«

»

Is­la­mis­ti­sche Spio­ne in­fil­trie­ren den Wes­ten, um Chris­ten zu terrorisieren

Ma­jid Ra­fiz­adeh, 6.8.2017, Gatestone Institute

  • Ei­ne Schlüs­sel­mis­si­on, die in der Ver­fas­sung des Iran ein­deu­tig fest­ge­legt ist, ist es, ih­re is­la­mis­ti­sche Ideo­lo­gie zu ex­por­tie­ren und ak­tiv die kon­ti­nu­ier­li­che In­fil­tra­ti­on und Ex­pan­si­on is­la­mis­ti­scher Wer­te auf der gan­zen Welt zu ge­währ­leis­ten. Aus die­sem Grund ha­ben die Re­vo­lu­ti­ons­gar­den ei­ne Spe­zi­al­ein­heit ge­grün­det, die Quds Force und Ba­sij, mit der öf­fent­lich ver­kün­de­ten Mis­si­on, sich in ex­tra­ter­ri­to­ria­len Ope­ra­tio­nen – re­li­gi­ös, ideo­lo­gisch, mi­li­tä­risch und po­li­tisch – zu engagieren.
  • Die­se is­la­mis­ti­schen Spio­ne kom­men nor­ma­ler­wei­se in den Wes­ten, und vor al­lem in die USA, un­ter ver­schie­de­nen Mas­kie­run­gen, ein­schließ­lich Aus­bil­dung, For­schung oder ge­sund­heits­be­zo­ge­ne Zwe­cke. Sie zie­len auf be­stimm­te US-​Botschaften, Uni­ver­si­tä­ten, For­schungs­zen­tren oder Kran­ken­häu­ser, um Vi­sa zu er­hal­ten. Ih­re Fä­hig­keit, sich als idea­le Kan­di­da­ten für Hil­fe zu prä­sen­tie­ren, er­zeugt ei­nen si­che­ren An­schein; da­bei be­stehen ih­re Ab­sich­ten wahr­schein­lich dar­in, weit­her­um Scha­den zu verursachen.
  • Als Deh­na­vi am Bostoner Flug­ha­fen blo­ckiert wur­de, grif­fen vie­le pro-​iranische Régime-​Agenten in den USA auf ver­schie­de­ne Me­tho­den zu­rück, dar­un­ter auch den Ein­satz von Mainstream-​Linken Me­di­en, um das Be­tre­ten Ame­ri­kas zu ge­währ­leis­ten. Sie pro­du­zier­ten ein ge­fälsch­tes Nar­ra­tiv von Un­ge­rech­tig­keit und stell­ten die­sen hoch­ran­gi­gen Basiji-​Militäragenten als un­schul­di­gen Mann dar, der in die USA zu­ge­las­sen wer­den soll­te. Wie konn­te die­ser Mann über­haupt ein US-​Visum erhalten?

US-​Grenzbeamte ha­ben vor kur­zem Moh­sen Deh­na­vi de­por­tiert, ein ira­ni­scher Mi­li­tär­agent, der ein ak­ti­ves und hoch­ran­gi­ges Mit­glied der Basij-​Paramilitärs ist. Er war zu­vor Lei­ter des Stu­den­ten­zweigs der Ba­sij an der Ira­ner Sharif-​Universität (Bild oben Fo­to von Behrooz Rez­va­ni /​ Wi­ki­me­dia Commons).

Die an­hal­ten­de Ver­fol­gung, Ge­fäng­nis, Mord und Fol­ter von Nicht­mus­li­men ist heu­te gut do­ku­men­tiert und je­den Tag sicht­bar. Ins­be­son­de­re sind Chris­ten, Ju­den, Jes­si­den, Kur­den, Hin­dus und Ba­hais Op­fer der is­la­mis­ti­schen Herr­schaft. Die­se Fra­ge er­for­dert Auf­merk­sam­keit und Kor­rek­tur, aber es ist nicht die ein­zi­ge Be­dro­hung, die von die­sen ty­ran­ni­schen staat­li­chen und nicht-​staatlichen Ak­teu­ren herrührt.

