon­voi als Tar­nung ver­wen­det, um in den Na­hen Os­ten zu rei­sen, be­vor er sich über die Gren­ze nach Sy­ri­en schmug­gel­te. Sein Auf­ent­halts­ort ist un­be­kannt. Ge­mäss ITV wird an­ge­nom­men, dass er nach wie vor Kämp­fer des Is­la­mi­schen Staa­tes ist.

5. Ju­li: Die Labour-​Partei re­ak­ti­vier­te Naz Shah wie­der, ei­ne mus­li­mi­sche Par­la­men­ta­rie­rin aus Brad­ford, die we­gen an­ti­se­mi­ti­scher Facebook-​Beiträge sus­pen­diert wur­de, die ver­lang­ten, dass Is­rae­lis in die Ver­ei­nig­ten Staa­ten ab­ge­scho­ben wer­den. „An­ti­se­mi­tis­mus ist Ras­sis­mus, Punkt”, sag­te sie. „Als Par­la­men­ta­rie­rin wer­de ich al­les in mei­ner Macht Ste­hen­de tun, um Be­zie­hun­gen zwi­schen Mus­li­men, Ju­den und Men­schen un­ter­schied­li­chen Glau­bens und auch kei­nen Glau­bens auf­zu­bau­en.”

6. Ju­li: Ein mus­li­mi­scher Mann er­schien vor Ober­ge­richt in Chelms­ford auf­grund der An­kla­ge, dass er sei­ne Frau ge­zwun­gen ha­be, au­ßer­halb ih­res Schlaf­zim­mers ein Kopf­tuch zu tra­gen, ihr ver­bo­ten ha­be, mit an­de­ren Män­nern zu spre­chen und sie ge­schla­gen ha­be. Ab­del­ha­di Ah­med, 39, ver­nein­te ei­nen An­kla­ge­punkt, Kon­trol­le oder Zwang in ei­ner in­ti­men Be­zie­hung aus­ge­übt zu ha­ben, ei­nen An­kla­ge­punkt von Sach­be­schä­di­gung und zwei An­kla­ge­punk­te von Miss­brauch durch Prü­geln.

7. Ju­li: Ei­ne Frau, die ei­nen Dschihad-​Angriff auf ein Ein­kaufs­zen­trum in West­field ge­plant hat­te, be­kam ih­re Stra­fe re­du­ziert für „gu­tes Be­neh­men”. Sa­na Khan, 24, wur­de zu 25 Jah­ren Ge­fäng­nis ver­ur­teilt für die Vor­be­rei­tung ter­ro­ris­ti­scher Hand­lun­gen zum Jah­res­tag der Lon­do­ner 77 Bom­ben­an­schlä­ge, zu­sam­men mit ih­rem da­ma­li­gen Ehe­mann, Mo­ham­med Reh­man. Ih­re Stra­fe wur­de um zwei Jah­re re­du­ziert.

8. Ju­li: Mo­ham­med Ha­bi­bull­ah, ein 69-​jähriger Imam, der das Ge­bet in ei­ner Mo­schee in Dud­ley führt, er­hielt ei­ne Be­wäh­rungs­stra­fe, nach­dem er für se­xu­el­le Nö­ti­gung ei­ner Frau ver­ur­teilt wur­de. Bei der Straf­zu­mes­sung sag­te Rich­ter Am­jad Na­waz, selbst ein Mus­lim, dass, ob­wohl Ha­bi­bull­ah das Op­fer „psy­cho­lo­gisch ge­schä­digt” ha­be, sei er ein Mann von „po­si­tiv gu­tem Cha­rak­ter”, der mehr als 25 Jah­re Dienst für die mus­li­mi­sche Ge­mein­de ge­leis­tet ha­be als Imam.

