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Neu­jahrs­an­spra­che an die mus­li­mi­sche Welt

No­nie Dar­wish, 1.1.2017, Gatestone In­sti­tu­te

  • Nach west­li­chen Stan­dards wird die mi­li­tä­ri­sche Herr­schaft als ei­ne un­ter­drü­cken­de Re­gie­rungs­form ge­mie­den, doch in der is­la­mi­schen Welt ist sie der ein­zi­ge Schutz­puf­fer ge­gen die Ty­ran­nei des to­ta­len Scharia-​Rechts, das von is­la­mi­schen Theo­kra­ti­en wie je­nen des Iran und Saudi-​Arabiens durch­ge­setzt wer­den muss.
  • Die Ta­ge der Op­fe­rung der Si­cher­heit der Bür­ger des Wes­tens um des Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus wil­len sind vor­bei. Da­mit Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus funk­tio­niert, muss es ei­ne Zwei-​Wege-​Straße zwi­schen Men­schen ge­ben, die ge­mein­sa­me Wer­te der Ach­tung der je­weils an­de­ren Kul­tur tei­len. Lei­der hat der Wes­ten das vom Is­lam nicht be­kom­men.
  • Es spielt kei­ne Rol­le, was „wah­rer Is­lam” ist. Das ist et­was, wo­mit sich die mus­li­mi­sche Welt in­tern aus­ein­an­der set­zen muss; Es hilft uns im Wes­ten nicht, her­aus­zu­fin­den zu ver­su­chen, was „wah­rer Is­lam” ist und was nicht.
  • Eu­re re­li­giö­sen Füh­rer, de­ren Ge­häl­ter von is­la­mi­schen Re­gie­run­gen be­zahlt wer­den, ste­hen vor Ih­ren Me­di­en­ka­me­ras und for­dern die Mus­li­me auf, die ka­fir [nicht­mus­li­mi­sche] Ju­den, Chris­ten und Hei­den zu ste­chen, mit dem Last­wa­gen zu über­fah­ren, zu tö­ten, zu ver­ge­wal­ti­gen und zu de­mü­ti­gen.
  • Is­la­mi­sche Re­gie­run­gen und Ter­ror­grup­pen sind zwei Erb­sen in der­sel­ben Hül­se, die zu­sam­men auf das­sel­be Ziel hin­ar­bei­ten: das Ge­setz Al­lahs, die Scha­ria, in der gan­zen Welt durch­zu­set­zen. Es ist kein Ge­heim­nis, dass ein mus­li­mi­sches Staats­ober­haupt mit der Scha­ria herr­schen und den Dschi­had ge­gen Nicht­mus­li­me füh­ren muss. Das Scharia-​Gesetz be­fiehlt den mus­li­mi­schen Bür­gern, je­den mos­le­mi­schen Füh­rer, der sich nicht mit der Scha­ria re­giert und Dschi­ha­dis­ten un­ter­stützt, durch Re­bel­li­on oder Er­mor­dung zu ent­fer­nen.
  • Ab heu­te muss der Wes­ten die is­la­mi­schen Re­gie­run­gen für dschi­ha­dis­ti­sche Ak­tio­nen ih­rer ei­ge­nen ter­ro­ris­ti­schen Bür­ger ver­ant­wort­lich ma­chen. Nichts ge­schieht in mus­li­mi­schen Län­dern oh­ne das Wis­sen ih­rer Re­gie­run­gen. Wenn ei­ne mus­li­mi­sche Re­gie­rung kei­ne Kon­trol­le über ih­re Bür­ger hat, soll­te sie als Schur­ken­staat be­trach­tet wer­den.
  • Mus­li­mi­sche Flücht­lin­ge aus Sy­ri­en und dem Irak auf­zu­neh­men ist kein Akt von Mit­ge­fühl son­dern gro­be Fahr­läs­sig­keit. West­li­che Re­gie­run­gen ha­ben ih­ren Bür­gern ge­gen­über in die­ser Hin­sicht zu lan­ge ver­sagt, und das wird heu­te auf­hö­ren.
  • War­um sol­len Kul­tu­ren, die den Wes­ten ver­ab­scheu­en, im Wes­ten le­ben wol­len? Wie der ge­wähl­te Prä­si­dent Trump sag­te, war­um soll­te Ame­ri­ka – oder ir­gend­ein Land – nicht aus­schliess­lich Ein­wan­de­rer zu­las­sen, die uns lie­ben und die un­se­re Ge­set­ze und un­se­re Le­bens­wei­se re­spek­tie­ren?
  • Un­se­re Tü­ren wer­den erst dann wie­der ge­öff­net, wenn is­la­mi­sche Re­gie­run­gen der Welt be­wei­sen, dass sie sich grund­le­gend ver­än­dert ha­ben, dass sie ein für al­le Mal ih­re ob­ses­si­ve dschi­ha­dis­ti­sche Pro­pa­gan­da und Er­zie­hung zum Hass in der mus­li­mi­schen Welt über­wun­den ha­ben.
  • Bis da­hin wer­den al­le Ar­ten von Vi­sa aus solch un­ru­hi­gen Ge­bie­ten aus­ge­setzt, mit Aus­nah­me der we­ni­gen, die ord­nungs­ge­mäß über­prüft wer­den. Sol­che Ak­tio­nen wer­den si­cher­lich die Re­for­ma­ti­on des Is­lam und die is­la­mi­sche Er­zie­hung in mus­li­mi­schen Na­tio­nen be­schleu­ni­gen, die ver­zwei­felt dar­auf aus sind, uns ih­re über­schüs­si­ge un­glück­li­che Be­völ­ke­rung ab­zu­ge­ben.

Oba­mas ers­te gro­ße Prä­si­dent­schafts­re­de am 4. Ju­ni 2009 war in Kai­ro für die mus­li­mi­sche Welt. Sei­ne Re­de be­schäf­tig­te sich nicht mit den har­ten Rea­li­tä­ten des Is­lam und sei­nen Aus­wir­kun­gen auf den Welt­frie­den. Kei­ne mus­li­mi­sche Au­to­ri­tät schüt­tel­te Oba­mas Hand mit dem Ver­spre­chen von Ver­än­de­rung, ei­ner neu­en Be­zie­hung mit dem Wes­ten, die auf ge­gen­sei­ti­gem Re­spekt ba­siert, oder ei­ner Re­fle­xi­on dar­über, was an 911 schief ge­lau­fen war. (Bild­quel­le: Wei­ßes Haus)

Oba­mas ers­te gro­ße Re­de nach sei­ner Wahl im Jahr 2008 war in Kai­ro für die mus­li­mi­sche Welt. Sei­ne Re­de be­schäf­tig­te sich nicht mit den har­ten Rea­li­tä­ten des Is­lam und sei­nen Aus­wir­kun­gen auf den Welt­frie­den. Kei­ne mus­li­mi­sche Au­to­ri­tät schüt­tel­te Oba­mas Hand mit dem Ver­spre­chen der Ver­än­de­rung, ei­ner neu­en Be­zie­hung mit dem Wes­ten, die auf ge­gen­sei­ti­gem Re­spekt ba­siert, oder ei­ner Re­fle­xi­on dar­über, was an 911 schief ge­lau­fen war, auch wenn sie nicht di­rekt da­für ver­ant­wort­lich war. Kein ara­bi­scher Füh­rer ver­kün­de­te öf­fent­lich ein En­de der is­la­mi­schen dschi­ha­dis­ti­schen und an­ti­west­li­chen Er­zie­hung zum Hass und der ara­bi­schen Me­di­en­pro­pa­gan­da. Statt­des­sen be­kam die mus­li­mi­sche Welt ei­ne Ent­schul­di­gung von Oba­ma.

