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Ster­ben die nah­öst­li­chen Mus­li­me für ei­nen My­thos?

Mi­ke Kon­rad, 8. 10. 2015, Ame­ri­can Thin­ker

Wenn man sich an­schaut, wo der Na­he Os­ten sich hin­be­wegt, dann sind die Din­ge so un­be­re­chen­bar, dass die­ses ak­tu­el­le Auf­flam­men in Je­ru­sa­lem den gan­zen Bo­gen um­span­nen könn­te von sich-​in-​ein-​paar-​Tagen-​ausbrennen bis zur An­stif­tung ei­nes Krie­ges ge­gen Is­ra­el, un­ter Mit­ein­be­zug des Iran, der mus­li­mi­schen Welt, und dann der gan­zen Welt. Die Ara­ber be­haup­ten, dass es ei­ne In­ti­fa­da sei, das ara­bi­sche Wort für Wi­der­stand – aber was enorm be­un­ru­hi­gend ist, ist der Trug­schluss da­hin­ter.

Viel von die­ser ara­bi­schen Wut wird be­feu­ert durch ei­ne er­neu­er­te jü­di­sche Prä­senz auf dem Al-​Aqsa-​Moschee-​Areal. In den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren ha­ben Ju­den da­mit be­gon­nen, sich aus­ser­halb von Al-​Aqsa zu ver­sam­meln, und die Mus­li­me se­hen das als Land­raub. Ju­den se­hen es als Be­kräf­ti­gung ih­rer Rech­te, auf ih­rem hei­li­gen Tempel-​Areal zu be­ten.

Selbst sä­ku­la­re is­rae­li­sche Ju­den ha­ben die Fra­ge auf­ge­wor­fen, ob die­se Ju­den auf dem frü­her ju­den­frei­en Are­al er­laubt sind. Es scheucht nur die Ara­ber auf.

Der Is­lam be­haup­tet, dass Mo­ham­med wäh­rend sei­ner Le­bens­zeit ei­ne nächt­li­che Rei­se mach­te auf ei­nem flie­gen­den Reit­tier, ge­nannt al Bur­aq, nach Je­ru­sa­lem, zur am wei­tes­ten (Al-​Aqsa) ent­fern­ten Mo­schee. Die Iro­nie ist, dass es nach mus­li­mi­schen Quel­len in Je­ru­sa­lem kei­ne Mo­schee gab, die Mo­ham­med hät­te be­su­chen kön­nen. War­um al­so kämp­fen sie um et­was, das nie war?

Of­fi­zi­el­le mus­li­mi­schen Ge­schichts­schrei­bung sagt, Mo­ham­med starb im Jahr 632 AD – oder ge­mäss dem is­la­mi­schen Ka­len­der im Jahr 10. Dar­über gibt es kei­ne De­bat­te un­ter den Ima­men, Mul­lahs, Schii­ten, Sun­ni­ten, Wah­h­a­bi­ten, Su­fi, etc. Nach je­der Er­zäh­lung, west­lich oder is­la­misch, ha­ben ara­bi­sche Ar­me­en das by­zan­ti­ni­sche römisch-​christliche Je­ru­sa­lem nicht vor 636 AD un­se­res Ka­len­ders er­reicht, um so­fort ei­ne Be­la­ge­rung zu be­gin­nen. Die Ara­ber sind nicht hin­ein bis 637 AD, als die Chris­ten schliess­lich die Stadt über­ga­ben.

Fast fünf Jah­re nach Mo­ham­meds Tod. 5 Jah­re!

Selbst wenn man den Is­lam ak­zep­tiert, so gab es kei­ne Mo­schee in Je­ru­sa­lem bis nach Mo­ham­meds Tod. Wann und wo im­mer Mo­ham­med sei­ne Nacht­rei­se mach­te, Al-​Aqsa konn­te nicht in Je­ru­sa­lem ge­we­sen sein.

Dies nur dann, wenn man den Is­lam ak­zep­tiert. Wenn man den Is­lam nicht ak­zep­tiert, dann ent­spinnt sich die Ge­schich­te noch wei­ter.

West­lich De­kon­struk­tio­nis­ten stel­len heu­te die Exis­tenz des is­la­mi­schen Mo­ham­med in Fra­ge. Der bri­ti­sche His­to­ri­ker Tom Hol­land und Amerika’s Ro­bert Spen­cer ha­ben meis­ter­haf­te Ar­beit ge­leis­tet, dar­auf hin­zu­wei­sen, dass der Mo­ham­med des Ko­rans ei­ne Samm­lung von bio­gra­phi­schen My­then ist, die Jahr­hun­der­te spä­ter an­ge­hängt wur­den. Der christ­li­che Apo­lo­get Jay Smith hat ei­ne Kar­rie­re dar­aus ge­macht, ei­ner Rei­he von Is­la­mi­schen Be­haup­tun­gen die Luft her­aus zu las­sen. Al­le drei ver­fol­gen die Le­gen­den von Mo­ham­med zu­rück in die frucht­ba­re Phan­ta­sie von Abd al Ma­lik, dem fünf­ten Ka­li­fen des neu­en ara­bi­schen Reichs – ein Reich, das sich ur­sprüng­lich nicht ein­mal selbst mus­li­misch nann­te.