Is­la­mis­ti­sche Or­ga­ni­sa­tio­nen schi­cken ih­re Agen­ten über ih­re Gren­zen hin­aus, in den Wes­ten, vor al­lem in die USA, um Nicht-​Muslime zu über­wa­chen, zu be­dro­hen und zu terrorisieren.

Jüngs­te Be­rich­te aus eu­ro­päi­schen Flücht­lings­la­gern zei­gen, dass ra­di­ka­le Agen­ten und Spio­ne, dar­un­ter auch aus ei­ner der mäch­tigs­ten is­la­mis­ti­schen Or­ga­ni­sa­tio­nen, dem is­la­mi­schen Re­vo­lu­ti­ons­gar­de­korps (IRGC) des Iran, Eu­ro­pa in­fil­triert ha­ben, zum Teil um Chris­ten zu über­wa­chen, vor al­lem die­je­ni­gen, die aus ih­ren Na­tio­nen ge­flo­hen sind aus Angst vor Fol­ter, Ge­fäng­nis und Verfolgung.

IRGC-​Führer und ih­re Ge­heim­diens­te ha­ben oft mit ih­ren Agen­ten und Spio­nen in Wa­shing­ton, DC und an­de­ren west­li­chen Haupt­städ­ten ge­prahlt. Die wich­tigs­ten Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen des IRGC sind der Elite-​Zweig der Quds Force und Ba­sij, ei­ne ideo­lo­gi­sche Milizgruppe.

Ei­ne der Kern­mis­sio­nen des IRGC, wie bei an­de­ren is­la­mis­ti­schen Or­ga­ni­sa­tio­nen, und wie in der ira­ni­schen Ver­fas­sung vor­ge­schrie­ben, ist es, is­la­mi­sche und re­vo­lu­tio­nä­re Wer­te (ein­schließ­lich an­ti­se­mi­ti­scher und an­ti­ame­ri­ka­ni­scher Prin­zi­pi­en) in ih­rer Hei­mat zu be­wah­ren. Die an­de­re wich­ti­ge Auf­ga­be, die eben­falls in ih­rer Ver­fas­sung ein­deu­tig vor­ge­schrie­ben ist, be­steht dar­in, die is­la­mi­sche Ideo­lo­gie des Iran zu ex­por­tie­ren und die kon­ti­nu­ier­li­che In­fil­tra­ti­on und Ex­pan­si­on der is­la­mis­ti­schen Wer­te auf der gan­zen Welt ak­tiv zu ge­währ­leis­ten. Aus die­sem Grund hat die IRGC ei­ne Spe­zi­al­ein­heit, die Quds Force und Ba­sij, mit ei­ner öf­fent­lich an­ge­kün­dig­ten Mis­si­on ge­grün­det, die Quds Force und Ba­sij, mit der öf­fent­lich ver­kün­de­ten Mis­si­on, sich in ex­tra­ter­ri­to­ria­len Ope­ra­tio­nen – re­li­gi­ös, ideo­lo­gisch, mi­li­tä­risch und po­li­tisch – zu engagieren.

Es ist wich­tig, dar­auf hin­zu­wei­sen, dass die is­la­mis­ti­sche Mis­si­on ra­di­ka­ler mus­li­mi­scher Or­ga­ni­sa­tio­nen über­all auf der Welt nicht auf ih­re Stadt, ihr Land oder ih­re Re­gi­on be­schränkt ist. Der Grund da­für ist, dass sie „künst­li­che” Na­tio­nal­staats­sys­te­me nicht an­er­ken­nen; Sie an­er­ken­nen kei­ne Gren­zen und Re­gie­run­gen. Sie glau­ben, dass die gan­ze Welt seit ih­rer Grün­dung in Wirk­lich­keit der gött­li­che Be­sitz des Is­lam ist. Sie glau­ben, dass Staa­ten, be­son­ders west­li­che Re­gie­run­gen, ih­re Allah-​gegebenen Län­der ge­nom­men ha­ben, die auf ewig dem Is­lam an­ge­hö­ren; Und dass Un­gläu­bi­ge ih­rem Gott, Al­lah, un­recht ge­tan ha­ben, in­dem sie Mo­se, Abra­ham und Je­sus falsch dar­stel­len, um fal­sche Re­li­gio­nen wie Ju­den­tum und Chris­ten­tum zu schaf­fen. Sie glau­ben, dass es ih­re hei­li­ge Mis­si­on ist, mit al­len Mit­teln al­les – das gan­ze Uni­ver­sum – zu­rück­zu­er­obern, von dem sie glau­ben, dass es ih­nen weg­ge­nom­men wurde.

