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Grös­se­rer ter­ro­ris­ti­scher An­schlag auf Je­ru­sa­le­mer Rand­quar­tier von Grenz­schutz­po­li­zei ver­ei­telt

Ha­na Le­vi Ju­li­an, 4.7.2017, JewishPress.com

Fahr­zeug der Ter­ro­ris­ten am Mazmoria-​Übergang. 4. Ju­li 2017

Is­rae­li­sche Grenzschutz-​Polizeibeamte ver­hin­der­ten am Diens­tag Nach­mit­tag ei­nen töd­li­chen Ter­ror­an­schlag, nach­dem sie sechs ver­däch­tig aus­se­hen­de In­sas­sen in ei­nem Fahr­zeug be­ob­ach­tet hat­ten, das zum Mazmoria-​Kontrollpunkt am Ran­de von Süd-​Jerusalem kam, der zu Gush Et­zi­on führt.

Die vor­de­ren und hin­te­ren Kfz-​Kennzeichen auf dem Au­to stim­men nicht über­ein. Dar­über hin­aus hat­te der Fah­rer über­haupt kei­nen Aus­weis – we­der ei­ne grü­ne Pa­läs­ti­nen­si­sche Autonomie-​ID noch ei­ne is­rae­li­sche blaue Teudat-​Zehut-​Karte – und wei­ger­te sich, Fra­gen zu be­ant­wor­ten. Tat­säch­lich hat­te kei­ner der sechs In­sas­sen des Fahr­zeugs ei­ne ID da­bei.

An die­sem Punkt führ­te das Per­so­nal am Check­point ei­ne voll­stän­di­ge, gründ­li­che Durch­su­chung des Fahr­zeugs durch.

Aus­ein­an­der­ge­nom­me­nes und durch­such­tes Ter­ro­ris­ten­fahr­zeug am Mazmoria-​Übergang. 4. Ju­li 2017

Die Sol­da­ten ent­deck­ten ei­ne An­zahl Brand­bom­ben (Molotow-​Cocktails), zwei von ih­nen wa­ren be­reits für den Ein­satz vor­be­rei­tet – zwei im Au­to ver­steck­te Schock- (Betäubungs-) Gra­na­ten und ei­ne Ta­sche mit fünf schar­fen Mes­sern, was deut­lich mach­te, dass ei­ne grö­ße­re ter­ro­ris­ti­sche Ope­ra­ti­on im Gan­ge war.

Be­täu­bungs­gra­na­ten, Brand­bom­ben und Mes­ser, die im Ter­ro­ris­ten­au­to ge­fun­den wur­den. 4. Ju­li 2017

„Der Über­gang wur­de ge­schlos­sen, ein Pio­nier wur­de ge­ru­fen, und das Ge­biet wur­de bis zum En­de der Un­ter­su­chung ge­räumt”, sag­te ein Spre­cher der Je­ru­sa­le­mer Be­zirks­po­li­zei.

Die Möchtegern-​Terroristen, al­le­samt ara­bi­sche Ein­woh­ner der Pa­läs­ti­nen­si­schen Au­to­no­mie, wur­den al­le in Haft ge­nom­men und dem Si­cher­heits­per­so­nal zur Ver­neh­mung über­ge­ben.

„Wäh­rend der ers­ten Be­fra­gung ga­ben die Ver­däch­ti­gen zu, dass sie nach Je­ru­sa­lem ge­hen und ei­nen An­griff aus­füh­ren woll­ten”, sag­te der Po­li­zei­spre­cher.

„Es be­steht kein Zwei­fel dar­an, dass ein Ver­such un­ter­nom­men wur­de, ei­nen An­griff aus­zu­füh­ren, der erns­te Kon­se­quen­zen im Be­reich von Je­ru­sa­lem hät­te ha­ben kön­nen.

„Die Be­mü­hun­gen, Ter­ro­ris­ten zu fin­den, zu ver­hin­dern und zu ver­ei­teln, ih­re An­grif­fe aus­zu­füh­ren, wer­den in ganz Je­ru­sa­lem fort­ge­setzt, mit Schwer­punkt auf den Über­gän­gen rund um [die Haupt­stadt].

„Die Be­schlag­nah­me des Fahr­zeugs und die Ver­haf­tung der Ver­däch­ti­gen am Über­gang von Maz­mo­ria ist ei­ne zen­tra­le und zu­sätz­li­che Ebe­ne für die in­tel­li­gen­te ope­ra­ti­ve Tä­tig­keit, die zu je­der Zeit durch­ge­führt wird”, füg­te der Spre­cher hin­zu.

„Die Grenz­schutz­be­am­ten, die in der Um­ge­bung tä­tig sind, bie­ten ei­nen ent­schei­den­den Si­cher­heits­cor­don, um den Ein­tritt feind­li­cher Ele­men­te zu ver­hin­dern und die Si­cher­heit der Be­woh­ner zu ge­währ­leis­ten.”

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