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Mi­gran­ten­ver­ge­wal­ti­gungs­epi­de­mie er­reicht Ös­ter­reich

Soe­ren Kern, 5.5.2016, Gates­to­ne In­sti­tu­te

  • Ein 20-​jähriger Asyl­be­wer­ber aus dem Irak ge­stand, ei­nen 10-​jährigen Jun­gen in ei­nem öf­fent­li­chen Schwimm­bad in Wien ver­ge­wal­tigt zu ha­ben. Der Ira­ker sag­te, die Ver­ge­wal­ti­gung sei ein „se­xu­el­ler Not­fall” ge­we­sen und das Re­sul­tat von ei­nem „Über­schuss an se­xu­el­ler En­er­gie.”
  • Je­ne, die es wa­gen, die Ver­bre­chens­spi­ra­le mit mus­li­mi­scher Mas­sen­mi­gra­ti­on zu ver­bin­den, wer­den von den Hü­tern des ös­ter­rei­chi­schen Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus zum Schwei­gen ge­bracht.
  • Nach vom ös­ter­rei­chi­schen In­nen­mi­nis­te­ri­um zu­sam­men­ge­stell­ten An­ga­ben ist fast je­der drit­te Asyl­be­wer­ber in Wien 2015 ei­nes Ver­bre­chens an­ge­klagt wor­den. Nord­afri­ka­ni­sche Ban­den, die um die Kon­trol­le über den Dro­gen­han­del kämp­fen, sind ver­ant­wort­lich für et­wa die Hälf­te der 15’828 Ge­walt­ver­bre­chen – Ver­ge­wal­ti­gun­gen, Raub­über­fäl­le, Mes­ser­ste­che­rei­en und Über­fäl­le – die in der Stadt 2015 an­ge­zeigt wur­den.
  • Ös­ter­reich er­hielt 90’000 Asyl­an­trä­ge im Jahr 2015, die zweit­höchs­te Zahl in der EU Pro-​Kopf, aber das ver­blasst im Ver­gleich zu dem, was mög­li­cher­wei­se vor uns liegt. In­nen­mi­nis­ter Wolf­gang So­bot­ka warn­te letz­ten Mo­nat, dass bis zu ei­ne Mil­li­on Mi­gran­ten ent­schlos­sen sind, das Mit­tel­meer von Li­by­en nach Eu­ro­pa zu über­que­ren.

Die Ge­gend um den Bahn­hof Pra­ter­stern in Wien wird von ru­he­lo­sen Mi­gran­ten aus Af­gha­nis­tan und Nord­afri­ka über­rannt, die Dro­gen ver­kau­fen, Re­vier­kämp­fe aus­fech­ten und Pas­san­tin­nen an­grei­fen. Die Po­li­zei wur­de im Jahr 2015 6’265 mal zu Ein­sät­zen in das Ge­biet be­or­dert, al­so im Durch­schnitt 17 Mal pro Tag.

Die bru­ta­le Ver­ge­wal­ti­gung ei­ner Frau durch drei af­gha­ni­sche Asyl­be­wer­ber im Zen­trum von Wien am 22. April hat die ös­ter­rei­chi­sche Öf­fent­lich­keit scho­ckiert und die Auf­merk­sam­keit auf ei­nen An­stieg an mi­gra­ti­ons­be­zo­ge­nen Ver­ge­wal­ti­gun­gen, se­xu­el­len Über­grif­fen und an­de­ren Ver­bre­chen im gan­zen Land ge­lenkt.

Die Immigranten-​Verbrechenswelle kommt gleich­zei­tig mit ei­nem Auf­stieg der Anti-​Migrantenpartei Frei­heit­li­che Par­tei Ös­ter­reich (FPÖ) in Mei­nungs­um­fra­gen. Der Kan­di­dat der Par­tei, Nor­bert Ho­fer, ge­wann die ers­te Run­de von Ös­ter­reichs Prä­si­dent­schafts­wah­len am 24. April und ist auf dem Weg da­zu, die Prä­si­dent­schaft in der zwei­ten Run­de zu ge­win­nen, die Stich­wahl ist für den 22. Mai ge­plant.

Die drei Af­gha­nen – zwei 16-​Jährige und ein 17-​Jähriger – folg­ten der Frau, ei­ner 21-​jährigen Stu­den­tin, in ei­ne öf­fent­li­che Toi­let­te am Bahn­hof Pra­ter­stern, ei­nem der wich­tigs­ten Ver­kehrs­kno­ten­punk­te in Wien. Ei­ner der Mi­gran­ten hielt die Frau fest, wäh­rend die an­de­ren bei­den sie wech­sel­wei­se ver­ge­wal­tig­ten.

