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Die einzigen mutigen Staatschefs, die sich Irans Terrorherrschaft entgegenstellen

Majid Rafizadeh, 7. März 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

Ganze Generationen von Iranern haben unter einem Staatsapparat gelebt, der Menschenleben als entbehrlich betrachtet – und doch hat die internationale Gemeinschaft nicht nur jahrzehntelang weggeschaut, sondern dieses halbhundertjährige Horrorspektakel aktiv finanziert und ermöglicht. Abgebildet: Iranische lasergelenkte Bombe „KAB-1500L“ bei der Parade zum Heiligen Verteidigungstag 2013 in Teheran, Iran. (Foto: M-ATF, from military.ir and iranmilitaryforum.net, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons)


47 Jahre lang hat die Welt ein Regime ertragen, das beständig Terror, Leid und Gewalt verbreitet hat – sowohl innerhalb seiner eigenen Grenzen als auch weltweit. Die Islamische Republik Iran hat seit ihrer Gründung 1979 ihre Identität auf Unterdrückung, Brutalität und den Export radikaler Ideologie aufgebaut. Zehntausende ihrer eigenen Bürger wurden getötet, gefoltert oder inhaftiert, nur weil sie Widerspruch geäußert oder jene einfachen Freiheiten angestrebt haben, die wir als selbstverständlich erachten. Das Regime hat Proteste niedergeschlagen, Journalisten zum Schweigen gebracht und Angst und Einschüchterung eingesetzt, um seine Machtstellung zu sichern. Ganze Generationen von Iranern haben unter einem Staatsapparat gelebt, der Menschenleben als entbehrlich betrachtet – und doch hat die internationale Gemeinschaft nicht nur jahrzehntelang weggeschaut, sondern dieses halbhundertjährige Horrorspektakel aktiv finanziert und ermöglicht. Dies ist ein Regime, das Terror auf jeder Ebene verkörpert, ein Regime, dessen Brutalität in der modernen Geschichte ihresgleichen sucht – und viel zu lange blieb sein Böses unkontrolliert.

Über seine Grenzen hinaus hat der Iran unablässig seine Ideologie des Terrors exportiert. Durch die Schaffung, Förderung und Unterstützung von Gruppen wie der Hisbollah, der Hamas und iranisch gestützten Milizen im Irak und im Jemen hat er Tod und Instabilität im gesamten Nahen Osten verbreitet. Diese Gruppen haben Massaker, Entführungen und Angriffe auf Zivilisten und Militärangehörige gleichermaßen verübt. Das Oktobermassaker an Israel, dem Amerikaner, Israelis und zahllose andere Unschuldige zum Opfer fielen, ist nur ein Beispiel für die tödliche Reichweite der Stellvertreter dieses Regimes. Die Huthis im Jemen, von Teheran ermutigt und bewaffnet, attackieren weiterhin wahllos Zivilisten und Infrastruktur. Irakische Milizen, vom Iran finanziert und ausgebildet, haben den Irak destabilisiert und Nachbarländer bedroht.

In jedem Winkel der Region hat der Iran Chaos, Gewalt und Angst gesät.

Weltweit bleibt er eine Quelle des Terrorismus, indem er Netzwerken Finanzmittel, Geheimdienstinformationen und Anweisungen liefert, die Anschläge weit über den Nahen Osten hinaus verübt haben. Sein Einfluss ist nicht nur regional, sondern global, und seine Hand ist in zahllosen Akten des Bösen und der Zerstörung sichtbar.

Die Feindseligkeit des Regimes gegenüber den Vereinigten Staaten, Israel und dem Westen war von seiner Gründung an offenkundig. Von der Geiselnahme amerikanischer Staatsbürger in den frühen Jahren der Revolution bis hin zur Ermordung von US-Personal und Angriffen auf amerikanische Truppen im Irak und anderswo hat der Iran seine Mission, die wahrgenommenen Feinde zu vernichten, nie verheimlicht. Amerikanische Streitkräfte wurden vom Iran und seinen Stellvertretern seit langem ins Visier genommen, und der Tribut war gewaltig. Im April 1983 tötete ein Selbstmordautoanschlag auf die US-Botschaft in Beirut 63 Menschen – ein brutaler Beweis für die Bereitschaft des Regimes, Diplomaten und Zivilisten gleichermaßen anzugreifen. Nur wenige Monate später, im Oktober 1983, wurde die Marinekaserne in Beirut durch einen verheerenden Selbstmordanschlag getroffen, bei dem 241 amerikanische Soldaten zum Leben kamen – der verlustreichste Einzelangriff auf amerikanische Marines seit der Iwo-Jima-Schlacht im Zweiten Weltkrieg im Jahr 1945. Diese Anschläge waren Teil einer koordinierten Terrorkampagne, die von iranisch gestützten Gruppen orchestriert wurde und eine klare Botschaft sendete: die Vereinigten Staaten und ihre Streitkräfte seien vorrangige Ziele. Amerikanische Leben wurden durch seine Stellvertreter-Netzwerke genommen, und seine Agenten haben Anschläge auf der ganzen Welt geplant und durchgeführt. Von Anfang an erklärte das Regime „Tod Amerika“ und „Tod Israel“ zu zentralen Grundsätzen seiner Ideologie. Seine Verfassung verankert den Export der Revolution als Staatsmission und strebt danach, ein islamisches Regierungssystem auf der ganzen Welt durchzusetzen. Die Beweise sind eindeutig: Dies ist kein Regime, das zur Reform, zum Kompromiss oder zur Verhandlung fähig ist. Seine Mission ist radikal, seine Methoden brutal und seine Absichten unmissverständlich. Es strebt nach Vorherrschaft, nicht nach Koexistenz.

