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Politisches & Wissenswertes

Über den Israel/Palästina-Konflikt, die arabisch-islamische Welt und weitere interessante Themen

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Archiv der Kategorie: Gatestone Institute

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Europa im Wunderland: Belgien kriminalisiert die Wahrheit

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 16. Juni 2026 von Martin16. Juni 2026  

Die Verurteilung von Dries Van Langenhove stellt die Realität unter Strafe

Drieu Godefridi, 14. Juni 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Ein Urteil, das jedem, der noch an die Werte der Aufklärung wie Vernunft, Evidenz und offene Debatte glaubt, einen Schauder über den Rücken jagen sollte: Ein belgisches Gericht hat den nationalistischen Aktivisten Dries Van Langenhove für das „Verbrechen“ verurteilt, unbequeme Fakten ausgesprochen zu haben.
  • Dies ist nicht bloß ein weiteres Scharmützel in Europas Krieg gegen die Meinungsfreiheit. Es ist etwas weitaus Unheimlicheres: die explizite Kriminalisierung der beobachtbaren, überprüfbaren Realität selbst.
  • Van Langenhove warnte vor dem „Großen Austausch“ und brachte Massenmigration mit Wohnungsnot, überlasteten Sozialsystemen, steigender Kriminalität und kultureller Erosion in Verbindung. Er kritisierte den Multikulturalismus als unvereinbar mit einer zusammenhaltenden Gesellschaft und spottete über bestimmte progressive Gender-Dogmen.
  • Keiner dieser Punkte war frei erfunden. Das Gericht selbst räumte ein, dass viele seiner Aussagen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und offiziellen Statistiken beruhten.
  • Das stellt die Justiz auf den Kopf.
  • Seit wann stellt das Präsentieren überprüfbarer Fakten über Kriminalitätsraten, IQ-Verteilungen oder Geburtenunterschiede einen „kriminellen Vorsatz“ dar? Wo ist der Beweis für den Aufruf zur Gewalt? Es gibt keinen. Der „Beweis“ ist die Äußerung selbst – und die subjektive Interpretation der Richter hinsichtlich ihrer potenziellen emotionalen Wirkung auf besonders geschützte Gruppen.
  • In liberalen Demokratien, die diesen Namen verdienen, war die Wahrheit schon immer ein Verteidigungsmittel gegen den Vorwurf der Verleumdung oder Aufhetzung. Im Belgien des 21. Jahrhunderts ist die Wahrheit nun ein belastendes Beweismittel.
  • Die europäischen Eliten haben ihn ins Visier genommen, gerade weil er ausspricht, was immer mehr Bürger täglich beobachten: dass Massenmigration aus kulturfernen Regionen mit Parallelgesellschaften, höherer Sozialhilfeabhängigkeit und Spitzenwerten bei bestimmten Verbrechen korreliert.
  • In ganz Europa – von den Gesetzen gegen Hassrede im Vereinigten Königreich und in Deutschland bis hin zu „Desinformations“-Beobachtern in der EU – beschränken die Behörden nicht mehr nur die Meinungsäußerung. Sie bestrafen das Anerkennen der Realität, wenn diese dem multikulturellen Narrativ widerspricht. Fakten über gescheiterte Integration, No-Go-Areas, kriminelle Banden („grooming gangs“) oder Gruppenunterschiede bei Lebensleistungen werden wie Ketzerei behandelt – ungeachtet ihrer empirischen Basis.
  • Während Fakten über Araber, Afrikaner oder Muslime auf diese Weise zensiert oder verboten werden, ist in Belgien absolut alles erlaubt, sobald es um Juden geht.
  • Wenn Gerichte erklären, dass selbst genaue Statistiken kriminell sein können, wenn sie „Intoleranz“ fördern, schützen sie Minderheiten nicht – sie infantilisieren sie und bevormunden die Öffentlichkeit. Sie signalisieren, dass die einheimischen Europäer kein Recht haben, über die Transformation ihrer eigenen Gesellschaften zu diskutieren.
  • Van Langenhove wird wie schon zuvor Berufung gegen seine Verurteilung einlegen. Das eigentliche Urteil steht jedoch bereits fest: Westeuropas herrschende Klasse hat die Repression der Realität vorgezogen. Sie bestraft lieber den Überbringer der Botschaft, als sich den unbequemen Daten über die tatsächlichen Kosten der Migration zu stellen.
Dries Van Langenhove

Ein Urteil, das jedem, der noch an die Werte der Aufklärung wie Vernunft, Evidenz und offene Debatte glaubt, einen Schauder über den Rücken jagen sollte: Ein belgisches Gericht hat den nationalistischen Aktivisten Dries Van Langenhove für das „Verbrechen“ verurteilt, unbequeme Fakten ausgesprochen zu haben. Abgebildet: Van Langenhove. (Foto: L’hoyes Melissa, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)

