StartseiteBeiträgeLinks-​Sein ist ei­ne Geisteskrankheit

An­ne Ma­rie Wa­ters, 10.7.2016, We-Need-To-Talk-About-Islam

Kürz­lich ha­be ich get­wee­tet: „Ich be­gin­ne, zu glau­ben, dass es wahr ist. Links-​Sein ist ei­ne Geis­tes­krank­heit.” Das scheint ein paar Leu­te ge­reizt zu ha­ben, wes­halb es wei­te­res Nach­den­ken ver­dient hat.

Zu­nächst ein­mal will ich da­mit be­gin­nen, zu er­klä­ren, was ich mit „Links-​Sein” mei­ne. Das Le­ben er­eig­net sich so­wohl auf Makro- als auch auf Mi­kro­ebe­ne. Ge­ne­rell gilt letz­te­res für ei­ne klei­ne oder ein­zel­ne Ein­heit (zum Bei­spiel das In­di­vi­du­um) und Ma­kro für das „das grö­ße­re Bild” oder ei­ne brei­te Über­sicht – in die­sem Fall die lin­ke Be­we­gung als Gan­zes. Es ist mei­ne fes­te Über­zeu­gung als ehe­ma­li­ger mo­de­ra­ter Lin­ker, dass sich die lin­ke Be­we­gung in et­was echt alar­mie­ren­des ver­wan­delt hat und die Zü­ge auf­weist, die als For­men von Geis­tes­krank­heit er­kenn­bar sind.

Selbst­hass

An den um­strit­te­nen Tweet häng­te ich ei­ne Sto­ry an über ei­ne (lin­ke) deut­sche po­li­ti­sche Ak­ti­vis­tin, die se­xu­ell von ei­ner Grup­pe von Deutsch­lands neu­es­ten Be­woh­ner ver­ge­wal­tigt wor­den war – Mi­gran­ten aus dem Na­hen Os­ten /​ Nord­afri­ka. Die „na­tio­na­le Spre­che­rin der lin­ken Ju­gend­be­we­gung So­lid” Se­lin Go­ren wur­de von drei Män­nern in Mann­heim an­ge­grif­fen und „ge­zwun­gen, ei­nen Ge­schlechts­akt aus­zu­füh­ren”. Als sie zur Po­li­zei ging, log sie über die Iden­ti­tät ih­rer An­grei­fer, weil sie an­geb­lich deutsch ge­spro­chen hät­ten, aber in Tat und Wahr­heit „Ara­bisch oder Far­si” spra­chen. Sie tat dies, weil sie Ras­sis­mus nicht för­dern woll­te. Lässt man ein­mal bei­sei­te, wie un­ver­ant­wort­lich es ist, der Po­li­zei ab­sicht­lich fal­sche In­for­ma­tio­nen zu ge­ben, so ha­ben wir hier ei­ne Frau, die so we­nig wert zu sein glaubt, dass sie se­xu­el­le Über­grif­fe dul­det, dass sie ein fal­sches Bild der Wirk­lich­keit prä­sen­tiert, nur um ei­ne po­li­ti­sche Ideo­lo­gie zu schüt­zen. Ih­re ei­ge­ne Mensch­lich­keit und ihr ei­ge­nes Recht auf Ge­rech­tig­keit wa­ren se­kun­där ge­gen­über ih­rem po­li­ti­schen Narrativ.

Sie ist nicht allein

Ein nor­we­gi­scher männ­li­cher Po­li­ti­ker, der von ei­nem Mi­gran­ten in sei­nem Haus ver­ge­wal­tigt wur­de, of­fen­bar­te, wie schul­dig er sich fühlt, dass sein Ver­ge­wal­ti­ger in sei­ne Hei­mat So­ma­lia ab­ge­scho­ben wird, weil er dort Not er­lei­den könn­te. Sei­ne Sor­ge um ei­nen ver­ur­teil­ten Ver­ge­wal­ti­ger war al­so grö­ßer als sei­ne Sor­ge um sich selbst oder sei­ne nor­we­gi­schen Mit­men­schen. Das bringt mich zu ei­nem an­de­ren er­kenn­ba­ren und vor­ge­fun­de­nen Merk­mal ei­ner Per­sön­lich­keits­stö­rung: Hass auf die ei­ge­ne eth­ni­sche Grup­pe. Die­ser ist be­son­ders weit ver­brei­tet in der lin­ken Bewegung.

