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„Al­lah, tö­te die ver­ab­scheu­ungs­wür­di­gen Christen”

Mus­li­mi­sche Chris­ten­ver­fol­gung, Au­gust 2016

Ray­mond Ibra­him, 20.11.2016, Gatestone Institute

  • „Al­lah, tö­te die ver­ab­scheu­ungs­wür­di­gen Chris­ten, Al­lah, tö­te je­den ein­zel­nen von ih­nen …” – so der 16-​jährige mus­li­mi­sche Sohn ei­nes in Bel­gi­en le­ben­den is­la­mi­schen Klerikers.
  • „ISIS ist nicht das Pro­blem … Sie ha­ben mei­nen Kopf ge­scho­ren, sie leg­ten mei­nen Kopf in eis­kal­tes Was­ser und dann in ko­chend hei­ßes Was­ser. Sie ver­brann­ten ih­re Zi­ga­ret­ten auf mir, sie ga­ben mir Elek­tro­schocks.” – Ma­jed el-​Shafie, ge­fan­gen und ge­fol­tert in Ägyp­ten für die Kon­ver­si­on zum Christentum.
  • Ein christ­li­ches Mäd­chen sieht sich Mord­dro­hun­gen ge­gen­über, wenn sie nicht zu ih­rem mus­li­mi­schen Ent­füh­rer zu­rück­kehrt, der sie ge­walt­sam zum Is­lam be­kehr­te. Die Fa­mi­lie ei­nes christ­li­chen Mäd­chens, das ge­kid­nappt, ver­ge­wal­tigt, ge­zwun­gen wur­de, sich zum Is­lam zu be­keh­ren und dann ge­walt­sam mit ei­nem Mus­lim ver­hei­ra­tet wur­de, ist nun be­droht, wenn sie sich wei­gert, ih­re Toch­ter an ih­ren Ent­füh­rer zurückzugeben.

Abu Muss­ab al-​Barnawi (sit­zend), der neue Füh­rer der is­la­mis­ti­schen Grup­pe Bo­ko Ha­ram aus Ni­ge­ria, gab be­kannt, dass die Chris­ten jetzt das Ziel der Ter­ror­grup­pe Num­mer eins sei­en und dass sie wei­ter­hin „Kir­chen bom­bar­die­ren und Chris­ten tö­ten … in­stal­lie­ren Spreng­fal­len und spren­gen je­de Kir­che, die wir er­rei­chen kön­nen, und wer­den al­le tö­ten, die wir von den An­hän­gern des Kreu­zes finden.”

Is­la­mi­scher Hass auf Chris­ten war wäh­rend des gan­zen Mo­nats Au­gust deut­lich sicht­bar. Kurz nach­dem ein 80-​jähriger ka­tho­li­scher Pries­ter in Frank­reich von Mus­li­men ge­schlach­tet wur­de, die sei­ne Kir­che wäh­rend der Mes­se stürm­ten, mach­te der 16-​jährige mus­li­mi­sche Sohn ei­nes in Bel­gi­en le­ben­den is­la­mi­schen Kle­ri­kers ein Vi­deo und ver­öf­fent­lich­te es auf So­ci­al Me­dia. Im Vi­deo er­scheint er auf der Haupt­stra­ße der bel­gi­schen Stadt Ver­viers wäh­rend des Ra­ma­dans, wäh­rend er zu Al­lah be­tet, dar­un­ter: „Al­lah, tö­te die ver­ab­scheu­ungs­wür­di­gen Chris­ten … Al­lah, tö­te je­den ein­zel­nen von ih­nen …” Ge­mäss Ein­wan­de­rungs­mi­nis­ter Theo Francken:

„Es ist of­fen­sicht­lich, dass sein Va­ter, der Imam, sol­che Ide­en nicht nur Kämp­fern für die Schlacht in Sy­ri­en na­he­bringt, son­dern auch sei­nen ei­ge­nen Kindern.Der jun­ge Mann, der im Vi­deo er­scheint, spie­gelt die An­sich­ten des Va­ters, und ich ver­ste­he und em­pa­thi­sie­re mit der gro­ßen Sor­ge, die Stadt­be­woh­ner dar­ob empfinden.”

Ei­ne Ab­schie­bungs­an­ord­nung ist noch in ei­ner ge­richt­li­chen Be­schwer­de anhängig.

