«

»

Mer­kel­re­gie­rung noch in Verleugnungshaltung

Vi­je­ta Un­iy­al, 20.12.2016, Gatestone Institute

  • Der is­la­mi­sche Staat hat die Ver­ant­wor­tung über­nom­men für die Ber­li­ner Lkw-​Ramm-​Attacke vom 19. De­zem­ber, die 12 Men­schen tö­te­te, ähn­lich dem 14. Ju­li in der fran­zö­si­schen Stadt Niz­za und un­zäh­li­gen Auto-​Ramm-​Attacken in Is­ra­el. Jetzt spü­ren die Eu­ro­pä­er, wo­mit Is­rae­lis je­den Tag le­ben müssen.
  • Die­sen Mo­nat ver­öf­fent­lich­te die Po­li­zei­ge­werk­schaft Thü­rin­gens ei­nen of­fe­nen Brief an den In­nen­mi­nis­ter des Lan­des und be­schrieb die brö­ckeln­de Rechts­ord­nung in­mit­ten der wach­sen­den Mi­gran­ten­kri­mi­na­li­tät: „[Sie] las­sen uns völ­lig hilf­los ei­ner über­le­ge­nen Macht ge­gen­über­tre­ten … Doch was än­dert sich? Nichts, statt­des­sen be­kommt man ein Ge­fühl der Uninteressiertheit.”
  • Un­ter­des­sen wur­de von Ver­tre­tern der ara­bi­schen Ge­mein­schaft be­rich­tet, die der Po­li­zei im Ruhr­ge­biet mit­teil­ten: „Die Po­li­zei wür­de den Kampf mit uns nicht ge­win­nen, weil wir zu vie­le sind.”
  • Bun­des­kanz­le­rin Mer­kel, Deutsch­lands herr­schen­de Eli­ten und die Me­di­en kön­nen wei­ter­hin ein glück­li­ches Ge­sicht ma­chen ge­gen­ber der un­kon­trol­lier­ten Mas­sen­im­mi­gra­ti­on aus ara­bi­schen und mus­li­mi­schen Län­dern, oder die Nach­rich­ten über die zu­neh­men­de Mi­gran­ten­kri­mi­na­li­tät un­ter­drü­cken, aber sie kön­nen sich nicht von der sich ver­schlech­ter­nen Ord­nungs­la­ge abwenden.
  • Es soll­te für ei­nen bei­läu­fi­gen Be­ob­ach­ter of­fen­sicht­lich sein, dass ih­re Re­gie­rung sich im­mer noch nicht um die Op­fer ih­rer ei­ge­nen miss­lun­ge­nen „Flücht­lings­po­li­tik” kümmert.

Die Po­li­zei kon­fe­riert am Stand­ort der LkW-​Ramm-​Attacke vom 19. De­zem­ber auf ei­nem Weih­nachts­markt in Ber­lin. (Bild­quel­le: RT-Screenshot)

Der Ter­ror­an­schlag auf ei­nem Ber­li­ner Weih­nachts­markt vom Mon­tag tö­te­te min­des­tens 12 Men­schen und ver­letz­te 50 wei­te­re. Der is­la­mi­sche Staat über­nahm die Ver­ant­wor­tung, wie von der al-​Qaida-​Zeitschrift In­spi­re emp­foh­len, und ähn­lich dem An­schlag vom 14. Ju­li in der fran­zö­si­schen Stadt Niz­za und un­zäh­li­gen Auto-​Ramm-​Attacken in Is­ra­el. Jetzt spü­ren die Eu­ro­pä­er, wo­mit Is­rae­lis je­den Tag le­ben müssen.

An­fang die­ses Jah­res wur­de Deutsch­land von ei­ner Rei­he von ISIS-​inspirierten At­ta­cken und schief­ge­gan­ge­nen Ter­ror­plä­nen ge­trof­fen. Trotz der Tat­sa­che, dass fast al­le Tä­ter kürz­lich an­ge­kom­me­ne sy­ri­sche oder af­gha­ni­sche Mi­gran­ten wa­ren, be­harr­te die Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel mit­ten im Wie­der­wahl­kampf auf ih­rer Be­haup­tung, dass es „kei­ne Ver­bin­dung” zwi­schen Ter­ror­an­grif­fen im Land und un­kon­trol­lier­ter Mas­sen­mi­gra­ti­on aus ara­bi­schen und mus­li­mi­schen Län­dern gebe.

Vor ei­nem Wahl­jahr wol­len Mer­kel und ih­re Ko­ali­ti­ons­part­ner auch ei­ne wei­te­re Massen-​Sex-​Attacke ver­mei­den – in Köln.