8. Ju­li: Sir Mi­cha­el Wils­haw, der Lei­ter des Schul­in­spek­ti­ons­diens­tes Ofsted, warn­te da­vor, dass die „Tro­ja­ni­sches Pferd”-Kampagne, die radikal-​islamische Ide­en in Bir­ming­hams Schu­len brin­gen sol­le, zwar „in den Un­ter­grund ge­gan­gen”, aber nicht ver­schwun­den sei. Er warn­te, dass Bir­ming­ham da­bei ver­sa­ge, si­cher­zu­stel­len, dass „Kin­der nicht Scha­den, Aus­beu­tung oder der Ge­fahr, un­ter den Ein­fluss ex­tre­mis­ti­scher An­sich­ten zu ge­ra­ten, aus­ge­setzt wür­den.”

9. Ju­li: Mehr als 200 Per­so­nen und Men­schen­rechts­grup­pen un­ter­zeich­ne­ten ei­nen of­fe­nen Brief an Pre­mier­mi­nis­te­rin The­re­sa May, der sie drängt, ein Gre­mi­um ab­zu­schaf­fen, das ge­schaf­fen wur­de, um ei­ne of­fi­zi­el­le Un­ter­su­chung der Scharia-​Gerichte in Groß­bri­tan­ni­en zu be­auf­sich­ti­gen. Sie sag­ten, dass durch Er­nen­nung ei­nes is­la­mi­schen Ge­lehr­ten als Vor­sit­zen­der und Plat­zie­rung zwei­er Ima­me in be­ra­ten­den Funk­tio­nen die Fä­hig­keit des Gre­mi­ums, ei­ne un­par­tei­ische Be­ur­tei­lung des­sen, wie re­li­giö­se Schieds­ge­rich­te zum Nach­teil der Rech­te von Frau­en ver­wen­det wür­den, vor­zu­neh­men, be­ein­träch­tigt wer­de. „Es ist gön­ner­haft, wenn nicht ras­sis­tisch, Frau­en in Min­der­hei­ten mit so ge­nann­ten re­li­giö­sen Ex­per­ten ab­zu­spei­sen, die die Scha­ria als ei­ne Form der Gou­vernanz in der Fa­mi­lie und pri­va­ten An­ge­le­gen­hei­ten zu le­gi­ti­mie­ren ver­su­chen”, sag­te der Brief.

Die Über­prü­fung, im Mai im Rah­men der Gegen-​Extremismus-​Strategie der Re­gie­rung an­ge­kün­digt, und die bis 2017 ab­ge­schlos­sen wer­den soll, steht un­ter dem Vor­sitz von Mo­na Siddi­qui, Pro­fes­so­rin für Is­lam­wis­sen­schaf­ten an der Uni­ver­si­tät von Edin­burgh. Siddi­qui sag­te, die­je­ni­gen, die den Brief un­ter­zeich­ne­ten, wür­den ein „tie­fes Miss­ver­ständ­nis der Scha­ria” de­mons­trie­ren.

Die im Iran ge­bo­re­ne Men­schen­rechts­ak­ti­vis­tin Ma­ryam Nama­zie, die die Kam­pa­gne für All One Law an­führt, kon­ter­te:

„Das Ge­setz und nicht die Re­li­gi­on soll­te die Grund­la­ge der Ge­rech­tig­keit für die Bür­ger sein. Wir for­dern ei­ne un­par­tei­ische, von Rich­tern ge­führ­te Un­ter­su­chung, die Men­schen­rech­te, nicht Theo­lo­gie, der Un­ter­su­chung zu­grun­de legt.

„Weit da­von ent­fernt, die Ver­bin­dun­gen zwi­schen dem re­li­giö­sen Fun­da­men­ta­lis­mus und den Rech­ten der Frau­en zu über­prü­fen, wird die en­ge Auf­ga­ben­stel­lung der Un­ter­su­chung sie über­tün­chen. Es scheint mehr dar­um zu ge­hen, die Ge­rich­te rein­zu­wa­schen, als die Rech­te der Frau­en zu ver­tei­di­gen.”