In der August-​Ausgabe von Dabiq, dem Pro­pa­gan­da­ma­ga­zin von ISIS, for­dert die Jihadi-​Organisation die Mus­li­me auf, die „ar­ro­gan­ten christ­li­chen Un­gläu­bi­gen” zu zer­stö­ren und for­dert sie auf, „da­für zu be­ten, dass Al­lah die Lüg­ner ver­flu­che.” ISIS droh­te Chris­ten auch, „das Kreuz zu zer­bre­chen.” Die­je­ni­gen, die sich zum Is­lam be­keh­ren, wer­den „die Gär­ten des Pa­ra­die­ses be­tre­ten”, und die­je­ni­gen, die den Is­lam ab­leh­nen und am Kreuz fest­hal­ten, wer­den in ei­nem „ver­geb­li­chen” Krieg ge­gen ISIS sterben.

Als ob die Chris­ten von Ni­ge­ria von mus­li­mi­schen Grup­pen nicht schon ge­nug ver­folgt wür­den, kün­dig­te Bo­ko Ha­rams neu­er An­füh­rer, der auch da­für be­kannt ist, nicht­kon­for­mis­ti­sche Mus­li­me zu tö­ten, an, dass die Chris­ten jetzt die Num­mer eins und pri­mä­res Ziel sei­en und dass Bo­ko Ha­ram wei­ter­hin „Kir­chen bom­bar­die­ren und Chris­ten tö­ten wird, wäh­rend sie An­grif­fe auf Mo­sche­en und Märk­te, die von ge­wöhn­li­chen Mus­li­men ge­nutzt wer­den, ein­stellt.” Abu Mus­ab al-​Barnawi, der neue An­füh­rer, sprach auch vom An­brin­gen von „Spreng­fal­len und der Spren­gung je­der Kir­che, die wir er­rei­chen kön­nen, und al­le, die wir von den An­hän­gern des Kreu­zes fin­den, zu töten.”

In Ägyp­ten wur­de nach dem neun­jäh­ri­gen Kampf von Mu­ham­mad Hega­zi mit den Be­hör­den die Eh­re des Is­lam wie­der­her­ge­stellt, al­ler­dings in ei­ner Wei­se, die ver­mut­lich von vie­len Rechte-​Aktivisten als ver­däch­tig be­trach­tet wur­de. Sein Kampf be­gann, als er dar­um bat, auf sei­nem ägyp­ti­schen Per­so­nal­aus­weis sei­ne Re­li­gi­on zum Chris­ten­tum ge­än­dert zu be­kom­men, und en­de­te mit sei­ner Ver­haf­tung und jah­re­lan­gen Fol­te­rung. Hega­zi mach­te ein kur­zes Vi­deo, in dem er sei­ne Rück­kehr zum Is­lam an­kün­dig­te und Mo­ham­med lob­te, und hin­zu­füg­te: „Ich sa­ge dies aus mei­nem vol­len frei­en Wil­len, ich wer­de we­der von ir­gend­ei­ner Be­hör­de fest­ge­hal­ten, noch ste­he ich un­ter ir­gend­ei­nem Druck.”

Ein an­de­rer Ägyp­ter, Ma­jed el-​Shafie, der auch vor Jah­ren in Ägyp­ten we­gen Apost­asie ver­haf­tet und ge­fol­tert wur­de, woll­te die Welt wis­sen las­sen, dass „ISIS nicht das Pro­blem ist”. Als Be­weis, er­zähl­te er sei­ne Er­fah­run­gen – in den Hän­den der ägyp­ti­schen Behörden:

„Sie ra­sier­ten mir den Kopf, sie tauch­ten mei­nen Kopf in eis­kal­tes Was­ser und dann in ko­chen­des hei­ßes Was­ser. Sie ver­brann­ten ih­re Zi­ga­ret­ten auf mir, sie jag­ten elek­tri­schen Strom durch mei­nen Kör­per, sie schnit­ten mich und streu­ten Salz in mei­ne Wun­den. Ich wa­che im­mer noch mit Alb­träu­men auf, auch jetzt noch, 20 Jah­re danach.”

Der Rest der August-​Zusammenfassung der mus­li­mi­schen Chris­ten­ver­fol­gung – nicht al­les ist von ISIS be­gan­gen wor­den – um­fasst, ist aber nicht be­schränkt auf, die fol­gen­den Geschehnisse:

Mus­li­me Schlach­tung von Christen

Ni­ge­ria: Mus­li­mi­sche Fulani-​Hirten, die ver­mut­lich mit der is­la­mi­schen Ter­ror­grup­pe Bo­ko Ha­ram ver­bun­den sind, er­höh­ten ih­re Über­fäl­le auf mehr­heit­lich christ­li­che Dörfer:

  • Zwi­schen dem 1. und 3. Au­gust tö­te­ten sie 13 Chris­ten, ver­brann­ten christ­li­che Häu­ser und Kir­chen und ver­trie­ben zahl­rei­che Über­le­ben­de bei Über­fäl­len, die in ge­trenn­ten mehr­heit­lich christ­li­chen Dör­fern durch­ge­führt wurden.
  • Am 13. Au­gust tö­te­ten mus­li­mi­sche Hir­ten wei­te­re sie­ben Chris­ten bei ei­nem wei­te­ren Über­fall. Ei­ni­ge der Op­fer wur­den er­schos­sen; An­de­re wur­den mit Ma­che­ten geschlachtet.
  • Am 16. Au­gust grif­fen mos­le­mi­sche Hir­ten ein wei­te­res mehr­heit­lich christ­li­ches Dorf an und schlach­te­ten zehn Personen.
  • Am 25. Au­gust führ­te ei­ne Grup­pe von min­des­tens 50 mus­li­mi­schen Hir­ten ei­nen Nacht­an­griff in ein an­de­res mehr­heit­lich christ­li­ches Dorf durch. Un­ter ih­ren Op­fern war ei­ne sechs Mo­na­te schwan­ge­re Chris­tin, de­ren Ma­gen auf­ge­ris­sen wor­den war.

Ge­mäss ei­nem Be­richt:

Lo­ka­le christ­li­che Füh­rer ba­ten die ni­ge­ria­ni­sche Re­gie­rung, an­ge­mes­se­ne Si­cher­heits­maß­nah­men im Licht der Kri­se zu bie­ten, um die sich der Staat bis­her nicht ge­küm­mert hat. Seit 2001 sind Fulani-​Angriffe auf christlich-​mehrheitliche Sied­lun­gen in Ni­ge­ri­as zen­tra­lem „Mit­tel­gür­tel” zu­neh­mend ge­walt­tä­tig; Op­fer ste­hen vor der Ver­nich­tung ih­rer Städ­te. Fulani-​Hirten ha­ben Zehn­tau­sen­de von Chris­ten er­mor­det und ei­nen Lei­chen­berg an­ge­häuft, der grö­ßer ist als der von Bo­ko Ha­ram; An­grif­fe wei­te­ten sich nach Nordwest-​und Südost-​Nigeria aus, wäh­rend die ni­ge­ria­ni­sche Re­gie­rung das Pro­blem weit­ge­hend ignoriert…

Die­se In­dif­fe­renz reicht an­geb­lich bis zum Prä­si­den­ten von Ni­ge­ria, Mu­ham­ma­du Bu­ha­ri. Laut ei­nem pro­mi­nen­ten ni­ge­ria­ni­schen Den­ker und Po­li­ti­ker, Fe­mi Fani-​Kayode, hat der mus­li­mi­sche Prä­si­dent trotz der zu­neh­men­den Ge­walt ge­gen Chris­ten, „nur den Mör­dern Straf­lo­sig­keit statt Ge­rech­tig­keit ge­ge­ben und hat sei­ne Re­gie­rung mit is­la­mi­schen Be­am­ten be­setzt, wäh­rend er im We­sent­li­chen nichts tut, um die Chris­ten der Na­ti­on, die die Hälf­te der Be­völ­ke­rung aus­ma­chen, an­ge­mes­sen zu repräsentieren.”

Ugan­da: Ei­ne Grup­pe von Mus­li­men er­mor­de­te Pas­tor Ro­bert Ba­kulub­any­wa, 38, als er nach ei­nem Sonn­tag­abend in sei­ner Kir­che nach Hau­se zu­rück­kehr­te. Ei­ne Grup­pe von Mus­li­men – an­geb­lich wü­tend auf ihn für die Evan­ge­li­sie­rung von Mus­li­men und für sei­ne Wei­ge­rung, ih­nen Land zu ver­kau­fen – um­zin­gel­ten ihn, fes­sel­ten ihn und hie­ben ihn mit ei­nem Schwert zu Tode.

De­mo­kra­ti­sche Re­pu­blik Kon­go: Mus­li­mi­sche Mi­li­tan­te aus den al­li­ier­ten De­mo­kra­ti­schen Kräf­ten für die Be­frei­ung Ugan­das schar­ten zwi­schen 36 und 50 Chris­ten zu­sam­men und fes­sel­ten sie, be­vor sie sie zu To­de hack­ten. In den letz­ten Jah­ren hat die „Be­frei­ungs­front” die Chris­ten zum Ziel ge­macht mit Ge­walt, Ent­füh­run­gen, Plün­de­rung von christ­li­chen Dör­fern und der Zer­stö­rung von Kir­chen, ob­wohl die meis­ten west­li­chen Me­di­en die re­li­giö­sen Mo­ti­ve der Re­bel­len herunterspielen.

