Ara­ber wür­den Mer­kel wählen

Kha­led Diab: Nein, es ist kei­ne Ver­schwö­rungs­fan­ta­sie. An­ders als der „Hus­sein” im Na­men Ba­rack Oba­mas hat An­ge­la Mer­kel Mu­ham­med nichts da­mit zu tun, dass die Kanz­le­rin in Wirk­lich­keit ei­ne Mus­li­ma ist. Be­sag­te An­ge­la ist viel­mehr die im Au­gust die­ses Jah­res in Müns­ter ge­bo­re­ne Toch­ter ei­nes dank­ba­ren sy­ri­schen Ehe­paa­res […] blah blah blah […] Könn­ten al­so an­ge­sichts all die­ser Re­so­nanz im Sep­tem­ber Ara­ber an den Bun­des­tags­wah­len teil­neh­men – es wür­de wohl ei­nen Erd­rutsch­sieg für An­ge­la Mer­kel geben.

Dan­ke für die Warnung!

Quel­le: http://www.zeit.de/politik/ausland/2017 – 09/​bundeskanzlerin-​angela-​merkel-​araber-​fluechtlingsdebatte-​wahl/​komplettansicht

Tur­nen: Kopf­stand mit Frank-Walter.

Ein we­nig schlaff: Der Bun­des­ad­ler. Fo­to: AFP

„Stein­mei­er be­klagt Ein­schüch­te­rung und Ag­gres­si­on im Wahl­kampf”, ti­telt die Süd­deut­sche. [1] Ir­re, den­ke ich mir so, ich hat­te mich schon ge­fragt, was aus dem Mann ge­wor­den ist, ob er noch lebt und über­haupt. Of­fen­bar hat er aber sei­ne wohl­tu­en­de Ab­we­sen­heit ge­nutzt, um mal in­ten­siv über die Zu­stän­de in die­sem Land nach­zu­den­ken und ist da­bei zu (für sei­ne Ver­hält­nis­se) über­ra­schen­den Er­kennt­nis­sen gelangt:

„Bei ei­ner Re­de im Schloss Bel­le­vue ver­ur­teilt Bun­des­prä­si­dent Stein­mei­er Dro­hun­gen und Ge­walt ge­gen Po­li­ti­ker und Jour­na­lis­ten. Er for­dert Un­zu­frie­de­ne auf, statt­des­sen selbst das Wort zu er­grei­fen. Zu­gleich ruft er die Ge­sell­schaft da­zu auf, nach den Ur­sa­chen von Wut und Ent­täu­schung die­ser Men­schen zu suchen.”

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Is­la­mi­sche Re­geln in dä­ni­schen Schulen

Ju­dith Berg­mann, 18.9.2017, Gatestone Institute

  • Die Nord-​Vest Pri­vat­schu­le in Ko­pen­ha­gen wur­de von dä­ni­schen Be­hör­den bei ei­nem un­an­ge­kün­dig­ten Be­such ge­nau­er un­ter­sucht, nach­dem Un­ter­richts­ma­te­ria­li­en ge­fun­den wur­den, die den Dschi­had lob­ten und jun­ge Men­schen zum Dschi­had er­mu­ti­gen. Lu­q­man Pe­der­sen, ein dä­ni­scher Kon­ver­tit zum Is­lam, ge­stand den Be­hör­den ein, dass die Schu­le ei­ne mus­li­mi­sche Par­al­lel­ge­sell­schaft schaf­fen wolle.
  • Zwei ehe­ma­li­ge Leh­re­rin­nen der Schu­le Nord-​Vest be­schrie­ben, wie die Kin­der an der Schu­le über Dä­nen im Sin­ne von „sie und wir” re­de­ten. In ei­nem Poe­sie­wett­be­werb der Schu­le ver­fass­ten meh­re­re Kin­der Ge­dich­te, in de­nen sie den Wunsch äu­ßer­ten, die Bei­ne und Hän­de der „Dä­ni­schen Schwei­ne” zu­sam­men­zu­schla­gen und zu brechen.
  • „Ich un­ter­rich­te Re­li­gi­on, aber ich durf­te das Chris­ten­tum nicht un­ter­rich­ten. Statt­des­sen un­ter­rich­te­te ein be­su­chen­der Imam aus dem Irak das Chris­ten­tum. Ich könn­te mir vor­stel­len, dass ei­ni­ge der Jun­gen, die ich un­ter­rich­te­te, mög­li­cher­wei­se ra­di­ka­li­siert wor­den sind”, sag­te ei­ne Leh­re­rin. Die Leh­re­rin­nen ver­such­ten, Po­li­ti­ker und Be­hör­den auf ei­ni­ge der Pro­ble­me, die sie be­ob­ach­tet hat­ten, auf­merk­sam zu ma­chen, aber nie­mand hör­te zu.

Met­te Fre­de­rik­sen, Vor­sit­zen­de der So­zi­al­de­mo­kra­ti­schen Par­tei Dä­ne­marks, sagt: „Wenn man ein Kind in Dä­ne­mark ist, ist es un­glaub­lich wich­tig, dass man in der dä­ni­schen Kul­tur und im dä­ni­schen All­tags­le­ben auf­wächst… ei­ne un­ab­hän­gi­ge Schu­le, die auf dem Is­lam ba­siert, ist nicht Teil der Mehr­heits­kul­tur in Dä­ne­mark.… Ich mag auch nicht die feh­len­de Gleich­heit in den Schu­len und die­se hass­erfüll­ten Wor­te ge­gen un­se­re jü­di­schen Min­der­hei­ten.” (Bild­quel­le: News Oresund/​Flickr)

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Goog­le be­hin­dert AfD-Wahlkampf

Die AfD klagt, we­sent­li­che Tei­le ih­rer An­zei­gen­kam­pa­gne wür­den von Goog­le blo­ckiert. „Mit kei­ner an­de­ren Platt­form ha­ben wir Schwie­rig­kei­ten”, sagt Kam­pa­gnen­chef Kun­kel. Face­book oder Twit­ter be­han­del­ten die AfD wie ganz nor­ma­le Kun­den. „Aber Goog­le sa­bo­tiert uns, be­nach­tei­ligt uns im po­li­ti­schen Wettbewerb.”

Viel­leicht hät­te ich auch ei­nen fünf­stel­li­gen Be­trag in die Hand neh­men sol­len, um von Face­book neu­tral und wie ei­ne ganz nor­ma­le Kun­din be­han­delt zu wer­den? Egal. Goog­le mal wie­der. Wie über­ra­schend. Es geht üb­ri­gens, un­ter an­de­rem, um den Ver­dacht (!) von prak­ti­zier­tem Falsch­denk: „Die Vi­deo­an­zei­ge und die Wer­be­ban­ner stün­den noch im Ver­dacht, ‚ge­fähr­li­che und her­ab­wür­di­gen­de In­hal­te’ zu pu­bli­zie­ren, die nach den Kon­zern­vor­schrif­ten ver­bo­ten sei­en.” Na dann. Wer sol­che Kon­zer­ne hat, braucht wahr­lich kei­ne rus­si­schen Ha­cker, um ei­ne Wahl zu manipulieren…

https://www.merkeldieeidbrecherin.com

Quel­le: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/bundestagswahl-2017-afd-wirft-google-sabotage-vor-a-1168618.html

Wie man zu dem wird, was man ei­gent­lich be­kämp­fen wollte.

Die Über­schrift ist, ge­be ich zu, nicht per­fekt ge­wählt. Das Wie ist gar nicht die span­nen­de Fra­ge und leicht er­klärt: Men­schen sind eben so. Er­lan­gen sie (po­li­ti­sche) Macht, wer­den sie ihr um ih­rer selbst wil­len ver­fal­len und sie um je­den Preis be­hal­ten wol­len. Macht kor­rum­piert, das ist kei­ne neue Er­kennt­nis. Nur, was ler­nen wir dar­aus? Ler­nen wir über­haupt et­was dar­aus? Schein­bar nicht.

