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Schwe­den: Zü­gel­lo­se Ver­ge­wal­ti­gun­gen ge­hen wei­ter

Ein Mo­nat Is­lam und Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus in Schwe­den: Mai 2016

In­grid Carl­qvist, 7.7.2016, Gatestone In­sti­tu­te


  • Die Po­li­zei ver­öf­fent­lich­te ei­nen Be­richt, der fest­stell­te, dass Schwe­den an der Spit­ze der EU-​Statistik liegt be­züg­lich kör­per­li­cher und se­xu­el­ler Ge­walt ge­gen Frau­en, se­xu­el­ler Be­läs­ti­gung und Stal­king. Der Be­richt stell­te ein­deu­tig fest, dass es „Asyl­be­wer­ber Jungs” und „aus­län­di­sche Män­ner” sind, die die über­wie­gen­de Mehr­heit der ge­mel­de­ten Ver­bre­chen be­ge­hen.
  • Was die weit ver­brei­te­ten se­xu­el­len Über­grif­fe in öf­fent­li­chen Schwimm­bä­dern be­trifft, sag­te die Po­li­zei, dass in vier von fünf Fäl­len die Tä­ter „un­be­glei­te­te Flücht­lings­kin­der” wa­ren.
  • Ei­ne Um­fra­ge des Na­tio­na­len Ra­tes für Ge­sund­heit und Wohl­fahrt (So­ci­als­ty­rel­sen) deu­tet an, dass bis zu 38.000 Frau­en in Schwe­den weib­li­cher Ge­ni­tal­ver­stüm­me­lung (FGM) un­ter­zo­gen wur­den. Doch Ge­sund­heits­diens­te hel­fen nur sel­ten Frau­en bei den mit FGM ver­bun­de­nen Kom­pli­ka­tio­nen.
  • Ei­nem schwe­di­scher Va­ter wur­de ge­sagt, dass er und sei­ne bei­den Kin­der aus dem Haus, das sie von der Ge­mein­de mie­ten, ge­wor­fen wür­den – um Platz für ei­ne Ein­wan­de­rer­fa­mi­lie zu ma­chen.

Ho­sar Mah­mood (links), 22, wur­de im Mai der Ver­ge­wal­ti­gung ei­ner Frau im Kran­ken­haus für schul­dig be­fun­den und zu zwei Jah­ren und zwei Mo­na­ten ver­ur­teilt. Zu­vor sass er 2013 für ei­ne kur­ze Ge­fäng­nis­stra­fe we­gen ei­nes an­de­ren Ver­bre­chens, als er in ei­ne Woh­nung ein­brach, sei­nen Be­sit­zer mas­siv zu­sam­men­schlug, und dann sei­ne Teenager-​Tochter ver­ge­wal­tig­te. Rechts: Die Os­becks­gym­na­siet High School in La­holm war ge­zwun­gen, zu­sätz­li­che Mit­ar­bei­ter ein­zu­stel­len, um weib­li­che Stu­den­ten vor täg­li­chen un­an­ge­mes­se­nen se­xu­el­len Avan­cen zu schüt­zen, vor al­lem von Schü­lern mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund.

4. Mai: Der Ter­ro­rist, der kein Ter­ro­rist war, wie sich her­aus­stell­te, der aber von der Po­li­zei durch ganz Schwe­den ge­jagt wur­de im No­vem­ber 2015, Mutar Mut­han­na Ma­jid, ver­lang­te 1 Mil­li­on Kro­nen (ca. $ 110.000) Scha­den­er­satz von der schwe­di­schen Re­gie­rung. Der Jus­tiz­mi­nis­ter ent­schied je­doch, dass die Standard-​Summe für zu Un­recht In­haf­tier­te ge­nug Ent­schä­di­gung war. Ma­jid wur­de vier Ta­ge lang in Haft ge­hal­ten, was be­deu­tet, dass er 12.000 Kro­nen ($ 1.300) be­kommt.

4. Mai: Der tür­ki­sche Prä­si­dent Re­cep Tay­y­ip Er­do­gan kam dem schwe­di­schen mus­li­mi­schen Mi­nis­ter für Woh­nungs­bau Meh­met Ka­plan zu Hil­fe, der zum Rück­tritt ge­zwun­gen wur­de, nach­dem sei­ne Ver­bin­dun­gen zu Is­la­mis­ten und Neo­fa­schis­ten be­kannt wor­den wa­ren, wie auch sein dif­fa­mie­ren­der Ver­gleich von Is­ra­el mit Nazi-​Deutschland. Laut Er­do­gan je­doch war der er­zwun­ge­ne Rück­tritt von Ka­plan sym­pto­ma­tisch da­für, wie Mus­li­me im Wes­ten be­han­delt wer­den: „Schau­en Sie sich nur an, was Schwe­den ei­nem Mus­lim an­tut, der ei­ne Stel­lung im Ka­bi­nett er­reicht hat,” sag­te Er­do­gan ent­rüs­tet.