Anti-​weisse Stim­mung ist ver­brei­tet bei Lin­ken, dar­un­ter un­ter wei­ßen Ak­ti­vis­ten; et­was, das ich vie­le Ma­le er­leb­te wäh­rend mei­ner Jah­re in der Po­li­tik. Dies kann per­fekt in Gross­bri­tan­ni­en am Bei­spiel ei­nes eng­li­schen Anti-​Englischseins il­lus­triert wer­den, das zum Bei­spiel den Na­tio­nal­fei­er­tag des Lan­des nicht fei­ern will, weil ei­ne Stadt zu „mul­ti­kul­tu­rell” ist und es nicht mög­lich sei für sie, al­le Kul­tu­ren zu fei­ern. Die Idee, dass in Eng­land die eng­li­sche Kul­tur ei­nen be­son­de­ren Platz ha­ben soll­te, scheint nicht ge­pflegt wor­den zu sein. Die Stadt Bris­tol ist ei­ne eng­li­sche Stadt (mit ei­nem von La­bour do­mi­nier­ten Stadt­rat), die sich wei­ger­te, Eng­land zu feiern.

Im Jahr 2007 schrieb Leo McK­in­strey in der Ex­press, dass „zum ers­ten Mal in ei­ner rei­fen De­mo­kra­tie ei­ne Re­gie­rung [La­bour] ei­ne Kam­pa­gne der ag­gres­si­ven Dis­kri­mi­nie­rung ge­gen sei­ne in­di­ge­ne Be­völ­ke­rung führt”. Bei­spie­le um­fass­ten ei­ne Teen­age­rin, der ein Ar­beits­platz in der Um­welt­be­hör­de ver­wei­gert wor­den war, weil sie weiß und Eng­lisch war. Die Be­wer­bung für die Stel­lung war nur of­fen für „eth­ni­sche Min­der­hei­ten” – in­ter­es­san­ter­wei­se auch für Schot­ten, Iren und Wa­li­ser, aber nicht für Engländer.

McK­in­strey weist auch dar­auf hin, wie Ken Li­ving­stone, der ehe­ma­li­ge La­bour Bür­ger­meis­ter von Lon­don, sich ge­wei­gert hat­te, No­mi­nie­run­gen für die Lon­don Fire Aut­ho­ri­ty zu ge­neh­mi­gen, weil zu vie­le Kan­di­da­ten weiß wa­ren. „Zu vie­le Wei­ße” ist ein Be­griff, den man ziem­lich viel zu hö­ren be­kommt, wenn man Zeit ver­bringt mit (oft wei­ßen) Lin­ken Ideo­lo­gen, die Lin­ke Po­li­tik um­set­zen wol­len. „Eth­ni­sche Viel­falt” scheint das Ziel fast über­all und für al­les zu sein – et­was, das am häu­figs­ten durch Kla­gen ei­ner wei­ßen oder ei­ner eng­li­schen Mehr­heit zum Aus­druck kommt. Ei­ne klei­ne Gärt­ne­rei in Lin­colnshire wur­de von Ofsted (Schul­auf­sicht) in die­sem Jahr ge­ta­delt we­gen Nichtum­set­zung der Leh­re über an­de­re Kul­tu­ren oder nicht ge­nug schwar­ze oder asia­ti­sche Men­schen in Bil­dern an der Wand zu ha­ben. Wir kön­nen ver­su­chen, dies zu tar­nen, wie wir wol­len, aber die Bot­schaft ist sehr klar – es gibt zu viel weiß und Englisch.