Die mit der Macht ein­her­ge­hen­de, re­la­ti­ve Kon­se­quenz­lo­sig­keit des ei­ge­nen Han­dels ist ge­eig­net, mü­he­los tau­sen­de Jah­re von Kul­tur und Zi­vi­li­sa­ti­on in­ner­halb kür­zes­ter Zeit aus­zu­lö­schen. Und was auch im­mer die heh­ren Zie­le ge­we­sen sein mö­gen, die Mo­ti­va­ti­on und Le­gi­ti­ma­ti­on zur Er­obe­rung die­ser Macht wa­ren – sie wer­den ihr als lee­re Flos­keln dienst­bar un­ter­ge­ord­net. Ein ab­schre­cken­des, zu­gleich ak­tu­el­les wie zeit­lo­ses Beispiel:

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Gab star­tet Kar­tell­kla­ge ge­gen Google

Das so­zia­le Netz­werk Gab.ai be­schul­digt Goog­le des Ver­sto­ßes ge­gen die Bundes-​Kartellrechtsgesetze, nach­dem der Technologie-​Gigant Gab aus dem Goog­le Play Store ge­wor­fen hat. Dies geht aus der am Don­ners­tag ein­ge­reich­ten Kla­ge her­vor. „Goog­le ist die größ­te Be­dro­hung für den frei­en In­for­ma­ti­ons­aus­tausch”, äu­ßer­te Gabs Ge­schäfts­füh­rer An­drew Tor­ba da­zu. „Gab be­gann den Kampf ge­gen die gro­ßen Technologie-​Firmen auf dem frei­en Markt, und ihr mo­no­po­lis­ti­sches Ver­hal­ten hat uns ge­zwun­gen, die­sen Kampf in den Ge­richts­saal zu tra­gen.” In ei­ner Stel­lung­nah­me be­zeich­ne­te Goog­le die Kla­ge als „halt­los” und be­kun­de­te, sei­ne Ent­schei­dung not­falls vor Ge­richt zu ver­tei­di­gen. „Um im Play Store zu sein, müs­sen Apps so­zia­ler Netz­wer­ke ein aus­rei­chen­des Maß an Mo­de­ra­ti­on vor­wei­sen, ein­schließ­lich für In­hal­te, die zu Ge­walt oder Hass ge­gen Grup­pen von Men­schen auf­ru­fen”, teil­te Goog­le mit. „Der Ent­wick­ler kann ger­ne ge­gen die Ent­fer­nung Ein­spruch er­he­ben, wenn er die Ver­stö­ße ge­gen un­se­re Nut­zungs­be­din­gun­gen be­ho­ben hat und sich an un­se­re Entwickler-​Richtlinien hält.”

Die­ser Kom­men­tar ent­behrt na­tür­lich nicht ei­ner ge­wis­sen Süf­fi­sanz, wenn man be­denkt, dass Gab als so­zia­les Netz­werk mit dem Leit­mot­to Mei­nungs­frei­heit an­ge­tre­ten ist. Als Kon­kur­renz zu den im­mer zen­sur­wü­ti­ge­ren, markt­be­herr­schen­den Platt­for­men wie Twit­ter, Face­book, Goog­le /​ You­Tube, etc. Da­bei ist auch Gab kei­nes­wegs ein rechts­frei­er Raum, wie ein­deu­tig aus sei­nen Richt­li­ni­en hevor­geht. [1] Gab be­wegt sich le­dig­lich nä­her an der von der US-​amerikanischen Ver­fas­sung ga­ran­tier­ten Mei­nungs­frei­heit. Da­mit ha­ben ei­ni­ge sen­si­ble Leu­te ein Pro­blem. Was egal wä­re, wenn es nicht die sel­ben Leu­te wä­ren, die ih­re er­drü­cken­de Markt­macht im­mer hem­mungs­lo­ser aus­nut­zen wür­den, um miss­lie­bi­ge Mei­nun­gen aus­zu­mer­zen… Al­so das wird in­ter­es­sant, um es mal vor­sich­tig zu for­mu­lie­ren. Denk­bar wä­re durch­aus, dass Gab den Pro­zess ver­liert, das Ge­richt aber Goog­le da­zu ver­knackt, auf die Mit­be­wer­ber (in­klu­si­ve sich selbst) die sel­ben stren­gen Re­geln an­zu­wen­den. Und dann müss­te es sich selbst löschen.