10. Ju­li: Mehr als 1.500 Kin­der – dar­un­ter 257 jün­ger als 10 – wur­den in den letz­ten sechs Mo­na­ten dem Channel-​Programm über­ge­ben, dem Anti-​Terror-​Deradikalisierungsprogramm der Re­gie­rung, ge­mäss An­ga­ben, die der na­tio­na­le Polizeichef-​Rat un­ter dem Free­dom of In­for­ma­ti­on Act her­aus­ge­ge­ben hat­te. Seit Ju­li 2015 sind Leh­rer ge­setz­lich ver­pflich­tet, je­den Ver­dacht auf ex­tre­mis­ti­sches Ver­hal­ten der Po­li­zei an­zu­zei­gen als Teil der Stra­te­gie der Re­gie­rung ge­gen Ra­di­ka­li­sie­rung.

11. Ju­li: Ei­ne Um­fra­ge des Pew Re­se­arch Cen­ters er­gab, dass mehr als die Hälf­te (52%) der be­frag­ten Bri­ten an­ga­ben, dass sie glau­ben, dass an­kom­men­de Flücht­lin­ge und Mi­gran­ten die Be­dro­hung durch Ter­ro­ris­mus in Groß­bri­tan­ni­en er­hö­hen wer­den. Mehr als die Hälf­te (54%) der Bri­ten sag­ten auch, dass die Mus­li­me im Ver­ei­nig­ten Kö­nig­reich „von der um­ge­ben­den Ge­sell­schaft ver­schie­den sein wol­len.” Fast die Hälf­te (46%) ga­ben an, dass Mi­gran­ten ei­ne wirt­schaft­li­che Be­las­tung für Groß­bri­tan­ni­en sind.

12. Ju­li: Ein­woh­ner in Man­ches­ter er­hiel­ten Bro­schü­ren in ih­re Brief­käs­ten, die ein öf­fent­li­ches Ver­bot für Hun­de for­der­ten. Die Flug­blät­ter, die von ei­ner Grup­pe na­mens „Pu­blic Pu­ri­ty” ver­teilt wur­den, sag­ten:

„Die­se Re­gi­on ist die Hei­mat ei­ner gro­ßen mus­li­mi­schen Ge­mein­de. Bit­te ha­ben Sie Re­spekt vor uns und un­se­ren Kin­dern und schrän­ken Sie die An­we­sen­heit von Hun­den in der Öf­fent­lich­keit ein.

„Als Bür­ger ei­ner mul­ti­kul­tu­rel­len Na­ti­on müs­sen die­je­ni­gen, die in Groß­bri­tan­ni­en le­ben, ler­nen, das Er­be und den Le­bens­stil der Mus­li­me, die mit ih­nen zu­sam­men­le­ben, zu ver­ste­hen und zu re­spek­tie­ren.

„Hel­fen Sie uns, das Wirk­lich­keit wer­den zu las­sen. Las­sen Sie Ih­re lo­ka­len Par­la­men­ta­ri­er wis­sen, wie Sie über die­ses The­ma füh­len. Sor­gen Sie da­für, dass Mus­li­me sich in ei­nem si­che­ren und ak­zep­tie­ren­den Raum füh­len, der sie be­grüßt und ih­ren Glau­ben re­spek­tiert.”

12. Ju­li: Der Mus­lim­kon­ver­tit Ga­vin Rae, 36, wur­de zu 18 Jah­ren im Ge­fäng­nis ver­ur­teilt, weil er ver­such­te, Waf­fen für den is­la­mi­schen Staat zu kau­fen. Rae, ein ehe­ma­li­ger Sol­dat der bri­ti­schen Ar­mee, wur­de in ei­ner ver­deck­ten Ope­ra­ti­on ver­haf­tet. Er sag­te ei­nem Undercover-​Offizier:

„Es wird nicht mehr lan­ge dau­ern, bis der Is­lam an den Küs­ten des Lan­des an­kom­men wird … und wenn sie ihn ab­leh­nen, wer­den wir sie be­kämp­fen. Aber wir wol­len un­ter der Scha­ria le­ben, nicht der De­mo­kra­tie.” Er sag­te auch, dass, so­bald sei­ne Fa­mi­lie in ei­nem mus­li­mi­schen Land war, er „dann hin­ge­hen und mein Le­ben für Al­lah op­fern” wer­de.