Die Bür­ger­meis­te­rin von Köln, Hen­ri­et­te Reker, be­ab­sich­tigt, noch ei­nen oben drauf zu set­zen und plant, die­sen kom­men­den Sil­ves­ter­abend auf dem Haupt­platz der Stadt zu ver­an­stal­ten. Nach ei­ner auf­wän­di­gen und lang­wie­ri­gen Pha­se der Ver­wi­schung der Tat wird die Stadt den Tat­ort als Teil ei­ner Mul­ti­me­dia­show be­leuch­ten. „Die Stadt Köln hat Plä­ne für ei­ne spek­ta­ku­lä­re Mul­ti­me­dia­schau in der Nä­he des be­rühm­ten go­ti­schen Doms in der Nä­he des Haupt­bahn­hofs an­ge­kün­digt”, be­rich­te­te die vom Staat be­trie­be­ne Deut­sche Welle.

„Köln wird gu­te Bil­der in die Welt hin­aus­sen­den”, sagt die Bür­ger­meis­te­rin der Stadt. Das vom Steu­er­zah­ler fi­nan­zier­te Spek­ta­kel heißt „Time Drifts Co­lo­gne” oder „Licht Traum Raum”. Der „Licht­künst­ler”, der die Aus­stel­lung zeigt, Phil­ipp Geist, be­trach­tet den letzt­jäh­ri­gen Tat­ort als „ei­nen fan­tas­ti­schen Platz für ei­ne Kunstinstallation”.

Von den ge­schätz­ten zwei­tau­send aus­schliess­lich mus­li­mi­schen Män­nern, die mehr als 1200 Frau­en ver­ge­wal­tig­ten, at­ta­ckier­ten und aus­raub­ten, ha­ben fast al­le An­grei­fer es ge­schafft, straf­los da­von­zu­kom­men. Ralf Jä­ger, In­nen­mi­nis­ter von Nordrhein-​Westfalen, gab vor kur­zem zu, dass „die meis­ten Fäl­le un­ge­löst bleiben”.

Schät­zungs­wei­se 1.800 Po­li­zei­be­am­te wer­den am Sil­ves­ter­abend in Köln sein, im Ver­gleich zu nur 140 im ver­gan­ge­nen Jahr. Bar­ri­ka­den wur­den in der In­nen­stadt er­rich­tet, um den Fluss der Men­ge zu steu­ern. Die his­to­ri­sche Ka­the­dra­le und der an­gren­zen­de Be­reich der Stadt wur­den hin­ter ei­ne Gedränge-​Barriere plat­ziert. Die Po­li­zei wird Be­ob­ach­tungs­pos­ten be­man­nen und mit Hub­schrau­bern her­um­flie­gen, um die Men­ge zu über­wa­chen, und be­rit­te­ne Po­li­zei und sechs ge­pan­zer­te Fahr­zeu­ge für die Kon­trol­le von Kra­wal­len ein­set­zen. „Kein Auf­wand wird ge­spart”, ver­si­cher­te die Bür­ger­meis­te­rin. In ei­nem wich­ti­gen Wahl­jahr will die Re­gie­rung die Stadt bis auf den letz­ten Steu­er­hel­ler verteidigen.

Noch be­vor sie ei­nem ech­ten An­griff ge­gen­über­tre­ten kann, zeigt die Fes­tung Mer­kels je­doch schon ei­ni­ge gra­vie­ren­de Risse.

Nur we­ni­ge Ta­ge vor der Neu­jahrs­fei­er hat die Po­li­zei­ge­werk­schaft im ost­deut­schen Thü­rin­gen ei­nen of­fe­nen Brief ver­öf­fent­licht, in dem die zer­brö­seln­de Rechts­la­ge in­mit­ten der wach­sen­den Mi­gran­ten­kri­mi­na­li­tät be­schrie­ben wird. „Sie über­las­sen uns völ­lig hilf­los ei­ner über­le­ge­nen Macht”, sagt die ver­zwei­fel­te Bot­schaft an den In­nen­mi­nis­ter von Thü­rin­gen. Die Ge­werk­schaft be­haup­tet, dass die Po­li­ti­ker im­mer wie­der über die sich ver­schlech­tern­den Be­din­gun­gen un­ter­rich­tet wor­den sei­en, un­ter de­nen die Po­li­zei ge­ar­bei­tet ha­be. „Aber was än­dert sich? Nichts, man be­kommt ein Ge­fühl der Uninteressiertheit.”

