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1942er Ge­no­zid an Bud­dhis­ten im Be­zirk Maungdaw

An­ony­mer Au­tor, 8.8.2012, Hla Oo’s Blog

(Über­set­zung ei­nes Au­gen­zeu­gen­be­richts des Ben­ga­li­schen Auf­stands von 1942 aus dem Volk der MEG, aus dem bir­ma­ni­schen auf Eng­lisch von Hla Oo und dann auf Deutsch von Da­ni­el Heiniger.)

1942 be­gan­nen die Bengali-​Jakhine Auf­stän­de, bei den Ein­hei­mi­schen auf bur­me­sisch als die Kalar-​Jakhine Ah­di­kayo­ne be­kannt, An­fang 1942 von Sitt­we aus, der Haupt­stadt des Bun­des­staa­tes Ar­ra­kan in Burma.

Die Bri­ten zo­gen sich rasch aus Bur­ma zu­rück, und die in­di­schen Sol­da­ten der in­di­ge­nen Ba­tail­lo­ne von Ra­jpur und die Bengali-​Muslime ver­ge­wal­tig­ten die Frau­en und Mäd­chen der Jak­hi­ne und tö­te­ten die Jak­hi­ne Män­ner und Jun­gen in der gan­zen Stadt Sitt­we wäh­rend des ge­setz­lo­sen Vakuums.

Schließ­lich nah­men die bud­dhis­ti­schen Jak­hi­ne das Ge­setz in ih­re ei­ge­nen Hän­de und be­gan­nen, die britisch-​indischen Sol­da­ten und die Ben­ga­li­schen Sol­da­ten in Sitt­we zu tö­ten. Die voll aus­ge­bro­che­nen Benglai-​Jakhine-​Aufstände brei­te­ten sich bald auf die Vor­or­te Myay­bo­ne, Min­byar, Myauk-​U und Kyauk­taw aus.

Und als die Bri­ten dann ganz weg wa­ren, muss­ten die Bengali-​Muslime aus der Re­gi­on Ar­ra­kan flie­hen und Zu­flucht im Maungdaw-​Butheetaung-​Gebiet an der Gren­ze zu In­di­en und Bur­ma su­chen. Schließ­lich klan­gen die Ras­sen­un­ru­hen in der Re­gi­on Ara­kan ab, als die Be­mü­hun­gen der po­li­ti­schen Füh­rer der Jak­hi­ne, wie U Pyinnyar-​Thiha und Bon­bauk Thar Kyaw, die Öf­fent­lich­keit beruhigten.

Die Kra­wal­le brei­ten sich in die Grenz­re­gi­on aus

Doch die flie­hen­den Bengali-​Muslime und ei­ni­ge ge­bil­de­te mus­li­mi­sche Füh­rer aus der Maungdaw-​Butheetaung-​Region be­gan­nen, die lo­ka­le Bengalisch-​Muslimische Men­ge da­zu zu be­we­gen, die ört­li­chen Jakhine-​Buddhisten abzuschlachten.

(An­mer­kung des Über­set­zers aus dem bir­ma­ni­schen: Die eth­ni­sche Säu­be­rung oder der is­la­mi­sche Völ­ker­mord an den ein­hei­mi­schen Bud­dhis­ten war der ent­schei­den­de Teil ih­res lang­fris­ti­gen Plans, die ein­hei­mi­schen Bud­dhis­ten zu mas­sa­krie­ren und das Ge­biet aus­schließ­lich mus­li­misch zu ma­chen, so dass die Grenz­re­gi­on Maungdaw-​Butheetaung schließ­lich als is­la­mi­scher Land­kreis von In­di­ens Ost-​Bengalen, der zu Ost-​Pakistan und spä­ter zum heu­ti­gen Ban­gla­desch wur­de, wie­der auf­ge­baut wer­den konnte.)

Ma­jor Kyaw Khi­ne, der stell­ver­tre­ten­de Kom­mis­sar des Be­zirks Akyab, wur­de von der bri­ti­schen Ko­lo­ni­al­re­gie­rung zu­rück­ge­las­sen, um Recht und Ord­nung im Grenz­ge­biet auf­recht­zu­er­hal­ten. Ge­mein­sam mit den bengalisch-​muslimischen Füh­rern Yar Sein und Sul­tan Mar­mut ver­such­te er wirk­lich so gut er konn­te, das Ge­met­zel zu ver­hin­dern. Doch Ma­jor Ky­wa Khin wur­de selbst rasch von den Ben­ga­li­schen Mus­li­men im Dorf Gut­ar­by­in von Bu­the­etau­ing erschossen.

