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Ara­bi­sche Pro­pa­gan­da: Wo je­des Wort über Is­ra­el ei­ne Lü­ge ist.

Tu­via Bro­die, 28.10.2014, is­rael­na­tio­nal­news

Der ara­bi­sche Pro­pa­gan­da­krieg ge­gen Is­ra­el ist nicht nur ei­ne kri­mi­nel­le Un­ter­neh­mung. Es ist nicht nur die po­li­ti­sche oder ideo­lo­gi­sche Ver­si­on ei­ner Kon­su­men­ten­wer­be­kam­pa­gne. Es ist nicht nur Ju­den­hass.

Es ist ei­ne Kom­bi­na­ti­on von al­len drei­en. Es ist ein or­ga­ni­sier­tes, ge­plan­tes Pro­gramm nach Dreh­buch.

Es steu­ert die Be­griffs­de­fi­ni­tio­nen, die zur Be­schrei­bung des arabisch-​israelischen Kriegs be­nutzt wer­den. Es be­nutzt die­se De­fi­ni­tio­nen zur Dä­mo­ni­sie­rung und Kri­mi­na­li­sie­rung von Is­ra­el. Es tut das heu­te wie­der, wo der An­füh­rer der pa­läs­ti­nen­si­schen Au­to­no­mie­be­hör­de (PA) Mahmoud Ab­bas die UNO da­zu auf­ruft, die ‚is­rae­li­sche Ag­gres­si­on’ in Je­ru­sa­lem zu dis­ku­tie­ren („Ab­bas Calls for UNSC Ses­si­on over Arab Rio­ting in Je­ru­sa­lem”, Arutz She­va, 28.10.2014).

Wir schau­en un die ‚is­rae­li­sche Ag­gres­si­on’ in Kür­ze an.

Ara­bi­sche Pro­pa­gan­da kom­mu­ni­ziert ei­nen ste­ten Strom von Ju­den­hass an die Welt, die in Me­di­en und das In­ter­net ein­ge­taucht ist. Sie spricht täg­lich zu in­ter­na­tio­na­lem und na­tio­na­lem Pu­bli­kum. Sie ver­gif­tet die Wahr­heit.

Sie be­nutzt bös­ar­ti­ge Pro­pa­gan­da, um die Welt auf den to­ta­len Krieg ge­gen Is­ra­el und sei­ne Ju­den vor­zu­be­rei­ten. Sie ver­packt Nach­rich­ten. Sie pro­du­ziert TV-​Bilder. Sie formt Wor­te und Bil­der, um ein fik­ti­ves Nar­ra­tiv zu schaf­fen von ara­bi­scher Un­schuld, die von un­ter­drü­cke­ri­schen und kri­mi­nel­len Ju­den bru­ta­li­siert wer­den – die zu je­dem Preis ge­stoppt wer­den müs­sen.

Schau­en wir uns an, wie die ara­bi­sche Pro­pa­gan­da den kürz­li­chen Ter­ror­an­griff in Je­ru­sa­lem be­han­delt hat. Letz­te Wo­che sind ein drei­mo­na­ti­ges jü­di­sches Kind und ei­ne 22-​jährige Frau er­mor­det wor­den.

Die is­rae­li­sche Pres­se hat den Zwi­schen­fall als Ter­ror­an­griff ein­ge­stuft („Ba­by ge­tö­tet, als ein Au­to ei­ne Men­schen­men­ge in ei­ner Ter­ror­at­ta­cke in Je­ru­sa­lem rammt”, Times of Is­ra­el, 22. Ok­to­ber 2014). Ein Ara­ber hat­te sein Au­to auf den Bahn­steig ei­ner Light-​Rail-​Haltestation ge­lenkt. Dann be­schleu­nig­te er auf ho­hes Tem­po (für die be­eng­ten Platz­ver­hält­nis­se, in de­nen er sich be­fand) über die gan­ze Län­ge des Bahn­steigs, und tö­te­te da­bei ein Ba­by und hat acht Per­so­nen ver­wun­det. Die 22-​jährige Frau starb vier Ta­ge spä­ter. Der ara­bi­sche Fah­rer wur­den sel­ber ge­tö­tet, als er aus sei­nem Fahr­zeug sprang und weg­zu­ren­nen ver­such­te.

Die Ha­mas liess die Ge­schich­te an­ders lau­fen. Sie sah kei­nen Ara­ber mit sei­nem Au­to Ju­den tö­ten. Sie sah, dass ein „Pa­läs­ti­nen­si­scher Au­to­fah­rer durch Schuss­ver­let­zun­gen ge­tö­tet” wur­de (wie das pa­läs­ti­nen­si­sche In­for­ma­ti­ons­zen­trum am 23. Ok­to­ber 2014 mit­teil­te). Sie un­ter­stell­te, dass ein un­schul­di­ger ‚Ju­gend­li­cher’ durch Ju­den ge­tö­tet wor­den war („wie­der­auf­ge­flamm­te Ge­walt in J’lem nach Tö­tung ei­nes pa­läs­ti­nen­si­schen Ju­gend­li­chen bei ei­ner Ei­sen­bahn­sta­ti­on”, eben­da, 23. Ok­to­ber 2014).

Die Ha­mas be­nutz­te die­sen Zwi­schen­fall da­zu, mehr Ge­walt ge­gen Ju­den zu schü­ren („Ha­mas und Is­la­mi­scher Ji­had be­grüs­sen die Ter­ror­at­ta­cke, dro­hen mit neu­er ‚pa­läs­ti­nen­si­scher In­ti­fa­da’ in der Haupt­stadt”, Je­ru­sa­lem Post, 23. Ok­to­ber 2014). Ein Of­fi­zi­el­ler der Ha­mas, Mahmoud Za­har, be­schrieb den Auf­ruf zu mehr Ge­walt mit den Wor­ten „Es­ka­lie­ren des Wi­der­stan­des in der Stadt ist die Lö­sung zur is­rae­li­schen Ag­gres­si­on” („Of­fi­zi­el­ler der Ha­mas er­klärt In­ti­fa­da in Je­ru­sa­lem”, Arutz She­va, 25. Ok­to­ber 2014).

Er­in­nert euch an das Wort, ‚es­ka­lie­ren’. Die Ha­mas be­nutzt es, um nach mehr ara­bi­scher Ge­walt ge­gen Ju­den auf­zu­ru­fen. Wir wer­den in Kür­ze se­hen, wie ara­bi­sche Pro­pa­gan­da das­sel­be Wort da­zu be­nutzt, Is­ra­el zu dä­mo­ni­sie­ren, nicht die ara­bi­sche Ge­walt.

Seht euch an, wie die Ha­mas die Phra­se ‚is­rae­li­sche Ag­gres­si­on’ be­nutzt. