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Politisches & Wissenswertes

Über den Israel/Palästina-Konflikt, die arabisch-islamische Welt und weitere interessante Themen

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Die Hierarchie der genehmen Opfer

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 15. Juni 2026 von Martin19. Juni 2026

Pierre Rehov, 9. Juni 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Der Mord an Henry Nowak stützte nicht das herrschende Narrativ. Er widersprach ihm. Dieser Widerspruch erklärt – weit mehr als jedes Versagen der Polizeiarbeit – warum der eine Todesfall eine globale Bewegung herbeirief, während der andere rasch als Unannehmlichkeit zu den Akten gelegt wird.
  • Wie kommt es, dass ausgebildete Polizeibeamte, die über einem auf dem Bürgersteig verblutenden Jungen stehen, unfähig werden, zu sehen, was direkt vor ihnen liegt?
  • Unter anderem Sigmund Freud und Stanley Milgram haben festgestellt, wie bereitwillig sich ganz normale Menschen einer Autorität fügen, die sie von ihrer Verantwortung entbindet. Die Lehre daraus war nie, dass Monster unter uns wandeln. Sie lautete, dass der Instinkt, sich anzupassen, dazuzugehören und der Strafe zu entgehen, die jenen droht, die aus der Reihe tanzen, selbst das Zeugnis der eigenen Augen außer Kraft setzen kann.
  • Wenn die Angst vor dem Wort „Rassist“ so groß wird, dass sie den Blick auf einen sterbenden Mann auf dem Boden verdeckt, dann ist die Moral selbst ausgehöhlt worden. Es muss kein Befehl mehr erteilt werden; die Reaktion wird zum Reflex. Nach Jahren des Trainings und disziplinarischer Präzedenzfälle kann eine Karriere durch eine einzige Anschuldigung beendet werden. Es ist sicherer, an einem weißen Opfer zu zweifeln, als die Beschuldigung zu riskieren, die die eigene Existenz vernichten kann.
  • Dieses Versagen, sich an der faktenbasierten Realität zu orientieren, sollte jeden beunruhigen, dem eine freie Gesellschaft wichtig ist – weit mehr als jede Frage nach den privaten Überzeugungen der beteiligten Beamten. Die Gefahr besteht nicht darin, dass Polizisten geheime Vorurteile in die eine oder andere Richtung hegen. Sie besteht darin, dass eine ganze Kultur darauf abgerichtet wurde, jedes Ereignis durch einen ideologischen Filter zu jagen, bevor sie die Fakten konsultiert. So wird die Realität verhandelbar, und ein Junge kann flehen, dass er niedergestochen wurde, während die Männer, die zu seinem Schutz eingeschworen sind, auf der bloßen Basis des Wortes seines Angreifers beschließen, dass dem nicht so sei.
  • Der Mord an Nowak erzählt die „falsche“ Geschichte. Er erzählt von einem weißen Opfer, einem nicht-weißen Angreifer, der den Vorwurf des Rassismus als Waffe einsetzte, und einer Polizei, die genau von jener Angst gelähmt war, die diese Anschuldigung ausnutzen sollte.
  • Eine Zivilisation, die ihr Mitgefühl inzwischen nach politischem Nutzen kalibriert und die Entscheidung darüber, wessen Leiden zählt, davon abhängig macht, ob es dem vorherrschenden Glaubensbekenntnis schmeichelt, hat bereits begonnen, von innen heraus zu verfaulen.
  • Die Wissenschaftler, die nach 1945 die Konformität untersuchten, hinterließen eine Warnung: Die größte Bedrohung für die menschliche Vernunft ist nicht der offene Hass. Es ist das Verlangen, innerhalb der Linien der erlaubten Meinung zu bleiben, um sich den Preis zu ersparen, den das klare Sehen fordert.