Jahrzehntelang versuchte die Welt Diplomatie, Verhandlungen und Beschwichtigung. Abkommen wurden geschlossen, Versprechen gegeben und Hoffnungen in Gespräche gesetzt, die eine Konfrontation oft hinauszögerten, aber nie das Verhalten änderten. Das Atomabkommen aus der Obama-Ära beispielsweise hat das Regime nur ermutigt. Die Geschichte lehrt uns, dass Beschwichtigung das Böse nicht aufhält, sondern es begünstigt – wie Winston Churchill warnte: „Jeder hofft, dass der Krokodil ihn zuletzt frisst, wenn er es nur genug füttert.“ Jahrzehntelang zögerten die Nationen, verhandelten und machten Zugeständnisse in der Hoffnung, das Regime werde sich anders verhalten – doch das Ergebnis war nur mehr Terror, mehr Aggression und mehr menschliches Leid.

Nun ist zum ersten Mal seit Jahrzehnten in Gestalt von US-Präsident Donald J. Trump und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu eine wahrhaft mutige Führung entstanden. Sie erkannten, dass nur entschlossenes Handeln der unerbittlichen Zerstörung durch das Regime Einhalt gebieten kann. Militärische Operationen haben die militärische Infrastruktur, die nuklearen Kapazitäten und die Führungszentren des Iran ins Visier genommen – ein notwendiger Schlag gegen ein Regime, dessen Ideologie sich nicht ändern wird und nicht ändern kann. Dies ist keine Aggression um ihrer selbst willen, sondern die Durchsetzung von Gerechtigkeit gegen einen Staat, der seit langem eine globale Bedrohung darstellt. Während andere Länder schweigen, zögern oder durch Untätigkeit Mitschuld tragen, haben die Vereinigten Staaten und Israel den einzigen Weg eingeschlagen, der eine Chance bietet, Stabilität wiederherzustellen, die Tür zur Freiheit zu öffnen und unschuldige Leben zu schützen.

Der Iran verfolgte aktiv die Entwicklung von Atomwaffen, um eine gefährliche Regionalmacht in eine unaufhaltbare globale Bedrohung zu verwandeln. Das iranische Regime wurde von Ideologie angetrieben und von Hass befeuert. Die Grundüberzeugungen des Iran haben sich in fast einem halben Jahrhundert nicht verändert, und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sie es je tun werden. Dies ist ein Regime, das das Leben jenseits seines eigenen Überlebens und seiner Expansionsziele nicht schätzt.

Die Folgen der Konfrontation mit diesem Bösen reichen weit über den Iran hinaus. Terrorgruppen im gesamten Nahen Osten würden ihren Sponsor verlieren. Die größte Quelle von Konflikten, Instabilität und Bedrohung für amerikanische und israelische Leben würde beseitigt. Frieden und Stabilität, die in der Region so lange unerreichbar waren, hätten endlich eine Chance, sich zu etablieren. Der Tyrannei entgegenzutreten – statt zu zögern, zu beschwichtigen oder sich freizukaufen – scheint der einzige Weg zu sein, die Zivilisation zu schützen. Je früher man der Tyrannei entgegentritt, desto geringer sind die Kosten – sowohl für die von despotischen Herrschern als Geiseln gehaltenen Bürger als auch für jene, die entschlossen sind, eine freie Lebensweise zu bewahren.

Europa und andere Mächte haben historisch gesehen Kompromisse oder Neutralität angestrebt, oft in der feigen Hoffnung, Frieden ohne Konfrontation erreichen zu können. Doch die Geschichte hat das Gegenteil bewiesen: Schweigen angesichts des Bösen ist Mitschuld, und Kompromisse können Aggressoren stärken. Die internationale Gemeinschaft muss erkennen, dass die Unterstützung der Vereinigten Staaten und Israels bei ihrem entschlossenen Handeln keine Aggression ist, sondern die Verteidigung globaler Stabilität, der Zivilisation und des menschlichen Lebens. Die Nationen müssen aufhören, das Regime durch Zögern, Schweigen oder Verhandlungen zu begünstigen, und sich den mutigen Wenigen anschließen, die entschlossen gehandelt haben.

Heute, da die Vereinigten Staaten und Israel Operationen gegen Irans Tyrannei durchführen, verdienen sie Anerkennung und Unterstützung. Es sind die einzigen Länder, die zwischen der Welt und einem Staat stehen, der seine Bürger und die Weltgemeinschaft seit fast einem halben Jahrhundert terrorisiert. Ihre Tapferkeit zeigt, dass Frieden und Sicherheit Mut, Entschlossenheit und moralische Klarheit erfordern. Das Schweigen und die Untätigkeit so vieler Nationen sind nicht länger hinnehmbar. Diese Bemühungen zu unterstützen bedeutet, Freiheit statt Despotismus zu wählen, Mut statt Angst und Gerechtigkeit statt Mitschuld.

Gott schütze den amerikanischen Präsidenten Donald J. Trump und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu – die einzigen mutigen Anführer, die sich Irans Terrorherrschaft entgegenstellen. Alle, denen Freiheit am Herzen liegt, sollten sich ihnen unverzüglich anschließen.

Dr. Majid Rafizadeh ist Politikwissenschaftler, Harvard-ausgebildeter Analyst und Vorstandsmitglied der Harvard International Review. Er ist Autor mehrerer Bücher zur US-Außenpolitik. Er ist erreichbar unter dr.rafizadeh@post.harvard.edu


Erstveröffentlichung bei Gatestone Institute. Reproduktion mit freundlicher Genehmigung.

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