«

»

Zeit für Konsequenzen

Ca­ro­li­ne Glick, Je­ru­sa­lem Post

Abbas-Hamas-300x205Es ist schwer, Pa­läs­ti­nen­ser­prä­si­dent Mahmoud Ab­bas’ Un­ver­fro­ren­heit nicht zu bewundern.

Vor zwei Wo­chen un­ter­zeich­ne­te Ab­bas 15 in­ter­na­tio­na­le Ver­ein­ba­run­gen, die un­ter an­de­rem von der PA ver­lan­gen, die Men­schen­rech­te zu re­spek­tie­ren und Kriegs­ver­bre­cher zu bestrafen.

Und die­se Wo­che un­ter­zeich­ne­te er ei­nen Ein­heits­ver­trag mit zwei völ­ker­mör­de­ri­schen Ter­ror­grup­pen, de­ren sämt­li­che Füh­rer Kriegs­ver­bre­cher sind. Je­der Füh­rer der Ha­mas und des Is­la­mi­schen Ji­had, die bei­den Par­tei­en, die das Ab­kom­men mit der PLO un­ter­zeich­ne­ten, sind Kriegs­ver­bre­cher. Un­ter den Gen­fer Kon­ven­tio­nen, de­ren Un­ter­zeich­nung durch Ab­bas ge­ra­de vor ein paar Wo­chen war, ist er ver­pflich­tet, sie vor Ge­richt zu stel­len für ih­re Kriegsverbrechen.

Hier ist es er­wäh­nens­wert, dass nach den Gen­fer Kon­ven­tio­nen je­der ein­zel­ne Ra­ke­ten­start aus dem Ga­za­strei­fen auf is­rae­li­sches Ge­biet ein se­pa­ra­tes Kriegs­ver­bre­chen ist.

Ab­bas war nur des­halb in der La­ge, die Gen­fer Kon­ven­tio­nen auf der ei­nen Sei­te, und den Ein­heits­ver­trag mit ter­ro­ris­ti­schen Kriegs­ver­bre­chern auf der an­de­ren zu un­ter­schrei­ben, weil er fest da­von über­zeugt ist, dass we­der die USA, noch die Eu­ro­päi­sche Uni­on ihn für sei­ne Hand­lun­gen zur Ver­ant­wor­tung zie­hen wer­den. Er ist ganz si­cher, dass we­der die Ame­ri­ka­ner noch die Eu­ro­pä­er es ernst mei­nen mit ih­rer vor­geb­li­chen Ver­pflich­tung zur Ein­hal­tung des Völkerrechts.

Ab­bas ist sich si­cher, dass so­wohl für die Obama-​Regierung als auch für die EU die Auf­recht­erhal­tung der Un­ter­stüt­zung für die PLO bei wei­tem ih­re Be­sorg­nis für die Ein­hal­tung des Völ­ker­rechts über­wiegt. Er glaubt dies, weil er be­ob­ach­te­te, wie sie Ent­schul­di­gun­gen für die PLO und ih­re Füh­rer für die letz­ten zwei Jahr­zehn­te ge­fun­den haben.

Wenn es um die Pa­läs­ti­nen­ser geht sind die West­mäch­te im­mer gern be­reit, ih­re Treue ge­gen­über dem Ge­setz – Völ­ker­recht und ih­re in­ner­staat­li­chen Ge­set­ze – über Bord zu wer­fen für wei­te­re Un­ter­stüt­zung der PLO im Na­men ei­nes Frie­dens­pro­zes­ses, der, das ver­steht in­zwi­schen je­der, völ­lig fik­tiv ist.

War­um tun sie das? Sie tun es, weil der Frie­dens­pro­zess ih­nen ei­ne Mög­lich­keit gibt, die Pa­tho­lo­gi­en der is­la­mi­schen und ara­bi­schen Welt zu igno­rie­ren und weg zu wün­schen. Der Frie­dens­pro­zess ba­siert auf der Vor­stel­lung, dass al­le die­se Krank­hei­ten Is­ra­els Schuld sind. Wenn Is­ra­el nur Je­ru­sa­lem, Ju­däa und Sa­ma­ria an die Pa­läs­ti­nen­ser über­ge­ben wür­de, dann wä­ren die Ara­ber zu­frie­den, und die mus­li­mi­sche Welt als Gan­zes wür­de ih­re Un­ter­stüt­zung des Ji­had und des Ter­ro­ris­mus bei­sei­te le­gen und al­les wird gut.