Die ar­men al­ten Schwe­den ha­ben den Hass auf ih­re eth­ni­sche Zu­ge­hö­rig­keit zu ei­nem au­ßer­ge­wöhn­li­chen Sta­di­um vor­an­ge­trie­ben. Mi­gran­ten­ver­ge­wal­ti­gung und Miss­brauch von Schwe­den ist auf ei­nem alar­mie­ren­den Ni­veau und doch hal­ten sie ih­re Gren­zen of­fen für mehr. Nicht nur, dass ih­re Füh­rer nichts tun, um schwe­re An­grif­fe ge­gen ihr ei­ge­nes Volk zu ver­hin­dern oder zu be­stra­fen, son­dern sie ma­chen es noch schlim­mer, in­dem sie dar­auf be­stehen, dass Schwe­den im Grun­de wert­los ist. Mo­na Sah­lin, ehe­ma­li­ge Füh­re­rin der schwe­di­schen So­zi­al­de­mo­kra­ten, sag­te den Schwe­den, dass sie kei­ne Kul­tur hät­ten, die ei­ner Ver­tei­di­gung wert ist. Sie sag­te: „Ich hat­te oft die­se Fra­ge, aber ich kann ein­fach nicht her­aus­fin­den, was die schwe­di­sche Kul­tur ist. Ich den­ke, das ist es, was vie­le Schwe­den so nei­disch macht auf Ein­wan­de­rer­grup­pen. Sie ha­ben ei­ne Kul­tur, ei­ne Iden­ti­tät, ei­ne Ge­schich­te, et­was, das Sie zu­sam­men­bin­det. Was ha­ben wir? Wir ha­ben Mitt­som­mer­nacht und so kit­schi­ge Din­ge.” Schwe­den hat­te so­gar ei­nen Pre­mier­mi­nis­ter, der ih­nen sag­te, dass das Land nicht mehr ih­res sei: Schwe­den ge­hört jetzt Einwanderern.

Ich ha­be noch kaum an der Ober­flä­che ge­kratzt. Es gibt hier ein­fach zu vie­le ähn­li­che Beispiele.

Rund­her­um kön­nen links­ge­rich­te­te Po­li­ti­ker und Jour­na­lis­ten auch un­er­klär­li­che Sym­pa­thi­en bie­ten für die­je­ni­gen, die die west­li­chen Län­der an­grei­fen: Es ist un­se­re Schuld, un­se­re Au­ßen­po­li­tik, un­se­re Ver­gan­gen­heit. Sel­ten, wenn über­haupt, se­hen lin­ke Ak­ti­vis­ten West­ler, si­cher­lich Wei­ße, als die un­schul­di­ge Par­tei an. Es ist im­mer ir­gend­wie un­se­re Schuld. Das bringt mich zum nächs­ten Merk­mal ei­ner Per­sön­lich­keits­stö­rung, das häu­fig in der lin­ken Be­we­gung sicht­bar ist. Es ist ein in­ter­es­san­ter Dreh des Selbst­has­ses der Lin­ken. Sie hasst sich selbst, weil sie sich als über­le­gen voraussetzt.

Nar­ziss­mus

Nar­ziss­ti­sche Per­sön­lich­keits­stö­rung ist, wie der Na­me schon sagt, ei­ne be­kann­te und an­er­kann­te Stö­rung. Grund­sätz­lich ist ein Nar­zisst mit ei­nem auf­ge­bläh­ten und völ­lig ir­ra­tio­na­len Ge­fühl für sei­ne ei­ge­ne Be­deu­tung be­gabt, ver­ach­tet die­je­ni­gen, die nicht ein­ver­stan­den sind, und prä­sen­tiert sich als der all­wis­sen­de Ex­per­te für al­le Din­ge. Die Lin­ke ist mit ei­ner selt­sa­men Form von Nar­ziss­mus in­fi­ziert, die vie­le zu der An­nah­me ver­an­lasst, dass sie wis­sen, was das Bes­te für al­le ist – un­ab­hän­gig vom de­mo­kra­ti­schen Kon­sens. Dies kann nicht bes­ser de­mons­triert wer­den als bei der Re­ak­ti­on der Lin­ken auf die jüngs­te Ent­schei­dung der bri­ti­schen Wäh­ler, die Eu­ro­päi­sche Uni­on zu ver­las­sen. Tau­sen­de von Men­schen in Lon­don wen­de­ten sich und for­der­ten, dass die Mehr­heit der Wäh­ler igno­riert wer­den und das Ver­ei­nig­te Kö­nig­reich EU-​Mitglied blei­ben soll. Der Labour-​Abgeordnete Da­vid Lam­my ver­kör­pert die­se Hal­tung durch die Aus­sa­ge „wir müs­sen die­sen Wahn­sinn stop­pen”. Wahn­sinn? Der Wahn­sinn des Wunschs, die EU zu ver­las­sen? Der Wahn­sinn der mit ei­ner lin­ken Eli­te nicht Ein­ver­stan­den? Was für un­glaub­li­che Ar­ro­ganz braucht es, zu glau­ben, dass die­je­ni­gen, die in ei­nem po­li­ti­schen Punkt nicht mit Ih­nen ein­ver­stan­den sind, dies tun, weil sie „ver­rückt” sind. Dies sind Men­schen, die wirk­lich glau­ben, dass ih­re Sicht an­de­re au­ßer Kraft set­zen soll­te und dass al­le, die nicht ih­rer Mei­nung sind, ent­we­der ver­rückt, Fa­schis­ten oder Frömm­ler oder schlicht un­ge­bil­de­te Nar­ren sind, die nicht wis­sen, was sie tun.

Fü­gen Sie zu die­ser gif­ti­gen Mi­schung noch ei­nen läh­men­den Schuld­kom­plex hin­zu, der Men­schen der Lin­ken ei­ne solch ex­tre­mes Schuld­ge­fühl über den eu­ro­päi­schen Ko­lo­nia­lis­mus, zum Bei­spiel, ver­ur­sacht, dass sie glau­ben, sie ver­dien­ten, da­für be­straft zu wer­den – owohl sie nichts da­mit zu tun hat­ten und nicht ver­ant­wort­lich wa­ren. Dies zeigt er­neut die Mi­schung aus Nar­ziss­mus und Selbst­hass: Wir sind so wich­tig, dass wir für al­les ver­ant­wort­lich sind, wir sind so schreck­lich, wir soll­ten für al­les be­straft werden.

Schließ­lich fü­gen Sie ei­ne voll­stän­di­ge und to­ta­le Los­lö­sung von der Rea­li­tät hin­zu. Als ich Par­la­ments­kan­di­da­tin war, nahm ich an meh­re­ren Wahl­ver­an­stal­tun­gen teil und war die ein­zi­ge Kan­di­da­tin die Ein­wän­de mit ge­sun­dem Men­schen­ver­stand er­hob ge­gen die Öff­nung der Gren­zen für Mi­gra­ti­on. Ich wur­de na­tür­lich rund­weg ver­un­glimpft. Kein an­de­rer Kan­di­dat hat­te den Mut, mit mir ei­nig zu sein. Dies liegt dar­an, dass sie ent­we­der selbst Lin­ke wa­ren, oder dass sie Angst hat­ten vor dem un­ver­meid­li­chen Mob­bing, das ein­her­geht mit Wi­der­spruch ge­gen die Linken.

Die Lin­ken wei­gern sich, die Im­mmi­gra­ti­on zu be­gren­zen, un­ab­hän­gig von den Aus­wir­kun­gen. Ein­fa­che Öko­no­mie (An­ge­bot und Nach­fra­ge, die sich bei­spiels­wei­se auf Ar­beits­plät­ze oder Woh­nungs­märk­te aus­wir­ken) gel­ten nicht. Grund­rech­nen scheint eben­falls nicht zu gel­ten – 100.000 Men­schen ist kein Un­ter­schied zu 1.000.000 Men­schen, al­so was zum Teu­fel? Las­sen Sie uns vie­le Mil­lio­nen ha­ben. Das glei­che kann über die lin­ke Sicht auf den Is­lam ge­sagt wer­den. Je­der, der es wagt, auf die Rea­li­tät des Grau­ens in is­la­mi­schen Staa­ten hin­zu­wei­sen, oder was die is­la­mi­sche Schrift ganz klar über Un­gläu­bi­ge sagt, wird so­fort zum Frömm­ler oder Ras­sis­ten, un­be­se­hen von der Tat­sa­che, dass das, wor­auf er hin­weist, nach­weis­lich und be­weis­bar wahr ist.