Der Mord an Nowak erzählt die „falsche“ Geschichte. Er erzählt von einem weißen Opfer, einem nicht-weißen Angreifer, der den Vorwurf des Rassismus als Waffe einsetzte, und einer Polizei, die genau von jener Angst gelähmt war, die diese Anschuldigung ausnutzen sollte. Wenn die Angst vor dem Wort „Rassist“ so groß wird, dass sie den Blick auf einen sterbenden Mann auf dem Boden verdeckt, dann ist die Moral selbst ausgehöhlt worden. Im Bild: Henry Nowak auf Überwachungskameras, wie er vier Stunden vor seinem Tod weggeht, um den Pub zu besuchen. (Foto: CCTV, gemeinfrei, via Wikimedia Commons).

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Veröffentlicht unter Beiträge,Gatestone Institute

Palästinensische Führer lehnen Israels Existenzrecht weiterhin ab

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 28. Mai 2026 von Martin28. Mai 2026

Khaled Abu Toameh, 14. Mai 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Das „Recht auf Rückkehr“ für Flüchtlinge bleibt „eine historische Konstante, die durch den Lauf der Zeit nicht verwirkt werden kann“. — Wasel Abu Yousef, Mitglied des PLO-Exekutivkomitees, wafa.ps, 12. Mai 2026.
  • Wenn palästinensische Führer vom „Recht auf Rückkehr“ sprechen, meinen sie damit nicht die Wiederansiedlung von Flüchtlingen in einem künftigen palästinensischen Staat im Westjordanland oder im Gazastreifen. Das eigentliche Ziel besteht darin, Israel mit Millionen von Palästinensern zu überschwemmen und die Juden im eigenen Land in eine Minderheit zu verwandeln.
  • Diese Forderung widerspricht fundamental der Idee einer „Zwei-Staaten-Lösung“. Unter einer echten „Zwei-Staaten-Lösung“ würden die Palästinenser ihren eigenen unabhängigen Staat an der Seite Israels errichten. Doch die palästinensische Führung sagt im Wesentlichen, dass sie nicht nur einen palästinensischen Staat will, sondern auch die demografische Vernichtung Israels durch Massenmigration.
  • Wie kann eine Führung, die Israels Gründung als „Katastrophe“ zelebriert, es mit dem Frieden ernst meinen? Wie können Führer, die weiterhin das Trugbild eines „Rechts auf Rückkehr“ propagieren, von sich behaupten, sie würden die Koexistenz unterstützen? Wie kann die internationale Gemeinschaft echte Reformen erwarten, während die palästinensische Führung ihr Volk weiterhin mit Narrativen der Ablehnung und der Opferrolle indoktriniert?
  • Oder erwartet die internationale Gemeinschaft gar keine Reformen und hofft insgeheim, dass die Palästinenser das „Judenproblem“ für sie erledigen, ohne dass sie sich selbst die Hände schmutzig machen müssen?
  • Die Regierung Trump und die westlichen Geberländer sollten sehr genau auf die Signale achten, die aus Ramallah kommen. Das Problem sind nicht nur die Hamas oder der Palästinensische Islamische Dschihad. Das Problem sitzt weitaus tiefer und ist weitaus weiter verbreitet.
  • Selbst die vermeintlich „moderaten“ Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde fördern weiterhin Narrative, die Israels Existenz auslöschen und die historischen Rechte der Juden leugnen.
  • Solange dieses Narrativ die palästinensische politische Kultur dominiert, wird ein Frieden unmöglich bleiben.

