10 Anti-Vergewaltigungs-Hilfen
Grace Murano, 22.10.2014, oddee.com
Von einem Antivergewaltigungskondom bis zum Antivergewaltigungs-BH, sehen Sie sich diese verrückten Antivergewaltigungsgeräte zur Bekämpfung von Sexualverbrechern an
1 Antivergewaltigungskondom
Vergewaltiger zu sein ist jetzt noch eine ganze Menge gefährlicher geworden. Ein Kondom namens Rape-Axe, ein Antivergewaltigungskondom, das von Frauen getragen wird, kommt mit gezackten Zähnen, die sich in die sensitiven Bereich Ihres Angreifers graben werden, wenn er versucht, sich einem Opfer aufzuzwingen. Argh!
Erfunden von Frau Dr. Sonette Ehlers ist der Apparat nicht dazu gedacht, einfach eine Wunde zuzufügen. Stattdessen gräbt er sich tief in die Haut und hält sich fest, was medizinische Betreuung erfordert, um ihn zu entfernen. Ja, Vergewaltiger müssen nun einen Arzt besuchen und exponieren sich als solche, ausser sie riskieren eine dauerhafte Schädigung ihres Gliedes, wenn sie den Apparat selber abzunehmen versuchen (Quelle)
2 FemDefence-Tampon
Anita Jngmarsdottir, eine Schwedin, hat ein Antivergewaltigungsgerät namens FemDefence patentiert. Die Grundidee ist, dass die Frau die Schutzeinrichtung in ihrer Vagina trägt. Es enthält einen scharfen Stift, der eine durchdringende Wirkung auf den Penis des Vergewaltigers hat. Der Aufbau ist derart, dass der Stift trotzdem nicht die Trägerin verletzt.
Gemäss Gizmode ist der FemDefence-Tampon nicht real; es handle sich nur um Designkonzept, um Diskussionen auszulösen. (Quelle 1 | Quelle 2)
3 Haarige Strümpfe
Im Juni 2013 hat ein Bild von der chinesischen Version von Twitter das Internet im Sturm erobert. Es zeigte eine Frau, die anscheinend behaarte Leggings trägt, die dazu bestimmt sind, Frauen vor Perversen zu schützen. Beschrieben als „super sexy, anti-Perverse Voll-haarige-Beine-Strümpfe für den Sommer, wichtig für alle jungen Mädchen, die gerne ausgehen,“ ist es nicht wirklich klar, ob dieses Antivergewaltigungsprodukt wirklich existiert. Unabhängig davon hat sich das Bild selbst wie ein Lauffeuer verbreitet.
Leider, als es einmal in Europa und den USA veröffentlicht worden war, wiesen Kommentatoren schnell auf die Mängel des schlauen Plans des Erfinders hin. „Das ist genau die Art von Ding, die uns Perverse wild macht“, schrieb einer. (Quelle)
4 Antivergewaltigungsschnalle
Eine Gruppe von schwedischen Mädchen im Teenageralter hat einen Gürtel designt, der zwei Hände erfordert, um ihn zu öffnen, und die sie hoffen, dass er Möchtegern-Vergewaltiger abschreckt. „Es ist wie ein umgekehrter Keuschheitsgürtel,“ sagt eine der Schöpferinnen, die 19-jährige Nadja Björk, was bedeutet, dass die Trägerin die Kontrolle hat, statt kontrolliert zu werden. Die Militäry-Style-Schnalle hat eine Verriegelung, die die Trägerin durch ein Labyrinth in die richtige Position bewegen muss, um den Gürtel zu öffnen.
Das Produkt wurde im Rahmen eines Hochschulprojekts in unternehmerischer Initiative entwickelt, und die Mädchen haben in Schweden bereits 300 dieser Gürtel verkauft, bei einem Preis von 50 US$. Björk und eine ihrer Partnerinnen planen jetzt, ein Unternehmen zu gründen, um die Gürtel in Serie zu produzieren und befinden sich derzeit in Verhandlungen mit potenziellen Partnern. (Quelle)
5 Gesellschaftsalarmierungsausrüstung (Antivergewaltigungs-BH)
Ein Trio von indischen Studenten hat „Antivergewaltigungswäsche“ geschaffen, die Elektroschocks austeilt und Polizei und Eltern über potentielle Angriffe benachrichtigt. Genannt Gesellschaftsalarmierungsausrüstung (Society Harnessing Equipment, SHE) wird die Wäsche mit einem Global Positioning System (GPS) für die Mobilkommunikation (GSM), Drucksensoren, und einem Gerät, das 3’800 kV produzieren kann, ausgestattet ist.
Manisha Mohan, eine Engineering-Studentin an der SRM-Universität Chennai, baute einen Prototyp der Unterwäsche zusammen mit den Kolleginnen Rimpi Tripathi und Neeladri Basu Pal.
Das Kleidungsstück verfügt über Sensoren und eine Platine für elektrische Schläge. Die Studentinnen, die sich auf Studien stützen, die zeigen, dass Aggressoren am ehesten als Erstes an die Brust der Frau greifen, manipulierten den BH mit einer Schaltung von Sensoren, darauf „kalibriert, um Einklemmen und Quetschen zu erkennen.“
6 Der Injektor
Auf eine seltsame Weise, könnte man Ira Sherman als eine Art moderner Renaissance-Mann begreifen … mit einem Twist. In Iras neueren Arbeiten hat er sich der Erforschung dessen, was er „Uneindringliche Geräte“ nennt, was, in der Realität, Antivergewaltigungsgeräte sind. Eines dieser Stücke mit dem Titel „Der Injektor“ verfügt über zwei pneumatische Spritzen, die Tattoo-Farbstoff und Beruhigungsmittel in einen Vergewaltiger injizieren. Dies stoppt die Sexualverbrecher sofort und tätowiert ihn dauerhaft zur eine positiven Identifizierung.
