Die Verurteilung von Dries Van Langenhove stellt die Realität unter Strafe
Drieu Godefridi, 14. Juni 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen
- Ein Urteil, das jedem, der noch an die Werte der Aufklärung wie Vernunft, Evidenz und offene Debatte glaubt, einen Schauder über den Rücken jagen sollte: Ein belgisches Gericht hat den nationalistischen Aktivisten Dries Van Langenhove für das „Verbrechen“ verurteilt, unbequeme Fakten ausgesprochen zu haben.
- Dies ist nicht bloß ein weiteres Scharmützel in Europas Krieg gegen die Meinungsfreiheit. Es ist etwas weitaus Unheimlicheres: die explizite Kriminalisierung der beobachtbaren, überprüfbaren Realität selbst.
- Van Langenhove warnte vor dem „Großen Austausch“ und brachte Massenmigration mit Wohnungsnot, überlasteten Sozialsystemen, steigender Kriminalität und kultureller Erosion in Verbindung. Er kritisierte den Multikulturalismus als unvereinbar mit einer zusammenhaltenden Gesellschaft und spottete über bestimmte progressive Gender-Dogmen.
- Keiner dieser Punkte war frei erfunden. Das Gericht selbst räumte ein, dass viele seiner Aussagen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und offiziellen Statistiken beruhten.
- Das stellt die Justiz auf den Kopf.
- Seit wann stellt das Präsentieren überprüfbarer Fakten über Kriminalitätsraten, IQ-Verteilungen oder Geburtenunterschiede einen „kriminellen Vorsatz“ dar? Wo ist der Beweis für den Aufruf zur Gewalt? Es gibt keinen. Der „Beweis“ ist die Äußerung selbst – und die subjektive Interpretation der Richter hinsichtlich ihrer potenziellen emotionalen Wirkung auf besonders geschützte Gruppen.
- In liberalen Demokratien, die diesen Namen verdienen, war die Wahrheit schon immer ein Verteidigungsmittel gegen den Vorwurf der Verleumdung oder Aufhetzung. Im Belgien des 21. Jahrhunderts ist die Wahrheit nun ein belastendes Beweismittel.
- Die europäischen Eliten haben ihn ins Visier genommen, gerade weil er ausspricht, was immer mehr Bürger täglich beobachten: dass Massenmigration aus kulturfernen Regionen mit Parallelgesellschaften, höherer Sozialhilfeabhängigkeit und Spitzenwerten bei bestimmten Verbrechen korreliert.
- In ganz Europa – von den Gesetzen gegen Hassrede im Vereinigten Königreich und in Deutschland bis hin zu „Desinformations“-Beobachtern in der EU – beschränken die Behörden nicht mehr nur die Meinungsäußerung. Sie bestrafen das Anerkennen der Realität, wenn diese dem multikulturellen Narrativ widerspricht. Fakten über gescheiterte Integration, No-Go-Areas, kriminelle Banden („grooming gangs“) oder Gruppenunterschiede bei Lebensleistungen werden wie Ketzerei behandelt – ungeachtet ihrer empirischen Basis.
- Während Fakten über Araber, Afrikaner oder Muslime auf diese Weise zensiert oder verboten werden, ist in Belgien absolut alles erlaubt, sobald es um Juden geht.
- Wenn Gerichte erklären, dass selbst genaue Statistiken kriminell sein können, wenn sie „Intoleranz“ fördern, schützen sie Minderheiten nicht – sie infantilisieren sie und bevormunden die Öffentlichkeit. Sie signalisieren, dass die einheimischen Europäer kein Recht haben, über die Transformation ihrer eigenen Gesellschaften zu diskutieren.
- Van Langenhove wird wie schon zuvor Berufung gegen seine Verurteilung einlegen. Das eigentliche Urteil steht jedoch bereits fest: Westeuropas herrschende Klasse hat die Repression der Realität vorgezogen. Sie bestraft lieber den Überbringer der Botschaft, als sich den unbequemen Daten über die tatsächlichen Kosten der Migration zu stellen.

Ein Urteil, das jedem, der noch an die Werte der Aufklärung wie Vernunft, Evidenz und offene Debatte glaubt, einen Schauder über den Rücken jagen sollte: Ein belgisches Gericht hat den nationalistischen Aktivisten Dries Van Langenhove für das „Verbrechen“ verurteilt, unbequeme Fakten ausgesprochen zu haben. Abgebildet: Van Langenhove. (Foto: L’hoyes Melissa, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons)