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Die Hierarchie der genehmen Opfer

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 15. Juni 2026 von Martin15. Juni 2026  

Pierre Rehov, 9. Juni 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Der Mord an Henry Nowak stützte nicht das herrschende Narrativ. Er widersprach ihm. Dieser Widerspruch erklärt – weit mehr als jedes Versagen der Polizeiarbeit – warum der eine Todesfall eine globale Bewegung herbeirief, während der andere rasch als Unannehmlichkeit zu den Akten gelegt wird.
  • Wie kommt es, dass ausgebildete Polizeibeamte, die über einem auf dem Bürgersteig verblutenden Jungen stehen, unfähig werden, zu sehen, was direkt vor ihnen liegt?
  • Unter anderem Sigmund Freud und Stanley Milgram haben festgestellt, wie bereitwillig sich ganz normale Menschen einer Autorität fügen, die sie von ihrer Verantwortung entbindet. Die Lehre daraus war nie, dass Monster unter uns wandeln. Sie lautete, dass der Instinkt, sich anzupassen, dazuzugehören und der Strafe zu entgehen, die jenen droht, die aus der Reihe tanzen, selbst das Zeugnis der eigenen Augen außer Kraft setzen kann.
  • Wenn die Angst vor dem Wort „Rassist“ so groß wird, dass sie den Blick auf einen sterbenden Mann auf dem Boden verdeckt, dann ist die Moral selbst ausgehöhlt worden. Es muss kein Befehl mehr erteilt werden; die Reaktion wird zum Reflex. Nach Jahren des Trainings und disziplinarischer Präzedenzfälle kann eine Karriere durch eine einzige Anschuldigung beendet werden. Es ist sicherer, an einem weißen Opfer zu zweifeln, als die Beschuldigung zu riskieren, die die eigene Existenz vernichten kann.
  • Dieses Versagen, sich an der faktenbasierten Realität zu orientieren, sollte jeden beunruhigen, dem eine freie Gesellschaft wichtig ist – weit mehr als jede Frage nach den privaten Überzeugungen der beteiligten Beamten. Die Gefahr besteht nicht darin, dass Polizisten geheime Vorurteile in die eine oder andere Richtung hegen. Sie besteht darin, dass eine ganze Kultur darauf abgerichtet wurde, jedes Ereignis durch einen ideologischen Filter zu jagen, bevor sie die Fakten konsultiert. So wird die Realität verhandelbar, und ein Junge kann flehen, dass er niedergestochen wurde, während die Männer, die zu seinem Schutz eingeschworen sind, auf der bloßen Basis des Wortes seines Angreifers beschließen, dass dem nicht so sei.
  • Der Mord an Nowak erzählt die „falsche“ Geschichte. Er erzählt von einem weißen Opfer, einem nicht-weißen Angreifer, der den Vorwurf des Rassismus als Waffe einsetzte, und einer Polizei, die genau von jener Angst gelähmt war, die diese Anschuldigung ausnutzen sollte.
  • Eine Zivilisation, die ihr Mitgefühl inzwischen nach politischem Nutzen kalibriert und die Entscheidung darüber, wessen Leiden zählt, davon abhängig macht, ob es dem vorherrschenden Glaubensbekenntnis schmeichelt, hat bereits begonnen, von innen heraus zu verfaulen.
  • Die Wissenschaftler, die nach 1945 die Konformität untersuchten, hinterließen eine Warnung: Die größte Bedrohung für die menschliche Vernunft ist nicht der offene Hass. Es ist das Verlangen, innerhalb der Linien der erlaubten Meinung zu bleiben, um sich den Preis zu ersparen, den das klare Sehen fordert.

Der Mord an Nowak erzählt die „falsche“ Geschichte. Er erzählt von einem weißen Opfer, einem nicht-weißen Angreifer, der den Vorwurf des Rassismus als Waffe einsetzte, und einer Polizei, die genau von jener Angst gelähmt war, die diese Anschuldigung ausnutzen sollte. Wenn die Angst vor dem Wort „Rassist“ so groß wird, dass sie den Blick auf einen sterbenden Mann auf dem Boden verdeckt, dann ist die Moral selbst ausgehöhlt worden. Im Bild: Henry Nowak auf Überwachungskameras, wie er vier Stunden vor seinem Tod weggeht, um den Pub zu besuchen. (Foto: CCTV, gemeinfrei, via Wikimedia Commons).

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Palästinensische Führer lehnen Israels Existenzrecht weiterhin ab

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 28. Mai 2026 von Martin28. Mai 2026 1

Khaled Abu Toameh, 14. Mai 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Das „Recht auf Rückkehr“ für Flüchtlinge bleibt „eine historische Konstante, die durch den Lauf der Zeit nicht verwirkt werden kann“. — Wasel Abu Yousef, Mitglied des PLO-Exekutivkomitees, wafa.ps, 12. Mai 2026.
  • Wenn palästinensische Führer vom „Recht auf Rückkehr“ sprechen, meinen sie damit nicht die Wiederansiedlung von Flüchtlingen in einem künftigen palästinensischen Staat im Westjordanland oder im Gazastreifen. Das eigentliche Ziel besteht darin, Israel mit Millionen von Palästinensern zu überschwemmen und die Juden im eigenen Land in eine Minderheit zu verwandeln.
  • Diese Forderung widerspricht fundamental der Idee einer „Zwei-Staaten-Lösung“. Unter einer echten „Zwei-Staaten-Lösung“ würden die Palästinenser ihren eigenen unabhängigen Staat an der Seite Israels errichten. Doch die palästinensische Führung sagt im Wesentlichen, dass sie nicht nur einen palästinensischen Staat will, sondern auch die demografische Vernichtung Israels durch Massenmigration.
  • Wie kann eine Führung, die Israels Gründung als „Katastrophe“ zelebriert, es mit dem Frieden ernst meinen? Wie können Führer, die weiterhin das Trugbild eines „Rechts auf Rückkehr“ propagieren, von sich behaupten, sie würden die Koexistenz unterstützen? Wie kann die internationale Gemeinschaft echte Reformen erwarten, während die palästinensische Führung ihr Volk weiterhin mit Narrativen der Ablehnung und der Opferrolle indoktriniert?
  • Oder erwartet die internationale Gemeinschaft gar keine Reformen und hofft insgeheim, dass die Palästinenser das „Judenproblem“ für sie erledigen, ohne dass sie sich selbst die Hände schmutzig machen müssen?
  • Die Regierung Trump und die westlichen Geberländer sollten sehr genau auf die Signale achten, die aus Ramallah kommen. Das Problem sind nicht nur die Hamas oder der Palästinensische Islamische Dschihad. Das Problem sitzt weitaus tiefer und ist weitaus weiter verbreitet.
  • Selbst die vermeintlich „moderaten“ Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde fördern weiterhin Narrative, die Israels Existenz auslöschen und die historischen Rechte der Juden leugnen.
  • Solange dieses Narrativ die palästinensische politische Kultur dominiert, wird ein Frieden unmöglich bleiben.

Wenn palästinensische Führer vom „Recht auf Rückkehr“ sprechen, meinen sie damit nicht die Wiederansiedlung von Flüchtlingen in einem künftigen palästinensischen Staat im Westjordanland oder im Gazastreifen. Das eigentliche Ziel besteht darin, Israel mit Millionen von Palästinensern zu überschwemmen und die Juden im eigenen Land in eine Minderheit zu verwandeln. Im Bild: Protestmarsch in London vom 10. Oktober 2022, wo Flaggen geschwenkt und „Schlüssel der Rückkehr“ herumgetragen und Parolen wie „Wir erleben jeden Tag eine neue Nakba“ und „Wir werden das Recht auf Rückkehr niemals vergessen“ skandiert werden. (Foto: Alisdare Hickson aus Woolwich, UK, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons)

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Erdogans Türkei: Das NATO-Mitglied, das Terrorismus sponsert

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 12. Mai 2026 von Martin25. Mai 2026  

