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Politisches & Wissenswertes

Über den Israel/Palästina-Konflikt, die arabisch-islamische Welt und weitere interessante Themen

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Ein gefährlicher Deal: Trumps „Board of Peace“ und die Hamas

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 6. August 2026 von Martin7. August 2026  

Khaled Abu Toameh, 4. August 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Das ursprüngliche Ziel von Trumps Friedensplan war nicht, das Arsenal der Hamas zu verlegen, sondern es dauerhaft zu eliminieren.
  • In Lagern untergebrachte Waffen bleiben funktionsfähige Waffen. Heute eingelagerter Sprengstoff kann morgen leicht zurückgeholt werden. Stillgelegte Raketenfabriken können die Produktion wieder aufnehmen. Tunnelsysteme, die lediglich kartiert statt zerstört werden, können erneut genutzt werden.
  • Das Problem war nie, wo die Hamas ihre Waffen aufbewahrt. Das Problem war schon immer, dass die Hamas überhaupt Zugang zu ihnen hat.
  • Die Übergabe von Waffen von einer palästinensischen Gruppe an eine andere ist keine Entmilitarisierung.
  • Noch beunruhigender ist die Behauptung des neuen Deals, dass „keine Waffen an Israel oder nicht-palästinensische Parteien übertragen oder übergeben werden dürfen“.
  • Ebenso besorgniserregend ist, dass der neue Stufenplan die Entwaffnung an einen israelischen Rückzug aus dem Gazastreifen knüpft.
  • Warum sollte es einer Terrororganisation, die das Massaker vom 7. Oktober 2023 in Israel verübt hat, gestattet sein, die Bedingungen ihrer eigenen Entwaffnung zu diktieren? Kein Land, das gegen den IS oder Al-Qaida kämpft, würde zuerst seine Truppen abziehen und erst danach hoffen, dass Terroristen freiwillig ihre Waffen niederlegen. Die Hamas sollte nicht die Bedingungen ihrer Niederlage aushandeln. Sie muss zur bedingungslosen Kapitulation und Entwaffnung gezwungen werden.
  • Dies ist derselbe Ghazi Hamad [hochrangiger Hamas-Funktionär], der öffentlich schwor, dass die Hamas das Massaker vom 7. Oktober immer wieder wiederholen werde, bis Israel vernichtet ist: „Die Al-Aqsa-Flut [der Name, den die Hamas für das Massaker vom 7. Oktober verwendet] ist nur das erste Mal, und es wird ein zweites, ein drittes, ein viertes Mal geben, weil wir die Entschlossenheit, den Willen und die Fähigkeiten zum Kampf haben.“
  • Wer glaubt, dass der neu gegründete NCAG der Hamas irgendwie die Stirn bieten und seine Autorität gegenüber der Terrororganisation durchsetzen wird, gibt sich einer Illusion hin.
  • Das weitaus wahrscheinlichere Szenario ist, dass die Hamas weiterhin hinter den Kulissen das Sagen hat, während sie einer anderen palästinensischen Körperschaft die Verantwortung für die Regierungsführung, die Gehälter im öffentlichen Dienst, den Wiederaufbau und das Einsammeln internationaler Hilfe überlässt.
  • Dies würde im Wesentlichen das Hisbollah-Modell im Libanon replizieren, wo eine hochgerüstete, vom Iran unterstützte Terrormiliz koexistiert mit einer formellen Regierung, während sie ihre unabhängige militärische Macht und ihren ultimativen politischen Einfluss beibehält.
  • Nur wenige Stunden nach der Bekanntgabe des Stufenplans wiesen die Islamischen Revolutionsgarden des Iran den Plan rundweg zurück und erklärten, dass „der Widerstand“ (die Hamas) standhaft bleiben werde bis zum – wie sie es nannten – „endgültigen Sieg“ über Israel.
  • Der Iran versteht die Hamas besser als jeder andere, weil er die Terrororganisation seit Jahrzehnten finanziert, aufrüstet und ausbildet. Wenn das iranische Regime die Aussicht auf eine Entwaffnung der Hamas offen ablehnt, warum sollte dann irgendjemand anderes glauben, dass die Hamas beabsichtigt, sich an das Abkommen zu halten?

