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Vi­deo: „Pa­läs­ti­nen­ser” wer­den ge­fragt, wo sie her­kom­men.

8. 8. 2015, Pa­lesti­ne Is­ra­el Conflict.wordpress.com

„Pa­läs­ti­nen­ser” wer­den ge­fragt, wo sie her stam­men. Hö­ren Sie sich die zö­ger­li­chen Ant­wor­ten an.

„So et­was wie Pa­läs­ti­na gibt es in der Ge­schich­te nicht, ab­so­lut nicht.”
– Ara­bi­scher Princeton-​Professor Phi­lip Hit­ti, vor dem anglo-​amerikanischen Un­ter­su­chungs­aus­schuss in Je­ru­sa­lem 1946.

„Weit da­von ent­fernt, ver­folgt zu sein, sind die Ara­ber ins Land (Is­ra­el) ge­strömt und ha­ben sich dort ver­mehrt.”
– Der ehe­ma­li­ge bri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­ter Winston Chur­chill 1939.

„Brü­der, die Hälf­te der Pa­läs­ti­nen­ser sind Ägyp­ter und die an­de­re Hälf­te sind Sau­dis. Wer sind die Pa­läs­ti­nen­ser? Ägyp­ter! Sie kön­nen aus Alex­an­dria zu sein, aus Kai­ro, aus Du­mi­et­ta, aus dem Nor­den, von As­su­an, aus Ober­ägyp­ten. Wir sind Ägyp­ter. Wir sind Ara­ber.”
– Ha­mas Mi­nis­ter des In­nern und der Na­tio­na­len Si­cher­heit Fa­thi Ham­mad, Al-​Hekma TV (Ägyp­ten), 23. März 2012

Pa­läs­ti­nen­ser wer­den ge­fragt, wo­her sie stam­men. In­ter­es­sant, wie vie­le von ih­nen sich win­den, die­se ein­fa­che Fra­ge zu be­ant­wor­ten und im Grun­de lan­ge nach­den­ken müs­sen, um wirk­lich zu wis­sen, wo­her sie stam­men.

Hät­ten Sie Schwie­rig­kei­ten, zu er­klä­ren, wo Ih­re Fa­mi­lie und Gross­el­tern her­kom­men? Vor al­lem, wenn Sie be­haup­ten, schon vie­le Jahr­hun­der­te in ei­ner Re­gi­on ge­lebt zu ha­ben?


Ein er­fun­de­nes Volk wird na­tür­lich zwei­feln. Mus­li­me, die die pa­läs­ti­nen­si­schen Lü­ge ent­larvt ha­ben, sa­gen, dass Ara­ber, die ge­be­ten wur­den, sich dem pa­läs­ti­nen­si­schen Ji­had an­zu­schlies­sen, auf­ge­for­dert wer­den, die Päs­se aus ih­ren Hei­mat­län­dern zu zer­reis­sen und an­schlies­send so zu tun, als sei­en sie Pa­läs­ti­nen­ser und hät­ten schon im­mer in Pa­läs­ti­na ge­lebt.

Ver­ges­sen wir nicht, dass es das pa­läs­ti­nen­si­sche Ar­gu­ment ist, dass sie al­le seit Hun­der­ten von Jah­ren in Pa­läs­ti­na ge­lebt ha­ben. Vie­le pro-​palästinenser im Wes­ten be­haup­ten fälsch­li­cher­wei­se, dass es mehr als 1 Mil­li­on Pa­läs­ti­nen­ser gab wäh­rend der bri­ti­schen Man­dats­zeit im frü­hen 20. Jahr­hun­dert. Das ist ein­fach nicht wahr. Und es ist nicht schwer zu be­wei­sen, dass es falsch ist. Be­völ­ke­rungs­zah­len und die Schät­zun­gen lü­gen nicht. Die pa­läs­ti­nen­si­sche Be­völ­ke­rung wächst um et­wa 6 Kin­der pro Frau. Bei 1 Mil­li­on ur­sprüng­li­chen Ein­woh­nern hät­ten sie sich bis heu­te auf mas­si­ve Zah­len ver­mehrt. Je­der kann bri­ti­schen Ar­chi­ve durch­for­schen für Be­rich­te an und von der bri­ti­schen Re­gie­rung in Be­zug auf die Er­eig­nis­se, die in der Re­gi­on statt­fan­den. Sie kön­nen auch die Volks­zäh­lun­gen der bri­ti­schen Re­gie­rung ab En­de 1800 an­schau­en und se­hen, dass es kaum ei­ne ara­bi­sche Prä­senz in der Re­gi­on gab. Die jü­di­sche und christ­li­che Be­völ­ke­rung war grös­ser.

