Der Krieg eines „respektierten“ Medizinjournals gegen Ärzte
Gerald M. Steinberg, 28. Juli 2026, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen
- Die pro-Hamas-Lobby verbreitet eine Massenpetition, die den Ausschluss des israelischen Ärzteverbandes (Israeli Medical Association) aus dem Weltärztebund (World Medical Association) fordert.
- Die Petition – die den israelischen Ärzten eine angebliche Voreingenommenheit vorwirft und jede Erwähnung der Kriegsverbrechen der Hamas auslässt – wurde im Juni von der einst angesehenen britischen Medizinzeitschrift The Lancet verbreitet, womit die Grenze zwischen professioneller medizinischer Publikation und absurder Propaganda klar überschritten wurde.
- Weit davon entfernt, medizinische Beweise zu liefern oder die Berufsethik widerzuspiegeln, wiederholt die Petition – wie von The Lancet nachgeplappert – politische Slogans und uralte antisemitische Hetz-Legenden. Sie beschuldigt Israel des „Genozids“ und der Zerstörung des Gesundheitssystems von Gaza. Natürlich gibt es keine Erwähnung der erdrückenden Beweise für die systematische Militarisierung von Krankenhäusern und anderen zivilen medizinischen Einrichtungen durch die Hamas – allesamt tatsächliche Kriegsverbrechen.
- Bei der Förderung dieser Kampagne kopierte The Lancet die Anschuldigungen von aktivistischen Rand-NGOs, darunter die People’s Health Movement (PHM), Doctors for Gaza (Artsen voor Gaza) und der „Health Advisory Council“ der sogenannten Jewish Voice for Peace. Selbst eine flüchtige Prüfung macht deutlich, dass es bei der von diesem angeblichen Medizinjournal gepriesenen Petition nicht im Entferntesten um medizinische Ethik geht.
- Indem The Lancet diese NGOs nachplappert und grundlegende Anforderungen an eine wissenschaftliche Zeitschrift verletzt, unternimmt das Blatt nicht einmal den minimalen Versuch, deren Glaubwürdigkeit und Verharmlosung des Terrors zu hinterfragen.
- Es überrascht nicht, dass dies nicht das erste Mal ist, dass Chefredakteur Richard Horton The Lancet nutzt, um anti-israelische Propaganda zu veröffentlichen. Von 2001 bis 2014 hatte der Großteil der Veröffentlichungen des Magazins zu israelischen und palästinensischen Themen – 58,3 % von 264 Beiträgen – die Form politischer Kommentare statt medizinischer Forschung.
- The Lancet tut jede Erwähnung der Verantwortung der Hamas für die medizinische Notlage in Gaza trotz umfangreicher Dokumentation als bloße israelische Behauptung ab.
- Darüber hinaus haben weder diese Medizinzeitschrift noch die NGOs, die die Petition anführen, jemals andere zivile Ärzteverbände aufgefordert, die Militäroperationen ihrer Heimatstaaten zu verurteilen. Dazu gehören Russland, China, Iran, Türkei, Sudan und andere tatsächliche Verletzer der Menschenrechte und des Völkerrechts.
- Da Horton und The Lancet unter der dünnen Fassade des wissenschaftlichen Publizierens erneut an vorderster Front des Hasses gegen israelische Ärzte stehen, ist eine wirksame Antwort erforderlich, die die Aufmerksamkeit des niederländischen Verlags der Zeitschrift, Elsevier, erregt.

Die Pro-Hamas-Lobby verbreitet eine Massenpetition, die den Ausschluss des israelischen Ärzteverbandes aus dem Weltärztebund fordert. Die Petition – die den israelischen Ärzten eine angebliche Voreingenommenheit vorwirft und jede Erwähnung der Kriegsverbrechen der Hamas auslässt – wurde im Juni von der einst angesehenen britischen Medizinzeitschrift The Lancet verbreitet, womit die Grenze zwischen professioneller medizinischer Publikation und absurder Propaganda klar überschritten wurde. (Foto von Elen Sher auf Unsplash)
Unter den vielen orchestrierten Kampagnen zur Dämonisierung Israels ist das Abzielen auf israelische Ärzte und medizinisches Fachpersonal unter der falschen Flagge der „Menschenrechte“ eine der am transparentesten zynischen. Konkret verbreitet die Pro-Hamas-Lobby eine Massenpetition, die den Ausschluss des israelischen Ärzteverbandes (Israeli Medical Association) aus dem Weltärztebund (World Medical Association) fordert.
Die Petition – die den israelischen Ärzten eine angebliche Voreingenommenheit vorwirft und jede Erwähnung der Kriegsverbrechen der Hamas auslässt – wurde im Juni von der einst angesehenen britischen Medizinzeitschrift The Lancet verbreitet, womit die Grenze zwischen professioneller medizinischer Publikation und absurder Propaganda klar überschritten wurde.
Weit davon entfernt, medizinische Beweise zu liefern oder die Berufsethik widerzuspiegeln, wiederholt die Petition – wie von The Lancet nachgeplappert – politische Slogans und uralte antisemitische Hetz-Legenden. Sie beschuldigt Israel des „Genozids“ und der Zerstörung des Gesundheitssystems von Gaza. Natürlich gibt es keine Erwähnung der erdrückenden Beweise für die systematische Militarisierung von Krankenhäusern und anderen zivilen medizinischen Einrichtungen durch die Hamas – allesamt tatsächliche Kriegsverbrechen.
