Der Hamas‘ neuester Trick: Aus der Regierung ausscheiden, die Waffen behalten
Khaled Abu Toameh, 9. Juli 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen
- Die entscheidende Frage ist nicht, wer in den Ministersesseln im Gazastreifen sitzt. Die entscheidende Frage ist, wer die Waffen hält.
- Nichts Wesentliches hat sich geändert.
- Die Hamas löst ihren militärischen Flügel nicht auf. Sie gibt ihre Waffen nicht ab. Sie löst ihren Sicherheitsapparat nicht auf. Sie beendet ihre Kommandostruktur nicht. Zudem werden Tausende von Hamas-Mitarbeitern und -Loyalisten weiterhin in den Institutionen des Gazastreifens verankert bleiben.
- „Die scheinbare Bereitschaft der Hamas, Platz für eine technokratische Regierung zu machen, soll ihre eigene Entwaffnung verhindern… [S]olange die Hamas ihre Waffen behält, wird jede zivile Regierung selbstverständlich so agieren, wie die Hamas es diktiert.“ — Israels Außenminister Gideon Sa’ar.
- Sa’ar warnte, dass die Hamas versucht, das Modell der Hisbollah im Gazastreifen zu kopieren: Eine zivile Verwaltung wäre für die Müllabfuhr, die öffentliche Verwaltung, den Wiederaufbau und die Gehälter zuständig, während die Hamas die dominierende militärische Kraft bliebe.
- Das ist weder Frieden noch Stabilität. Es ist schlichtweg die Auslagerung ziviler Pflichten, während die Maschinerie des Dschihad (des heiligen Krieges) erhalten bleibt.
- „Die unaufhörlichen Schlagzeilen, wonach die Hamas ‚ihre Regierung‘ in Gaza beende und sich darauf vorbereite, ‚die Kontrolle abzugeben‘, sind nur ein weiteres Ablenkungsmanöver und eine Luftnummer, die als Zugeständnis der Terrorgruppe verkleidet wird, die absolut nicht die Absicht hat, die reale Macht abzugeben oder sich zu entwaffnen… Nichts davon ähnelt einer Entwaffnung. Die Al-Qassam-Brigaden der Hamas arbeiten ununterbrochen daran, Tunnelnetzwerke zu reparieren und Munitionsvorräte wieder aufzubauen… Dennoch hat die Medienberichterstattung über dieses Nicht-Ereignis die Hamas bereits als kooperativ, vernünftig und sogar konstruktiv dargestellt; ein Narrativwechsel, der die Rolle der Hamas als Haupthindernis für den Wiederaufbau des Gazastreifens verschleiert. Und das zeigt Wirkung und funktioniert im Sinne der Hamas… Letztendlich wird die ‚Auflösung der Regierung‘ durch die Hamas an einfachen Maßstäben gemessen werden – etwa daran, ob die Menschen im Gazastreifen Beiträge auf Facebook teilen können, ohne gefoltert, geschlagen oder in Verhörräume von Krankenhäusern geschleppt zu werden; Misshandlungen, die vom 7. Oktober bis erst letzte Woche andauerten. Solange sich das nicht ändert, sind die Schlagzeilen reines Theater und der Griff der Hamas nach dem Gazastreifen bleibt intakt.“ — Ahmed Fouad Alkhatib, palästinensischer Politikanalyst, x.com, 6. Juni 2026.
- Eine von ausländischen Gebern finanzierte technokratische Regierung würde die Hamas von den finanziellen Lasten des Regierens befreien und es der Terrorgruppe ermöglichen, sich voll und ganz auf den Wiederaufbau ihrer Militärmaschinerie zu konzentrieren.
- Die vollständige Umsetzung des Trump-Friedensplans erfordert die Zerschlagung der militärischen Fähigkeiten der Hamas und die vollständige Entmilitarisierung des Gazastreifens. Der Hamas die Errichtung eines Staats im Staate nach dem Vorbild der Hisbollah zu erlauben, würde anhaltende Instabilität garantieren und sicherstellen, dass jede künftige palästinensische Regierung die Geisel einer bewaffneten Terrororganisation bleibt.
