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Dschi­ha­dis Le­ben auf Kos­ten des So­zi­al­staats des Eu­ro­pas, das sie zu zer­stö­ren ge­lobt ha­ben

Gi­ulio Meot­ti, 10.3.2017, Gatestone In­sti­tu­te

  • Die Ge­schich­te von Al Ha­rith ent­hüllt die Tie­fe ei­nes der größ­ten Skan­da­le Eu­ro­pas: dem Miss­brauch von eu­ro­päi­schen von-​der-​Wiege-​bis-​zur-​Bahre-​Rundumversorgungssystemen, um ih­ren „hei­li­gen Krieg” zu fi­nan­zie­ren.
  • Eu­ro­pa hat ih­nen al­les ge­ge­ben: Ar­beits­plät­ze, Häu­ser, öf­fent­li­che Un­ter­stüt­zung, Ar­beits­lo­sen­hil­fe, Ent­las­tungs­zah­lun­gen, Kin­der­geld, In­va­li­di­täts­zah­lun­gen, Bar­geld­un­ter­stüt­zung. Die­se mus­li­mi­schen Ex­tre­mis­ten se­hen die­ses „Ab­hän­gig­kei­ti­stan”, wie Mark Steyn den Wohl­fahrts­staat ge­nannt hat, je­doch nicht als Zei­chen der Groß­zü­gig­keit, son­dern der Schwä­che. Sie ver­ste­hen, dass Eu­ro­pa reif ist, zer­stört zu wer­den.
  • Er­füllt mit re­li­giö­ser Ge­wiss­heit und ideo­lo­gi­schem Hass ge­gen­über dem Wes­ten, nicht ver­pflich­tet, die Wer­te und Nor­men Eu­ro­pas zu as­si­mi­lie­ren, schei­nen vie­le eu­ro­päi­sche Mus­li­me zu füh­len, als ob sie da­zu be­stimmt sei­en, ei­ne er­schöpf­te Zi­vi­li­sa­ti­on zu ver­schlin­gen.
  • Die Zie­le der Po­li­tik müs­sen statt­des­sen sein, die Men­schen von der Wohl­fahrt weg­zu­brin­gen – er­wie­se­ner­mas­sen das Ge­gen­teil ei­nes An­rei­zes für die Ar­beits­su­che – und zu per­sön­li­cher Ver­ant­wor­tung. Es müs­sen ge­setz­li­che Gren­zen für die Ver­wen­dungs­zwe­cke der Wohl­fahrts­gel­der fest­ge­setzt wer­den kön­nen – zum Bei­spiel soll­ten Wohl­fahrts­fonds nicht für den Kauf il­le­ga­ler Dro­gen, für Glücks­spiel, Ter­ro­ris­mus oder, da es in Eu­ro­pa kei­ne freie Re­de gibt, für die För­de­rung des Ter­ro­ris­mus ver­wen­det wer­den dür­fen. Man könn­te ei­ne sol­che Lis­te er­stel­len und ver­fei­nern. Die Nicht­be­ach­tung der Ein­schrän­kun­gen könn­te zu Leis­tungs­ein­stel­lun­gen füh­ren. Dies wür­de da­zu bei­tra­gen, die Ghet­toi­sie­rung und die Is­la­mi­sie­rung der eu­ro­päi­schen Mus­li­me zu be­kämp­fen. Der Zy­klus von Wohl­fahrt und Dschi­had muss ge­stoppt wer­den.

Mu­ham­mad Sham­sud­din, ein 39-​jähriger Lon­do­ner Is­la­mist, wur­de in ei­nem Do­ku­men­tar­film na­mens „The Ji­ha­dis Next Door” vor­ge­stellt. Sham­sud­din, ein ge­schie­de­ner Va­ter von fünf, der von staat­li­cher Wohl­fahrt lebt und be­haup­tet, er kön­ne nicht ar­bei­ten, weil er „chro­ni­sches Mü­dig­keits­syn­drom” hat, wur­de da­abei ge­filmt, wie er auf bri­ti­schen Stra­ßen Hass ge­gen Nicht­mus­li­me pre­dig­te. (Bild­quel­le: Ka­nal 4 Video-​Screenshot)

Vor vier Jah­ren brach­te die bri­ti­sche lin­ke Zei­tung The Guar­di­an ei­ne Sto­ry über die „Über­le­ben­den von Gu­an­ta­na­mo”, die „Op­fer der ame­ri­ka­ni­schen ‚Iko­ne der Ge­setz­lo­sig­keit’,” die „Bri­ti­schen Über­le­ben­den der Haft­an­stalt, die man als ‚Gu­lag un­se­rer Zeit’ be­zeich­net hat”. Der Ar­ti­kel zeig­te ein Fo­to von Ja­mal al Ha­rith.

