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Schwe­dens Ent­schei­dung, den Krieg ge­gen den An­ti­se­mi­tis­mus des Na­hen Os­ten zu ver­lie­ren?

Ni­ma Gholam Ali Pour, 27.5.2016, Gatestone In­sti­tu­te

  • Wer hat die­sen „Sala­fis­ten Me­ga­star” ein­ge­la­den, der den Ho­lo­caust leug­net und für an­ti­se­mi­ti­sche Äus­se­run­gen be­kannt ist, Mal­mö zu be­su­chen? Was tun Sie, wenn der An­ti­se­mi­tis­mus in Mal­mö, Schwe­dens dritt­gröss­ter Stadt, so nor­mal ist, dass Kin­der ei­ner öf­fent­li­chen Schu­le für ei­ne Kon­fe­renz mit an­ti­se­mi­ti­schen Ele­men­ten wer­ben kön­nen?
  • Der An­ti­se­mi­tis­mus ist so ein gi­gan­ti­sches Pro­blem in Mal­mö, dass auch ho­he Be­am­te der Stadt nicht ver­ste­hen, wie er so nor­mal wur­de. Sie schei­nen ihn als Teil ei­ner nicht-​schwedischen Kul­tur zu ver­ste­hen, der in ei­ner mul­ti­kul­tu­rel­len Ge­sell­schaft to­le­riert wer­den muss, so­gar ak­zep­tiert.
  • Wenn heu­te Kin­der in schwe­di­schen öf­fent­li­chen Schu­len für ei­ne an­ti­se­mi­ti­sche Kon­fe­renz wer­ben, was tun die­se Kin­der in der Zu­kunft?
  • Ver­wan­delt sich Schwe­den wirk­lich in ein Land, in dem Ju­den nicht mehr will­kom­men sind, um ei­nes Ta­ges ein Land oh­ne Ju­den zu wer­den? Und wenn das pas­siert, was sagt das über Schwe­den aus? Und wer wird nach den Ju­den als nächs­tes dran kom­men?

Die Apel­gårdssko­lan Grund­schu­le in Mal­mö (links) hat of­fen ei­ne Kon­fe­renz ge­bil­ligt, an die Sheikh Ekrim Said Sa­b­ri, der im­mer wie­der an­ti­se­mi­ti­sche Äus­se­run­gen ge­macht hat, als Red­ner ein­ge­la­den wur­de. Rechts: Hil­le­vi Lars­son, ei­ne so­zi­al­de­mo­kra­ti­sche Par­la­men­ta­rie­rin, die ei­nen Wahl­kreis von Mal­mö ver­tritt, nahm ei­ne Ein­la­dung an, an der glei­chen Kon­fe­renz zu spre­chen, wo Scheich Sa­b­ri als Red­ner ge­plant war. Lars­son ist mit ei­ner pa­läs­ti­nen­si­schen Flag­ge und ei­ner „Kar­te von Pa­läs­ti­na” ab­ge­bil­det, auf der Is­ra­el nicht exis­tiert.

Mal­mö, Schwe­dens dritt­gröss­te Stadt, ist ein wich­ti­ger, nach aus­sen sicht­ba­rer Teil von Schwe­den. Wenn man die po­li­ti­schen Zie­le der Ge­mein­de von Mal­mö liest, die der Ge­mein­de­rat von Mal­mö ge­bil­ligt hat, sieht man, dass „Ras­sis­mus, Dis­kri­mi­nie­rung und Hass­ver­bre­chen nicht in das of­fe­ne Mal­mö [ge­hö­ren].” Die Rea­li­tät ist je­doch ei­ne an­de­re. Der An­ti­se­mi­tis­mus hat bi­zar­re Aus­mas­se er­reicht – mit Po­li­ti­kern und an­de­ren Ent­schei­dungs­trä­gern in Schwe­den, die nichts da­ge­gen tun.

Am 30. April 2016 be­such­te der is­la­mi­sche Imam und Pre­di­ger Sal­man Al-​Ouda, der in den schwe­di­schen Me­di­en als „Salafisten-​Megastar” be­schrie­ben wur­de, Mal­mö. Al-​Ouda hat schein­bar Osa­ma bin La­den in­spi­riert, hat be­haup­tet, dass der Ho­lo­caust ein My­thos sei, und ist für an­ti­se­mi­ti­sche Äus­se­run­gen be­kannt.