Pa­läs­ti­na wur­de von Ara­bern aus be­nach­bar­ten Re­gio­nen be­setzt, mit dem gröss­ten An­teil aus Ägyp­ten und Sau­di Ara­bi­en. Die Ein­dring­lin­ge aus Ägyp­ten wur­den im Ga­za­strei­fen in die En­ge ge­trie­ben, als das jü­di­sche Volk ge­gen die In­va­si­on kämpf­te. Die sau­di­schen In­va­so­ren wur­den in der West­bank ge­bün­delt. Die Tat­sa­che, dass die­se bei­den Grup­pen von In­va­si­ons­trup­pen an ih­rem Ein­tritts­punkt grup­piert wur­den, ist viel­sa­gend. Hät­ten sie im bri­ti­schen Man­dat seit „hun­der­ten Jah­ren” ge­lebt, wie sie be­haup­ten und Land an ein frem­des Volk ver­lo­ren, dann wür­de man ih­re Prä­senz in ganz Is­ra­el füh­len, wie die christ­li­che Be­völ­ke­rung.

Je­der kann die Wahr­heit der Aus­sa­ge, dass rund 90% der „Pa­läs­ti­nen­ser” aus an­de­ren Tei­len Ara­bi­ens ge­kom­men sind und dort über­haupt kei­ne Prä­senz hat­ten, nach­for­schen. Es ist nicht ein­mal klar, ob die­je­ni­gen, die dort wa­ren, ein­hei­misch wa­ren, da im Grun­de ara­bi­sche Händ­ler und Hir­ten durch die Re­gi­on zo­gen, nicht dort leb­ten. Sie ka­men aus be­stehen­den Hei­mat­län­dern und hat­ten Päs­se und Fa­mi­li­en, die dort le­ben. Im Ge­gen­satz zum jü­di­schen Volk wa­ren sie nie staa­ten­los. Sie schlos­sen sich ei­nem Mas­sen­exo­dus aus ih­ren ur­sprüng­li­chen Hei­mat­län­dern als Dschi­ha­dis­ten an, die das bri­ti­sche Man­dat er­obern und be­set­zen soll­ten, um die Re­gi­on von jeg­li­chen ‚kuf­f­ars’ zu be­frei­en.

Als das bri­ti­sche Man­dat die türkisch-​osmanischen Be­sat­zer ent­fern­te, war die Be­völ­ke­rung aus Ju­den, Chris­ten und Ara­bern sehr klein. Das Land war im Grun­de un­frucht­bar. Tei­le des Lan­des hat­ten Grund­be­sit­zer von der os­ma­ni­schen Herr­schaft, die aus Li­by­en wa­ren – nicht Pa­läs­ti­na. Sie ver­kauf­ten ihr kar­ges Land an neue jü­di­sche Sied­ler als ih­nen das Land von der bri­ti­schen Re­gie­rung zu­rück­ge­ge­ben wur­de.

Im Lau­fe des Ji­had, den die Ara­ber Is­ra­el auf­ge­zwun­gen ha­ben, wur­den nun drei Ge­ne­ra­tio­nen in der Re­gi­on ge­bo­ren. Aber sie stam­men nicht ur­sprüng­lich aus Pa­läs­ti­na, son­dern sind als Kin­der von il­le­ga­len Be­sat­zern ge­bo­ren.