Das ursprüngliche Ziel von Trumps Friedensplan war nicht, das Arsenal der Hamas zu verlegen, sondern es dauerhaft zu eliminieren. In Lagern untergebrachte Waffen bleiben funktionsfähige Waffen. Heute eingelagerter Sprengstoff kann morgen leicht zurückgeholt werden. Stillgelegte Raketenfabriken können die Produktion wieder aufnehmen. Tunnelsysteme, die lediglich kartiert statt zerstört werden, können erneut genutzt werden. (Foto: Fars Media Corporation, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons)

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Der Krieg eines „respektierten“ Medizinjournals gegen Ärzte

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 4. August 2026 von Martin4. August 2026  

Gerald M. Steinberg, 28. Juli 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Die pro-Hamas-Lobby verbreitet eine Massenpetition, die den Ausschluss des israelischen Ärzteverbandes (Israeli Medical Association) aus dem Weltärztebund (World Medical Association) fordert.
  • Die Petition – die den israelischen Ärzten eine angebliche Voreingenommenheit vorwirft und jede Erwähnung der Kriegsverbrechen der Hamas auslässt – wurde im Juni von der einst angesehenen britischen Medizinzeitschrift The Lancet verbreitet, womit die Grenze zwischen professioneller medizinischer Publikation und absurder Propaganda klar überschritten wurde.
  • Weit davon entfernt, medizinische Beweise zu liefern oder die Berufsethik widerzuspiegeln, wiederholt die Petition – wie von The Lancet nachgeplappert – politische Slogans und uralte antisemitische Hetz-Legenden. Sie beschuldigt Israel des „Genozids“ und der Zerstörung des Gesundheitssystems von Gaza. Natürlich gibt es keine Erwähnung der erdrückenden Beweise für die systematische Militarisierung von Krankenhäusern und anderen zivilen medizinischen Einrichtungen durch die Hamas – allesamt tatsächliche Kriegsverbrechen.
  • Bei der Förderung dieser Kampagne kopierte The Lancet die Anschuldigungen von aktivistischen Rand-NGOs, darunter die People’s Health Movement (PHM), Doctors for Gaza (Artsen voor Gaza) und der „Health Advisory Council“ der sogenannten Jewish Voice for Peace. Selbst eine flüchtige Prüfung macht deutlich, dass es bei der von diesem angeblichen Medizinjournal gepriesenen Petition nicht im Entferntesten um medizinische Ethik geht.
  • Indem The Lancet diese NGOs nachplappert und grundlegende Anforderungen an eine wissenschaftliche Zeitschrift verletzt, unternimmt das Blatt nicht einmal den minimalen Versuch, deren Glaubwürdigkeit und Verharmlosung des Terrors zu hinterfragen.
  • Es überrascht nicht, dass dies nicht das erste Mal ist, dass Chefredakteur Richard Horton The Lancet nutzt, um anti-israelische Propaganda zu veröffentlichen. Von 2001 bis 2014 hatte der Großteil der Veröffentlichungen des Magazins zu israelischen und palästinensischen Themen – 58,3 % von 264 Beiträgen – die Form politischer Kommentare statt medizinischer Forschung.
  • The Lancet tut jede Erwähnung der Verantwortung der Hamas für die medizinische Notlage in Gaza trotz umfangreicher Dokumentation als bloße israelische Behauptung ab.
  • Darüber hinaus haben weder diese Medizinzeitschrift noch die NGOs, die die Petition anführen, jemals andere zivile Ärzteverbände aufgefordert, die Militäroperationen ihrer Heimatstaaten zu verurteilen. Dazu gehören Russland, China, Iran, Türkei, Sudan und andere tatsächliche Verletzer der Menschenrechte und des Völkerrechts.
  • Da Horton und The Lancet unter der dünnen Fassade des wissenschaftlichen Publizierens erneut an vorderster Front des Hasses gegen israelische Ärzte stehen, ist eine wirksame Antwort erforderlich, die die Aufmerksamkeit des niederländischen Verlags der Zeitschrift, Elsevier, erregt.