Ei­ne Pas­san­tin rief die Po­li­zei, nach­dem sie die Frau schrei­en ge­hört hat­te. Bis die Po­li­zei ein­traf, wa­ren die Män­ner ver­schwun­den. Die Ver­däch­ti­gen, die ver­haf­tet wur­den, als sie aus dem Bahn­hof zu ent­kom­men ver­such­ten, spre­chen kein Deutsch. Durch ei­nen Dol­met­scher sag­ten die Mi­gran­ten der Po­li­zei, sie sei­en be­trun­ken und könn­ten sich nicht er­in­nern, das Ver­bre­chen durch­ge­führt zu ha­ben.

Im Fal­le ei­ner Ver­ur­tei­lung ste­hen sie vor ei­ner Höchst­stra­fe von sieben-​ein-​halb Jah­ren Ge­fäng­nis. We­gen der mil­den Art des ös­ter­rei­chi­schen Jus­tiz­sys­tems ver­brin­gen sie je­doch am En­de mög­li­cher­wei­se nur zwei Jah­re hin­ter Git­tern, ge­mäss Be­ob­ach­tern vor Ort.

Auch ist es un­wahr­schein­lich, dass die Mi­gran­ten ab­ge­scho­ben wer­den: nach eu­ro­päi­schem Recht wä­re es ei­ne Ver­let­zung ih­rer Men­schen­rech­te, wenn man sie zu­rück nach Af­gha­nis­tan schi­cken wür­de. Statt­des­sen, sa­gen Be­ob­ach­ter, qua­li­fi­zie­ren sich die Af­gha­nen für ös­ter­rei­chi­sche So­zi­al­hil­fe – 830 € (950 $) pro Mo­nat plus kos­ten­lo­se Ge­sund­heits­ver­sor­gung – und wer­den wahr­schein­lich für den Rest ih­res Le­bens Mün­del des ös­ter­rei­chi­schen Staa­tes.

Der An­griff im Pra­ter­stern ist ei­nes von ei­ner wach­sen­den Zahl von Se­xu­al­ver­bre­chen, die durch Mi­gran­ten in Ös­ter­reich be­gan­gen wer­den (wei­te­re Ver­ge­wal­ti­gun­gen und se­xu­el­le Über­grif­fe durch Mi­gran­ten sind im An­hang wei­ter un­ten ent­hal­ten):

  • Ei­ne 20-​jährige Asyl­be­wer­ber aus dem Irak ge­stand, ei­nen 10-​jährigen Jun­gen in ei­nem öf­fent­li­chen Schwimm­bad in Wien zu ver­ge­wal­tigt zu ha­ben. Der Ira­ker sag­te, die Ver­ge­wal­ti­gung sei ein „se­xu­el­ler Not­fall” ge­we­sen, aus­ge­löst von ei­nem „Über­schuss an se­xu­el­ler En­er­gie.” Der Mann, der im Irak sei­ne Frau und sein Kind zu­rück­ge­las­sen hat, sag­te, dass er nicht in der La­ge ge­we­sen sei, sei­ne Li­bi­do zu kon­trol­lie­ren, weil er seit sei­ner An­kunft in Ös­ter­reich im Sep­tem­ber kei­ne se­xu­el­len Be­zie­hun­gen ge­habt ha­be.
  • Ein 18-​jähriger Asyl­be­wer­ber aus Af­gha­nis­tan wur­de für die Ver­ge­wal­ti­gung ei­ner 72-​jährigen Frau in Trais­kir­chen zu 20 Mo­na­ten Haft ver­ur­teilt. „Zu­erst hat er die Frau schwarz und blau ge­schla­gen, dann ver­ge­wal­tig­te er sie, und dann nahm er ih­re Un­ter­wä­sche als Tro­phäe,” wie die ört­li­che Po­li­zei sag­te. Ne­ben ei­ner mil­den Stra­fe wird dem Mann er­laubt, in Ös­ter­reich zu blei­ben und, nach dem Ab­sit­zen der Ge­fäng­nis­stra­fe, So­zi­al­leis­tun­gen zu be­zie­hen.
  • Ein 20-​jähriger Asyl­be­wer­ber aus Af­gha­nis­tan wur­de fest­ge­nom­men, nach­dem er ein 13 Jah­re al­tes Mäd­chen aus der Stadt Kor­neu­burg wie­der­holt zum Sex ge­zwun­gen hat­te. Der Mann, der in ei­nem Asyl­heim in Hol­la­brunn leb­te, stell­te den ers­ten Kon­takt mit dem Mäd­chen über das In­ter­net her. Je­des Mal, wenn sie sich per­sön­lich tra­fen, droh­te er ihr ver­bal, bis sie in den Sex ein­wil­lig­te. Der Mann wur­de fest­ge­nom­men, nach­dem das Mäd­chen ih­ren El­tern von der Be­zie­hung er­zählt hat­te, die mehr als drei Mo­na­te ge­dau­ert hat­te.
  • Mobs ara­bi­scher Mi­gran­ten grif­fen an Sil­ves­ter Dut­zen­de von Frau­en in Wien, Salz­burg und Inns­bruck se­xu­ell an. Die Sex-​Attacken, auf Ara­bisch als ta­har­rush („Be­läs­ti­gung”) be­kannt, wa­ren ähn­lich de­nen, die am sel­ben Tag von nord­afri­ka­ni­schen Mi­gran­ten in Köln, Deutsch­land und an­de­ren Städ­ten be­gan­ge­nen wor­den wa­ren. Die Po­li­zei be­stritt zu­nächst, dass die An­grif­fe statt­ge­fun­den hat­ten, gab spä­ter aber zu, zu lü­gen, um an­geb­lich die Pri­vat­sphä­re der Op­fer zu schüt­zen.