Wenn palästinensische Führer vom „Recht auf Rückkehr“ sprechen, meinen sie damit nicht die Wiederansiedlung von Flüchtlingen in einem künftigen palästinensischen Staat im Westjordanland oder im Gazastreifen. Das eigentliche Ziel besteht darin, Israel mit Millionen von Palästinensern zu überschwemmen und die Juden im eigenen Land in eine Minderheit zu verwandeln. Im Bild: Protestmarsch in London vom 10. Oktober 2022, wo Flaggen geschwenkt und „Schlüssel der Rückkehr“ herumgetragen und Parolen wie „Wir erleben jeden Tag eine neue Nakba“ und „Wir werden das Recht auf Rückkehr niemals vergessen“ skandiert werden. (Foto: Alisdare Hickson aus Woolwich, UK, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons)

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Veröffentlicht unter Beiträge,Gatestone Institute

Die UNO ist schon länger böse, als Sie denken

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 17. Mai 2026 von Martin17. Mai 2026

Uri Kurlianchik, 10. Februar 2026, Substack
aus dem Englischen von Martin Christen

Der Gaza-Krieg erinnert mich an den Vietnamkrieg, aber nicht so, wie du denkst.

Israel ist nicht Amerika. Es ist Vietnam. Gaza ist auch nicht Amerika. Es ist Kambodscha.

Okay, mein erster Satz war etwas irreführend. Ich spreche nicht vom Vietnamkrieg, sondern vom Kambodschanisch-Vietnamesischen Krieg. Wohl der am meisten gerechtfertigte Krieg des 20. Jahrhunderts.

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Veröffentlicht unter Beiträge,Humanitärer Wahnsinn

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben den Iran angegriffen

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 14. Mai 2026 von Martin14. Mai 2026

M.A. Rothman, 13. Mai 2026, Facebook
aus dem Englischen von Martin Christen

Das Wall Street Journal hat berichtet, dass die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) heimlich die iranische Ölraffinerie auf der Insel Lavan angegriffen haben – und zwar in direkter Abstimmung mit Israel. Damit hat sich erstmals ein sunnitischer Golfstaat aktiv an militärischen Operationen gegen Teheran beteiligt.

Symbolbild eines Industriebrandes von Jean-Etienne Minh-Duy Poirrier, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Laut den Berichten von WSJ und Bloomberg:

Die VAE haben auf iranische Angriffe auf ihr Territorium reagiert, indem sie Iran mehrfach selbst angriffen – sowohl vor als auch nach dem Waffenstillstand vom 8. April – und dabei direkt mit Israel koordinierten, während beide Länder ihre sicherheitspolitische Zusammenarbeit vertiefen.

Ein Angriff sei eine mit Israel koordinierte Reaktion auf einen iranischen Raketenangriff auf die Borouge‑Petrochemieanlage in Abu Dhabi gewesen. Ein weiterer Angriff habe Anfang April die Ölraffinerie auf Irans Insel Lavan getroffen, etwa zu dem Zeitpunkt, als Präsident Trump einen Waffenstillstand ankündigte.

Die Berichte deuten darauf hin, dass das Netzwerk der Abraham‑Abkommen inzwischen nicht mehr nur diplomatisch, sondern operativ‑militärisch funktioniert. Nach Angaben von JNS soll auch Saudi‑Arabien an der geheimen Einsatzkoalition beteiligt gewesen sein.

Iran nimmt in seiner Kriegsrhetorik zunehmend Infrastruktur der VAE ins Visier – offenbar, weil das Sicherheitsabkommen zwischen den VAE und Israel inzwischen eine militärische Realität geschaffen hat, die die EU in ihrer politischen Kommunikation weiterhin nicht klar anerkennt.

Wenn eine sunnitische Golfmonarchie direkt mit Israel koordiniert, um iranische Öl‑Infrastruktur zu bombardieren, während die EU noch Positionspapiere schreibt, dann sind die Abraham‑Abkommen faktisch kein reines Friedensabkommen mehr – sondern ein funktionierendes Verteidigungsbündnis gegen Teheran.