Die Pro-Hamas-Lobby verbreitet eine Massenpetition, die den Ausschluss des israelischen Ärzteverbandes aus dem Weltärztebund fordert. Die Petition – die den israelischen Ärzten eine angebliche Voreingenommenheit vorwirft und jede Erwähnung der Kriegsverbrechen der Hamas auslässt – wurde im Juni von der einst angesehenen britischen Medizinzeitschrift The Lancet verbreitet, womit die Grenze zwischen professioneller medizinischer Publikation und absurder Propaganda klar überschritten wurde. (Foto von Elen Sher auf Unsplash)

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Katars stiller Krieg gegen Israel

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 1. August 2026 von Martin1. August 2026  

Katar feuert zwar keine Raketen ab, übt aber durch Finanzierung, Propaganda und Verbindungen zu Terrororganisationen einen weitreichenden Einfluss aus, der Israel gefährdet. Experten warnen, dass Katar eine strategische Bedrohung darstellt.

Shachar Kleiman, 31. Juli 2026, Israel Hayom
aus dem Englischen von Martin Christen

Sheich Tamim bin Hamad bin Khalifa Al Thani, Emir von Qatar, bei einem Treffen mit Khamenei am 19. Februar 2025 (Khamenei.ir, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons)

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Trumps saudische Nuklear-Horrorshow

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 28. Juli 2026 von Daniel29. Juli 2026  