4. Mai: Es ist nun am schwe­di­schen Obers­ten Ge­richts­hof, zu ent­schei­den, ob ein Al­ge­ri­er, Ka­rim Age­ri, nach­dem er mit dem Mes­ser auf ein 16 Jah­re al­tes Mäd­chen ein­stach, weil sie nicht mit ihm Sex ha­ben woll­te, aus Schwe­den ab­ge­scho­ben wird. Am 10. No­vem­ber 2015 be­such­ten zwei schwe­di­sche Teenager-​Mädchen ein Asyl­haus für „un­be­glei­te­te Flücht­lings­kin­der” in der Me­tro­pol­re­gi­on Stock­holm. Ka­rim Age­ri, der be­haup­te­te, 16 Jah­re alt zu sein, be­tatsch­te ei­nes der Mäd­chen, das aus ei­nem Fens­ter stieg, um von ihm weg zu kom­men. Age­ri folg­te ihr dann und schlitz­te ihr Ge­sicht zwei­mal mit ei­nem Mes­ser auf. Der Staats­an­walt ar­gu­men­tier­te in die­sem Fall, dass Age­ri min­des­tens 21 Jah­re alt ist, und des­halb als Er­wach­se­ner be­straft und nach Ver­büs­sung sei­ner Stra­fe ab­ge­scho­ben wer­den soll­te. Al­ler­dings war das Amts­ge­richt nicht ein­ver­stan­den und ver­ur­teil­te den Al­ge­ri­er zu Ju­gend­ar­rest. Das Be­ru­fungs­ge­richt er­höh­te die Stra­fe auf 18 Mo­na­te Ge­fäng­nis, ge­folgt von der Ab­schie­bung. Die An­klä­ge­rin My Hedström sagt, sie freut sich nun dar­auf, den Fall vor den Obers­ten Ge­richts­hof zu brin­gen, um ei­nen Prä­ze­denz­fall zu be­kom­men, wie „Flücht­lings­kin­der”, die schwe­re Straf­ta­ten be­ge­hen, ju­ris­tisch be­han­delt wer­den sol­len.

4. Mai: Der Na­tio­na­le Rat für Ge­sund­heit und Wohl­fahrt be­rich­tet, dass die gro­ße Zahl der Asyl­be­wer­ber, die im Jahr 2015 nach Schwe­den ka­men, ei­ne gro­ße Be­las­tung für das schwe­di­sche Ge­sund­heits­sys­tem dar­stellt, vor al­lem in Grund­ver­sor­gung, Zahn­pfle­ge und Psych­ia­trie. Sprach­bar­rie­ren, kom­bi­niert mit ei­nem Man­gel an Dol­met­schern, ver­schärf­ten das Pro­blem. Vie­le Asyl­be­wer­ber ha­ben schlech­te Zäh­ne, und 20 – 30% ha­ben ver­mut­lich psych­ia­tri­sche Pro­ble­me. Er­höh­ter Druck auf das Ge­sund­heits­we­sen hat zu ei­nem Man­gel an Kran­ken­haus­bet­ten, be­schränk­ter Ver­füg­bar­keit und län­ge­ren War­te­zei­ten ge­führt.

5. Mai: Fünf „un­be­glei­te­te Flücht­lings­kin­der” im Ver­dacht gro­ber se­xu­el­ler Nö­ti­gung wur­den fest­ge­nom­men und in Un­ter­su­chungs­haft ge­nom­men. Die Ver­däch­ti­gen, die be­haup­ten, Teen­ager um die 15 zu sein, grif­fen an­geb­lich ei­nen jun­gen Mann an im Asyl­haus, in dem sie al­le un­ter­ge­bracht wa­ren. Das Ver­bre­chen wur­de ur­sprüng­lich als Ver­ge­wal­ti­gung ein­ge­stuft, aber spä­ter auf gro­be se­xu­el­le Nö­ti­gung, schwe­re Kör­per­ver­let­zung und rechts­wid­ri­ge Be­dro­hung um­klas­siert.

5. Mai: Kha­lid Sa­lim Ta­rabeih, 20, wur­de zu 18 Mo­na­ten Haft we­gen Ver­ge­wal­ti­gung von Kin­dern ver­ur­teilt. Laut der An­kla­ge­schrift , ver­sprach Ta­rabeih, Al­ko­hol zu kau­fen für ein 14-​jähriges Mäd­chen, aber so­bald sie al­lein in ei­nem Wald­ge­biet wa­ren, ver­lang­te er im Ge­gen­zug Sex. Er sag­te dem Mäd­chen, dass er ei­ne Zeit lang we­gen Ge­walt­ver­bre­chen ge­ses­sen hat­te, was sie so sehr ver­ängs­tig­te, dass sie es nicht wag­te, Wi­der­stand zu leis­ten, als er sie ver­ge­wal­tig­te. Da Ta­rabeih schwe­di­scher Staats­bür­ger ist, kann er nicht ab­ge­scho­ben wer­den.

8. Mai: Die schwe­di­schen Me­di­en be­rich­ten fast nie über die Ge­walt und Frau­en­feind­lich­keit in Schwe­dens Im­mi­gran­ten­ge­bie­ten, doch der nor­we­gi­sche Fern­seh­sen­der NRK strahl­te ei­ne Sto­ry aus über den be­rüch­tig­ten Stock­hol­mer Vor­ort Rin­ke­by, und zeig­te, wie ih­re ei­ge­nen Re­por­ter dort an­ge­grif­fen wor­den wa­ren. In der Sen­dung sprach ein Po­li­zist da­von, wie die Po­li­zei die Kon­trol­le über die schwe­di­schen „No-​Go-​Zonen” ver­liert, ein Punkt, der von nor­we­gi­schen Jour­na­lis­ten be­wie­sen wur­de, die an­ge­grif­fen und mit Stei­nen be­wor­fen wur­den.