Nach­dem Oba­ma Kai­ro ver­las­sen hat­te, war die Mus­lim­bru­der­schaft ge­stärkt und mi­li­tä­ri­sche Herr­scher ge­schwächt und ei­ner nach dem an­de­ren wur­den nie­der­ge­run­gen. Nach west­li­chen Stan­dards wird die Mi­li­tär­herr­schaft als ei­ne un­ter­drü­cken­de Re­gie­rungs­form ge­mie­den, aber in der is­la­mi­schen Welt ist sie der ein­zi­ge Schutz­puf­fer vor der Ty­ran­nei der to­ta­len Scha­ria, die von is­la­mi­schen Theo­kra­ti­en wie je­ner des Iran und Saudi-​Arabiens durch­ge­setzt wer­den muss. Die Mus­lim­bru­der­schaft und dann ISIS füll­te schnell das Va­ku­um und die mus­li­mi­sche Welt brennt jetzt lich­ter­loh.

Ein ge­wal­ti­ger Sturm is­la­mi­scher Dun­kel­heit, über­schwap­pend und un­se­ren Pla­ne­ten über­schwem­mend und Rich­tung Wes­ten drän­gend. Las­sen Sie nie zu, dass un­se­re Frei­hei­ten, die von Ge­ne­ra­tio­nen von Ame­ri­ka­nern auf­ge­baut wur­den, ge­gen Angst und Schre­cken ver­lo­ren ge­hen. Es ist Zeit für den Wes­ten, sich zu ver­ei­nen und ei­ne fes­te Bot­schaft an die mus­li­mi­sche Welt zu sen­den – ei­ne Bot­schaft, die von Oba­ma schon 2009 hät­te ge­schickt wer­den sol­len.

Mit der Wahl des an­ge­hen­den Prä­si­den­ten Do­nald J. Trump ha­ben die Bür­ger des Wes­tens ih­re Hoff­nung er­neu­ert, Ame­ri­ka wie­der zum Füh­rer der frei­en Welt und der Men­schen­rech­te für al­le zu ma­chen, wie es sein soll­te. Trump wird hof­fent­lich die Füh­rer der frei­en Welt ver­ei­nen, da­mit sie ei­ne fes­te Bot­schaft an die mus­li­mi­sche Welt aus­sen­den:

Die Ta­ge der Op­fe­rung der Si­cher­heit der Bür­ger des Wes­tens um des Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus wil­len sind vor­bei. Da­mit Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus funk­tio­niert, muss es ei­ne Zwei-​Wege-​Straße ge­ben zwi­schen Völ­kern, die ge­mein­sa­me Wer­te der Ach­tung der je­weils an­de­ren Kul­tur tei­len. Lei­der hat der Wes­ten das vom Is­lam nicht be­kom­men. Ame­ri­ka, Eu­ro­pa und Aus­tra­li­en sind der si­che­re Ha­fen für Men­schen aus al­ler Welt – ver­schie­de­ne Na­tio­na­li­tä­ten, Re­li­gio­nen und Ras­sen. Wir lie­ben die mus­li­mi­schen Men­schen, weil wir al­le Men­schen lie­ben, aber un­se­re Lie­be zu den Men­schen der Welt soll­te nie un­se­re ers­te Pflicht ver­nach­läs­si­gen: den Schutz un­se­rer Bür­ger, un­se­rer Frei­hei­ten, un­se­rer Le­bens­wei­se und un­se­rer bi­bli­schen Jüdisch-​christliche Wer­te.

Heu­te brennt der Na­he Os­ten lich­ter­loh, über­rollt und ver­wüs­tet von Ter­ro­ris­ten und Ex­tre­mis­ten, die kei­nen Re­spekt für ih­re ei­ge­nen Re­gie­run­gen oder Recht und Ord­nung ha­ben. Grup­pen wie ISIS und an­de­re brach­ten die al­te Bar­ba­rei zu­rück, die die Mensch­heit fälsch­li­cher­wei­se für tran­szen­diert hielt. Wir hö­ren im­mer wie­der, dass dies nichts mit dem Is­lam zu tun hat und dass is­la­mi­sche Ter­ro­ris­ten nur ei­ne klei­ne An­zahl fehl­ge­lei­te­ter Mus­li­me sind, die den wah­ren fried­li­chen Is­lam falsch in­ter­pre­tie­ren.