Der Be­ginn der eth­ni­schen Säu­be­rung in der Stadt Maungdaw

Be­waff­ne­te Ben­ga­li­sche Fa­mi­lie in ei­nem Feld.

Im Mai 1942 ver­sam­mel­ten sich die Bengalisch-​muslimischen Män­ner aus al­len Ben­ga­li­schen Dör­fern im Grenz­ge­biet und vie­le an­de­re von jen­seits der Gren­ze, mit Waf­fen, Schwer­tern und Spee­ren be­waff­net, und be­gan­nen ih­re völ­ker­mör­de­ri­sche Kam­pa­gne ge­gen die bud­dhis­ti­schen Dör­fer der Jakhine.

Die be­waff­ne­ten Ben­ga­len stell­ten Stra­ßen­sper­ren auf, zer­stör­ten die Brü­cken und kreis­ten die Dör­fer der Jak­hi­ne ein. Mehr als 20.000 be­waff­ne­te Ben­ga­len hat­ten die Stadt Ma­ung­daw be­reits um­zin­gelt. Al­le Ein- und Aus­gän­ge wa­ren völ­lig blo­ckiert und die schreck­li­chen Nach­rich­ten, dass um­lie­gen­de bud­dhis­ti­sche Dör­fer nie­der­ge­brannt und ih­re Leu­te ab­ge­schlach­tet wur­den, er­reich­ten die Stadt ständig.

Die Stadt be­her­bergt be­reits Hun­der­te von Jak­hi­ne Flücht­lin­gen aus den na­he­ge­le­ge­nen bud­dhis­ti­schen Dör­fern. Vie­le wur­den auf dem Weg nach Ma­ung­daw durch die Bengali-​Schwerter ver­letzt oder ver­wun­det. Doch nun wa­ren sie in Ma­ung­daw zu­sam­men mit den Jak­hi­ne -Bud­dhis­ten der Stadt gefangen.

Ge­gen 4 Uhr Früh­mor­gens ver­such­te ei­nes Ta­ges ei­ne gro­ße Fa­mi­lie aus dem mitt­le­ren Dorf (Ah­le Ywar) aus Ma­ung­daw zu ge­hen, um nach Bu­the­etaung zu flie­hen. Doch sie wur­den von den be­la­gern­den Ben­ga­li­schen Mus­li­men im Kany­in­dan an­ge­grif­fen. Die gan­ze Fa­mi­lie wur­de ver­letzt und sie ver­lo­ren al­les, als sie in die Stadt zu­rück­rann­ten, blut­be­fleckt und verletzt.

Je­ner Tag war der ei­gent­li­che Be­ginn der Mas­sen­schlach­tung der Jakhine-​Buddhisten in Ma­ung­daw, als die be­waff­ne­ten und blut­rüns­ti­gen (oder eher land-​durstigen) Ben­ga­li­schen Mus­li­me von der Gren­ze zu Ban­gla­desch her in die Stadt eindrangen.

Wir tru­gen nur das, was wir auf uns tra­gen konn­ten und ver­such­ten, die Stadt wie die an­de­ren bud­dhis­ti­schen Fa­mi­li­en zu ver­las­sen. Al­le Stra­ßen er­stick­ten un­ter der ängst­li­chen Men­ge, die nir­gend­wo hin­ge­hen konn­te, als der ja­gen­de Ben­ga­li­sche Mob im­mer nä­her kam.

Schließ­lich lan­de­ten al­le auf dem Ge­län­de des bud­dhis­ti­schen Klos­ters Ma­ung­daw, das be­reits von der Re­gie­rung ab­rie­gelt wur­de. Dort tra­fen wir auf Men­schen, die aus den Dör­fern am Kany­in Gyaung (Kany­in­bach) nörd­lich von Ma­ung­daw flüchteten.

Und auch die Men­schen aus den Dör­fern Hmaw-​win und Magyee-​chaung, Ye-​phone-​byin und Pan-​daw-​byin und den na­he ge­le­ge­nen Dör­fern süd­lich von Ma­ung­daw. Der gan­ze Ort war er­füllt mit lau­tem Kin­der­schrei­en und ängst­li­chen Stim­men von Er­wach­se­nen. Die Men­ge an die­sem Tag dort muss über 5.000 ge­zählt ha­ben, al­les Jakhine-​Buddhisten wie un­se­re Familie.