Quel­le: https://www.washingtonpost.com/news/the-switch/wp/2017/09/15/gab-is-suing-google-for-allegedly-violating-antitrust-laws/

[1] https://gab.ai/about/guidelines

War­um sie die AfD wirk­lich has­sen, oder: Die ha­ben auch al­len Grund dazu!

Wird die AfD vom po­li­ti­schen Geg­ner und sei­nen Propaganda-​Organen at­ta­ckiert, geht es da­bei meist um ver­meint­li­che oder ech­te „Reiz­the­men” wie Mi­gra­ti­on, Is­lam, Ehe, Wehr­pflicht, etc. Da­mit las­sen sich Men­schen emo­tio­nal an­spre­chen und ab­ho­len (oder in die po­li­ti­sche Wüs­te trei­ben, je nach In­ten­ti­on). Dass es in der Po­li­tik und im Wahl­kampf we­der nett noch fair zu­geht, ist kei­ne bahn­bre­chen­de Erkenntnis.

Die Be­schäf­ti­gung mit je­ner gro­tes­ken Schlamm­schlacht soll aber nicht In­halt die­ses Ar­ti­kels sein, da sie vom ei­gent­li­chen Kern des Pro­blems nur ab­lenkt: Wor­um näm­lich prak­tisch al­le pein­lichst ge­nau ei­nen wei­ten Bo­gen ma­chen (ab­ge­se­hen vom Stich­wort EU), ist der kom­plet­te ers­te Teil des AfD-​Wahlprogramms [1] mit dem schö­nen Ti­tel „Ver­tei­di­gung der De­mo­kra­tie in Deutsch­land”. Selbst der „Wahl-​o-​Mat” [2] der Bun­des­zen­tra­le für po­li­ti­sche Bil­dung mei­det die­sen The­men­kom­plex wie der Teu­fel das Weih­was­ser. Grund ge­nug, sich die­ses mys­te­riö­se Ka­pi­tel mal im De­tail anzuschauen:

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Maulkorb-​Pflicht für Bürgermeister

Mit ei­nem Grund­satz­ur­teil un­ter­sagt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt Amts­trä­gern wie Bür­ger­meis­tern, zur Teil­nah­me an Ge­gen­de­mons­tra­tio­nen in ih­ren Städ­ten auf­zu­ru­fen. Soll­te Leip­zigs Ober­bür­ger­meis­ter Burk­hard Jung (SPD) künf­tig zur Teil­nah­me an Ge­gen­de­mons­tra­tio­nen auf­ru­fen, dann ist das rechts­wid­rig. Zu die­sem Schluss kommt jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig. Der zehn­te Se­nat muss­te in ei­nem Fall aus Düs­sel­dorf entscheiden.

Das ei­gent­lich Über­ra­schen­de an die­sem Grund­satz­ur­teil ist, dass es in Deutsch­land im Jah­re 2017 ge­fällt wur­de. Was ist da pas­siert? Wur­de die­ses Ge­richt noch nicht po­li­tisch ge­säu­bert? Krass. Viel­leicht könn­te man bei die­ser Ge­le­gen­heit auch gleich ver­bie­ten, dass Ober­bür­ger­meis­ter me­di­en­wirk­sam an der Spit­ze zwie­lich­ti­ger „De­mons­tra­tio­nen” Sei­te an Sei­te mit Terroristen-​Verstehern und Ex­tre­mis­ten mar­schie­ren, den ver­mumm­ten Ge­walt­mob im Rü­cken. Das wirkt nicht ge­ra­de ver­trau­ens­wür­dig und sen­det völ­lig fal­sche Signale.

Quel­le: http://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Oberbuergermeister-Jung-darf-nicht-mehr-zu-Gegendemos-aufrufen

Das ekel­haft rei­ne Gewissen

Adri­an F. Lau­ber, 15.9.2017, di­rekt vom Autor

I. Ein prak­ti­scher to­ter Diktator

Zi­vil­cou­ra­ge zu üben, ist im­mer dann be­son­ders ein­fach, wenn man da­für nicht cou­ra­giert sein muss. Wenn es al­le tun – oder wenn es zu­min­dest ei­ne Mehr­heit tut.