- Die einzige tragfähige Lösung besteht darin, dass sich die Hamas selbst auflöst, und nicht bloß einen ihrer Regierungsausschüsse. Dies bedeutet die Zerschlagung sowohl ihrer politischen als auch ihrer militärischen Strukturen, die Übergabe all ihrer Waffen, die Auflösung ihres Sicherheitsapparats, den Verzicht auf jegliche Zwangsmittel und ihr Verschwinden als bewaffnete politische Kraft.
- Bis die Hamas sowohl als politische Bewegung als auch als Terrororganisation verschwindet, laufen die Erklärungen über die Auflösung von Ausschüssen auf kaum mehr als ein politisches Scheinmanöver hinaus. Dieses soll lediglich internationale Legitimität sichern, Hilfsgelder in Milliardenhöhe freisetzen und Zeit für den nächsten Krieg kaufen.

Die entscheidende Frage ist nicht, wer in den Ministersesseln im Gazastreifen sitzt. Die entscheidende Frage ist, wer die Waffen hält. Die Hamas löst ihren militärischen Flügel nicht auf. Sie gibt ihre Waffen nicht ab. Bild: Parade Palästinensischer Mudschaheddin vom 22. Juli 2023. (Foto: Fars Media Corporation, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons)
Fast drei Jahre nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 und mehr als sechs Monate, nachdem der 20-Punkte-Friedensplan von Präsident Donald J. Trump die vollständige Entmilitarisierung des Gazastreifens forderte, hat die Hamas angekündigt, ihr De-facto-Regierungsorgan aufzulösen und die Autorität an ein Komitee palästinensischer Technokraten übergeben zu wollen.
Auf den ersten Blick wirkt diese Ankündigung wie ein bedeutendes Zugeständnis. Das ist es jedoch nicht. Es ist lediglich der neueste Versuch der Hamas, die internationale Gemeinschaft zu täuschen und ihr vorzugaukeln, sie halte sich an die Vorgaben der Trump-Friedensinitiative – während sie gleichzeitig das bewahrt, was für die Terrororganisation am wichtigsten ist: ihre militärische Macht.
Die entscheidende Frage ist nicht, wer in den Ministersesseln im Gazastreifen sitzt. Die entscheidende Frage ist, wer die Waffen hält.
Nach eigenem Eingeständnis der Hamas werden ihre Ministerien und Tausende von Mitarbeitern im Amt bleiben. Was noch schwerer wiegt: Die Hamas erklärt, sie werde weiterhin die Sicherheit und die Polizeiarbeit in den Gebieten überwachen, die sich noch unter ihrer Kontrolle befinden.
Mit anderen Worten: Die Hamas verlässt die Regierung, nicht aber die Macht. Nichts Wesentliches hat sich geändert.
Die Hamas löst ihren militärischen Flügel nicht auf. Sie gibt ihre Waffen nicht ab. Sie löst ihren Sicherheitsapparat nicht auf. Sie beendet ihre Kommandostruktur nicht. Zudem werden Tausende von Hamas-Mitarbeitern und -Loyalisten weiterhin in den Institutionen des Gazastreifens verankert bleiben. Ohne diese Schritte ist die Auflösung eines Regierungsausschusses kaum mehr als eine kosmetische Geste.
Solange die Hamas ihre Streitkräfte behält, wird jede künftige zivile Verwaltung im Gazastreifen im Schatten der Waffen der Hamas agieren. Keine technokratische Regierung kann unabhängig funktionieren, solange eine bewaffnete Terrororganisation die stärkste Kraft vor Ort bleibt.
