In neu­em Vi­deo zeigt Fil­me­ma­cher die pa­läs­ti­nen­si­sche Be­we­gungs­frei­heit, die nicht durch is­rae­li­sche Check­points be­hin­dert wird

Rut­hie Blum, 12.1.2017, the al­ge­mei­ner

Fil­me­ma­cher Ami Ho­ro­witz. Fo­to: Face­book.

Ein in New York an­säs­si­ger Do­ku­men­tar­fil­mer, der für sei­ne um­strit­te­nen Vi­deos be­kannt ist, er­zähl­te The Al­ge­mei­ner am Mitt­wo­ch, dass er über­rascht war von dem, was sein neu er­schie­ne­ner Video-​Clip “Pa­lesti­ni­an Road Trip!” ent­hüll­te: dass die Vor­wür­fe ge­gen Is­rael über die “Stun­den”, die es brau­che für Westbank-​Araber, um von Ort zu Ort zu rei­sen als Fol­ge der is­rae­li­schen Stra­ßen­sper­ren, sehr über­trie­ben sei­en, wenn nicht so­gar völ­lig fal­sch.

Ami Ho­ro­witz, Pro­du­zent von Dut­zen­den von Fil­men – dar­un­ter “U.N. Me,” “Ha­mas Is Fan­ta­s­tic,” “Ber­ke­ley Stu­dents Re­act to ISIS Flag” and “Stock­holm Syn­dro­me” – sag­te, dass der Zweck sei­nes neu­es­ten Pro­jek­tes war, die bei­den “be­un­ru­hi­gen­den und plau­si­blen” Be­haup­tun­gen, dass die Ein­woh­ner der pa­läs­ti­nen­si­schen Au­to­no­mie schwer un­ter den lan­gen War­te­zei­ten an is­rae­li­schen Kon­troll­punk­ten lei­den und ge­de­mü­tigt wer­den.

In neu­em Vi­deo zeigt Fil­me­ma­cher die pa­läs­ti­nen­si­sche Be­we­gungs­frei­heit, die nicht durch is­rae­li­sche Check­points be­hin­dert wird wei­ter­le­sen

Is­rae­li­sche NGO ver­tritt Fa­mi­li­en, die Twit­ter we­gen Be­güns­ti­gung und Bei­hil­fe zu Ter­ro­ris­mus ver­kla­gen

Fa­mi­li­en von zwei Op­fern von ISIS-​Anschlägen in Pa­ris und Brüs­sel rei­chen in den USA ei­ne Anti-​Terror-​Klage ge­gen Twit­ter ein für de­ren Rol­le bei der Ab­leh­nung von Maß­nah­men, um die Be­nut­zung ih­rer Diens­te durch Ter­ro­ris­ten zu ver­hin­dern; Shu­rat HaDin, ei­ne is­rae­li­sche ju­ris­ti­sche NGO, ver­tritt die Klä­ger.

Ila­na Mes­si­ka, 10.1.2017, TPS news

Is­rae­li­sche NGO ver­tritt Fa­mi­li­en, die Twit­ter we­gen Be­güns­ti­gung und Bei­hil­fe zu Ter­ro­ris­mus ver­kla­gen wei­ter­le­sen

Die Ge­fahr des Be­kennt­nis­ses, athe­is­ti­scher Mus­lim zu sein

Ali Riz­vi, 8.1.2017, CBC Ra­dio

Ali Rizvi
Der in Pa­kis­tan ge­bo­re­ne Au­tor Ali Riz­vi lebt in To­ron­to. Er wuchs in ei­ner mus­li­mi­schen Fa­mi­lie auf, aber Re­li­gi­on ließ ihn mit mehr Fra­gen als Ant­wor­ten zu­rück. Doch si­ch selbst ei­nen “athe­is­ti­schen Mus­lim” zu nen­nen, sagt Riz­vi, birgt “ei­ne sehr rea­le Ge­fahr.” (@ Aliam­ja­d­riz­vi /​ Twit­ter)

Sie kön­nen ein aus der Kir­che aus­ge­tre­te­ner Ka­tho­lik sein. Sie kön­nen ein kul­tu­rel­ler Ju­de sein. Sie kön­nen ein Bud­dhist sein, der mehr ans Dhar­ma glaubt als an Gött­lich­keit.