13. Ju­li: Ian Ache­son, der Lei­ter ei­ner Über­prü­fung des Ex­tre­mis­mus in bri­ti­schen Ge­fäng­nis­sen, warn­te, dass es ei­ne Hardcore-​Gruppe von Dschihad-​Gefangenen ge­be, de­ren „Mis­sio­nie­rungs­ver­hal­ten” un­ter den 12.500 mus­li­mi­schen Häft­lin­gen in Eng­land und Wales so ge­fähr­lich sei, dass sie vom Rest der Ge­fäng­nis­in­sas­sen ge­trennt wer­den soll­ten. An den Son­der­aus­schuss für Ge­rech­tig­keit im Un­ter­haus ge­rich­tet sag­te Ache­son:

„Es gibt In­for­ma­tio­nen, dass es ei­ne klei­ne An­zahl von Men­schen gibt, de­ren Ver­hal­ten im Zu­sam­men­hang mit der Mis­sio­nie­rung für die­se bös­ar­ti­ge Ideo­lo­gie so un­ge­heu­er­lich ist … man muss kom­plett ver­hin­dern, dass sie den Rest der Ge­fäng­nis­in­sas­sen mis­sio­nie­ren kön­nen.”

15. Ju­li. Ein mus­li­mi­scher Leh­rer, der ein Pub in Hertfordshire be­such­te, wur­de ge­be­ten, sein Schul-​Sweatshirt zu ent­fer­nen, weil das Wort „Is­lam” auf dem Rü­cken stand und es Kun­den ver­är­ger­te. Nu­rul Is­lam, 32, sag­te, dass er sein Schul-​Sweatshirt tra­ge, das sei­nen Nach­na­men auf der Rück­sei­te hat, als ein Kell­ner der Knei­pe ihn bat, es zu ent­fer­nen, weil es da­zu führt, dass „ei­ni­ge Kun­den sich un­wohl füh­len” nach dem Dschihad-​Angriff in Niz­za. Is­lam füg­te hin­zu:

„Ich wuss­te nicht recht, was sa­gen, und zu­nächst konn­te ich das, was er sag­te, nicht mit dem LKW-​Angriff in Frank­reich ver­bin­den, aber als es sank, war ich scho­ckiert. Ich wer­de we­gen mei­nes Nach­na­mens dis­kri­mi­niert, des­halb war ich nach dem Vor­fall wirk­lich ver­är­gert. Wir ha­ben al­le Na­men auf dem Rü­cken un­se­rer Pull­over, was sehr ver­ant­wor­tungs­voll ist.

„Ich bin kein prak­ti­zie­ren­der Mus­lim, aber ich bin ein Mus­lim. Es gibt mir ein schreck­li­ches Ge­fühl, dass mein Na­me die Ur­sa­che sol­chen Streits ist, wo er doch nur ein­fach Frie­den be­deu­tet. Wenn ich das Wort „Frie­den” dort ge­habt hät­te, wür­de er mich im­mer noch bit­ten, zu ge­hen? ” [Is­lam be­deu­tet, tat­säch­lich „Un­ter­wer­fung”, nicht „Frie­den”.]

Die Po­li­zei von Hertfordshire sag­te: „Ein Spe­zia­list für Hass­ver­bre­chen ist dar­an, zu un­ter­su­chen, ob Straf­ta­ten be­gan­gen wur­den.”

18. Ju­li: Kel­vin Ma­cken­zie, Ko­lum­nist für The Sun, schrieb, dass Fa­ti­ma Man­ji, ei­ne Mo­de­ra­to­rin für Chan­nel 4, nicht hät­te er­laubt wer­den sol­len, die Nach­rich­ten über den Dschihad-​Angriff in Niz­za, Frank­reich, zu mo­de­rie­ren, weil sie ei­ne Mus­li­min ist und Hi­jab trägt. Ma­cken­zie schrieb:

„Ich konn­te mei­nen Au­gen kaum glau­ben. Die Mo­de­ra­to­rin war nicht ei­ne der Stamm­mo­de­ra­to­rin­nen … son­dern ei­ne jun­ge Da­me, die ei­nen Hi­jab trug. Ihr Na­me ist Fa­ti­ma Man­ji und sie war schon vier Jah­re beim Sen­der. War es an­ge­mes­sen, dass sie vor der Ka­me­ra war, als es ei­ne wei­te­re scho­ckie­ren­de Schlacht­tat ei­nes Mus­lims gab?