So, zu­min­dest, ana­ly­siert Ab­bas die Situation.

Und bis­her ha­ben die USA ihn nicht enttäuscht.

Die un­mit­tel­ba­re Re­ak­ti­on der Obama-​Regierung zu Ab­bas’ Ein­heits­ver­trag mit ter­ro­ris­ti­schen Kriegs­ver­bre­chern be­inhal­tet, vor­zu­ge­ben, nicht zu ver­ste­hen, was da gra­de pas­siert war.

In ei­nem Pres­se­ge­spräch am Mitt­woch, kurz nach­dem der Hamas-​Kriegsverbrecher Is­mail Ha­niy­eh das Ab­kom­men mit der Fa­tah und dem Is­la­mi­schen Ji­had un­ter­schrie­ben hat­te, an­er­kann­te die Spre­che­rin des Sta­te De­part­ments Jen Psa­ki, dass der Ver­trag schlecht ist für den Frie­dens­pro­zess. Aber sie war nicht be­reit, die un­ver­meid­li­che Schluss­fol­ge­rung zu ziehen.

Viel­mehr be­haup­te­te sie idio­ti­scher­wei­se, „Ich den­ke, an die­sem Punkt ist der Ball im Hof der pa­läs­ti­nen­si­schen Ge­rich­te, die Fra­ge zu be­ant­wor­ten, ob die­ser Ver­trag die lang­jäh­ri­gen Prin­zi­pi­en der USA erfüllt.”

Zwei Ta­ge vor dem Ein­heits­ver­trag frag­te ein Re­por­ter von Al-​Monitor den Hamas-​Führer Mah­mud Za­har, ob die Ha­mas den Ter­ro­ris­mus auf­ge­ge­ben habe.

Za­har ant­wor­te­te: „Je­der, der so­was be­haup­tet, muss be­trun­ken sein. Wie hat die Ha­mas den Wi­der­stand [al­so den Ter­ro­ris­mus) auf­ge­ge­ben? Was sind die Er­schei­nungs­for­men da­von? Wo ha­ben wir den Start von Ra­ke­ten ver­hin­dert?” Hier gibt es kei­ner­lei Zweideutigkeit.

Und Ab­bas hat gra­de ei­nen Ver­trag un­ter­zeich­net, der die Ha­mas und den is­la­mi­schen Ji­had, den of­fi­zi­el­len Ver­tre­ter der ira­ni­schen Mul­lahs in der pa­läs­ti­nen­si­schen Kriegsverbrecher-​Formation, auf ei­ne Li­nie bringt.

Auch hier gibt es kei­ner­lei Mehrdeutigkeiten.

Wenn die USA vor­sätz­lich blind sind ge­gen­über dem, wer die Pa­läs­ti­nen­ser sind, was sie tun und wo­für sie ste­hen, dann sind die Eu­ro­pä­er so en­ga­giert für die Pa­läs­ti­nen­ser, dass sie ei­ne ima­gi­nä­re Welt er­fin­den, in der das Völ­ker­recht Kriegs­ver­bre­cher schützt und ih­re jü­di­schen Op­fer als in­ter­na­tio­na­le Out­laws geisselt.

Nach An­sicht der EU ist die Ha­mas ei­ne at­trak­ti­ve Organisation.

Bei ei­nem Tref­fen mit Ab­bas im ver­gan­ge­nen Ok­to­ber, for­der­te Ca­the­ri­ne Ash­ton, Au­ßen­be­auf­trag­te der EU, Ab­bas da­zu auf, ei­nen Ein­heits­ver­trag mit der Ha­mas un­ter­zeich­nen. In ei­ner Stel­lung­nah­me von ih­rem Bü­ro ist nach­zu­le­sen, dass sie die Ver­söh­nung zwi­schen Fa­tah und Ha­mas „als wich­ti­ges Ele­ment für die Ein­heit ei­nes künf­ti­gen pa­läs­ti­nen­si­schen Staa­tes und für das Er­rei­chen ei­ner Zwei­staa­ten­lö­sung” sieht.

Und wäh­rend die Ein­heit zwi­schen Ter­ror­grup­pen et­was ist, das Ash­ton für frie­dens­för­der­lich hält, so ist die jü­di­sche Prä­senz in Je­ru­sa­lem, Ju­däa und Sa­ma­ria gleich­be­deu­tend mit ei­nem Kriegsverbrechen.