Mus­li­mi­sche An­grif­fe auf christ­li­che Kirchen

In­do­ne­si­en: Ein ju­gend­li­cher Mus­lim, der un­ter christ­li­chen Got­tes­dienst­be­su­chern sass wäh­rend ei­nem ka­tho­li­schen Sonn­tags­got­tes­dienst ging plötz­lich in den Dschihad-​Modus über: Er griff den 60-​jährigen Pries­ter mit ei­ner Axt an und ver­such­te, Spreng­stof­fe zu zün­den, die in der vol­len Kir­che Hun­der­te von Gläu­bi­gen ge­tö­tet ha­ben könn­ten. Die Bom­be ging nicht rich­tig los und der 18-​jährige is­la­mi­sche Ter­ro­rist wur­de verhaftet.

USA: In Ri­ver­si­de, Ka­li­for­ni­en, ter­ro­ri­sier­ten Mus­li­me in ei­nem Au­to, die wie­der­holt „Al­la­hu ak­bar!” durch ein Me­ga­fon schrie­en, die or­tho­do­xe St. An­dre­as Kir­che wäh­rend des Got­tes­diens­tes, „wäh­rend die ge­nerv­ten El­tern ih­re Kin­der an sich zo­gen und be­sorg­te Bli­cke tausch­ten”, sag­te der Be­richt. Ei­ni­ge Zeu­gen sag­ten der Po­li­zei, dass es so aus­sah, als hät­te ei­ner der drei Män­ner, im grü­nen Hon­da Ci­vic, Über­wa­chungs­bil­der der Kir­che gemacht.

Frank­reich: Wäh­rend ei­ner Mes­se für Pa­ter Jac­ques Ha­mel, dem 80-​jährigen Pfar­rer, der Ta­ge zu­vor ab­ge­schlach­tet wor­den war, in­for­mier­te der Pfar­rer an der St. Ge­orgs­kir­che in Vi­von­ne (Vi­en­ne), ei­ner klei­nen Stadt mit 4.000 Ein­woh­nern, die Ge­mein­de, dass die Kir­che van­da­li­siert wor­den war: „Das Licht der Ta­ber­na­kel der Wah­ren Prä­senz war ver­schwun­den oder ge­stoh­len wor­den, und auf dem Al­tar wur­de ein Fo­to des Nizza-​Terroristen, dem Is­la­mis­ten Mo­ha­med La­houaiej Bouh­lel platziert.”

Iran: Die Be­hör­den ver­haf­te­ten 11 Chris­ten bei ei­ner Raz­zia auf ei­ne Haus­kir­che in der Stadt Is­fa­han. Bü­cher und an­de­re christ­li­che Li­te­ra­tur wur­den kon­fis­ziert. Dem Be­richt zu­fol­ge gab es kei­ne wei­te­ren In­for­ma­tio­nen über den Sta­tus der Inhaftierten.

Tür­kei: Nach vor­he­ri­ger Er­laub­nis ver­bo­ten die Be­hör­den die or­tho­do­xe christ­li­che Lit­ur­gie in ei­nem his­to­ri­schen Klos­ter. Nach dem Be­richt:

Die Tü­ren des Klos­ters Sume­la wie­der­eröff­ne­ten im Ju­ni 2010, nach 88 Jah­ren. Die tür­ki­sche Re­gie­rung hat­te dem Öku­me­ni­schen Pa­tri­ar­chat die Er­laub­nis ge­ge­ben, je­des Jahr ei­ne pa­tri­ar­cha­li­sche Lit­ur­gie zu Ma­riä Him­mel­fahrt zu ver­an­stal­ten. Die­se Er­laub­nis wur­de plötz­lich wi­der­ru­fen, viel­leicht dauerhaft.

Su­dan: Mit der Be­haup­tung, dass sie il­le­gal ge­baut wor­den sei, er­lie­ßen die ört­li­chen mus­li­mi­schen Be­hör­den ei­ne Ab­riss­ver­fü­gung für ei­ne wei­te­re Kir­che. Der Kon­gre­ga­ti­on wur­de ei­ne Wo­che Zeit ge­ge­ben, sie aus­zu­räu­men, oder es wür­den wei­te­re recht­li­che Schrit­te un­ter­nom­men, un­ter an­de­rem, die Ge­mein­de zu zwin­gen, die Ab­riss­kos­ten zu zah­len. Die Kir­che wur­de 1976 auf dem Grund­stück ge­baut, ei­ne be­trächt­li­che Zeit be­vor die Na­tio­nal­is­la­mi­sche Front im Jah­re 1989 durch ei­nen Mi­li­tär­putsch im Su­dan an die Macht kam – wie könn­te das al­so il­le­gal sein, ar­gu­men­tie­ren die Ak­ti­vis­ten der Kir­che. Un­zäh­li­ge Kir­chen, die seit Jahr­zehn­ten einst im Su­dan stan­den, ha­ben in der letz­ten Zeit das glei­che Schick­sal erlebt.