„Wür­de der C4-​Redakteur ei­nen Hin­du be­nut­zen, um über ein Blut­bad am Gol­de­nen Tem­pel von Am­rit­sar zu be­rich­ten? Na­tür­lich nicht. Wür­de die Sta­ti­on ei­nen or­tho­do­xen Ju­den über den israelisch-​palästinensischen Kon­flikt be­rich­ten las­sen? Na­tür­lich nicht.

„Mit all den gro­ßen Ter­ror­an­schlä­gen in der Welt, die der­zeit von Mus­li­men aus­ge­führt wer­den, den­ke ich, hat der Rest von uns sein gu­tes Recht, sich Sor­gen zu ma­chen dar­über, was in ih­ren re­li­giö­sen Her­zen schlägt. Wer war im Stu­dio, um un­se­re Ängs­te zu re­prä­sen­tie­ren? Nie­mand.”

Die Un­ab­hän­gi­ge Or­ga­ni­sa­ti­on für Pres­se­stan­dards (IPSO), der Pres­se­re­gu­la­tor, sag­te, dass mehr als 300 Be­schwer­den über Ma­cken­zi­es Ko­lum­ne ein­ge­gan­gen sei­en.

18. Ju­li: Die IPSO ent­schied, dass die Mail On­line ei­nen Feh­ler mach­te, als sie in ei­ner Über­schrift die Wor­te „Is­la­mi­scher Eh­ren­mord” ver­wen­de­te, weil sie fälsch­li­cher­wei­se in­si­nu­ier­te, dass das Ver­bre­chen von Is­lam mo­ti­viert wor­den war. Im Ar­ti­kel ging es um die Tö­tung von Sai­ma Khan in Lu­ton im Mai, wäh­rend die meis­ten Mit­glie­der ih­rer Fa­mi­lie we­gen ei­ner Be­er­di­gung ei­ne na­he ge­le­ge­ne Mo­schee be­such­ten. Khans Schwes­ter wur­de in der Fol­ge des Mor­des an­ge­klagt.

Mi­qdaad Ver­si, der stell­ver­tre­ten­der Ge­ne­ral­se­kre­tär des Mus­lim­ra­tes von Bri­tan­ni­en, reich­te ei­ne Be­schwer­de ein. Er sag­te, „Eh­ren­mor­de” sei­en in der Kul­tur ver­wur­zelt, nicht in der Re­li­gi­on:

„Es ist wich­tig, dass Nach­rich­ten­agen­tu­ren nicht Is­la­mo­pho­bie för­dern durch die Nut­zung von klar un­ge­nau­en und scharf­ma­che­ri­schen Schlag­zei­len, be­son­ders im heu­ti­gen Kli­ma.

„Eh­ren­mor­de sind bar­ba­ri­sche Ta­ten, de­ren Sitz in der Kul­tur liegt und nicht im Glau­ben. Das Ur­teil von Ip­so zeigt ein­deu­tig, dass die Ver­wen­dung von „is­la­mi­scher Eh­ren­mord” ein be­deu­ten­der Bruch des Eh­ren­ko­dex der Re­dak­teu­re war.”

Die Mail On­line än­der­te ih­re Über­schrift zu „Mut­ter von vier, er­sto­chen wäh­rend ih­re Fa­mi­lie bei ei­ner Be­er­di­gung war, ist viel­leicht Op­fer ei­nes Eh­ren­mor­des ge­wor­den.” Sie füg­te aus­ser­dem ei­ne Fuß­no­te hin­zu, die be­sag­te:” Ei­ne frü­he­re Ver­si­on die­ses Ar­ti­kels sag­te, dass die Po­li­zei un­ter­sucht, ob Frau Khan in ei­nem „is­la­mi­schen Eh­ren­mord ” er­mor­det wur­de. Wir freu­en uns, klar­zu­stel­len, dass der Is­lam als Re­li­gi­on so ge­nann­te „Eh­ren­mor­de” nicht un­ter­stützt.”