Ver­such, die bud­dhis­ti­schen Jak­hi­ne von Ma­ung­daw zu retten

Dann hör­ten wir die Nach­richt von der An­kunft des Bereichs-​Magistraten Aung Thar Gyaw und ei­ner Hand­voll bri­ti­scher Ghurkha-​Soldaten. Der Ma­gis­trat Aung Thar Gyaw kam ur­sprüng­lich des­halb nach Bu­the­etaung Town, um dort die Re­gie­rungs­kas­se ab­zu­ho­len. Ein­mal hör­te er die Bengali-​Muslimischen Über­fäl­le von Ma­un­h­gdaw Town, als er her­un­ter­kam, um die be­la­ger­ten bud­dhis­ti­schen Jakhine-​Dörfler zu retten.

Zu­nächst woll­te er mit dem Schutz sei­ner Gurkha-​Truppen die gan­ze Stadt­be­völ­ke­rung nach Bu­the­etaung brin­gen, da der Weg nach Bu­the­etaung nun von den Bengalisch-​muslimischen Mus­li­men kon­trol­liert wur­de, die je­den Nicht-​Moslem auf der Dschun­gel­stra­ße tö­ten würden.

Doch wäh­rend wir war­te­ten und die gro­ße Men­ge sich auf die Rei­se vor­be­rei­te­te, kam ein schwe­rer Re­gen und bald ver­brei­te­ten sich Nach­rich­ten von Stra­ßen­sper­run­gen durch Erd­rut­sche und Sturz­flu­ten auf dem Berg. Al­so än­der­te der gu­te Ma­gis­trat sei­nen Plan und ver­such­te, die Men­ge über den Fluss Naff nach Tak­knaff Town auf der in­di­schen Sei­te der Gren­ze in Si­cher­heit zu bringen.

Bis da­hin war es 9 Uhr mor­gens am nächs­ten Tag. Ge­gen Mit­tag ka­men der Ma­gis­trat Aung Thar Gyaw und der eng­li­sche Haupt­mann Tay­lor mit den Ghurkha-​Soldaten zum Klos­ter­ge­län­de und es­kor­tier­ten die Men­ge zur Maungdaw-​Werft, wo ei­ne Fäh­re der Arrakan-​Flottille wartete.

Auch nach vie­len Über­fahr­ten mit dem gro­ßen Fähr­boot über den Fluss war un­se­re bud­dhis­ti­sche Men­ge zu groß und vie­le von uns soll­ten von der Flot­te der ein­hei­mi­schen Sam­pans hin­über­ge­fah­ren werden.

Nie­der­bren­nen von Ma­ung­daw und das Ge­met­zel un­ter den Buddhisten

Bei Ein­bruch der Dun­kel­heit konn­ten wir auf der Maungdaw-​Seite von Ta­knaff Town aus über den brei­ten Naff Ri­ver hin­weg die Flam­men wü­ten se­hen. Spä­ter hör­ten wir die de­pri­mie­ren­de Nach­richt, dass Zehn­tau­sen­de von Ben­ga­li­schen Mus­li­men, nach­dem die Stadt ver­las­sen wor­den war, Ma­ung­daw be­tre­ten und die gan­ze Stadt nie­der­ge­brannt hat­ten, nach­dem sie al­les, was nicht niet- und na­gel­fest war, wie Reis, Spei­se­öl, Salz und je­des ein­zel­ne Mö­bel­stück, aus den Jakhine-​Häusern ent­fernt hatten.

Dem­sel­ben häss­li­chen Schick­sal war auch je­des ein­zel­ne bud­dhis­ti­sche Klos­ter und je­der ein­zel­ne Tem­pel der Stadt Ma­ung­daw an­heim gefallen.

Al­le Jakhine-​Dörfer, es gab Hun­der­te von ih­ren bud­dhis­ti­schen Dör­fern, auf dem äu­ßerst frucht­ba­ren Strei­fen süd­lich der Stadt Ma­ung­daw zwi­schen dem Fluss Naff und dem Mayu-​Gebirge, wur­den in­ner­halb we­ni­ger Ta­ge von den auf­stän­di­schen Ben­ga­li­schen Mus­li­men völ­lig ausgelöscht.