Doch ein athe­is­ti­scher Mus­lim zu sein ist nicht so ein­fach. In ei­ni­gen Tei­len der Welt ist das ein Be­kennt­nis, das Sie Ihr Le­ben kos­ten könn­te.

“Die Men­schen ver­lie­ren po­ten­ti­ell sehr viel, es ist nicht nur ei­ne Fra­ge der Än­de­rung dei­ner Mei­nung oder zu sa­gen, dass du an­ders denk­st. Und wie ich im Buch schrei­be, kann in ei­ni­gen die­ser Ge­sell­schaf­ten die Än­de­rung dei­ner Mei­nung buch­stäb­li­ch be­deu­ten, dei­nen Kopf zu ver­lie­ren. Dei­ne Re­gie­rung wird dich ver­fol­gen. Dei­ne Fa­mi­lie ve­folgt dich. Die Ge­sell­schaft ver­folgt dich. Und das kommt no­ch zu dei­ner ei­ge­nen in­ne­ren Zer­ris­sen­heit über dei­ne in­ne­re Iden­ti­tät hin­zu. ” – Ali Riz­vi, Au­tor von The Athe­ist Mus­lim

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Christ­li­cher Kle­rus heisst den Is­lam in der Kir­che will­kom­men und ver­neigt si­ch vor ihm

Gi­ulio Meot­ti, 4.1.2017, Gates­to­ne In­sti­tu­te

  • Letz­ten Ju­li wur­de zum ers­ten Mal in Ita­li­en wäh­rend ei­ner Mes­se ein Vers des Ko­rans vom Al­tar her­un­ter re­zi­tiert.
  • Ein Pries­ter im Süd­en Ita­li­ens er­zürn­te Kirch­gän­ger, in­dem er die Jung­frau Ma­ria für die Weih­nachts­krip­pe sei­ner Kir­che in ei­ne mus­li­mi­sche Bur­ka klei­de­te. Die­se in­ter­re­li­giö­sen In­itia­ti­ven fus­sen auf der all­mäh­li­chen Be­sei­ti­gung des westlich-​christlichen Er­bes zu­guns­ten des Is­lam.
  • Die ka­tho­li­sche Geist­lich­keit ist wahr­schein­li­ch von Papst Fran­zis­kus selbst des­ori­en­tiert; Er war der er­s­te, der den Vor­trag is­la­mi­scher Ge­be­te und Le­sun­gen aus dem Ko­ran aus dem Va­ti­kan er­laub­te.
  • Der Papst um­arm­te re­li­giö­sen Re­la­ti­vis­mus, wenn er mit dem Is­lam ein­her­geht. Er wie­der­hol­te, dass is­la­mis­ti­sche Ge­walt das Werk ei­ner “klei­nen Grup­pe von Fun­da­men­ta­lis­ten” sei, die laut ihm nichts mit dem Is­lam zu tun ha­ben.
  • Bi­schof Har­ries von der Church of Eng­land  schlug vor, dass der Krö­nungs­got­tes­dienst für Prinz Charles mit ei­ner Koran-​Lesung er­öff­net wer­den soll­te. In den USA hal­ten mehr als 50 Kir­chen, ein­schließ­li­ch der Wa­shing­ton Na­tio­nal Ca­the­dral, Koran­le­sun­gen ab. Gibt es in ir­gend­ei­ner Mo­sche­en Le­sun­gen der christ­li­chen Lit­ur­gie?
  • Wie kommt es, dass so we­ni­ge christ­li­che Füh­rer ih­re Stim­men ge­gen die­sen bei­spiel­lo­sen An­griff auf ein christ­li­ches Denk­mal er­ho­ben ha­ben? Ha­ben sie so vie­le Koran­le­sun­gen in ih­ren ei­ge­nen Kir­chen or­ga­ni­siert, dass sie es jetzt als nor­mal an­se­hen, ei­ne Kir­che in ei­ne Mo­schee zu ver­wan­deln?
  • Wä­re es nicht bes­ser für die ka­tho­li­sche Kir­che, ei­nen ech­ten Dia­log mit den is­la­mi­schen Ge­mein­schaf­ten auf der Grund­la­ge von Prin­zi­pi­en wie Ge­gen­sei­tig­keit (wenn ihr Mo­sche­en in Eu­ro­pa baut, dann bau­en wir Kir­chen im Na­hen Os­ten), Schutz christ­li­cher Min­der­hei­ten un­ter dem Halb­mond und theo­lo­gi­sche Ab­leh­nung des Dschi­had ge­gen “Un­gläu­bi­ge” auf­zu­bau­en?
Imam Sa­li Sa­lem re­zi­tiert am 31. Ju­li 2016 in der Rö­mer Kir­che San­ta Ma­ria in Tras­te­vere ei­nen Vers aus dem Ko­ran. (Bild­quel­le: La Stampa-​Video-​Screenshot)