„Mit al­len Mit­teln” kön­nen Selbst­mord­at­ten­ta­te sein, die Hun­der­te, so­gar Tau­sen­de von Men­schen­le­ben, ein­schließ­lich Mus­li­me, kos­ten; end­lo­se Auf­sta­che­lung zu Ge­walt un­ter Frem­den und Nach­barn, und al­le ver­füg­ba­ren We­ge, um sanf­te Macht zu manipulieren.

Die­se is­la­mis­ti­schen Spio­ne kom­men ge­wöhn­lich in den Wes­ten und be­son­ders in die USA un­ter ver­schie­de­nen Mas­ken; da­zu ge­hö­ren Aus­bil­dung, For­schung oder ge­sund­heits­be­zo­ge­ne Zwe­cke. Sie zie­len auf be­stimm­te US-​Botschaften, Uni­ver­si­tä­ten, For­schungs­zen­tren oder Kran­ken­häu­ser, um Vi­sa zu er­hal­ten. Vie­le Men­schen wei­sen dar­auf hin, dass die­se Per­so­nen auch Un­ter­stüt­zung und Spon­so­ring der Ver­mö­gens­wer­te des ira­ni­schen Re­gimes in den USA an­stre­ben, um ihr Vor­ge­hen zu er­leich­tern. Ih­re Fä­hig­keit, sich als idea­le Kan­di­da­ten für Hil­fe zu prä­sen­tie­ren, er­zeugt ei­nen si­che­ren An­schein; da­bei be­stehen ih­re Ab­sich­ten wahr­schein­lich dar­in, weit­her­um Scha­den zu verursachen.

Moh­sen Deh­na­vi zum Bei­spiel wur­de vor kur­zem von US-​Grenzbeamten de­por­tiert. Deh­na­vi war zu­fäl­lig ein ira­ni­scher Mi­li­tär­agent; Ein ak­ti­ves und hoch­ran­gi­ges Mit­glied der Ba­sij; zu­vor Lei­ter des Stu­den­ten­zwei­ges der Ba­sij an der Ira­ner Sharif-​Universität; Loya­list zu Aya­tol­lah Kha­men­ei, dem obers­ten Füh­rer des ira­ni­schen Re­gimes, und hat­te per­sön­lich Ge­schen­ke von Kha­men­ei erhalten.

Der le­bens­lan­ge Slo­gan der Mit­glie­der von Ba­sij ist „Tod für Ame­ri­ka” und „Tod für Is­ra­el”. Ein en­ga­gier­tes Mit­glied der Ba­sij wird die Nicht-​Muslime ge­nau be­ob­ach­ten und ab­so­lut al­les tun, um dem is­la­mis­ti­schen Obers­ten Füh­rer zu ge­fal­len. Kein Akt der Ge­walt ist zu groß für die Ba­sij. Wer Mord be­geht, gilt als Held ih­res Glau­bens. Das Ziel der Ba­sij und der IRGC ist Ge­walt und die Zer­stö­rung von je­der­mann mit ei­nem an­de­ren Glau­ben als dem eigenen.

Wie konn­te die­ser Mann über­haupt ein US-​Visum erhalten?

In ei­nem über­ra­schen­den und sel­te­nen Schritt ak­zep­tier­ten US-​Grenzbeamte nicht au­to­ma­tisch die­ses ira­ni­sche US-​Visum als grü­nes Licht, die USA be­tre­ten zu dür­fen. Wenn sie nicht ih­re Fra­gen ge­stellt und ei­nen zwei­ten Blick auf sei­nen Hin­ter­grund ge­wor­fen hät­ten, dann wür­de er in den USA frei ope­rie­ren – mit Kon­se­quen­zen, die hät­ten tra­gisch sein könnten.