Je­ne, die es wa­gen, die Ver­bre­chen mit mus­li­mi­scher Mas­sen­mi­gra­ti­on zu ver­bin­den, wer­den von den Hü­tern des ös­ter­rei­chi­schen Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus zum Schwei­gen ge­bracht.

Im April zum Bei­spiel hat der ös­ter­rei­chi­sche Pres­se­rat – ei­ne Grup­pie­rung, die ei­nen po­li­tisch kor­rek­ten „Ethik­code” durch­setzt, um si­cher­zu­stel­len, dass die ös­ter­rei­chi­schen Me­di­en ent­lang der Li­nie des staat­lich sank­tio­nier­ten Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus ar­bei­ten – die links­ge­rich­te­te Zeit­schrift Fal­ter für „pau­scha­le Dis­kri­mi­nie­rung” ge­gen Mus­li­me ge­ta­delt.

Die Re­dak­to­ren des Ma­ga­zins – sonst treue Ver­fech­ter des eu­ro­päi­schen Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus – schei­nen ge­nug von Mi­gran­ten zu ha­ben, die prak­tisch un­ge­straft ih­ren Weg durch Eu­ro­pa hin­durch ver­ge­wal­ti­gen. In der Aus­ga­be vom Januar-​Februar 2016 hat­te Fal­ter ei­ne Schwarz-​Weiss–Zeich­nung von fünf „hell­häu­ti­gen” Frau­en, die von ei­ner gros­sen Zahl von „dun­kel­häu­ti­gen” ara­bi­schen Män­nern um­ge­ben sind, auf dem Ti­tel­blatt. Das Bild evo­ziert Bil­der der ta­har­rush-An­grif­fe in Köln.

In ei­ner drei­sei­ti­gen „Ent­schei­dung” ent­schied der Pres­se­rat, dass das Bild den „Ethik­code” ver­let­ze, weil es auf „pau­scha­le Ver­leum­dung und Dis­kri­mi­nie­rung” von ara­bi­schen Män­nern hin­aus­lau­fe:

„Die Män­ner sind al­le mit dem sel­ben har­ten Ge­sichts­aus­druck, dunk­lem Haar und auf­fal­lend dunk­len Au­gen­brau­en por­trä­tiert. Auf die­se Wei­se – im Zu­sam­men­hang mit den An­schlä­gen in Köln – kon­stru­iert die Künst­le­rin ei­nen Pro­to­typ von Män­nern aus Nord­afri­ka, das heisst, der ara­bi­schen Welt. Die Uni­for­mi­tät des Bil­des legt na­he, dass, statt Ein­zel­per­so­nen dar­zu­stel­len, es ei­ne ho­mo­ge­ne Grup­pe zeigt, de­ren Mit­glie­der sich al­le in der glei­chen Art und Wei­se ver­hal­ten.

