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Auf­ruf an das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment zu ei­ner Re­so­lu­ti­on ge­gen BDS und al­len For­men des An­ti­se­mi­tis­mus

Eu­ro­pean Co­ali­ti­on for Is­ra­el, Mai 2016, Change.org

Wir for­dern das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment in Brüs­sel da­zu auf, die mo­ra­li­sche Füh­rung auf­zu­neh­men im in­ter­na­tio­na­len Kampf ge­gen die Boy­kott, Des­in­ves­ti­ti­on und Sank­tio­nen (BDS) -Be­we­gung, die Is­ra­el dä­mo­ni­siert und anti-​israelische Rhe­to­rik le­gi­ti­miert, wäh­rend sie of­fen für Is­ra­els Be­sei­ti­gung ein­tritt.

In den letz­ten Mo­na­ten ha­ben füh­ren­de Per­sön­lich­kei­ten aus dem ge­sam­ten po­li­ti­schen Spek­trum, von der li­be­ra­len Re­gie­rung von Ka­na­da bis zur kon­ser­va­ti­ven Re­gie­rung in Gross­bri­tan­ni­en, er­kannt, dass Boy­kot­te ge­gen Is­ra­el il­le­gal sind im Rah­men der Welt­han­dels­or­ga­ni­sa­ti­on (WTO) und der GATT-​Abkommen. Dar­über hin­aus hat der fran­zö­sisch obers­te Ge­richts­hof ent­schie­den, dass BDS An­stif­tung zu Dis­kri­mi­nie­rung, Hass oder Ge­walt ge­gen ei­ne Per­son oder ei­ne Grup­pe von Per­so­nen we­gen ih­rer Her­kunft oder ih­rer Zu­ge­hö­rig­keit zu ei­ner eth­ni­schen Grup­pe, Na­ti­on, Ras­se oder Re­li­gi­on dar­stellt.

„Jetzt ist die Zeit ge­kom­men für das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment, ei­nen Schritt wei­ter zu ge­hen und die­se Hand­lun­gen zu ver­ur­tei­len, die in der Ge­schich­te Ge­walt und Po­gro­men vor­an­ge­gan­gen sind, näm­lich Boy­kot­te und die Aus­son­de­rung von jü­di­schen Fir­men, was heu­te un­ter dem Ban­ner von BDS or­ga­ni­siert wird”, sag­te To­mas San­dell, Grün­dungs­di­rek­tor der Eu­ro­päi­schen Ko­ali­ti­on für Is­ra­el.

Den Wor­ten „NIE WIEDER” müs­sen Ta­ten fol­gen, wie die deut­sche Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel bei ih­rer Re­de an der Kon­fe­renz für In­ter­par­la­men­ta­ri­sche Ko­ali­ti­on zur Be­kämp­fung von An­ti­se­mi­tis­mus (ICCA) in Ber­lin im März sag­te. Um­fra­gen zei­gen, dass an­ti­se­mi­ti­sche Vor­fäl­le nach BDS-​Aktivitäten an Uni­ver­si­tä­ten und Hoch­schu­len stei­gen.

Als Bür­ger und Or­ga­ni­sa­tio­nen aus vie­len Län­dern der EU for­dern wir das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment auf, ei­nen fes­ten Stand ge­gen BDS ein­zu­neh­men und deut­lich zu ma­chen, dass Dis­kri­mi­nie­rung ge­gen Is­ra­el il­le­gal ist und von der EU nicht to­le­riert wer­den wird.

Bes­ten Dank.

9 Kommentare

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  1. Andy Vix

    Es ist ein un­fass­li­cher Skan­dal, dass hier ei­ne ras­sis­ti­sche Ver­ei­ni­gung in Eu­ro­pa rum­reist und wie die Ge­heim­po­li­zei in Lä­den ein­dringt und Be­sit­zer da­zu drängt, kei­ne is­rae­li­schen Pro­duk­te mehr zu ver­kau­fen und das 71 Jah­re nach dem Ho­lo­caust! Mit freund­li­chen Grüs­sen, An­dy Vix

  2. Marion Köhler

    In un­se­rem Land wird das BDS -Pro­blem grund­sätz­lich igno­riert, von Po­li­ti­kern, In­tel­lek­tu­el­len und den gän­gi­gen Me­di­en so­wie­so.
    Wenn ich mich nur auf TV und Zei­tung ver­las­sen wür­de und das tun ja vie­le Men­schen im­mer noch, dann wä­re ich auch ein li­ni­en­treu­er Zeit­ge­nos­se.
    Wie in der DDR und die ist un­ter­ge­gan­gen!