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Ker­ry wird von Ha­nan Ashra­wi wi­der­spro­chen

Yis­rael Me­dad, 7.1.2017, Arutz She­va

Ich bin ein Ein­woh­ner von Shi­loh, mit mei­ner Frau und Kin­dern und jetzt En­kel­kin­der, seit 1981, nach­dem ich auf Aliyah im Jah­re 1970 ge­kom­men bin. Ich ha­be in ei­ner frei­wil­li­gen Tä­tig­keit als Spre­cher des Jaha-​Rates ge­dient, war zwei­mal Mit­glied des Amana-​Sekretariats, des Ben­ja­min Re­gio­nal Coun­cil Ple­num und Bür­ger­meis­ter von Shi­loh. Ich war ein par­la­men­ta­ri­scher Bei­stand für Ge­u­la Co­hen und zwei wei­te­re MKs, ein Be­ra­ter ei­nes Mi­nis­ters, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der und Exe­ku­tiv­di­rek­tor von Is­rael Me­dia Watch und der­zeit Ko­or­di­na­tor für In­for­ma­ti­on und Con­tent Re­sour­ce für das Be­gin He­ri­ta­ge Cen­tre.

In ei­nem Fol­gein­ter­view zum In­ter­view vom 6. Ja­nu­ar lie­fert uns Aus­sen­mi­nis­ter John Ker­ry wei­te­re Be­wei­se sei­ner Dumm­heit, sei­ner Aus­flüch­te, oder sei­ner Igno­ranz.

 
Er sag­te dort:
 
“In mei­ner von mir ge­äu­ßer­ten Re­de, die sie be­wusst igno­riert ha­ben, wies ich dar­auf hin, dass es ei­ne neue Be­we­gung in der ara­bi­schen Welt gibt und ei­ne Be­reit­schaft, mit Is­rael Frie­den zu schlie­ßen, wenn Is­rael Frie­den mit den Pa­läs­ti­nen­sern schliesst, und sie ha­ben die Prin­zi­pi­en ak­zep­tiert als Ba­sis der von mir dar­ge­leg­ten Ver­hand­lun­gen, wo­zu auch Ver­hand­lun­gen über Is­rael als jü­di­scher Staat ge­hö­ren.”
 
Und jetzt brin­ge ich eu­ch Ha­nan Ashra­wi.
 
Das Exe­ku­tiv­ko­mi­te­e­mit­glied der PLO Ha­nan Ashra­wi hat am Fern­se­hen fol­gen­des er­klärt:
 
“Die sechs Prin­zi­pi­en, die [US-​Außenminister John] Ker­ry vor­stell­te, sind un­leug­ba­re zio­nis­ti­sche Prin­zi­pi­en, die is­rae­li­schen In­ter­es­sen die­nen … er sag­te “ein jü­di­scher Staat” und gab ih­nen [Is­rael] ein gro­ßes Ge­schenk. Wir ha­ben schon im­mer zu­rück­ge­wie­sen und leh­nen auch heu­te ab, dass Is­rael ein jü­di­scher Staat ist … “[Of­fi­ci­al PA TV, Sta­te of Po­litics, 3. Ja­nu­ar 2017]
 
Be­ach­ten Sie ih­re Wort­wahl.
 
“er sag­te “ein jü­di­scher Staat” und gab ih­nen ein gro­ßes Ge­schenk”
 
Sie hat Ker­ry ganz klar wi­der­spro­chen.