Pa­ki­stan: Chris­ten be­schul­dig­ten die Re­gie­rung von Gu­j­rat, ab­sicht­lich ei­ne 130 Jah­re al­te Kir­che mit Ab­was­ser zu über­schwem­men. Nach dem Bericht:

„Die ört­li­chen Chris­ten ha­ben es ge­schafft, den Ab­was­ser­strom nach stun­den­lan­gen An­stren­gun­gen ab­zu­schnei­den .… Er­reg­te Chris­ten be­haup­te­ten, dass die Ka­na­li­sa­ti­on in Rich­tung der Kir­che ge­lei­tet wur­de, um zu ver­hin­dern, dass sie das be­nach­bar­te Gu­j­rat Gymkha­na über­schwemmt. Das Ab­was­ser ver­wan­del­te Bö­den und Tep­pi­che der Kir­che zu Sumpfgebiet.”

Mus­li­mi­sche An­grif­fe auf christ­li­che Aposta­ten, Got­tes­läs­te­rer und Priester

Al­ge­ri­en: Ein mus­li­mi­scher Kon­ver­tit zum Chris­ten­tum wur­de zu fünf Jah­ren Ge­fäng­nis ver­ur­teilt, weil er auf so­zia­len Me­di­en ge­sagt hat­te, dass das Licht Je­su den Is­lam und sei­nen Pro­phe­ten Mu­ham­mad über­strah­le, was das Ge­richt als „blas­phe­misch” be­zeich­ne­te. Ge­mäss sei­nem Sohn, der den Aposta­ten wäh­rend sei­nes Pro­zes­ses begleitete:

„Das Ge­richt ver­ur­teil­te mei­nen Va­ter zur Höchst­stra­fe! … Mein Va­ter drück­te sei­ne Ide­en aus und ver­brei­te­te sei­ne po­li­ti­schen An­sich­ten über so­zia­le Netz­wer­ke, wie es im­mer an an­de­rer Stel­le ge­tan wird. Es ist ein An­griff auf die Re­de­frei­heit, mei­ner Mei­nung nach, weil al­les der Kri­tik un­ter­liegt, auch Religionen.”

Ni­ge­ria: Nach­dem zwei Uni­ver­si­täts­stu­den­ten ei­nen ver­ba­len Streit hat­ten, be­schul­dig­te der mus­li­mi­sche Stu­dent den Chris­ten, den is­la­mi­schen Pro­phe­ten Mu­ham­mad zu be­lei­di­gen. Bald bil­de­te sich ein Mob von Mus­li­men und sag­te, der Christ muss ster­ben; Sie schlu­gen ihn und brach­ten ihn bei­na­he um. Er über­leb­te nur, „weil ein Mit­christ in­ter­ve­nier­te, um ihn ins Kran­ken­haus zu brin­gen, mit der Hil­fe ei­nes mit­leids­vol­len Mus­lims, der sein Au­to frei­wil­lig für die Fahrt ins Kran­ken­haus zur Ver­fü­gung stell­te.” Am fol­gen­den Tag ran­da­lier­ten Mobs von Mus­li­men und ver­wüs­te­ten christ­li­che Uni­ver­si­täts­an­la­gen und Kir­chen. Laut ei­ner lo­ka­len Quelle:

„Sie gin­gen zur ECWA Kir­che, zu Li­ving Church und zur an­gli­ka­ni­schen Kir­che, sie van­da­li­sier­ten das Pas­to­ri­um der an­gli­ka­ni­schen Kir­che, zer­stör­ten Elek­tro­nik und an­de­res Ei­gen­tum. Ich hör­te, dass sie auch das Haus des frei­wil­li­gen mos­le­mi­schen Ret­tungs­hel­fers nie­der­brann­ten (der mit­half, den an­ge­grif­fe­nen christ­li­chen Stu­den­ten zum Kran­ken­haus zu brin­gen), wo­bei sie acht Per­so­nen im Haus blo­ckier­ten und tö­te­ten, die tra­gi­scher­wei­se auch Mus­li­me waren.”