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Erdogans Türkei: Das NATO-Mitglied, das Terrorismus sponsert

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 12. Mai 2026 von Martin25. Mai 2026

Khaled Abu Toameh, 11. Mai 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Neue Enthüllungen aus israelischen Sicherheitsermittlungen haben jegliche Illusion zerstört, die Beziehungen der Türkei zur Hamas beschränkten sich auf „politische Unterstützung“ oder „diplomatisches Engagement“. Die Beweislage deutet zunehmend auf eine weitaus alarmierendere Situation hin: Die Türkei hat sich zu einem zentralen operativen, logistischen und finanziellen Drehkreuz für die globale Terrorinfrastruktur der Hamas entwickelt.
  • Staaten, die Terrorismus ermöglichen, können nicht gleichzeitig als unverzichtbare Partner im Kampf gegen den Terrorismus gelten.
  • Indem Ankara Hamas-Mitgliedern die Entwicklung von Drohnenfähigkeiten auf türkischem Boden gestattet, bereitet es gezielt Terroristen auf zukünftige Kriege gegen Israel vor.
  • Die Türkei beherbergt nicht nur Hamas-Funktionäre, sondern fördert bewusst die nächste Generation von Hamas-Terroristen und sorgt dafür, dass sich die geografische Reichweite der iranischen Dschihadistenachse weiter ausdehnt.
  • Die zentrale finanzielle Rolle der Türkei ist besonders bedeutsam, da sie der Hamas über das Territorium eines NATO-Mitgliedstaates Zugang zum internationalen Finanzsystem ermöglicht. Diese Realität sollte sowohl Washington als auch die europäischen Hauptstädte zutiefst beunruhigen.
  • Ideologisch – wie auch militärisch und finanziell – hat Erdoğan die Hamas-Führung offen unterstützt. Er weigerte sich wiederholt, die Gruppe als Terrororganisation einzustufen und bezeichnete ihre Mitglieder als „Widerstandskämpfer“ und „Befreiungskämpfer“, die für den Schutz palästinensischen Landes kämpfen.
  • Erdoğans Annäherung an die Hamas scheint in seiner breiteren ideologischen Affinität zur Muslimbruderschaft und anderen islamistischen Gruppen begründet zu sein. Seine Regierung hat radikale islamistische Gruppen in Ägypten, Libyen, Syrien und anderen Ländern konsequent unterstützt.
  • Jahrelang hielten westliche Regierungen an der Illusion fest, Länder wie die Türkei und Katar könnten als neutrale Vermittler zwischen Hamas und Israel fungieren. Diese Annahme war von Anfang an zutiefst fehlerhaft.
  • Katar versucht unterdessen weiterhin, die Vereinigten Staaten zu untergraben, indem es über Jahrzehnte hinweg viele Milliarden Dollar spendete, um Einfluss auf das Bildungswesen von der Grundschule bis zur Universität in ganz Amerika zu nehmen. Die Cornell University erhielt im Laufe der Jahre 10 Milliarden Dollar, die Carnegie Mellon University knapp 2 Milliarden Dollar. Die Texas A&M University erhielt über eine Milliarde Dollar (wodurch Katar die vollständige Kontrolle über mehr als 500 Forschungsprojekte in Bereichen wie Nuklearwissenschaft, Künstliche Intelligenz, Biotechnologie, Robotik und Waffenentwicklung erlangte), die Georgetown University 971 Millionen Dollar. Warum halten Katar und die Türkei weiterhin an der Hamas fest und fordern gleichzeitig das Vertrauen der USA und des Westens? Warum akzeptiert der Westen diese Doppelzüngigkeit?
  • Die Trump-Regierung steht vor einer entscheidenden Bewährungsprobe. Wenn Washington es ernst meint mit der Zerschlagung der Hamas-Infrastruktur und der Konfrontation mit dem iranischen Regime, kann es nicht länger ignorieren, dass die Türkei genau das Gegenteil tut: die Hamas schützen und unterstützen.
  • Die Türkei, ein NATO-Mitgliedstaat, ermöglicht die Aktivitäten einer vom Iran unterstützten Terrorgruppe, die für Massenmorde an Zivilisten, darunter vielen Amerikanern, verantwortlich ist.