Den Frie­den blo­ckie­ren

Kom­men­tar: So­wohl Ker­rys Re­de die­se Wo­che und die Re­so­lu­ti­on des UNO-​Sicherheitsrates letz­te Wo­che er­lau­ben pa­läs­ti­nen­si­sche Un­nach­gie­big­keit. Doch die Re­ak­ti­on Netan­ja­hus auf die Re­so­lu­ti­on bringt ge­nauso viel Scha­den mit si­ch – in­dem sie die Be­zie­hun­gen Is­ra­els zu wich­ti­gen Län­dern un­ter­gräbt und die Ar­beit von BDS für sie leis­tet.

Ben-​Dror Ye­mi­ni, 31.12.2016, Ynet­news

Den Pa­läs­ti­nen­sern wur­den drei Vor­schlä­ge zur Schaf­fung ei­nes pa­läs­ti­nen­si­schen Staa­tes auf 95 Pro­zent – mehr oder we­ni­ger – des ge­gen­wär­tig von Is­rael kon­trol­lier­ten Lan­des prä­sen­tiert. Sie sag­ten drei­mal “Nein”.

Den Frie­den blo­ckie­ren wei­ter­le­sen

Mus­li­mi­sche Frau sagt, dass die is­la­mi­sche Re­li­gi­on fal­sch ist, und sie kon­ver­tiert zum Chris­ten­tum, ih­re mus­li­mi­sche Fa­mi­lie sperrt sie ein und sägt ihr den Kopf ab

Wa­lid Shoebat, 26.11.2015, shoebat.com

تهجير أقباط - أرشيفية

(A.d.Ü.: Die Sto­ry ist schon ein Jahr alt, aber im Wes­ten ziem­li­ch un­be­kannt)

ÄGYPTEN – Das ist ei­ne trau­ri­ge Ge­schich­te, aber sie er­klärt, wie die Din­ge lau­fen im mus­li­mi­schen Ägyp­ten. Vor vier Jah­ren ist in Alex­an­dria, Ägyp­ten, ei­ne 22 Jah­re al­te Mus­li­min na­mens “Mar­wa A. E” von ih­rem mus­li­mi­schen Ehe­mann ge­schie­den wor­den. Sie ver­liebt si­ch spä­ter in ih­ren Nach­barn; ei­nen jun­gen koptisch-​christlichen Mann. Sie kon­ver­tiert dann zum Chris­ten­tum, hei­ra­tet ih­re christ­li­che Lie­be und zieht mit ihm zu­sam­men um, um si­ch in ei­nem ent­fern­ten Dorf in Ta­mia zu ver­ste­cken. Sie hat­ten zwei Kin­der und sie war zwei Mo­na­te schwan­ger. Letz­te Wo­che ent­schied si­ch das Paar, ih­re Kir­che in Alex­an­dria heim­li­ch zu be­su­chen und et­was Ge­mein­schaft mit an­de­ren christ­li­chen Freun­den und Ver­wand­ten in der Kir­che zu ha­ben. Sie wird dann von ih­rer Toch­ter ge­se­hen, die sie ih­rem vor­he­ri­gen mus­li­mi­schen Ehe­mann ge­bo­ren hat­te. Sie hat­te die Kir­che ver­las­sen und ging zum Haus ih­rer Freun­din für ei­ne wei­te­ren Be­su­ch. Ih­re Toch­ter (vom vor­he­ri­gen mus­li­mi­schen Ehe­mann) war wü­tend, dass ih­re Mut­ter den Hi­jab ab­ge­nom­men hat­te und hat­te sie leicht er­kannt. Die Toch­ter be­schließt dann, ih­re Mut­ter zu ver­ra­ten. Sie er­zählt es dem On­kel und Bru­der ih­rer Mut­ter, und sie ha­ben Mar­wa zum Schwei­gen ge­bracht, wie es ty­pi­scher­wei­se der Brauch ist: die Be­kehr­ten zu ent­füh­ren und in ein Haus der Fa­mi­lie zu brin­gen und sie in Ge­wahr­sam zu hal­ten, bis sie ih­rem christ­li­chen Glau­ben ab­schwört.