In ei­ner Er­klä­rung von ih­rem Bü­ro, das letz­te Wo­che ver­öf­fent­licht wur­de, nach­dem Ba­ruch Miz­rahi von pa­läs­ti­nen­si­schen Ter­ro­ris­ten wäh­rend der Fahrt zu ei­ner Pessach-​Seder, mit sei­ner Frau und klei­nen Kin­dern, in sei­nem Fa­mi­li­en­au­to, er­mor­det wur­de, gab Ash­ton nicht mehr als ei­ne ober­fläch­li­che Ver­ur­tei­lung der Kriegs­ver­bre­chen ab.

Vier Fünf­tel ih­rer Aus­sa­ge be­stan­den in ei­ner Ver­ur­tei­lung Is­ra­els für die Ein­hal­tung jü­di­sche Ei­gen­tums­rech­te und die Re­geln ei­nes or­dent­li­chen Ver­fah­rens und des Völ­ker­rechts in Je­ru­sa­lem, Ju­däa und Samaria.

In der ima­gi­nä­ren Welt der EU, ist als Ju­de in Ju­däa, Sa­ma­ria und Je­ru­sa­lem zu sein ein Kriegs­ver­bre­chen. Ju­den zu er­mor­den ist le­dig­lich unhöflich.

Das am Mitt­woch un­ter­zeich­ne­te Ab­kom­men ist der vier­te Ein­heits­ver­trag, den die Fa­tah mit der Ha­mas un­ter­zeich­net. Nach­dem der ers­te im Jahr 2007 un­ter­zeich­net wur­de, hat das so ge­nann­te Nahost-​Quartett, das die USA, die EU, die UNO und Russ­land um­fasst, drei Be­din­gun­gen für die An­nah­me der Ein­heits­re­gie­rung ge­stellt: Ha­mas hat Is­ra­els Exis­tenz­recht an­zu­er­ken­nen, dem Ter­ro­ris­mus ab­zu­schwö­ren und die Le­gi­ti­mi­tät der bis­he­ri­gen Ver­ein­ba­run­gen der PLO mit Is­ra­el zu akzeptieren.

Wie Za­har und je­der an­de­re Hamas-​Führer im­mer wie­der klar ge­macht hat, wer­den die­se Be­din­gun­gen nicht er­füllt werden.

Aber un­ab­hän­gig da­von, wie die Ha­mas sie an­sieht, sind die Be­din­gun­gen des Quar­tetts in sich selbst zu­tiefst pro­ble­ma­tisch. Sie selbst sind ei­ne Ver­let­zung des Völkerrechts.

Die Be­din­gun­gen des Quar­tetts ver­si­chern, dass, wenn Ha­mas und der Is­la­mi­sche Ji­had zu­stim­men, wer­den ih­nen die glei­che Le­gi­ti­mi­tät ge­währt wie der PLO. Mit an­de­ren Wor­ten ha­ben die Mit­glie­der des Quar­tetts zu­g­ei­chert, dass sie al­len pa­läs­ti­nen­si­schen Ter­ro­ris­ten Im­mu­ni­tät ge­wäh­ren vor Straf­ver­fol­gung we­gen Kriegsverbrechen.

Die Be­reit­stel­lung sol­cher Im­mu­ni­tät ist wohl ei­ne Ver­let­zung des Völ­ker­rechts. Und es macht ei­ne tief­grei­fen­de und ir­ra­tio­na­le Ab­hän­gig­keit vom my­thi­schen Frie­dens­pro­zess auf Sei­ten der west­li­chen Po­li­tik deutlich.

Als Re­ak­ti­on auf den Ein­heits­ver­trag die­ser Wo­che sag­te Wirt­schafts­mi­nis­ter Nafta­li Ben­nett, „Die Ver­ein­ba­rung zwi­schen Fa­tah, Ha­mas und Is­la­mi­scher Ji­had bringt den Na­hen Os­ten zu ei­ner neu­en di­plo­ma­ti­schen Ära. Die Pa­läs­ti­nen­si­sche Au­to­no­mie­be­hör­de wan­del­te sich zu ei­ner der gröss­ten Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on der Welt, 20 Mi­nu­ten von Tel Aviv entfernt.”

Und nach dem Völ­ker­recht, ein­schliess­lich der Ver­ein­ba­run­gen, de­nen Ab­bas vor zwei Wo­chen bei­ge­tre­ten ist, liegt Ben­nett ab­so­lut richtig.