9. Mai: Ein ira­ki­scher Bür­ger, Ho­sar Mah­mood, 22, ist wie­der ein­mal we­gen Ver­ge­wal­ti­gung ver­ur­teilt wor­den – dies­mal ei­ner Frau im Kran­ken­haus. Im Jahr 2013 brach er in ei­ne Woh­nung ein, schlug sei­nen Be­sit­zer mas­siv zu­sam­men, und ver­ge­wal­tig­te dann sei­ne Teenager-​Tochter. Da­für wur­de Mah­mood zu vier Jah­ren Haft we­gen schwe­rer Ver­ge­wal­ti­gung ver­ur­teilt – wur­de aber nach Ver­bü­ßung von zwei Drit­teln der Zeit frei­ge­las­sen, wie es in Schwe­den üb­li­che Pra­xis ist. Die­ses Mal war das Ur­teil mil­der – zwei Jah­re und zwei Mo­na­te. Er wird nicht ab­ge­scho­ben wer­den, so das Ge­richt, weil ihm Dau­er­auf­ent­halts­sta­tus vor dem Al­ter von 15 Jah­ren ge­währt wor­den ist.

9. Mai: Die Angst, dass Schwe­den is­la­mi­siert wird, war of­fen­sicht­lich, als die Nach­richt be­kannt wur­de, dass ei­ne neue Mo­schee in Halm­stad ge­plant ist. Die Ge­mein­de er­hielt vie­le wü­ten­de E-​Mails, wie zB:

  • „In Schwe­den Mo­sche­en zu bau­en be­deu­tet, dass Sie die Mör­der in die ei­ge­ne Na­ti­on will­kom­men heis­sen.”
  • „Es wer­den sich be­waff­ne­te Mus­li­me in den Mo­sche­en ver­sam­meln.”
  • „Die Leu­te wer­den die Waf­fen­ge­set­ze igno­rie­ren und sich selbst be­waff­nen, wenn Sie die mus­li­mi­sche In­va­si­on nicht stop­pen.”

Ein Ver­tre­ter der mus­li­mi­schen Grup­pe, die die Mo­schee bau­en will, sag­te im schwe­di­schen öffentlich-​rechtlichen Rund­funk: „Es gibt vie­le Mus­li­me in Halm­stad, und ich den­ke, es ist nur fair, dass sie ei­ne Mo­schee be­kom­men, in die sie ge­hen kön­nen.”

9. Mai: Ein Be­richt des Na­tio­na­len Ra­tes für Woh­nungs­bau und Pla­nung stell­te fest, dass es in vier von fünf schwe­di­schen Ge­mein­den ei­nen Man­gel an Wohn­raum gibt. Ju­gend­li­che und äl­te­re Men­schen sind am schlimms­ten dran. Der Grund da­für ist das ra­sche Be­völ­ke­rungs­wachs­tum auf­grund der Dritte-​Welt-​Asyl-​Immigration, die sich wohl fort­set­ze und das Pro­blem ver­schär­fen wer­de.

9. Mai: Ei­ne Mut­ter von drei Kin­dern aus dem Dorf Höör öff­ne­te ihr Heim für zwei „un­be­glei­te­te Flücht­lings­kin­der”, und liess Sie ins Zim­mer ih­rer 10-​jährigen Toch­ter ein­zie­hen. Ei­ner der Män­ner, Isak An­dai aus Eri­trea, der be­haup­tet, er sei 15 Jah­re alt, schlich sich ei­nes Nachts in das Bett der Toch­ter und be­gann, sie se­xu­ell zu be­läs­ti­gen. An­dai, von dem an­ge­nom­men wird, dass er deut­lich äl­ter ist als 15, wur­de zu Ju­gend­ar­rest ver­ur­teilt und wird nicht ab­ge­scho­ben.

9. Mai: Ein 25-​jähriger Asyl­be­wer­ber aus dem Kon­go wird in Haft ge­nom­men, weil er im Ver­dacht steht, ei­nen Ab­fall­ei­mer in der Hüt­te, wo er in Pi­te havs­bad leb­te, in Brand ge­setzt zu ha­ben. Das Feu­er wur­de ge­löscht, doch ge­mäss der An­kla­ge gab es ein gro­ßes Ri­si­ko, dass es sich aus­brei­te­te. Pi­te Havs­bad ist ei­ner der größ­ten eu­ro­päi­schen Ba­de­or­te, der den Spitz­na­men „Die schwe­di­sche Ri­vie­ra” hat. Im Ja­nu­ar 2016 mach­te sein Be­sit­zer ei­nen Deal mit der Im­mi­gra­ti­ons­be­hör­de, 1000 – 2000 Asyl­be­wer­ber zu be­her­ber­gen, vor al­lem in den Win­ter­mo­na­ten.

11. Mai: Ei­nes der vie­len „un­be­glei­te­ten Flücht­lings­kin­der,” das sich in letz­ter Zeit da­mit ver­gnüg­te, an­de­re in öf­fent­li­chen Schwimm­bä­dern se­xu­ell zu be­läs­ti­gen, wur­de schul­dig ge­spro­chen, an ei­nem Pool in Över­ka­lix drei Mäd­chen im Al­ter von 8 bis 10 Jah­ren se­xu­ell be­läs­tigt zu ha­ben. Der Mann, der be­haup­tet, er sei 16 Jah­re alt, wur­de zu 35 Stun­den ge­mein­nüt­zi­ger Ar­beit und 16.000 Kro­nen (ca. $ 1.800) Scha­den­er­satz ver­ur­teilt.

