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Ein Mo­nat Is­lam in Deutsch­land: Mai 2016

Scharia-​Polizei, Er­do­gan Bur­ger, mehr Mas­sen­ver­ge­wal­ti­gun­gen

So­e­ren Kern, 18.6.2016, Gatestone In­sti­tu­te

  • Wäh­rend ei­ner Un­ter­su­chung der mas­sen­haf­ten se­xu­el­len Über­grif­fe in der Sil­ves­ter­nacht in Köln gab ein Haupt­kom­mis­sar der Köl­ner Po­li­zei zu Pro­to­koll, dass ihm be­foh­len wor­den war, den Be­griff „Ver­ge­wal­ti­gung” aus ei­nem in­ter­nen Po­li­zei­be­richt über die An­grif­fe zu ent­fer­nen.
  • Das Bun­des­amt für Mi­gra­ti­on und Flücht­lin­ge BAMF sagt, dass es im Jahr 2016 mehr als ei­ne Mil­li­on Asyl­an­trä­ge be­ar­bei­ten wird.
  • Tau­sen­de von Chris­ten wer­den in deut­schen Flücht­lings­un­ter­künf­ten von Mus­li­men, manch­mal so­gar von ih­ren Si­cher­heits­kräf­ten, ver­folgt. – Open Doors Deutsch­land.
  • „Deut­sche Si­cher­heits­be­hör­den ha­ben Hin­wei­se dar­auf, dass Mit­glie­der und Un­ter­stüt­zer der ter­ro­ris­ti­schen Or­ga­ni­sa­tio­nen in ei­ner ge­ziel­ten, or­ga­ni­sier­ten Art und Wei­se mit Flücht­lin­gen zu­sam­men ein­ge­schmug­gelt wer­den, um An­schlä­ge in Deutsch­land durch­zu­füh­ren.” – Bun­des­po­li­zei.
  • Muh­te­rem Aras wur­de als ers­te weib­li­che mus­li­mi­sche Ver­tre­te­rin in den Land­tag in Baden-​Württemberg ge­wählt. Aras ist Be­für­wor­te­rin des Wahl­rechts in Kom­mu­nal­wah­len für Mi­gran­ten oh­ne deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit.
  • Ein 26-​jähriger Mi­grant aus Af­gha­ni­stan ist zu zwei-​einhalb Jah­ren Haft ver­ur­teilt wor­den we­gen Ver­ge­wal­ti­gung ei­ner Frau, die ihm mit Hil­fe der Web­site „Flücht­lin­ge Will­kom­men” Un­ter­kunft an­ge­bo­ten hat­te in ih­rem Haus in Köln.

Das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf ur­teil­te, dass ei­ne Grup­pe von acht Is­la­mis­ten, die im Jahr 2014 oran­ge Wes­ten mit den Wor­ten „SHARIA POLICE” an­ge­zo­gen und ver­sucht hat­ten, auf den Stras­sen von Wup­per­tal is­la­mi­sches Recht durch­zu­set­zen, sich vor Ge­richt ver­ant­wor­ten müs­sen. Sie wer­den nach ei­nem Ge­setz an­ge­klagt, das das Tra­gen von Uni­for­men bei öf­fent­li­chen Ver­samm­lun­gen ver­bie­tet – ein Ge­setz, das ur­sprüng­lich ver­bie­ten soll­te, dass Neonazi-​Gruppen in der Öf­fent­lich­keit pa­ra­die­ren.

1. Mai. Die Anti-​Einwanderungspartei Al­ter­na­ti­ve für Deutsch­land (AfD), jetzt die dritt­be­lieb­tes­te po­li­ti­sche Par­tei in Deutsch­land, hat ein Ma­ni­fest be­schlos­sen, das die Mi­gra­ti­on be­gren­zen und den Is­lam ein­schrän­ken will. Das Do­ku­ment for­dert ein Ver­bot von Mi­na­ret­ten, mus­li­mi­schen Ge­bets­ru­fen und Voll­ver­schleie­rung.

2. Mai. Hans-​Georg Maaßen, der Lei­ter des in­län­di­schen Ge­heim­diens­tes, des Ver­fas­sungs­schut­zes, ent­hüll­te, dass rund 90 „vor­wie­gend ara­bisch­spra­chi­ge” Mo­sche­en in Deutsch­land un­ter Be­ob­ach­tung ste­hen. Er sag­te, „und das sind Mo­schee­ge­mein­den, wo man sa­gen muss, das sind Hinterhof-​Moscheen.” Dort wür­den selbst­er­nann­te Pre­di­ger ih­re An­hän­ger mit Hass­re­den auf­wie­geln, sag­te Maaßen. Er rief mo­de­ra­te Mus­li­me auf, mit der Re­gie­rung zu­sam­men­zu­ar­bei­ten, Ex­tre­mis­mus zu be­kämp­fen und die Ver­fas­sungs­ord­nung zu ver­tei­di­gen. Maaßen sprach vor ei­ner Si­cher­heits­kon­fe­renz in Ber­lin, wo er sag­te, dass sei­ne Agen­tur je­den Tag im Durch­schnitt vier Ter­ror­war­nun­gen er­hal­te: „Der IS will auch An­schlä­ge ge­gen Deutsch­land und deut­sche In­ter­es­sen durch­füh­ren.”