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Veröffentlicht unter Beiträge,Gatestone Institute

Das iranische Terrorregime hat sein wahres Gesicht gezeigt

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 8. Mai 2026 von Martin11. Mai 2026

Ahmed Charai, 5. Mai 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Die Vereinigten Staaten können nicht länger mit einem Terrorregime verhandeln, das Waffenstillstände bricht, amerikanische Verbündete angreift und Diplomatie als Waffe einsetzt.
  • Mit dem Angriff auf die Vereinigten Arabischen Emirate hat Teheran eines unmissverständlich klargemacht: Es respektiert weder Waffenstillstände noch Völkerrecht oder Zurückhaltung.
  • Jahrzehntelang nutzte Teheran Verhandlungen, um Zeit zu gewinnen, Sanktionserleichterungen, um seine Kapazitäten wiederaufzubauen, Waffenstillstände, um seine Position neu zu positionieren, und die Zurückhaltung des Westens, um seine regionale Macht auszubauen.
  • Die Frage ist, ob die Vereinigten Staaten und Israel bereit sind, die Fähigkeit des Regimes zu zerstören, Krieg zu führen, Terror zu finanzieren, den Golf einzuschüchtern und die Welt zu erpressen.
  • Das Ziel ist nicht ein Krieg gegen das iranische Volk. Das iranische Volk ist das erste Opfer der Islamischen Republik. Das Ziel ist die Zerstörung der militärischen, finanziellen, politischen und repressiven Strukturen des Regimes.
  • Jede unvollständige Reaktion lehrt Teheran, dass Eskalation funktioniert.
  • Ein Regime, das Frauen inhaftiert, Demonstranten hinrichtet, Dissidenten foltert und Studenten zum Schweigen bringt, kann nicht darauf vertrauen, internationale Abkommen einzuhalten. Das iranische Volk muss eine klare Botschaft verstehen: Amerikas Konflikt richtet sich nicht gegen es, sondern gegen das System, das sein Land ausgeraubt und seinen nationalen Reichtum in Raketen, Milizen, Korruption und Angst verwandelt hat.
  • Der Druck sollte die Loyalität zum Regime bestrafen und die Abkehr davon belohnen.
  • Die Aufgabe ist nicht mit der Wiedereröffnung von Hormus beendet. Sie ist erst dann beendet, wenn das iranische Regime Hormus nicht mehr bedrohen kann. Sie ist erst dann beendet, wenn das Regime die Raketen-, Drohnen- und Stellvertreternetzwerke, die es ihm ermöglichen, die Region zu bedrohen, nicht mehr wiederaufbauen kann.

Die Aufgabe ist erfüllt, wenn das Regime nicht mehr in der Lage ist, die Raketen-, Drohnen- und Stellvertreternetzwerke wiederaufzubauen, die es ihm ermöglichen, die Region zu bedrohen. Im Bild: Verschiedene iranische Raketen und Flugkörper sind während einer „Erfolgsausstellung“ der Revolutionsgarden und der ASF von 2014 zu sehen. (Foto: Fars Media Corporation, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons)

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Veröffentlicht unter Beiträge,Gatestone Institute

Warum der Iran seine Ölquellen nicht einfach „abschalten“ kann.

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 28. April 2026 von Martin28. April 2026

M.A. Rothman, 28. April 2026, Facebook
aus dem Englischen von Martin Christen

Ölverladestation bei der Insel Kharg vor dem Iran. (Bild: Tasnim News Agency, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons)

Die New York Post erklärt die technische Katastrophe, die Teheran sich selbst zuzufügen droht.

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Das Schlachthaus namens Islamische Republik

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 27. April 2026 von Martin27. April 2026

Sie erschossen sie, als sie Hand in Hand mit ihrem Vater spazierte.

