Raymond Ibrahim, 18. Oktober 2024, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Daniel Heiniger
- Allein in den vier Jahren zwischen 2019 und 2023 haben muslimische Militante [in Nigeria] 16.769 Christen abgeschlachtet. Das entspricht durchschnittlich 4.192 getöteten Christen pro Jahr – oder einem wegen seines Glaubens ermordeten Christen alle zwei Stunden. — Bericht, Beobachtungsstelle für Religionsfreiheit in Afrika, 29. August 2024.
- Die Gewalt hat einen Punkt erreicht, heißt es in dem Bericht, dass viele traumatisierte christliche Kinder auf Bäumen schlafen, um zu versuchen, nicht nachts abgeschlachtet zu werden, wenn die Fulani am häufigsten angreifen.
- Im Jahr 2014 gab es in Nigeria 1,1 Millionen Binnenvertriebene (IDP); im Jahr 2023 sind es 3,4 Millionen. — „KEIN WEG NACH HAUSE: Durch extremistische Gewalt in Nigeria vertriebene christliche Binnenflüchtlinge“, Open Doors, 1. September 2024.
- Hinter all diesen irreführenden Euphemismen bleiben die Fakten: Die Mörder sind Muslime und ihre Opfer sind überwiegend Christen.
- Als muslimische Terroristen letzte Weihnachten fast 200 Christen abschlachteten, versäumte es die Associated Press, die Identität der Angreifer und ihrer Opfer zu nennen. Vielmehr stellte sie die Gräueltat, wie so viele es heute tun, als bedauerliches Nebenprodukt des Klimawandels dar – der angeblich „Hirten“ (Muslime) dazu zwingt, Übergriffe auf das Land der „Bauern“ (Christen) auszuführen.
- In einem anderen AP-Bericht über den Bombenanschlag auf die Kirche am Pfingstsonntag 2022, bei dem 50 christliche Gläubige ums Leben kamen, tauchen die Wörter „Muslim“ und „Islam“ – selbst „Islamist“ – nie auf. Den Lesern wurde vielmehr gesagt: „Es war nicht sofort klar, wer hinter dem Angriff auf die Kirche steckte.“
- „Muslim“ und „Islam“ – selbst „Islamist“ – kommen nie vor. Den Lesern wurde vielmehr gesagt: „Es war nicht sofort klar, wer hinter dem Angriff auf die Kirche steckte.“ Um diese Zweideutigkeit aufrechtzuerhalten, versäumte es die AP zu erwähnen, dass islamische Terroristen im Laufe der Jahre in Nigeria Hunderte von Kirchen gestürmt und Tausende von Christen „als Sport“ abgeschlachtet haben …
- „Es ist schwer, nigerianischen Christen erklären zu wollen, dass dies kein religiöser Konflikt sei, da sie Fulani-Kämpfer sehen, die ganz in Schwarz gekleidet sind [wie ISIS], ‚Allahu Akbar!‘ skandieren und ‚Tod den Christen‘ schreien.“ — Schwester Monica Chikwe, cruxnow.com, 4. August 2019.
- „Die Aufhebung des Status als Land besonderer Besorgnis für Nigeria wird die zunehmend autoritäre Regierung dort nur ermutigen.“ — Sean Nelson, Rechtsberater für globale Religionsfreiheit bei der Allianz zur Verteidigung der Freiheit International, catholicnewsagency.com, 23. November 2021.
- Für die Mainstream-Medien und Politiker spielen die von Muslimen genommenen Leben von Christen offenbar keine Rolle.