Apo­lo­ge­ten Ab­bas wei­sen dar­auf hin, dass ei­ne Um­set­zung des Deals die­ser Wo­che so un­wahr­schein­lich ist wie al­le sei­ne Vorgänger.

Aber selbst wenn sie Recht ha­ben be­deu­tet dies nicht, dass Ab­bas wie­der­hol­te Pra­xis der Un­ter­zeich­nung von Ein­heits­ver­trä­gen mit Kriegs­ver­bre­chern als un­be­deu­tend bei­sei­te ge­wor­fen wer­den sollte.

Sie ent­hül­len viel­mehr die Lü­ge im Her­zen des Frie­dens­pro­zes­ses. Die Zeit ist ge­kom­men, die Din­ge beim Na­men zu nen­nen. Ab­bas ist ein Ter­ro­rist und die PA ist ei­ne ter­ro­ris­ti­sche Organisation.

An­ge­sichts die­ser un­be­streit­ba­ren Tat­sa­che ist die Zeit ge­kom­men, um die PA in Über­ein­stim­mung mit dem Völ­ker­recht zu behandeln.

Viel­leicht scho­ckiert von Ab­bas’ Ver­hal­ten, viel­leicht durch die se­ri­el­le Schei­tern je­der sei­ner mög­li­chen Aus­sen­po­li­ti­ken er­nüch­tert, räum­te die Re­gie­rung ein, dass von Is­ra­el nicht er­war­tet wer­den kann, mit ei­ner Re­gie­rung zu ver­han­deln, die sein Exis­tenz­recht nicht akzeptiert.

Re­gie­rungs­ver­tre­ter sag­ten so­gar, die USA müss­ten ih­re Be­zie­hun­gen mit der PA an­ge­sichts der Ver­ein­ba­rung mit der Ha­mas überdenken.

Zwei­fel­los, ist die Ver­wal­tung über­zeugt, dass sie wie­der zur al­ten Form zu­rück­keh­ren und die Rea­li­tät wie­der igno­rie­ren kann, wenn sich erst mal der Rauch ver­zo­gen hat. Aber was auch im­mer ih­re Ab­sich­ten sind, Die An­er­ken­nung von Ab­bas’ Un­treue durch die Ver­wal­tung öff­net die Tür zum Han­deln so­wohl für Is­ra­el als auch für den US-Kongress .

Die is­rae­li­sche Re­gie­rung und der US-​Kongress soll­ten die not­wen­di­gen Schrit­te un­ter­neh­men, um ih­re na­tio­na­le Po­li­tik ge­gen­über den Pa­läs­ti­nen­sern in Über­ein­stim­mung mit dem Völ­ker­recht durchzusetzen.

Am Don­ners­tag, hat das Si­cher­heits­ka­bi­nett ent­schie­den, die Ver­hand­lun­gen mit der PA ein­zu­stel­len. Aber das kann nicht das En­de der Stan­ge sein. Is­ra­el muss auch al­le Fi­nanz­trans­fers an die PA stoppen.

Ge­nau­so kri­tisch muss Is­ra­el die Zu­sam­men­ar­beit mit PA-​Sicherheitskräften in Ju­däa und Sa­ma­ria beenden.

Sie muss ih­re Un­ter­stüt­zung für die US-​Ausbildung die­ser Kräf­te be­en­den und die USA auf­for­dern, ih­re Mis­si­on, Si­cher­heits­kräf­te der PA zu un­ter­stüt­zen, zu beenden.

Is­ra­el muss mit der Ver­haf­tung und Ver­fol­gung von pa­läs­ti­nen­si­schen Of­fi­zi­el­len be­gin­nen, die zur Er­mor­dung von Ju­den an­sta­cheln, und sie der An­stif­tung zum Mord anklagen.

Die Re­gie­rung soll­te is­rae­li­sche Bür­ger un­ter­stüt­zen bei der Ein­rei­chung von Kriegsverbrecher-​Beschwerden ge­gen pa­läs­ti­nen­si­sche Of­fi­zi­el­le und der PA im All­ge­mei­nen, vor in­ter­na­tio­na­len Ge­rich­ten, we­gen ih­rer Be­tei­li­gung an Kriegs­ver­bre­chen, ein­schliess­lich der An­stif­tung zu Völkermord.

Was den US-​Kongress be­trifft: Letz­te Wo­che hat der Kon­gress mit der Ak­zep­tanz des Ge­set­zes­ent­wurfs von Se­na­tor Ted Cruz zum Ver­bot von Ter­ro­ris­ten als UN -Bot­schaf­ter, ge­zeigt, dass er in der La­ge ist, zu han­deln, um die Ver­wal­tung zu zwin­gen, US-​Anti- Terror-​Gesetze hochzuhalten.