Bei der Förderung dieser Kampagne kopierte The Lancet die Anschuldigungen von aktivistischen Rand-NGOs, darunter die People’s Health Movement (PHM), Doctors for Gaza (Artsen voor Gaza) und der „Health Advisory Council“ der sogenannten Jewish Voice for Peace. Selbst eine flüchtige Prüfung macht deutlich, dass es bei der von diesem angeblichen Medizinjournal gepriesenen Petition nicht im Entferntesten um medizinische Ethik geht. Stattdessen ist sie ein weiterer Teil der abscheulichen Bemühungen, israelische Institutionen im Nachgang des Hamas-Massakers vom 7. Oktober zu isolieren und zu delegitimieren. Im Grunde genommen ist dies eine weitere Front im Krieg der Hamas gegen das Volk und die Institutionen des jüdischen Staates.
Indem The Lancet diese NGOs nachplappert und grundlegende Anforderungen an eine wissenschaftliche Zeitschrift verletzt, unternimmt das Blatt nicht einmal den minimalen Versuch, deren Glaubwürdigkeit und Verharmlosung des Terrors zu hinterfragen. Der neu ernannte globale Koordinator von PHM, Aziz Rhali, feierte beispielsweise den 7. Oktober öffentlich als „Tag des Sieges“ und beteiligte sich unmittelbar danach an gewalttätigen Ausschreitungen zur Unterstützung des „palästinensischen Widerstands“. Er hat auch seine Unterstützung für die Hisbollah und ihren verstorbenen Anführer, den Erzterroristen Hassan Nasrallah, zum Ausdruck gebracht.
Es überrascht nicht, dass dies nicht das erste Mal ist, dass Chefredakteur Richard Horton The Lancet nutzt, um anti-israelische Propaganda zu veröffentlichen. Von 2001 bis 2014 hatte der Großteil der Veröffentlichungen des Magazins zu israelischen und palästinensischen Themen – 58,3 % von 264 Beiträgen – die Form politischer Kommentare statt medizinischer Forschung. Dies gipfelte 2014 in der Veröffentlichung eines berüchtigten „Offenen Briefes für das Volk von Gaza“ – einer von Hass erfüllten Propaganda-Schrift, deren Koautoren (Ärzte) Kollegen eine E-Mail mit dem Titel „CNN Goldman Sachs & the Zio Matrix“ geschickt hatten, die unter anderem ein Video des rassistischen Ku-Klux-Klan-Führers David Duke sowie andere antisemitische Materialien verbreitete.
Nachdem Forderungen nach Hortons Entlassung große Aufmerksamkeit erlangten, begab er sich auf eine Entschuldigungstour nach Israel und gelobte Besserung. Er veröffentlichte sogar eine Sonderausgabe über israelische medizinische Fortschritte. Doch nach den Gräueltaten der Hamas vom 7. Oktober fiel er in seine alten, giftigen Verhaltensmuster zurück, was im vergangenen Monat in der von NGOs angeführten Boykott-Petition gipfelte. Die Artikel, die Vorwürfe von „Kriegsverbrechen“ einschließlich „Genozid“ wiederholen, entbehren jeder rechtlichen oder tatsächlichen Grundlage und wurden offensichtlich frei erfunden, um von dem Massenmord der Hamas abzulenken. The Lancet spielt seine Rolle in diesem Theater des Absurden und tut jede Erwähnung der Verantwortung der Hamas für die medizinische Notlage in Gaza trotz umfangreicher Dokumentation als bloße israelische Behauptungen ab.
Darüber hinaus haben weder diese Medizinzeitschrift noch die NGOs, die die Petition anführen, jemals andere zivile Ärzteverbände aufgefordert, die Militäroperationen ihrer Heimatstaaten zu verurteilen. Die Liste umfasst Russland, China, den Iran, die Türkei, den Sudan und andere tatsächliche Verletzer der Menschenrechte und des Völkerrechts. Die Prämisse der Petition ist somit eine eklatante Doppelmoral.
Die Konsequenzen dieser Entwicklung reichen weit über Israel hinaus. Da die Politik zunehmend wissenschaftliche Institutionen übernimmt, werden Ärzte und Forscher unter Druck gesetzt, sich ideologischen und unmoralischen Gesinnungstests zu unterwerfen, die in keinem Zusammenhang mit der Medizin stehen. Infolgedessen laufen akademische Fachzeitschriften, Berufsverbände und humanitäre Organisationen Gefahr, von ernsthaften medizinischen Fachkräften als bloße weitere Form der Massenmanipulation wahrgenommen zu werden.
Da Horton und The Lancet unter der dünnen Fassade des wissenschaftlichen Publizierens erneut an vorderster Front des Hasses gegen israelische Ärzte stehen, ist eine wirksame Antwort erforderlich, die die Aufmerksamkeit des niederländischen Verlags der Zeitschrift, Elsevier, erregt. Im Kern ist The Lancet ein Unternehmen wie jedes andere: Wenn Leser aufhören zu lesen, Abonnenten ihre Abonnements kündigen, Spitzenforscher keine Artikel mehr einreichen und Werbekunden sich anderweitig orientieren, wird ein Führungswechsel folgen.
Prof. Gerald Steinberg ist Gründer und Präsident des Forschungsinstituts NGO Monitor sowie emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Bar-Ilan-Universität.
Erstveröffentlichung bei Gatestone Institute. Reproduktion mit freundlicher Genehmigung.

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