Guy Millière, 4. Oktober 2026, Gatestone Institute
Aus dem Englischen von Martin Christen
- „Die französische Linke hat den Schulen den Krieg erklärt und gleichzeitig ein Bündnis mit islamistischen Führern geschnürt, die hoffen, diese radikal zu verändern. Für beide beginnt der Kampf bei den Schulen. Es ist offenkundig, dass religiöse und politisch-religiöse Organisationen auf diese Schüler einwirken – manchmal schon ab der Grundschule – sowie auf ihre Familien, ihr soziales Umfeld und ihr Viertel, und einige versuchen, sie gegen die Schule aufzuwiegeln‘, hieß es im Bericht der Inspektion des Bildungsministeriums über Religion an den Schulen vom Juni 2004.“ — Michael Shellenberger, 2. Oktober 2026.
- „Was Islamisten und die revolutionäre Linke zusammenbringt, ist ihre Absicht, die westliche Zivilisation zu zerstören. Der Bericht des französischen Innenministeriums vom Mai 2025 über die Muslimbruderschaft beschrieb das Projekt der Bewegung in Frankreich als ‚einen langen Prozess der politischen Eroberung‘ mit ‚systematisch vorrangigen Investitionen auf lokaler Ebene‘.“ — Michael Shellenberger, 2. Oktober 2026.
- Als Tausende französischer Bürger erklärten, sie könnten sich weder den Treibstoff für den Weg zur Arbeit noch die Lebensmittel zur Ernährung ihrer Familien leisten, erwiderte [der französische Präsident Emmanuel] Macron, dass manche Menschen zwar mit dem Geld zu kämpfen haben mögen, er sich jedoch um etwas Wichtigeres kümmern müsse: „das Risiko, vor dem Ende der Welt zu stehen“.
- Die Deindustrialisierung geht unvermindert weiter. Strikte Regulierungsvorschriften haben zur Schließung von Fabriken geführt. Sie werden nicht durch andere Unternehmen ersetzt, sondern durch ein immer kostspieligeres Sozialsystem, das inzwischen mehr als 40 % der gesamten Staatsausgaben ausmacht.
- Aufeinanderfolgende französische Regierungen haben die Ausgaben hemmungslos in die Höhe getrieben… Diese enorme Differenz führt dazu, dass der französische Staat weiterhin weit mehr ausgibt, als er an Einnahmen einnimmt… Zinszahlungen für die Schulden verschlingen einen immer größeren Teil des jährlichen Staatshaushalts und übersteigen inzwischen – wie in den Vereinigten Staaten – das nationale Verteidigungsbudget. Der Unterschied besteht darin, dass die USA möglicherweise immer noch in der Lage sind, sich durch Wirtschaftswachstum aus einem solchen Loch herauszuarbeiten – 40 Billionen Dollar mit Zinsen von 7,1 Milliarden Dollar pro Tag –, während Frankreich, erdrückt von Überregulierung, dazu nicht in der Lage ist.
- An anderer Front hat Macron im Jahr 2020 zwar den „islamistischen Separatismus“ angeprangert, jedoch nichts unternommen, um die islamistische Eroberung Frankreichs zu verhindern oder auch nur zu verlangsamen. Seit einem Jahrzehnt schreitet die volle Islamisierung des Landes ungebremst voran. Millionen von Menschen aus der muslimischen Welt haben sich in Frankreich niedergelassen, sowohl legal als auch illegal.
- Die meisten Muslime in Frankreich assimilieren sich nicht, und ein wachsender Anteil – rund 38 % – stellt die islamische Scharia über die Gesetze der Republik…
- No-Go-Zonen, in denen radikale Imame und muslimische Banden das Sagen haben, haben sich seit 2016 ausgeweitet. Sie prägen nun die Vororte der großen Städte Frankreichs. Mitglieder muslimischer Banden führen mehrmals im Jahr Raubzüge durch und plündern,
- In den letzten Jahren hat Macron auch die Meinungsfreiheit zunehmend ins Visier genommen und nutzt dazu Arcom – eine Institution, die er 2022 zur Regulierung und Kontrolle der französischen audiovisuellen Medien geschaffen hat… CNews wurde im Jahr 2026 zweimal mit einer Geldstrafe belegt: einmal, weil ein Gast erklärte, dass der menschengemachte Klimawandel nicht existiert; ein andermal, weil ein Gast erklärte, dass „die Geschichte zeigt, dass der Islam immer noch eine Eroberungsreligion ist“.
- Macron wünscht sich möglicherweise einen Nachfolger, der seine Programme unverändert fortsetzt, aber danach sieht es derzeit nicht aus. Marine Le Pen führt zum ersten Mal in ihrer politischen Karriere in den Umfragen, die darauf hindeuten, dass sie 2027 siegen könnte… All ihre rechtlichen Probleme schienen jedoch keine Auswirkungen auf ihre Wähler zu haben, die offenbar verstehen, dass die Justiz in Frankreich mittlerweile politisiert worden ist.
- Sollte Le Pen im Frühjahr zur Präsidentin gewählt werden, werden die Schockwellen in ganz Europa zu hören sein. Eine Präsidentschaft Le Pens würde den Sieg einer politischen Partei bedeuten, die sich für die Werte der westlichen Zivilisation einsetzt – einer Partei, die jeder amtierende Regierungschef in Westeuropa, außer der Italienerin Giorgia Meloni, mit allen Mitteln von der Macht fernzuhalten versucht.
- Die Lage in Frankreich unterscheidet sich kaum von der allgemeinen Lage in Westeuropa.
- Viele andere Europäer sind ebenso unzufrieden mit ihren Führungskräften wie die Franzosen. Sie alle sehen die wirtschaftliche Zerstörung, die fortschreitende Islamisierung ihrer Länder, die Bedrohung durch China, ihre Automobilindustrie zu untergraben, und die wachsende Unmöglichkeit, bestimmte Themen zu diskutieren, ohne dämonisiert oder vor Gericht gestellt zu werden.
- Viele Europäer sehen, wie die Islamisierung in ihren Ländern an Boden gewinnt und von Marxisten Unterstützung erfährt: Jeder glaubt, der andere werde ihn an die Macht bringen. Sie sehen, dass ihre Führungskräfte nichts unternehmen, um einer Situation abzuhelfen, die immer besorgniserregender wird. Sie scheinen es vorzuziehen, dass ihre westliche Zivilisation geschützt und gerettet wird.

Die französische Regierung wurde Berichten zufolge „kalt erwischt“, als Schüler vor rund zwei Wochen Krawalle entfachten. Viele Europäer sehen, wie die Islamisierung in ihren Ländern an Boden gewinnt und von Marxisten Unterstützung erfährt: Jeder glaubt, der andere werde ihn an die Macht bringen. Sie sehen, dass ihre Führungskräfte nichts unternehmen, um einer Situation abzuhelfen, die immer besorgniserregender wird. Im Bild: Schülerdemonstration am 6. Oktober 2026 in Paris. (Foto: FreCha, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)



Im Westjordanland gibt es jüdische Fabriken, Supermärkte, Restaurants, Weingüter und andere Unternehmen, in denen Palästinenser und Israelis zusammenarbeiten. Diese Arbeitsplätze stellen zwar kein politisches Friedensabkommen dar, aber sie verkörpern etwas, das Boykottkampagnen zerstören: normalen menschlichen Kontakt und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Im Bild: Die Sodastream-Fabrik in Mischor Adumim, östlich von Jerusalem, die wegen des BDS-Boykotts schliessen musste und in die Negev-Wüste umzog, fotografiert am 19. Februar 2014. (Foto: L-BBE, 