Israels Außenminister Gideon Sa’ar erkannte die Gefahr sofort. „Der Trick der Hamas ist simpel“, schrieb er. „Die scheinbare Bereitschaft der Hamas, Platz für eine technokratische Regierung zu machen, soll ihre eigene Entwaffnung verhindern.“
Sa’ar warnte, dass die Hamas versucht, das Modell der Hisbollah im Gazastreifen zu kopieren: Eine zivile Verwaltung wäre für die Müllabfuhr, die öffentliche Verwaltung, den Wiederaufbau und die Gehälter zuständig, während die Hamas die dominierende militärische Kraft bliebe. Er betonte: „Solange die Hamas ihre Waffen behält, wird jede zivile Regierung selbstverständlich so agieren, wie die Hamas es diktiert.“
Diese Einschätzung trifft den Kern der Hamas-Strategie. Die Terrorgruppe versucht, das Modell eines „Staates im Staate“ der Hisbollah im Libanon zu kopieren. Nach diesem Modell verwaltet eine zivile Regierung die alltäglichen Angelegenheiten des Landes, während die Terrororganisation ihre unabhängige Armee, ihren Geheimdienstapparat und die Macht behält, über Krieg und Frieden zu entscheiden.
Die Folgen für den Libanon waren katastrophal. Obwohl aufeinanderfolgende libanesische Regierungen das Land formell regierten, blieb die Hisbollah die reale Macht. Sie nutzte ihr riesiges Arsenal und die iranische Unterstützung, um das politische Leben zu dominieren und den Libanon wiederholt in zerstörerische Kriege mit Israel zu ziehen.
Die Hamas scheint nun genau dieselbe Formel im Gazastreifen zu verfolgen. Sie möchte, dass jemand anderes Krankenhäuser, Schulen, Straßen und Häuser wiederaufbaut, die Grundversorgung wiederherstellt und die Gehälter der Beamten zahlt, während die Hamas im Stillen ihre militärischen Fähigkeiten reaktiviert, Kämpfer rekrutiert, ihr Tunnelnetzwerk instand setzt, Raketen herstellt und sich auf ein weiteres Massaker im Stil des 7. Oktober gegen Israel vorbereitet.
Das ist weder Frieden noch Stabilität. Es ist schlichtweg die Auslagerung ziviler Pflichten, während die Maschinerie des Dschihad (des heiligen Krieges) erhalten bleibt.
Es ist auch nicht das erste Mal, dass die Hamas solche Taktiken anwendet. Im Jahr 2014, nach der Unterzeichnung eines weiteren Versöhnungsabkommens mit Mahmoud Abbas‘ Fatah-Fraktion, stimmte die Hamas ebenfalls zu, die Verwaltung des Gazastreifens an eine palästinensische Einheitsregierung aus Technokraten zu übergeben. Damals glaubte man, diese Regelung würde den Einfluss der Hamas auf Gaza verringern. Stattdessen behielt die Hamas die vollständige Kontrolle über ihre Streitkräfte und Sicherheitsbehörden.
Die Einheitsregierung übte nie echte Autorität aus. Das Ergebnis war absehbar: Die Hamas blieb der eigentliche Herrscher des Gazastreifens, während andere (die Palästinensische Autonomiebehörde und die internationale Gemeinschaft) die Verantwortung für Verwaltung und öffentliche Dienste trugen.
Zwölf Jahre später versucht die Hamas, genau dieselbe Formel zu wiederholen. Die Geschichte sollte als Warnung dienen. Die internationale Gemeinschaft hat die Versprechungen der Hamas wiederholt für bare Münze genommen. Sie hat sich immer wieder eingeredet, die Hamas werde pragmatischer, verantwortungsbewusster und sei mehr an der Regierungsarbeit als am Kampf interessiert. Viele israelische und westliche Politiker, Entscheidungsträger und politische Analysten glaubten, die Hamas wolle in erster Linie wirtschaftliche Stabilität, Wiederaufbau und Phasen der Ruhe.
Diese Annahmen brachen am 7. Oktober 2023 in sich zusammen, als die Hamas das tödlichste Massaker an Juden seit dem Holocaust verübte. Die Lehre daraus hätte offensichtlich sein müssen: Die Hamas hat Waffenstillstände, Wiederaufbaubemühungen und diplomatische Initiativen stets genutzt, um ihre militärischen Fähigkeiten zu stärken. Die jüngste Ankündigung der Hamas verdient es, durch genau dieselbe Brille betrachtet zu werden.