2. Mai. Wäh­rend ei­ner Un­ter­su­chung der mas­sen­haf­ten se­xu­el­len Über­grif­fe in der Sil­ves­ter­nacht in Köln deck­te ein Haupt­kom­mis­sar der Köl­ner Po­li­zei auf, dass ihm be­foh­len wor­den war, den Be­griff „Ver­ge­wal­ti­gung” aus ei­nem in­ter­nen Po­li­zei­be­richt über die An­grif­fe zu ent­fer­nen. Der Haupt­kom­mis­sar, nur als Jür­gen H. iden­ti­fi­ziert, sag­te, dass er am 1. Ja­nu­ar ei­nen Te­le­fon­an­ruf er­hielt von ei­nem Be­am­ten des In­nen­mi­nis­te­ri­ums in Nordrhein-​Westfalen, der ihm in ei­nem wü­ten­den Ton sag­te: „Das ist nicht Ver­ge­wal­ti­gung. Ent­fer­nen Sie die­sen Be­griff aus dem Be­richt. Le­gen Sie ei­nen neu­en Be­richt vor.” Die Of­fen­ba­rung ver­stärkt den Ver­dacht, dass es ei­ne po­li­ti­sche Ver­tu­schung gab, um die Be­feue­rung von Anti-​Immigrations-​Gefühlen zu ver­mei­den.

3. Mai. Ein 20-​jähriger Mi­grant aus Af­gha­ni­stan be­läs­tig­te ei­nen sechs­jäh­ri­gen Jun­ge in der Um­klei­de­ka­bi­ne ei­ner Sport­hal­le in Mün­chen se­xu­ell. Die Po­li­zei sag­te, der­sel­be Mi­grant ha­be im Jahr 2013 ein 11-​jähriges Mäd­chen in ei­nem öf­fent­li­chen Schwimm­bad se­xu­ell be­läs­tigt.

3. Mai. Das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf ur­teil­te, dass ei­ne Grup­pe von acht deut­schen Is­la­mis­ten, die im Jahr 2014 oran­ge Wes­ten mit den Wor­ten „SHARIA POLICE” an­ge­zo­gen und auf den Stras­sen von Wup­per­tal ver­sucht hat­ten, is­la­mi­sches Recht durch­zu­set­zen, sich vor Ge­richt ver­ant­wor­ten müs­sen. Das Ur­teil hob ei­ne Ge­richts­ent­schei­dung ei­ner nied­ri­ge­ren In­stanz vom De­zem­ber 2015 auf, dass die Män­ner nicht vor Ge­richt ge­stellt wür­den. Das Ober­lan­des­ge­richt sag­te, dass die Män­ner ge­gen ein Ge­setz ver­sto­ßen hat­ten, das das Tra­gen von Uni­for­men an öf­fent­li­chen Kund­ge­bun­gen ver­bie­tet. Das Ge­setz, das Uni­for­men ver­bie­tet, die ge­mein­schaft­li­che po­li­ti­sche An­sich­ten äu­ßern, wur­de ur­sprüng­lich ent­wi­ckelt, um Neonazi-​Gruppen zu ver­bie­ten, in der Öf­fent­lich­keit zu pa­ra­die­ren. Im Fal­le ei­ner Ver­ur­tei­lung se­hen sich die Is­la­mis­ten Ge­fäng­nis bis zu zwei Jah­ren ge­gen­über.

5. Mai. ei­ne neue INSA-​Umfrage er­gab, dass 60% der be­frag­ten Deut­schen glau­ben, dass der Is­lam nicht zu Deutsch­land ge­hört. Da­ge­gen ga­ben nur 22% an, dass der Is­lam ein in­te­gra­ler Be­stand­teil der deut­schen Ge­sell­schaft ist. Fast die Hälf­te (46%) der Be­frag­ten ga­ben an, dass sie über die „Is­la­mi­sie­rung” Deutsch­lands be­sorgt sind. In ei­ner ähn­li­chen Um­fra­ge vom Ja­nu­ar 2015 sag­ten 37% der Be­frag­ten, der Is­lam ge­hö­re zu Deutsch­land, 15% mehr als heu­te. Die Er­geb­nis­se zei­gen, dass die deut­sche Hal­tung ge­gen­über dem Is­lam nach der Ent­schei­dung von Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel, im Jahr 2015 mehr als 1,1 Mil­lio­nen meist mus­li­mi­sche Mi­gran­ten ins Land zu las­sen, sich ver­än­dert.

