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Schwe­den: Som­mer­in­fer­no se­xu­el­ler At­ta­cken

In­grid Carl­qvist, 13.8.2016, Gatestone In­sti­tu­te

  • Fast al­le Tä­ter se­xu­el­ler Über­grif­fe, die in Grup­pen auf­ge­tre­ten und fest­ge­nom­men wor­den wa­ren, sind Bür­ger von Af­gha­ni­stan, Eri­trea und So­ma­lia – drei der vier größ­ten Ein­wan­de­rer­grup­pen in Schwe­den, die in die Ka­te­go­rie „Un­be­glei­te­te Flücht­lings­kin­der” fal­len.
  • Ein paar Ta­ge spä­ter stell­te sich her­aus, dass vie­le der Tä­ter, die Frau­en am „Put­te i Par­ken” Mu­sik­fest in Karl­stad at­ta­ckiert hat­ten, das „Don’t grope”-Armband („Nicht fum­meln”) tru­gen.
  • Vie­le Leu­te wa­ren da­her fas­sungs­los, zu er­fah­ren, dass die Or­ga­ni­sa­to­ren des Träs­tocks­fes­ti­va­len Mu­sik­fes­ti­vals in Skel­lef­teå ent­schie­den hat­ten, für lo­ka­le „un­be­glei­te­te Flücht­lings­kin­der” Gratis-​Busfahrten ans Fes­ti­val zu ar­ran­gie­ren. Sie be­haup­te­ten, sie sei­en „stolz dar­auf, das ers­te Musik-​Festival in Schwe­den zu sein, das ei­ne deut­li­che Stei­ge­rung der Neu­ein­wan­de­rer im Pu­bli­kum er­mu­tigt.” Bis zum En­de des Träs­tocks­fes­ti­va­len zähl­te die Po­li­zei zwölf an­ge­zeig­te se­xu­el­le Über­grif­fe.
  • Of­fen­bar sol­len schwe­di­sche Mäd­chen und Frau­en ler­nen, da­mit zu le­ben, be­tatscht und ver­ge­wal­tigt zu wer­den – oder den öf­fent­li­chen Raum gänz­lich zu ver­las­sen. Letz­te­res scheint ganz im Ein­klang mit dem, was das is­la­mi­sche Scharia-​Recht vor­schreibt.

Sze­nen des Mal­mö Musik-​Festivals im Som­mer 2015 … Links: Vier jun­ge Män­ner um­zin­geln ei­ne jun­ge Frau und at­ta­ckie­ren sie se­xu­ell. Rechts: Po­li­zei ver­haf­tet ei­nen Ver­däch­ti­gen, wäh­rend Op­fer se­xu­el­ler Ge­walt im Hin­ter­grund wei­nen. Der Fo­to­graf be­rich­tet, dass die schwe­di­schen Mäd­chen von Grup­pen von jun­gen Män­nern „aus­län­di­scher Her­kunft” se­xu­ell an­ge­grif­fen wor­den wa­ren.


In der Fol­ge der Sil­ves­ter­an­grif­fe in Köln tauch­te in Schwe­den die Nach­richt auf, dass ei­ne gro­ße An­zahl von se­xu­el­len Über­grif­fen ge­gen Frau­en und Mäd­chen beim Mu­sik­fes­ti­val „We Are Sth­lm” [kurz für Stock­holm] auf­ge­tre­ten war, und zwar so­wohl 2014 als auch 2015, dass die­se je­doch von der Po­li­zei und den Me­di­en ver­schwie­gen wor­den wa­ren. Der na­tio­na­le Po­li­zei­kom­mis­sar, Dan Eli­as­son, star­te­te so­fort ei­ne Un­ter­su­chung, um die Trag­wei­te des Pro­blems zu er­grün­den.

Die Er­geb­nis­se wur­den im Mai in ei­nem Be­richt „Die ak­tu­el­le La­ge in Be­zug auf se­xu­el­le Über­grif­fe und Hand­lungs­vor­schlä­ge” prä­sen­tiert – und die Schluss­fol­ge­run­gen sind er­schre­ckend. Fast al­le Tä­ter, die in Grup­pen at­ta­ckiert hat­ten und die fest­ge­nom­men wor­den wa­ren, sind Bür­ger von Af­gha­ni­stan, Eri­trea und So­ma­lia – drei der vier größ­ten Ein­wan­de­rer­grup­pen in Schwe­den, die in die Ka­te­go­rie „un­be­glei­te­te Flücht­lings­kin­der” fal­len.