Wenn die Hamas wirklich die Macht abgeben wollte, warum wartet sie dann bis jetzt? Warum hat sie sich nicht selbst aufgelöst, bevor der Gazastreifen katastrophale Zerstörungen erlitt? Warum ist sie nicht schon vor Jahren zurückgetreten, um den Palästinensern die enormen menschlichen und wirtschaftlichen Kosten eines weiteren Krieges zu ersparen?
Die Antwort ist denkbar einfach: Die Hamas handelt, weil sie unter massivem internationalen Druck steht, Trumps Friedensplan zu erfüllen, dessen Kernforderung die vollständige Entmilitarisierung des Gazastreifens ist.
Mit der Ankündigung, ihr Regierungsorgan aufzulösen, hofft die Hamas den Eindruck zu erwecken, sie komme ihren Verpflichtungen nach, um so den diplomatischen Druck auf Israel zu verlagern. Die Botschaft, die die Hamas der Welt vermitteln will, lautet schlicht: „Wir haben unseren Teil getan. Jetzt muss Israel seinen Teil tun.“
Es ist eine geschickte PR-Strategie. Die grundlegende Anforderung des Trump-Plans wird dadurch jedoch nicht erfüllt. Es ging nie darum, wer die Regierungsbüros besetzt. Es ging und geht darum, ob die Hamas weiterhin als bewaffnete Terrororganisation existiert.
Solange die Hamas bewaffnet bleibt, kann keine zivile Regierung unabhängig agieren. Solange die Hamas Tausende loyaler Mitarbeiter in den Institutionen des Gazastreifens verankert hält, droht jede neue Verwaltung zu einer bloßen Fassade zu werden, hinter der die Hamas weiterhin aus dem Schatten heraus regiert.
Der palästinensische Politikanalyst Ahmed Fouad Alkhatib schrieb dazu am 6. Juli:
„Die unaufhörlichen Schlagzeilen, wonach die Hamas ‚ihre Regierung‘ in Gaza beende und sich darauf vorbereite, ‚die Kontrolle abzugeben‘, sind nur ein weiteres Ablenkungsmanöver und eine Luftnummer, die als Zugeständnis der Terrorgruppe verkleidet wird, die absolut nicht die Absicht hat, die reale Macht abzugeben oder sich zu entwaffnen. Ähnliche Ankündigungen wie diese gab es in der Vergangenheit häufig.
Der Rücktritt des Leiters des sogenannten ‚Notfallkomitees‘ – der Regierungsfassade der Hamas nach dem 7. Oktober – ist lediglich der Austausch einer Symbolfigur. Seine Aufgaben wurden bereits im Stillen von einem anderen ‚temporären‘ Hamas-Verwalter übernommen, während alle so tun, als würden sie auf die Übergabe an das neue technokratische Komitee warten. Die Hamas hat bereits angekündigt, dass ihr Verwaltungs- und Fachpersonal so lange weiterarbeiten wird, bis dieses neue Komitee eintrifft – im vollen Bewusstsein, dass dem neuen Übergangs-Regierungsorgan die Kapazitäten, das Personal oder die Infrastruktur fehlen werden, um Gaza zu verwalten. Das ist der Plan der Hamas: ihr bestehendes System in die neue Verwaltung zu integrieren, die aus dem Übergangsprozess der Trump-Regierung unter der Aufsicht des Friedensrats hervorgehen soll.
Was wir hier sehen, ist die holprige Umsetzung einer längst vorhergesagten Strategie: Die Hamas wechselt von der direkten Kontrolle zu einer indirekten Herrschaft nach dem Vorbild der Hisbollah. Das ist billiger, es schützt die Gruppe vor Rechenschaftspflicht und ermöglicht es neuen zivilen Gesichtern, den Zorn der Bevölkerung abzufangen, während die Hamas die entscheidende Kontrolle über jeden bedeutenden Machthebel im Gazastreifen behält.