11. Mai: Das Amts­ge­richt Söder­törn ver­ur­teil­te kürz­lich ei­nen sy­ri­schen Mann zu fünf Jah­ren Ge­fäng­nis, ge­folgt von Ab­schie­bung, für schwe­rer Kör­per­ver­let­zung in Sy­ri­en im Jahr 2012 und Ver­bre­chen ge­gen das Völ­ker­recht. Un­ter den Be­weis ge­gen ihn war ein Film, wo er zu se­hen war, wie er ei­nen ge­fes­sel­ten Mann schwer ver­letz­te. Das Ur­teil wur­de dem Be­ru­fungs­ge­richt vor­ge­legt. Dort an­ge­kom­men, je­doch, tauch­te das Op­fer auf und sag­te, dass er aus­sa­gen wol­le, wes­halb der Fall an die Vor­in­stanz zur er­neu­ten Ver­hand­lung zu­rück­ver­wie­sen wur­de. Ge­mäss dem Op­fer ge­hör­ten der Tä­ter und er der­sel­ben Re­bel­len­grup­pe an, und der Grund für den Miss­brauch war ein Kon­flikt zwi­schen den Män­nern. Das Amts­ge­richt wies da­her die An­kla­ge we­gen Ver­bre­chen ge­gen das Völ­ker­recht ab und ver­ur­teil­te den Sy­rer nur we­gen schwe­rer Kör­per­ver­let­zung. Den­noch brach­te die Be­schrei­bung des Op­fers, wie er meh­re­re Ta­ge lang ge­fes­selt und ge­fol­tert wor­den war, das Ge­richt da­zu, die Stra­fe zu ver­schär­fen auf sie­ben Jah­re Haft, Ab­schie­bung und Scha­den­er­satz in Hö­he von 268.000 Kro­nen (30.000 $).

13. Mai: Schwe­den und Ma­rok­ko un­ter­zeich­ne­ten ei­ne Ver­ein­ba­rung über die vie­len ma­rok­ka­ni­schen Stra­ßen­kin­der, die durch die Stra­ßen von Stock­holm und Gö­te­borg zie­hen – sie sol­len in ih­re Hei­mat zu­rück ab­ge­scho­ben wer­den. Die Ver­hand­lun­gen sind seit ge­rau­mer Zeit im Gan­ge, ka­men aber nicht vor­an, bis Schwe­den vor ein paar Mo­na­ten ab­rupt sei­ne Plä­ne auf­gab, die un­ab­hän­gi­ge De­mo­kra­ti­sche Ara­bi­sche Re­pu­blik Sa­ha­ra in der West­sa­ha­ra, ei­ner Re­gi­on, die von Ma­rok­ko be­setzt ist, an­zu­er­ken­nen. In­nen­mi­nis­ter An­ders Yge­man, der für die Ver­hand­lun­gen ver­ant­wort­lich ist, be­strei­tet, dass die­se Ent­schei­dung Ein­fluss hat­te auf Ma­rok­kos neu ent­deck­ten Wunsch, sei­ne jun­gen Bür­gern wie­der Zu­hau­se will­kom­men zu heis­sen.

14. Mai: Zwei in schwar­ze Bur­kas ge­klei­de­te Räu­ber hat­ten es auf ei­nen Handy-​Shop im Stock­hol­mer Vor­ort Na­cka ab­ge­se­hen, wo sie das Per­so­nal da­zu zwan­gen Han­dys im Wert von et­wa 500.000 Kro­nen zu über­ge­ben ($ 55.000). Die Po­li­zei ver­öf­fent­lich­te Über­wa­chungs­vi­de­os vom Raub, die bei der Iden­ti­fi­zie­rung der Räu­ber kei­ne gros­se Hil­fe wa­ren, da sie voll­stän­dig durch die Bur­kas be­deckt wa­ren.

16. Mai: Das Stock­hol­mer Be­zirks­ge­richt ver­ur­teil­te ei­nen an­de­ren „Schwe­den” des Völ­ker­mords in Ru­an­da. Der 61-​jährige Mann, jetzt ein schwe­di­scher Staats­bür­ger, be­haup­te­te, dass er un­schul­dig sei und dass die Be­wei­se ge­gen ihn fa­bri­ziert sei­en. Die An­kla­ge be­traf fünf ver­schie­de­ne Mas­sa­ker, in de­nen rund 800.000 Men­schen er­mor­det wur­den. Der Mann wur­de zu le­bens­lan­ger Haft ver­ur­teilt. Im Jahr 2013 schaff­te es ein an­de­rer Ru­an­der, Sta­nis­las Mba­nen­an­de, der be­haup­tet hat­te, Flücht­ling zu sein, je­doch eben­falls zu le­bens­läng­lich ver­ur­teilt wur­de für ein ähn­li­ches Ver­bre­chen, ein schwe­di­scher Staats­bür­ger zu wer­den.

16. Mai: Ein eri­trei­scher Mann wur­de ver­haf­tet, der im Ver­dacht steht, ei­ne Ver­ge­wal­ti­gung in ei­nem Re­stau­rant im Zen­trum von Stock­holm be­gan­gen zu ha­ben. Der Mann war zu­vor im Ver­dacht, auf ei­ner eri­trei­schen Par­ty ei­ne Frau tät­lich an­ge­grif­fen zu ha­ben. Die­se An­kla­ge wur­de je­doch fal­len ge­las­sen, als klar wur­de, dass es tat­säch­lich die Frau war, die den Mann an­ge­grif­fen hat­te, und da­bei sie bei­de ver­letz­te.