Khaled Abu Toameh, 11. Mai 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Neue Enthüllungen aus israelischen Sicherheitsermittlungen haben jegliche Illusion zerstört, die Beziehungen der Türkei zur Hamas beschränkten sich auf „politische Unterstützung“ oder „diplomatisches Engagement“. Die Beweislage deutet zunehmend auf eine weitaus alarmierendere Situation hin: Die Türkei hat sich zu einem zentralen operativen, logistischen und finanziellen Drehkreuz für die globale Terrorinfrastruktur der Hamas entwickelt.
  • Staaten, die Terrorismus ermöglichen, können nicht gleichzeitig als unverzichtbare Partner im Kampf gegen den Terrorismus gelten.
  • Indem Ankara Hamas-Mitgliedern die Entwicklung von Drohnenfähigkeiten auf türkischem Boden gestattet, bereitet es gezielt Terroristen auf zukünftige Kriege gegen Israel vor.
  • Die Türkei beherbergt nicht nur Hamas-Funktionäre, sondern fördert bewusst die nächste Generation von Hamas-Terroristen und sorgt dafür, dass sich die geografische Reichweite der iranischen Dschihadistenachse weiter ausdehnt.
  • Die zentrale finanzielle Rolle der Türkei ist besonders bedeutsam, da sie der Hamas über das Territorium eines NATO-Mitgliedstaates Zugang zum internationalen Finanzsystem ermöglicht. Diese Realität sollte sowohl Washington als auch die europäischen Hauptstädte zutiefst beunruhigen.
  • Ideologisch – wie auch militärisch und finanziell – hat Erdoğan die Hamas-Führung offen unterstützt. Er weigerte sich wiederholt, die Gruppe als Terrororganisation einzustufen und bezeichnete ihre Mitglieder als „Widerstandskämpfer“ und „Befreiungskämpfer“, die für den Schutz palästinensischen Landes kämpfen.
  • Erdoğans Annäherung an die Hamas scheint in seiner breiteren ideologischen Affinität zur Muslimbruderschaft und anderen islamistischen Gruppen begründet zu sein. Seine Regierung hat radikale islamistische Gruppen in Ägypten, Libyen, Syrien und anderen Ländern konsequent unterstützt.
  • Jahrelang hielten westliche Regierungen an der Illusion fest, Länder wie die Türkei und Katar könnten als neutrale Vermittler zwischen Hamas und Israel fungieren. Diese Annahme war von Anfang an zutiefst fehlerhaft.
  • Katar versucht unterdessen weiterhin, die Vereinigten Staaten zu untergraben, indem es über Jahrzehnte hinweg viele Milliarden Dollar spendete, um Einfluss auf das Bildungswesen von der Grundschule bis zur Universität in ganz Amerika zu nehmen. Die Cornell University erhielt im Laufe der Jahre 10 Milliarden Dollar, die Carnegie Mellon University knapp 2 Milliarden Dollar. Die Texas A&M University erhielt über eine Milliarde Dollar (wodurch Katar die vollständige Kontrolle über mehr als 500 Forschungsprojekte in Bereichen wie Nuklearwissenschaft, Künstliche Intelligenz, Biotechnologie, Robotik und Waffenentwicklung erlangte), die Georgetown University 971 Millionen Dollar. Warum halten Katar und die Türkei weiterhin an der Hamas fest und fordern gleichzeitig das Vertrauen der USA und des Westens? Warum akzeptiert der Westen diese Doppelzüngigkeit?
  • Die Trump-Regierung steht vor einer entscheidenden Bewährungsprobe. Wenn Washington es ernst meint mit der Zerschlagung der Hamas-Infrastruktur und der Konfrontation mit dem iranischen Regime, kann es nicht länger ignorieren, dass die Türkei genau das Gegenteil tut: die Hamas schützen und unterstützen.
  • Die Türkei, ein NATO-Mitgliedstaat, ermöglicht die Aktivitäten einer vom Iran unterstützten Terrorgruppe, die für Massenmorde an Zivilisten, darunter vielen Amerikanern, verantwortlich ist.

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Das iranische Terrorregime hat sein wahres Gesicht gezeigt

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 8. Mai 2026 von Martin11. Mai 2026  

Ahmed Charai, 5. Mai 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Die Vereinigten Staaten können nicht länger mit einem Terrorregime verhandeln, das Waffenstillstände bricht, amerikanische Verbündete angreift und Diplomatie als Waffe einsetzt.
  • Mit dem Angriff auf die Vereinigten Arabischen Emirate hat Teheran eines unmissverständlich klargemacht: Es respektiert weder Waffenstillstände noch Völkerrecht oder Zurückhaltung.
  • Jahrzehntelang nutzte Teheran Verhandlungen, um Zeit zu gewinnen, Sanktionserleichterungen, um seine Kapazitäten wiederaufzubauen, Waffenstillstände, um seine Position neu zu positionieren, und die Zurückhaltung des Westens, um seine regionale Macht auszubauen.
  • Die Frage ist, ob die Vereinigten Staaten und Israel bereit sind, die Fähigkeit des Regimes zu zerstören, Krieg zu führen, Terror zu finanzieren, den Golf einzuschüchtern und die Welt zu erpressen.
  • Das Ziel ist nicht ein Krieg gegen das iranische Volk. Das iranische Volk ist das erste Opfer der Islamischen Republik. Das Ziel ist die Zerstörung der militärischen, finanziellen, politischen und repressiven Strukturen des Regimes.
  • Jede unvollständige Reaktion lehrt Teheran, dass Eskalation funktioniert.
  • Ein Regime, das Frauen inhaftiert, Demonstranten hinrichtet, Dissidenten foltert und Studenten zum Schweigen bringt, kann nicht darauf vertrauen, internationale Abkommen einzuhalten. Das iranische Volk muss eine klare Botschaft verstehen: Amerikas Konflikt richtet sich nicht gegen es, sondern gegen das System, das sein Land ausgeraubt und seinen nationalen Reichtum in Raketen, Milizen, Korruption und Angst verwandelt hat.
  • Der Druck sollte die Loyalität zum Regime bestrafen und die Abkehr davon belohnen.
  • Die Aufgabe ist nicht mit der Wiedereröffnung von Hormus beendet. Sie ist erst dann beendet, wenn das iranische Regime Hormus nicht mehr bedrohen kann. Sie ist erst dann beendet, wenn das Regime die Raketen-, Drohnen- und Stellvertreternetzwerke, die es ihm ermöglichen, die Region zu bedrohen, nicht mehr wiederaufbauen kann.