Die Po­li­zei­ab­tei­lung für na­tio­na­le Ope­ra­tio­nen (NOA) be­gann ih­ren Be­richt mit der Auf­lis­tung al­ler se­xu­el­len Über­grif­fe auf Mu­sik­fes­ti­vals, Stra­ßen­kar­ne­vals oder Sil­ves­ter­fei­ern, die der Po­li­zei ge­mel­det wor­den wa­ren:

„Die im Jahr 2015 und 2016 ein­ge­reich­ten An­zei­gen ha­ben ge­zeigt, dass Mäd­chen im Al­ter von 14 bis 15 Jah­ren die ver­letz­lichs­ten wa­ren. Die At­ta­cken sind un­ter­schied­lich wahr­ge­nom­men wor­den, ab­hän­gig vom mo­dus ope­ran­di [der Tä­ter], aber Hin­wei­se in den An­zei­gen zei­gen deut­lich, dass ei­ni­ge der at­ta­ckier­ten Mäd­chen ver­ständ­li­cher­wei­se am Bo­den zer­stört wur­den, und „seit dem Vor­fall sehr ängst­lich” sind. Be­son­ders scho­ckie­rend und er­schre­ckend wa­ren die An­grif­fe, die von ei­ner Grup­pe durch­ge­führt wor­den wa­ren, in de­nen das Op­fer nicht nur fest­ge­hal­ten und „be­tatscht” wur­de, son­dern wo die An­grei­fer auch ver­such­ten, dem Mäd­chen die Klei­der vom Leib zu rei­ßen.

„Die meis­ten An­grif­fe wur­den von ein­zel­nen Tä­tern aus­ge­führt . In den meis­ten Fäl­len wur­de der An­griff an über­füll­ten Or­ten durch­ge­führt, von hin­ten, und der Tä­ter leg­te sei­ne Hän­de un­ter die Ho­se des Op­fers oder un­ter ih­re Blu­se /​ ihr Sweat­shirt und ver­such­te, sie zu küs­sen und sie fest­zu­hal­ten. Durch den Kampf, sich zu be­frei­en, oder weil der An­griff von hin­ten pas­sier­te, ist es oft schwie­rig, ei­ne gu­te phy­si­sche Be­schrei­bung des Ver­däch­ti­gen zu er­hal­ten, um spä­ter ei­ne po­si­ti­ve Iden­ti­fi­ka­ti­on durch­zu­füh­ren. In vie­len Fäl­len stan­den die Op­fer in ei­nem Pu­bli­kum vor ei­ner Büh­ne und bahn­ten sich ih­ren Weg durch ei­ne Men­schen­men­ge zu ih­ren Freun­den oder stan­den mit ei­nem oder meh­re­ren Freun­den her­um, als sie an­ge­grif­fen wur­den.”

In min­des­tens zehn Fäl­len han­del­te es sich um so ge­nann­te ta­har­rush gamea [Ara­bisch für „kol­lek­ti­ve Be­läs­ti­gung”] – wo Män­ner in Grup­pen ein Op­fer aus­wäh­len und es ge­mein­sam at­ta­ckie­ren. Der Be­richt zi­tiert Sen­ni Jyr­kiäi­nen, ein Ge­lehr­ter an der Uni­ver­si­tät von Hel­sin­ki, der Ge­schlech­ter­ver­hält­nis­se in Ägyp­ten stu­diert: „Ta­har­rush ist ara­bisch für Be­läs­ti­gung. Wenn Sie ‚el-​Ginsy’ (oder auch nur Gin­sy) hin­zu­fü­gen, be­deu­tet es se­xu­el­le Be­läs­ti­gung und das Wort ‚gamea’ be­deu­tet ‚Grup­pe’.”