Es gibt ein Sprich­wort: „Die Wahn­sin­ni­gen ha­ben die Ir­ren­an­stalt über­nom­men.” Ich den­ke, wenn wir uns die west­li­che Po­li­tik an­se­hen, so ist dies ziem­lich wahr­schein­lich. Ob­wohl sie ge­gen­wär­tig an Macht ver­lie­ren, hat die Lin­ke den po­li­ti­schen Dis­kurs ei­ne so lan­ge Zeit do­mi­niert, dass die Ver­ach­tung für uns selbst, und die Ver­ach­tung für die­je­ni­gen, die nicht ein­ver­stan­den sind, dass wir Ver­ach­tung für uns füh­len soll­ten, jetzt im We­sent­li­chen Main­stream ist. Dass al­le, die sich In­ter­na­tio­na­lis­mus oder So­zia­lis­mus ent­ge­gen­stel­len, dies tun, weil sie mo­ra­lisch min­der­wer­tig sind (oder „Rechts­aus­sen”, um die neu­es­te Ver­leum­dung zu be­nut­zen), ist jetzt Main­stream des po­li­ti­schen Den­kens, und wird auch in Schu­len verbreitet.

Die Ver­fol­gung von lin­ken Uto­pi­en ist jetzt wich­ti­ger als ob­jek­ti­ve Wahr­hei­ten, Ra­tio­na­li­tät und ge­sun­der Men­schen­ver­stand. All dies ge­schieht, weil die Lin­ke die Macht hat, und be­schlos­sen hat, dass sie es ver­dient hat, sie für im­mer zu be­hal­ten. Al­le an­de­ren sind ein­fach verrückt.


Kommentare

Links-​Sein ist ei­ne Geisteskrankheit — 20 Kommentare

  1. Es war ein schlei­chen­der Pro­zess der Ver­schie­bung des po­li­ti­schen Main­streams. In den 60ziger die Lin­ke als auf­be­geh­ren­de Kraft am Ran­de. Da­mals gab es ei­ne star­ke Mit­te. Die neue Mit­te ist jetzt links im Spek­trum. So­mit sind die Zie­le der al­ten Mit­te mitt­ler­wei­le rech­te Zie­le. Das müs­sen wir wie­der ins Gleich­ge­wicht be­kom­men. An­sons­ten kol­la­biert das Sys­tem wie je­des Sys­tem wel­ches aus dem Gleich­ge­wicht ge­ra­ten ist. Um ein ein­ge­schwun­ge­ne Sys­tem zu än­dern be­nö­tigt man viel mehr Kraft, da das Sys­tem be­strebt ist im Zu­stand zu ver­har­ren. Das ist was wir se­hen. Es gibt aber kei­ne Al­ter­na­ti­ve. Blogs wie die­ser schaf­fen die Grund­la­ge das Pro­blem an­hand der Sym­pto­me zu er­läu­tern. Da­mit ent­steht ei­ne Be­we­gung die ir­gend­wann die aus­rei­chen­de Kraft be­sitzt die Ver­schie­bung einzuleiten.

    • wor­auf be­ziehst Du Dei­ne Sys­tem­ver­schie­bun­gen? Auf ei­nen Schwei­ne­stall, ei­nen Kuh­stall, ei­nen Hüh­ner­hof, auf Ge­he­ge in ei­nem Zoo ect. oder auf das Zu­sam­men­le­ben zwi­schen bio­lo­gi­schen We­sen, die sich „Men­schen” nen­nen und sich bis heu­te in arm und reich, ganz arm und ganz reich, in oben und un­ten mit all je­ner Fol­gen ein­tei­len? Wenn Du das Pro­blem ge­löst hast, wird sich aus mei­ner Sicht auch Dei­ne links-​rechts-​mitte- Ein­tei­lung än­dern, denn das mensch­li­che Sein ent­schei­det über das Den­ken, Han­deln und Füh­len! Nach­weis­lich ist es nicht umgekehrt!

      • Da hät­ten wir noch das The­ma „Macht” und was da­mit ein­her­geht. Was ma­chen wir da­mit? Mit Ge­walt oder über ei­ne Be­we­gung, wie da­mals in der DDR, bre­chen. Die Mäch­ti­gen ha­ben im­mer ver­sucht ei­ne Ver­än­de­rung zu blo­ckie­ren. Schaut euch die Ban­ken, Ver­si­che­run­gen, Groß­kon­zer­ne und Re­gie­run­gen an. Die bau­en aber auch al­le auf Men­schen auf.