Die Aufgabe ist erfüllt, wenn das Regime nicht mehr in der Lage ist, die Raketen-, Drohnen- und Stellvertreternetzwerke wiederaufzubauen, die es ihm ermöglichen, die Region zu bedrohen. Im Bild: Verschiedene iranische Raketen und Flugkörper sind während einer „Erfolgsausstellung“ der Revolutionsgarden und der ASF von 2014 zu sehen. (Foto: Fars Media Corporation, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons)

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Europas Energieselbstmord: Die EU gibt zu, dass die Welt auf fossilen Brennstoffen basiert – und zerstört dabei bewusst ihre eigene Energieversorgung.

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 25. April 2026 von Martin7. Mai 2026 1

Drieu Godefridi, 24. April 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • … innerhalb Europas selbst verfolgen Institutionen den systematischen Abbau ihrer eigenen inländischen Kapazitäten für fossile Brennstoffe.
  • Das Ergebnis ist keine ökologische Rettung. Es ist eine herbeigeführte Abhängigkeit, die Ölproduzenten wie Russland nur erfreuen kann.
  • Privathaushalte sehen sich immer höheren Energierechnungen gegenüber, die zu weitverbreiteter Energiearmut beitragen. Offizielle EU‑Zahlen zeigen, dass rund 9–10 % der Bevölkerung – mehr als 40 Millionen Menschen – Schwierigkeiten haben, ihre Wohnungen zu heizen.
  • „Die einzigen Fälle in der aufgezeichneten Geschichte, in denen die Massen der … erdrückenden Armut entkommen sind, sind jene, in denen sie Kapitalismus und weitgehend freien Handel hatten. Wenn Sie wissen wollen, wo es den Massen schlechter, am schlechtesten geht, dann genau in den Gesellschaften, die davon abweichen.“ — Milton Friedman, Ökonom, 1979.
  • Fossile Brennstoffe werden nicht nur wegen ihrer Emissionen bekämpft; sie werden bekämpft, weil sie Wohlstand, Unabhängigkeit und Macht ermöglichen – Eigenschaften, die die kulturmarxistische Weltanschauung zu delegitimieren versucht. Eine wohlhabende, unabhängige Öffentlichkeit ist schwerer zu kontrollieren. Politisch gilt: Wenn Sie arm und abhängig sind, besteht die Möglichkeit, dass Sie Ihre inkompetenten Führer immer wieder wählen, in der Hoffnung, dass sie Sie retten. Es liegt in ihrem Interesse, Ihnen diese Rettung immer wieder in Aussicht zu stellen.
  • Europa mangelt es nicht an Energieressourcen. Es mangelt ihm am politischen Willen, sie zu nutzen. Allein die britischen Öl- und Gasvorkommen in der Nordsee sind ein ungehobener Schatz. Solange europäische Entscheidungsträger nicht die ideologischen Wurzeln dieser selbstzerstörerischen Strategie angehen – und die Sicherheit und den Wohlstand ihrer eigenen Bürger über utopische Visionen stellen –, wird der Kontinent seinen Abstieg in Richtung Deindustrialisierung, massiver Not und strategischer Bedeutungslosigkeit fortsetzen.

Europa mangelt es nicht an Energieressourcen. Es fehlt ihm am politischen Willen, sie zu nutzen. Allein die britischen Öl- und Gasvorkommen in der Nordsee stellen einen unerschöpflichen Schatz dar. Solange die europäischen Entscheidungsträger die ideologischen Wurzeln dieser kontraproduktiven Strategie nicht angehen und die Sicherheit und den Wohlstand ihrer Bürgerinnen und Bürger nicht über utopische Visionen stellen, wird der Kontinent weiter in Richtung Deindustrialisierung, Massenarmut und strategischer Bedeutungslosigkeit abgleiten. Abbildung: Der Douglas Complex, eine Förderplattform in der irischen See 2013. (Foto: jay-jerry, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons)

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Selektive Empörung: Wenn die Hisbollah angreift

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 20. April 2026 von Martin20. April 2026  