20. Ju­li: Ab­di Wai­se, 28, ein il­le­ga­ler Ein­wan­de­rer aus So­ma­lia, wur­de zu 12 Jah­ren Ge­fäng­nis ver­ur­teilt für die Ent­füh­rung ei­ner Schü­le­rin und den Ver­such, vier wei­te­re 11 bis 14-​Jährige in Nord-​London über ei­nen Zeit­raum von zwei-​einhalb Stun­den zu ver­schlep­pen. Die Ver­bre­chen ge­scha­hen nur drei Wo­chen, nach­dem Wai­se aus ei­ner acht­jäh­ri­gen Haft­stra­fe we­gen Ver­ge­wal­ti­gung frei­ge­las­sen wor­den war. Er be­kam ei­nen Aus­wei­sungs­be­fehl, wur­de aber spä­ter da­von be­freit: die bri­ti­sche Re­gie­rung be­schloss, dass das vom Krieg zer­rüt­te­te So­ma­lia für aus­län­di­sche Ver­bre­cher zu ge­fähr­lich war.

20. Ju­li: Zwei Män­ner ka­men ins Ge­fäng­nis und zwei Frau­en er­hiel­ten Be­wäh­rungs­stra­fen für das Wer­fen von Speck-​Sandwiches auf ei­ne Mo­schee in Bris­tol. Die Grup­pe er­hielt auch ei­ne einst­wei­li­ge Ver­fü­gung, die ih­nen ver­bie­tet, sich nä­her als 100 Me­ter an Mo­sche­en über­all in Eng­land oder Wales an­zu­näh­ren für die nächs­ten 10 Jah­re.

20. Ju­li: Die Po­li­zei in Nor­folk bat um er­höh­te Wach­sam­keit ge­gen Zwangs­hei­rat und weib­li­che Ge­ni­tal­ver­stüm­me­lung (FGM). Die Zahl der Fäl­le steigt in den Som­mer­mo­na­ten, wenn Schu­len ge­schlos­sen sind und jun­ge Mäd­chen ins Aus­land ge­bracht wer­den. Equa­li­ty Now, ei­ne Grup­pe, die sich für die Men­schen­rech­te von Frau­en ein­setzt, schätzt, dass 137.000 Frau­en und Mäd­chen in Eng­land und Wales von FGM be­trof­fen sind.

21. Ju­li: NHS Di­gi­tal, der na­tio­na­le An­bie­ter von In­for­ma­tio­nen über Ge­sund­heits­vor­sor­ge, be­rich­te­te von 5.700 neu­en Fäl­len von weib­li­cher Ge­ni­tal­ver­stüm­me­lung in Eng­land von April 2015 bis März 2016. Die Sta­tis­ti­ken, die zum ers­ten Mal ver­öf­fent­licht wer­den, seit die Re­gie­rung die Mel­de­pflicht für öf­fent­li­che Kran­ken­häu­ser ein­ge­führt hat, zei­gen, dass in 18 Fäl­len die FGM in Groß­bri­tan­ni­en durch­ge­führt wur­de. Das häu­figs­te Al­ter, in dem FGM durch­ge­führt wur­de, war zwi­schen fünf und neun Jah­ren. Mehr als die Hälf­te al­ler Fäl­le be­zie­hen sich auf Frau­en und Mäd­chen aus Lon­don.

21. Ju­li: Das Ka­bi­nett­bü­ro gab Ak­ten über Mar­ga­ret That­chers Ein­wan­de­rungs­po­li­tik 1982 – 1986 frei, die zei­gen, dass sie stark ge­gen die Zu­las­sung von Frau­en nach Groß­bri­tan­ni­en war, die die Zweit­frau von Män­nern in po­ly­ga­men Ehen wa­ren. Ein Do­ku­ment zeig­te, dass der da­ma­li­ge In­nen­mi­nis­ter Dou­glas Hurd vor­schlug, zu­künf­ti­ge po­ly­ga­me Ehen un­gül­tig zu er­klä­ren, je­doch be­stehen­de an­zu­er­ken­nen. That­cher schrieb an den Rand: „Wir an­er­ken­nen Po­ly­ga­mie grund­sätz­lich nicht.”