Un­ab­hän­gig da­von woll­te ein mus­li­mi­scher Mann sich von sei­ner Frau, die seit 24 Jah­ren mit ihm ver­hei­ra­tet ist, schei­den las­sen, nach­dem er ent­deck­te, dass sie heim­lich zum Chris­ten­tum über­ge­tre­ten war. Der Mann er­klär­te, dass er kei­ne an­de­re Re­li­gi­on in sei­nem Haus to­le­rie­ren kann au­ßer den Is­lam. Die 50-​jährige Frau brach in Trä­nen aus, wäh­rend sie ih­ren ent­frem­de­ten Ehe­mann, Ja­miu Ade­wun­mi, auf ih­ren Kni­en an­bet­tel­te, sich nicht von ihr schei­den zu las­sen.” An das Ge­richt ge­rich­tet sag­te sie: „Wer­tes Ge­richt, bit­te helft mir, ihn zu bit­ten. Wo be­kom­me ich in mei­nem Al­ter ei­nen Mann, der mich hei­ra­tet, wenn mein Ehe­mann sich von mir schei­den lässt?”

Pa­ki­stan: Ein christ­li­ches Mäd­chen na­mens As­ma steht vor To­des­dro­hun­gen, wenn sie nicht zu ih­rem mus­li­mi­schen Ent­füh­rer zu­rück­kehrt. Der Mann, ein mäch­ti­ger mos­le­mi­scher Nach­bar, ent­führ­te das Mäd­chen, ver­ge­wal­tig­te sie, zwang sie, sich zum Is­lam zu be­keh­ren, hei­ra­te­te sie dann ge­walt­sam und nann­te sie „Ai­sha” nach der jun­gen Frau des is­la­mi­schen Pro­phe­ten. Ei­ni­ge Mo­na­te spä­ter ent­kam As­ma und kehr­te zu ih­rer Fa­mi­lie zu­rück, die jetzt in Ge­fahr ist, wenn sie sich wei­gert, ih­re Toch­ter an ih­ren Ent­füh­rer zu­rück­zu­ge­ben. Die ört­li­chen mus­li­mi­schen Kle­ri­ker be­haup­te­ten, dass As­ma zum Chris­ten­tum zu­rück­kon­ver­tiert ha­be und des­halb nun ei­ne Ab­trün­ni­ge sei und ge­tö­tet wer­den sol­le, wenn sie nicht zu ih­rem Mann und ih­rem neu­en Glau­ben zurückkehre.

Ugan­da: Acht Kin­der im Al­ter von 9 bis 16 Jah­ren, aus vier Fa­mi­li­en is­la­mi­scher und heid­ni­scher Her­kunft, nah­men Zu­flucht bei Chris­ten, nach­dem ih­re El­tern und an­de­re Mit­glie­der der Ge­mein­de sie ge­schla­gen und ver­stos­sen hat­ten, weil sie den Is­lam und den Ani­mis­mus für das Chris­ten­tum ver­las­sen hät­ten. Durch ih­re Tor­tur ist die Kir­che, in der sie Zu­flucht su­chen konn­ten, jetzt auch von der ört­li­chen mus­li­mi­schen Be­völ­ke­rung be­droht. „Ih­re kirch­li­chen Ak­ti­vi­tä­ten wer­den an die­sem Ort nicht to­le­riert”, teil­te ein Mus­lim dem Pfar­rer mit. „Wenn Sie un­ser Dorf nicht ver­las­sen, wer­den wir uns bald Ihr Le­ben holen.”

Un­ab­hän­gig da­von er­hielt ein christ­li­cher Gym­na­si­ast ei­ne schwe­re Kopf­ver­let­zung durch den mos­le­mi­schen Va­ter ei­ner jun­gen Frau, die er zu be­keh­ren ver­sucht hatte.

Mus­li­mi­sche Dis­kri­mi­nie­rung und Miss­hand­lung von Christen

Sau­di­ara­bi­en: Laut ei­nem am 27. Au­gust ver­öf­fent­lich­ten ara­bisch­spra­chi­gen Nach­rich­ten­be­richt ver­haf­te­ten Be­am­te aus dem Wüs­ten­reich 27 Chris­ten – dar­un­ter auch meh­re­re Frau­en und Kin­der – we­gen des Ver­bre­chens der „Durch­füh­rung christ­li­cher Ge­be­te” und des „Be­sit­zes von Bi­beln”. Die Grup­pe der Chris­ten, die über­wie­gend, wenn nicht gar al­le­samt li­ba­ne­si­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge wa­ren, fei­er­ten ein Fest der Jung­frau Ma­ria, als Be­hör­den ih­re Re­si­denz stürm­ten und sie ver­haf­te­ten. Die ge­fürch­te­te „Re­li­gi­ons­po­li­zei” zog ih­re Vi­sa ein und schob sie ab in den Li­ba­non. Die­se re­li­giö­se In­to­le­ranz ist ei­gent­lich bes­ser als die, die an­de­re Chris­ten, die sich mit „Hand­lun­gen des Chris­ten­tums” be­schäf­ti­gen, er­leb­ten. Im Jahr 2012 wur­den zum Bei­spiel 35 christ­li­che Äthio­pi­er fast ein Jahr lang ins Ge­fäng­nis ge­steckt und ge­fol­tert, nur weil sie ein pri­va­tes Haus­ge­bet führ­ten. Ei­ner von ih­nen be­rich­te­te, nach­dem er ent­las­sen wor­den war: „Sie [Sau­dis] sind vol­ler Hass auf Nicht-Muslime.”