Die deut­schen Me­di­en und Po­li­ti­ker ge­hen, nach­dem sie den Zu­sam­men­bruch von Recht und Ord­nung ge­gen­über der wach­sen­den Mi­gran­ten­kri­mi­na­li­tät nicht an­er­ken­nen wol­len, auf den Über­brin­ger der schlech­ten Nach­richt los.

Ihr jüngs­tes Ziel ist der Lei­ter der deut­schen Po­li­zei­ge­werk­schaft, Rai­ner Wendt. Wendts Ver­bre­chen, nach ei­ner Rei­he von Ver­ge­wal­ti­gungs­ver­bre­chen in die­sem De­zem­ber, be­stand dar­in, die of­fen­sicht­li­che Wahr­heit aus­zu­spre­chen. „Die Ver­bre­cher nut­zen die of­fe­nen Gren­zen aus”, sag­te er.

Ralf Steg­ner, stell­ver­tre­ten­der SPD-​Fraktionsvorsitzender und feu­ri­ger Un­ter­stüt­zer von Mer­kels „Re­fu­gees Wel­co­me” -Po­li­tik, ver­ur­teil­te Wendts Er­klä­rung als „po­li­tisch wi­der­lich und düm­mer als die Po­li­zei erlaubt”.

Wendt ist auch an­ge­grif­fen wor­den, weil er die üb­li­che Gla­cé­hand­schuh­be­hand­lun­gen, die deut­sche Ge­rich­te ge­walt­tä­ti­gen und kri­mi­nel­len „Flücht­lin­gen” zu­kom­men las­sen, in Fra­ge stell­te. Sven Re­behn, Vor­sit­zen­der des Deut­schen Rich­ter­ver­ban­des, hieß Wendt den „Do­nald Trump der In­nen­po­li­tik” – of­fen­bar die größ­te Be­lei­di­gung, die ein deut­scher Li­be­ra­ler heu­te von sich ge­ben kann.

Die Mer­kel­re­gie­rung kann das Köl­ner Stadt­zen­trum für ein oder zwei Ta­ge in ei­ne un­durch­dring­li­che Fes­tung ver­wan­deln, aber die Be­dro­hung geht des­we­gen nicht weg. Das Pro­blem liegt im Ruhr­ge­biet, das Köln um­gibt. „Ha­ben aus­län­di­sche Clans das Ruhr­ge­biet in ei­ne No-​Go-​Zone ver­wan­delt?” fragt die füh­ren­de deut­sche Ta­ges­zei­tung Die Welt, nur we­ni­ge Ta­ge vor der Neujahrsnacht.

Un­ter­des­sen wird be­rich­tet, dass Ver­tre­ter der ara­bi­schen Ge­mein­schaft der Po­li­zei im Ruhr­ge­biet aus­rich­ten lies­sen: „Die Po­li­zei wür­de den Kampf mit uns nicht ge­win­nen, weil wir zu vie­le sind.”

Bun­des­kanz­le­rin Mer­kel, Deutsch­lands herr­schen­de Eli­ten und die Me­di­en kön­nen wei­ter­hin ein glück­li­ches Ge­sicht ma­chen zur un­kon­trol­lier­ten Mas­sen­im­mi­gra­ti­on aus ara­bi­schen und mus­li­mi­schen Län­dern, oder die Be­richt­erstat­tung über die stei­gen­de Mi­gran­ten­kri­mi­na­li­tät un­ter­drü­cken, so viel sie wol­len, doch sie kön­nen die sich ver­schlech­tern­de Ord­nungs­la­ge des Lan­des nicht ein­fach wegwünschen.

Wie die ver­zwei­fel­te Bit­te der Po­li­zei­ge­werk­schaft zeigt, hat die Mer­kel­re­gie­rung be­schlos­sen, die Not der Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den, zu­min­dest vor­der­hand, zu igno­rie­ren. Es soll­te für ei­nen bei­läu­fi­gen Be­ob­ach­ter of­fen­sicht­lich sein, dass ih­re Re­gie­rung sich im­mer noch nicht um die Op­fer ih­rer ei­ge­nen miss­lun­ge­nen „Flücht­lings­po­li­tik” küm­mert: Deutsch­land scheint auf ein wei­te­res har­tes Jahr zuzusteurn.

Vi­je­ta Un­iy­al ist ein in­di­scher Ana­ly­ti­ker für ak­tu­el­le An­ge­le­gen­hei­ten in Europa.

  • Fol­gen Sie Vi­je­ta Un­iy­al auf Twit­ter

Erst­ver­öf­fent­li­chung hier. Re­pro­duk­ti­on mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Gatestone Instituts.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

css.php