16. Mai: Grünen-​Vertreter Yas­ri Khan, jetzt für die Ver­wei­ge­rung des Hän­de­drucks ei­ner weib­li­chen TV-​Reporterin be­kannt, hat, wie sich her­aus­stell­te, en­ge Ver­bin­dun­gen zur is­la­mi­schen Ter­ror­grup­pe Pu­lo in Thai­land. Khans Va­ter, Sam­su­di­ne Khan, auch ein Ein­woh­ner von Schwe­den, ist stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der Grup­pe, die Bom­ben­an­schlä­ge und Schie­ße­rei­en ge­gen Zi­vi­lis­ten und an­de­re „le­gi­ti­me” Zie­le durch­ge­führt hat. Nach­dem 13 Men­schen durch ei­ne Bom­be ge­tö­tet wur­den im März 2013, kom­men­tier­te Yas­ri Khan die Tat in der Bang­kok Post. Er warn­te, dass die Ge­walt wei­ter­ge­he, wenn die Re­gie­rung nicht die „Wur­zel­pro­ble­me” lö­se, die die se­pa­ra­tis­ti­schen Be­we­gun­gen ge­schaf­fen ha­ben.

16. Mai: Zwei Ro­ma wur­den in Un­ter­su­chungs­haft ge­nom­men we­gen 60 Fäl­len von Dieb­stahl ge­gen äl­te­re Men­schen. Die Män­ner rie­fen je­weils Se­nio­ren an und stell­ten sich als Hand­wer­ker dar, die et­was in der Re­si­denz zu über­prü­fen ge­schickt wor­den sei­en. Ein­mal drin­nen, lenk­te ei­ner der Män­ner das Op­fer ab, wäh­rend der an­de­re Geld und Wert­sa­chen stahl. Die­je­ni­gen, die zö­ger­ten, die Ro­ma ins Haus zu las­sen, wur­den mit saf­ti­gen „Bus­sen” von meh­re­ren tau­send Kro­nen be­droht. Die Ver­bre­chen wur­den in ei­ner Rei­he von ver­schie­de­nen Städ­ten be­gan­gen; die Po­li­zei von Mal­mö steck­te be­trächt­li­che Res­sour­cen in die Ver­fol­gung der Män­ner.

17. Mai: Ein 30-​jähriger ara­bi­scher Asyl­wer­ber wur­de der Kör­per­ver­let­zung ver­ur­teilt, nach­dem er sei­ne Frau vor ih­rem sechs­jäh­ri­gen Sohn mit ei­nem Gür­tel ge­schla­gen hat­te. Der Miss­brauch fand in ei­nem Asyl­haus auf der In­sel Öland statt, und wur­de ge­stoppt, als das Per­so­nal ein­griff. Der Mann wur­de zu 100 Stun­den ge­mein­nüt­zi­ger Ar­beit ver­ur­teilt.

17. Mai: Die Os­becks­gym­na­siet High School in La­holm war ge­zwun­gen, zu­sätz­li­che Mit­ar­bei­ter ein­zu­stel­len, um Schü­le­rin­nen vor täg­li­chen un­an­ge­mes­se­nen se­xu­el­len Avan­cen zu be­schüt­zen. In ei­nem Brief an die Schu­le schrie­ben die El­tern der Mäd­chen, dass „ih­nen hin­ter­her­ge­pfif­fen, nach­ge­ru­fen und nach­ge­schrie­en wird in frem­den Spra­chen, und dass heim­lich fo­to­gra­fiert wer­de.”

18. Mai: Die Po­li­zei ver­öf­fent­licht ei­nen Be­richt – „Die ak­tu­el­le Si­tua­ti­on in Be­zug auf se­xu­el­le Über­grif­fe und Hand­lungs­vor­schlä­ge” („Lä­ges­bild över se­xu­el­la of­re­dan­den samt förs­lag bis åt­gär­der”), der dar­auf hin­weist, dass Schwe­den an der Spit­ze der EU-​Statistiken steht be­züg­lich se­xu­el­ler Ge­walt ge­gen Frau­en, se­xu­el­ler Be­läs­ti­gung und Stal­king. Der Be­richt stellt ein­deu­tig fest, dass es „Asylbewerber-​Jungs” und „aus­län­di­sche Män­ner” sind, die die über­wie­gen­de Mehr­heit der ge­mel­de­ten Ver­bre­chen be­ge­hen. Was die weit ver­brei­te­ten se­xu­el­len Über­grif­fe in öf­fent­li­chen Schwimm­bä­dern be­trifft, sagt die Po­li­zei, dass in vier von fünf Fäl­len die Tä­ter „un­be­glei­te­te Flücht­lings­kin­der” wa­ren. In ei­nem An­hang zum Be­richt wer­den je­doch al­ter­na­ti­ve Theo­ri­en über „die nor­di­sche Al­ko­hol­kul­tur” und die schwe­di­schen „nicht-​traditionellen Ge­schlech­ter­rol­len” her­vor­ge­ho­ben.

18. Mai: Die Ver­kehrs­ge­sell­schaft LLT in Lu­leå gab be­kannt, dass sie Kur­se für Neu­ein­wan­de­rer durch­füh­ren wer­de – über die Kunst des Bus­fah­rens. Die Idee ent­stand, nach­dem et­wa 20 af­gha­ni­sche „un­be­glei­te­te Flücht­lings­kin­der” ei­ne hef­ti­ge Aus­ein­an­der­set­zung mit ei­nem so­ma­li­schen Bus­fah­rer hat­ten. In an­de­ren Tei­len von Schwe­den gibt es Kur­se, wie man den Müll raus­bringt, wie ein Licht­schal­ter be­nutzt wird, wie die Haus­tür ent­rie­gelt wird, und so wei­ter. Die Bus-​Schulung wird den Neu­an­kömm­lin­gen bei­brin­gen, was Bus­päs­se und Bus­hal­te­stel­len sind, wie sie funk­tio­nie­ren, und an­de­re nütz­li­che Din­ge.