Pa­ki­stan: Der Sohn ei­nes mus­li­mi­schen Ver­mie­ters hat die fünf­jäh­ri­ge Toch­ter ei­nes christ­li­chen Ehe­paars, das ein Zim­mer ge­mie­tet hat­te, se­xu­ell miss­braucht. Da­nach ver­hin­der­te der Ver­mie­ter an­geb­lich sie­ben Ta­ge lang, dass das christ­li­che Ehe­paar den Vor­fall der Po­li­zei mel­den konn­te. We­gen der Dro­hun­gen wa­ren die El­tern des Op­fers nicht in der La­ge, ei­nen ärzt­li­chen Be­richt ih­rer miss­brauch­te Toch­ter ein­zu­ho­len „, so der Bericht.

„Als Ef­fekt des feh­len­den me­di­zi­ni­schen Be­rich­tes gibt es kei­ne sub­stan­ti­el­len Be­wei­se des Miss­brauchs. Der ein­fluss­rei­che Ver­mie­ter und sein Ver­ge­wal­ti­ger­sohn schrien der christ­li­chen Fa­mi­lie Dro­hun­gen zu, die be­sag­ten, dass die gan­ze Fa­mi­lie des Op­fers mit schlim­men Fol­gen kon­fron­tiert wer­de, wenn Schrit­te ge­gen den Tä­ter ein­ge­lei­tet würden.”

Un­ab­hän­gig da­von ver­fällt ein his­to­ri­scher christ­li­cher Fried­hof auf­grund von vor­sätz­li­cher Ver­nach­läs­si­gung durch die ört­li­chen Be­hör­den. Ge­mäss dem Bericht:

„Ört­li­che Chris­ten be­haup­ten, dass der Fried­hof ver­fällt, wäh­rend die ört­li­chen Be­hör­den die Si­tua­ti­on über­wa­chen. Sie brach­ten ernst­haf­te Be­den­ken über die Schän­dung der Grä­ber ih­rer An­ge­hö­ri­gen zum Aus­druck. Sie sag­ten, dass die christ­li­che Be­völ­ke­rung in der Re­gi­on schon seit vor der Grün­dung Pa­ki­stans dort ge­lebt hat.”

Ägyp­ten: Mit dem Ar­gu­ment, dass sie als Bür­ger zwei­ter Klas­se be­han­delt wer­den, ha­ben et­wa drei Dut­zend Chris­ten in der In­nen­stadt von Kai­ro ei­nen sel­te­nen Pro­test in­sze­niert und die Re­gie­rung auf­ge­for­dert, ih­re Rech­te zu wah­ren. Auf den Stu­fen ei­nes Ge­richts­ge­bäu­des in der Haupt­stadt ste­hend, wi­der­setz­ten sich die De­mons­tran­ten Ägyp­tens dra­ko­ni­schen Mass­nah­men ge­gen Pro­tes­te. „Ich bin vor al­lem an­de­ren ein ägyp­ti­scher Bür­ger”, sag­te Mi­cha­el Ar­ma­nious, ein christ­li­cher De­mons­trant. „Wir zah­len Steu­ern, wir die­nen in der Ar­mee, wir schla­gen uns mit den glei­chen wirt­schaft­li­chen Pro­ble­me in Ägyp­ten her­um wie der Rest un­se­rer Lands­leu­te, war­um soll­ten wir we­ni­ger Rech­te ha­ben?” Die Po­li­zei, die oft Stun­den braucht, um zu er­schei­nen, wenn Mos­lems Chris­ten an­grei­fen, zer­streu­te die De­mons­tran­ten schnell.