Mus­li­mi­sche Frau sagt, dass die is­la­mi­sche Re­li­gi­on fal­sch ist, und sie kon­ver­tiert zum Chris­ten­tum, ih­re mus­li­mi­sche Fa­mi­lie sperrt sie ein und sägt ihr den Kopf ab wei­ter­le­sen

Neu­jahrs­an­spra­che an die mus­li­mi­sche Welt

No­nie Dar­wish, 1.1.2017, Gates­to­ne In­sti­tu­te

  • Nach west­li­chen Stan­dards wird die mi­li­tä­ri­sche Herr­schaft als ei­ne un­ter­drü­cken­de Re­gie­rungs­form ge­mie­den, doch in der is­la­mi­schen Welt ist sie der ein­zi­ge Schutz­puf­fer ge­gen die Ty­ran­nei des to­ta­len Scharia-​Rechts, das von is­la­mi­schen Theo­kra­ti­en wie je­nen des Iran und Saudi-​Arabiens durch­ge­setzt wer­den muss.
  • Die Ta­ge der Op­fe­rung der Si­cher­heit der Bür­ger des Wes­tens um des Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus wil­len sind vor­bei. Da­mit Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus funk­tio­niert, muss es ei­ne Zwei-​Wege-​Straße zwi­schen Men­schen ge­ben, die ge­mein­sa­me Wer­te der Ach­tung der je­weils an­de­ren Kul­tur tei­len. Lei­der hat der Wes­ten das vom Is­lam nicht be­kom­men.
  • Es spielt kei­ne Rol­le, was “wah­rer Is­lam” ist. Das ist et­was, wo­mit si­ch die mus­li­mi­sche Welt in­tern aus­ein­an­der set­zen muss; Es hilft uns im Wes­ten nicht, her­aus­zu­fin­den zu ver­su­chen, was “wah­rer Is­lam” ist und was nicht.
  • Eu­re re­li­giö­sen Füh­rer, de­ren Ge­häl­ter von is­la­mi­schen Re­gie­run­gen be­zahlt wer­den, ste­hen vor Ih­ren Me­di­en­ka­me­ras und for­dern die Mus­li­me auf, die ka­fir [nicht­mus­li­mi­sche] Ju­den, Chris­ten und Hei­den zu ste­chen, mit dem Last­wa­gen zu über­fah­ren, zu tö­ten, zu ver­ge­wal­ti­gen und zu de­mü­ti­gen.
  • Is­la­mi­sche Re­gie­run­gen und Ter­ror­grup­pen sind zwei Erb­sen in der­sel­ben Hül­se, die zu­sam­men auf das­sel­be Ziel hin­ar­bei­ten: das Ge­setz Al­lahs, die Scha­ria, in der gan­zen Welt durch­zu­set­zen. Es ist kein Ge­heim­nis, dass ein mus­li­mi­sches Staats­ober­haupt mit der Scha­ria herr­schen und den Dschi­had ge­gen Nicht­mus­li­me füh­ren muss. Das Scharia-​Gesetz be­fiehlt den mus­li­mi­schen Bür­gern, je­den mos­le­mi­schen Füh­rer, der si­ch nicht mit der Scha­ria re­giert und Dschi­ha­dis­ten un­ter­stützt, durch Re­bel­lion oder Er­mor­dung zu ent­fer­nen.
  • Ab heu­te muss der Wes­ten die is­la­mi­schen Re­gie­run­gen für dschi­ha­dis­ti­sche Ak­tio­nen ih­rer ei­ge­nen ter­ro­ris­ti­schen Bür­ger ver­ant­wort­li­ch ma­chen. Nichts ge­schieht in mus­li­mi­schen Län­dern oh­ne das Wis­sen ih­rer Re­gie­run­gen. Wenn ei­ne mus­li­mi­sche Re­gie­rung kei­ne Kon­trol­le über ih­re Bür­ger hat, soll­te sie als Schur­ken­staat be­trach­tet wer­den.
  • Mus­li­mi­sche Flücht­lin­ge aus Sy­ri­en und dem Irak auf­zu­neh­men ist kein Akt von Mit­ge­fühl son­dern gro­be Fahr­läs­sig­keit. West­li­che Re­gie­run­gen ha­ben ih­ren Bür­gern ge­gen­über in die­ser Hin­sicht zu lan­ge ver­sagt, und das wird heu­te auf­hö­ren.
  • War­um sol­len Kul­tu­ren, die den Wes­ten ver­ab­scheu­en, im Wes­ten le­ben wol­len? Wie der ge­wähl­te Prä­si­dent Trump sag­te, war­um soll­te Ame­ri­ka – oder ir­gend­ein Land – nicht aus­schliess­li­ch Ein­wan­de­rer zu­las­sen, die uns lie­ben und die un­se­re Ge­set­ze und un­se­re Le­bens­wei­se re­spek­tie­ren?
  • Un­se­re Tü­ren wer­den er­st dann wie­der ge­öff­net, wenn is­la­mi­sche Re­gie­run­gen der Welt be­wei­sen, dass sie si­ch grund­le­gend ver­än­dert ha­ben, dass sie ein für al­le Mal ih­re ob­ses­si­ve dschi­ha­dis­ti­sche Pro­pa­gan­da und Er­zie­hung zum Hass in der mus­li­mi­schen Welt über­wun­den ha­ben.
  • Bis da­hin wer­den al­le Ar­ten von Vi­sa aus sol­ch un­ru­hi­gen Ge­bie­ten aus­ge­setzt, mit Aus­nah­me der we­ni­gen, die ord­nungs­ge­mäß über­prüft wer­den. Sol­che Ak­tio­nen wer­den si­cher­li­ch die Re­for­ma­ti­on des Is­lam und die is­la­mi­sche Er­zie­hung in mus­li­mi­schen Na­tio­nen be­schleu­ni­gen, die ver­zwei­felt dar­auf aus sind, uns ih­re über­schüs­si­ge un­glück­li­che Be­völ­ke­rung ab­zu­ge­ben.
Ob­a­mas er­s­te gro­ße Prä­si­dent­schafts­re­de am 4. Ju­ni 2009 war in Kai­ro für die mus­li­mi­sche Welt. Sei­ne Re­de be­schäf­tig­te si­ch nicht mit den har­ten Rea­li­tä­ten des Is­lam und sei­nen Aus­wir­kun­gen auf den Welt­frie­den. Kei­ne mus­li­mi­sche Au­to­ri­tät schüt­tel­te Ob­a­mas Hand mit dem Ver­spre­chen von Ver­än­de­rung, ei­ner neu­en Be­zie­hung mit dem Wes­ten, die auf ge­gen­sei­ti­gem Re­spekt ba­siert, oder ei­ner Re­fle­xi­on dar­über, was an 911 schief ge­lau­fen war. (Bild­quel­le: Wei­ßes Haus)

