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Schweden legalisiert Kinderheirat für Immigranten

Schwe­den hat Kindere­hen für Pädophile Immi­granten legal­isiert, die mit ihren min­der­jähri­gen Ehe­frauen ver­heiratet bleiben wollen.

eeuutoday.com, aus dem Englis­chen von Daniel Heiniger

In einem Schritt, der von vie­len als Pädophilie‐fördernd kri­tisiert wurde, vertei­digte die schwedis­che Regierung ihre umstrit­tene Entschei­dung, dass der mas­sive Zus­trom von Ein­wan­der­ern aus polyga­men und “sex­uell unter­schiedlichen” Kul­turen zu ein­er sen­si­blen “human­itären” Krise geführt habe.

WIR AKZEPTIEREN ODER DULDEN KEINE KINDEREHEN, ABER DAS GESETZ SCHREIBT AUCH VOR, DASS IN JEDEM EINZELFALL INDIVIDUELLE VERFAHREN DURCHGEFÜHRT WERDEN SOLLTEN. UNSERE EINSCHÄTZUNG WAR, DASS DIE MÄDCHEN MIT IHREN MÄNNERN WÄHREND DES ASYLVERFAHRENS ZUSAMMENLEBEN KÖNNTEN”, SAGTE DIE VORSITZENDE DES SOZIALAUSSCHUSSES VON KARLSKRONA, INGRID HERMANSSON.

Sput­niknews. com berichtet: Dieser Ansatz wurde jedoch von Camil­la Bruns­berg von der Kon­ser­v­a­tiv­en Partei nicht geteilt, die behauptete, dass die Paare hät­ten aufgelöst wer­den sollen. Nach Bruns­berg hät­ten die Mäd­chen stattdessen in ein Heim für Kinder und Jugendliche eingewiesen wer­den müssen, während ihre Ehe­gat­ten in den Asyl­wohn­sitz des Auswär­ti­gen Amtes über­wiesen wer­den müssen. Bruns­berg argu­men­tierte, dass es keine andere Alter­na­tive gäbe, da alle anderen Lösun­gen implizierten, dass Schwe­den bei der Akzep­tanz der Kindere­he einen Schritt rück­wärts mache.

Bruns­berg äußerte auch Zweifel, ob die min­der­jähri­gen Mäd­chen es wirk­lich wagen, die Wahrheit über ihre Sit­u­a­tion zu sagen, wenn sie von den schwedis­chen Behör­den befragt wer­den, was darauf hin­deutet, dass indi­vidu­elle Ein­schätzun­gen in der Real­ität nicht viel Gewicht hat­ten.

Den­noch argu­men­tierte Ingrid Her­mans­son, dass Einzelver­fahren in Fällen von min­der­jähri­gen ver­heirateten Migranten weit­er­hin durchge­führt wer­den, zumin­d­est solange, bis der schwedis­che Ver­band der Gemein­den und Regio­nen (SKL) andere Richtlin­ien zu diesem The­ma vor­legt.

Derzeit scheinen die schwedis­chen Rechtsvorschriften für Kinder­heirat­en in den ver­schiede­nen Gemein­den unter­schiedlich ange­wandt zu wer­den. Das Ver­wal­tungs­gericht von Växjö hat Anfang dieses Jahres entsch­ieden, dass ein 14‐jähriges schwan­geres Mäd­chen bei der Immi­granten­fam­i­lie ihres erwach­se­nen Ehe­manns unterge­bracht wer­den könne, da dies Teil ihrer Kul­tur sei. Bemerkenswert­er­weise waren sowohl das Mäd­chen als auch ihr Ehe­mann dem schwedis­chen Gesetz über das Ver­bot der Ehe mit Min­der­jähri­gen sehr kri­tisch gegenübergestellt.

WENN DU MITTEN IM KRIEG BIST UND UM DEIN LEBEN FLIEHST, DENKST DU NICHT AN DIE GESETZE DES LANDES, ZU DEM DU UNTERWEGS BIST”, SAGTE DAS MÄDCHEN DER SCHWEDISCHEN BOULEVARDZEITUNG EXPRESSEN.

Zuvor hat­te das Migra­tionsamt 132 ver­heiratete Kinder iden­ti­fiziert, davon 129 Mäd­chen und drei Jun­gen, die meis­ten von ihnen aus Syrien, Irak und Afghanistan. Die meis­ten von ihnen waren 16 oder 17 Jahre alt, 14 waren jünger als 15 Jahre. Ein Teil des Prob­lems beste­ht darin, dass wed­er das Migra­tionsamt noch die schwedis­chen Gemein­den Rou­tine darin haben, ver­heiratete Min­der­jährige aufzus­püren. Daher wur­den keine umfassenden Bew­er­tun­gen vorgenom­men.

Das schwedis­che Ehege­setz hat in sein­er jet­zi­gen Form viel Kri­tik u. a. von der schwedis­chen Staran­wältin und Frauen­recht­lerin Elis­a­beth Mas­si Fritz, die diese Prax­is als “unan­nehm­bar” beze­ich­nete, erhal­ten.

Zuvor hat­ten sich die schwedis­chen Behör­den, darunter Jus­tizmin­is­ter Mor­gan Johans­son und Kin­der­min­is­terinin Åsa Reg­nér, wieder­holt verpflichtet, das Gesetz über Kindere­hen zu über­prüfen.