„Da­her könn­ten Le­ser den Ein­druck ge­win­nen, dass die se­xu­el­len Über­grif­fe in Köln nicht die Hand­lun­gen ein­zel­ner Per­so­nen oder Per­so­nen­grup­pen wa­ren, son­dern dass ein sol­ches Ver­hal­ten ty­pisch ist für Men­schen aus Nord­afri­ka, das heisst, der ara­bi­schen Welt. Das Bild könn­te den Ein­druck hin­ter­las­sen, dass al­le nord­afri­ka­ni­schen Män­ner, die hier in Eu­ro­pa sind, sich Frau­en ge­gen­über nicht kor­rekt ver­hal­ten.”

Die Re­dak­ti­on von Fal­ter wehr­te sich ge­gen den Vor­wurf des Ras­sis­mus:

„Fakt ist, dass Nord­afri­ka­ner über­wie­gend für die An­grif­fe in Köln ver­ant­wort­lich wa­ren. Das ist es, was ge­schah, und wir soll­ten es auch als sol­ches dar­stel­len dür­fen.”

Wien ist das Epi­zen­trum der Mi­gran­ten­kri­mi­na­li­tät in Ös­ter­reich. Nach An­ga­ben des ös­ter­rei­chi­schen In­nen­mi­nis­te­ri­ums ist fast je­der drit­te Asyl­be­wer­ber in Wien im Jahr 2015 ei­nes Ver­bre­chens an­ge­klagt wor­den. Von den fast 21’000 of­fi­zi­ell re­gis­trier­ten Asyl­be­wer­bern in der Haupt­stadt ist von 6’503 be­kannt, dass sie im Jahr 2015 Ver­bre­chen be­gan­gen ha­ben, ein Sprung von fast 50% ge­gen­über 2014. Die Da­ten zei­gen, dass 2’270 der Ver­bre­cher jün­ger als 20 wa­ren, ein Sprung von 72% ge­gen­über 2014. Sie­ben wa­ren jün­ger als neun Jah­re, wäh­rend 31 un­ter 13 Jah­ren wa­ren.

Nach Wiens Po­li­zei­chef Ger­hard Pürstl kämp­fen nord­afri­ka­ni­sche Ban­den um die Kon­trol­le über den Dro­gen­han­del und wa­ren für et­wa die Hälf­te der 15’828 Ge­walt­ver­bre­chen ver­ant­wort­lich – Ver­ge­wal­ti­gun­gen, Raub­über­fäl­le , Mes­ser­ste­che­rei­en und Über­grif­fe – die 2015 in der Stadt an­ge­zeigt wur­den.

Die Ge­gend um den Bahn­hof Pra­ter­stern, wo die Stu­den­tin ver­ge­wal­tigt wur­de, ist von ru­he­lo­sen Mi­gran­ten aus Af­gha­nis­tan und Nord­afri­ka über­rannt wor­den, die Dro­gen ver­kau­fen, Re­vier­kämp­fe ab­hal­ten und tät­li­che An­grif­fe auf Pas­san­tin­nen ver­üben. Die Po­li­zei wur­de im Jahr 2015 ge­mäss ört­li­chen Me­di­en im Durch­schnitt 17-​mal am Tag, ins­ge­samt 6’265 Mal, in die Ge­gend ge­schickt. Aber lo­ka­le Be­hör­den schei­nen nicht in der La­ge oder nicht wil­lens, die Ord­nung in der Ge­gend wie­der her­zu­stel­len.

Der Lei­ter der ös­ter­rei­chi­schen Po­li­zei­ge­werk­schaft Her­mann Ger­lin­ger schätzt, dass Wien rund 1’200 mehr Po­li­zis­ten braucht, um die Ord­nung in der Haupt­stadt wie­der her­zu­stel­len:

„Wenn wir in un­se­rem Land 111’000 Mi­gran­ten zu­las­sen, von de­nen nur we­ni­ge über­prüft wur­den, dann muss ein­deu­tig die Po­li­zei mas­siv er­höht wer­den. Fast al­le Asyl­be­wer­bern zie­hen nach Wien. Wir ha­ben jetzt mehr Mi­gran­ten als die Stadt Salz­burg an Be­völ­ke­rung auf­weist, die viert­gröss­te Stadt in Ös­ter­reich.”