Die Fra­ge ist: Wie vie­le Leu­te wie er ope­rie­ren schon längst frei in den USA, wie die IRGC-​Beamten wie­der­holt be­haup­ten? Ein ex­tre­mis­ti­scher mus­li­mi­scher Ba­si­ji wie Deh­na­vi wur­de mit der Mis­si­on be­auf­tragt, is­la­mis­ti­sche Wer­te zu schüt­zen, Dis­si­den­ten zu un­ter­drü­cken und Nicht-​Muslime, vor al­lem Chris­ten, ge­nau zu über­wa­chen. Als Deh­na­vi am Flug­ha­fen von Bos­ton blo­ckiert wur­de, grif­fen vie­le pro-​iranische Régime-​Agenten in den USA auf ver­schie­de­ne Me­tho­den zu­rück, dar­un­ter auch auf die Mainstream-​Linken Me­di­en, um ein Be­tre­ten Ame­ri­kas zu ge­währ­leis­ten. Sie ent­war­fen ein ge­fälsch­tes Nar­ra­tiv von Un­ge­rech­tig­keit und stell­ten die­sen hoch­ran­gi­gen Basiji-Mi­li­tär­agen­ten als un­schul­di­gen Mann dar, der in die USA zu­ge­las­sen wer­den soll­te. Ihr Ziel war es, die Her­zen der Ame­ri­ka­ner zu ma­ni­pu­lie­ren, die be­reit wä­ren, für die­se Sa­che zu kämp­fen und ihn mit of­fe­nen Ar­men im Land will­kom­men zu hei­ßen, das sei­ne Or­ga­ni­sa­ti­on zu zer­stö­ren ge­schwo­ren hat.

Durch stän­di­ge, all­mäh­li­che In­fil­tra­ti­on schaf­fen is­la­mis­ti­sche Or­ga­ni­sa­tio­nen is­la­mis­ti­sche Mi­li­zen und Stell­ver­tre­ter. Das Be­tre­ten der USA durch is­la­mis­ti­sche Agen­ten, Spio­ne und Sym­pa­thi­san­ten von ex­tre­mis­ti­schen In­sti­tu­tio­nen, wie das ira­ni­sche Ré­gime oder die Mus­lim­bru­der­schaft, soll­te nicht auf die leich­te Schul­ter ge­nom­men wer­den; das soll­te auf ver­schie­de­nen Ebe­nen von US-​Beamten, Kon­su­la­ten und Bot­schaf­ten ge­nau be­ob­ach­tet wer­den. Mit ei­nem be­ein­dru­cken­den Re­s­u­mé, mit ei­nem Sti­pen­di­um von oder ei­ner Mit­glied­schaft in ei­ner ame­ri­ka­ni­schen In­sti­tu­ti­on, oder so­gar zu be­haup­ten, von ei­ner is­la­mis­ti­schen Or­ga­ni­sa­ti­on ab­ge­sprun­gen zu sein, be­deu­tet nicht, dass es si­cher ist, so je­man­dem ein Vi­sum zu ge­ben und ihn den Zu­tritt zum Land zu er­lau­ben. Dar­über hin­aus, wie oben, selbst ein Vi­sum be­deu­tet nicht, dass Grenz­be­am­te auf­hö­ren soll­ten, – eng und akri­bisch – den Hin­ter­grund ei­ner Per­son ein zwei­tes Mal zu durchleuchten.

Sonst wächst der Trend si­cher­lich – exponentiell.

Dr. Ma­jid Ra­fiz­adeh ist Prä­si­dent des In­ter­na­tio­nal Ame­ri­can Coun­cil on the Midd­le East. Er ist ein in Har­vard aus­ge­bil­de­ter iranisch-​amerikanischer po­li­ti­scher Wis­sen­schaft­ler, Business-​Berater, und Au­tor von „Peace­ful Re­for­ma­ti­on in Iran’s Is­lam”. Man er­reicht ihn un­ter Dr.Rafizadeh@Post.Harvard.Edu.

  • Fol­gen Sie Ma­jid Ra­fiz­adeh auf Twit­ter

Erst­ver­öf­fent­li­chung hier. Re­pro­duk­ti­on mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Gatestone Instituts.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

css.php