  3. Thomas Hafke

    STOPP BDS!
    BDS ist An­ti­se­mi­tis­mus.

  4. Avi Shlomo Rosh

    Was die meis­ten bei der BDS-​Unterstützer nicht wis­sen (oder igno­rie­ren): 50 – 70% al­ler Plan­ta­gen­ar­bei­ter sind Pa­läs­ti­nen­ser de­ren Ar­beits­plät­ze bei sol­chen nach­ge­kom­me­nen Auf­ru­fen eben­falls ge­fähr­det sind. Ju­den le­ben ewig, kom­me was wol­le, aber für die von den Is­rae­lis gut be­zahl­ten Pa­läs­ti­nen­ser sieht es nach Job­ver­lust düs­ter aus.

    Wer al­so die BDS un­ter­stützt, ver­letzt Men­schen­rech­te.

    Ganz be­son­ders zum Leid­we­sen der Pa­läs­ti­nen­ser.

  5. Bettina Knust

    Der Be­grün­der von BDS lebt als Ma­de im Speck in Tel Aviv. Er hat die Ju­den­has­ser auf der gan­zen Welt mo­bi­li­siert. Wenn ich al­le Pro­duk­te aus Län­dern, de­ren Po­li­tik mir nicht passt, boy­kot­tie­ren woll­te, hät­te ich viel Geld, aber kaum et­was zu es­sen oder an­zu­zie­hen. BDS ist Quatsch mit töd­li­chen Fol­gen.

  6. Jutta Hartung

    Die­se BDS-​Kampagnen sind ein gro­ßes po­li­ti­sches Pro­blem, aber Po­li­ti­ker schau­en weg.
    Man muss mal ei­ni­ge Leu­te fra­gen, die be­waff­net sind mit si­gnal­ro­ten Auf­kle­bern oder BDS-​Plakate zur Schau tra­gen, wie­so sie dies be­für­wor­ten. Man wird er­staunt sein, wel­che Ant­wor­ten kom­men – et­wa: Is­ra­el hat ein­fach den Pa­läs­ti­nen­sern das Land ge­klaut. Wie wür­den sie sich füh­len, wenn Pa­läs­ti­nen­ser auf ein­mal Deutsch­land be­set­zen und ih­nen Deutsch­land klau­en usw.
    Es ist er­schüt­ternd, dass die, vom Ju­den­hass und Is­rael­hass an­ge­trie­be­nen, „Mit­wir­ken­den” zu al­lem Über­fluß gar kei­ne Ah­nung ha­ben über Is­ra­el oder das al­te his­to­ri­sche Pa­läs­ti­na.
    Die­se BDS-​Kampagnen ge­hö­ren ver­bo­ten, schnells­tens.

  7. Armando A. Simon-Thielen

    Eu­ro­pa zu­mal muss je­de Art von An­ti­se­mi­tis­mus und An­ti­zio­nis­mus be­kämp­fen

  8. J. Weber

    Es ist schon 5 nach 12 mit die­se BDS, wie lan­ge noch wird man hier ta­ten­los wei­ter zu­se­hen wie Is­ra­el der­art de­scri­mi­niert wird?

  9. Stefan Joel Holfert

    An­ti­zio­nis­mus ist An­ti­se­mi­tisch.
    BDS ist fa­schis­tisch.

  1. Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev

    […] Po­li­ti­sches (Da­ni­el): – Auf­ruf an das Eu­ro­päi­sche Par­la­ment zu ei­ner Re­so­lu­ti­on ge­gen BDS und al­len For­men des An­ti­se­mi­tism… […]

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