Khaled Abu Toameh, 9.10.2014, Gatestone Institute
Der Aufruhr, der in der arabischen Welt aufgrund der Verwendung einer Landkarte mit dem Namen Israel ausbrach, ist eine weitere Erinnerung daran, dass viele Araber sich immer noch nicht mit der Existenz Israels abgefunden haben – und anscheinend kein Interesse daran haben, sich damit abzufinden.
Die Protestierenden habe keine Zwei-Staaten-Lösung gefordert und keinen israelischen Rückzug aus der Westbank und dem Gaza-Streifen. Sie haben gegen die Existenz Israels protestiert; das ist es, was sie wirklich stört.
Wie kann man ernsthaft erwarten, dass, wenn Israel sich wieder auf die Vor-1967-Grenzen zurückziehen würde, dass die arabische Welt den „israelisch-arabischen Konflikt beendet“ betrachten würde?
In diesem Konflikt geht es nicht um eine Siedlung oder einen Checkpoint oder einen Zaun – sondern um die nackte Existenz Israels.
Um mit Israel Frieden zu schliessen muss die arabische Welt ihre Menschen auf einen solchen Schritt vorbereiten, und nicht Gewalt gegen Israel schüren und verlangen, dass es von Landkarten entfernt wird.



ICM Research — welches, soweit ich das beurteilen kann, eine Organisation von gutem Rufe ist — hat kürzlich eine Umfrage gemacht für Putin’s Russische Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya. Die Umfrage hat beurteilt, wie ISIS in Grossbrittannien, Deutschland und Frankreich bewertet wird. Erstaunlicherweise, wenn man den Resultaten glauben kann, haben 16% der in Frankreich Befragten eine gute Sicht von ISIS.

„Ich sage jenen, die des Herrn Buch verfälschen, den Koran: Woher nehmt ihr den Namen Palästina, ihr Lügner, ihr Verfluchten, wenn Allah es bereits „Das Heilige Land“ genannt und es den Kindern Israels zugesprochen hat bis zum Tag des jüngsten Gerichts. Es gibt nichts derartiges wie „Palästina“ im Koran. Euer Anspruch auf das Land Israel ist eine Falschheit und sie stellt einen Angriff auf den Koran dar, auf die Juden und ihr Land. Daher werdet ihr keinen Erfolg haben und Allah wird euch verlassen und euch beschämen, weil Allah derjenige ist, der sie (die Juden) beschützen wird.“
Es ist schwer, Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas‘ Unverfrorenheit nicht zu bewundern.