Warum Trump und der Kongress den US-saudischen Nukleardeal ablehnen sollten

Khaled Abu Toameh, 27. Juli 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Das [zivil-nukleare] Abkommen [zwischen den USA und Saudi-Arabien] droht, die jahrzehntelange US-Nichtverbreitungspolitik zu schwächen, ein regionales Wettrüsten auszulösen, Amerikas Gegner zu ermutigen und Sicherheitsrisiken zu schaffen, die künftige Generationen womöglich nicht mehr rückgängig machen können.
  • Der umstrittenste Aspekt des vorgeschlagenen Abkommens besteht darin, dass es Saudi-Arabien Berichten zufolge erlaubt, eigene Fähigkeiten zur Urananreicherung unter Sicherheitsvorkehrungen zu entwickeln, die hinter den strengen Standards zurückbleiben, die Washington zuvor gefordert hatte. Während schwach angereichertes Uran als Brennstoff für zivile Kernreaktoren dient, kann dieselbe Technologie letztlich auch hochangereichertes Uran herstellen, das für Kernwaffen geeignet ist.
  • „Ohne Zweifel: Wenn der Iran eine Nuklearbombe entwickelt, werden wir dem so schnell wie möglich folgen.“ — Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman, CBS News, 15. März 2018.
  • Diese Worte hätten jede Diskussion darüber beenden müssen, eine Urananreicherung auf saudischem Boden zu gestatten. Sie offenbaren, dass Riad zivile Nuklearfähigkeiten nicht bloß als Energieprojekt betrachtet, sondern auch als potenzielle strategische Absicherung gegen den Iran.
  • Regierungen wechseln, Regime stürzen, Allianzen zerbrechen – und der Freund von heute ist selbst als Mitglied der Abraham-Abkommen möglicherweise nicht der Verbündete von morgen.
  • Extremistische islamistische Organisationen betrachten das Königreich weiterhin sowohl als Schlachtfeld wie auch als Beute. Niemand kann die politische Landschaft Saudi-Arabiens in 20 oder 30 Jahren vorhersagen. Eine zukünftige Phase der Instabilität, eine Nachfolgekrise oder ein Regimekollaps könnte sensible nukleare Anlagen, Technologien oder Materialien in die Hände von Akteuren spielen, deren Ziele den USA und ihren Verbündeten grundlegend feindlich gesinnt sind.
  • Die größte Gefahr ist daher nicht Kronprinz Mohammed bin Salman oder die derzeitige saudische Führung. Die größte Gefahr ist die Ungewissheit darüber, wer das Königreich in einigen Jahrzehnten regieren könnte. Nukleartechnologie überdauert politische Regime bei Weitem.
  • Das vorgeschlagene Abkommen gibt zudem den „Goldstandard“ auf, der die zivile Nuklearzusammenarbeit der USA seit Jahrzehnten geleitet hat. Unter dem Nuklearabkommen zwischen den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) von 2009 akzeptierte Abu Dhabi strenge Bedingungen, die eine heimische Urananreicherung und die Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente verboten und gleichzeitig eine umfassende internationale Überwachung gewährten. Diese Einschränkungen reduzierten die Verfälschungs- und Verbreitungsgefahren erheblich.
  • Das saudische Abkommen verwirft Berichten zufolge viele dieser Sicherheitsvorkehrungen. Es verlangt von Riad dem Vernehmen nach auch nicht die Übernahme des Zusatzprotokolls der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), das Inspektoren kurzfristigen Zugang zu nicht deklarierten Anlagen gewährt, um geheime nukleare Aktivitäten aufzudecken.
  • Die VAE würden wahrscheinlich versuchen, ihr eigenes Abkommen neu zu verhandeln. Die Türkei und Ägypten würden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ähnliche Privilegien fordern. Russland und China könnten das amerikanische Beispiel nutzen, um schwächere Sicherheitsstandards bei ihren eigenen Nuklearpartnerschaften im Nahen Osten und darüber hinaus zu rechtfertigen.
  • Anstatt das globale Nichtverbreitungsregime zu stärken, würden die Vereinigten Staaten es mit eigenen Händen schwächen.
  • Frieden mit Israel ist kein Preis, der von arabischen oder muslimischen Ländern verliehen wird. Es ist nichts, das amerikanische Bestechungsgelder in Form von Nukleartechnologie oder strategischen Anreizen erfordern sollte.
  • Frieden liegt im eigenen Interesse Saudi-Arabiens. Er fördert die regionale Stabilität, stärkt die wirtschaftliche Entwicklung, zieht ausländische Investitionen an und erhöht die Sicherheit für alle Parteien. Arabische und muslimische Staaten sollten den Frieden mit Israel suchen, weil er ihren eigenen Völkern nützt – nicht, weil Washington gefährliche Zugeständnisse anbietet.
  • Die Vereinigten Staaten sollten nicht zum Architekten des nächsten nuklearen Wettrüstens im Nahen Osten werden.

Das zivil-nukleare Abkommen zwischen den USA und Saudi-Arabien droht, die jahrzehntelange US-Nichtverbreitungspolitik zu schwächen, ein regionales Wettrüsten auszulösen, Amerikas Gegner zu ermutigen und Sicherheitsrisiken zu schaffen, die künftige Generationen womöglich nicht mehr rückgängig machen können. Bild: Präsident Donald Trump nimmt am Dienstag, den 18. November 2025, an einem bilateralen Treffen mit Kronprinz und Premierminister Mohammed bin Salman Al Saud von Saudi-Arabien teil. (Foto: Weisses Haus, gemeinfrei, via Wikimedia Commons)

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Rechnen Sie nach: Warum Europa es möglicherweise nicht schaffen wird

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 21. Juli 2026 von Martin27. Juli 2026