Al Ha­rith, ge­bo­re­ner Ro­nald Fidd­ler, ein christ­li­cher Is­lam­kon­ver­tit, kehr­te aus der Haft in Gu­an­ta­na­mo Bay nach Man­ches­ter zu­rück dank dem Ak­ti­vis­mus von Da­vid Blunkett, In­nen­mi­nis­ter des da­ma­li­gen Pre­mier­mi­nis­ters To­ny Blair. Al Ha­rith wur­de so­fort in Eng­land als Held be­grüßt, das un­schul­di­ge Op­fer des un­ge­rech­ten „Krie­ges ge­gen den Ter­ror” nach dem 11. Sep­tem­ber. The Mir­ror und ITV ga­ben ihm £ 60.000 ($ 73.000) für ein ex­klu­si­ves In­ter­view über sei­ne Er­fah­rung in Gu­an­ta­na­mo. Al Ha­rith ist auch von den bri­ti­schen Be­hör­den mit ei­ner Mil­li­on Pfund ent­schä­digt wor­den. Das Op­fer des „Gu­lags un­se­rer Zeit” kauf­te sich ein sehr net­tes Haus auf Kos­ten der Steu­er­zah­ler.

Vor ein paar Wo­chen mach­te Al Ha­rith sei­ne letz­te „Rei­se”: Er spreng­te sich in Mo­sul, Irak, im Auf­trag des is­la­mi­schen Staa­tes in die Luft. Al Ha­rith ist auch von der Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on „CAGE” (frü­her als „Ca­ge­pr­i­son­ers” be­zeich­net) re­kru­tiert wor­den, als Teil ih­rer Zeu­gen­aus­sa­gen, die die Schlie­ßung der Haft­an­stalt von Gu­an­ta­na­mo Bay be­für­wor­te­ten.

Be­rühmt­hei­ten wie Va­nes­sa Red­gra­ve, Vic­to­ria Brittain, Pe­ter Ob­or­ne und Sa­diq Khan tra­ten bei CAGE’s Fundraising-​Veranstaltungen auf. Die NGO wur­de vom Jo­seph Rown­tree Trust, ei­nem Fonds des Scho­ko­la­den­ma­gna­ten, und von der Roddick-​Stiftung, der Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­ti­on von Ani­ta Rod­dick, fi­nan­ziert. Al Ha­rith ist auch zum Eu­ro­pa­rat ein­ge­la­den wor­den, um Zeug­nis ab­zu­le­gen ge­gen die Bei­be­hal­tung von Gu­an­ta­na­mo.

Al Ha­riths Ge­schich­te ent­hüllt die Tie­fe ei­nes der größ­ten Skan­da­le Eu­ro­pas: dem Miss­brauch von eu­ro­päi­schen von-​der-​Wiege-​bis-​zum-​Grab-​Rundumversorgungssystemen, um ih­ren „hei­li­gen Krieg” zu fi­nan­zie­ren. Eu­ro­pa gab ih­nen al­les: Ar­beits­plät­ze, Häu­ser, öf­fent­li­che Un­ter­stüt­zung, Ar­beits­lo­sen­un­ter­stüt­zung, Ent­las­tungs­zah­lun­gen, Kin­der­geld, In­va­li­di­täts­zah­lun­gen, Bar­geld­un­ter­stüt­zung. Die­se mus­li­mi­schen Ex­tre­mis­ten se­hen die­ses „Ab­hän­gig­kei­ti­stan”, wie Mark Steyn den Wohl­fahrts­staat ge­nannt hat, je­doch nicht als Zei­chen der Groß­zü­gig­keit, son­dern der Schwä­che. Sie ver­ste­hen, dass Eu­ro­pa reif ist, zer­stört zu wer­den. Sie ha­ben kei­nen Re­spekt da­für. Von Mar­seil­le bis Mal­mö sind vie­le mus­li­mi­sche Kin­der da­zu er­zo­gen wor­den, die Ge­sell­schaf­ten zu ver­ach­ten, die es ih­nen so be­quem ge­macht ha­ben. Die meis­ten Is­la­mis­ten in Eu­ro­pa le­ben jetzt von Un­ter­stüt­zungs­zah­lun­gen von den Na­tio­nen, die sie zu zer­stö­ren ge­schwo­ren ha­ben.

Vor ein paar Ta­gen ent­hüll­te die dä­ni­sche Pres­se, dass die dä­ni­sche Re­gie­rung mus­li­mi­schen Ex­tre­mis­ten, die in Sy­ri­en für den is­la­mi­schen Staat kämp­fen, Kranken- und In­va­li­di­täts­leis­tun­gen be­zahlt hat. „Es ist ein gro­ßer Skan­dal, dass wir Geld aus dem Wohl­fahrts­fonds Dä­ne­marks für Men­schen aus­ge­ben, die nach Sy­ri­en ge­hen”, sag­te Ar­beits­mi­nis­ter Tro­els Lund Poul­sen. Die Ter­ro­ris­ten, die in Pa­ris und Brüs­sel zu­ge­schla­gen ha­ben, ha­ben auch das groß­zü­gi­ge bri­ti­sche Wohl­fahrts­sys­tem be­nutzt, um ih­ren Dschi­had zu fi­nan­zie­ren. In ei­nem Pro­zess in Groß­bri­tan­ni­en kommt ans Ta­ges­licht, dass Mo­ha­med Ab­ri­ni, nach dem töd­li­chen An­griff am Brüs­se­ler Flug­ha­fen be­kannt als „der Mann mit dem Hut”, £ 3.000 an Leis­tun­gen er­hal­ten hat, be­vor er nach Pa­ris flog und ver­schwand.