6. Mai. ei­ne YouGov-​Umfrage er­gab, dass 62% der be­frag­ten Deut­schen kei­ne Mus­li­me un­ter ih­ren en­gen per­sön­li­chen Freun­den ha­ben. Rund 60% der Be­frag­ten ga­ben an, dass in ih­rem täg­li­chen Le­ben ei­ne er­höh­te An­zahl von Mus­li­men im Land be­merkt hat­ten. Deut­sche Mul­ti­kul­tu­ra­lis­ten wer­fen den Deut­schen vor, sie sei­en zu­we­nig Of­fen für Viel­falt. An­de­re sag­ten, die Um­fra­ge be­wei­se, dass Mus­li­me in Deutsch­land sich von der Mehr­heits­ge­sell­schaft iso­lie­ren.

7. Mai. Ein Gourmet-​Hamburger-​Restaurant in Köln mach­te zu, nach­dem es we­gen sei­ner „Er­do­gan Bur­ger” Dro­hun­gen er­hal­ten hat­te. Im April füg­te Jörg Tie­mann, der Ma­na­ger von „Ur­ban Bur­ge­ry” sei­ner Spei­se­kar­te ei­nen Bur­ger mit Zie­gen­kä­se hin­zu und nann­te ihn Er­do­gan Bur­ger. Er re­agier­te auf die Be­mü­hun­gen des tür­ki­schen Prä­si­den­te Re­cep Tay­y­ip Er­do­gan, den deut­schen Ko­mi­ker Jan Böh­mer­mann we­gen ei­nes Ge­dich­tes zu ver­fol­gen, das den tür­ki­schen Füh­rer ver­spot­te­te. In ei­nem Facebook-​Beitrag schrieb Tie­mann:

„Die In­ha­ber des URBAN BURGERY se­hen sich ge­zwun­gen, ihr Ge­schäft bis auf Wei­te­res zu schlie­ßen.

We­gen der heu­ti­gen kon­kre­ten Be­dro­hun­gen […] kön­nen wir die Si­cher­heit un­se­rer Mit­ar­bei­ter nicht mehr ga­ran­tie­ren.

Aber ei­nes ist si­cher: Wir wer­den uns von Fein­den von De­mo­kra­tie, Rechts­staat­lich­keit und Bür­ger­rech­ten nicht mund­tot ma­chen las­sen.”

9. Mai. Frank-​Jürgen Wei­se, der Di­rek­tor des Bun­des­am­tes für Mi­gra­ti­on und Flücht­lin­ge (BAMF), sag­te, dass sein Amt im Jahr 2016 mehr als ei­ne Mil­li­on Asyl­an­trä­ge be­ar­bei­ten wer­de. Die­se Zahl um­fasst 430.000 An­trä­ge aus dem Jahr 2015, die ge­ra­de in Be­ar­bei­tung ste­hen; wei­te­re 300.000 An­trä­gen von Mi­gran­ten, die im Jahr 2015 in Deutsch­land an­ge­kom­men sind, aber noch kei­ne An­sprü­che ein­ge­reicht ha­ben; und 500.000 An­trä­ge von Mi­gran­ten, die im Jahr 2016 in Deutsch­land an­kom­men wer­den.

9. Mai. Die deut­sche Nie­der­las­sung von Open Doors, ei­ne Nicht-​Regierungsorganisation, die ver­folg­te Chris­ten un­ter­stützt, be­rich­te­te, dass Tau­sen­de von Chris­ten in deut­schen Flücht­lings­hei­men von Mus­li­men ver­folgt wer­den, manch­mal so­gar von ih­ren Si­cher­heits­kräf­ten. Der Be­richt, der klar macht, dass die deut­schen Be­hör­den in den meis­ten Fäl­len nichts ge­tan ha­ben, um die Op­fer zu schüt­zen, be­haup­tet, dass die deut­schen Be­hör­den und die Po­li­zei ab­sicht­lich das „Ta­bu­the­ma ” mus­li­mi­sche An­grif­fe auf christ­li­che Flücht­lin­ge her­un­ter­ge­spielt und so­gar ver­tuscht ha­ben, an­schei­nend um die Be­feue­rung von Anti-​Immigranten-​Gefühlen zu ver­mei­den.

10. Mai. Ein deut­scher Mann, der „Al­la­hu Ak­bar” („Al­lah ist der Größ­te”) und „Un­gläu­bi­ge müs­sen ster­ben” schrie, stach ei­ne Per­son zu To­de und ver­letz­te drei wei­te­re in ei­nem An­griff am frü­hen Mor­gen auf ei­nem Bahn­hof in der Nä­he von Mün­chen. Die Po­li­zei sag­te, der Ver­däch­ti­ge, ein 27-​jähriger ar­beits­lo­ser Schrei­ner, nur als Paul H. iden­ti­fi­ziert, sei psy­chisch krank und ha­be an­schei­nend kei­ne Be­zie­hun­gen zu is­la­mis­ti­schen Grup­pen.

