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Eu­ro­päi­sche Re­gie­run­gen ver­tei­di­gen Ter­ro­ris­ten vor is­rae­li­schen Ge­rich­ten

„Die eu­ro­päi­schen Re­gie­run­gen soll­ten auf­hö­ren, die Sou­ve­rä­ni­tät des Staa­tes Is­ra­el zu un­ter­gra­ben – je eher des­to bes­ser”, sagt ei­ne zio­nis­ti­sche Stu­den­ten­grup­pe.

United with Is­ra­el, 14.2.2017

Der pa­läs­ti­nen­si­sche Ter­ro­rist Kha­led Ko­ti­na vor Ge­richt. (Yo­na­tan Sindel/​Flash90)

Ein neu­er Be­richt von Im Tirt­zu, ei­ner zio­nis­ti­schen Stu­den­ten­grup­pe, ent­hüllt die In­dus­trie der aus­län­di­schen staat­lich fi­nan­zier­ten Jus­tiz­hil­fe, die pa­läs­ti­nen­si­sche Ter­ro­ris­ten in is­rae­li­schen Ge­rich­ten schützt.

Der Be­richt kon­zen­triert sich auf die NGO „Ha­Mo­ked: Zen­trum für die Ver­tei­di­gung des In­di­vi­du­ums”, die Dut­zen­de von Pe­ti­tio­nen an den Obers­ten Ge­richts­hof im Na­men von pa­läs­ti­nen­si­schen Ter­ro­ris­ten und ih­re Fa­mi­li­en ein­ge­reicht hat.

Der Be­richt un­ter­sucht die Ak­ti­vi­tä­ten von Ha­Mo­ked in den letz­ten zwei­ein­halb Jah­ren, wäh­rend der die NGO fast 60 Pe­ti­tio­nen an den Obers­ten Ge­richts­hof ein­ge­reicht hat im Na­men von 48 Fa­mi­li­en von Ter­ro­ris­ten, die ver­ant­wort­lich sind für die Er­mor­dung von 50 Is­rae­lis.

Im Tirt­zu sag­te, der Be­richt zie­le dar­auf ab, das öf­fent­li­che Be­wusst­sein zu er­hö­hen über das Phä­no­men der von aus­län­di­schen Re­gie­run­gen un­ter­stütz­ten NGOs, die auf das is­rae­li­sche Obers­te Ge­richt ein­wir­ken, um die is­rae­li­sche Po­li­tik zu ver­än­dern, ins­be­son­de­re im Hin­blick auf staat­lich sank­tio­nier­te Zer­stö­rung von Häu­sern von Ter­ro­ris­ten, was als Ab­schre­ckungs­mass­nah­me ge­gen den Ter­ro­ris­mus durch­ge­führt wird. Die Flut von Pe­ti­tio­nen, die am Obers­ten Ge­richts­hof ein­ge­reicht wer­den, be­hin­dert die Fä­hig­keit des IDF und des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums, zu ar­bei­ten.

Die­ses Ge­fühl war im Jahr 2016 von Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Avigdor Lie­ber­man wie­der­spie­gelt wor­den. „Der­zeit gibt es ei­nen ju­ris­ti­schen Zer­mür­bungs­krieg, der von in­ter­na­tio­na­len Gre­mi­en ge­führt und der von an­de­ren in­ter­na­tio­na­len Ele­men­ten fi­nan­ziert wird, ein­schließ­lich der eu­ro­päi­schen Län­der”, sag­te er.

Mil­lio­nen für die Ver­tei­di­gung von Ter­ro­ris­ten

Nach dem Be­richt er­hielt Ha­Mo­ked 2012 – 2016 über NIS 15.500.000 ($ 4.080.000) aus der Eu­ro­päi­schen Uni­on (EU), von den Ver­ein­ten Na­tio­nen (UNO) und 11 eu­ro­päi­schen Re­gie­run­gen: Bel­gi­en, Schwe­den, Schweiz, Dä­ne­mark, Hol­land, Finn­land, Frank­reich, Deutsch­land , Nor­we­gen, Spa­ni­en und Gross­britnni­en.

Dar­über hin­aus er­hielt Ha­Mo­ked im Jahr 2008 – 2012 fast NIS 3.000.000 ($ 790.000)) vom New Is­ra­el Fund und 2014 NIS 3.300.000 (# 870.000) von ei­ner pa­läs­ti­nen­si­schen Stif­tung mit Sitz in Ra­mal­lah.