Wäh­rend die Jakhine-​Dorfbewohner aus den Vor­land­dör­fern wie Nga-​khu-​ya, Chan-​byin, Ywat-​hnyo-​taung und Tha-​yet-​oat mit ih­ren Sam­pans über den Fluss Naff flie­hen konn­ten, wur­den die Dör­fer wei­ter vom Fluss nie­der­ge­brannt und das gan­ze Dorf von den auf­stän­di­schen Bengali-​Muslimen abgeschlachtet.

So­gar ei­ni­ge Bud­dhis­ten, die es schaff­ten, über die Mayu-​Berge zum Bu­the­etaung und Kyauk­taw zu mar­schie­ren, wur­den von den Ben­ga­li­schen Mus­li­men ge­jagt und ge­tö­tet, be­son­ders von je­nen des Ben­ga­li­schen Dorf Let-​wae-​tet in der Nä­he der Stadt Butheetaung.

Da­mals war das gro­ße Dorf Ah-​le-​than-​kyaw, heu­te das größ­te Rohingya-​Dorf mit ei­nem gro­ßen UNHCR-​Versorgungsdepot und de­ren Be­zirks­haupt­quar­tier, der bud­dhis­ti­sche Haupt­ort mit ei­ner klei­nen Polizeistation.

An je­nem Tag im Mai 1942 über­fie­len zwan­zig­tau­send be­waff­ne­te Ben­ga­li­sche Mus­li­me die Po­li­zei­sta­ti­on Ah-​le-​than-​kyaw und tö­te­ten bru­tal al­le Po­li­zis­ten, die ka­pi­tu­lier­ten, und dann al­le Jak­hi­ner aus den Dörfern.

Die blut­rüns­ti­gen Ben­ga­li­schen Mus­li­me brann­ten dann das Dorf­klos­ter nie­der, zu­sam­men mit mehr als 500 bud­dhis­ti­schen Frau­en, Kin­dern, Al­ten, jun­gen bud­dhis­ti­schen No­vi­zen und den bud­dhis­ti­schen Mön­chen, die im In­ne­ren des Haupt­ge­bäu­des des Klos­ters Zu­flucht ge­sucht hat­ten. Al­le 500 Bud­dhis­ten wur­den an die­sem Tag von den Ben­ga­li­schen Mus­li­men le­ben­dig ver­brannt, die ihr Dorf und ihr frucht­ba­res Land und ih­ren Fisch­grund für im­mer wol­len. Dem­sel­ben Schick­sal war auch das na­he­ge­le­ge­ne Dorf Tart-​htone-​byin an­heim gefallen.

Im Grun­de ent­kam kei­ner der Hun­dert­tau­sen­de von Jakhine-​Buddhisten, die in den Dör­fern im Sü­den der Stadt Ma­ung­daw leb­ten, dem kriegs­mäs­si­gen Mas­sen­mord. Nicht ein ein­zi­ger Misch­lings­hund ent­kam dem Schlach­ten, ge­schwei­ge denn ein Mensch. Und all ih­re Be­sitz­tü­mer und Län­de­rei­en wur­den von den Neu­an­kömm­lin­gen aus dem is­la­mi­schen Land, das jetzt Ban­gla­desch heißt, genommen.

Er­mor­dung von BIA Of­fi­zie­ren und Sol­da­ten in Maungdaw

Spä­ter im Ju­ni 1942 er­ober­te ei­ne BIA-​Einheit (Bur­me­si­sche Un­ab­hän­gig­keits­ar­mee) un­ter der Füh­rung von Bo Yan Aung die Stadt Bu­thee­daung und sie nah­men tö­rich­ter­wei­se Kon­takt auf mit der Ben­ga­li­schen Ge­mein­de­ver­wal­tung von Ma­ung­daw in ei­nem ehr­li­chen Ver­such, die Un­ru­hen nie­der­zu­schla­gen und die indisch-​Bengalischen De­ser­teu­re der sich zu­rück­zie­hen­den bri­ti­schen Ar­mee zu ver­haf­ten. Die BIA-​Einheit wur­de ir­gend­wie von den Maungdaw-​Bengalen ein­ge­la­den, in die Stadt Ma­ung­daw zu kommen.