Ös­ter­reichs Mi­gran­ten­kri­mi­na­li­täts­pro­blem wird durch ei­ne ex­trem mil­de Straf­jus­tiz ver­schärft. Am 4. Mai hat zum Bei­spiel ein 21-​jähriger Mi­grant aus Ke­nia zu­fäl­lig ei­ne 54-​jährige Frau auf ei­ner be­leb­ten Stras­se in Wien ge­tö­tet, in­dem er ihr ei­ne Ei­sen­stan­ge über den Kopf schlug. Es zeig­te sich bald, dass der Ke­nia­ner der Stadt­po­li­zei gut be­kannt ist: Seit er 2008 in Ös­ter­reich an­ge­kom­men ist, hat er min­des­tens 18 frü­he­re Ver­bre­chen be­gan­gen – dar­un­ter Dro­gen­han­del, Po­li­zis­ten an­zu­grei­fen und je­mand mit ei­ner Ei­sen­stan­ge über den Kopf zu schla­gen – aber er ist im­mer wie­der frei­ge­las­sen wor­den.

An­ge­sichts der wach­sen­den Un­si­cher­heit kommt es nicht über­ra­schend, dass die ös­ter­rei­chi­schen Wäh­ler ei­ne Ver­än­de­rung in der po­li­ti­schen Rich­tung su­chen.

In ei­nem po­li­ti­schen Erd­be­ben ge­wann der Kan­di­dat der Frei­heits­par­tei (FPÖ) Nor­bert Ho­fer 36% der Stim­men in der ers­ten Run­de der Prä­si­dent­schafts­wahl in Ös­ter­reich am 24. April. Ho­fer – der auf ei­ner Ver­an­stal­tung für ei­ne strik­te Be­gren­zung der Ein­wan­de­rung und für stren­ge Re­geln für Asyl­be­wer­ber ge­wor­ben hat – be­siegt al­le an­de­ren Kan­di­da­ten, dar­un­ter auch je­ne aus den bei­den Re­gie­rungs­par­tei­en, die So­zi­al­de­mo­kra­ten und die ÖVP, die die ös­ter­rei­chi­sche Po­li­tik seit dem En­de des Zwei­ten Welt­krie­ges do­mi­niert ha­ben.

Ho­fer, der sagt, als Prä­si­dent wer­de er der „Be­schüt­zer von Ös­ter­reich”, ist auf dem rich­ti­gen Weg, den Grü­nen Alex­an­der Van der Bel­len, ei­nen 72-​jährigen Öko­no­men, an der Stich­wahl am 22. Mai zu be­sie­gen, der ge­gen ei­ne Be­gren­zung der Ein­wan­de­rung ist.

Ho­fers ko­me­ten­haf­ter Auf­stieg kon­zen­triert die Ge­mü­ter der eta­blier­ten Par­tei­en auf sich. Am 27. April, nur drei Ta­ge nach Ho­fers Wahl­sieg, ver­ab­schie­de­te das ös­ter­rei­chi­sche Par­la­ment et­was, was in Eu­ro­pa ei­nes der här­tes­ten Asyl­ge­set­ze sein könn­te.

Nach dem neu­en Ge­setz wird Ös­ter­reich über die Mi­gra­ti­ons­kri­se ei­nen „Aus­nah­me­zu­stand” er­klä­ren. Dies er­mög­licht es ös­ter­rei­chi­schen Be­hör­den, Asyl­an­trä­ge di­rekt an der Gren­ze zu be­ur­tei­len. Nur Asyl­be­wer­ber mit be­reits in Ös­ter­reich be­find­li­chen Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­gen, oder sol­che, die nach­wei­sen kön­nen, dass sie in be­nach­bar­ten Tran­sit­län­dern in Ge­fahr sind, wer­den das Land be­tre­ten dür­fen. An­de­re Mi­gran­ten wird ab­ge­wie­sen. Das neue Ge­setz be­schränkt auch je­den er­folg­rei­chen Asyl­an­trag auf drei Jah­re.

In­nen­mi­nis­ter Wolf­gang So­bot­ka sag­te, das neue Ge­setz sei not­wen­dig, um den Fluss von Mi­gran­ten und Flücht­lin­gen auf­zu­hal­ten. „Wir kön­nen nicht die Last der gan­zen Welt schul­tern.”

Ös­ter­reich er­hielt 90’000 Asyl­an­trä­ge im Jahr 2015, die zweit­höchs­te Zahl pro Kopf in der Eu­ro­päi­schen Uni­on, aber das ver­blasst im Ver­gleich zu dem, was vor uns lie­gen kann. In ei­nem Ra­dio­in­ter­view am 28. April warn­te So­bot­ka, dass bis zu ei­ne Mil­li­on Mi­gran­ten das Mit­tel­meer von Li­by­en nach Eu­ro­pa zu über­que­ren ent­schlos­sen sind.