Ei­ne ein­fa­che Fra­ge bringt so vie­le Zwei­fel und vie­le ver­schie­de­ne Ant­wor­ten:

1. Der ers­te, Mo­zi (aus Je­ru­sa­lem, lebt in den USA), scheint vor dem In­ter­view von sich be­haup­tet zu ha­ben, ein „pa­läs­ti­nen­si­scher” Flücht­ling zu sein, gab dann aber zu, dass sei­ne Fa­mi­lie nicht wirk­lich über­haupt aus Pa­läs­ti­na stammt. Er be­haup­tet, sein Va­ter sei aus Jor­da­ni­en und die Mut­ter aus Qal­qi­lya – in der West­bank. Nach ein we­nig nach­boh­ren, sagt er, sei­ner Fa­mi­lie sa­ge, sie stamm­ten aus Ägyp­ten, was sei­nen Ge­sichts­zü­gen passt, die mehr ägyp­tisch aus­se­hen. Trotz die­ser Lü­gen er­warb er den „Flüchtlings”-Status in den USA. Es gibt über­haupt kei­nen Grund, jor­da­ni­schen Ein­woh­nern im Wes­ten den Flücht­lings­sta­tus zu ge­ben.

Die Tat­sa­che, dass sein Va­ter in Jor­da­ni­en leb­te (An­mer­kung: le­ben, nicht ge­bo­ren) macht deut­lich, dass sein Va­ter ein Dschihad-​Besatzer ist, da Jor­da­ni­en vom bri­ti­schen Man­dat, das in­ner­halb der Is­ra­el zu­ge­ord­ne­ten Gren­zen lag, ab­ge­trennt und den Be­sat­zern ge­ge­ben wur­de, um sie von ih­rem Ji­had ab­zu­hal­ten. Durch Ab­ga­be Jor­da­ni­ens kön­nen sie nicht mehr be­haup­ten, dass sie „Land ver­lo­ren” hät­ten. Sie hat­ten viel Land – und so­gar weit mehr als Is­ra­el, da Jor­da­ni­en fast 3-​mal grös­ser ist als Is­ra­el.

2. Der zwei­te, Mu­ham­mad (Nab­lus), sagt, dass sei­ne gan­ze Fa­mi­lie mit Sa­lah al Din (Sa­la­din) kam, dem sy­ri­schen Sul­ta­nat, und gibt zu, dass sei­ne Fa­mi­lie aus dem kur­di­schen Irak stammt. Und wie­der zeigt er den aus­wei­chen­den Blick­kon­takt. Al­so noch ein­mal, kein Pa­läs­ti­nen­ser.

3. Ein drit­ter, Ka­rim (Beth­le­hem), be­haup­tet, dass er vom „Dorf Na­hi­lin” sei, was wie­der be­setz­tes Ter­ri­to­ri­um ist und Teil He­brons, wo ein­drin­gen­de Ara­ber aus dem Os­ten Is­ra­els en­de­ten, als sie ge­stoppt wur­den, il­le­gal wei­ter nach Is­ra­el ein­zu­drin­gen. Als ihn der In­ter­view­er fragt, wie lan­ge sei­ne Fa­mi­lie schon in Na­hi­li hei­misch ge­we­sen sei, sagt er: „Vor vie­len, vie­len Jah­ren”, und auf wei­te­re Nach­fra­ge sagt er „et­wa 100”. Nun sind 100 Jah­re bei wei­tem nicht Hun­der­te von Jah­ren. Und er hat kei­ne Ah­nung, wo sei­ne Vor­fah­ren dar­über hin­aus her­stam­men. Al­so ist wie­der­um der drit­te nicht mehr ein au­then­ti­scher Pa­läs­ti­nen­ser als die ers­ten bei­den.

