Bassam Tawil, 16. Februar 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen
- Der 162 Artikel umfassende Verfassungsentwurf zeigt jedoch, dass ein palästinensischer Staat – falls und wenn die Palästinenser jemals einen eigenen Staat haben sollten – sich tatsächlich nicht von den beiden Mini-Staaten unterscheiden würde, die sie in den vergangenen zwei Jahrzehnten hatten: dem Hamas-Regime im Gazastreifen und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) im Westjordanland.
- Beide palästinensischen Regime haben ihr Volk kläglich im Stich gelassen – vor allem, indem sie ihnen internationale Hilfe, Demokratie, Chancen, freie Wahlen und Meinungsfreiheit vorenthalten haben.
- Bemerkenswerterweise wiederholt und bekräftigt die neue „Verfassung“ die seit Langem bekannten und vertrauten Positionen und Politiken der PA und der Hamas, insbesondere gegenüber Israel und den Juden. Dazu gehören das „Rückkehrrecht“ palästinensischer Flüchtlinge und ihrer Nachkommen in ihre ehemaligen, größtenteils nicht mehr existierenden Häuser in Israel; die Fortsetzung der Zahlungen an palästinensische Terroristen – ein Programm, das auch als „Pay-for-Slay“ bekannt ist – sowie die fortwährende Leugnung der weitreichenden jüdischen Geschichte und religiösen Wurzeln in Jerusalem.
- Die neue „Verfassung“ sagt im Grunde, dass die Palästinenser zwar einen eigenen Staat wollen, gleichzeitig aber Millionen ihrer eigenen Leute in das souveräne Territorium des Nachbarstaates umsiedeln möchten. Die Botschaft bleibt: „Meine Murmeln gehören mir und deine Murmeln gehören mir ebenfalls.“
- Indem die Palästinenser die jüdischen Verbindungen zu Jerusalem auslassen, sagen sie damit, dass es in einem zukünftigen palästinensischen Staat keine Juden geben wird.
- Diese zugeschlagene Tür sollte niemanden überraschen: Hunderttausende Juden, die einst in arabischen Ländern wie Irak, Syrien, Ägypten und Libyen lebten, wurden schon vor langer Zeit ethnischen Säuberungen und Vertreibungen ausgesetzt…
- Es ist bemerkenswert, dass die Palästinenser zwar die jüdischen Verbindungen zum Land nicht anerkennen und einen judenfreien Staat anstreben, während gleichzeitig mehr als zwei Millionen muslimische Araber friedlich und sicher als vollwertige Bürger mit gleichen Rechten in Israel leben.
- Jeder Palästinenser, der einen Juden ermordet oder verletzt, wird durch die palästinensische Verfassung geschützt, die ihm oder ihr sowie der Familie monatliche Zahlungen von bis zu 3.000 US-Dollar garantiert – in einer Region, in der das Durchschnittsgehalt bei etwa 1.000 US-Dollar liegt.
- Die neue palästinensische „Verfassung“ zeigt, warum die Idee, einen weiteren islamistischen Staat direkt vor Israels Haustür zu errichten, sowohl gefährlich als auch illusionär ist. Diese „Verfassung“ macht deutlich, dass die Palästinenser Israels Existenzrecht weiterhin nicht anerkennen, ihren Traum von der Zerstörung Israels nicht aufgegeben haben und nach wie vor entschlossen sind, Terroristen zu weiteren Judenmorden zu ermutigen.

Im Rahmen eines Versuchs, die Vereinigten Staaten und den Rest der internationalen Gemeinschaft davon zu überzeugen, dass die Palästinenser einen demokratischen Staat „auf der Grundlage von Rechtsstaatlichkeit und menschlicher Würde“ anstreben, veröffentlichte die Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) in der vergangenen Woche einen Entwurf der vorläufigen palästinensischen „Verfassung“. Diese „Verfassung“ zeigt, dass die Palästinenser Israels Existenzrecht weiterhin nicht akzeptieren, ihren Traum von der Zerstörung Israels nicht aufgegeben haben und nach wie vor entschlossen sind, Terroristen zur Ermordung weiterer Juden zu ermutigen. Abgebildet: PA-Präsident Mahmoud Abbas am 14. Mai 2007 am WEF. (Foto: World Economic Forum, Switzerland, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons)









