Khaled Abu Toameh, 14. Mai 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen
- Das „Recht auf Rückkehr“ für Flüchtlinge bleibt „eine historische Konstante, die durch den Lauf der Zeit nicht verwirkt werden kann“. — Wasel Abu Yousef, Mitglied des PLO-Exekutivkomitees, wafa.ps, 12. Mai 2026.
- Wenn palästinensische Führer vom „Recht auf Rückkehr“ sprechen, meinen sie damit nicht die Wiederansiedlung von Flüchtlingen in einem künftigen palästinensischen Staat im Westjordanland oder im Gazastreifen. Das eigentliche Ziel besteht darin, Israel mit Millionen von Palästinensern zu überschwemmen und die Juden im eigenen Land in eine Minderheit zu verwandeln.
- Diese Forderung widerspricht fundamental der Idee einer „Zwei-Staaten-Lösung“. Unter einer echten „Zwei-Staaten-Lösung“ würden die Palästinenser ihren eigenen unabhängigen Staat an der Seite Israels errichten. Doch die palästinensische Führung sagt im Wesentlichen, dass sie nicht nur einen palästinensischen Staat will, sondern auch die demografische Vernichtung Israels durch Massenmigration.
- Wie kann eine Führung, die Israels Gründung als „Katastrophe“ zelebriert, es mit dem Frieden ernst meinen? Wie können Führer, die weiterhin das Trugbild eines „Rechts auf Rückkehr“ propagieren, von sich behaupten, sie würden die Koexistenz unterstützen? Wie kann die internationale Gemeinschaft echte Reformen erwarten, während die palästinensische Führung ihr Volk weiterhin mit Narrativen der Ablehnung und der Opferrolle indoktriniert?
- Oder erwartet die internationale Gemeinschaft gar keine Reformen und hofft insgeheim, dass die Palästinenser das „Judenproblem“ für sie erledigen, ohne dass sie sich selbst die Hände schmutzig machen müssen?
- Die Regierung Trump und die westlichen Geberländer sollten sehr genau auf die Signale achten, die aus Ramallah kommen. Das Problem sind nicht nur die Hamas oder der Palästinensische Islamische Dschihad. Das Problem sitzt weitaus tiefer und ist weitaus weiter verbreitet.
- Selbst die vermeintlich „moderaten“ Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde fördern weiterhin Narrative, die Israels Existenz auslöschen und die historischen Rechte der Juden leugnen.
- Solange dieses Narrativ die palästinensische politische Kultur dominiert, wird ein Frieden unmöglich bleiben.
Wenn palästinensische Führer vom „Recht auf Rückkehr“ sprechen, meinen sie damit nicht die Wiederansiedlung von Flüchtlingen in einem künftigen palästinensischen Staat im Westjordanland oder im Gazastreifen. Das eigentliche Ziel besteht darin, Israel mit Millionen von Palästinensern zu überschwemmen und die Juden im eigenen Land in eine Minderheit zu verwandeln. Im Bild: Protestmarsch in London vom 10. Oktober 2022, wo Flaggen geschwenkt und „Schlüssel der Rückkehr“ herumgetragen und Parolen wie „Wir erleben jeden Tag eine neue Nakba“ und „Wir werden das Recht auf Rückkehr niemals vergessen“ skandiert werden. (Foto: Alisdare Hickson aus Woolwich, UK, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons)




Negin Ghadimi. 28 Jahre alt. Biotechnologie-Absolventin. Sie warf keine Steine. Sie zündete keine Gebäude an. Sie ging einfach nur spazieren – und übte damit das grundlegendste Menschenrecht aus: frei in ihrem eigenen Land zu leben.