Doch jetzt ist es an uns, Euch zu sa­gen, was wir den­ken: Es spielt kei­ne Rol­le, wel­ches der wah­re Is­lam ist und was nicht. Wenn ein Ter­ro­rist mit ei­nem Last­wa­gen durch ei­ne Men­schen­men­ge pflügt, mit dem Ziel zu tö­ten, dann ist das letz­te, was ir­gend je­mand hö­ren will, ob der Fah­rer ein „wah­rer Mus­lim” ist oder nicht. Das ist et­was, wo­mit sich die mus­li­mi­sche Welt in­tern aus­ein­an­der­set­zen muss; Es dient uns im Wes­ten nicht, her­aus­zu­fin­den zu ver­su­chen, was „wah­rer Is­lam” ist und was nicht.

Die von Re­gie­run­gen ge­lei­te­ten Schu­len des Na­hen Os­tens leh­ren nach wie vor Hass­pro­pa­gan­da ge­gen den Wes­ten, ge­gen Ju­den und Chris­ten. Sie leh­ren im­mer noch ih­re Kin­der Lü­gen, et­wa dass Jas­sir Ara­fat an ei­ner Ver­gif­tung durch Ju­den starb. Sie leh­ren nach wie vor in ih­ren öf­fent­li­chen Schu­len, dass der Dschi­had ein hei­li­ger Krieg ge­gen Nicht­mus­li­me ist; Dass das Tö­ten von Aposta­ten und Tö­ten von Mäd­chen der Eh­re we­gen ei­ne is­la­mi­sche Pflicht sind und dass die­je­ni­gen, die das tun, nicht straf­recht­lich ver­folgt wer­den, son­dern von Al­lah mit Jung­frau­en be­lohnt wer­den. Mus­li­mi­sche Ima­me ver­brei­ten ih­ren Hass und ih­re Auf­wie­ge­lung di­rekt un­ter der Na­se der so­ge­nann­ten mo­de­ra­ten mus­li­mi­schen Füh­rer im Re­gie­rungs­fern­se­hen. Eu­re re­li­giö­sen Füh­rer, de­ren Ge­häl­ter von is­la­mi­schen Re­gie­run­gen be­zahlt wer­den, ste­hen vor Ih­ren Me­di­en­ka­me­ras und for­dern die Mus­li­me auf, die Ka­fir [Nicht­mus­li­men], Ju­den, Chris­ten und Hei­den zu ste­chen, mit Last­wa­gen zu über­fah­ren, zu tö­ten, zu ver­ge­wal­ti­gen und zu de­mü­ti­gen.

Wir ha­ben ge­nü­gend Ap­pease­ment ge­leis­tet und die an­de­re Sei­te be­trach­tet, wenn es um das schmut­zi­ge klei­ne Ge­heim­nis geht, das nie­mand zu­ge­ben will: dass is­la­mi­sche Re­gie­run­gen und Ter­ror­grup­pen zwei Erb­sen in der­sel­ben Hül­se sind, die zu­sam­men auf das­sel­be Ziel hin­ar­bei­ten: das Ge­setz Al­lahs, die Scha­ria, auf der gan­zen Welt durch­zu­set­zen. Es ist kein Ge­heim­nis, dass ein mus­li­mi­sches Staats­ober­haupt mit der Scha­ria herr­schen und den Dschi­had ge­gen Nicht­mus­li­me füh­ren muss. Das Scharia-​Gesetz be­fiehlt den mus­li­mi­schen Bür­gern, je­den mos­le­mi­schen Füh­rer, der nicht mit der Scha­ria re­giert und Dschi­ha­dis­ten un­ter­stützt, durch Re­bel­li­on oder Er­mor­dung zu ent­fer­nen. Die Welt ver­steht die Not­la­ge is­la­mi­scher Füh­rer, die ih­re Scharia-​Verpflichtung vor ih­ren Is­la­mis­ten er­fül­len müs­sen, sonst sind sie weg vom Fens­ter. Die Lö­sung die­ses Pro­blems liegt nicht im Ver­ant­wor­tungs­be­reich des Wes­tens, aber es ist ein gro­ßes Pro­blem, das die mus­li­mi­sche Welt of­fen the­ma­ti­sie­ren muss.

Wäh­rend mus­li­mi­sche Völ­ker und Re­gie­run­gen of­fen den Mut ent­wi­ckeln, ih­re Pro­ble­me mit der Dschihad-​Pflicht zu lö­sen, muss das Spiel der un­hei­li­gen Al­li­anz, das von is­la­mi­schen Re­gie­run­gen und Ter­ror­grup­pen ge­spielt wird, of­fen be­nannt und nach­drück­lich ver­wor­fen wer­den. Der Wes­ten kann es sich nicht mehr leis­ten, bei solch ei­nem un­ehr­li­chen Spiel mit­zu­ma­chen.

Ab heu­te muss der Wes­ten die is­la­mi­schen Re­gie­run­gen für dschi­ha­dis­ti­sche Ak­tio­nen ih­rer ei­ge­nen ter­ro­ris­ti­schen Bür­ger ver­ant­wort­lich ma­chen. Nichts ge­schieht in mus­li­mi­schen Län­dern oh­ne das Wis­sen ih­rer Re­gie­run­gen. Wenn ei­ne mus­li­mi­sche Re­gie­rung kei­ne Kon­trol­le über ih­re Bür­ger hat, soll­te sie als Schur­ken­staat be­trach­tet wer­den. Is­la­mi­sche Na­tio­nen, die wei­ter­hin Ter­ro­ris­ten in ih­ren Me­di­en, Schu­len und Mo­sche­en her­an­züch­ten und dann so tun, als könn­ten sie nichts für die Ver­bre­chen, müs­sen ver­ant­wort­lich ge­macht wer­den. Mus­li­me selbst ha­ben kei­ne To­le­ranz für ei­nen west­li­chen Ka­ri­ka­tu­ris­ten, der sie mit ei­ner Ka­ri­ka­tur von Mu­ham­mad be­lei­digt hat. An­statt zu sa­gen, dass die­ser Ka­ri­ka­tu­rist nicht al­le west­li­chen Na­tio­nen re­prä­sen­tiert, hat die mus­li­mi­sche Öf­fent­lich­keit meh­re­re West­ler und ih­re Bot­schaf­ten als Ver­gel­tung für die Hand­lun­gen von ei­nem, we­gen ei­ner Ka­ri­ka­tur, ver­brannt und ge­tö­tet. Das ist von den glei­chen Na­tio­nen, die die Welt mit Ter­ro­ris­ten über­schwem­men, die Flug­zeu­ge, Waf­fen, Spreng­stof­fe, Mes­ser und so­gar Last­wa­gen be­nut­zen, um Nicht­mus­li­me zu tö­ten. Mus­li­me müs­sen nach dem Sprich­wort le­ben, dass „wer im Glas­haus sitzt, nicht mit Stei­nen wer­fen soll­te.”

Je­de west­li­che Na­ti­on, die nicht pri­mär ih­re ei­ge­nen Bür­ger schützt, soll­te ein Pa­ria un­ter den zi­vi­li­sier­ten Na­tio­nen sein. Mus­li­mi­sche Flücht­lin­ge aus Sy­ri­en und dem Irak auf­zu­neh­men ist kein Akt von Mit­ge­fühl, son­dern gro­be Fahr­läs­sig­keit. West­li­che Re­gie­run­gen ha­ben ih­ren Bür­gern ge­gen­über zu lan­ge in die­ser Hin­sicht ver­sagt, und das wird heu­te en­den.

Es wä­re Wahn­sinn für west­li­che Re­gie­run­gen, kei­ne au­ßer­or­dent­li­chen Maß­nah­men zur Selbst­er­hal­tung ein­zu­set­zen. Die Tü­ren der Ein­wan­de­rung für mus­li­mi­sche Bür­gern aus Na­tio­nen, die vom Ter­ror über­rannt wer­den, wer­den ge­schlos­sen. War­um sol­len Kul­tu­ren, die den Wes­ten ver­ab­scheu­en, im Wes­ten le­ben wol­len? Wie der an­ge­hen­de Prä­si­dent Trump sag­te, war­um soll­te Ame­ri­ka – oder ir­gend­ein Land – nicht aus­schliess­lich Ein­wan­de­rer zu­las­sen, die uns lie­ben und die un­se­re Ge­set­ze und un­se­re Le­bens­wei­se re­spek­tie­ren?