Drieu Godefridi, 14. Juli 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Im Jahr 2024 stammten 15 % der Lebendgeburten in der EU von Müttern, die keine Staatsbürgerinnen eines EU-Landes waren. In Deutschland, Spanien, Portugal, Luxemburg und anderen Ländern liegt dieser Wert bei über 20 %.
  • Eine Assimilation der Einwanderer hat nicht stattgefunden. … Wer die Dritte Welt importiert, wird selbst zur Dritten Welt.
  • Unter dem Einfluss grüner Ideologie und europäischer Politikverpflichtungen wie dem Green Deal und CO₂-Steuern hat Europa seine Energiemärkte freiwillig sabotiert.
  • In den kommenden Jahren könnten wir Wahlsiege bei nationalen Wahlen von Parteien erleben, die eine härtere Haltung bei der Einwanderung einnehmen und der erzwungenen Energiewende skeptischer gegenüberstehen. In einigen Ländern sind diese Wahlsiege bereits im Gange. Doch was werden solche Parteien konsequent ausrichten können, wenn sie mit Millionen zusätzlicher Rentner konfrontiert sind, die aus einer schrumpfenden Beitragsbasis finanziert werden müssen? Oder mit bereits eingegangenen Schuldenverpflichtungen? Oder mit europäischen Regelungen, die viele Lösungen verbieten?
  • Die Antwort ist einfach: Sie werden wie alle anderen gezwungen sein, den wirtschaftlichen Druck auf diejenigen weiter zu erhöhen, die noch arbeiten und sparen – durch Einkommensteuern, Vermögensteuern, Erbschaftsteuern, sonstige Abgaben und eine schleichende Inflation.
  • Diese neuen „rechten“ Parteien könnten hoffentlich auch das Entbürokratisieren beschleunigen, unnötige Regulierungen abschaffen, Steuern senken und Anreize für Wirtschaftswachstum schaffen.
  • Das weströmische Reich wurde nicht erobert: Es mutierte langsam von innen heraus zu einem Mosaik aus romanisch-barbarischen Königreichen. Die klassische Zivilisation starb und wurde durch etwas anderes ersetzt.
  • Europa, wie wir es gekannt haben – jene Zivilisation, aus der Amerika hervorgegangen ist –, sieht zum jetzigen Zeitpunkt nicht so aus, als würde es diese Krise überstehen. Es weicht etwas anderem: einer Gesellschaft, die fragmentierter, ärmer, abhängiger vom Staat, weniger frei und weniger europäisch ist. Die umliegenden Großmächte werden der Versuchung dann nicht widerstehen können, sich ihren Teil der Beute zu holen…

Europa, wie wir es gekannt haben – jene Zivilisation, aus der Amerika hervorgegangen ist –, sieht zum jetzigen Zeitpunkt nicht so aus, als würde es diese Krise überstehen. Es weicht etwas anderem: einer Gesellschaft, die fragmentierter, ärmer, abhängiger vom Staat, weniger frei und weniger europäisch ist. (Bildquelle: Dušan Cvetanović, gemeinfrei, via Pexels)

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Veröffentlicht unter Beiträge,Gatestone Institute

Der Hamas‘ neuester Trick: Aus der Regierung ausscheiden, die Waffen behalten

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 16. Juli 2026 von Martin16. Juli 2026