Die ers­te Fra­ge soll­te des­halb lau­ten: Wer hat ei­ne sol­che Per­son nach Mal­mö ein­ge­la­den?

Wie sich her­aus­stellt, war es ein Po­li­ti­ker der Grü­nen Par­tei, der­zeit Teil der Re­gie­rungs­ko­ali­ti­on der schwe­di­schen Re­gie­rung und die auch in Mal­mö zu­sam­men mit den So­zi­al­de­mo­kra­ten re­giert.

Die zwei­te Fra­ge, die man sich stel­len soll­te, ist: Wel­che Art von Emp­fang hat Al-​Ouda in ei­ner so gros­sen schwe­di­schen Stadt er­hal­ten?

Nun, Al-​Ouda durf­te an ei­ner von Mal­mös be­rühm­tes­ten Kon­fe­renz­ein­rich­tun­gen spre­chen, Ami­ra­len, die auf der of­fi­zi­el­len Web­sei­te der Ge­mein­de Mal­mö als Teil des kul­tu­rel­len Er­bes der Stadt be­schrie­ben wird. Al-​Ouda wur­de auch von der mus­li­mi­schen Stu­den­ten­ver­ei­ni­gung Al­ham­bra an die Uni­ver­si­tät Mal­mö ein­ge­la­den. Mit an­de­ren Wor­ten, auch wenn Mal­mös Po­li­tik of­fi­zi­ell er­klärt, dass Ras­sis­mus kei­nen Platz hat in Mal­mö, wur­de Al-​Ouda, ein An­ti­se­mit, als Di­plo­mat be­han­delt.

Am 6. Mai, nur ei­ne Wo­che nach Al-​Oudas Be­such, wur­de die vier­zehn­te „Palästinenser-​in-​Europa-​Konferenz” in Mal­mö ab­ge­hal­ten. Ei­ner der Or­ga­ni­sa­to­ren der Kon­fe­renz, das pa­läs­ti­nen­si­sche Rück­kehr­zen­trum, hat en­ge Be­zie­hun­gen zur Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on Ha­mas.

Die Palästinenser-​in-​Europa-​Konferenz wur­de im Mal­mö­mäs­san, ei­nem an­de­ren be­rühm­ten Kon­fe­renz­zen­trum in Mal­mö, ab­ge­hal­ten. Als ei­ne schwe­di­sche Pro-​Israel-​Organisation, Per­spek­tiv På Is­ra­el, dem CEO von Mal­mö­mäs­san, Las­se Lars­son, ei­ne Email schick­te, um ihn zu war­nen, dass ein An­ti­se­mit in sei­nem Kon­fe­renz­zen­trum spre­chen wür­de, ant­wor­te­te Lars­son:

„Wir, Mal­mö­Mäs­san, neh­men nicht Stel­lung zum We­sen der Sa­che, son­dern ha­ben das un­se­ren Be­hör­den über­tra­gen, die grü­nes Licht ge­ge­ben ha­ben, und des­halb wer­den wir die Durch­füh­rung der Kon­fe­renz zu­las­sen.”

Das Pro­blem ist, dass, wenn Sie je­man­dem er­lau­ben, Hass ge­gen Ju­den zu ver­brei­ten, dann müs­sen Sie ei­ne kla­re Po­si­ti­on da­zu ha­ben. Hät­te er er­laubt, dass sein Saal für Hass­re­de ge­gen Afro-​Schweden oder Ho­mo­se­xu­el­le oder Frau­en be­nutzt wird?

In Mal­mö gibt es noch kei­ne kla­re Po­si­ti­on von kei­ner grös­se­ren In­sti­tu­ti­on, wenn es um An­ti­se­mi­tis­mus aus dem Na­hen Os­ten geht.