Soe­ren Kern ist Se­ni­or Fel­low am in New York an­säs­si­gen Gates­to­ne In­sti­tu­te. Er ist auch Se­ni­or Fel­low für die eu­ro­päi­sche Po­li­tik an der in Ma­drid an­säs­si­gen Gru­po de Estu­di­os Es­tra­té­gi­cos /​ Stra­te­gic Stu­dies Group. Fol­gen Sie ihm auf Face­book und Twit­ter. Sein ers­tes Buch, Glo­bal Fire wird 2016 her­aus­kom­men.

An­hang

Se­xu­el­le Über­grif­fe und Ver­ge­wal­ti­gun­gen von Mi­gran­ten in Ös­ter­reich, von Ja­nu­ar bis April 2016.

Das Gatestone-​Institut hat über die Mi­gran­ten­ver­ge­wal­tungs­epi­de­mie in Deutsch­land und Schwe­den be­rich­tet. Das Pro­blem hat sich nun auch nach Ös­ter­reich aus­ge­brei­tet. Im Fol­gen­den sind ei­ni­ge Fäl­le aus den ers­ten vier Mo­na­ten des Jah­res 2016:

29. April: Ein 35-​jähriger Mi­grant aus Al­ge­ri­en ver­such­te an ei­ner Bus­hal­te­stel­le in Linz, ei­ne Frau zu ver­ge­wal­ti­gen. Der Mann schlug die Frau be­wusst­los, doch vor­her brach sie ihm die Na­se. Er wur­de fest­ge­nom­men, als er in ei­nem ört­li­chen Kran­ken­haus me­di­zi­ni­sche Be­hand­lung such­te. Es zeig­te sich spä­ter, dass der Al­ge­ri­er ein lan­ges Vor­stra­fen­re­gis­ter hat, ein­schliess­lich an­de­rer ver­such­ter Ver­ge­wal­ti­gun­gen. Er kann aber nicht ab­ge­scho­ben wer­den, weil Al­ge­ri­en ihn nicht zu­rück­neh­men will.

Am 25. April be­rich­te­te die Kro­nen Zei­tung, die gröss­te Zei­tung in Ös­ter­reich, dass ein „ara­bisch aus­se­hen­der Mann” ei­ne 27-​jährige Frau an ei­ner Bus­hal­te­stel­le in Wien zu ver­ge­wal­ti­gen ver­such­te. „Al­les, was er sa­gen konn­te, war Sex, Sex, Sex”, sag­te die Frau. Der Mann zog ein Kon­dom aus der Ho­sen­ta­sche und liess dann sei­ne Ho­se fal­len. „Ich schrie so laut ich konn­te,” sag­te die Frau, „bis der Mann weg­lief.” Sie sag­te, dass die Stadt­po­li­zei an ih­rem Fall völ­lig un­in­ter­es­siert ge­we­sen sei: „Sie ha­ben nicht ein­mal nach mei­nem Na­men ge­fragt.” Nach­dem lo­ka­le Me­di­en über ih­ren Fall be­rich­te­ten, gab die Po­li­zei ei­ne Ent­schul­di­gung her­aus und führ­te ihr Ver­sa­gen, sie ernst zu neh­men, auf ein „be­dau­er­li­ches Miss­ver­ständ­nis” zu­rück.

24. April. Ein nicht iden­ti­fi­zier­ter Mi­grant ver­ge­wal­tigt ei­ne 19-​jährige Frau in Ei­sen­stadt.

22. April. Drei Asyl­be­wer­ber aus Af­gha­nis­tan ver­ge­wal­ti­gen ei­ne 21-​jährige Frau in ei­nem Bahn­hof in Wien ge­mein­schaf­lich.

22. April. Ein 17-​jähriger Asyl­be­wer­ber aus Af­gha­nis­tan ver­sucht, ei­ne 20-​jährige Frau in Graz zu ver­ge­wal­ti­gen.

21. April. Ein 17-​jähriger Asyl­wer­ber aus Af­gha­nis­tan be­läs­tigt ei­ne 19-​jährige Frau auf ei­nem Zug in Gries­kir­chen. Der Zug­be­glei­ter in­ter­ve­nier­te, als er die Frau schrei­en hör­te. Der Af­gha­ne sag­te der Po­li­zei, dass die Frau lü­ge, und ver­lang­te ei­ne Ent­schul­di­gung.