11. Mai. Das Bun­des­kri­mi­nal­amt (BKA) ent­hüll­te, dass Bundes- und Lan­des­be­hör­den 40 Fäl­le un­ter­su­chen, in de­nen mi­li­tan­te Is­la­mis­ten nach Deutsch­land ein­reis­ten, wäh­rend sie sich als Flücht­lin­ge aus­ga­ben. „Deut­sche Si­cher­heits­be­hör­den ha­ben Hin­wei­se dar­auf, dass Mit­glie­der und Un­ter­stüt­zer der ter­ro­ris­ti­schen Or­ga­ni­sa­tio­nen mit Flücht­lin­gen in ei­ner ge­ziel­ten, or­ga­ni­sier­ten Art und Wei­se ein­ge­schmug­gelt wer­den, um An­schlä­ge in Deutsch­land durch­zu­füh­ren”, so ei­ne Spre­che­rin des BKA.

11. Mai. Die ers­te Mus­li­min wur­de zur Land­tags­prä­si­den­tin in Baden-​Württemberg ge­wählt. Muh­te­rem Aras, 50, wur­de in der Tür­kei ge­bo­ren und zog im Al­ter von 12 Jah­ren nach Stutt­gart. Sie ist Steu­er­be­ra­te­rin und Spre­che­rin für Fi­nanz­fra­gen der Grü­nen Par­tei. Ih­re Wahl wur­de als Er­folgs­ge­schich­te mus­li­mi­scher In­te­gra­ti­on weit­hin ge­fei­ert. „Wir ha­ben heu­te Ge­schich­te ge­schrie­ben”, sag­te Aras, füg­te hin­zu, dass Baden-​Württemberg „ei­ne Bot­schaft der Of­fen­heit, To­le­ranz und er­folg­rei­cher In­te­gra­ti­on” aus­ge­sen­det ha­be. Aras ist Be­für­wor­te­rin des Wahl­rechts in Kom­mu­nal­wah­len für Mi­gran­ten oh­ne deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit.

12. Mai. In ei­nem In­ter­view mit der Deut­schen Wel­le sprach Deutsch­lands pro­mi­nen­tes­te Fe­mi­nis­tin Ali­ce Schwar­zer über ihr neu­es Buch über die se­xu­el­len Über­grif­fe in Köln am 31. De­zem­ber. Sie sag­te, dass, ob­wohl mehr als 600 Frau­en Be­schwer­den ein­ge­reicht ha­ben, sie er­war­tet, dass kei­ner der Tä­ter ver­ur­teilt wird:

„Zum ei­nen we­gen der Me­tho­de, die sie ein­setz­ten: aus ei­ner rie­si­gen Grup­pe von mehr als tau­send Men­schen ha­ben sich klei­ne Grup­pen ab­ge­spal­ten, Frau­en ein­ge­kreist und miss­han­delt, nur um wie­der in der gro­ßen Mas­se zu ver­schwin­den. Es war schwie­rig für die Op­fer, die Tä­ter zu iden­ti­fi­zie­ren. Auch ist das, was als „se­xu­el­le Be­läs­ti­gung” im deut­schen Straf­recht ba­ga­tel­li­siert wird, bis heu­te nicht straf­bar.”

12. Mai. Pro­tes­tan­ten, Ka­tho­li­ken und Or­tho­do­xe Füh­rer ga­ben ei­ne ge­mein­sa­me Er­klä­rung her­aus, nach der die Chris­ten in Deutsch­land auf­ge­for­dert wer­den, mus­li­mi­sche Mi­gran­ten mit „Of­fen­heit, mit dem Geist der Lie­be” zu be­grü­ßen. Der Brief – der nicht zwi­schen le­gi­ti­men Asyl­be­wer­bern und Hun­dert­tau­sen­den von Wirt­schafts­mi­gran­ten, die sich als Flücht­lin­ge aus­ge­ben, un­ter­schei­det – sag­te:

„Dem Recht auf Asyl, das im Grund­ge­setz nie­der­ge­legt ist, und den Ver­pflich­tun­gen, die sich aus der Gen­fer Flücht­lings­kon­ven­ti­on er­ge­ben, wird un­ser Land nur ge­recht, wenn je­der, der bei uns Zu­flucht sucht, Zu­gang zu ei­nem in­di­vi­du­el­len, fai­ren und un­vor­ein­ge­nom­me­nen Ver­fah­ren hat – un­ab­hän­gig da­von, wie vie­le Men­schen ge­ra­de schutz­be­dürf­tig sind und un­ab­hän­gig da­von, aus wel­chem Her­kunfts­land ein Schutz­su­chen­der stammt.

„Flücht­lin­ge wer­den als Men­schen mit in­di­vi­du­el­len Ge­schich­ten er­lebt; mit ih­nen kom­men neue Er­fah­run­gen, Hoff­nun­gen und Ide­en zu uns. Wir sind über­zeugt: Je mehr sich die Men­schen be­geg­nen, um­so we­ni­ger bleibt Platz für Vor­ur­tei­le, Hass und Ab­leh­nung.”