Nie­mand wuss­te, war­um die BIA-​Männer den mör­de­ri­schen Ben­ga­len ihr Le­ben an­ver­trau­ten, in­dem sie nach Ma­ung­daw gin­gen und ih­re Gast­freund­schaft an­nah­men. An je­nem Abend im Ju­ni 1942 in Ma­ung­daw lie­ßen die BIA-​Männer, an­ge­führt von Bo Yan Aung’s jun­gen Leut­nants Bo Yan Naung und Bo Myo Ny­unt, ih­re ja­pa­ni­schen Waf­fen beim freund­li­chen Abend­essen, das für sie in der Kanyindan-​Uradu-​Schule (heu­te die Mo­schee der Ma­ung­daw High­school) an­ge­rich­get wor­den war, fal­len und ver­trau­ten ih­ren mus­li­mi­schen Gast­ge­bern völlig.

Wäh­rend die BIA-​Männer hung­rig ihr Abend­essen aßen, wur­den sie von den Ben­ga­len an­ge­grif­fen und in Stü­cke ge­hau­en. Bei­de bur­me­si­schen bud­dhis­ti­schen Of­fi­zie­re und al­le ih­re bud­dhis­ti­schen Sol­da­ten wur­den in je­ner Nacht ge­tö­tet und ih­re Kör­per verbrannt.

Jakhine-​Buddhistische Dör­fer, die von Bengali-​Muslimen zer­stört wurden

Die fol­gen­de Lis­te um­fasst die 99 Dör­fer der Jak­hi­ne und ih­re je­wei­li­ge An­zahl an bud­dhis­ti­schen Haus­hal­ten, die von den Bengali-​Muslimen völ­lig aus­ge­löscht wur­den und der Ma­ung­daw Nord Re­gi­on im Mai 1942 für im­mer ver­lo­ren gingen.