Es ist nicht das ers­te Mal, dass sich die Rol­le des Wohl­fahrts­staa­tes in der is­la­mi­schen In­fra­struk­tur des Ter­rors ab­zeich­net:

  • Die Fa­mi­lie von Omar Ab­del Ha­mid el Hus­sein, dem Ter­ro­ris­ten hin­ter dem An­griff in Ko­pen­ha­gen im Fe­bru­ar 2015, der zwei Men­schen das Le­ben kos­te­te, er­hielt Geld aus dä­ni­schen So­zi­al­pro­gram­men.
  • Der bri­ti­sche Is­la­mist An­jem Chou­da­ry, der da­für ver­ur­teilt wur­de, dass er Men­schen da­zu er­mu­tig­te, sich dem is­la­mi­schen Staat an­zu­schlie­ßen, for­der­te die Gläu­bi­gen auf, ih­re Ar­beit zu ver­las­sen und Ar­beits­lo­sen­un­ter­stüt­zung zu be­zie­hen, um dem Krieg ge­gen die „Un­gläu­bi­gen” ih­re gan­ze Zeit zu wid­men. Chou­da­ry selbst steck­te 25.000 Pfund im Jahr an Wohl­fahrts­leis­tun­gen ein.
  • In Deutsch­land, als die Bild-Zei­tung ei­ne Ana­ly­se der 450 deut­schen Dschi­ha­dis­ten, die in Sy­ri­en kämpf­ten, brach­te, stell­te sie fest, dass mehr als 20% von ih­nen Leis­tun­gen vom deut­schen Staat er­hal­ten ha­ben.
  • In den Nie­der­lan­den er­schien ein Dschi­ha­dist na­mens Kha­lid Ab­du­rah­man in ei­nem Vi­deo des is­la­mi­schen Staa­tes vor fünf Köp­fen, die ge­ra­de ab­ge­schnit­ten wor­den wa­ren. Die nie­der­län­di­sche Zei­tung Volks­krant ent­hüll­te, dass er als „ar­beits­un­fä­hig” er­klärt wor­den war und ei­ne Be­hand­lung ge­gen Klaus­tro­pho­bie be­zahlt be­kam.

Eu­ro­pas Wohl­fahrts­sys­tem hat ein kul­tu­rel­les To­xin ge­schaf­fen für vie­le aus ei­ner mür­ri­schen, un­pro­duk­ti­ven, mus­li­mi­schen Un­ter­schicht, die in den se­gre­gier­ten En­kla­ven wie den Ban­lieues von Pa­ris oder „Lon­do­ni­stan” le­ben. Er­füllt mit re­li­giö­ser Ge­wiss­heit und ideo­lo­gi­schem Hass ge­gen den Wes­ten, nicht ver­pflich­tet, die Wer­te und Nor­men Eu­ro­pas zu as­si­mi­lie­ren, schei­nen ei­ni­ge die­ser eu­ro­päi­schen Mus­li­me zu füh­len, als ob sie da­zu be­stimmt sei­en, ei­ne er­schöpf­te Zi­vi­li­sa­ti­on zu ver­schlin­gen.

Die Zie­le der Po­li­tik müs­sen statt­des­sen sein, die Men­schen von der Wohl­fahrt weg­zu­brin­gen – er­wie­se­ner­mas­sen das Ge­gen­teil ei­nes An­rei­zes für die Ar­beits­su­che – und zu per­sön­li­cher Ver­ant­wor­tung. Es müs­sen ge­setz­li­che Gren­zen für die Ver­wen­dungs­zwe­cke der Wohl­fahrts­gel­der fest­ge­setzt wer­den kön­nen – zum Bei­spiel soll­ten Wohl­fahrts­fonds nicht für den Kauf il­le­ga­ler Dro­gen, für Glücks­spiel, Ter­ro­ris­mus oder, da es in Eu­ro­pa kei­ne freie Re­de gibt, für die För­de­rung des Ter­ro­ris­mus ver­wen­det wer­den dür­fen. Man könn­te ei­ne sol­che Lis­te er­stel­len und ver­fei­nern. Die Nicht­be­ach­tung der Ein­schrän­kun­gen könn­te zu Leis­tungs­ein­stel­lun­gen füh­ren. Sol­che Maß­nah­men wür­den da­zu bei­tra­gen, die Ghet­toi­sie­rung und die Is­la­mi­sie­rung der eu­ro­päi­schen Mus­li­me zu be­kämp­fen.

Wer ge­winnt hier? De­mo­kra­tie oder is­la­mi­scher Ex­tre­mis­mus? Der Zy­klus von Wohl­fahrt und Dschi­had muss ge­stoppt wer­den.

Gi­ulio Meot­ti, Kul­tur­re­dak­tor für Il Fo­glio, ist ita­lie­ni­scher Jour­na­list und Au­tor.


Erst­ver­öf­fent­li­chung hier. Re­pro­duk­ti­on mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Gatestone In­sti­tuts.

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