14. Mai. Das Nach­rich­ten­ma­ga­zin Der Spie­gel be­rich­te­te über den In­halt ei­nes durch­ge­si­cker­ten Do­ku­men­tes aus dem Fi­nanz­mi­nis­te­ri­um, das er­gab, dass die Mi­gra­ti­ons­kri­se bis 2020 am En­de deut­sche Steu­er­zah­ler 93.6 Mil­li­ar­den Eu­ro (105 Mia. Dol­lar) kos­ten wird. Et­wa 25.7 Mia. Eu­ro wä­ren für so­zia­le Aus­ga­ben, ins­be­son­de­re Ar­beits­lo­sen­geld und Wohn­geld. Un­ge­fähr 5.7 Mia. Eu­ro wür­den für Sprach­kur­se und et­wa 4.6 Mia. Eu­ro für die In­te­gra­ti­on von Flücht­lin­gen in den Ar­beits­markt be­stimmt sein.

15. Mai. Fast ein Dut­zend Frau­en im Al­ter zwi­schen 16 und 48 be­rich­te­ten da­von, von Grup­pen von männ­li­chen Mi­gran­ten an ei­nem Mu­sik­fes­ti­val in Berlin-​Kreuzberg be­läs­tigt wor­den zu sein. Die An­grif­fe am Kar­ne­val der Kul­tu­ren, in de­nen Grup­pen von Män­nern die Frau­en um­zin­gel­ten und sie be­läs­tig­ten und be­raub­ten, wa­ren ähn­lich de­nen an Sil­ves­ter in Köln.

16. Mai. In ei­nem In­ter­view mit Die Welt rief Bea­trix von Storch, Vi­ze­che­fin der Anti-​Migrationspartei Al­ter­na­ti­ve für Deutsch­land (AfD), Deutsch­lands wich­tigs­te Is­lam­ver­bän­de da­zu auf, sich „aus­drück­lich” vom is­la­mi­schen Scharia-​Recht „zu di­stan­zie­ren”, et­was, das sie sich bis­her zu tun ge­wei­gert hat­ten. Sie sag­te, die AfD ha­be nichts ge­gen ein­zel­ne Mus­li­me, doch sie stel­le sich ge­gen den po­li­ti­schen Is­lam, von dem sie sag­te, dass er dem deut­schen Grund­ge­setz wi­der­spricht .

17. Mai. Ein Ge­richt in Ham­burg ur­teil­te, dass es dem Au­to­ren ei­nes Ge­dichts, das den tür­ki­schen Prä­si­den­ten Er­do­gan auf die Schip­pe nimmt, ver­bo­ten ist, ge­wis­se Pas­sa­gen sei­ner Ar­beit öf­fent­lich zu re­zi­tie­ren. Das Ge­richt sag­te, dass der Ko­mi­ker Jan Böh­mer­mann nur sechs der 24 Zei­len sei­nes Ge­dich­tes re­zi­tie­ren darf, und ver­lieh da­mit Er­do­gan ei­nen ju­ris­ti­schen Sieg in ei­nem Fall, der in Deutsch­land ei­ne De­bat­te über die Re­de­frei­heit ver­an­lasst hat­te. Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel per­sön­lich au­to­ri­sier­te die Straf­ver­fol­gung ge­gen den Ko­mi­ker. Sie wur­de der An­bie­de­rung an Er­do­gans au­to­kra­ti­sche Re­gie­rung be­schul­digt.

18. Mai. Die Ber­li­ner Mor­gen­post be­rich­te­te, dass ein tür­kisch­stäm­mi­ger Sala­fist fast ein Jahr lang, nach­dem die Be­hör­den sei­ne Ver­bin­dun­gen zum fun­da­men­ta­lis­ti­schen Is­lam ent­deckt hat­ten, Zu­gang zu den ge­si­cher­ten Be­rei­chen der Flug­hä­fen Te­gel und Schö­ne­feld in Ber­lin ge­habt hat­te. Der 24-​jährige Mann, nur als Re­cep Ü. iden­ti­fi­ziert, wur­de ge­feu­ert, nach­dem er ver­sucht hat­te, Schlag­rin­ge in den ge­si­cher­ten Be­reich des Flug­ha­fens Schö­ne­feld zu schmug­geln. WISAG Air­port Ser­vice Ber­lin, das Un­ter­neh­men, das den Mann an­ge­stellt hat­te, sag­te, dass we­der die deut­sche Po­li­zei noch der deut­sche Ge­heim­dienst In­for­ma­tio­nen wei­ter­ge­ge­ben hat­ten, dass der Mann ein ak­ti­ves Mit­glied der deut­schen Salafisten-​Szene war.