  1. Thit-​poke-​chaung Vil­la­ge (20 h).
  2. Kan-​byin Vil­la­ge (43 Haushalte).
  3. Yay-​phone-​byin Vil­la­ge (50 Haushalte).
  4. Pan-​daw-​byin Vil­la­ge (50 Haushalte).
  5. Maung-​Oo Vil­la­ge (30 Haushalte).
  6. Khwa-​zone-​byin Vil­la­ge (45 Haushalte).
  7. Pyin-​byu Vil­la­ge (45 Haushalte).
  8. Doe-​dan Vil­la­ge (200 Haushalte).
  9. Thet-​ke-​byin Vil­la­ge (50 Haushalte).
  10. Wet-​pike Vil­la­ge (60 Haushalte).
  11. Kyauk-​chaung Vil­la­ge (25 Haushalte).
  12. Ponna-​sart Vil­la­ge (60 Haushalte).
  13. The-​chaung-​ywar-​thit Vil­la­ge (50 Haushalte).
  14. Nghan-​chaung Vil­la­ge (50 Haushalte).
  15. Dar-​kyi-​sar Vil­la­ge (40 Haushalte).
  16. Kyauk-​pyin-​seik Vil­la­ge (30 Haushalte).
  17. Pyin-​phyu-​chaung Vil­la­ge (50 Haushalte).
  18. Yay-​khart-​chaung Vil­la­ge (50 Haushalte).
  19. Ngar-​sar-​kyu Vil­la­ge (60 Haushalte)
  20. Pyaung-​pyit Vil­la­ge (40 Haushalte).
  21. Pyin-​shay Vil­la­ge (30 Haushalte).
  22. Pha-​yone-​chaung Vil­la­ge (30 Haushalte).
  23. Up­per Sin-​thay-​byin Vil­la­ge (40 Haushalte).
  24. Lo­wer Sin-​thay-​byin Vil­la­ge (20 Haushalte).
  25. The-​phyu-​chaung Vil­la­ge (40 Haushalte).
  26. Pyar-​thar-​mae Vil­la­ge (15 Haushalte).
  27. Taung-​phet Vil­la­ge (un­known Haushalte).
  28. Phout-​kyee-​daung Vil­la­ge (30 Haushalte).
  29. Up­per Baw-​tu-​lar Vil­la­ge (42 Haushalte).
  30. In-​tu-​lar Vil­la­ge (50 Haushalte).
  31. Inn-​chaung Vil­la­ge (30 Haushalte).
  32. In-​gar-​pha Vil­la­ge (40 Haushalte).
  33. Kar-​lar Vil­la­ge (80 Haushalte).
  34. La-​baw-​wa Vil­la­ge (36 Haushalte).
  35. Done-​kyaw-​pha Vil­la­ge (22 Haushalte).
  36. Thet-​kay-​byin Vil­la­ge (75 Haushalte).
  37. Gyate-​chaing Vil­la­ge (40 Haushalte).
  38. Kaing-​su Vil­la­ge (24 Haushalte).
  39. Tarp-​chaung Vil­la­ge (30 Haushalte).
  40. Ah-​le-​chaung (82 Haushalte).
  41. Maung-​shwe-​zan Vil­la­ge (20 Haushalte).
  42. Thar-​doe-​hla Vil­la­ge (40 Haushalte).
  43. Tart-​chaung-​chay Vil­la­ge (30 Haushalte).
  44. Sin-​pya-​kwing Vil­la­ge (40 Haushalte).
  45. Shwe-​daing Vil­la­ge (46 Haushalte).
  46. Yay-​chan-​chaung Vil­la­ge (40 Haushalte).
  47. Ngar-​chan Vil­la­ge (23 Haushalte).
  48. Ye-​aung-​sanya-​phwe Vil­la­ge (40 Haushalte).
  49. Up­per Kyaung-​na-​phay Vil­la­ge (30 Haushalte).
  50. Lo­wer Kyaung-​na-​phay Vil­la­ge (25 Haushalte).
  51. Chet-​su Vil­la­ge (20 Haushalte).
  52. Ah-​yoe-​gya Vil­la­ge (40 Haushalte).
  53. Kyaw-​htwee-​chaung Vil­la­ge (30 Haushalte).
  54. Up­per Inn-​chaung Vil­la­ge (48 Haushalte).
  55. Lo­wer Inn-​chaung Vil­la­ge (26 Haushalte).
  56. Shwe-​phee-​oo-​pha Vil­la­ge (25 Haushalte).
  57. Htauk-​ka-​lan Vil­la­ge (88 Haushalte).
  58. Taung-​byo-​let-​wae Vil­la­ge (16 Haushalte).
  59. Taung-​byo-​let-​yar Vil­la­ge (28 Haushalte).
  60. Day-​tan-​nyar Vil­la­ge (22 Haushalte).
  61. Kun-​thee-​bin Vil­la­ge (12 Haushalte).
  62. Kyan-​htaung Vil­la­ge (15 Haushalte).
  63. Tan-​chaung Vil­la­ge (18 Haushalte).
  64. San-​htun-​oo Vil­la­ge (20 Haushalte).
  65. East Kha-​moung-​zeik Vil­la­ge (35 Haushalte).
  66. West Kha-​moung-​zeik Vil­la­ge (25 Haushalte).
  67. Up­per Thu-​lu-​taung Vil­la­ge (50 Haushalte).
  68. Than-​khone Vil­la­ge (30 Haushalte).
  69. Ma-​phyu-​ma Vil­la­ge (40 Haushalte).
  70. Kone-​tat Vil­la­ge (un­known Haushalte).
  71. Khin-​pyo-​thar Vil­la­ge (60 Haushalte).
  72. Up­per Shwe-​ngin-​chaung Vil­la­ge (40 Haushalte).
  73. Nga-​yant-​chaung Vil­la­ge (50 Haushalte).
  74. Thit-​tone-​nar Vil­la­ge (60 Haushalte).
  75. Pan-​shwe-​aung-​pha Vil­la­ge (20 Haushalte).
  76. Shew-​hla-​khine Vil­la­ge (20 Haushalte).
  77. Ta-​man-​thar Vil­la­ge (30 Haushalte).
  78. Cha-​doe-​yee Vil­la­ge (15 Haushalte).
  79. Thar-​aung Vil­la­ge (30 Haushalte).
  80. Loung-​part Vil­la­ge (30 Haushalte).
  81. Wet-​kyane Vil­la­ge (100 Haushalte).
  82. Kyet-​kyane Vil­la­ge (40 Haushalte).
  83. Up­per Kywe-​tha-​bout Vil­la­ge (45 Haushalte).
  84. Lo­wer Kywe-​tha-​bout Vil­la­ge (60 Haushalte).
  85. Kyauk-​tan Vil­la­ge (50 Haushalte).
  86. Seint-​taw-​byin Vil­la­ge (40 Haushalte).
  87. Up­per Gaw-​du-​ya Vil­la­ge (25 Haushalte).
  88. Lo­wer Gaw-​du-​ya Vil­la­ge (65 Haushalte).
  89. Kyun-​bouk Vil­la­ge (35 Haushalte).
  90. Ta-​yein Vil­la­ge (150 Haushalte).
  91. Tin-​thar-​ya Vil­la­ge (25 Haushalte).
  92. Thae-​chaung Vil­la­ge (65 Haushalte).
  93. Nghet-​pyaw-​chaung Vil­la­ge (45 Haushalte).
  94. Ngar-​san-​baw Vil­la­ge (80 Haushalte).
  95. Let-​phwe-​kya Vil­la­ge (20 Haushalte).
  96. Kyout-​chaung Vil­la­ge (50 Haushalte).
  97. Ye-​aung-​chaung Vil­la­ge (70 Haushalte).
  98. Yay-​nout-​ngar-​thar Vil­la­ge (20 Haushalte).
  99. Mee-​gyaung-​chaung Vil­la­ge (15 Haushalte).