Majid Rafizadeh, 18. April 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Die jüngste Eskalation der Feindseligkeiten hat nicht mit Israel begonnen. Sie begann mit der Hisbollah.
  • Israel sah sich anhaltendem Raketenbeschuss aus dem Libanon und der Präsenz einer schwer bewaffneten Gruppe an seiner Grenze gegenüber – in Verletzung der Resolution 1701 des UNO‑Sicherheitsrats, die einstimmig vom Libanon verlangte: „drei Grundsätze – keine ausländischen Kräfte, keine Waffen für nichtstaatliche Milizen und keine von der Zentralregierung unabhängige Autorität – als Voraussetzung für einen dauerhaften Frieden im Libanon.“
  • Die operativen Taktiken der Hisbollah ähneln denen der Hamas und anderer terroristischer Gruppen: Sie betten ihre militärische Infrastruktur in zivile Gebiete ein – verstecken Waffen, Kommandozentralen und operative Mittel in dicht besiedelten Wohnvierteln. … Da die militärischen Ziele der Hisbollah in Wohnhäusern, Krankenhäusern und Schulen innerhalb ziviler Bevölkerungszentren liegen, birgt jeder Versuch, sie auszuschalten, die tragische Möglichkeit, Zivilisten unvermeidlich zu gefährden. Es ist eine Strategie, die bewusst darauf ausgelegt ist, Israels Reaktionen einzuschränken und internationale Gegenreaktionen gegen Israel zu erzeugen.
  • Die Verantwortung für diese Kriegsverbrechen liegt eindeutig bei der Hisbollah im Libanon und der Hamas in Gaza, die sie bewusst herbeigeführt haben. Jegliche daraus resultierenden Opfer können nicht außerhalb dieses Kontextes beurteilt werden.
  • Im Jahr 2024 verletzte die Hisbollah ihren Waffenstillstand mit Israel und griff 2025 zudem auf Geheiß des Irans an. Israels Reaktion entspricht dem, was jeder souveräne Staat tun würde, wenn sein Territorium und seine Zivilbevölkerung angegriffen werden.
  • Soll es eine ernsthafte Diskussion über Stabilität im Nahen Osten geben, muss sie mit einer ehrlichen Anerkennung dieser Realitäten beginnen. Andernfalls werden internationale Reaktionen das Problem weiterhin falsch darstellen, indem sie die Antworten kritisieren, während sie die Ursachen übersehen – und damit eher zum Konflikt beitragen als zu seiner Lösung.

Die operativen Taktiken der Hisbollah ähneln denen der Hamas und anderer terroristischer Gruppen: Sie betten ihre militärische Infrastruktur in zivile Gebiete ein – verstecken Waffen, Kommandozentralen und operative Mittel in dicht besiedelten Wohnvierteln. Da die militärischen Ziele der Hisbollah in Wohnhäusern, Krankenhäusern und Schulen innerhalb ziviler Bevölkerungszentren liegen, birgt jeder Versuch, sie auszuschalten, die tragische Möglichkeit, Zivilisten unvermeidlich zu gefährden. Es ist eine Strategie, die bewusst darauf ausgelegt ist, Israels Reaktionen einzuschränken und internationale Gegenreaktionen gegen Israel zu erzeugen. Abgebildet: Ein von israelischen Streitkräften entdecktes Waffenlager der Hisbollah im Dorf Al‑Khayyam im Süden des Libanon, am 27. März 2025. (Foto: Büro der IDF‑Sprecher)

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Verhandlungen mit Teheran: Die Gefahren der Diplomatie

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 12. April 2026 von Martin14. April 2026 1

Majid Rafizadeh, 11. April 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Vor allem aber muss die Straße von Hormus ein freier und offener internationaler Seeweg bleiben, der von den etablierten Grundsätzen des Seerechts und nicht durch einseitige Kontrolle bestimmt wird. Jede internationale Überwachungsmission muss eine dauerhafte US‑Präsenz einschließen, um sicherzustellen, dass die internationalen Kräfte wirksam bleiben. Die UNIFIL‑Friedenstruppen im Libanon haben es offenbar vorgezogen, Zuschauer zu sein und damit stillschweigend alle Vereinbarungen zu ignorieren. Die Gewährleistung freien Zugangs ist nicht nur ein regionales Anliegen – sie ist eine globale Notwendigkeit.
  • Zudem muss in der gesamten Region die aggressive Dimension des iranischen Regimes ernsthaft angegangen werden. Die fortwährende Verwendung von Parolen wie „Tod Amerika“ und „Tod Israel“ spiegelt eine tief verankerte Weltanschauung wider, die Feindseligkeit legitimiert und Konfrontation als moralische Pflicht darstellt. Eine dauerhafte Lösung im Iran – ebenso wie in anderen Staaten wie Katar – erfordert nicht nur eine Verhaltensänderung, sondern auch eine Abkehr von der aggressiven Rhetorik des Regimes.
  • Kurz gesagt: Es darf keinerlei Vorab‑Erleichterungen für den Iran geben, keine schrittweise Lockerung auf Grundlage von Versprechen und keine Zugeständnisse in Erwartung künftiger Kooperation. Jeder Aspekt der Verpflichtungen des Regimes – die Entfernung von Uran, der Abbau nuklearer und ballistischer Infrastruktur sowie die Beendigung destabilisierender Aktivitäten – muss vollständig überprüft werden. Jeglichen Druck vorzeitig zu verringern, hieße dem Regime genau das zu geben, was es anstrebt: Raum, um sich zu erholen, neu zu formieren und letztlich seinen bisherigen Kurs wieder aufzunehmen.

