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Die is­la­mi­sche Zu­kunft Europas

Guy Mil­liè­re, 5.9.2017, Gatestone Institute

  • Die eu­ro­päi­schen Staats- und Re­gie­rungs­chefs ak­zep­tier­ten die Um­wand­lung von Tei­len ih­rer Län­der in feind­li­che Ge­bie­te. Sie se­hen, dass ei­ne de­mo­gra­fi­sche Ka­ta­stro­phe statt­fin­det. Sie wis­sen, dass Eu­ro­pa in zwei oder drei Jahr­zehn­ten vom Is­lam re­giert wird.
  • Vor zehn Jah­ren be­schrieb der His­to­ri­ker Wal­ter La­queur, was er die „letz­ten Ta­ge Eu­ro­pas” nann­te, und sag­te, dass die eu­ro­päi­sche Zi­vi­li­sa­ti­on am ster­ben sei und dass nur al­te Denk­mä­ler und Mu­se­en über­le­ben wür­den. Sei­ne Dia­gno­se war zu op­ti­mis­tisch. Al­te Denk­mä­ler und Mu­se­en könn­ten in die Luft ge­sprengt wer­den. Schau­en Sie sich nur an, was die schwarz an­ge­zo­ge­nen An­hän­ger der „An­ti­fa” – ei­ner „an­ti­fa­schis­ti­schen” Be­we­gung, de­ren Ak­tio­nen to­tal fa­schis­tisch sind – mit Sta­tu­en in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten anstellen.

Der Ter­ror­an­schlag in Bar­ce­lo­na er­hielt die sel­be Re­ak­ti­on wie al­le gro­ßen Ter­ror­an­schlä­ge in Eu­ro­pa: Trä­nen, Ge­be­te, Blu­men, Ker­zen, Ted­dy­bä­ren und De­mons­tra­tio­nen un­ter dem Slo­gan „Is­lam be­deu­tet Frie­den”. Als sich die Men­schen ver­sam­mel­ten, um här­te­re Maß­nah­men ge­gen den wach­sen­den Ein­fluss des Is­la­mis­mus auf dem ge­sam­ten Kon­ti­nent zu for­dern, sa­hen sie sich ei­ner „an­ti­fa­schis­ti­schen” Kund­ge­bung ge­gen­über. Mus­li­me or­ga­ni­sier­ten ei­ne De­mons­tra­ti­on zur Ver­tei­di­gung des Is­lam; sie be­haup­te­ten, dass die in Spa­ni­en le­ben­den Mus­li­me die „Haupt­op­fer” des Ter­ro­ris­mus sei­en. Der Prä­si­dent des spa­ni­schen Ver­ban­des is­la­mi­scher Re­li­gi­ons­ge­mein­schaf­ten, Mounir Ben­jelloun El An­da­lous­si, sprach von ei­ner „Ver­schwö­rung ge­gen den Is­lam” und sag­te, Ter­ro­ris­ten sei­en „Werk­zeu­ge” des is­lam­feind­li­chen Has­ses. Die Bür­ger­meis­te­rin von Bar­ce­lo­na, Ada Co­lau, wein­te vor den Ka­me­ras und sag­te, dass ih­re Stadt ei­ne „of­fe­ne Stadt” für al­le Ein­wan­de­rer blei­ben wer­de. Der Gou­ver­neur von Ka­ta­lo­ni­en, Carles Pu­ig­de­mont, be­nutz­te fast die­sel­be Spra­che. Der kon­ser­va­ti­ve spa­ni­sche Pre­mier­mi­nis­ter Ma­ria­no Ra­joy war der ein­zi­ge, der den Dschihad-​Terrorismus beim Na­men zu nen­nen wag­te. Fast al­le eu­ro­päi­schen Jour­na­lis­ten sag­ten, Ra­joys Wor­te sei­en zu hart.