Zu die­sem Zweck, in Über­ein­stim­mung mit die­sen Ge­set­zen, muss der Kon­gress han­deln, um so­fort die mi­li­tä­ri­sche Un­ter­stüt­zung der USA für die pa­läs­ti­nen­si­schen Si­cher­heits­diens­te zu beenden.

Das Bü­ro des US- Si­cher­heits­ko­or­di­na­tors für Is­ra­el und die pa­läs­ti­nen­si­schen Ge­bie­te, das pa­läs­ti­nen­si­sche Streit­kräf­te trai­niert, soll­te so­fort ge­schlos­sen wer­den. Sei­ne Mit­ar­bei­ter soll­ten aus dem Be­reich un­ver­züg­lich ab­ge­zo­gen werden.

Und so, eben­falls, un­ter der An­nah­mee, dass die Pa­läs­ti­nen­si­sche Au­to­no­mie­be­hör­de nun un­be­streit­bar die US- De­fi­ni­ti­on ei­ner aus­län­di­schen ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung er­füllt, müs­sen die USA al­le fi­nan­zi­el­len Un­ter­stüt­zung für ih­ren ope­ra­ti­ven Haus­halt zu be­en­den. Auch, in Über­ein­stim­mung mit dem US-​Gesetz, muss das US-​Bankensystem für PA-​Einrichtungen ge­schlos­sen wer­den. Aus­län­di­sche Ban­ken, die Ge­schäf­te mit die­sen Ein­hei­ten ab­wi­ckeln, soll­ten aus dem Ge­schäft mit US-​Banken aus­ge­schlos­sen werden.

Ab­bas ist nicht an Frie­den in­ter­es­siert. Das Zwei-​Staaten-​Modell dient nicht der Er­rei­chung des Frie­dens. Es geht dar­um, dem Op­fer der Ab­we­sen­heit von Frie­den die Schuld zu ge­ben an der Ab­we­sen­heit von Frieden.

Ab­bas weiß, dass sei­ne Apo­lo­ge­ten, so­wohl in Is­ra­el, und am wich­tigs­ten in den USA und Eu­ro­pa. Er weiß, dass sie al­les un­ter­n­ehem wer­den, um ihn zu verteidigen.

Die is­rae­li­sche Lin­ke tut das, weil oh­ne den Schein­frie­dens­pro­zess Jus­tiz­mi­nis­te­rin Tzi­pi Liv­ni, die Ar­bei­ter­par­tei und Me­retz in die po­li­ti­sche Be­deu­tungs­lo­sig­keit absinkt.

Die Ad­mi­nis­tra­ti­on und die EU ver­tei­di­gen Ab­bas und den Schein­frie­dens­pro­zess, weil sie die schlich­te Tat­sa­che nicht zu­ge­ben wol­len, dass Is­ra­el ihr ein­zi­ger sta­bi­ler Ver­bün­de­te ist im Na­hen Os­ten, und je stär­ker die Is­ra­el sind, des­to mehr sind sie ge­schützt. Dies wi­der­spricht ih­rer Ideologie.

Und nun sagt ih­nen Ab­bas, dass der Ver­trag gut ist für den Frie­den, denn er brin­ge den Hamas-​kontrollierten-​Gaza in die PLO zu­rück wie­der­ver­ei­nigt da­her die PA, die seit sie­ben Jah­ren als zwei ge­trenn­te Ein­hei­ten funk­tio­niert. Und viel­leicht spie­len sie mit ihm mit.

Sie wa­ren im­mer be­reit, völ­li­gen Un­sinn zu ak­zep­tie­ren, und das un­zäh­li­ge Ma­le im Lau­fe der Jahre.

Nur die is­rae­li­sche Re­gie­rung und der Kon­gress kön­nen sie auf­hal­ten. Und sie müs­sen sie stoppen.

Die­se Vor­lie­be un­auf­rich­ti­ger Frie­dens­ak­ti­vis­ten für Ju­den­mör­der ge­gen­über dem Völ­ker­recht kommt mit ei­nem pro­hi­bi­tiv ho­hen Preis­schild. Ju­den wer­den er­mor­det, Kriegs­ver­bre­cher wer­den um­armt, und die Rechts­staat­lich­keit wird zerrissen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

css.php