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Mut, nicht Leichtsinn: Warum Netanjahu und Trump beim Iran recht hatten

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 30. März 2026 von Martin8. April 2026 1

Ahmed Charai, 25. März 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Am 7. Oktober wurde Israel nicht nur angegriffen. Es sollte gebrochen werden.
  • Israel brach nicht zusammen. Es stand auf. Es begrub seine Toten, kämpfte um seine Geiseln und verkraftete einen Schock, der viele Nationen zerbrochen hätte.
  • Israel verstand auch etwas Wesentliches: Damit der 7. Oktober ein Grauen bleiben und nicht zum Vorbild werden würde, genügte es nicht, nur die Hand zu treffen, die das Massaker ausgeführt hatte. Die Quelle musste konfrontiert werden.
  • Leichtsinn wäre es gewesen, Teheran weiterhin glauben zu lassen, es könne Milizen bewaffnen, seine Nachbarn terrorisieren, Hauptstädte destabilisieren und dabei ohne Konsequenzen bleiben.
  • Zu lange hatten Irans Herrscher angenommen, dass Demokratien ewig zögern und Angst mit Besonnenheit verwechseln würden.
  • Mut ist die Bereitschaft zu handeln, wenn der Preis der Untätigkeit größer geworden ist als das Risiko des Handelns.
  • Die Abraham-Abkommen waren nie bloß eine diplomatische Zeremonie. Sie waren eine strategische und zivilisatorische Wahl: eine Entscheidung für Modernität, Souveränität, Entwicklung und Frieden – gegen eine regionale Ordnung, die auf Milizen, Einschüchterung und dauerhaftem Krieg aufgebaut war. Dieser Konflikt hat diese Wahl nicht verändert. Er hat sie auf die Probe gestellt – und sie hat standgehalten. Das könnte eine der wichtigsten politischen Tatsachen sein, die aus diesem Krieg hervorgehen.
  • Netanjahu… wählte nicht den Komfort. Er wählte die Verantwortung. Und Trump, was auch immer man von ihm in anderen Fragen halten mag, erkannte etwas, das viele andere nicht erkannten: Es gibt Momente, in denen Abschreckung nicht durch Reden, Konferenzen oder sorgfältig formulierte Illusionen wiederhergestellt werden kann. Sie muss durch Kraft wiederhergestellt werden.
  • Das ist kein Leichtsinn. Das ist Führungsstärke.

Die Entscheidung von Premierminister Netanjahu zusammen mit Präsident Donald Trump, den Iran zu konfrontieren, war kein Leichtsinn. Es war Mut. Abgebildet: US-Präsident Donald Trump und der israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu während einer Pressekonferenz am 29. September 2025 im weissen Haus. (Foto: The White House, gemeinfrei, via Wikimedia Commons)

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Warum die Anwendung der ‚Venezuela-Methode‘ auf den Iran ein schwerer Fehler wäre

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 28. März 2026 von Martin10. April 2026  