Der Po­li­zei­be­richt be­schreibt das Phä­no­men wie folgt:

„In min­des­tens zehn Fäl­len ist ein ein­zel­nes Mäd­chen, manch­mal um 14 – 16 Jah­re alt, manch­mal 25 – 30, von meh­re­ren Män­nern um­zin­gelt wor­den (5−6 bis zu ei­ner gro­ßen Zahl). In die­sen Fäl­len hiel­ten ei­ni­ge der Män­ner das Mäd­chen fest, wäh­rend an­de­re ih­re Brüs­te und ih­ren Kör­per be­tatsch­ten, und in ei­nem Fall fo­to­gra­fier­ten ei­ni­ge der Män­ner den An­griff. In ei­ni­gen Fäl­len knöpf­ten die Tä­ter die Ho­se des Mäd­chens auf und ver­such­ten – in ei­ni­gen Fäl­len er­folg­reich – sie her­un­ter­zu­zie­hen, be­vor Hil­fe kam. Es gab auch Fäl­le, in de­nen meh­re­re Mäd­chen, die in ei­ner Grup­pe wa­ren, von ei­ner gro­ßen Ban­de gleich­zei­tig an­ge­grif­fen wur­den.

„Ein paar Ver­däch­ti­ge wur­den iden­ti­fi­ziert. Die Iden­ti­fi­zier­ten sind Bür­ger von Af­gha­ni­stan, Eri­trea und So­ma­lia. Al­le Un­ter­su­chun­gen in den Fäl­len aus Stock­holm und Kal­mar von 2014 und 2015 wur­den aus Man­gel an Be­wei­sen oder we­gen Pro­ble­men mit der Iden­ti­fi­zie­rung von Ver­däch­ti­gen fal­len ge­las­sen.”

Die Po­li­zei zi­tier­te aus meh­re­ren der ein­ge­reich­ten An­zei­gen:

  • Ein 16-​jähriges Mäd­chen wur­de von ei­ner gro­ßen Zahl von Män­nern, als „aus­län­disch und schlecht schwe­disch spre­chend” be­schrie­ben, at­ta­ckiert, die ver­such­ten, ihr die Klei­der vom Leib zu rei­ßen. Ei­ni­ge der An­grei­fer fo­to­gra­fier­ten den Vor­fall. Das Mäd­chen war zu­sam­men mit ih­rem Freund auf dem Heim­weg von ei­ner Par­ty, als sie an­ge­grif­fen wur­de. Der Freund war Zeu­ge des Vor­falls.
  • Zwei Mäd­chen wur­den von ei­ner Ban­de von 10 bis 20 Män­nern „afri­ka­ni­scher Her­kunft” im Al­ter von 15 – 20 an­ge­grif­fen.
  • Ein An­griff auf ein Mäd­chen in ei­nem Park ging von se­xu­el­ler Be­läs­ti­gung zu ei­ner voll­wer­ti­gen Ver­ge­wal­ti­gung über, be­gan­gen von ei­ner Grup­pe von Män­nern. Die Män­ner und das Mäd­chen hat­ten die glei­che Par­ty be­sucht, und die Tä­ter folg­ten ihr, als sie ging.
  • Ein 12-​jähriges Mäd­chen wur­de an­ge­grif­fen, und sie gab die fol­gen­de Be­schrei­bung der An­grei­fer ab: „Vier Män­ner im Al­ter von 20 – 25, die ara­bisch aus­sa­hen und un­ter sich ei­ne Fremd­spra­che spra­chen, mög­li­cher­wei­se ara­bisch.” Ein vor­über ge­hen­der jun­ger Mann ging da­zwi­schen und wur­de zu­sam­men­ge­schla­gen.
  • Ein Mäd­chen gab an, dass sie zum uri­nie­ren in die Bü­sche ging, und se­xu­ell von 12 Tä­tern at­ta­ckiert wur­de. Die Ver­däch­ti­gen stah­len auch die Brief­ta­sche des Op­fers. „Der se­xu­el­le An­griff be­stand un­ter an­de­rem aus ei­nem un­be­kann­ten An­grei­fer, der dem Op­fer ans Ge­säß griff.”
  • Ein 17-​jähriges Mäd­chen ver­liess ein Ein­kaufs­zen­trum und wur­de von drei „afri­ka­ni­schen Jun­gen” ver­folgt und ge­stoppt, die sie at­ta­ckier­ten, in­dem sie ihr Ge­säß so hart quetsch­ten, dass ih­re Ho­se zer­riss.
  • Ei­ne 13-​jähriges Mäd­chen, das in ei­ner Son­der­schul­klas­se ist, wur­de von „4−5 aus­län­di­schen Jungs” an­ge­spro­chen, die Schwe­disch mit ei­nem Ak­zent spra­chen. Sie be­grapsch­ten sie nach­ein­an­der „an Or­ten, die sie nicht moch­te, wie ihr Ge­säß und ih­re Brüs­te.”
  • Als ein Mäd­chen auf ei­nen Zug war­te­te, wur­de sie von sechs Ju­gend­li­chen „aus­län­di­scher Her­kunft” im Al­ter von et­wa 15 – 17 um­zin­gelt. Sie stie­ßen sie und spra­chen ob­szön und droh­ten ihr auf Schwe­disch. Als der Zug kam, bra­chen sie den An­griff ab.
  • Ein Mäd­chen traf auf ei­ne Grup­pe von et­wa 10 Män­nern im Al­ter von et­wa 18 – 20. Vier der Män­ner pack­ten sie am Pull­over und hiel­ten sie am Arm fest, wäh­rend drei an­de­re ih­ren Kör­per und ih­re Brüs­te be­rühr­ten. Sie schrie um Hil­fe und ver­such­te, Wi­der­stand zu leis­ten, bet­tel­te sie an, auf­zu­hö­ren, oh­ne Er­folg. Ir­gend­wann schaf­te sie es, sich zu be­frei­en.
  • Ein Mäd­chen wur­de in ei­nem Zug mit Schimpf­wör­tern be­läs­tigt von ei­ner Grup­pe von neun Män­nern, et­wa 25 Jah­re alt, die ver­such­ten, ihr den Weg zu ver­sper­ren, als sie aus dem Zug stieg. Kei­ner der Män­ner sprach schwe­disch, sag­te das Op­fer in ih­rer An­zei­ge, „Viel­leicht stam­men sie aus Af­gha­ni­stan.”
  • Ein Mäd­chen wur­de im Zug von acht Män­nern, die gleich­zei­tig mit ihr ein­ge­stie­gen wa­ren, um­zin­gelt. Zwei der Män­ner be­gan­nen, ih­re Schen­kel zu be­rüh­ren und ih­re pri­va­ten Tei­le zu be­tas­ten. Sie nahm schließ­lich ei­ne Do­se Pfef­fer­spray her­vor und die An­grei­fer be­weg­ten sich von ihr weg. Al­le An­grei­fer wa­ren über 25 Jah­re alt und aus­län­di­scher Her­kunft.