Als be­kannt wur­de, dass ei­ner der Red­ner an der Palästinenser-​in-​Europa-​Konferenz der ehe­ma­li­ge Gross­muf­ti von Je­ru­sa­lem, Scheich Ekrim Said Sa­b­ri, sein wür­de, der eben­falls wie­der­holt an­ti­se­mi­ti­sche Äus­se­run­gen ge­macht hat, kam ei­ne An­kün­di­gung, dass zwei schwe­di­sche Ab­ge­ord­ne­te, Hil­le­vi Lars­son (So­zi­al­de­mo­krat) und Da­ni­el Sestra­jcic (Links­par­tei ), eben­falls dort spre­chen wür­den. Die­ses Ar­ran­ge­ment schien kein Zu­fall zu sein. Im Ok­to­ber 2015 spra­chen bei­de Par­la­men­ta­ri­er in Mal­mö an ei­ner Kund­ge­bung, an der die Teil­neh­mer Mes­ser­an­grif­fe ge­gen Ju­den in Is­ra­el fei­er­ten. Aus­ser­dem, als der Eu­ro­vi­si­on Song Con­test im Jahr 2013 in Mal­mö statt­fand, war es Da­ni­el Sestra­jcic, da­mals Vor­sit­zen­der des Mal­mö­er Stadt­kul­tur­aus­schus­ses, der ar­gu­men­tier­te, dass die Eu­ro­vi­si­on Is­ra­el aus­set­zen soll­te.

Nach­dem die Or­ga­ni­sa­ti­on Per­spek­tiv På Is­ra­el ent­hüllt hat­te, dass Sestra­jcic und Lars­son an der Palästinenser-​in-​Europa-​Konferenz nebst Sheikh Sa­b­ri, ei­nem be­kann­ten An­ti­se­mi­ten, auf­tre­ten wür­den, schrieb Is­ra­els Bot­schaf­ter in Schwe­den ei­nen kri­ti­schen Kom­men­tar für ei­ne gros­se schwe­di­sche Zei­tung – wo­nach die zwei Ab­ge­ord­ne­ten ih­ren Auf­tritt ab­sag­ten.

Doch war­ten Sie, es kommt noch schlim­mer. Vor der pa­läs­ti­nen­si­schen Kon­fe­renz mach­te ei­ne öf­fent­li­che Schul­klas­se in Mal­mö in ei­ner Vi­deo­wer­bung mit, auf der sie Wer­bung da­für mach­te. Die Wer­bung wur­de auf dem Ge­län­de der öf­fent­li­chen Grund­schu­le Apel­gårdssko­lan ge­filmt. Die Vor­stel­lung, dass ei­ne öf­fent­li­che Schu­le of­fen ei­ne pa­läs­ti­nen­si­sche Kon­fe­renz in Schwe­den un­ter­stützt, an die ein An­ti­se­mit als Red­ner ein­ge­la­den ist, mag merk­wür­dig klin­gen, doch ge­nau so war es.

Da die­ser Au­tor auch Mit­glied von Mal­mös Schul­rat ist, schien es nor­mal, den Schul­di­rek­tor und die für Grund­schu­len zu­stän­di­ge Stadt­rä­tin zu kon­tak­tie­ren, um die Wer­bung zu mel­den. Die Stadt­rä­tin hat nie ge­ant­wor­tet – je­doch der Schul­di­rek­tor tat es. Das Wer­be­vi­deo, sei, wie er sag­te, nur ein „Auf­ruf, an der Kon­fe­renz teil­zu­neh­men” ge­we­sen.

Was tun Sie, wenn der An­ti­se­mi­tis­mus in Schwe­dens dritt­gröss­ter Stadt so nor­mal ist, dass Kin­der ei­ner öf­fent­li­chen Schu­le für ei­ne Kon­fe­renz mit an­ti­se­mi­ti­schen Ele­men­ten wer­ben kön­nen?

Ob­wohl die Ant­wort des Schul­lei­ters im Online-​Magazin Si­tua­ti­on Mal­mö (von dem die­ser Au­tor der Re­dak­teur ist) ver­öf­fent­licht wur­de, wa­ren die Me­di­en in Mal­mö, wie im­mer, still.

Das The­ma des An­ti­se­mi­tis­mus ist so nor­mal in Mal­mö, dass, wenn Kin­der für ei­ne Kon­fe­renz mit an­ti­se­mi­ti­schen Ele­men­ten  wer­ben, das nichts ist, wor­über die Me­di­en auch nur ei­ne Zei­le ver­lie­ren. Das Weg­las­sen scheint Teil ei­ner Re­dak­ti­ons­po­li­tik zu sein, be­wusst zu ent­schei­den, nicht über is­la­mi­schen und pa­läs­ti­nen­si­schen An­ti­se­mi­tis­mus zu be­rich­ten.

