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Ihr wollt uns nicht glau­ben?

Von Imad Ka­rim:

„Es gibt kaum ein ara­bi­sches Land, das ich nicht be­reis­te bzw. aus dem ich nicht für die öf­fentl. rechtl. Sen­dern be­rich­te­te. Ich ken­ne die Län­der, die Men­schen, die Spra­che, die Dia­lek­te, die ge­sell­schaft­li­chen und fa­mi­liä­ren Struk­tu­ren, die Schul­lehr­plä­ne, die all­täg­li­chen Re­den so­wie die Frei­tags­ge­be­te in den Mo­sche­en, die Fern­seh­pro­gram­me für Er­wach­se­ne und auch für Kin­der.

Ich weiß, was nach Deutsch­land „Ge­flüch­te­te” in der über­wie­gen­den Mehr­heit den­ken und han­deln.

Manch­mal set­zen wir ara­bisch Spre­chen­de, die seit 20, 30 und 40 Jah­ren in Deutsch­land le­ben und die seit et­li­chen Jahr­zehn­ten sich als Re­li­gi­ons­freie ver­ste­hen, zu­sam­men und tau­schen die Neu­ig­kei­ten aus.

Je­der er­zählt, was er von neu­en ‚Ge­flüch­te­ten” er­zählt be­kom­men. Manch­mal ge­sel­len sich ei­ni­ge die­ser „Ge­flüch­te­ten” zu uns wenn wir ge­ra­de in ei­ner Stra­ßen­ca­fé sit­zen und sie er­zäh­len ganz frei, wo sie vor Deutsch­land ge­lebt ha­ben (vie­le leb­ten in Sy­ri­en seit 20 Jah­ren nicht mehr oder län­ger, son­dern Du­bai, Ac­cra, La­gos, Bei­rut etc.), wie­viel Gel­der sie auf Aus­lands­kon­ten ha­ben, die sie hier spä­ter ein­set­zen wer­den, um ein Re­stau­rant zu öff­nen und ne­ben­bei ei­ne is­la­mi­sche Ge­mein­de mit auf­zu­bau­en, wie sie die Ent­schei­dung Mer­kel als Ein­ge­bung Al­lahs be­wer­ten, um Deutsch­land und von Deutsch­land aus in ganz Eu­ro­pa den Is­lam zu ver­brei­ten.
Wenn ich all die­se Er­fah­run­gen Ge­sprä­che, small Talks und mei­ne Ein­sich­ten in vie­len Schrift­stü­cken pro­to­kol­lie­re und ver­öf­fent­li­che, wer­den mir nicht mal 2% glau­ben.

Nie­mand kann dar­über, was die­ses groß­ar­ti­ge Land und sei­ne gut­mü­ti­gen Men­schen er­war­tet, bes­ser und au­then­ti­scher be­rich­ten als wir.

Und den­noch spricht man uns die Fä­hig­keit ab, ak­tu­el­le Ent­wick­lung rich­tig zu be­wer­ten und rich­ti­ge, bzw. rea­li­täts­be­zo­ge­ner Pro­gno­sen zu for­mu­lie­ren. Das ist der wah­re Ras­sis­mus. Je­der Deut­sche glaubt ei­nem Aus­lands­kor­re­spon­dent, der aus ei­nem Land be­rich­tet, in dem er sich ge­ra­de ein Jahr oder et­was län­ger be­fin­det aber Leu­te wie wir, die hier stu­diert, ge­forscht und em­pi­ri­sche Er­geb­nis­se ge­lie­fert ha­ben, die zum Teil seit ei­nem hal­ben Jahr­hun­dert in Deutsch­land le­ben, die zu­vor ih­re ers­ten 20 und 30 Jah­ren in ei­nem is­la­mi­schen Land leb­ten, wer­den ein­fach igno­riert und ih­re Ana­ly­sen dis­qua­li­fi­ziert.

Das ist der wah­re von den Lin­ken und der ge­sam­ten „ver­link­ten” Ge­sell­schaft be­trie­be­ne Ras­sis­mus”.

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