Was se­xu­el­le Über­grif­fe in öf­fent­li­chen Schwimm­bä­dern be­trifft, stellt der Be­richt fest, dass im Jahr 2015 123 der­ar­ti­ge An­zei­gen ein­ge­gan­gen wa­ren. 86% der Tat­ver­däch­ti­gen wa­ren jün­ger als 20 Jah­re alt; die meis­ten wa­ren rund 15 – 16:

„In 80% der an­ge­zeig­ten Fäl­le aus öf­fent­li­chen Schwimm­bä­dern be­haup­te­ten die Tä­ter, oder wur­de fest­ge­stellt, dass sie aus­län­di­scher Her­kunft wa­ren. Die meis­ten hat­ten kei­ne schwe­di­sche So­zi­al­ver­si­che­rungs­num­mer und die An­zei­gen sag­ten, dass sie zu Grup­pen von asyl­su­chen­den Jun­gen ge­hör­ten.”

Die kla­ren und er­schre­cken­den Fak­ten des Po­li­zei­be­rich­tes ha­ben je­doch nicht den kleins­ten Ein­fluss auf die öf­fent­li­che De­bat­te in Schwe­den hin­ter­las­sen. Fe­mi­nis­tin­nen re­den im­mer noch von „Män­nern,” die se­xu­el­le Über­grif­fe be­ge­hen. Im Ja­nu­ar zum Bei­spiel schrieb Ka­ren Aus­tin, ehe­ma­li­ge Lei­te­rin ei­ner Re­gie­rungs­ar­beits­grup­pe über jun­ge Män­ner und Ge­walt, ei­nen Ar­ti­kel auf der Web­site für öf­fent­li­che De­bat­ten des schwe­di­schen Fern­se­hens dar­über, war­um Kul­tur und Re­li­gi­on (fast) kei­ne Be­deu­tung ha­ben, wenn es um se­xu­el­le Über­grif­fe geht.