23. Ju­li: Das In­nen­mi­nis­te­ri­um be­stä­tig­te, dass 550.000 Leh­rer, Kran­ken­schwes­tern, Kin­der­be­treu­ungs­an­bie­ter und an­de­re Be­schäf­tig­te im öf­fent­li­chen Dienst in der Prevent-​Strategie ge­schult wur­den, ei­nem Anti-​Terror-​Trainingsprogramm, um po­ten­ti­el­le Ex­tre­mis­ten an ih­ren Ar­beits­plät­zen zu er­ken­nen und zu mel­den. Un­ter Pre­vent wird Ex­tre­mis­mus de­fi­niert als „vo­ka­le oder ak­ti­ve Op­po­si­ti­on ge­gen grund­le­gen­de bri­ti­sche Wer­te wie De­mo­kra­tie, Rechts­staat­lich­keit, Frei­heit der Per­son und ge­gen­sei­ti­ger Ach­tung und To­le­ranz ver­schie­de­ner Glau­bens­rich­tun­gen und Über­zeu­gun­gen.”

26. Ju­li: Die Ma­cher von Fire­man Sam, ei­ne ani­mier­te TV-​Serie für Kin­der, ent­schul­dig­ten sich nach ei­ner Epi­so­de, die am 28 Ju­ni aus­ge­strahlt wur­de, die an­geb­lich ei­ne Fi­gur zeigt, die auf ei­ne Sei­te des Ko­rans tritt. Mus­li­mi­sche Zu­schau­er be­haup­te­ten, die Epi­so­de „Trou­bled Wa­ters” sei is­la­mo­phob, weil sie ei­ne stüm­per­haf­te Rol­le na­mens „El­vis” zeig­te, die das mus­li­mi­sche hei­li­ge Buch nicht re­spek­tiert. Ei­ne Sze­ne zeigt El­vis ein Ta­blett mit Tee hal­ten und hin­fal­len, als er auf ei­nem Stück Pa­pier auf dem Bo­den aus­rutscht. Sei­ten flie­gen dann durch die Luft, wäh­rend sie, und die Per­son, auf den Bo­den stür­zen. Social-​Media-​Nutzer sag­ten, ei­ne der Sei­ten hät­te kurz Ver­se des Ko­ran ge­zeigt. Mi­qdaad Ver­si, der Hilfs-​Generalsekretär des Mus­lim­ra­tes von Bri­tan­ni­en, schrieb auf Twit­ter: „Ha­be kei­ne Ah­nung, was den Pro­du­zen­ten durch die Köp­fe ging, als sie dach­ten, dass das ei­ne gu­te Idee sei #ver­dutzt.”

Die Se­rie wur­de von ei­nem Ani­ma­ti­ons­stu­dio in Chi­na pro­du­ziert. Ei­ne Spre­che­rin von Mat­tel, das mul­ti­na­tio­na­len Un­ter­neh­men, das die Show be­sitzt, sag­te: „Die Sei­te soll­te un­le­ser­li­chen Text zei­gen, und wir be­dau­ern die­sen Feh­ler. Wir ent­schul­di­gen uns für jeg­li­chen Stress oder Be­lei­di­gung, die er ver­ur­sacht ha­ben könn­te. Wir wer­den nicht mehr mit dem Ani­ma­ti­ons­stu­dio, das für die­sen Feh­ler ver­ant­wort­lich ist, zu­sam­men­ar­bei­ten.”