Neu­jahrs­an­spra­che an die mus­li­mi­sche Welt wei­ter­le­sen

War­um hat Ob­a­ma dem atem­be­rau­ben­den Anti-​Israel-​Vorurteil der UNO Vor­schub ge­leis­tet?

Es gibt schreck­li­che Un­ge­rech­tig­kei­ten auf der gan­zen Welt, ein­schließ­li­ch und vor al­lem in der mus­li­mi­schen Welt, aber die­se wer­den von ei­ner von Is­rael be­ses­se­nen In­sti­tu­ti­on igno­riert.

Maa­jid Na­waz, 30.12.2016, TheDailyBeast.com

FOTOILLUSTRATION VON THE DAILY BEAST

LONDON – Kurz vor Weih­nach­ten ver­ab­schie­de­te der Si­cher­heits­rat der Ver­ein­ten Na­tio­nen die Re­so­lu­ti­on 2334 und ver­ur­teil­te is­rae­li­sche Sied­lun­gen in der West­bank. Prä­si­dent Ba­rack Ob­a­ma krön­te sei­ne mi­se­ra­blen Er­fol­ge im Na­hen Os­ten mit ei­ner letz­ten High-​School-​Debattier-​Geste. Die­ses wur­de dann ver­schö­nert durch Aus­sen­mi­nis­ter John Ker­rys Warn­schuß, den er am Mitt­wo­ch in Rich­tung Is­rael ab­feu­er­te.

