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„Ich ha­be ei­ne Über­ra­schung für dich”: Ehe­mann ver­bin­det sei­ner Frau die Au­gen … und hackt ihr dann die Fin­ger ab, um ihr Stu­di­um zu stop­pen

11. 7. 2017, Dai­ly Mail

Ein ei­fer­süch­ti­ger Ehe­mann steht vor ei­ner le­bens­läng­li­chen Ge­fäng­nis­stra­fe, nach­dem er die Fin­ger sei­ner Frau ab­ge­hackt hat, weil sie oh­ne sei­ne Er­laub­nis ein Stu­di­um be­gon­nen hat­te.

Ra­fi­qul Is­lam, 30, ver­band sei­ner Frau Ha­wa Akhter, 21, die Au­gen, kleb­te ih­ren Mund zu und er­zähl­te ihr, dass er ihr ein Über­ra­schungs­ge­schenk ge­ben wür­de.

Statt­des­sen liess er sie ih­re Hand aus­stre­cken und schnitt al­le fünf Fin­ger ab. Ei­ner sei­ner Ver­wand­ten warf dann die Fin­ger von Frau Akhter in den Müll­ei­mer, um si­cher­zu­stel­len, dass Ärz­te sie nicht wie­der an­brin­gen konn­ten.

Ha­wa Akhter hat ge­sagt, dass sie ihr Stu­di­um fort­set­zen wird, trotz des schreck­li­chen An­griffs

Herr Is­lam, der Wan­der­ar­bei­ter in den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten ist, hat­te sei­ne Frau ge­warnt, dass es „schwe­re Kon­se­quen­zen” gä­be, wenn sie ihr Stu­di­um nicht auf­ge­be.

„Nach­dem er nach Ban­gla­desch zu­rück­ge­kehrt war, woll­te er mit mir re­den”, sag­te Akhter der Times.

„Plötz­lich ver­band er mir die Au­gen und fes­sel­te mei­ne Hand. Er hat auch mei­nen Mund zu­ge­klebt und ge­sagt, dass er mir ei­ni­ge Über­ra­schungs­ge­schen­ke ge­ben wür­de. Doch statt­des­sen schnitt er mir die Fin­ger ab.”

Mo­ham­med Sa­lud­din, der Po­li­zei­chef von Ban­gla­desch, sag­te, dass Herr Is­lam ge­stan­den hat­te, nach­dem er in der Haupt­stadt Dha­ka ver­haf­tet wor­den war, und dass er ei­ner An­kla­ge we­gen schwe­rer Kör­per­ver­let­zung und dau­er­haf­ter Ver­stüm­me­lung ge­gen­über­steht.

Men­schen­rechts­grup­pen ver­lan­gen ei­ne le­bens­läng­li­che Ge­fäng­nis­stra­fe.

„Er war wü­tend. Er war ei­fer­süch­tig, denn wäh­rend er nur ei­ne 8-​jährige Standard-​Schulbildung hat­te, ging sie aufs Col­le­ge, um hö­he­re Stu­di­en zu ver­fol­gen”, sag­te Herr Sa­lud­din.

Frau Akhter sagt, sie sei dar­an, mit ih­rer lin­ken Hand schrei­ben zu ler­nen und ist ent­schlos­sen, ih­re Stu­di­en wie­der auf­zu­neh­men. Sie ist jetzt wie­der im Haus ih­rer El­tern.

Der An­griff ist der letz­te in ei­ner Rei­he von Ver­bre­chen, die auf gut aus­ge­bil­de­te Frau­en in der mus­li­mi­schen Mehr­heits­ge­sell­schaft ge­rich­tet sind.

Im Ju­ni stach ein ar­beits­lo­ser Mann die Au­gen sei­ner Frau aus, ei­ne As­sis­tenz­pro­fes­so­rin an der Uni­ver­si­tät von Dha­ka, an­schei­nend, weil er es nicht er­tra­gen konn­te, dass sie hö­he­re Stu­di­en an ei­ner ka­na­di­schen Uni­ver­si­tät ver­folg­te.

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