Marcel Kierszenbaum, 26. April 2026, Facebook
aus dem Englischen von Martin Christen

Negin Ghadimi. 28 Jahre alt. Biotechnologie-Absolventin. Sie warf keine Steine. Sie zündete keine Gebäude an. Sie ging einfach nur spazieren – und übte damit das grundlegendste Menschenrecht aus: frei in ihrem eigenen Land zu leben.

Ein direkter Schuss eines Regimeagenten beendete ihr Leben. Ihre letzten Worte, zitternd und verzweifelt, waren:

„Papa … ich verbrenne … ich verbrenne …“

Sie starb in seinen Armen.

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Europas Energieselbstmord: Die EU gibt zu, dass die Welt auf fossilen Brennstoffen basiert – und zerstört dabei bewusst ihre eigene Energieversorgung.

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 25. April 2026 von Martin7. Mai 2026

Drieu Godefridi, 24. April 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • … innerhalb Europas selbst verfolgen Institutionen den systematischen Abbau ihrer eigenen inländischen Kapazitäten für fossile Brennstoffe.
  • Das Ergebnis ist keine ökologische Rettung. Es ist eine herbeigeführte Abhängigkeit, die Ölproduzenten wie Russland nur erfreuen kann.
  • Privathaushalte sehen sich immer höheren Energierechnungen gegenüber, die zu weitverbreiteter Energiearmut beitragen. Offizielle EU‑Zahlen zeigen, dass rund 9–10 % der Bevölkerung – mehr als 40 Millionen Menschen – Schwierigkeiten haben, ihre Wohnungen zu heizen.
  • „Die einzigen Fälle in der aufgezeichneten Geschichte, in denen die Massen der … erdrückenden Armut entkommen sind, sind jene, in denen sie Kapitalismus und weitgehend freien Handel hatten. Wenn Sie wissen wollen, wo es den Massen schlechter, am schlechtesten geht, dann genau in den Gesellschaften, die davon abweichen.“ — Milton Friedman, Ökonom, 1979.
  • Fossile Brennstoffe werden nicht nur wegen ihrer Emissionen bekämpft; sie werden bekämpft, weil sie Wohlstand, Unabhängigkeit und Macht ermöglichen – Eigenschaften, die die kulturmarxistische Weltanschauung zu delegitimieren versucht. Eine wohlhabende, unabhängige Öffentlichkeit ist schwerer zu kontrollieren. Politisch gilt: Wenn Sie arm und abhängig sind, besteht die Möglichkeit, dass Sie Ihre inkompetenten Führer immer wieder wählen, in der Hoffnung, dass sie Sie retten. Es liegt in ihrem Interesse, Ihnen diese Rettung immer wieder in Aussicht zu stellen.
  • Europa mangelt es nicht an Energieressourcen. Es mangelt ihm am politischen Willen, sie zu nutzen. Allein die britischen Öl- und Gasvorkommen in der Nordsee sind ein ungehobener Schatz. Solange europäische Entscheidungsträger nicht die ideologischen Wurzeln dieser selbstzerstörerischen Strategie angehen – und die Sicherheit und den Wohlstand ihrer eigenen Bürger über utopische Visionen stellen –, wird der Kontinent seinen Abstieg in Richtung Deindustrialisierung, massiver Not und strategischer Bedeutungslosigkeit fortsetzen.

Europa mangelt es nicht an Energieressourcen. Es fehlt ihm am politischen Willen, sie zu nutzen. Allein die britischen Öl- und Gasvorkommen in der Nordsee stellen einen unerschöpflichen Schatz dar. Solange die europäischen Entscheidungsträger die ideologischen Wurzeln dieser kontraproduktiven Strategie nicht angehen und die Sicherheit und den Wohlstand ihrer Bürgerinnen und Bürger nicht über utopische Visionen stellen, wird der Kontinent weiter in Richtung Deindustrialisierung, Massenarmut und strategischer Bedeutungslosigkeit abgleiten. Abbildung: Der Douglas Complex, eine Förderplattform in der irischen See 2013. (Foto: jay-jerry, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons)