Gab es über­haupt ei­nen Mo­ham­med?

Wahr­schein­lich! Aber der Ko­ran über­treibt und bläst sein Le­ben auf. Und sei­ne Leh­ren? In der Tat kann viel von der Koran­leh­re zu den da­mals Jahr­hun­der­te al­ten gnos­ti­schen Tex­ten zu­rück­ver­folgt wer­den, die nach der Ge­burt des Chris­ten­tums ent­stan­den.

Das ist es. Bald nach­dem das Chris­ten­tum be­gann, ent­stan­den ge­fälsch­te gnos­ti­sche Evan­ge­li­en im zwei­ten Jahr­hun­dert. Die­se wur­den schon früh von der Kir­che in Ver­ruf ge­bracht, aber die lä­cher­li­chen Le­gen­den blie­ben un­ter den Ara­bern im Um­lauf. Mo­ham­med pla­gier­te Fäl­schun­gen für sei­ne ei­ge­nen po­li­ti­schen Mo­ti­ve. Da­her war der Ko­ran, an­statt von Gott of­fen­bar­te Weis­heit, eher ei­ne wild ge­misch­te Neu­kom­pi­lie­rung frü­he­rer Fäl­schun­gen, die Mo­ham­med für sei­ne ei­ge­nen Zwe­cke zu­sam­men­wür­fel­te. Was uns ver­blüfft, ist, dass Mo­ham­med sol­che lä­cher­li­chen Quel­len be­nutz­te, um aus ih­nen zu fäl­schen.

Ei­ne wei­te­re Ver­schär­fung sind die ko­ra­ni­schen Re­fe­ren­zen nach Mek­ka, die, wie ge­zeigt wur­de, nur auf die Na­ba­tä­er in Pe­tra an­wend­bar sind. Der Ko­ran er­wähnt Oli­ven, die nicht in Mek­ka wach­sen. Die äl­tes­ten Mo­sche­en wa­ren auf Pe­tra aus­ge­rich­tet, nicht auf Mek­ka.

Hat Mo­ham­med exis­tiert? Wenn er es tat, war Mo­ham­med aus Pe­tra, oder hat er Quel­len aus Pe­tra aus­ge­lie­hen? Wir wis­sen, dass er von den Gnos­ti­kern ent­lehn­te. Und war­um ist Mek­ka auf kei­ner Kar­te zu fin­den bis 900 AD?

Doch jetzt, der ab­so­lu­te Gna­den­stoss:

Das ‚Birmingham-Koran’-Fragment, das den Is­lam nach der Karbon-​Datierungsmethode er­schüt­tern könn­te, ist ÄLTER als der Pro­phet Mo­ham­med[.]

Der Is­lam, und sein Pro­phet, ist viel­leicht ein to­ta­ler Schwin­del.

Na­tür­lich ist vie­les da­von sehr ge­heim­nis­voll. Der durch­schnitt­li­che West­ler wird nicht ara­bisch ler­nen, noch des­sen un­zäh­li­ge al­ten Dia­lek­te, um die­sen My­thos an der Quel­le zu un­ter­su­chen. Noch, was das be­trifft, der mo­der­ne Mus­lim.

Doch man kann ei­nem Mus­lim die­se ein­fa­che Fra­ge stel­len. Wenn nach der of­fi­zi­el­len mus­li­mi­schen Ge­schichts­schrei­bung der Is­lam erst nach Mo­ham­meds Le­bens­zeit nach Je­ru­sa­lem ge­kom­men ist, wie kann dann Al-​Aqsa (die am wei­tes­ten ent­fern­te Mo­schee) in Je­ru­sa­lem ge­we­sen sein? Wie konn­te Mo­ham­med ei­ne Mo­schee be­su­chen, die gar nicht exis­tier­te?

