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Ist Re­li­gi­on über­haupt noch Up to Date?

So­wie die west­li­che Welt sich mehr und mehr von Re­li­gio­nen ver­ab­schie­det um­so fa­na­ti­scher prak­ti­ziert der Ori­ent sei­ne Re­li­gi­on, den Is­lam. Ob­wohl für mich der Is­lam kei­ne Re­li­gi­on son­dern de­fi­ni­tiv ei­ne Ideo­lo­gie, ver­gleich­bar mit ei­ner Sek­te ist. Bildergebnis für bilder sein oder nicht seinAn et­was nicht zu glau­ben, sagt erst­mal we­nig über ei­nen Men­schen aus und da­mit hat die Aus­sa­ge, dass Athe­is­mus der Re­li­gi­on auf Dau­er nicht das Was­ser rei­chen könn­te, so­viel In­for­ma­ti­ons­ge­halt wie die Aus­sa­ge, dass es sich auf Ein­hör­nern schlecht rei­ten läßt. Re­li­gio­nen sind nur Ma­ni­fes­tie­run­gen mensch­li­cher Grund­be­dürf­nis­se. Die Fra­ge ist al­so, ob man Re­li­gi­on aus un­se­rer Ge­sell­schaft ver­ban­nen kann. Die Schwie­rig­keit wird nicht sein, Tra­di­tio­nen und Ri­tua­le der Re­li­gi­on zu er­set­zen, schließ­lich gibt es auch oh­ne re­li­giö­se Fei­er­ta­ge Grund zu fei­ern und ein paar Ta­ge im Jahr mal nicht zu ar­bei­ten, son­dern un­ser Hang zu Ob­rig­keits­hö­rig­keit wird uns im­mer ei­nen Strich durch die Rech­nung ma­chen. Montage: Wikimedia Commons / CC-BY-SAWir sind dar­auf kon­di­tio­niert uns ei­ne Iden­ti­tät zu­zu­le­gen und sie um je­den Preis auf­recht zu er­hal­ten. Re­li­gi­on ist in sei­ner schlech­tes­ten Form nur wei­te­res Fut­ter für un­ser nim­mer­sat­tes Ego. Sie er­schafft ei­ne künst­li­che Iden­ti­tät, die ein Spek­trum be­sitzt das so hell und so fins­ter sein kann, wie die ver­schie­de­nen mensch­li­chen Psy­chen. Nie­mand an­de­ren als der Ideo­lo­gie Is­lam ist vor­zu­wer­fen, das Men­schen los­zie­hen und sich be­wußt bei Groß­ver­an­stal­tun­gen in die Luft spren­gen, mit Au­to oder LKW un­schul­di­ge Fuß­gän­ger nie­der­met­zeln und wei­te­re un­mensch­li­che Ta­ten sich aus­den­ken.

Ich bin al­so ab­so­lut der Mei­nung, das Re­li­gio­nen im 21. Jahr­hun­dert aus­ge­dient ha­ben soll­ten. Oh­ne Re­li­gio­nen wird es zwar die Welt auch nicht un­be­dingt viel bes­ser ma­chen aber ich glau­be auf je­den Fall fried­li­cher.

2 Kommentare

  1. caruso

    So­lan­ge die Men­schen nicht fried­li­cher wer­den, wird auch die Welt nicht fried­li­cher. Ho­mo sa­pi­ens
    sa­pi­ens ist das Pro­blem, nicht die Re­li­gio­nen. (Aus­nah­me: der Is­lam in sei­nem heu­ti­gen Zu­stand).
    Re­li­gio­nen ha­ben näm­lich nicht nur ein ne­ga­ti­ves Po­ten­zi­al son­dern auch ein po­si­ti­ves. Re­li­gio­nen
    kön­nen so­wohl das Po­si­ti­ve wie auch das Ne­ga­ti­ve das im Men­schen von Na­tur aus in­ne­wohnt ver­stär­ken oder schwä­chen und sie tun es auch. Sie sind kei­ne Ur­sa­che, sie ma­chen h.s.s. nur mehr oder we­ni­ger
    be­wußt, was in ihm wohnt. Bin selbst nicht re­li­gi­ös, war es auch nie. Ich war so­gar ziem­lich mi­li­tant
    re­li­gi­ons­feind­lich. Lang­sam än­der­te ich mei­ne An­sich­ten, er­kann­te daß ich kein Recht ha­be von je­man­dem
    et­was weg­neh­men zu wol­len, was ihm Trost spen­det, ihn stärkt usw. Das Le­ben ist schwer ge­nug, man
    soll es nicht noch schwe­rer ma­chen. Ob­wohl ich das er­kann­te, blieb ich wie ich war: ei­ne Gott­lo­se,
    mit an­de­ren Wor­ten: ein un­gläu­bi­ger Hund.l
    lg
    ca­ru­so

    1. Frei-Denkerin

      Es ist rich­tig, das Re­li­gio­nen vie­len Men­schen ei­nen Halt gibt. Lei­der den­ke ich das der Nut­zen bei wei­tem nicht das Fa­ta­le an ei­ner Re­li­gi­on über­steigt. Der Is­lam ist na­tür­lich das ex­trems­te Bei­spiel. Der Mensch selbst bleibt im­mer so wie er ist ob mit Re­li­gi­on oder oh­ne. Des­halb ha­be ich ja ge­schrie­ben, das die Welt nicht un­be­dingt bes­ser wird. Doch oh­ne Re­li­gi­on fällt auf je­den Fall ein nicht ganz zu un­ter­schät­zen­der Streit­punkt weg wes­halb es even­tu­ell zu­min­dest un­ter den meis­ten Men­schen es fried­li­cher zu­ge­hen könn­te.

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