„Ha­ben schwe­di­sche Män­ner ei­nen bes­se­ren Chro­mo­so­men­satz als al­le an­de­ren Män­ner der Welt?”, frag­te sie rhe­to­risch.

Bar­bro Sör­man, Vor­sit­zen­de der Links­par­tei in Stock­holm, schrieb An­fang Ju­li auf Twit­ter, dass es ei­gent­lich schlim­mer sei, wenn schwe­di­sche Män­ner ver­ge­wal­ti­gen, als wenn frem­de Män­ner es tun:

„Die schwe­di­schen Män­ner, die ver­ge­wal­ti­gen, tun es, ob­wohl sie mit der Gleich­stel­lung der Ge­schlech­ter auf­ge­wach­sen sind. Sie tref­fen ak­tiv ei­ne Wahl. Das ist schlim­mer IMO [mei­ner Mei­nung nach].”

Sör­man be­dau­er­te spä­ter ih­ren Tweet, be­stand aber dar­auf, dass schwe­di­sche Män­ner glei­cher­ma­ßen un­ter die Lu­pe ge­nom­men wer­den müs­sen:

„Sie müs­sen ge­nau hin­schau­en, was Sie da­zu bringt, sich nicht gleich zu ver­hal­ten und Miss­brauch zu be­ge­hen in un­se­rer Ge­sell­schaft, ob­wohl wir al­le gleich­wer­tig sind.”

Nach­dem der na­tio­na­le Po­li­zei­kom­mis­sär Dan Eli­as­son den Be­richt las, den er be­stellt hat­te, brach­te er am 28. Ju­ni ei­ne „Lö­sung”, die die Schwe­den auf­keu­chen liess: ein Arm­band mit den auf­ge­druck­ten Wor­ten „Don’t gro­pe” („nicht fum­meln”). Eli­as­son er­klär­te die In­itia­ti­ve, in­dem er sag­te:

„Die Po­li­zei nimmt se­xu­el­le Über­grif­fe sehr ernst, vor al­lem, wenn jun­ge Men­schen be­tei­ligt sind. Die­ses Ver­bre­chen ist na­tür­lich ex­trem wi­der­wär­tig, und die gan­ze Ge­sell­schaft muss zu­sam­men­hal­ten da­ge­gen. [Mit den Arm­bän­dern] kön­nen wir ein Licht auf die­ses The­ma wer­fen und die Be­trof­fe­nen er­mu­ti­gen, das Ver­bre­chen an­zu­zei­gen.”

Ein paar Ta­ge spä­ter stell­te sich her­aus, dass vie­le der Tä­ter, die Frau­en im Karl­stad Mu­sik­fes­ti­val „Put­te i par­ken” se­xu­ell at­ta­ckier­ten, das „nicht fum­meln” Arm­band tru­gen. Am Bra­val­la Fes­ti­val war es die glei­che Ge­schich­te. Li­sen An­dréas­son Flor­man, Ope­ra­ti­ons Ma­na­ge­rin für die Non-​Profit-​Organisation Night Shift (Natt­skif­tet), hat­te 50 Frei­wil­li­ge, die je­de Nacht das Ge­län­de des Bra­val­la Fes­ti­vals pa­trouil­lier­ten. Trotz die­ser Mass­nah­me wur­de Flor­man selbst an­ge­grif­fen. Sie sag­te der schwe­di­schen Nach­rich­ten­agen­tur TT, dass sie von drei Män­nern um­ringt wor­den sei, die sich „to­tal ekel­haft” be­nom­men hät­ten.

„Und die­se drei Män­ner hat­ten die­se ‚nicht fum­meln’ Arm­bän­der an. Es war völ­lig sur­re­al.”