20. April. Zwei nord­afri­ka­ni­schen Mi­gran­ten be­läs­ti­gen ei­ne Frau vor dem Haupt­bahn­hof in Salz­burg. Als ein 26-​jähriger Pas­sant zu in­ter­ve­nie­ren ver­sucht, schla­gen und tre­ten ihn die Mi­gran­ten so hart, dass er in ein na­he ge­le­ge­nes Kran­ken­haus ge­bracht wer­den muss. Ei­ner der An­grei­fer ist ein 31-​jähriger Asyl­be­wer­ber aus Ma­rok­ko. Der an­de­re Ver­däch­ti­ge bleibt auf frei­em Fuss.

15. April. Ein 42-​jähriger Mi­grant aus Slo­we­ni­en wird für den Ver­such, zwei 18-​jährige Frau­en in Leib­nitz zu be­läs­ti­gen, ver­haf­tet.

13. April. Ein „ara­bisch aus­se­hen­der” Mann be­läs­tigt drei Frau­en an ei­ner Bus­hal­te­stel­le in Wien.

24. März. Zwei af­gha­ni­sche Ein­wan­de­rer wer­den für die Ver­ge­wal­ti­gung ei­ner 20-​jährigen Frau in Wels ver­haf­tet.

21. März. Ein Mi­grant aus Nord­afri­ka be­läs­tigt ei­ne 27-​jährige Frau in ei­ner voll be­setz­ten U-​Bahn in Wien. Der Mann be­gann die Frau an ih­ren Hän­den zu be­rüh­ren. Als sie auf­stand, um ei­nen an­de­ren Platz zu su­chen, pack­te sie der Mann und küss­te sie auf den Mund. Die Po­li­zei sag­te der Frau, sie kön­ne nichts tun, weil küs­sen nicht als se­xu­el­le Nö­ti­gung qua­li­fi­ziert wer­de.

12. März. Ein 16-​jähriger Asyl­be­wer­ber aus Li­by­en ver­sucht, in Wien zwei Frau­en zu kid­nap­pen und zu ver­ge­wal­ti­gen. Nach­dem sich die drei in ei­ner U-​Bahn ge­trof­fen hat­ten, ver­sprach der Li­by­er den Frau­en, sie in ei­nen Nacht­club mit­zu­neh­men. Er brach­te sie statt­des­sen in ei­ne Woh­nung, wo er die Frau­en im Kel­ler ein­zu­sper­ren und zu ver­ge­wal­ti­gen ver­such­te. Ei­ne der Frau­en ent­kam und rief die Po­li­zei.

8. März. Ein 20-​jähriger Asyl­be­wer­ber aus Af­gha­nis­tan wur­de be­ob­ach­tet, wie er in ei­nem öf­fent­li­chen Schwimm­bad in Wien sei­ne Ge­ni­ta­li­en vor ei­nem sie­ben Jah­re al­ten Mäd­chen ent­blöss­te. Der Schwimm­bad­di­rek­tor und ein Schwimm­leh­rer hiel­ten den Mann fest, bis die Po­li­zei ein­traf. Die Po­li­zei liess ihn ge­hen.

März 6. „aus­län­disch aus­se­hen­der” Mann hat ei­ne 37-​jährige Frau in ei­nem öf­fent­li­chen Schwimm­bad in Kla­gen­furt be­läs­tigt, nach­dem sie in­ter­ve­nier­te, um zu ver­hin­dern, dass er ih­ren vier­jäh­ri­gen Sohn be­läs­tig­te.

25. Fe­bru­ar. Ein „Süd­län­der” be­läs­tigt zwei Teenager-​Mädchen in ei­nem Ein­kaufs­zen­trum in Inns­bruck.

22. Fe­bru­ar. Ein 18-​jähriger Mi­grant aus Af­gha­nis­tan wur­de we­gen der Ver­ge­wal­ti­gung ei­ner 52-​jährigen Frau in Inns­bruck ver­haf­tet.

14. Fe­bru­ar. Sechs Mi­gran­ten be­läs­ti­gen ei­ne 49-​jährige Frau in ei­ner U-​Bahn in Wien. Zwei der Män­ner, ein 18-​jähriger Asyl­be­wer­ber aus Af­gha­nis­tan und ein 23-​jähriger Asyl­be­wer­ber aus dem Irak, wur­den ver­haf­tet, als sie die Sta­ti­on zu ver­las­sen ver­such­ten. Die an­de­ren vier blei­ben auf frei­em Fuss.

11. Fe­bru­ar. Ein 33-​jähriger Mi­grant aus Iran mas­tur­biert vor weib­li­chen Gäs­ten in ei­nem öf­fent­li­chen Schwimm­bad in Linz.