Der An­ti­se­mi­tis­mus ist in der Tat ein solch rie­si­ges Pro­blem in Mal­mö, dass auch hoch­ran­gi­ge Po­li­ti­ker und Be­am­te in der Stadt nicht zu ver­ste­hen schei­nen, wie er so nor­mal wer­den konn­te. Sie schei­nen ihn als Teil ei­ner nicht-​schwedischen Kul­tur zu ak­zep­tie­ren, der in ei­ner mul­ti­kul­tu­rel­len Ge­sell­schaft to­le­riert wer­den muss, so­gar ak­zep­tiert.

Nur in mus­li­mi­schen Län­dern – und of­fen­bar in ex­trem li­be­ra­len Län­dern wie Schwe­den – ist es mög­lich, dass ei­ne öf­fent­li­che Schu­le für ei­ne Kon­fe­renz mit an­ti­se­mi­ti­schen Ele­men­te wirbt, oh­ne dass je­mand dar­auf re­agiert.

Dass dies in ei­ner von Schwe­dens gröss­ten Städ­ten pas­siert, be­deu­tet, dass die füh­ren­den Po­li­ti­ker des Lan­des sich die­ser rau­en an­ti­se­mi­ti­schen Wel­le be­wusst sind, aber lie­ber nichts da­ge­gen tun.

Ei­ni­ge der Grün­de für die­se Ein­stel­lung sind:

  • Gros­se Zu­wan­de­rung aus Län­dern, in de­nen der An­ti­se­mi­tis­mus nor­mal ist.
  • Ei­ne star­kes pro-​palästinensisches En­ga­ge­ment un­ter den schwe­di­schen Po­li­ti­kern, das in ei­ne völ­lig sur­rea­le De­bat­te über den Israel-​Palästina-​Konflikt ge­führt hat, in der Is­ra­el zu Un­recht ver­teu­felt wird.
  • Der Wunsch un­ter den po­li­ti­schen Par­tei­en in Schwe­den, die Stim­men der Ein­wan­de­rer zu ge­win­nen.
  • Ein schwe­di­scher Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus, der so un­kri­tisch ist ge­gen­über frem­den Kul­tu­ren, dass er nicht zwi­schen Kul­tur und Ras­sis­mus un­ter­schei­den kann.
  • Ei­ne Angst, ein­wan­de­rungs­kri­tisch zu klin­gen.
  • Wich­ti­ge schwe­di­sche In­sti­tu­tio­nen wie die Kir­che von Schwe­den le­gi­ti­mie­ren An­ti­se­mi­tis­mus, in­dem sie das Kairos-​Palästina-​Dokument be­für­wor­ten.

Schwe­den hat of­fi­zi­ell den An­ti­se­mi­tis­mus des Na­hen Os­tens über­nom­men.

Der Zeit­raum von April bis Mai 2016 und die Be­su­che von ver­schie­de­nen An­ti­se­mi­ten nach Mal­mö zei­gen ei­ne be­dau­er­li­ches Mus­ter. In Schwe­den im All­ge­mei­nen und Mal­mö im Be­son­de­ren gibt es zu vie­le Po­li­ti­ker, ho­he Be­am­te, Jour­na­lis­ten, Lei­ter von Schu­len und Un­ter­neh­men, die sich nicht vom An­ti­se­mi­tis­mus di­stan­zie­ren.

Ein sol­cher Zu­stand kann nicht nur als bi­zarr be­schrie­ben wer­den; er ist ex­trem ge­fähr­lich.

Es gibt jü­di­sche Ge­mein­den in Mal­mö und an­ders­wo in Schwe­den. Ju­den sind ei­ne von fünf an­er­kann­ten Min­der­hei­ten in Schwe­den. Als ei­nes der Län­der, das dem Rat des eu­ro­päi­schen Rah­men­über­ein­kom­mens zum Schutz na­tio­na­ler Min­der­hei­ten bei­ge­tre­ten ist, hat Schwe­den ei­ne Ver­pflich­tung, die Nor­ma­li­sie­rung des An­ti­se­mi­tis­mus in Schwe­den zu stop­pen.