Anti-​Terror-​Spezialisten, die im Fern­se­hen in­ter­viewt wur­den, sag­ten, dass die An­schlä­ge, die auf dem ge­sam­ten Kon­ti­nent in im­mer ra­sche­rer Ab­fol­ge aus­ge­führt wer­den, im­mer töd­li­cher wer­den. Sie hiel­ten fest, dass der ur­sprüng­li­che Plan der Dschi­ha­dis­ten von Bar­ce­lo­na dar­in be­stand, die Ka­the­dra­le Sagra­da Famí­lia zu zer­stö­ren und Tau­sen­de von Men­schen zu tö­ten. Die Spe­zia­lis­ten plap­per­ten nach, dass die Eu­ro­pä­er nur ler­nen müs­sen, mit der Be­dro­hung durch ein weit ver­brei­te­tes Ge­met­zel zu le­ben. Sie bo­ten kei­ne Lö­sun­gen an. Wie­der ein­mal sag­ten vie­le, dass Ter­ro­ris­ten nicht wirk­lich Mus­li­me sei­en – und dass die An­schlä­ge „nichts mit dem Is­lam zu tun hätten”.Die eu­ro­päi­schen Mainstream-​Zeitungen, die das Grau­en noch ein­mal schil­der­ten, such­ten nach Er­klä­run­gen für das, was sie im­mer wie­der als „un­er­klär­lich” be­zeich­ne­ten. Die füh­ren­de spa­ni­sche Ta­ges­zei­tung El Pais schrieb in ei­nem Leit­ar­ti­kel, die „Ra­di­ka­li­sie­rung” sei die bit­te­re Frucht der „Aus­gren­zung” be­stimm­ter „Ge­mein­schaf­ten” und füg­te hin­zu, die Ant­wort sei „mehr so­zia­le Ge­rech­tig­keit”. In Frank­reich schlug Le Mon­de vor, dass Ter­ro­ris­ten „Hass schü­ren” wol­len, und be­ton­te, dass die Eu­ro­pä­er „Vor­ur­tei­le” ver­mei­den müss­ten. In Groß­bri­tan­ni­en er­klär­te The Te­le­graph, dass „Kil­ler den Wes­ten an­grei­fen, weil der Wes­ten der Wes­ten ist; nicht we­gen dem, was er tut” – doch er sprach von „Mör­dern”, nicht von „Ter­ro­ris­ten” oder „Is­la­mis­ten”.

Vie­le Füh­rer west­eu­ro­päi­scher Län­der be­trach­ten den is­la­mi­schen Ter­ro­ris­mus als ei­ne Tat­sa­che des Le­bens, an die sich die Eu­ro­pä­er ge­wöh­nen müs­sen – als ei­ne Art Ano­ma­lie, die nichts mit dem Is­lam zu tun hat. Oft­mals mei­den sie es, über­haupt von „Ter­ro­ris­mus” zu spre­chen. Nach dem An­schlag in Bar­ce­lo­na hat Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel kurz vor­wurfs­voll von ei­nem „wi­der­wär­ti­gen” Er­eig­nis ge­spro­chen. Sie drück­te „So­li­da­ri­tät” mit dem spa­ni­schen Volk aus und ging dann wei­ter. Der fran­zö­si­sche Prä­si­dent Em­ma­nu­el Ma­cron twit­ter­te ei­ne Bot­schaft des Bei­leids und sprach von ei­nem „tra­gi­schen Angriff”.

In ganz Eu­ro­pa wer­den Aus­drucks­for­men von Wut ge­wis­sen­haft an den Rand ge­drängt. Auf­ru­fe zur Mo­bi­li­sie­rung oder zu ei­ner ernst­haf­ten Än­de­rung der Ein­wan­de­rungs­po­li­tik kom­men nur von Po­li­ti­kern, die ver­ächt­lich als „po­pu­lis­tisch” be­zeich­net werden.

Schon die kleins­te Kri­tik am Is­lam ruft fast ein­hel­li­ge Em­pö­rung her­vor. In West­eu­ro­pa wer­den Bü­cher über den Is­lam, die weit ver­brei­tet sind, von Men­schen, die der Mus­lim­bru­der­schaft Na­he ste­hen, ge­schrie­ben, wie zum Bei­spiel Ta­riq Ra­ma­dan. Es gibt auch Bü­cher, die „po­li­tisch in­kor­rekt” sind, aber un­ter dem La­den­tisch als Schmug­gel­wa­re ver­kauft wer­den. Is­la­mi­sche Buch­hand­lun­gen ver­kau­fen Bro­schü­ren, die zu Ge­walt auf­ru­fen, oh­ne zu ver­ber­gen, was sie tun. Dut­zen­de Ima­me, ähn­lich wie Ab­del­baki Es Sat­ty, der mut­maß­li­che Draht­zie­her des An­schlags in Bar­ce­lo­na, pre­di­gen wei­ter­hin un­ge­straft; wenn sie ver­haf­tet wer­den, wer­den sie rasch freigelassen.

