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Haj Amin al-​Husseini und An­ti­se­mi­tis­mus in der ara­bi­schen Welt — 2 Kommentare

  1. Gross­ar­ti­ger Ar­ti­kel, klug die Hin­ter­grün­de be­nannt und die Zu­sam­men­hän­ge er­läu­tert. Es ist trau­rig das ge­ra­de die Lin­ke pro­gres­si­ve Eurpäi­sche Ju­gend nicht auf der Sei­te Is­ra­els ge­gen den Hass auf­tritt. Ganz so ne­ga­tiv wie die Au­to­rin möch­te ich es aber nicht se­hen, vie­le gu­te Men­schen ge­ra­de Ge­werk­schaf­ter und Lin­ke ste­hen zu Is­ra­el, ge­gen An­ti­se­mi­tis­mus und Ter­ror. Die So­li­da­ri­tät mit Is­ra­el wird ei­nem durch Män­ner wie Ne­tan­jau nicht ge­ra­de leich­ter ge­macht, denn mach ein dum­mer Spruch und ma­che Pro­vo­ka­ti­on blieb bes­ser un­ge­sagt oder bes­ser noch un­ge­dacht, um den Frie­den zu er­mög­li­chen wie schwie­rig es auch sein mag.

    • Mir ge­fällt die­ser Ar­ti­kel von Frau Le­vin eben­falls sehr gut. Nur bei ei­ni­gen Stel­len, die Net­anya­hu be­tref­fen, wird sie selt­sam un­scharf. Was hat Net­anya­hu denn so Kri­tik­wür­di­ges ge­sagt? Dass er die ak­ti­ve Zu­ar­beit her­vor­ge­ho­ben hat, die al-​Husseini bei der Ver­nich­tung der eu­ro­päi­schen Ju­den in­ne­hat­te, ent­spricht den Tat­sa­chen. Dass Hit­ler auch oh­ne die­sen ara­bi­schen An­ti­se­mi­ten sei­ne ent­spre­chen­den Plä­ne um­ge­setzt hät­te wur­de von N. kei­nes­wegs be­strit­ten. Wenn je­mand kon­kre­te Aus­sa­gen von N. an­füh­ren kann, die das Ge­gen­teil be­le­gen, bit­te ich um prä­zi­se Angaben.

      Mir scheint es, dass Net­anya­hu et­was sagt und fast aus­nahms­los al­le su­chen nach ei­ner Mög­lich­keit, ihm das Wort her­um­zu­dre­hen und ar­bei­ten so­fort mit den üb­li­chen Un­ter­stel­lun­gen. Ich ha­be schon ei­ni­ge Vor­trä­ge von ihm ge­le­sen und kei­ne Aus­sa­gen ge­fun­den, die den ger­ne kol­por­tier­ten Ver­dacht stüt­zen, bei ihm hand­le es sich um ei­nen tum­ben „Rechts­ra­di­ka­len“. Im Ge­gen­teil. Aber bei kon­ser­va­ti­ven Is­rae­lis fügt man qua­si au­to­ma­tisch die At­tri­bu­te rechts, rechts­ra­di­kal usw. an um nicht zu­letzt die wohl­fei­le ei­ge­ne „Pro­gres­si­vi­tät“ ins rech­te Licht stel­len zu können.

      @ Horst Schmitzberger
      Ich wür­de Ih­ren Op­ti­mis­mus sehr ger­ne tei­len. Lei­der ha­be ich die Er­fah­rung ge­macht, dass es ge­ra­de Lin­ke sind, die heu­te ei­ne ak­ti­ve und ver­hee­ren­de Rol­le in­ne­ha­ben, wenn es um die Dif­fa­mie­rung Is­ra­els und um an­ti­se­mi­ti­sche Po­si­tio­nie­rung geht. Aus­nah­me gibt es si­cher, doch han­delt es sich da­bei um ei­ne klei­ne Min­der­heit, die sich des­sen zwei­fel­los be­wusst ist.

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