Khaled Abu Toameh, 9. Juli 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Die entscheidende Frage ist nicht, wer in den Ministersesseln im Gazastreifen sitzt. Die entscheidende Frage ist, wer die Waffen hält.
  • Nichts Wesentliches hat sich geändert.
  • Die Hamas löst ihren militärischen Flügel nicht auf. Sie gibt ihre Waffen nicht ab. Sie löst ihren Sicherheitsapparat nicht auf. Sie beendet ihre Kommandostruktur nicht. Zudem werden Tausende von Hamas-Mitarbeitern und -Loyalisten weiterhin in den Institutionen des Gazastreifens verankert bleiben.
  • „Die scheinbare Bereitschaft der Hamas, Platz für eine technokratische Regierung zu machen, soll ihre eigene Entwaffnung verhindern… [S]olange die Hamas ihre Waffen behält, wird jede zivile Regierung selbstverständlich so agieren, wie die Hamas es diktiert.“ — Israels Außenminister Gideon Sa’ar.
  • Sa’ar warnte, dass die Hamas versucht, das Modell der Hisbollah im Gazastreifen zu kopieren: Eine zivile Verwaltung wäre für die Müllabfuhr, die öffentliche Verwaltung, den Wiederaufbau und die Gehälter zuständig, während die Hamas die dominierende militärische Kraft bliebe.
  • Das ist weder Frieden noch Stabilität. Es ist schlichtweg die Auslagerung ziviler Pflichten, während die Maschinerie des Dschihad (des heiligen Krieges) erhalten bleibt.
  • „Die unaufhörlichen Schlagzeilen, wonach die Hamas ‚ihre Regierung‘ in Gaza beende und sich darauf vorbereite, ‚die Kontrolle abzugeben‘, sind nur ein weiteres Ablenkungsmanöver und eine Luftnummer, die als Zugeständnis der Terrorgruppe verkleidet wird, die absolut nicht die Absicht hat, die reale Macht abzugeben oder sich zu entwaffnen… Nichts davon ähnelt einer Entwaffnung. Die Al-Qassam-Brigaden der Hamas arbeiten ununterbrochen daran, Tunnelnetzwerke zu reparieren und Munitionsvorräte wieder aufzubauen… Dennoch hat die Medienberichterstattung über dieses Nicht-Ereignis die Hamas bereits als kooperativ, vernünftig und sogar konstruktiv dargestellt; ein Narrativwechsel, der die Rolle der Hamas als Haupthindernis für den Wiederaufbau des Gazastreifens verschleiert. Und das zeigt Wirkung und funktioniert im Sinne der Hamas… Letztendlich wird die ‚Auflösung der Regierung‘ durch die Hamas an einfachen Maßstäben gemessen werden – etwa daran, ob die Menschen im Gazastreifen Beiträge auf Facebook teilen können, ohne gefoltert, geschlagen oder in Verhörräume von Krankenhäusern geschleppt zu werden; Misshandlungen, die vom 7. Oktober bis erst letzte Woche andauerten. Solange sich das nicht ändert, sind die Schlagzeilen reines Theater und der Griff der Hamas nach dem Gazastreifen bleibt intakt.“ — Ahmed Fouad Alkhatib, palästinensischer Politikanalyst, x.com, 6. Juni 2026.
  • Eine von ausländischen Gebern finanzierte technokratische Regierung würde die Hamas von den finanziellen Lasten des Regierens befreien und es der Terrorgruppe ermöglichen, sich voll und ganz auf den Wiederaufbau ihrer Militärmaschinerie zu konzentrieren.
  • Die vollständige Umsetzung des Trump-Friedensplans erfordert die Zerschlagung der militärischen Fähigkeiten der Hamas und die vollständige Entmilitarisierung des Gazastreifens. Der Hamas die Errichtung eines Staats im Staate nach dem Vorbild der Hisbollah zu erlauben, würde anhaltende Instabilität garantieren und sicherstellen, dass jede künftige palästinensische Regierung die Geisel einer bewaffneten Terrororganisation bleibt.
  • Die einzige tragfähige Lösung besteht darin, dass sich die Hamas selbst auflöst, und nicht bloß einen ihrer Regierungsausschüsse. Dies bedeutet die Zerschlagung sowohl ihrer politischen als auch ihrer militärischen Strukturen, die Übergabe all ihrer Waffen, die Auflösung ihres Sicherheitsapparats, den Verzicht auf jegliche Zwangsmittel und ihr Verschwinden als bewaffnete politische Kraft.
  • Bis die Hamas sowohl als politische Bewegung als auch als Terrororganisation verschwindet, laufen die Erklärungen über die Auflösung von Ausschüssen auf kaum mehr als ein politisches Scheinmanöver hinaus. Dieses soll lediglich internationale Legitimität sichern, Hilfsgelder in Milliardenhöhe freisetzen und Zeit für den nächsten Krieg kaufen.