Es herrscht Un­ter­wer­fung. Über­all wird da­von ge­re­det, dass die Eu­ro­pä­er trotz zu­neh­men­der Be­dro­hun­gen ihr Le­ben so nor­mal wie mög­lich le­ben müs­sen. Doch die Eu­ro­pä­er se­hen, wel­che Be­dro­hun­gen es gibt. Sie se­hen, dass das Le­ben weit ent­fernt von nor­mal ist. Sie se­hen Po­li­zis­ten und Sol­da­ten auf den Stra­ßen, wu­chern­de Si­cher­heits­kon­trol­len, stren­ge Kon­trol­len am Ein­gang von Thea­tern und Ge­schäf­ten. Sie se­hen über­all Un­si­cher­heit. Sie sol­len die Quel­le der Dro­hun­gen igno­rie­ren, aber sie ken­nen die Quel­le. Sie be­haup­ten, sie ha­ben kei­ne Angst. Tau­sen­de in Bar­ce­lo­na schrien: „No tinc por” („Wir ha­ben kei­ne Angst”). Sie ha­ben so­gar Todesangst.

Um­fra­gen zei­gen, dass die Eu­ro­pä­er pes­si­mis­tisch sind und glau­ben, dass die Zu­kunft düs­ter aus­fal­len wird. Die Um­fra­gen zei­gen auch, dass die Eu­ro­pä­er kein Ver­trau­en mehr in die­je­ni­gen ha­ben, die sie re­gie­ren, aber das Ge­fühl ha­ben, ih­nen bleibt kei­ne an­de­re Wahl.

Die­se Ver­än­de­rung in ih­rem Le­ben hat sich in so kur­zer Zeit voll­zo­gen, in we­ni­ger als ei­nem hal­ben Jahr­hun­dert. Frü­her gab es in West­eu­ro­pa nur we­ni­ge Tau­send Mus­li­me, meist zu­ge­wan­der­te Ar­bei­ter aus ehe­ma­li­gen eu­ro­päi­schen Ko­lo­ni­en. Sie soll­ten vor­über­ge­hend in Eu­ro­pa sein, al­so wur­den sie nie ge­be­ten, sich zu integrieren.

Sie zähl­ten bald Hun­dert­tau­sen­de, dann Mil­lio­nen. Ih­re An­we­sen­heit wur­de dau­er­haft. Vie­le wur­den Bür­ger. Sie zu bit­ten, sich zu in­te­grie­ren, wur­de un­denk­bar: Die meis­ten schie­nen sich pri­mär für Mus­li­me zu halten.

Die eu­ro­päi­schen Staats- und Re­gie­rungs­chefs ha­ben auf­ge­ge­ben, ih­re ei­ge­ne Zi­vi­li­sa­ti­on zu ver­tei­di­gen. Sie schlüpf­ten in die Be­haup­tung, dass al­le Kul­tu­ren gleich an­zu­se­hen sei­en. Sie schei­nen auf­ge­ge­ben zu haben.

Die Lehr­plä­ne der Schu­len wur­den ge­än­dert. Kin­dern wur­de bei­ge­bracht, dass Eu­ro­pa und der Wes­ten die mus­li­mi­sche Welt ge­plün­dert hat­ten – nicht, dass die Mus­li­me tat­säch­lich das christlich-​byzantinische Reich, Nord­afri­ka und den Na­hen Os­ten, den größ­ten Teil Ost­eu­ro­pas, Grie­chen­land, Nord­zy­pern und Spa­ni­en er­obert und be­setzt hat­ten. Den Kin­dern wur­de bei­ge­bracht, dass die is­la­mi­sche Zi­vi­li­sa­ti­on präch­tig und üp­pig ge­we­sen sei, be­vor sie an­geb­lich von der Ko­lo­nia­li­sie­rung ver­wüs­tet wurde.

Wohl­fahrts­staa­ten, die in der Nach­kriegs­zeit ge­grün­det wur­den, be­gan­nen ei­ne gro­ße Un­ter­schicht von Men­schen zu schaf­fen, die per­ma­nent in Ab­hän­gig­keit ge­fan­gen wa­ren, ge­ra­de als sich die Zahl der Mus­li­me in Eu­ro­pa verdoppelte.

So­zi­al­woh­nungs­vier­tel wa­ren plötz­lich mus­li­mi­sche Vier­tel. Der An­stieg der Mas­sen­ar­beits­lo­sig­keit, von der vor al­lem we­ni­ger qua­li­fi­zier­te Ar­beits­kräf­te be­trof­fen sind, ver­wan­del­te mus­li­mi­sche Vier­tel in Massenarbeitslosigkeitsviertel.