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Veröffentlicht unter Beiträge,Gatestone Institute

Selektive Empörung: Wenn die Hisbollah angreift

Politisches & Wissenswertes Veröffentlicht am 20. April 2026 von Martin20. April 2026

Majid Rafizadeh, 18. April 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen

  • Die jüngste Eskalation der Feindseligkeiten hat nicht mit Israel begonnen. Sie begann mit der Hisbollah.
  • Israel sah sich anhaltendem Raketenbeschuss aus dem Libanon und der Präsenz einer schwer bewaffneten Gruppe an seiner Grenze gegenüber – in Verletzung der Resolution 1701 des UNO‑Sicherheitsrats, die einstimmig vom Libanon verlangte: „drei Grundsätze – keine ausländischen Kräfte, keine Waffen für nichtstaatliche Milizen und keine von der Zentralregierung unabhängige Autorität – als Voraussetzung für einen dauerhaften Frieden im Libanon.“
  • Die operativen Taktiken der Hisbollah ähneln denen der Hamas und anderer terroristischer Gruppen: Sie betten ihre militärische Infrastruktur in zivile Gebiete ein – verstecken Waffen, Kommandozentralen und operative Mittel in dicht besiedelten Wohnvierteln. … Da die militärischen Ziele der Hisbollah in Wohnhäusern, Krankenhäusern und Schulen innerhalb ziviler Bevölkerungszentren liegen, birgt jeder Versuch, sie auszuschalten, die tragische Möglichkeit, Zivilisten unvermeidlich zu gefährden. Es ist eine Strategie, die bewusst darauf ausgelegt ist, Israels Reaktionen einzuschränken und internationale Gegenreaktionen gegen Israel zu erzeugen.
  • Die Verantwortung für diese Kriegsverbrechen liegt eindeutig bei der Hisbollah im Libanon und der Hamas in Gaza, die sie bewusst herbeigeführt haben. Jegliche daraus resultierenden Opfer können nicht außerhalb dieses Kontextes beurteilt werden.
  • Im Jahr 2024 verletzte die Hisbollah ihren Waffenstillstand mit Israel und griff 2025 zudem auf Geheiß des Irans an. Israels Reaktion entspricht dem, was jeder souveräne Staat tun würde, wenn sein Territorium und seine Zivilbevölkerung angegriffen werden.
  • Soll es eine ernsthafte Diskussion über Stabilität im Nahen Osten geben, muss sie mit einer ehrlichen Anerkennung dieser Realitäten beginnen. Andernfalls werden internationale Reaktionen das Problem weiterhin falsch darstellen, indem sie die Antworten kritisieren, während sie die Ursachen übersehen – und damit eher zum Konflikt beitragen als zu seiner Lösung.

Die operativen Taktiken der Hisbollah ähneln denen der Hamas und anderer terroristischer Gruppen: Sie betten ihre militärische Infrastruktur in zivile Gebiete ein – verstecken Waffen, Kommandozentralen und operative Mittel in dicht besiedelten Wohnvierteln. Da die militärischen Ziele der Hisbollah in Wohnhäusern, Krankenhäusern und Schulen innerhalb ziviler Bevölkerungszentren liegen, birgt jeder Versuch, sie auszuschalten, die tragische Möglichkeit, Zivilisten unvermeidlich zu gefährden. Es ist eine Strategie, die bewusst darauf ausgelegt ist, Israels Reaktionen einzuschränken und internationale Gegenreaktionen gegen Israel zu erzeugen. Abgebildet: Ein von israelischen Streitkräften entdecktes Waffenlager der Hisbollah im Dorf Al‑Khayyam im Süden des Libanon, am 27. März 2025. (Foto: Büro der IDF‑Sprecher)

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