Der tu­gend­haf­te Bil­dungs­bür­ger von heu­te könn­te da­von ein Lied sin­gen, wenn er nur ehr­lich zu sich selbst wä­re. Lei­der ist er das oft nicht. Da­her will ich ihm et­was auf die Sprün­ge helfen.

Der Bil­dungs­bür­ger von heu­te ist stolz auf sein Ge­schichts­be­wusst­sein. Kei­ne n-​tv- oder phoenix-​Doku über das Drit­te Reich, die er nicht min­des­tens ein­mal ge­se­hen hat! Kein Ge­denk­tag, den er ver­gisst! Kei­ne Hollywood-​Verfilmung, die ihn nicht zu Trä­nen ge­rührt hätte!

Der Bil­dungs­bür­ger weiß über die in deut­schem Na­men vor sie­ben Jahr­zehn­ten be­gan­ge­nen Ver­bre­chen gut be­scheid. Er lässt kei­ne Ge­le­gen­heit aus, mit wohl ge­setz­ten Wor­ten die sich dar­aus er­ge­ben­de Ver­ant­wor­tung zu be­to­nen. Er ist der Ty­pus Mensch, der sei­ne Sät­ze gern mit „Ge­ra­de wir als Deut­sche …“ beginnt.

Der Bil­dungs­bür­ger ist in sei­ner Selbst­wahr­neh­mung auf­ge­klärt und cou­ra­giert – und lei­der voll­kom­men benebelt.

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Face­book ma­ni­pu­liert die Wahl. Erneut.

In die Hass-​Blase ge­ra­ten: Vie­le Facebook-​Nutzer wun­dern sich, war­um ih­nen AfD-​nahe Grup­pen vor­ge­schla­gen wur­den. […] Wer bei­spiels­wei­se als Facebook-​Mitglied in die­sen Ta­gen ein Fea­ture na­mens „Grup­pen ent­de­cken” nut­zen möch­te, fin­det zahl­rei­che Ka­te­go­ri­en: Sport, Haus­tie­re, Es­sen. Doch die Ka­te­go­rie Nach­rich­ten und Po­li­tik fehlt; ein Klick auf den frü­he­ren Link lie­fert kei­ne Emp­feh­lun­gen mehr. Man ha­be die Funk­ti­on „vor­über­ge­hend aus­ge­setzt”, sag­te ein Facebook-​Sprecher in die­ser Woche.

Un­nütz zu er­wäh­nen, dass die ZEIT für die­sen wert­vol­len jour­na­lis­ti­schen Bei­trag den Ti­tel „Het­ze mit Sys­tem” wähl­te. Zum Glück ist Face­book ge­ra­de noch recht­zei­tig ein­ge­schrit­ten und hat nach der ak­tu­el­len Massen-​Löschwelle re­gime­kri­ti­scher Nut­zer auch gleich mal das Pro­blem un­be­que­mer Grup­pen mit dem Holz­ham­mer ent­schärft. So lang­sam müss­te das gan­ze Falsch­denk aber weg sein. Nicht, dass da auch noch ei­ner falsch wählt. So, wie in den Online-​Umfragen, die kom­plett den Mei­nungs­for­schern wi­der­spre­chen… Üb­ri­gens, fall sich je­mand wun­dert, war­um sich der gan­ze Bei­trag so grus­lig und ver­schwö­rungs­theo­re­tisch liest: Der ARD-​Faktenerfinder hat­te na­tür­lich auch die Fin­ger mit im Spiel. Wie hät­te es an­ders sein sol­len. Nach­dem Face­book schon den US-​Wahlkampf (er­folg­los) zum ge­wünsch­ten Er­geb­nis ma­nö­vrie­ren woll­te, ha­ben sie of­fen­bar bei den Wah­len in Frank­reich und den Nie­der­lan­den da­zu­ge­lernt und ver­su­chen jetzt ihr Glück in Deutsch­land. Wird lang­sam Zeit, dass die­se Da­ten­kra­ke mal ei­ner durch den Kartell-​Fleischwolf dreht.

Quel­le: http://www.zeit.de/digital/internet/2017 – 09/​facebook-​afd-​geschlossene-​gruppen-​bundestagswahl/​komplettansicht

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