  2. Ein gu­ter Bei­trag, der mir aus der See­le spricht. Wä­re nur noch der lin­ke An­ti­se­mi­tis­mus zu er­wäh­nen, der sich in­zwi­schen breit macht. Es ist bei­na­he wie ei­ne Iro­nie, dass aus­ge­rech­net je­ne (Lin­ke) mehr ideo­lo­gi­sche Über­ein­stim­mung zum brau­nen Ge­socks zei­gen als die­je­ni­gen, die sie mit ent­spre­chen­dem Fin­ger­zeig zu dis­kre­di­tie­ren ver­su­chen. Ich bin üb­ri­gens eben­falls lin­ker Wäh­ler ge­we­sen (seit Mer­kel und Ga­bri­el Nichtwähler)

  3. Ein sehr gu­ter Ar­ti­kel, der das „deut­sche Di­lem­ma” der LINKEN auf den Punkt bringt! Der Selbst­hass und die Selbst­zer­stö­rung der LINKEN auf al­les was DEUTSCH ist! Als „Os­si”, der 40 Jah­re real-​sozialistischer Agi­ta­ti­on und Pro­pa­gan­da aus­ge­setzt war, bin ich über die­ses Ideo­lo­gie ent­setzt. Das ha­ben nicht mal die Real-​Sozialisten hin­be­kom­men! Sie ha­ben die DDR im­mer als ers­ten so­zia­lis­ti­schen Staat auf „deut­schem Bo­den” gesehen!

    • Sie ha­ben die DDR im­mer als ers­ten so­zia­lis­ti­schen Staat auf „deut­schem Bo­den“ gesehen!

      Ja, und jetzt erst er­kennst du: Ätsch, die BRD war aber schon vorher! 😆

      Als „Os­si“, der 40 Jah­re real-​sozialistischer Agi­ta­ti­on und Pro­pa­gan­da aus­ge­setzt war, bin ich über die­ses Ideo­lo­gie entsetzt. 

      Tja, das ha­ben wir Wes­sis euch eben vor­aus: WIR sind hier – im Wahn­sinn – auf­ge­wach­sen. Und ha­ben über­lebt … mehr oder we­ni­ger – bis jetzt je­den­falls. Das Ent­set­zen ha­be ich schon vor Jahr­zehn­ten hin­ter mir ge­las­sen. Und ge­las­sen sehe/​genieße ich auch die … nein, falsch: JEDES Zei­chen des Nieder- bzw. Un­ter­gangs die­ses Irr­sinns­sys­tems – samt de­nen, die sich da­mit iden­ti­fi­zie­ren (kön­nen). Und ge­ra­de trin­ke ich noch ein Fei­er­abend­bier dar­auf … auf den Un­ter­gang! So ge­se­hen: Von Wes­sis ler­nen, heißt: Über­le­ben (im Wahn­sinn) lernen!! 😥