Die Gemeinde-​Organisatoren ka­men, um den ar­beits­lo­sen Mus­li­men mit­zu­tei­len, dass die Eu­ro­pä­er, nach­dem sie an­geb­lich ih­re Her­kunfts­län­der ge­plün­dert hat­ten, mus­li­mi­sche Ar­bei­ter für den Wie­der­auf­bau Eu­ro­pas ein­ge­setzt hat­ten und sie nun als nutz­lo­se Uten­si­li­en behandelten.

Das Ver­bre­chen schlug Wur­zeln. Mus­li­mi­sche Vier­tel wur­den zu Hoch­kri­mi­na­li­täts­vier­teln.

Ex­tre­mis­ti­sche mus­li­mi­sche Pre­di­ger ka­men; sie be­stärk­ten den Hass auf Eu­ro­pa. Sie sag­ten, dass Mus­li­me sich dar­an er­in­nern müss­ten, wer sie sind; dass der Is­lam sich rä­chen müs­se. Sie er­klär­ten jun­gen, in­haf­tier­ten mus­li­mi­schen Kri­mi­nel­len, dass Ge­walt für ei­nen gu­ten Zweck ein­ge­setzt wer­den kön­ne: den Dschihad.

Die Po­li­zei wur­de an­ge­wie­sen, nicht ein­zu­grei­fen, um die Span­nun­gen nicht zu ver­schlim­mern. Hoch­kri­mi­nel­le Ge­bie­te wur­den zu No-​Go-​Zonen, Brut­stät­ten für die Re­kru­tie­rung is­la­mi­scher Ter­ro­ris­ten.

Die eu­ro­päi­schen Staats- und Re­gie­rungs­chefs ak­zep­tier­ten die Um­wand­lung von Tei­len ih­rer Län­der in feind­li­che Gebiete.

Un­ru­hen fan­den statt; die Füh­rer mach­ten noch mehr Zu­ge­ständ­nis­se. Sie ha­ben Ge­set­ze ver­ab­schie­det, die die Mei­nungs­frei­heit ein­schrän­ken.

Als der is­la­mis­ti­sche Ter­ro­ris­mus Eu­ro­pa zum ers­ten Mal traf, wuss­ten sei­ne Füh­rer nicht, was sie tun soll­ten. Sie wis­sen im­mer noch nicht, was sie tun sol­len. Sie sind Ge­fan­ge­ne ei­ner von ih­nen ge­schaf­fe­nen Si­tua­ti­on und kön­nen sie nicht mehr kon­trol­lie­ren. Sie schei­nen sich hilf­los zu fühlen.

Sie kön­nen den Is­lam nicht an­schul­di­gen: Die von ih­nen ver­ab­schie­de­ten Ge­set­ze ma­chen das il­le­gal. In den meis­ten eu­ro­päi­schen Län­dern wird selbst die In­fra­ge­stel­lung des Is­lam als „Is­la­mo­pho­bie” ge­brand­markt. Es kommt zu ho­hen Geld­stra­fen, wenn nicht zu Ge­richts­ver­fah­ren oder Haft­stra­fen (wie bei Lars Hede­gaard, Eli­sa­beth Sabaditsch-​Wolff, Ge­ert Wil­ders oder Ge­or­ge Ben­sous­san). Sie kön­nen in No-​Go-​Zonen nicht wie­der für Ord­nung und Recht sor­gen: Das wür­de ein Ein­grei­fen der Ar­mee und An­wen­dung des Kriegs­rechts er­for­dern. Sie kön­nen nicht die von je­nen Par­tei­en vor­ge­schla­ge­nen Lö­sun­gen an­neh­men, die sie an den Rand des eu­ro­päi­schen po­li­ti­schen Le­bens in die Op­po­si­ti­on ge­sto­ßen haben.

Sie kön­nen nicht ein­mal ih­re Gren­zen schlie­ßen, die 1995 mit dem Schen­ge­ner Ab­kom­men ab­ge­schafft wur­den. Ei­ne Wie­der­ein­füh­rung der Grenz­kon­trol­len wä­re kost­spie­lig und wür­de Zeit in An­spruch nehmen.

Die eu­ro­päi­schen Staats- und Re­gie­rungs­chefs schei­nen we­der den Wil­len noch die Mit­tel zu ha­ben, sich ge­gen die ein­tref­fen­den Wel­len von Mil­lio­nen mus­li­mi­scher Mi­gran­ten aus Afri­ka und dem Na­hen Os­ten zu weh­ren. Sie wis­sen, dass sich Ter­ro­ris­ten un­ter den Mi­gran­ten ver­ste­cken, aber sie über­prü­fen sie noch im­mer nicht. Statt­des­sen grei­fen sie zu Aus­flüch­ten und Lü­gen. Sie schaf­fen „De­ra­di­ka­li­sie­rungs”-Pro­gram­me, die nicht funk­tio­nie­ren: Die „Ra­di­ka­len”, so scheint es, wol­len nicht „de­ra­di­ka­li­siert” werden.