Und so läuft es. Die se­xu­el­len Über­grif­fe auf den Musik-​Festivals die­ses Som­mers ka­men ei­ner nach dem an­de­ren. Vie­le Men­schen wa­ren da­her fas­sungs­los, zu er­fah­ren, dass die Or­ga­ni­sa­to­ren des Träs­tocks­fes­ti­va­len Mu­sik­fes­ti­vals in Skel­lef­teå ent­schie­den hat­ten, Gratis-​Busfahrten zum Fes­ti­val für die lo­ka­len „un­be­glei­te­ten Flücht­lings­kin­der” zu ar­ran­gie­ren.

Festival-​Chef Nils An­drén konn­te je­doch die Kri­tik ge­gen die Gratis-​Busse über­haupt nicht ver­ste­hen, und sag­te, dass das Mot­to des Fes­ti­vals „Zu­gäng­lich­keit” ist, und dass es für Neu­an­kömm­lin­ge teu­er schei­nen mag, ei­ne Bus­fahrt zum Fes­ti­val selbst zu be­zah­len. Ne­ben kos­ten­lo­sen Bus­fahr­ten bo­ten die Ver­an­stal­ter auch ge­druck­te Wer­be­pla­ka­te für das Fes­ti­val in Per­sisch, Ara­bisch und Ti­gri­nya. Sie be­haup­te­ten, sie sei­en „stolz dar­auf, das ers­te Musik-​Festival in Schwe­den zu sein, das ei­ne deut­li­che Stei­ge­rung der Neu­ein­wan­de­rer im Pu­bli­kum er­mu­tigt.”

Bis zum En­de des Träs­tocks­fes­ti­va­len zähl­te die Po­li­zei zwölf An­zei­gen von se­xu­el­len Über­grif­fen.

Die Po­li­zei schloß den Be­richt ab, in­dem sie ver­schie­de­ne Maß­nah­men vor­schlug, um se­xu­el­le Über­grif­fe von jun­gen Men­schen auf öf­fent­li­chen Ver­samm­lun­gen zu ver­hin­dern und zu un­ter­su­chen. Die Vor­schlä­ge wer­den hier kurz um­ris­sen:

  • Prä­ven­ti­ve Ar­beit durch si­tua­ti­ve Ver­bre­chens­prä­ven­ti­on.
  • Bau­en Sie ein star­kes Fun­da­ment für die Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen Ge­mein­den /​ Ver­an­stal­ter.
  • Im­ple­men­tie­ren Sie ein wie­der­hol­ba­res Mo­dell für die Zu­sam­men­ar­beit in Be­zug auf die Über­tra­gung von Ak­tio­nen und Ver­ant­wor­tung.
  • Di­rek­te Maß­nah­men nach Ursachen-​Analyse.
  • Eta­blie­rung „All­ge­mei­ner Kon­takt­zen­tren” bei öf­fent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen.
  • Füh­ren Sie früh­zei­tig ei­ne kor­rek­te Ana­ly­se der Si­tua­ti­on durch.
  • Un­ter­neh­men Sie die ers­ten Schrit­te in der Rich­tung, Tä­ter vor Ge­richt zu brin­gen, in­dem Sie Er­mitt­ler vor Ort ein­set­zen.
  • Recht­li­che Un­ter­su­chung, um zu prü­fen, ob neue kri­mi­nel­le Hand­lungs­wei­sen er­schwe­ren­de Um­stän­de dar­stel­len.

Nir­gends in dem Be­richt deu­ten die Er­mitt­ler dar­auf hin, dass die Po­li­ti­ker Schrit­te er­grei­fen soll­ten, um si­cher­zu­stel­len, dass Schwe­den we­ni­ger Asyl­be­wer­ber aus den Län­dern auf­nimmt, wo ta­har­rush gamea all­täg­lich ist. Of­fen­bar sol­len schwe­di­sche Mäd­chen und Frau­en da­mit le­ben ler­nen, be­tatscht und ver­ge­wal­tigt zu wer­den – oder den öf­fent­li­chen Raum gänz­lich zu ver­las­sen. Letz­te­res scheint ganz im Ein­klang mit dem, was das is­la­mi­sche Scharia-​Recht vor­schreibt.

In­grid Carl­qvist ist Jour­na­lis­tin und Au­to­rin aus Schwe­den, und ein Dis­tin­guis­hed Se­ni­or Fel­low des Gatestone In­sti­tu­tes.

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    Erst­ver­öf­fent­li­chung hier. Re­pro­duk­ti­on mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Gatestone In­sti­tuts.

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