Seine Inspiration für die Antivergewaltigungsgeräte kommt aus Interviews, die er mit fünf Opfern von sexuellen Übergriffen geführt hat, die versuchten, ein Gefühl der körperlichen Sicherheit zurückzugewinnen. Was sie wollten, sagte Sherman, war ein Körperpanzer. (Quelle | Via)
7 Engelsflügel-Antivergewaltigungsalarm
Bei Gefahr ziehen Sie am persönlichen Alarm und lösen Sie einen 90dB Alarmton aus. Es ist ein gutes Werkzeug, um Diebe zu erschrecken oder die Polizei auf Sie aufmerksam zu machen. (Quelle)
8 Antibelästigungsjacke
Zwei Studentinnen des indischen National Institutes of Fashion Technology, Nishant Priya und Shahzad Ahmadat, entwarfen eine „Anti-Belästigungs-Jacke“, die 110-Volt-Stromschläge austeilt, wenn sie unerwünschte Entwicklungen feststellt. Die Jacke, sowohl in Jeans und Acryl, verwendet das Konzept einer Elektroschockpistole und wird durch eine Taste ausgelöst, die kurzzeitig betäubt und einen Angreifer K.O. schlägt. Die Grundidee der Jacke ist, den Täter unvorbereitet zu treffen und ihn ausser Gefecht zu setzen.
Das Gerät wurde Berichten zufolge im Jahr 2004 kreiert, obwohl es immer noch auf ein Patent wartet. (Quelle 1 | Quelle 2)
9 Die Falle
Eine weitere Kreation von Ira Sherman, „Die Falle“ ist ein Gerät im Stil eines Gürtels, das den Angreifer umschlingt und dann mit scharfen Zinken brutal verstümmelt. (Quelle)
10 Killer-Tampon
Ein früher Prototyp eines Anti-Vergewaltigungs-Tampons wurde Ende 2000 vom 72-jährigen Jaap Haumann, einem Südafrikaner, erfunden, für den Zweck der Verhinderung einer Vergewaltigung. Die „Killer-Tampons“ trugen ein Guillotinenschneidblatt in einem Hohlzylinder, das, wenn der Federmechanismus ausgelöst wurde, jeden eindringenden Peniskopf enthauptete. Haumann schätzte, dass 1 Million Frauen ihren Schritt mit seinem Apparat bewaffnen würden, doch er wurde in den Medien lächerlich gemacht und die Verkäufe wurden nie verwirklicht. (Quelle)
Es fehlt „RAPEL“. Habe es in der Schweiz gekauft. Scheint es nicht mehr zu geben. Es wurde mit Soldaten erprobt. Keiner hielt durch, alle rannten davon. Es ist eine Phiole mit Buthandiol (0,5 ml), die an den BH geklippt wird. Wenn Frau angegriffen wird, zerdrückt sie das Glas oder der Angreifer, der an den Busen grapscht und dann STINKT es dermaßen, daß alle reißaus nehmen. Dadurch ist Frau unangreifbar. Ohne Gewalt gegen Gewalt! Es ist ein Deodorizer dabei. Mußte es noch nie einsetzen. Wer das bei sich hat, strahlt irgendetwas aus. Alle bleiben auf Abstand. Die Idee sollte wieder aufgegriffen werden.
Lizenznehmer war Perpro AG, CH-6304 Zug
http://www.easymonitoring.ch/handelsregister/perpro-ag-264381
Ergänzung: Nach Kölner Silvesternacht – Tüftler erfinden Gürtel, der Vergewaltiger stoppen soll
Köln –
Die Erfinder nennen den Gürtel „Rapeprotector“ – er soll vor Vergewaltigungen schützen.
Der unauffällige Gürtel besteht aus einem speziellen Verschlusssystem und einem besonders widerstandsfähigen Stahlseil.
So soll verhindert werden, dass ein Sex-Täter die Hose des Opfers ungewollt öffnen oder herunterziehen kann.
Weder durch Reißen noch durch Schneiden kann der Gürtel geknackt werden.
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Der Gürtel besteht aus einem Stahlseil und einem Spezialverschluss.
Foto: Promo
Erfunden wurde der „Rapeprotector“ von den beiden Jungunternehmern Michael Sippl und Florian Schüssler aus Östereich.
„Auslöser der Idee waren die Vorfälle in der Silvesternacht in Köln. Und leider nehmen Übergriffe auf Frauen im öffentlichen Raum immer mehr zu. Deshalb wollten wir etwas erfinden, das Frauen ihre verlorene Sicherheit, etwa in großen Menschenmengen, am einsamen Heimweg oder allein in der Nacht, zurückgibt“, erzählt der Erfinder Michael Sippl gegebüber der Zeitung „Österreich.at“.
Einziger Nachteil: Wer schnell mal auf Toilette muss, sollte sich das besser frühzeitig überlegen. Um den Gürtel zu öffnen, Bedarf es etwas Fingerspitzengefühl.
Den Gürtel gibt es in den Farben Schwarz, Naturweiß, Gelb oder Rot. Preis: 19,99 Euro (http://www.rapeprotector.at)
Meldung: http://www.express.de/news/panorama/nach-koelner-silvesternacht-tueftler-erfinden-guertel–der-vergewaltiger-stoppen-soll-24151752?dmcid=sm_fb_p