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Die Angst der Eli­ten vor der Wahr­heit!

Ich glau­be an die Wahr­heit. Sie zu su­chen, nach ihr zu for­schen in und um uns, muß un­ser höchs­tes Ziel sein.
Da­mit die­nen wir vor al­lem dem Ges­tern und Heu­te.
Oh­ne Wahr­heit gibt es kei­ne Si­cher­heit und kei­nen Be­stand. Fürch­tet nicht, wenn die gan­ze Meu­te auf­schreit.
Denn nichts ist auf die­ser Welt so ge­h­aßt und ge­fürch­tet wie die Wahr­heit. Letz­ten En­des wird je­der Wi­der­stand ge­gen die Wahr­heit zu­sam­men­bre­chen wie die Nacht vor dem Tag.
„Theo­dor Fon­ta­ne, deut­scher Au­tor und Ver­tre­ter des Rea­lis­mus (1819−1898)”

Der Grund, war­um Men­schen zum Schwei­gen ge­bracht wer­den ist nicht, weil sie lü­gen, son­dern weil sie die Wahr­heit aus­spre­chen. Wenn Men­schen lü­gen, kön­nen ih­re ei­ge­nen Wor­te ge­gen sie an­ge­wen­det wer­den, doch wenn sie die Wahr­heit sa­gen, gibt es kein lo­gi­sches Ar­gu­ment, son­dern als Ge­gen­mit­tel nur die Ge­walt. Man weiß, wenn man die Wahr­heit ge­spro­chen hat, wenn man wü­tend de­nun­ziert und dif­fa­miert wird.

Rede- und Mei­nungs­frei­heit ein­zu­schrän­ken ist ei­ne Ver­zweif­lungs­tat. Es ist der letz­te Aus­weg, ein An­griff stil­ler Wut, und – in den meis­ten Fäl­len – ei­ne Be­lei­di­gung und Ab­kehr von den ge­sell­schaft­li­chen Nor­men. Men­schen, die mor­den, ha­ben ge­wöhn­lich nur für ei­nen Mo­ment ih­re Hem­mun­gen ver­lo­ren. Aber Men­schen die frei her­aus­spre­chen und ih­re Mei­nung pu­bli­zie­ren ha­ben sie für im­mer ver­lo­ren und sind da­her so ge­fähr­lich für das Sys­tem wie ein toll­wü­ti­ger Hund.

Da, wo die Wahr­heit un­ter­drückt wird, muß Wi­der­stand (Not­wehr) zur Pflicht wer­den. Im Nor­mal­fall je­den­falls, denn der im Sold ste­hen­den Jus­tiz ist es ge­lun­gen auch Recht, Ge­setz, Ver­fas­sung und Men­schen­rech­te au­ßer Kraft zu set­zen bzw. aus­zu­he­beln.

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