Die entscheidende Frage ist nicht, wer in den Ministersesseln im Gazastreifen sitzt. Die entscheidende Frage ist, wer die Waffen hält. Die Hamas löst ihren militärischen Flügel nicht auf. Sie gibt ihre Waffen nicht ab. Bild: Parade Palästinensischer Mudschaheddin vom 22. Juli 2023. (Foto: Fars Media Corporation, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons)

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Veröffentlicht unter Beiträge,Gatestone Institute

SCOOP: „Lesen Sie Geschichtsbücher“, wird UNO-Beraterin Albanese entgegnet, nachdem sie behauptete, Juden seien nach der Inquisition nur in arabischen Ländern gut behandelt worden

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 13. Juli 2026 von Martin16. Juli 2026

„Es gibt den großen Mythos der friedlichen Koexistenz von Juden in den arabischen Ländern, der ein fester Bestandteil der palästinensischen Propaganda ist“, erklärte Lyn Julius, Mitbegründerin einer Organisation, die sich auf Juden im Nahen Osten und Nordafrika konzentriert, gegenüber JNS.

Mike Wagenheim, 10. Juli 2026, JNS
aus dem Englischen von Martin Christen

Gustavo Petro, Präsident von Kolumbien, und Francesca Albanese, UNO-Sonderberichterstatterin für die Palästinenser, treffen sich im Juli 2025. (Bild: Offizielles Bild des kolumbianischen Präsidenten, gemeinfrei, via Wikimedia Commons)

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Dies sollte Israels Antwort auf Trumps Kehrtwende sein

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 2. Juli 2026 von Martin2. Juli 2026

Welche Botschaft sendet Washington an seine Verbündeten, wenn es damit impliziert, dass ein mächtiger Partner wie Israel so verwundbar ist, dass er jede Forderung seines Beschützers akzeptieren muss?

Prof. Zaki Shalom, 24. Juni 2026, Israel Hayom
aus dem Englischen von Martin Christen

Präsident Donald Trump und der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Weißen Haus. (Foto: Weisses Haus / gemeinfrei)

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Türkei: Der sichere Hafen der Hamas und der gefährliche blinde Fleck des Westens

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 30. Juni 2026 von Martin7. Juli 2026

Khaled Abu Toameh, 25. Juni 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Während die Regierung Trump versucht, den Gazastreifen durch ihre Initiative „Board of Peace“ zu stabilisieren, sticht ein Teilnehmer als besonders ungeeignet für die Rolle des Vermittlers hervor: die Türkei.
  • Nach Angaben israelischer Behörden operiert das sogenannte „Hauptquartier für das Westjordanland“ der Hamas von der Türkei aus, von wo aus sie Terroristen rekrutiert, Waffen und Geld transferiert und Anschläge gegen Israel lenkt.
  • Dies sind nicht die Handlungen eines neutralen Vermittlers. Es sind die Handlungen eines Schirmherrn.
  • Noch besorgniserregender sind Berichte, wonach die Hamas das türkische Finanzsystem genutzt hat, um massive Geldtransfers abzuwickeln. Nach Angaben israelischer Militär- und Geheimdienstmitarbeiter betrieben Hamas-Funktionäre in der Türkei ein geheimes Geldwechselsystem, das Hunderte von Millionen Dollar aus dem Iran an die Hamas-Führung transferierte.
  • In einer Zeit, in der die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten versuchen, den iranischen Einfluss im gesamten Nahen Osten einzudämmen, ist die Türkei zu einem entscheidenden Kanal für die Unterstützung der Hamas durch den Iran geworden.
  • Unterdessen ist die Rhetorik der Türkei gegenüber Israel zunehmend extremer geworden.
  • Der türkische Innenminister Mustafa Ciftci erklärte kürzlich, dass Jerusalem eines Tages wieder unter türkische Herrschaft fallen werde. „Genau wie in der Vergangenheit werden diese Orte wieder uns gehören“, sagte er. „Sie werden, so Gott will, wieder unter unsere Herrschaft und Autorität kommen.“
  • Die offen ausgesprochenen Absichten der Türkei machen die Vorstellung, dass die Türkei bei der Entwaffnung der Hamas helfen könnte, so hanebüchen. Von Erdogans Regierung zu erwarten, dass sie die Hamas zur Waffenabgabe drängt, ist so, als würde man vom Iran erwarten, die Hisbollah aufzulösen.
  • Die Führung der Türkei hat jahrelang die Hamas verteidigt, sie legitimiert, Aktivitäten im Umfeld der Hamas finanziert und ihr diplomatischen sowie politischen Schutz gewährt. Warum sollte irgendjemand ernsthaft glauben, dass sie nun dabei helfen wird, genau die Organisation zu zerschlagen, die sie selbst herangezogen hat?
  • Die Vereinigten Staaten können es sich nicht länger leisten, die Unzuverlässigkeit der Türkei zu ignorieren.
  • Washington muss seine Politik gegenüber der Türkei ernsthaft überdenken und aufhören, Erdogans Regierung als neutralen Akteur zu betrachten, der in der Lage ist, den Frieden voranzutreiben. Ein Regime, das sich offen zur Hamas bekennt, ihre Aktivisten beherbergt, ihre Finanznetzwerke toleriert und ihre Rhetorik teilt, ist kein ehrlicher Makler.
  • Die Türkei erweist sich zunehmend nicht als Teil der Lösung, sondern als Teil des Problems.