Die oben ge­nann­ten 99 jakhinisch-​buddhistischen Dör­fer wa­ren die ver­lo­re­nen Dör­fer mit be­kann­ter An­zahl Haus­hal­ten im Jah­re 1942 . Auf der fol­gen­den Lis­te sind wei­te­re 115 jakhinisch-​buddhistische Dör­fer oh­ne be­kann­te Haus­halts­zah­len auf­ge­führt, die eben­falls bru­tal von den Ben­ga­li­schen Mus­li­men in je­nem is­la­mi­schen Ge­no­zid von 1942 aus­ge­löscht wurden.

  1. Lo­wer Baw-​du-​lar Village.
  2. Daing-​paing Village.
  3. Khaing-​oo-​pha Village.
  4. New Thar-​aw-​aung Village.
  5. Tat-​chaung-​chay-​tee-​zar Village.
  6. Mee-​min-​thar-​pha Village.
  7. Shwe-​daing Village.
  8. Toung-​boke Village.
  9. La-​mone-​kaing Village.
  10. Wai-​lar-​goung-​done Village.
  11. Tha-​lu-​chaung Village.
  12. Ye-​baw-​oo Village.
  13. The-​ni Village.
  14. Kyaung-​khow Village.
  15. Nga-​yan-​chaung Village.
  16. Mee-​chaung-​khote Village.
  17. Thit-​tone-​nar Village.
  18. Mhaing-​sri Village.
  19. Be-​yote Village.
  20. Kyout-​pyin-​hla Village.
  21. Maung-​seik Village.
  22. Phet-​wun-​chaung Village.
  23. Gar-​yar-​byin Village.
  24. Wet-​kyane-​chay Village.
  25. San-​gar-​bin Village.
  26. Nga-​phyu-​chaung Village.
  27. Nat-​kyauk Village.
  28. Pyaing-​chauing Village.
  29. Kyin-​phaw village.
  30. Aung-​hla-​phyu Village.
  31. Thin-​baw-​hla Village.
  32. Mee-​daik Village.
  33. Nant-​thar-​daung Village.
  34. Gaw-​du-​ra-​the-​chaung Village.
  35. Sin-​oh Village.
  36. Kyauk-​chaung-​chay Village.
  37. Gant-​daran Village.
  38. Lo­wer Gyit-​chaung Village.
  39. Thit-​thee-​bin-​ahle-​byin Village.
  40. Laung-​done-​zedi-​byin Village.
  41. Han-​zar-​ma Village.
  42. Ngar-​khu-​ya-​chaung-​wa Village.
  43. Kyar-​khaung-​htaung Village.
  44. Maung-​lone-​pha Village.
  45. Kyet-​yoe-​byin Village.
  46. Ngan-​chaung Village.
  47. Big Pwint-​phyu-​chaung Village.
  48. Small Pwint-​phyu-​chaung Village.
  49. Chit-​san-​pha Village.
  50. New Nay-​pu-​khan Village.
  51. Old Nay-​pu-​khan Village.
  52. The-​chaung sis­ters Village.
  53. Chaung-​myouk Village.
  54. Tha-​lu-​chaung Village.
  55. Ywar-​thit-​kay Village.
  56. Min-​ga-​la-​gyee Village.
  57. Kyouk-​hlay-​gar Village.
  58. Sat-​cha-​gone Village.
  59. The-​phyu-​gyun Village.
  60. Min-​kyo-​chaung Village.
  61. Yee-​phone-​pyin Village.
  62. Khwa-​sone-​pyin Village.
  63. Thit-​pote-​chaung Village.
  64. Kin-​chaung Village.
  65. In­ner Kin-​chaung Village.
  66. Kan-​byin Village.
  67. Kyee-​gan-​phyu Village.
  68. Hmaw-​win Village.
  69. Gyin-​chaung Village.
  70. Lin-​bar-​kone Village.
  71. Zaw-​ma-​tat Village.
  72. South Ngar-​khu-​ya Village.
  73. Chee-​sar Village.
  74. Ah-​pout-​wa Village.
  75. Lar-​lee Village.
  76. Sein-​pan Village.
  77. Up­per Tone-​chaung Village.
  78. Lo­wer Tone-​chaung Village.
  79. Kar-​dee Village.
  80. Ohn-​bin-​yin Village.
  81. Doe-​dan Village.
  82. Ka-​nyin-​dan Village.
  83. Old Ah-​le-​than-​gyaw Village.
  84. Kyan-​chaung Village.
  85. Thin-​ga-​net Village.
  86. Kyaung-​daung Village.
  87. Tat-​htoe-​byin Village.
  88. Myin-​lut-​chaung Village.
  89. Myee-​chaung Village.
  90. Shout-​kaing Village.
  91. Kyouk-​pan-​du Village.
  92. Baw-​dee-​kaing Village.
  93. Shwe-​maung Village.
  94. Ah-​twin-​byin Village.
  95. Kyan-​dan-​chaung Village.
  96. Inn-​din-​gyee Village.
  97. Inn-​din-​chay Village.
  98. Tha-​win-​chaung Village.
  99. Kow-​dan-​kout Village.
  100. Thane-​khar-​lee Village.
  101. Done-​pike Village.
  102. Sin-​wut Village.
  103. Aung-​hla-​pha Village.
  104. Phout-​kyi-​chaung Village.
  105. Pauk-​taw-​byin Village.
  106. Kone-​dan Village.
  107. Pa-​din Village.
  108. Yay-​dwin-​gyun Village.
  109. Cha-​yar-​dan Village.
  110. War-​cha Village.
  111. Up­per Nyaung-​bin-​gyee Village.
  112. Lo­wer Nyaung-​bin-​gyee Village.
  113. Douk Vil­la­ge.
  114. Hla-​poe-​khaung Village.