  4. Ich hal­te ei­gent­lich nicht viel von Psy­cho­lo­gi­sie­rung. Aber es ist die Maß­lo­sig­keit der Lin­ken und „Gut­men­schen”, die mich eben­falls an ei­ne Geis­tes­krank­heit den­ken lässt.
    Ges­tern Abend ei­ne Ver­an­stal­tung „Flucht­ziel Eu­ro­pa”, im Staats­thea­ter. Die Zu­hö­rer sind über­wie­gend äl­te­re Men­schen. Die Vor­trä­ge der Prof. und Dok­to­ren vol­ler Be­schwich­ti­gun­gen. Pro­ble­me mit Zu­wan­de­rung? Nein, al­les auf­ge­bauscht von den Me­di­en. Wenn man auf Pro­ble­me hin­weist er­hält man fol­gen­de Ant­wor­ten: „Es sind al­les ar­me Men­schen, de­nen wir hel­fen müs­sen. Wenn es Kri­mi­na­li­tät ge­ben soll­te, dann ist das Sa­che der Po­li­zei. Es spielt doch über­haupt kei­ne Rol­le, ob ich von ei­nem Deut­schen oder ei­nem Flücht­ling nie­der­ge­schla­gen und be­raubt wer­de. WIR ha­ben durch die Waf­fen­lie­fe­run­gen die­se ar­men Län­der de­sta­bi­li­siert. WIR zer­stö­ren die Wirt­schaft in Afri­ka durch Lie­fe­rung bil­li­ge Ramsch­pro­duk­te!” usw..
    Die­se Aus­sa­gen sind kaum in der Rea­li­tät über­prüft, und ob die Men­schen auch so ge­las­sen wä­ren be­züg­lich der Her­kunft der Tä­ter, wenn es um die ei­ge­ne Toch­ter gin­ge? Was mich aber wirk­lich an ei­ne Geis­tes­krank­heit den­ken lässt, ist die Maß­lo­sig­keit. Kei­ner mei­ner Ge­sprächs­part­ner war in der La­ge ei­ne Ober­gren­ze zu be­nen­nen! Auf mei­ne Fra­ge, wann die Gren­zen der Be­last­bar­keit er­reicht sei­en, gibt es kei­ne Ant­wort, son­dern Aus­flü­ge ins Wol­ken­reich: „Deutsch­land ist doch ein rei­ches Land”, „wir ha­ben ei­ne Ver­ant­wor­tung für die­se Men­schen”, „je­der hat das Recht Gren­zen zu über­que­ren”, „Gren­zen sind ei­ne Er­fin­dung der Neu­zeit, die gab es im 18. Jh. gar nicht”, „ganz Afri­ka will gar nicht zu uns”, „vie­le Af­gha­nen wol­len wie­der zu­rück, aber Af­gha­ni­stan lässt sie nicht mehr rein”. Kurz­um – es wird kun­ter­bunt re­la­ti­viert, Aus­flü­ge in Ge­schich­te und Geo­gra­phie un­ter­nom­men um auf kei­nen Fall ei­ne kon­kre­te Ant­wort auf die Fra­ge zu ge­ben: Wann ist Schluss? Die­ses Un­ver­mö­gen auf ei­ne kon­kre­te Fra­ge ei­ne halb­wegs rea­li­täts­na­he Be­wer­tung zu er­hal­ten, weist auf ei­ne see­li­sche Stö­rung hin. Letzt­end­lich wird die­se Stö­rung Deutsch­land und Eu­ro­pa in den Ab­grund reißen.

    • WIR ha­ben durch die Waf­fen­lie­fe­run­gen die­se ar­men Län­der de­sta­bi­li­siert. WIR zer­stö­ren die Wirt­schaft in Afri­ka durch Lie­fe­rung bil­li­ge Ramsch­pro­duk­te!“ usw.. – 

      Ja, da ist was dran, das stimmt tat­säch­lich. Und dann läßt man bes­ser die Fin­ger von pseu­do­psy­cho­lo­gi­schen Ver­su­chen („see­li­sche Stö­run­gen”), zu­mal, wenn die ko­gni­ti­ve Dis­so­nanz bei ei­nem sel­ber liegt. Un­fass­ba­re Not von aber­mil­lio­nen Skla­ven­ar­bei­tern welt­weit sorgt da­für, daß in Mit­tel­eu­ro­pa der bür­ger­lich ver­mops­te SUV-​Fahrer läs­sig mit sei­nem blit­zen­den Geld­ver­schwen­dungs­aus­puff­mo­bil beim Dis­coun­ter vor­fah­ren kann, um da­selbst auf Kos­ten von Mensch und Na­tur sich bil­lig voll­zu­kau­fen. Das Öl für sei­nen Kraft­stoff wur­de teil­wei­se Ur­ein­woh­nern un­ter den Füs­sen weg­ge­raubt, bei der Öl­för­de­rung de­ren Bö­den und Ge­wäs­ser ver­pes­tet, s. et­wa Ken-​Saro Wiwa.