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„Deal“?: Irans IRGC-Regime und seine Terror-Proxys feiern

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 22. Juni 2026 von Martin22. Juni 2026

Majid Rafizadeh, 20. Juni 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Das Regime, seine Stellvertreter und Terrorgruppen feiern und sind begeistert, die Bemühungen des „Großen Satans“, Zugeständnisse zu erzwingen, vereitelt zu haben.
  • Die Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU), die am 17. Juni von US-Präsident Donald J. Trump und dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian unterzeichnet wurde, verlängert einen Waffenstillstand um 60 Tage; hebt die US-Blockade auf; öffnet die Straße von Hormus wieder für die Schifffahrt; erlaubt dem Iran, die Ölexporte wieder aufzunehmen und sein angereichertes Uran zu behalten; und verspricht dem Iran 300 Milliarden Dollar für Wiederaufbau und Investitionen – wen kümmert es, von wem – sowie Verhandlungen über alles andere.
  • Die Absichtserklärung umfasst auch den Libanon, ein souveränes Land, das nichts mit dem Iran zu tun hat. Das MOU ist eine Vereinbarung, um über ein Abkommen zu verhandeln. Kein Wunder, dass Irans Regime feiert… Das war die Antwort der USA auf Erpressung und Terrorismus. Genau in dem Moment, als die USA am Gewinnen waren, entschieden sie sich einmal mehr dafür, zu verlieren.
  • „Irans neuer rationaler Führer“ ruft zur „Befreiung von Jerusalem“ auf. Das Regime ist ein System, das tief im Antiamerikanismus, Antisemitismus und der Feindseligkeit gegenüber dem eigenen Volk verwurzelt ist – und Trump erlaubt ihm nicht nur, an der Macht zu bleiben, sondern sich noch tiefer festzusetzen.
  • Das iranische Regime hat wiederholt bewiesen, dass man ihm bei keinem Abkommen vertrauen kann… Das Regime wird unerschütterlich antiamerikanisch, antisemitisch und feindselig gegenüber der iranischen Bevölkerung bleiben. Es bezeichnet die Vereinigten Staaten und Israel weiterhin als seine Feinde. Seine Kernideologie hat sich kein bisschen verändert – und die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich ändert, dürfte gegen Null gehen.

Die Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU), die am 17. Juni von US-Präsident Donald J. Trump und dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian unterzeichnet wurde, verlängert einen Waffenstillstand um 60 Tage; hebt die US-Blockade auf; öffnet die Straße von Hormus wieder für die Schifffahrt; erlaubt dem Iran, die Ölexporte wieder aufzunehmen und sein angereichertes Uran zu behalten; und verspricht dem Iran 300 Milliarden Dollar für Wiederaufbau und Investitionen – wen kümmert es, von wem – sowie Verhandlungen über alles andere. Im Bild: Präsident Trump verkündet am 17. Juni 2026 am G7-Gipfel in Evian, wo er das Memorandum of Understanding (MOU) unterzeichnete, den Deal (Bild: Weisses Haus, gemeinfrei, via Wikimedia)

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