18. Mai: Zwei Brü­der wur­den je­weils zu drei und drei-​ein-​halb Jah­ren Ge­fäng­nis ver­ur­teilt – so­wie Ab­schie­bung – für Men­schen­schmug­gel. Die Brü­der trans­por­tier­ten of­fen­bar fünf be­hin­der­te Men­schen von Bul­ga­ri­en nach Schwe­den, zwan­gen sie da­zu, für bis zu zwölf Stun­den am Tag auf der Stra­ße zu bet­teln, und nahm ih­nen dann ihr Geld ab. Wäh­rend ei­nes Zeit­raums von fünf Mo­na­ten mach­ten die Brü­der min­des­tens 300.000 Kro­nen (33.000 $) von den Bett­lern.

18. Mai: Ei­ne Stu­die des Na­tio­na­len Ra­tes für Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on (Brot­ts­fö­re­byg­gan­de rå­det, BRA) hat ge­zeigt, dass nur ei­ner von fünf we­gen Ver­ge­wal­ti­gung ver­ur­teil­ten Aus­län­dern auch zu Ab­schie­bung ver­ur­teilt wird. Als Grund wur­de an­ge­ge­ben, dass sie re­gis­trier­te Ein­woh­ner sind und so­mit ei­ne Ver­bin­dung nach Schwe­den an­ge­nom­men wird. Die Stu­die er­wähnt nicht, wie sich die Op­fer dar­über füh­len.

19. Mai: Ei­ne wei­te­re Grup­pen­ver­ge­wal­ti­gung , dies­mal ei­ner Min­der­jäh­ri­gen, wur­de in Väx­jö ent­hüllt. Vier Ju­gend­li­che nicht-​westlicher Her­kunft wur­den ver­haf­tet für die Ver­ge­wal­ti­gung des Mäd­chens ir­gend­wann am Wo­chen­en­de vom 7. bis 8. Mai. Es wur­den kei­ne wei­te­ren De­tails be­kannt ge­ge­ben.

20. Mai: Vier der vie­len ma­rok­ka­ni­schen Stra­ßen­kin­der, die sich il­le­gal in Schwe­den auf­hal­ten, be­gin­gen ei­nen be­son­ders bru­ta­len Raub ge­gen ei­ne 87-​jährige Frau. Die vier bra­chen in das Haus der Frau ein, hiel­ten sie in ei­nem Wür­ge­griff, bis sie ohn­mäch­tig wur­de und ih­ren Kopf beim Sturz hart auf­schlug. Sie ris­sen ihr dann Rin­ge von den Fin­gern und füg­ten ihr da­bei star­ke Quet­schun­gen zu. Die jun­gen Män­ner wur­den dank Über­wa­chungs­vi­de­os von ei­ner na­he ge­le­ge­nen U-​Bahn-​Station, dank de­nen sie mit dem Ver­bre­chen in Ver­bin­dung ge­bracht wer­den konn­ten, er­wischt und an­schlie­ßend für schul­dig be­fun­den. Ein Mann wur­de zu fünf Jah­ren Ge­fäng­nis und Ab­schie­bung ver­ur­teilt, der an­de­re zu Ju­gend­haft für ein Jahr und vier Mo­na­te. Die an­de­ren bei­den be­an­spruch­ten, un­ter 15 zu sein, wes­halb sie nicht ver­ur­teilt wer­den konn­ten.

21. Mai: Ei­ne Um­fra­ge des Na­tio­na­len Ra­tes für Ge­sund­heit und Wohl­fahrt (So­ci­als­ty­rel­sen) deu­tet an, dass wahr­schein­lich bis zu 38.000 Frau­en in Schwe­den weib­li­cher Ge­ni­tal­ver­stüm­me­lung (FGM) un­ter­wor­fen wor­den sind. Ge­sund­heits­diens­te hel­fen Frau­en mit den mit FGM ver­bun­de­nen Kom­pli­ka­tio­nen je­doch nur sel­ten. Ha­yat Bihi aus So­ma­lia sag­te dem schwe­di­schen öffentlich-​rechtlichen Rund­funk, Sve­ri­ges Ra­dio:

„Als ich mei­nen Ge­sund­heits­check hat­te, frag­te mich nie­mand, ob ich Ge­ni­tal­ver­stüm­me­lung un­ter­zo­gen wor­den war. Es hat mich et­was an So­ma­lia er­in­nert, wo nie­mand nach der Ge­sund­heit von Frau­en fragt oder sich um sie küm­mert. Ich wünsch­te, al­le Mäd­chen und Frau­en wür­den da­nach ge­fragt.”

23. Mai: Yous­saf Kha­liif, das so­ma­li­sche „un­be­glei­te­te Flücht­lings­kind”, das am 25. Ja­nu­ar ei­ne jun­ge So­zi­al­ar­bei­te­rin, Alex­an­dra Mez­her, er­sto­chen hat, wur­de an­ge­klagt. Frau Mez­her ar­bei­te­te al­lein im Asyl­haus für un­be­glei­te­te Kin­der, wo Kha­liif zum Zeit­punkt des Mor­des leb­te. Nach An­ga­ben der Staats­an­walt­schaft stach er sie drei­mal mit ei­nem Mes­ser – in den Rü­cken, den Ober­schen­kel und die Hand. Der Stich in den Ober­schen­kel durch­trenn­te ei­ne Ar­te­rie, was da­zu führ­te, dass Frau Mez­her ver­blu­te­te, be­vor der Kran­ken­wa­gen sie er­reich­te. Yous­saf Kha­liif be­haup­tet im­mer noch, er sei 15 Jah­re alt, aber nach von Staats­an­wäl­tin Lin­da Wi­king be­stell­ten Al­ters­tests ist er min­des­tens 18, und wird da­her als Er­wach­se­ner ab­ge­ur­teilt.