Nichts davon ähnelt einer Entwaffnung. Die Al-Qassam-Brigaden der Hamas arbeiten ununterbrochen daran, Tunnelnetzwerke zu reparieren und Munitionsvorräte aus Blindgängern und israelischen Bomben aus zwei Kriegsjahren wieder aufzubauen. Dennoch hat die Medienberichterstattung über dieses Nicht-Ereignis die Hamas bereits als kooperativ, vernünftig und sogar konstruktiv dargestellt; ein Narrativwechsel, der die Rolle der Hamas als Haupthindernis für den Wiederaufbau des Gazastreifens verschleiert. Und das zeigt Wirkung und funktioniert im Sinne der Hamas – nicht nur bei Medien und Stimmen, die der Terrorgruppe ohnehin wohlgesonnen sind, sondern sogar im etablierten politischen Diskurs, wo einige dies bereits als Beginn der Entwaffnung werten.
Das Timing ist kein Zufall: Dieser Schritt der Hamas erfolgt eine Woche, nachdem sich der Friedensrat in Zypern getroffen und vereinbart hat, ‚Plan B‘ zu verfolgen: die zivile Bevölkerung des Gazastreifens über die ‚Gelbe Linie‘ zu verlegen und der Hamas den Zugang zu den Ressourcen und menschlichen Schutzschilden zu entziehen, auf die sie angewiesen ist.
Letztendlich wird die ‚Auflösung der Regierung‘ durch die Hamas an einfachen Maßstäben gemessen werden – etwa daran, ob die Menschen im Gazastreifen Beiträge auf Facebook teilen können, ohne gefoltert, geschlagen oder in Verhörräume von Krankenhäusern geschleppt zu werden; Misshandlungen, die vom 7. Oktober bis erst letzte Woche andauerten. Solange sich das nicht ändert, sind die Schlagzeilen reines Theater und der Griff der Hamas nach dem Gazastreifen bleibt intakt.“
Das Hauptziel der Hamas ist das nackte Überleben. Sie weiß, dass bald internationale Wiederaufbauhilfen in Milliardenhöhe in den Gazastreifen fließen könnten. Eine von ausländischen Gebern finanzierte technokratische Regierung würde die Hamas von den finanziellen Lasten des Regierens befreien und es der Terrorgruppe ermöglichen, sich voll und ganz auf den Wiederaufbau ihrer Militärmaschinerie zu konzentrieren.
Die vollständige Umsetzung des Trump-Friedensplans erfordert die Zerschlagung der militärischen Fähigkeiten der Hamas und die vollständige Entmilitarisierung des Gazastreifens. Der Hamas die Errichtung eines Staats im Staate nach dem Vorbild der Hisbollah zu erlauben, würde anhaltende Instabilität garantieren und sicherstellen, dass jede künftige palästinensische Regierung die Geisel einer bewaffneten Terrororganisation bleibt.
Die einzige tragfähige Lösung besteht darin, dass sich die Hamas selbst auflöst, und nicht bloß einen ihrer Regierungsausschüsse. Dies bedeutet die Zerschlagung sowohl ihrer politischen als auch ihrer militärischen Strukturen, die Übergabe all ihrer Waffen, die Auflösung ihres Sicherheitsapparats, den Verzicht auf jegliche Zwangsmittel und ihr Verschwinden als bewaffnete politische Kraft.
Alles, was dahinter zurückbleibt, erhält die Bedingungen aufrecht, die das Massaker vom 7. Oktober erst möglich gemacht haben.
Sowohl Israelis als auch Palästinenser haben bereits einen unerträglichen Preis dafür bezahlt, dass sie den Versprechungen der Hamas immer wieder Glauben geschenkt haben. Sie können es sich nicht leisten, denselben Fehler noch einmal zu machen. Die internationale Gemeinschaft sollte sich nicht von einer weiteren sorgfältig inszenierten Hamas-Inszenierung täuschen lassen.
Bis die Hamas sowohl als politische Bewegung als auch als Terrororganisation verschwindet, laufen die Erklärungen über die Auflösung von Ausschüssen auf kaum mehr als ein politisches Scheinmanöver hinaus. Dieses soll lediglich internationale Legitimität sichern, Hilfsgelder in Milliardenhöhe freisetzen und Zeit für die Vorbereitung des nächsten Krieges kaufen.
Khaled Abu Toameh ist ein preisgekrönter Journalist mit Sitz in Jerusalem.
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Erstveröffentlichung bei Gatestone Institute. Reproduktion mit freundlicher Genehmigung.

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