18. Mai. Die Ber­li­ner Mor­gen­post be­rich­te­te, dass sich gro­ße Grup­pen von männ­li­chen Mi­gran­ten am Boulevard-​Berlin-​Einkaufszentrum im Ber­li­ner Be­zirk Ste­glitz ver­sam­melt ha­ben, wo sie weib­li­che Pas­san­ten se­xu­ell be­läs­tig­ten. Min­des­tens 35 Teenager-​Migranten lun­gern seit meh­re­ren Wo­chen in der Mall her­um, teil­wei­se, weil es dort frei­en Zu­gang zum In­ter­net gibt. Als Si­cher­heits­leu­te sie ba­ten, die Räum­lich­kei­ten zu ver­las­sen, rie­fen die Ju­gend­li­chen Ver­stär­kung her und bald ström­ten Dut­zen­de wei­te­re Teenager-​Migranten da­zu, um die Wa­chen zu ver­höh­nen und zu be­läs­ti­gen, die Pfef­fer­spray be­nut­zen muss­ten, um sich zu ver­tei­di­gen.

22. Mai. Ein Arzt in Köln wird we­gen Dis­kri­mi­nie­rung ver­klagt, nach­dem er es ab­lehn­te, ei­ne mus­li­mi­sche Frau zu be­han­deln, die sich wei­ger­te, sei­ne Hand zu schüt­teln. Die Frau sag­te, sie kön­ne die Hand des Arz­tes aus re­li­giö­sen Grün­den nicht schüt­teln, doch der Arzt hielt fest, dass der Ko­ran das Hän­de­schüt­teln nicht ver­bie­tet. Nach­dem die Frau auf Kon­fron­ta­ti­ons­kurs ging, ver­wei­ger­te der Arzt die Be­hand­lung mit der Be­grün­dung, dass es kei­ne Ver­trau­ens­ba­sis zwi­schen Arzt und Pa­ti­en­ten ge­be. Der Ehe­mann der Frau klagt jetzt ge­gen den Arzt we­gen re­li­giö­ser Dis­kri­mi­nie­rung. Der Arzt sieht sich ei­ner Geld­stra­fe von 2.000 € (2.250 $) ge­gen­über.

23. Mai. Ein 23-​jähriger Asyl­be­wer­ber aus dem Irak, der ein T-​Shirt trug mit dem Schrift­zug: „I’m Mus­lim Don’t Pa­nic” wur­de von Mit­flücht­lin­gen an­ge­grif­fen we­gen Be­lei­di­gung des Is­lam. Nach­dem sie sein T-​Shirt in Fet­zen zer­ris­sen hat­ten, schlu­gen ein 27-​jähriger Sy­rer und ein 33-​jähriger Li­ba­ne­se den Mann so schwer, dass er ins Kran­ken­haus ge­bracht wer­den muss­te. Die bei­den Män­ner wur­den ver­haf­tet und der schwe­ren Kör­per­ver­let­zung an­ge­klagt.

23. Mai. Der bay­ri­sche In­nen­mi­nis­ter Joa­chim Herr­mann kün­dig­te ei­nen neu­en Plan an, Mi­gran­ten in die Po­li­zei zu re­kru­tie­ren, un­ab­hän­gig da­von, ob sie die deut­sche Staats­bür­ger­schaft er­wor­ben ha­ben oder nicht. Er sag­te, er hof­fe, durch die­se In­itia­ti­ve ei­ne „di­rek­te­re Li­nie” zu Men­schen mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund schaf­fen zu kön­nen, in­dem die Men­schen ein­ge­stellt wer­den, die ih­re Spra­che spre­chen und ih­re Men­ta­li­tät ver­ste­hen. Herr­mann sag­te, der Plan sei nicht durch die Be­dro­hung durch den is­la­mi­schen Ter­ro­ris­mus mo­ti­viert, son­dern durch ei­ne Rei­he von aus­län­der­feind­li­chen Mor­de, be­gan­gen zwi­schen 2000 und 2007 von ei­ner in­zwi­schen auf­ge­lös­ten Neonazi-​Gruppe mit dem Na­men Na­tio­nal­so­zia­lis­ti­scher Un­ter­grund, NSU.

24. Mai. Die Po­li­zei ver­haf­te­te ei­nen 26-​jährigen Mi­gran­ten aus Pa­ki­stan, der im Ver­dacht steht, ei­ne 70-​jährige Frau in ih­rem Haus in der Nä­he von Heil­bronn er­mor­det zu ha­ben. Der Mann, der in ei­nem Asyl­heim in Öh­rin­gen leb­te, hat­te am Tat­ort des Ver­bre­chens Do­ku­men­te in Ara­bisch und Eng­lisch „von ei­ner über­wie­gend re­li­giö­sen Na­tur” hin­ter­las­sen.