Un­ab­hän­gig da­von be­rich­te­te die ägyp­ti­sche In­itia­ti­ve für Per­sön­lich­keits­rech­te, dass es zwi­schen den Jah­ren 2011 und 2016 77 Fäl­le ex­tre­mer muslimisch-​christlicher Ge­walt ge­ge­ben ha­be – ab­ge­se­hen von den ge­wal­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit An­grif­fen auf Chris­ten und Dut­zen­de von Kir­chen, die di­rekt auf die Ent­mach­tung des ehe­ma­li­gen Prä­si­den­ten Mor­si folg­te. Der kop­ti­sche Papst Ta­wa­dros be­stä­tig­te auch, dass die Chris­ten im Durch­schnitt ein­mal im Mo­nat Op­fer ei­nes schwe­ren An­griff von Mus­li­men sind. Min­des­tens zehn Zwi­schen­fäl­le in die­sem Jahr ha­ben zu Zwie­tracht, Tod und Zer­stö­rung geführt.

Su­dan: Staats­an­wäl­te be­schul­dig­ten zwei in­haf­tier­te Pas­to­ren, bei­de Mit­glie­der der su­da­ne­si­schen Kir­che Chris­ti, Ver­bre­chen ge­gen den Staat be­gan­gen zu ha­ben und for­der­ten die To­des­stra­fe ge­gen sie. Die Pas­to­ren be­strei­ten die An­kla­gen, und lo­ka­le Quel­len sa­gen, es gä­be kei­ne Be­wei­se ge­gen sie, dass die hardline-​islamistischen Staats­an­wäl­te sie nur we­gen ih­res Glau­bens verfolge.

Ban­gla­desch: Ro­sa­li­ne Cos­ta, ei­ne ka­tho­li­sche Zei­tungs­re­dak­teu­rin, floh in die USA, nach­dem sie un­zäh­li­ge To­des­dro­hun­gen er­hal­ten hat­te, nach­dem die Zeit­schrift Leit­ar­ti­kel ver­öf­fent­licht hat­te über die wach­sen­de re­li­giö­se Dis­kri­mi­nie­rung und Ge­walt im Land. Weil es ei­nem An­stieg der mos­le­mi­schen An­grif­fe auf die Chris­ten in Ban­gla­desch – ein­schließ­lich kla­ren Mor­des – gab, be­schloß die ka­tho­li­sche Frau, zu ge­hen, be­vor sie das nächs­te Op­fer wür­de. Christ­li­che Min­der­hei­ten be­haup­ten wei­ter, dass die Be­hör­den Ban­gla­deschs und das Jus­tiz­sys­tem we­der et­was tun kön­ne oder wol­le, um ih­re Ver­fol­gung und Dis­kri­mi­nie­rung zu stoppen.

Deutsch­land: Christ­li­che Flücht­lin­ge se­hen sich nach wie vor täg­li­chen Schi­ka­nen und Dro­hun­gen durch mus­li­mi­sche Mehr­hei­ten ge­gen­über, die mit ih­nen in Asyl­zen­tren le­ben. In ei­nem Fall wur­den 14 ira­ni­sche christ­li­che Män­ner mit dem Tod be­droht, weil sie sich wei­ger­ten, ih­ren Glau­ben auf­zu­ge­ben. Wäh­rend des Ra­ma­dan muss­ten die Chris­ten ih­re Bi­beln ver­ste­cken und wur­den ge­zwun­gen, Res­te zu es­sen, nach­dem die Mahlzeit-​Zeiten ge­än­dert wur­den, um Mus­li­men ent­ge­gen­zu­kom­men, die wäh­rend des is­la­mi­schen Hei­li­gen Mo­nats tags­über nicht es­sen. Ein Pas­tor sag­te, vie­le Mus­li­me im La­ger be­trach­te­ten ih­re christ­li­chen Mit-​Migranten als „un­rein” und „un­rei­ner als Hun­de”. In meh­re­ren Asyl­zen­tren wer­den eu­ro­pa­weit christ­li­che Min­der­hei­ten be­läs­tigt und angegriffen.

Über die­se Reihe

Auch wenn nicht al­le, oder gar die meis­ten Mus­li­me be­tei­ligt sind, so wächst die Ver­fol­gung von Chris­ten durch Muslime.

Der Be­richt pos­tu­liert, dass sol­che mus­li­mi­sche Ver­fol­gung nicht zu­fäl­lig ist, son­dern sys­te­ma­tisch und in al­len Spra­chen, Eth­ni­en und an al­len Or­ten stattfindet.

Ray­mond Ibra­him ist Au­tor von Cru­ci­fied Again: Ex­po­sing Islam’s New War on Chris­ti­ans (ver­öf­fent­licht von Reg­ne­ry mit Gatestone In­sti­tu­te, April 2013).

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Erst­ver­öf­fent­li­chung hier. Re­pro­duk­ti­on mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Gatestone Instituts.

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