Is­rael ist nicht das größ­te Pro­blem im Na­hen Os­ten, bei wei­tem nicht. Aber das wür­de man nicht er­ken­nen an der über­pro­por­tio­na­len Art, wie die UNO das Land be­han­delt. Trotz der Stimm­ent­hal­tung stell­te die ame­ri­ka­ni­sche UNO-​Botschafterin Sa­mant­ha Power fest, dass Is­rael, seit es Mit­glied der UNO ist, “an­ders als an­de­re Na­tio­nen” be­han­delt wur­de. Und nur ei­ne Wo­che vor die­ser letz­ten Re­so­lu­ti­on kom­men­tier­te so­gar der schei­den­de Ge­ne­ral­se­kre­tär Ban Ki-​moon, dass “jahr­zehn­te­lan­ge po­li­ti­sche Ma­nö­ver ei­ne un­ver­hält­nis­mä­ßi­ge An­zahl an Re­so­lu­tio­nen, Be­rich­ten und Ko­mi­tees ge­gen Is­rael ge­schaf­fen ha­ben … In vie­len Fäl­len hat die­se Rea­li­tät, an­statt der pa­läs­ti­nen­si­schen Fra­ge zu hel­fen, die Fä­hig­keit der Ver­ein­ten Na­tio­nen ver­ei­telt, ih­re Rol­le ef­fek­tiv zu er­fül­len.”

War­um hat Ob­a­ma dem atem­be­rau­ben­den Anti-​​Israel-​​Vorurteil der UNO Vor­schub ge­leis­tet? wei­ter­le­sen

Pa­läs­ti­nen­ser: Der Alb­traum der Chris­ten

Kha­led Abu To­a­meh, 24.12.2016, Gates­to­ne In­sti­tu­te

  • Seit vier­zig Jah­ren hat Sa­mir Qum­sieh, der aus ei­ner gro­ßen und an­ge­se­he­nen christ­li­chen Fa­mi­lie in der Stadt Bet Sahour bei Beth­le­hem stammt, für die Rech­te der win­zi­gen pa­läs­ti­nen­si­schen christ­li­chen Min­der­heit der Re­gi­on ge­kämpft. Er hat so­gar ge­wagt, si­ch ge­gen die Un­ter­wer­fung der un­ter der Herr­schaft der Ha­mas im Gaza-​Streifen le­ben­den Chris­ten aus­zu­spre­chen.
  • Er er­hält re­gel­mä­ßig To­des­dro­hun­gen, und er war das Ziel ei­nes Ben­zin­bom­ben­an­griffs.
  • “Die Lö­sung des Ex­tre­mis­mus be­ginnt mit dem Kin­der­gar­ten, mit der Volks­schu­le, be­ginnt mit den Kir­chen, mit den Mo­sche­en und den Lehr­plä­nen. Lehr­plä­ne sind sehr wich­tig – jü­di­sche, christ­li­che und mus­li­mi­sche. Sie soll­ten si­ch dar­auf kon­zen­trie­ren, das “an­de­re” zu ak­zep­tie­ren. Wenn die­se Idee an­ge­nom­men wird, wird die zu­künf­ti­ge Ge­ne­ra­ti­on li­be­ral und auf­ge­schlos­sen sein.” – Sa­mir Qum­sieh.
  • “Je­den Tag hö­ren und se­hen wir ei­ni­ge ra­di­ka­le mos­le­mi­sche Kle­ri­ker, die kräf­tig ge­gen Chris­ten re­den.” Vor kur­zem sag­te ei­ner der Scheichs, dass christ­li­che Kop­ten wie Scha­fe ge­schlach­tet wer­den soll­ten. Wo ist die ägyp­ti­sche Se­cu­ri­ty? Wenn ich für die ägyp­ti­sche Se­cu­ri­ty zu­stän­dig wä­re, wür­de ich die­sen Scheich so­fort ver­haf­ten und in ei­ner dunk­len Un­ter­grund­zel­le ver­rot­ten las­sen.” – Sa­mir Qum­sieh.
  • “Um die Schwe­re der Si­tua­ti­on zu ver­ste­hen, sei dar­an er­in­nert, dass in den 50er Jah­ren et­wa 86% der Be­völ­ke­rung der Re­gi­on Beth­le­hem Chris­ten wa­ren. Heu­te sind es nur no­ch 12%. In Is­rael da­ge­gen le­ben 133.000 Chris­ten und die Zahl ist sta­bil. Na­tür­li­ch bin ich be­sorgt um die Zu­kunft der Chris­ten hier.” – Sa­mir Qum­sieh.
  • “Ich fürch­te, der Tag wird kom­men, an dem un­se­re Kir­chen zu Mu­se­en wer­den. Das ist mein Alp­traum.” – Sa­mir Qum­sieh.
Samir Qumsieh.
Sa­mir Qum­sieh

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Wissenswertes über den Israel/Palästina-Konflikt und über die arabische Welt und den Islam.

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