In Be­zug auf Re­li­gi­on kann man dar­über strei­ten, ob der bud­dhis­ti­sche Mahabodhi-​Tempel ei­ne ech­te Ver­bin­dung zum Bud­da hat, oder ob es in ers­ter Li­nie ein bri­ti­scher Wie­der­auf­bau ist, aber der Bud­dhis­mus steht und fällt nicht auf der Grund­la­ge des Mahabodhi-​Tempels. Der Ka­tho­li­zis­mus er­for­dert Rom nicht; im 14. Jahr­hun­dert war der Papst in Frank­reich. Öst­li­ches Chris­ten­tum er­for­dert nicht Kon­stan­ti­no­pel. Pro­tes­tan­tis­mus er­for­dert nicht Genf.

Aber der is­la­mi­sche An­spruch auf Al-​Aqsa er­for­dert, dass ei­ne Mo­schee in Je­ru­sa­lem exis­tier­te zu Mo­ham­meds Le­bens­zeit. Selbst Mus­li­me ge­ben zu, dass die vor­lie­gen­de Al-​Aksa im Jahr 705 AD ge­baut wur­de, mehr als sieb­zig Jah­re nach Mo­ham­meds Tod. Der Is­lam hat ein ech­tes Pro­blem. Ih­re ei­ge­ne Ge­schich­te wi­der­spricht ih­rer Be­haup­tung.

Die Mo­schee auf dem Tem­pel­berg soll­te da­her als „die Süd­li­che Mo­schee” be­zeich­net wer­den, auf­grund ih­rer La­ge am süd­li­chen En­de des Tem­pel­bergs. Nie­mand soll­te die­sem is­la­mi­schen Feh­ler frö­nen. Me­di­en­kom­men­ta­to­ren soll­ten kor­ri­giert wer­den, wenn sie die Be­zeich­nung „Al-​Aqsa” über­haupt be­nut­zen. Je­der Mus­lim muss die Wahr­heit hö­ren – wenn nicht von ih­ren Füh­rern, dann aus dem Wes­ten.

Es wer­den Men­schen ge­tö­tet des­we­gen, und ich traue­re nicht we­ni­ger um lei­den­schaft­li­che, aber ge­täusch­te ara­bi­sche Ju­gend, die zum Ster­ben ge­schickt wird für ei­ne glat­te Lü­ge, von ei­ner Füh­rung, die die Wahr­heit er­fah­ren muss, da­für, den Ju­den den Zu­gang zu ih­rem Tempel-​Bereich zu ver­weh­ren, oder die für die Durch­set­zung ih­rer Rech­te ge­tö­tet wer­den.

Die­se Al-​Aksa-​Lüge hat das Po­ten­zi­al, sehr schnell sehr bö­se zu en­den, die gan­ze Welt zu ent­flam­men. Wir se­hen es jetzt auf­flam­men. Der My­thos muss so­fort aus­ge­schal­tet wer­den. Glück­li­cher­wei­se kann der Is­lam die ei­ge­ne Ge­schich­te als Be­weis­mit­tel ver­wen­den.

Wei­te­re Hin­wei­se: Die Lü­ge des Is­lam geht viel tie­fer als Al-​Aksa. Es gibt An­zei­chen da­für, dass die gan­ze Re­li­gi­on Jahr­zehn­te nach der des rea­len Mo­ham­meds To­des aus Quel­len zu­sam­men­ge­braut wur­de, die vor Mo­ham­med be­stan­den, der mög­li­cher­wei­se ein ver­blen­de­ter Stam­mes­füh­rer ge­we­sen war.

Für wei­te­re In­for­ma­tio­nen emp­feh­le ich die­se Vi­de­os, die an ei­nem Abend an­ge­schaut wer­den kön­nen:

Jay Smith: An His­to­ri­cal Cri­tique of Islam’s Be­gin­ningshttps://www.youtube.com/watch?v=Zd9lIuUjPs0

Ro­bert Spen­cer:  Did Mu­ham­med Exist? – https://www.youtube.com/watch?v=J6bBeyaRjac

Tom Hol­land: Is­lam: The Un­told Sto­ryhttps://vimeo.com/79051482

Jay Smith: Ans­wers Ques­ti­ons on Is­lamhttps://www.youtube.com/watch?v=5Unz-SqS2pA

Ro­bert Spen­cer: On Canada’s Mi­cha­el Coren Show: https://www.youtube.com/watch?v=bRZtUHUifas

Geo­Beats: Ko­ran Frag­ments Found In UK May Pre­da­te Mu­ham­madhttps://www.youtube.com/watch?v=3gqZvTVpqA0

Mi­ke Kon­rad ist das Pseud­onym ei­nes Ame­ri­ka­ners, der we­der Ju­de, La­ti­no, noch Ara­ber ist. Er be­treibt ei­ne Web­site, http://latinarabia.com, wo er die Sub­kul­tur der Ara­ber in La­tein­ame­ri­ka be­han­delt. Er wünsch­te, sein Spa­nisch wä­re bes­ser.

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