4. Ein vier­ter, Ibra­him (Tel Aviv), sagt, er wur­de in Je­ru­sa­lem ge­bo­ren. Dies könn­te wahr sein, da es et­wa drei Ge­ne­ra­tio­nen von Kin­dern von il­le­ga­len Jihadi-​Besatzern in der Re­gi­on gibt. Aber da­nach wird es ein we­nig düs­te­rer. Er be­haup­tet, sei­ne ge­sam­te Fa­mi­lie wur­de in Je­ru­sa­lem ge­bo­ren, doch als er ge­fragt wird, seit wie vie­len Ge­ne­ra­tio­nen sei­ne Fa­mi­lie in Je­ru­sa­lem ge­bo­ren sei, be­haup­tet er, al­le sei­ne Vor­fah­ren sei­en in Je­ru­sa­lem ge­bo­ren – und dann än­dert er es dar­auf, sei­ne Vor­fah­ren sei­en aus He­bron (West­jor­dan­land) und nicht Je­ru­sa­lem. Dann sagt er „al­le ka­men 1948”. Al­so ha­ben wir er­neut kei­nen tat­säch­lich au­then­ti­schen Pa­läs­ti­nen­ser vor uns, son­dern den Sohn ei­nes il­le­ga­len Be­satzers, der ei­nen hei­li­gen Krieg kämpft.

5. Ein fünf­ter be­haup­tet, sein Gross­va­ter, Mo­ham­med (Nab­lus) – der sau­di­ara­bi­sche Kopf­be­de­ckung trägt und was wie ei­ne Tho­ba aus­sieht und der so­gar sau­di­sche Zü­ge hat – stammt aus Hai­fa. Hai­fa liegt in­ter­es­san­ter­wei­se in der Nä­he der Gren­ze zum Li­ba­non. Sau­dis und Ägyp­ter wa­ren die wich­tigs­ten il­le­ga­len Dschihad-​Besatzer Is­ra­els wäh­rend der os­ma­ni­sche Nazi-​Verbündete Amin al-​Husseini den Ji­had ge­gen die Ju­den in­iti­ier­te. Mo­ham­med be­haup­tet, sei­ne Fa­mi­lie stam­me kom­plett aus Pa­läs­ti­na. Zwei­fel­haft.

6. Ein sechs­ter, Ammar (Bet­le­hem), sagt, dass er und sei­ne El­tern aus Je­ru­sa­lem sind, aber vor 100 Jah­ren oder we­ni­ger sei­en sie aus Tul­ka­rem, He­bron, das im West­jor­dan­land liegt, ge­kom­men. Er sagt, dass sein Gross-​Grossvater aus Tul­ka­rem in „North­pa­läs­ti­na” sei. Dann sagt er: „Sie ka­men und leb­ten da”. Ka­men wo­her? Al­so wa­ren sie über­haupt nicht von dort? Er be­haup­tet, man hät­te sei­ne Ab­stam­mung von nur 100 Jah­ren „aus ei­nem Buch”. Wenn Sie in ei­nem Land seit Hun­der­ten von Ge­ne­ra­tio­nen ge­lebt ha­ben, war­um soll­ten Sie dann blos­se 100-​jährige Ge­schich­te in ei­nem ob­sku­ren, un­be­stä­tig­ten Buch fin­den? Bei­de Aus­sa­gen sa­gen uns im Grun­de, dass sei­ne Fa­mi­lie nicht aus Pa­läs­ti­na war, son­dern il­le­ga­le Be­sat­zer aus den be­nach­bar­ten ara­bi­schen Län­dern öst­lich von Is­ra­el – wahr­schein­lich aus Sy­ri­en, Irak, Sau­di­ara­bi­en oder dem Li­ba­non. Das West­jor­dan­land ist der Ort, wo die Be­sat­zer sich sam­meln und wo­hin sie zu­rück­ge­drängt wur­den, als sie ins Land ein­dran­gen.

7. Ein sieb­ter jun­ger Mann sagt, er sei aus Jaf­fa und sei­ne Fa­mi­lie sei aus Jaf­fa. Dies kann sein, da drei Ge­ne­ra­tio­nen il­le­ga­le Be­sat­zer in­zwi­schen in Is­ra­el ge­bo­ren wur­den. Ein klei­ner Pro­zent­satz Os­ma­nen und Ara­ber leb­ten im bri­ti­schen Man­dat, aber ih­re Zahl war sehr klein.

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