Ins­ge­samt wur­den von den Bengalisch-​muslimischen Ka­la­ren min­des­tens 114 jakhinisch-​buddhistische Dör­fer oh­ne ge­naue Fa­mi­li­en­zah­len völ­lig ausgelöscht.

Wenn wir Bur­me­sen al­so noch im­mer die­sen mus­li­mi­schen Ka­la­re ver­trau­en, mit ih­nen sym­pa­thi­sie­ren und in mus­li­mi­schen Lä­den ein­kau­fen und mos­le­mi­sche Wa­ren be­nut­zen, dann wer­den wir bald in ei­ner schlim­me­ren Si­tua­ti­on sein als die jakhinisch-​buddhistischen Dör­fer, die 1942 zer­stört wurden.

Weil wir 1942 in die­sem is­la­mi­schen Völ­ker­mord nur Jak­hine­dör­fer und frucht­ba­res, ab­ge­le­ge­nes Land ver­lo­ren ha­ben, un­se­re Ras­se, Re­li­gi­on und un­ser Glau­ben als Na­ti­on im­mer noch in­takt ist.

Doch jetzt er­fin­den sich die­se il­le­ga­len Ben­ga­li­schen Mus­li­me, die Nach­fah­ren der mus­li­mi­schen Mör­der von 1942 , als so­ge­nann­te eth­ni­sche Rohin­gyans neu und ver­su­chen un­se­re Staats­bür­ger­schaft zu er­lan­gen, da­mit sie und ih­re Mil­lio­nen Brü­der von Ben­ga­li­schen Mus­li­men aus Ban­gla­desch schließ­lich in das ei­gent­li­che Bur­ma ein­si­ckern und uns Burmesen-​Buddhisten bis zur Aus­rot­tung ganz ver­schlin­gen können.

Wenn un­se­re Be­hör­den die­se Bengalisch-​muslimische Be­dro­hung nicht ernst neh­men, wird die künf­ti­ge Exis­tenz un­se­rer bur­me­si­schen bud­dhis­ti­schen Na­ti­on ge­fähr­det sein.

Die buddhistisch-​muslimischen Ras­sen­un­ru­hen der Ge­gen­wart ge­hen auf den Völ­ker­mord von 1942 in Ma­ung­daw zu­rück, und so wer­den Buddhisten-​Jakhines und Muslim-​Bengalen (so­ge­nann­te Rohin­gyas) nie wie­der fried­lich zu­sam­men­le­ben können.

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