25. Mai. Deutsch­lands Ko­ali­ti­ons­re­gie­rung ei­nig­te sich auf ein neu­es „In­te­gra­ti­ons­ge­setz” mit dem Ziel, die Rech­te und Pflich­ten der Asyl­be­wer­ber in Deutsch­land zu re­geln. Der Schwer­punkt des Ge­set­zes ist es, Flücht­lin­ge da­hin­ge­hend zu er­mu­ti­gen, dass sie ge­nug Deutsch ler­nen, um ei­nen Job zu fin­den und mit­zu­hel­fen, für ih­ren Le­bens­un­ter­halt auf­zu­kom­men. Kri­ti­ker sa­gen, dass das neue Ge­setz ei­ne weit­ge­hend sym­bo­li­sche Maß­nah­me sei, um die deut­schen Wäh­ler zu be­ru­hi­gen und den Auf­stieg der Anti-​Migrations-​Partei Al­ter­na­ti­ve für Deutsch­land  zu be­kämp­fen. Sie sa­gen, dass das neue Ge­setz nicht aus­reicht, um die In­te­gra­ti­ons­pro­ble­me in Deutsch­land zu lö­sen, teil­wei­se, weil es nur für le­ga­le Asyl­be­wer­ber gilt, nicht für die Hun­dert­tau­sen­den von Wirt­schafts­mi­gran­ten, die il­le­gal nach Deutsch­land ge­kom­men sind, in­dem sie sich als Asyl­be­wer­ber aus­ge­ge­ben ha­ben.

25. Mai. Ein 19-​jähriger Mi­grant aus dem Irak wur­de we­gen der Ver­ge­wal­ti­gung ei­ner 21-​jährigen Frau am Bahn­hof in Bad Schwartau, ei­ner Stadt im Nor­den von Deutsch­land, zu zwei Jah­ren Ge­fäng­nis ver­ur­teilt. Der Mann – der zu­gab, die Frau in die Her­ren­toi­let­te ge­schleppt und sie ver­ge­wal­tigt zu ha­ben – er­hielt die ge­ringst­mög­li­che Stra­fe nach § 177 im deut­schen Straf­ge­setz­buch.

26. Mai. Ein 26-​jähriger Mi­grant aus Af­gha­ni­stan wur­de zu zwei-​einhalb Jah­ren Ge­fäng­nis ver­ur­teilt für die Ver­ge­wal­ti­gung ei­ner Frau, die ihm Un­ter­kunft in ih­rem Haus in Köln an­ge­bo­ten hat­te. Die Frau hat­te den Raum mit Hil­fe ei­ner Web­site na­mens „Flücht­lin­ge Will­kom­men” an­ge­bo­ten, die „de­zen­tra­le Wohn­lö­sun­gen für Flücht­lin­ge un­ter­stützt.” Laut der Web­site: „Lang­fris­tig wol­len wir da­zu bei­tra­gen, ei­ne of­fe­ne Ge­sell­schaft zu ge­stal­ten, in der ein so­li­da­ri­sches Mit­ein­an­der und ein Zu­sam­men­le­ben auf Au­gen­hö­he als selbst­ver­ständ­lich gel­ten. Grund­le­gend ist für uns: Kein Mensch ist il­le­gal.”

26. Mai. Das Nach­rich­ten­ma­ga­zin Fo­cus be­rich­tet, dass ei­ne wach­sen­de Zahl von Deut­schen nach Un­garn um­zie­hen we­gen An­ge­la Mer­kels Mi­gra­ti­ons­po­li­tik der of­fe­nen Tür. Ein Im­mo­bi­li­en­mak­ler in ei­ner Stadt in der Nä­he von Ba­la­ton, ein be­lieb­tes Tou­ris­ten­ziel in West­un­garn, sag­te, dass acht von zehn Deut­schen, die dort­hin um­zie­hen wol­len, Deutsch­lands Mi­gra­ti­ons­kri­se als Grund für ih­ren Wunsch, das Land zu ver­las­sen, nen­nen.

27. Mai. Der Lei­ter der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land, Hein­rich Bedford-​Strohm, for­der­te, den Is­lam in al­len öf­fent­li­chen deut­schen Schu­len zu leh­ren als ei­ne Mög­lich­keit, jun­ge Mus­li­me von ra­di­ka­len Ideo­lo­gi­en zu di­stan­zie­ren. In ei­nem In­ter­view mit der Heil­bron­ner Stim­me sag­te Bedford-​Strohm, dass den Is­lam bun­des­weit in Schu­len zu leh­ren mus­li­mi­schen Stu­den­ten die Mög­lich­keit ge­ben wür­de, ei­nen kri­ti­schen Um­gang mit ih­rer ei­ge­nen Re­li­gi­on zu wah­ren: „To­le­ranz, Re­li­gi­ons­frei­heit und Ge­wis­sens­frei­heit soll­ten für al­le Re­li­gio­nen gel­ten. Die­se Grund­sät­ze las­sen sich am bes­ten ver­mit­teln, wenn die Re­li­gi­on Teil der Bil­dungs­auf­trags des Staa­tes ist.” Bedford-​Strohm sag­te, deut­sche is­la­mi­sche Ver­bän­de – von de­nen vie­le Ver­bin­dun­gen zu aus­län­di­schen Re­gie­run­gen wie der Tür­kei und Saudi-​Arabien ha­ben – soll­ten für die Ent­wick­lung und die Ver­mitt­lung die­ser Kur­se ver­ant­wort­lich sein.