Wäh­rend der jüngs­ten Ter­ror­wel­le pe­ti­tio­nier­te Ha­Mo­ked den Obers­ten Ge­richts­hof ge­gen den Ab­riss des Hau­ses der Mör­der des Ehe­paa­res Hen­kin, des Mör­ders von Ma­la­chi Ro­sen­feld, den Mör­dern von Dan­ny Go­nen, des Mör­ders von Yes­ha­y­a­hu Kris­hevs­ky, den Mör­dern von Aha­ron Banita-​Bennett and Nehemia La­vi, den Mör­dern von Ba­ruch Miz­rahi, den Mör­der des ame­ri­ka­ni­schen Tou­ris­ten Tay­lor Force, des Mör­ders von  Shlo­mit Krig­man, des Mör­ders von Ha­dar Co­hen, des Mör­ders von Hal­lel Ari­el, und des Mör­ders von Rab­bi Mi­ki Mark.

Ha­Mo­ked hat eben­so ei­ne Pe­ti­ti­on ein­ge­reicht ge­gen die Zer­stö­rung des Hau­ses der Ter­ro­ris­ten die die Teen­ager Ey­al Yif­rach, Gi­lad Shaar and Nafta­li Fran­kel in Gush Et­zi­on 2014 ent­führt und er­mor­det ha­ben, und der Ter­ro­ris­ten, die die Rab­bis Mos­he Twers­ky, Rab­bi Cal­man Le­vi­ne, Rab­bi Ary­eh Ku­pin­sky, Rab­bi Av­ra­ham Shmu­el Gold­berg, Chaim Rot­man und Zi­dan Saif in ei­nem an­griff auf die Syn­ago­gue in Har Nof, Je­ru­sa­lem, im Herbst 2014 er­mor­det ha­ben.

‘Zum zwei­ten Mal er­mor­det’

De­vor­ah Go­nen, die Mut­ter von Dan­ny Go­nen, die von ei­nem Ter­ro­ris­ten wäh­rend des Wan­derns in der Nä­he des Dor­fes Do­lev im Jahr 2015 er­mor­det wur­de, sag­te: „Wir füh­len uns, als ob un­se­re Lie­ben ein zwei­tes Mal er­mor­det wur­den. Das ist ein ge­fähr­li­cher Schnee­ball; Heu­te ver­tei­di­gen sie Ter­ro­ris­ten vor Ge­richt und ich fürch­te, dass der nächs­te Schritt noch ex­tre­mer sein wird. Es ist trau­rig, dass wir bit­ten müs­sen, die­se Ab­sur­di­tät zu be­en­den, in der ei­ne is­rae­li­sche Or­ga­ni­sa­ti­on die­je­ni­gen, die un­se­re Lie­ben er­mor­det ha­ben, ver­tei­digt und zu­wei­len recht­fer­tigt.”

Im Tirtzu-​Vorstandsvorsitzender Matan Pe­leg sag­te, dass die Er­geb­nis­se des Be­richts die Not­wen­dig­keit für das is­rae­li­sche Jus­tiz­sys­tem her­vor­he­ben, ei­nen neu­en An­satz im Um­gang mit po­li­ti­schen NGOs zu ver­ab­schie­den, die der Agen­da aus­län­di­scher Re­gie­run­gen die­nen.

„Die Jus­tiz muss ih­re Hal­tung ge­gen­über aus­län­di­schen staat­lich fi­nan­zier­ten Or­ga­ni­sa­tio­nen ver­schär­fen, die ih­re um­fang­rei­chen Bank­kon­ten nut­zen, um den Staat Is­ra­el zu schä­di­gen”, sag­te Pe­leg. „Die Er­hö­hung der Trans­pa­renz und die An­wen­dung ho­her Ge­richts­ge­büh­ren für die­se Or­ga­ni­sa­tio­nen, die al­lem An­schein nach als aus­län­di­sche Agen­ten auf­tre­ten am Obers­ten Ge­richt, sind nur ei­ni­ge der Maß­nah­men, die ge­trof­fen wer­den müs­sen, um das is­rae­li­sche Rechts­sys­tem zu schüt­zen.”

„Die eu­ro­päi­schen Re­gie­run­gen soll­ten auf­hö­ren, die Sou­ve­rä­ni­tät des Staa­tes Is­ra­el zu un­ter­gra­ben – je eher des­to bes­ser. Die Un­ter­stüt­zung der Ter­ro­ris­ten und ih­rer Fa­mi­li­en un­ter­stützt nicht nur den Ter­ror, son­dern stellt ei­ne ech­te Be­dro­hung für die De­mo­kra­tie dar „, schloss Pe­leg.

 

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  1. Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev

    […] (Po­li­ti­sches aus der Schweiz): – Eu­ro­päi­sche Re­gie­run­gen ver­tei­di­gen Ter­ro­ris­ten vor is­rae­li­schen Ge­rich­ten – An­ti­se­mi­tis­mus: Star­ren in die […]

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