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Der Fall der Linken — 4 Kommentare

  1. Die Lin­ke in Is­ra­el ist ge­lähmt von der Tat­sa­che, dass Ara­ber nicht auf Kom­pro­mis­se ein­ge­hen und in Ju­den kei­ne Men­schen se­hen, son­dern Un­gläu­bi­ge, die es aus­zu­mer­zen gilt. Sie ist kom­plett un­fä­hig, der hys­te­ri­schen, hass­erfüll­ten ara­bi­schen Ir­ra­tio­na­li­tät zu be­geg­nen – die Au­to­rin sieht das sehr rich­tig und hell­sich­tig. Die is­rae­li­sche Lin­ke ist dumm, ex­trem dumm. Sie ist schä­big, vol­ler Selbst­hass und schämt sich z.B. nicht, ihr wich­tigs­tes Pres­se­er­zeug­nis „Haa­retz“ vom an­ti­is­rae­li­schen deut­schen Du­Mont Schau­berg Ver­lag mit­fi­nan­zie­ren zu las­sen. Doch was sie noch von dem al­ler­größ­ten Teil der deut­schen Lin­ken un­ter­schei­det: Sie wol­len – mit we­ni­gen Aus­nah­men – nicht, dass Is­ra­el ver­nich­tet wird. Das Di­lem­ma ist nur, dass sie durch ihr Tun ge­nau da­zu beitragen.

    Der al­ler­größ­te Teil der deut­schen Lin­ken bil­det heu­te den „lin­ken“ Flü­gel der deut­schen Volks­ge­mein­schaft, sie ha­ben kein Pro­ble­me, wenn Is­ra­el zer­stört wird. Nur ein klei­ner Teil (Jung­le World u.ä.) be­zie­hen hier ei­ne Hal­tung, die ich noch mit ei­ner pro­gres­si­ven Po­si­ti­on in Ver­bin­dung brin­gen kann.
    Der größ­te Teil der Lin­ken ist op­por­tu­nis­tisch, re­ak­tio­när und antisemitisch. 

    An­ge­sichts des­sen, wo­für die­se Rich­tung ein­mal stand und an­ge­sichts de­rer, die in den An­fän­gen der Ar­bei­ter­be­we­gung für ei­ne bes­se­re, mensch­li­che­re Zu­kunft kämpf­ten, fällt mir die­ses Ur­teil im­mer noch nicht leicht.

    PS: Ein ganz per­sön­li­cher Dank von mir an den Blog-​Betreiber. Ich schät­ze das Ni­veau von „po­li­ti­sches“ sehr und bin froh über sei­ne Ar­beit und Über­set­zun­gen zu The­men, die mir wich­tig sind.

    • Da be­dan­ke ich mich doch sehr ger­ne für die­ses Kom­pli­ment. Und ver­spre­che, im sel­ben Sinn und Geist wei­ter zu arbeiten.

      Ich le­se viel Ma­te­ri­al, auch und be­son­ders eben eng­lisch­spra­chi­ge Quel­len, und was mir als be­son­ders in­ter­es­sant oder wich­tig auf­fällt, ver­su­che ich durch mei­ne Über­set­zungsar­biet hier ei­nem deutsch­spra­chi­gen Pu­bli­kum be­kannt zu ma­chen. Ich ha­be näm­lich oft das Ge­fühl, dass deut­sche In­tel­lek­tu­el­le ger­ne im El­fen­bein­turm sit­zen und fremd­spra­chi­ges Den­ken kaum zur Kennt­nis neh­men (wol­len).

      • Ge­nau­so ist es. lie­ber Ad­min, wer imm Du bist. Die­se In­tel­lek­tu­el­le (wenn ich nur wüß­te, war­um man sie so nennt?!) sind au­ßer­dem der­ma­ßen von Ideo­lo­gi­en ge­lei­tet, links oder rechts, daß sie die Rea­li­tät nicht se­hen (kön­nen). -
        Vie­len Dank für Dei­ne so wich­ti­ge Arbeit! -
        lg
        caruso

  2. Wer ich bin, steht auf der „Über”-Seite, die man an­ge­zeigt be­kommt, wenn man ganz rechts oben auf „Über” klickt. 😉

    An­de­re wür­den das „Im­pres­sum” nen­nen. Aber ge­mäss schwei­ze­ri­scher Ge­setz­ge­bung bin ich nicht zu ei­nem for­ma­len Im­pres­sum ver­pflich­tet. Trotz­dem ge­be ich mich dort zu erkennen.

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