8. Fe­bru­ar. Ein 22-​jähriger Mi­grant aus Ma­ze­do­ni­en, der nur als Ibra­him J. iden­ti­fi­ziert wur­de, ist in Wien ver­haf­tet wor­den für die Be­läs­ti­gung von mehr als 20 Frau­en in Wien und an­de­ren Tei­len Ös­ter­reichs. Un­ter an­de­ren Ver­bre­chen wird dem Mann die Ver­ge­wal­ti­gung ei­nes 15-​jährigen Mäd­chens vor­ge­wor­fen.

6. Fe­bru­ar. Ei­ne Grup­pe von 28 Asyl­be­wer­bern be­läs­tigt weib­li­che Gäs­te ei­ner Outdoor-​Eisbahn in Sto­ckerau. Die Mi­gran­ten grif­fen dann Si­cher­heits­leu­te an, die ver­such­ten, zu in­ter­ve­nie­ren. Po­li­zei war nö­tig, um die Ord­nung wie­der­her­zu­stel­len.

4. Fe­bru­ar. Sechs „Süd­län­der” be­läs­tig­ten ei­ne 53-​jährige Frau vor ei­nem Le­bens­mit­tel­ge­schäft in Spit­tal, nach­dem sie ih­nen Geld zu ge­ben ver­wei­gert hat­te.

3. Fe­bru­ar. Drei Mi­gran­ten be­läs­tig­ten ein 16-​jähriges Mäd­chen an ei­ner Stras­sen­bahn­hal­te­stel­le in Le­on­ding. Ei­ner der Män­ner hielt das Mäd­chen fest, wäh­rend die an­de­ren bei­den sie ab­wech­selnd be­grapsch­ten.

26. Ja­nu­ar. Ein 24-​jährige Asyl­wer­ber aus Gam­bia ver­ge­wal­tig­te und er­mor­de­te ei­ne 25-​jährige Ame­ri­ka­ne­rin in Wien. Die Frau aus Co­lo­ra­do, die als Au-​pair (Kin­der­mäd­chen ) ar­bei­te­te, hat­te dem Mann, Ab­dou I., Un­ter­schlupf in ih­rer Woh­nung ge­währt. Er war aus dem Asyl­heim ge­flo­hen, weil sein Asyl­an­trag ab­ge­lehnt wor­den war, und er be­fürch­te­te, ab­ge­scho­ben zu wer­den. Nach dem Mord flüch­te­te der Mann in die Schweiz, wo er ver­haf­tet wur­de, nach­dem die Po­li­zei sein Han­dy zu­rück­ver­folgt hat­te. Es zeig­te sich spä­ter, dass er auch für die se­xu­el­le Nö­ti­gung ei­nes min­der­jäh­ri­gen Mäd­chens in Deutsch­land ge­sucht wur­de.

23. Ja­nu­ar. Ein Mi­grant aus Ma­ze­do­ni­en ver­such­te, ei­ne 21-​jährige Frau in Wien zu ver­ge­wal­ti­gen. Der Mann mach­te Au­gen­kon­takt mit der Frau in der U-​Bahn und folg­te ihr, als sie aus dem Zug stieg.

16. Ja­nu­ar. Ein 21-​jähriger Asyl­be­wer­ber aus Af­gha­nis­tan ver­ge­wal­tig­te ei­ne 18-​jährige Frau im Pra­ter, ei­nem gros­sen öf­fent­li­chen Park in Wien.

10. Ja­nu­ar. Ein 29-​jähriger Asyl­be­wer­ber aus Af­gha­nis­tan ver­such­te, ei­nen sechs­jäh­ri­gen Jun­ge in ei­nem öf­fent­li­chen Schwimm­bad in Linz zu be­läs­ti­gen. Die Mut­ter des Kin­des sag­te: „Ich ha­be be­merkt, wie sechs Mi­gran­ten das Ge­bäu­de be­tre­ten. Zwei von ih­nen setz­ten sich an den Rand des Kin­der­schwimm­be­ckens. Ei­ner von ih­nen be­gann, sei­ne Ge­ni­ta­li­en zu sti­mu­lie­ren, wäh­rend er mit mei­nem jüngs­ten Kind flir­te­te.”

1. Ja­nu­ar. Mobs von ara­bi­schen Män­nern be­läs­ti­gen min­des­tens 24 Frau­en in Wien, Salz­burg und Inns­bruck.


Erst­pu­bli­ka­ti­on hier. Re­pro­duk­ti­on mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Gates­to­ne In­sti­tuts.

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