Die eu­ro­päi­schen Staats- und Re­gie­rungs­chefs ver­su­chen, Ra­di­ka­li­sie­rung „als Sym­ptom ei­ner psy­chi­schen Krank­heit” zu de­fi­nie­ren; sie den­ken dar­über nach, Psych­ia­ter zu bit­ten, das Cha­os auf­zu­klä­ren. Dann spre­chen sie da­von, ei­nen „eu­ro­päi­schen Is­lam” zu schaf­fen, der völ­lig an­ders ist als der Is­lam an­ders­wo auf der Welt. Wie Ada Co­lau und Carles Pu­ig­de­mont in Bar­ce­lo­na: Sie sa­gen, dass sie ho­he Prin­zi­pi­en ha­ben und dass Bar­ce­lo­na für Im­mi­gran­ten „of­fen” blei­ben wird. An­ge­la Mer­kel wei­gert sich, die Kon­se­quen­zen ih­rer Po­li­tik, un­zäh­li­ge Mi­gran­ten zu im­por­tie­ren, zu tra­gen. Sie ta­delt Län­der in Mit­tel­eu­ro­pa, die sich wei­gern, ih­re Po­li­tik zu übernehmen.

Die eu­ro­päi­schen Staats- und Re­gie­rungs­chefs se­hen, dass ei­ne de­mo­gra­fi­sche Ka­ta­stro­phe statt­fin­det. Sie wis­sen, dass Eu­ro­pa in zwei oder drei Jahr­zehn­ten vom Is­lam re­giert wird. Sie ver­su­chen, nicht-​muslimische Be­völ­ke­rungs­grup­pen mit Träu­men über ei­ne idyl­li­sche Zu­kunft zu be­täu­ben, die nie­mals exis­tie­ren wird. Sie sa­gen, dass Eu­ro­pa ler­nen muss, mit dem Ter­ro­ris­mus zu le­ben, dass es nichts gibt, was ir­gend­je­mand da­ge­gen tun kann.

Aber es gibt vie­les, das sie tun kön­nen; sie wol­len es bloß nicht – es könn­te sie mos­le­mi­sche Stim­men kosten.

Winston Chur­chill sag­te zu Ne­vil­le Cham­ber­lain: „Sie hat­ten die Wahl zwi­schen Krieg und Schan­de. Sie ha­ben Schan­de ge­wählt, Sie wer­den Krieg ha­ben.” Das­sel­be gilt auch heute.

Vor zehn Jah­ren be­schrieb der His­to­ri­ker Wal­ter La­queur, was er die „letz­ten Ta­ge Eu­ro­pas” nann­te, und sag­te, dass die eu­ro­päi­sche Zi­vi­li­sa­ti­on ster­ben wer­de und dass nur al­te Denk­mä­ler und Mu­se­en über­le­ben wür­den. Sei­ne Dia­gno­se war zu op­ti­mis­tisch. Al­te Denk­mä­ler und Mu­se­en könn­ten in die Luft ge­sprengt wer­den. Schau­en Sie sich nur an, was die schwarz an­ge­zo­ge­nen An­hän­ger der „An­ti­fa” – ei­ner „an­ti­fa­schis­ti­schen” Be­we­gung, de­ren Ak­tio­nen to­tal fa­schis­tisch sind – mit Sta­tu­en in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten an­stel­len.

Die Ka­the­dra­le Sagra­da Famí­lia in Bar­ce­lo­na wur­de nur durch die Un­ge­schick­lich­keit ei­nes Ter­ro­ris­ten ver­schont, der nicht wuss­te, wie man mit Spreng­stoff um­geht. An­de­re Or­te ha­ben viel­leicht nicht so viel Glück.

Der Tod Eu­ro­pas wird mit Si­cher­heit ge­walt­tä­tig und schmerz­haft sein: Nie­mand scheint ge­willt, ihn auf­zu­hal­ten. Die Wäh­ler könn­ten es im­mer noch, aber sie wer­den es jetzt tun müs­sen, schnell, be­vor es zu spät ist.

Dr. Guy Mil­liè­re, ein Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät von Pa­ris, ist der Au­tor von 27 Bü­chern über Frank­reich und Europa.


Erst­ver­öf­fent­li­chung hier. Re­pro­duk­ti­on mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Gatestone Instituts.

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