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  6. Al­les was Vol­kes Zorn her­auf­be­schwört in ei­nen Topf ge­schmis­sen und ein­mal kräf­tig durch­ge­rührt, fer­tig ist die neo­li­be­ra­le Pro­pa­gan­da! Kommt wie ei­ne so­zio­lo­gi­sche Stu­die da­her und ist doch wie­der nur ei­ne Hetzkampagne.
    „…hat die Lin­ke den po­li­ti­schen Dis­kurs ei­ne so lan­ge Zeit do­mi­niert, dass die Ver­ach­tung für uns selbst, und die Ver­ach­tung für die­je­ni­gen, die nicht ein­ver­stan­den sind, dass wir Ver­ach­tung für uns füh­len soll­ten, jetzt im We­sent­li­chen Main­stream ist.” „Lin­kes Ge­dan­ken­gut” ist al­so ei­ne Mi­schung aus Schuld­kom­ple­xen, Selbst­hass und Nar­ziss­mus? Und das ist in­zwi­schen Main­stream? Da muss mir ir­gend­et­was ent­gan­gen sein… So weit ich weiß, be­steht un­ser Bun­des­tag zur Hälf­te aus CDU/​CSU-​Mitgliedern. War­um wählt dann der links­ver­seuch­te „Main­stream” nicht gleich die Alt-​68er, auch be­kannt als Grü­ne Par­tei oder die „ech­te” Lin­ke? Ach­so, weil ja die frü­he­re Mit­te jetzt die neue Lin­ke ist. (Ich glaub’ auch, der Papst ist im Grun­de ein Ju­de, auch das lässt sich ganz be­stimmt an ver­schie­de­nen Bei­spie­len be­le­gen.) Und was „links” heißt, weiß ja jetzt je­der – da kann man schnell mal vom Ver­hal­ten von Ein­zel­per­so­nen auf die „Ge­sin­nung” der Mehr­heit schlie­ßen. Ge­nau­so weiß auch je­der, dass das Aus­ein­an­der­di­vi­die­ren un­ter­schied­li­cher eth­ni­scher Grup­pen und die Idee des Zu­wei­sens un­ter­schied­li­cher Rech­te an die­se Grup­pen „rechts” ist.
    Die Lin­ke war und ist im­mer auf der Sei­te der Schwa­chen, de­rer die kei­ne Lob­by ha­ben, kei­ne Macht und – igitt! – kein Geld. Aber Zu­sam­men­ste­hen ist ja aus der Mo­de. Zu er­bärm­li­chen Ein­zel­kämp­fern ha­ben wir uns er­zie­hen las­sen. Und die Idee kam ganz be­stimmt nicht von links. „Völ­ker hört die Si­gna­le.…” kann ich da nur sagen.

  7. Wenn der ver­ge­wal­tig­te schwe­di­sche Mann – schlimm ge­nug, wenn´s pas­siert ist – sich dar­um sorgt, daß der Tä­ter nach der Ab­schie­bung mög­li­cher­wei­se Fol­ter, Qual und Tod aus­ge­lie­fert ist, dann wä­re die­se Sor­ge um ei­nen schul­dig ge­wor­de­nen Men­schen in die Nä­he von Geis­tes­krank­heit zu rü­cken?!? Ich glau­be, es hackt. Wenn DAS die Men­ta­li­tät der „Wei­ßen” ist, dann sol­len die­se „Wei­ßen”, die wohl eher braun sind, ger­ne schnellst­mög­lich aus der Ge­schich­te verschwinden.
    Au­ßer­dem: Un­fass­ba­re Not von aber­mil­lio­nen Skla­ven­ar­bei­tern welt­weit sorgt da­für, daß in Mit­tel­eu­ro­pa der bür­ger­lich ver­mops­te SUV-​Fahrer läs­sig mit sei­nem blit­zen­den Geld­ver­schwen­dungs­aus­puff­mo­bil beim Dis­coun­ter vor­fah­ren kann, um da­selbst auf Kos­ten von Mensch und Na­tur sich bil­lig voll­zu­kau­fen. Das Öl für sei­nen Kraft­stoff wur­de teil­wei­se Ur­ein­woh­nern un­ter den Füs­sen weg­ge­raubt, bei der Öl­för­de­rung de­ren Bö­den und Ge­wäs­ser ver­pes­tet, s. et­wa Ken-​Saro Wiwa.

  8. Ex­trem deut­lich wur­de die lin­ke Geis­tes­krank­heit und wie sie die west­li­che Ge­sell­schaft kom­plett be­fal­len hat, schon im Fall von Rotherham:
    Pa­ki­sta­ni­sche Ban­den ver­ge­wal­ti­gen, fol­tern und ver­skla­ven tau­send eng­li­sche Mäd­chen auf bru­tals­te Wei­se, die sie ge­zielt nach ras­sis­ti­schen Merk­ma­len (weiß) aus­wäh­len und die Po­li­zei schrei­tet nicht ein, aus Angst als Ras­sis­ten zu gelten!

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