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Wa­ren Sie schon in Ra­mal­lah? Der UNHRC sagt, es sei wie Dachau!

Wenn doch nur Dach­au wie Ra­mal­lah ge­we­sen wäre…

Gi­ulio Meot­ti, 15.6.2017, Arutz Sheva

Am­nes­ty In­ter­na­tio­nal hat nie dar­um ge­be­ten, die Be­set­zung von Ost­ti­mor oder Pa­pua durch In­do­ne­si­en, noch von Zy­pern durch die Tür­kei, Ge­or­gi­en und der Krim durch Russ­land, der West­sa­ha­ra durch Ma­rok­ko oder Ti­bets durch Chi­na zu boy­kot­tie­ren. Es gibt nur ei­nen Staat, zu des­sen se­lek­ti­vem Boy­kott Am­nes­ty auf­uft: der jü­di­sche Staat. Und was für ei­ne bes­se­re Ge­le­gen­heit als die is­rae­li­schen Fei­er­lich­kei­ten der fünf­zig Jah­re seit dem Krieg von 1967, um das Ver­bot sei­ner Gü­ter in Er­in­ne­rung zu rufen?

Doch Hass ver­un­si­chert den Geist der hu­ma­ni­tä­ren nicht nur an der Them­se. An den Ufern des Gen­fer­sees hat der UNO-​Menschenrechtsrat ge­ra­de Is­ra­el be­schul­digt, Ra­mal­lah, die Haupt­stadt der pa­läs­ti­nen­si­schen Au­to­no­mie, in ein Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger zu ver­wan­deln. So hat Am­nes­ty ge­ra­de zu ei­nem Boy­kott is­rae­li­scher Gü­ter, die in den nach-​1967-​Ländern pro­du­zier­ten wur­den, auf­ge­ru­fen. Ka­te Al­len, Che­fin von Am­nes­ty in Groß­bri­tan­ni­en, sag­te, dass Groß­bri­tan­ni­en und an­de­re eu­ro­päi­sche Län­der „die ge­setz­li­che und mo­ra­li­sche Pflicht” hät­ten, „das Ver­bot von in is­rae­li­schen Sied­lun­gen pro­du­zier­ten Wa­ren” ein­zu­füh­ren. Das Ab­ge­ord­ne­ten­haus der jü­di­schen Ge­mein­de in Eng­land hat die Am­nes­tie ver­ur­teilt, weil sie „die pa­läs­ti­nen­si­schen Mes­ser­ste­cher­at­ta­cken, Au­to­an­grif­fe und Schuss­waf­fen­at­ta­cken igno­rie­ren”, un­ter de­nen Is­ra­el lei­det. Ma­rie van der Zyl, Vi­ze­prä­si­den­tin der jü­di­schen Or­ga­ni­sa­ti­on, sag­te: „Am­nes­ty soll­te sich dar­an er­in­nern, dass die Men­schen­rech­te uni­ver­sell sind und auch für die Is­rae­lis gelten”.

Zeid Ra’ad Al Hus­sein, Chef des UNO-​Rates, sag­te ge­ra­de wäh­rend der Ge­ne­ral­ver­samm­lung: „Ich wuchs nicht weit vom pa­läs­ti­nen­si­schen Flücht­lings­la­ger in Baqa’a auf. Ich ar­bei­te­te im Flücht­lings­la­ger Wih­dat. Ich war in Auschwitz-​Birkenau, ich be­such­te Dach­au und sah Bu­chen­wald … „. Hus­sein fuhr wei­ter da­mit, dass er das „pa­läs­ti­nen­si­sche Lei­den” mit der Sho­ah verglich.

Zur glei­chen Zeit bei der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on, ei­ner an­de­ren UNO-​Agentur, tra­fen sich die schlimms­ten Dik­ta­to­ren der Er­de zu ei­nem Be­richt, der Is­ra­el vor­warf, die pa­läs­ti­nen­si­schen Ge­sund­heits­rech­te zu ver­let­zen. Al­le wa­ren da, von Ku­ba bis Chi­na, aber auch Sy­ri­en, Su­dan und Sim­bab­we. Doch da war in ers­ter Li­nie Ve­ne­zue­la, das Is­ra­el für „die ernst­haf­ten Pro­ble­me des Zu­gangs zu Was­ser, der Wirt­schafts­kri­se und der Ar­beits­lo­sig­keit” verurteilte.

Ja, Sy­ri­en. Im­mer gut, vor al­lem, um Is­ra­el an­zu­kla­gen. Die UNO-​Agentur für Ge­sund­heit hat es zu­ge­las­sen, dass Is­ra­el von ei­nem Land, Ve­ne­zue­la, dä­mo­ni­siert wird, wo Ma­la­ria wie­der ein na­tio­na­ler Not­fall ist, wo geis­tig kran­ke Men­schen auf der Stra­ße hin­ter­las­sen wer­den und wo Kin­der ra­scher ster­ben als in Syrien.

So hat Pierre Krä­hen­bühl, der Chef der UNO-​Agentur für die Pa­läs­ti­nen­ser, UNRWA, ei­ne Fundraising-​Kampagne mit dem Bild ei­nes Mäd­chens in Trüm­mern ver­brei­tet. Es ist scha­de, dass das Bild nicht in Ga­za, son­dern in Da­mas­kus auf­ge­nom­men wur­de. Ein paar Stun­den spä­ter, um den Zy­klus der hu­ma­ni­tä­ren Heu­che­lei zu ver­voll­stän­di­gen, wur­den zwei Tun­nel ent­deckt, die von der Ha­mas be­nutzt wur­den, um Is­ra­el zu in­fil­trie­ren, und sie wur­den in zwei Schu­len der Ver­ein­ten Na­tio­nen gebaut.

Der is­rae­li­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent Ben­ja­min Net­anya­hu er­griff die Ge­le­gen­heit, die Schlie­ßung der UNRWA zu for­dern. Vie­le Res­sour­cen könn­ten von der Fort­schrei­bung des Sta­tus der pa­läs­ti­nen­si­schen „Flücht­lin­ge” der 4. Ge­ne­ra­ti­on ab­ge­zo­gen wer­den, um jün­ge­ren Flücht­lin­gen zu hel­fen, von de­nen vie­le mus­li­mi­sche Op­fer von Is­la­mis­ten in Sy­ri­en, Irak, Af­gha­ni­stan, So­ma­lia, Su­dan und Ni­ge­ria sind.

Doch ich be­zweif­le, dass in na­her Zu­kunft die eu­ro­päi­schen Städ­te „Wo­chen ge­gen die Apart­heid in Alep­po” or­ga­ni­sie­ren wer­den. Die­se wahn­sin­ni­gen Hu­ma­ni­tä­ren ge­nie­ßen ein­zig die Dä­mo­ni­sie­rung der Juden.

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