26. Ju­li: Das In­nen­mi­nis­te­ri­um kün­dig­te ei­nen £ 2,4 Mil­lio­nen ($ 3.2 Mio.) „Hassverbrechen-​Aktionsfonds” an, um „Si­cher­heits­maß­nah­men und Aus­rüs­tung für ge­fähr­de­te Kult­stät­ten be­reit­zu­stel­len, die ei­nen er­höh­ten Schutz brau­chen.” Der Plan ver­spricht zu­sätz­li­che Da­ten­er­he­bung und Schu­lung, um „anti-​muslimisches, an­ti­se­mi­ti­sches, ho­mo­pho­bes, ras­sis­ti­sches und an­de­re Ar­ten von Mob­bing in Schu­len” zu iden­ti­fi­zie­ren.

26. Ju­li: Zwei Män­ner von „nah­öst­li­chem Aus­se­hen” ha­ben ver­sucht, ei­nen Ser­vice­mann der RAF Mar­ham in Nor­folk bei vor­ge­hal­te­nem Mes­ser zu ver­schlep­pen. Der Ser­vice­mann schaff­te es, sei­ne An­grei­fer ab­zu­weh­ren. Mar­ham ist die Hei­mat von vier Staf­feln von Tornado-​Bombern, die aus Zy­pern An­grif­fe ge­gen den is­la­mi­schen Staat in Sy­ri­en ge­flo­gen ha­ben. Air Force Per­so­nal sei nun ge­warnt wor­den, „ein nied­ri­ges Pro­fil zu hal­ten” und be­kam die Mit­tei­lung, sie soll­ten ih­re Uni­for­men nicht in der Öf­fent­lich­keit tra­gen.

28. Ju­li: Die BBC be­rich­te­te, dass fünf Bü­cher, die vom Ge­fäng­nis­dienst als „ex­tre­mis­tisch” an­ge­se­hen wur­den, noch sie­ben Mo­na­te lang in Ge­fäng­nis­sen in Eng­land und Wales blie­ben, nach­dem ei­ne Kon­trol­le ih­re Ent­fer­nung ver­langt hat­te. Die ver­bo­te­nen Ti­tel wa­ren The Way of Ji­had von Hassan Al-​Banna; Mi­lestones von Say­y­id Qutb; The La­w­ful and Pro­hi­bi­ted in Is­lam von Scheich Yus­uf al-​Qaradawi; Towards Un­der­stan­ding Is­lam von Sy­ed Ab­ul Ala Mau­du­di; und Fun­da­men­tals of Tau­heed von Bi­l­al Phi­lips.

29. Ju­li: Ein mus­li­mi­scher Stra­ßen­pre­di­ger in Bir­ming­ham wur­de an­ge­klagt, die öf­fent­li­che Ord­nung zu stö­ren, nach­dem er ver­sucht hat­te, weib­li­chen Pas­san­ten die Scha­ria auf­zu­zwin­gen. Kris­so­ni Hen­der­son, 31, wur­de ver­haf­tet, weil er an­geb­lich ei­ner 38-​jährigen Frau Be­schimp­fun­gen hin­ter­her schrie, weil sie „zu en­ge Jeans trug.”

29. Ju­li: Die Olympia-​Schwimmhalle in Lu­ton be­gann ge­schlechts­ge­trenn­te Schwimm-​Sessions an­zu­bie­ten, aus „kul­tu­rel­len Grün­den.” Be­nut­zer des Schwimm­bads – die mit Steu­er­gel­dern ge­baut wur­de – be­ka­men plötz­lich An­kün­di­gun­gen aus­ge­hän­digt, dass am Frei­tag­abend aus­schliess­lich Män­ner schwim­men könn­ten. Ei­ne em­pör­te Schwim­me­rin sag­te Lu­ton News: „Ich ha­be ei­nen Team­lei­ter da­nach ge­fragt … er sag­te, es sei ei­ne „kul­tu­rel­le Sa­che.”

So­e­ren Kern ist ein Se­ni­or Fel­low am New Yor­ker Gatestone In­sti­tu­te. Er ist auch Se­ni­or Fel­low for Eu­ro­pean Po­li­tics am Ma­dri­der Gru­po de Estu­di­os Est­ra­té­gicos /​ Stra­te­gic Stu­dies Group. Fol­gen Sie ihm auf Face­book und Twit­ter.

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