Wenn Po­li­ti­ker und hoch­ran­gi­ge Be­am­te es zu­las­sen, dass Kin­der in Schwe­dens dritt­gröss­ter Stadt ei­ne ras­sis­ti­sche Kon­fe­renz be­wer­ben, mit der sich selbst die ex­trems­ten an­ti­is­rae­li­schen schwe­di­schen Ab­ge­ord­ne­ten zu as­so­zi­ie­ren ver­wei­gern, dann ist es of­fen­sicht­lich, dass Schwe­den sei­nen Kampf ge­gen den An­ti­se­mi­tis­mus des Na­hen Os­tens ver­liert. Zu er­lau­ben, dass Schü­ler An­ti­se­mi­tis­mus bil­li­gen, ver­dient nichts als Ver­ur­tei­lung, ob in Ga­za oder in Schwe­den. Wir er­war­ten, dass sich die­ses Mus­ter von in Schwe­den schwel­gen­dem An­ti­se­mi­tis­mus wei­ter fi­xiert.

Wenn heu­te Kin­der in schwe­di­schen öf­fent­li­chen Schu­len für ei­ne an­ti­se­mi­ti­sche Kon­fe­renz wer­ben, was tun die­se Kin­der dann in der Zu­kunft? Auf ei­nem eu­ro­päi­schen Kon­ti­nent, auf dem west­li­che Wer­te von is­la­mi­schen Wer­ten her­aus­ge­for­dert und die eu­ro­päi­sche Si­cher­heit von is­la­mi­schen Ex­tre­mis­ten be­droht ist, wer­den die­se Kin­der im Stich ge­las­sen und zur An­nah­me ras­sis­ti­scher Wer­te ge­zwun­gen, weil die schwe­di­schen Be­hör­den sich wei­gern, dem An­ti­se­mi­tis­mus des Na­hen Os­ten „Nein” zu sa­gen.

Je nor­ma­ler der An­ti­se­mi­tis­mus des Na­hen Os­tens in Schwe­den wird, des­to mehr wird man pa­läs­ti­nen­si­sche und an­de­re ara­bi­sche und is­la­mi­sche Or­ga­ni­sa­tio­nen se­hen, die die Gren­zen des­sen aus­lo­ten, wie of­fen sie ihn aus­drü­cken kön­nen. Man be­ginnt sich zu fra­gen, ob Schwe­den ei­nes Ta­ges ein Land oh­ne Ju­den wer­den wird. Und wenn das pas­siert, was sagt das über Schwe­den aus? Und wer wird nach den Ju­den als nächs­tes kom­men? Ein Land von sei­nen Ju­den zu rei­ni­gen durch mas­si­ve is­la­mi­sche Ein­wan­de­rung ist nicht bes­ser, als das­sel­be mit­tels Vieh­wag­gons oder Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern zu tun.

Ver­wan­delt sich Schwe­den wirk­lich in ein Land, wo Ju­den nicht mehr will­kom­men sind?

Ha­ben sich die In­sti­tu­tio­nen in Schwe­den wirk­lich da­für ent­schie­den, den Kampf ge­gen den An­ti­se­mi­tis­mus des Na­hen Os­tens auf­zu­ge­ben und den ex­tre­mis­ti­schen Is­lam ge­win­nen zu las­sen?

Ni­ma Gholam Ali Pour ist Mit­glied des Bil­dungs­vor­stan­des der schwe­di­schen Stadt Mal­mö und ist in meh­re­ren schwe­di­schen Think Tanks tä­tig, die sich mit dem Na­hen Os­ten be­schäf­ti­gen. Er ist auch Her­aus­ge­ber der so­zia­len kon­ser­va­ti­ven Web­sei­te Si­tua­ti­on Mal­mö. Gholam Ali Pour ist der Au­tor des schwe­di­schen Buch „där­för är mång­kul­tur för­tryck” („War­um Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus Un­ter­drü­ckung ist”).


Erst­ver­öf­fent­li­chung hier. Re­pro­duk­ti­on mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Gatestone In­sti­tuts.

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