Die Ab­sorp­ti­on von Flücht­lin­gen aus dem ter­ror­ge­pla­gen Sy­ri­en ist nicht nur schlecht für den Wes­ten, son­dern auch für Sy­ri­en. Wenn wir die ge­mä­ßig­ten Mus­li­me Sy­ri­ens auf­neh­men, wer soll dann üb­rig­blei­ben, um ISIS zu be­kämp­fen und das Land wie­der auf­zu­bau­en?

Un­se­re Tü­ren wer­den erst dann wie­der ge­öff­net, wenn der Krieg ge­gen den is­la­mi­schen Ter­ro­ris­mus ge­won­nen ist und wenn is­la­mi­sche Re­gie­run­gen der Welt be­wei­sen, dass sie sich grund­le­gend ver­än­dert ha­ben, dass sie ein für al­le Mal ih­re ob­ses­si­ve dschi­ha­dis­ti­sche Pro­pa­gan­da und Er­zie­hung zum Hass, die in der mus­li­mi­schen Welt vor­herr­schen, über­wun­den ha­ben. Bis da­hin wer­den al­le Ar­ten von Vi­sa aus sol­chen un­ru­hi­gen Ge­bie­ten aus­ge­setzt, mit Aus­nah­me der we­ni­gen, die ord­nungs­ge­mäß über­prüft wer­den. Sol­che Ak­tio­nen wer­den si­cher­lich die Re­for­ma­ti­on des Is­lam und der is­la­mi­schen Er­zie­hung in mus­li­mi­schen Na­tio­nen be­schleu­ni­gen, die ver­zwei­felt dar­auf aus sind, uns ih­re über­schüs­si­ge un­glück­li­che Be­völ­ke­rung ab­zu­ge­ben.

Wir freu­en uns auf den Tag, an dem mo­de­ra­te Mus­li­me ih­re Re­gie­run­gen, ih­re Bil­dungs­sys­te­me und ihr Recht und Ord­nung kon­trol­lie­ren kön­nen, so dass die west­li­che Welt die ge­gen­sei­ti­gen kon­struk­ti­ven Be­zie­hun­gen, die auf Freund­schaft und Re­spekt ba­sie­ren, wie­der auf­neh­men kann. Die gan­ze Welt freut sich auf die­sen Tag und be­tet für ei­nen fried­li­chen Na­hen Os­ten. Der Ball liegt jetzt in der mus­li­mi­schen Welt.

No­nie Dar­wish, ge­bo­ren und auf­ge­wach­sen in Ägyp­ten, ist Au­to­rin von „Whol­ly Dif­fe­rent; Why I cho­se Bi­bli­cal Va­lues over Is­la­mic Va­lues.”


Erst­ver­öf­fent­li­chung hier. Re­pro­duk­ti­on mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Gatestone In­sti­tuts.

1 Kommentar

  1. Regula Klaus Fuentes

    Das is­la­mis­ti­sche Ge­dan­ken­gut ist tat­säch­lich ei­ne Ge­fahr, über die man sich Ge­dan­ken ma­chen und kon­struk­ti­ve Lö­sun­gen su­chen muss. Doch al­le in den glei­chen Topf zu wer­fen ist sehr kurz­sich­tig, un­ge­recht und ras­sis­tisch.
    Fol­gen­de Aus­sa­ge fin­de ich ex­trem krass:
    „Mus­li­mi­sche Flücht­lin­ge aus Sy­ri­en und dem Irak auf­zu­neh­men ist kein Akt von Mit­ge­fühl son­dern gro­be Fahr­läs­sig­keit.”
    Wo sol­len denn die­se Men­schen hin vor dem Krieg und der Ver­fol­gung? Es gibt so vie­le her­zens­gu­te Men­schen aus die­sen Län­dern. Sol­len wir die ein­fach dem Tod über­las­sen, bloss weil sie in ei­ne mus­li­mi­sche Kul­tur hin­ein­ge­bo­ren wur­den? Was hat das mit Mensch­lich­keit, Ge­rech­tig­keit oder christ­li­chen Nächs­ten­lie­be zu tun?

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