23. Mai: Ei­ne Grup­pe von ara­bi­schen Män­nern, die Asyl­be­wer­ber sind, ha­ben ge­mäss Zeu­gen sys­te­ma­tisch Frau­en auf ei­nem Late-​Night-​Bus in Um­eå se­xu­ell be­läs­tigt. Ein Zeu­ge be­haup­tet, dass die Po­li­zei zu­nächst ab­lehn­te, ei­nen Rap­port über die An­ge­le­gen­heit ein­zu­rei­chen, doch nach­dem ei­ne gro­ße Zahl von Men­schen sich be­schwer­ten, ar­bei­tet die Po­li­zei jetzt ak­tiv dar­an, auf den Bus­sen die Ord­nung wie­der her­zu­stel­len.

24. Mai: Ein 24-​jähriger Pa­läs­ti­nen­ser, Omar Ali Ab­dal­sa­lam wur­de zu le­bens­lan­ger Haft und Ab­schie­bung ver­ur­teilt, weil er sei­ne Freun­din im De­zem­ber 2015 in ei­nem Park in Os­kar­shamn zu To­de ge­würgt hat­te. Ab­dal­sa­lam, der Vor­stra­fen hat we­gen Ge­walt ge­gen Frau­en, mit de­nen er Be­zie­hun­gen führ­te, gab zu, dass er zu sei­ner Freun­din ge­walt­tä­tig ge­we­sen war, be­stritt aber je­de Tö­tungs­ab­sicht. Er wur­de auch zur Zah­lung von Scha­den­er­satz in Hö­he von 350.000 Kro­nen ($ 39.000) an die Fa­mi­lie der Frau ver­ur­teilt.

24. Mai: Der Po­li­zei­be­am­te Ha­nif Azi­zi sag­te der Ta­ges­zei­tung Me­tro, dass Stein­wür­fe ge­gen die Po­li­zei mehr oder we­ni­ger all­täg­lich ge­wor­den sind:

„Die­ses Wo­chen­en­de war ich mit mei­nen Kol­le­gen ar­bei­ten. Bei drei Ge­le­gen­hei­ten wur­den wir Stein­wür­fen un­ter­zo­gen. Am Frei­tag be­ka­men wir ei­nen An­ruf, ins Zen­trum von Rin­ke­by zu ge­hen, wo der Ret­tungs­dienst ver­such­te, ein in Brand ste­hen­des Au­to zu lö­schen. Als die Po­li­zei ein­traf, wur­den wir zwei ver­schie­de­ne Ma­le mit Stei­nen be­wor­fen.”

In Lands­kro­na ha­ben ein­zel­ne Po­li­zei­be­am­te und die Po­li­zei­sta­ti­on so vie­le schwe­re Dro­hun­gen er­hal­ten, dass die Po­li­zei die Er­laub­nis be­an­tragt hat, Über­wa­chungs­ka­me­ras in der Po­li­zei­sta­ti­on zu in­stal­lie­ren.

25. Mai: Das schwe­di­sche Ar­beits­ge­richt ver­ur­teilt ei­nen Ara­ber, Sa­my Ma­kram Buch­ra Ta­wad­rous, 50.000 Kro­nen ($ 5500) Scha­den­er­satz an ei­ne 19-​jährige Frau zu zah­len, die wäh­rend ih­rer Ge­halts­ver­hand­lung auf sei­nem Schoß sit­zen muss­te. Die Frau war wi­der­stre­bend, aber ihr Chef be­harr­te dar­auf. Er woll­te dann Um­ar­mun­gen und Küs­se, und ver­sprach, da­für zu sor­gen, dass sie ei­ne Ge­halts­er­hö­hung be­kommt. Nach dem Vor­fall hat­te die Frau Angst, zur Ar­beit zu­rück­zu­ge­hen und mel­de­te ih­ren Chef dem Ar­beits­ge­richt. Der Mann ge­stand, was ge­sche­hen war, aber hat­te nicht das Ge­fühl, et­was falsch ge­macht zu ha­ben.

25. Mai: Abo Raad, Imam der Mo­schee Gäv­le, die für ih­re Hass­ti­ra­den und en­gen Ver­bin­dun­gen zu Ter­ro­ris­ten be­kannt ist, wur­de zu ei­nem Se­mi­nar im schwe­di­schen Par­la­ment ein­ge­la­den. Das Se­mi­nar wur­de vom par­la­men­ta­ri­schen In­ter­grup­pen­netz­werk ge­gen Dis­kri­mi­nie­rung und Eh­ren­ge­walt or­ga­ni­siert. Par­la­men­ta­rie­rin Jo­nas Lund­gren ver­tei­dig­te Raads En­ga­ge­ment: „Wir lu­den ihn ein, weil er lei­der ei­ne Per­son mit ei­ner be­stimm­ten Macht über Mus­li­me in Schwe­den ist. Aus­ser­dem ist er ei­ne, ge­lin­de ge­sagt, sehr um­strit­te­ne Per­son.”