Pierre Rehov, 17. März 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Anders als die venezolanische Militärelite, deren Loyalität letztlich von finanziellen Anreizen abhängt, hat der iranische Sicherheitsapparat sich stets als bewaffneter Hüter einer heiligen islamisch-revolutionären Mission verstanden.
  • Der Iran hingegen stellt einen grundlegend anderen politischen Organismus dar. Die beiden Systeme zu verwechseln könnte zu katastrophalen strategischen Fehlern führen. Die Islamische Republik Iran ist nicht bloß eine autoritäre Regierung, die sich in ideologische Sprache hüllt; sie ist ein ideologischer Staat, dessen institutionelle Architektur bewusst darauf ausgelegt wurde, eine revolutionäre Doktrin zu bewahren und auszuweiten.
  • Die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) verfügen über rund 190.000 Soldaten zuzüglich hunderttausender Reservisten, kontrollieren riesige Unternehmenskonglomerate in den Bereichen Bauwesen, Energie und Telekommunikation und beaufsichtigen die Basidsch-Miliz, eine Massenorganisation mit einer auf Millionen geschätzten Mitgliederzahl, deren Zweck es ist, ideologische Konformität gewaltsam durchzusetzen und Dissens zu unterdrücken.
  • Diese Widerstandsfähigkeit ist charakteristisch für ideologische Regime, deren institutionelles Design das Überleben jenseits eines einzelnen Führers sicherstellt. Die Islamische Republik selbst überstand den Tod des Gründungs-Obersten Führers Ayatollah Ruhollah Khomeini im Jahr 1989 und vollzog unter Ayatollah Ali Khamenei einen reibungslosen Übergang zu einer neuen Führungsstruktur, während dasselbe revolutionäre Rahmenwerk erhalten blieb.
  • Die venezolanische Methode auf den Iran anzuwenden würde nicht nur scheitern – es würde die Gefahr bergen, eine trügerische Erfolgsillusion zu erzeugen, während die zugrundeliegende ideologische Infrastruktur unangetastet bleibt. Einige westliche Analysten haben vorgeschlagen, dass sobald ausreichender militärischer Druck Teheran geschwächt habe, Verhandlungen mit angeblich pragmatischen Fraktionen innerhalb des Regimes eröffnet werden könnten, um Elementen der bestehenden politischen Struktur das Verbleiben zu ermöglichen – im Austausch gegen Zugeständnisse bei der Entwicklung von Atomwaffen und der regionalen Aggression.
  • Dieses Denken verkennt das Wesen ideologischer Systeme, die dazu neigen, Kompromisse nicht als strategische Transformation, sondern als taktisches Mittel zu betrachten, das darauf ausgelegt ist, die Revolution zu bewahren, bis sich die Umstände ändern.
  • Das ideologische Rahmenwerk der Islamischen Republik intakt zu lassen würde daher dem Belassen eines bösartigen Tumors im Körper nach einer Operation gleichen: Die Symptome mögen vorübergehend abklingen, doch die zugrundeliegende Krankheit würde weiter wachsen, bis sie unweigerlich zurückkehrt.
  • Das venezolanische Modell hatte Erfolg, weil das Regime, dem es gegenüberstand, im Wesentlichen pragmatisch, korrupt und anpassungsfähig war. Das iranische Regime ist nichts davon. Die Islamische Republik wurde darauf ausgelegt, Führungskrisen, wirtschaftliche Not und äußeren Druck zu überstehen – gerade weil ihre Institutionen durch religiöse Ideologie und nicht durch bloße Patronage zusammengehalten werden. Jede Strategie, die sich nur auf die Beseitigung einzelner Führer konzentriert, während das ideologische Getriebe, das sie trägt, erhalten bleibt, wird letztlich scheitern.
  • Es ist jedoch naiv und selbstzerstörerisch, wenn sich die Regierung Trump vorstellt, dass unbewaffnete Zivilisten – ohne jede Unterstützung von außen – realistischerweise gegen schwer bewaffnete, entschlossene staatliche Sicherheitskräfte bestehen können. Der Wunsch mag verständlich sein, doch noch mehr Zivilisten als die bereits 40.000 Getöteten werden unweigerlich dasselbe Schicksal erleiden. Die Regierung Trump muss sie anleiten und unterstützen.
  • Sollte die gewaltsame Unterdrückung durch die IRGC und die Basidsch schließlich ein Ende finden, sollte die internationale Gemeinschaft darauf vorbereitet sein, Kräfte zu unterstützen, die in der Lage sind, eine neue politische Ordnung aufzubauen, die weder islamistisch noch kommunistisch ist. Alles andere würde es dem gleichen ideologischen Apparat ermöglichen, unter einem anderen Namen zu regenerieren – und sicherstellen, dass die Krise erneut ausbricht und wir im Wesentlichen dasselbe Regime, nur mit anderen Ayatollahs, in fünf oder zehn Jahren erneut bekämpfen.

Nachdem Venezuelas Präsident Nicolás Maduro verschwunden war, kalkulierten die Übergangsführung und die Militärelite des Landes ihre Interessen schlicht neu und begannen, mit Washington zusammenzuarbeiten, um ihre Positionen zu sichern. Anders als die venezolanische Militärelite, deren Loyalität letztlich von finanziellen Anreizen abhängt, hat der iranische Sicherheitsapparat sich stets als bewaffneter Hüter einer heiligen islamisch-revolutionären Mission verstanden. Die venezolanische Methode auf den Iran anzuwenden würde nicht nur scheitern – es würde die Gefahr bergen, eine trügerische Erfolgsillusion zu erzeugen, während die zugrundeliegende ideologische Infrastruktur unangetastet bleibt. Abgebildet: Maduro, in US-Gewahrsam, an Bord der USS Iwo Jima im Karibischen Meer, am 3. Januar 2026. (Bildquelle: Das Weiße Haus)

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