27. Mai. Ei­ne pro­tes­tan­ti­sche Kir­che in Ham­burg hielt ei­ne Trau­er­fei­er ab für ei­nen Is­lam­kon­ver­ti­ten, der in Sy­ri­en im Kampf für den is­la­mi­schen Staat ge­tö­tet wor­den war. Die um­strit­te­ne Be­er­di­gung in der St. Pau­li Kir­che war für ei­nen Teen­ager na­mens Flo­rent, der in Ka­me­run ge­bo­ren und als Christ in Ham­burg auf­ge­wach­sen war. Als er 14 Jah­re alt war, kon­ver­tier­te Flo­rent zum Is­lam und än­der­te sei­nen Na­men in Bi­l­al. Er wur­de schnell ra­di­ka­li­siert und schloss sich der deut­schen Salafisten-​Bewegung an. Er ver­ließ Deutsch­land nach Sy­ri­en mit ei­nem fal­schen Pass im Mai 2015 und wur­de drei Mo­na­te spä­ter ge­tö­tet. Pas­tor Sieg­hard Wilm, der die „in­ter­re­li­giö­se” Be­er­di­gung or­ga­ni­sier­te, wur­de für die „Idea­li­sie­rung” des Le­bens des Ter­ro­ris­ten kri­ti­siert. Er ant­wor­te­te, dass die Kir­che ein „Ort des Ler­nens von Ach­tung von an­de­ren Re­li­gio­nen” sein soll­te.

29. Mai. Grünen-​Politikerin Ste­fa­nie von Berg for­der­te, dass neue Mo­sche­en in je­dem Be­zirk von Ham­burg ge­baut wer­den soll­ten, da­mit die wach­sen­de mus­li­mi­sche Be­völ­ke­rung der Stadt ge­nü­gend Platz ha­be, um zu be­ten. Sie sag­te, der Bau neu­er sicht­ba­rer Mo­sche­en sei von we­sent­li­cher Be­deu­tung für die In­te­gra­ti­on der mus­li­mi­schen Ge­mein­schaft. Die Heinrich-​Böll-​Stiftung, ein Think Tank, der mit der Grü­nen Par­tei ver­bun­den ist, schätzt, dass es in Ham­burg, der zweit­größ­ten Stadt Deutsch­lands, mehr als 150.000 Mus­li­me ge­be, aber we­ni­ger als 50 Mo­sche­en.

31. Mai. Grup­pen männ­li­cher Mi­gran­ten ha­ben min­des­tens 18 Frau­en an ei­nem Outdoor-​Festival in Darm­stadt se­xu­ell be­läs­tigt. Die An­grif­fe am Schloss­gra­ben­fest, bei de­nen ei­ne gro­ße An­zahl von Män­nern Frau­en um­rin­gen und se­xu­ell miss­brau­chen, wa­ren ähn­lich de­nen, die an Sil­ves­ter in Köln und am 15. Mai am Kar­ne­val der Kul­tu­ren in Ber­lin auf­ge­tre­ten sind. Das Phä­no­men, bei dem Frau­en von Grup­pen von Män­nern um­ringt und se­xu­ell be­läs­tigt, an­ge­grif­fen, be­grapscht und ver­ge­wal­tigt wer­den, ist auf Ara­bisch als „ta­har­rush” (al-​taharrush al-​Jinsi, Ara­bisch für „se­xu­el­le Be­läs­ti­gung”) be­kannt.

31. Mai. In ei­nem In­ter­view mit der Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung sag­te der Da­lai La­ma, dass Deutsch­land „zu vie­le” Mi­gran­ten auf­ge­nom­men hat und dass sie schließ­lich zu­rück­ge­ge­ben wer­den soll­ten, um ih­re Hei­mat­län­der wie­der auf­zu­bau­en. „Deutsch­land kann nicht ein ara­bi­sches Land wer­den”, sag­te er. „Deutsch­land ist Deutsch­land.”

So­e­ren Kern ist Se­ni­or Fel­low des in New York do­mi­zi­lier­ten Gatestone In­sti­tu­te. Er ist auch Se­ni­or Fel­low für Eu­ro­päi­sche Po­li­tik in der in Ma­drid do­mi­zi­lier­ten Gru­po de Estu­di­os Est­ra­té­gicos /​ Grup­pe für stra­te­gi­sche Stu­di­en. Sein ers­tes Buch, Glo­bal Fire, wird 2016 her­aus­ge­ge­ben.


Erst­ver­öf­fent­li­chung hier. Re­pro­duk­ti­on mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Gatestone In­sti­tuts.

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