26. Mai: Khurs­hed Ka­ri­mow, ein 26-​jähriger mus­li­mi­scher Ein­wan­de­rer aus Ta­dschi­ki­stan, wur­de für den Mord an sei­nem Chef an­ge­klagt. Laut der An­kla­ge­schrift stach Ka­ri­mow 60 mal auf sei­nen Ar­beit­ge­ber ein, an­geb­lich weil er „is­la­mo­phob” war. Der Mör­der leb­te in ei­nem Wohn­wa­gen auf dem An­we­sen sei­nes Ar­beit­ge­bers und half ihm bei ei­ner brei­ten Pa­let­te von Auf­ga­ben. Ka­ri­mow sag­te der Po­li­zei, dass er am 27. Ja­nu­ar im Haus war, als er sei­nen Chef die Wor­te „f ** king Mus­lim” und „f ** king Idi­ot” mur­meln und ihn sa­gen hör­te, dass er „f**k Mus­li­me f**n wür­de.” Nach dem Mord krit­zel­te Ka­ri­mov Nach­rich­ten an die Wän­de – „Al­la­hu Ak­bar”, „Frank­reich” und „Char­lie”, letz­te­res ei­ne schein­ba­re Be­zug­nah­me auf den Ter­ror­an­schlag ge­gen die Sa­ti­re­zeit­schrift Char­lie Heb­do in Pa­ris im Jahr 2015.

27. Mai: Nach ei­ner kur­zen Un­ter­su­chung be­schloss die Re­gie­rung, dass neu ein­ge­trof­fe­ne Mi­gran­ten­kin­der die War­te­lis­ten für Schu­len in frei­er Trä­ger­schaft um­ge­hen dür­fen. Die­se Re­gel wird Schu­len mit ei­ner gro­ßen An­zahl von Be­wer­bern noch stren­ger auf­er­legt, und be­deu­tet, dass die schwe­di­schen Kin­der, die schon lan­ge Zeit ge­war­tet ha­ben, um­gan­gen wer­den. Mat­ti­as Karls­son, Grup­pen­lei­ter für die Schwe­den­de­mo­kra­ten im Par­la­ment, wü­te­te ge­gen die Idee:

„Das sagt et­was über die La­ge der Na­ti­on, wenn der zu­stän­di­ge Mi­nis­ter da­mit prahlt, ef­fi­zi­ent zu sein, wenn es dar­um geht, ein Ge­setz aus­zu­ar­bei­ten, das ge­gen die ei­ge­nen Bür­ger des Lan­des in Be­zug auf Nicht-​Bürger dis­kri­mi­niert, und wenn die so ge­nann­te „Op­po­si­ti­on” des rech­ten Flü­gels sagt, das sie da­mit zu­frie­den sei. Je­der soll­te zu­rück­tre­ten!”

31. Mai: Die Im­mi­gra­ti­ons­be­hör­de warn­te, dass es viel­leicht ei­ni­ge Tur­bu­len­zen in Asyl­hei­men ge­ben könn­te, wenn das Ge­setz am 1. Ju­ni än­dert. Ab die­sem Da­tum kön­nen Mi­gran­ten, de­ren Asyl­an­trä­ge ab­ge­lehnt wur­den, nicht mehr kos­ten­los woh­nen, noch sons­ti­ge Zu­wen­dun­gen er­hal­ten. Der­zeit gilt dies für 1.700 Men­schen.

31. Mai: Der schwe­di­sche öffentlich-​rechtliche Fern­seh­sen­der Sve­ri­ges Te­le­vi­si­on sen­de­te ei­ne Sto­ry über die Le­bens­be­din­gun­gen von Frau­en in Asyl­häu­sern. Frau­en bil­den nur et­wa ei­nen Drit­tel der Be­woh­ner der Asyl­häu­ser im Land; die be­frag­ten Frau­en spra­chen über weit ver­brei­te­ten se­xu­el­len Miss­brauch. Ei­ne Frau sag­te: „Ich ha­be Angst, und wenn ich mor­gens auf­wa­che, schlägt mein Herz so schnell. Ich ge­he nach draus­sen, aber es fühlt sich an, als ob mich je­der be­ob­ach­tet. Au­gen star­ren mich von oben bis un­ten an.”

31. Mai: Ei­nem schwe­di­schen Va­ter wur­de ge­sagt, dass er und sei­ne bei­den Kin­der aus dem Haus, das sie von der Ge­mein­de ge­mie­tet ha­ben, hin­aus­ge­wor­fen wer­den – um Platz zu ma­chen für ei­ne Ein­wan­de­rer­fa­mi­lie. Der Va­ter, Uf­fe Rustan, sag­te der Lo­kal­zei­tung Mit­ti: „Es fühlt sich an, als ob ich we­ni­ger wert bin, ob­wohl ich Steu­ern zah­le und mei­ne Kin­der hier zur Schu­le ge­hen. Wenn nur ei­ne Ta­ges­stät­te ein­ge­zo­gen wä­re oder so­was. Aber man kann nicht ei­ne Fa­mi­lie zu­guns­ten ei­ner an­de­ren Fa­mi­lie auf die Stra­ße set­zen.”

In­grid Carl­qvist ist in Schwe­den le­ben­de Jour­na­lis­tin und Au­to­rin, und Dis­tin­guis­hed Se­ni­or Fel­low des Gatestone In­sti­tu­te.

  • Fol­gen Sie In­grid Carl­qvist auf Twit­ter

    Erst­ver­öf­fent­li­chung hier. Re­pro­duk­ti­on mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Gatestone In­sti­tuts.

1 Kommentar

  1. Rus Funker

    Ver­ge­wal­tig­tes Schwe­den oder ein Be­richt ei­ner rus­si­schen Kriegs­re­por­te­rin aus der schwe­di­schen Haupt­stadt.
    http://www.rusfunker.com/2017/04/vergewaltigtes-schweden-teil-1.html

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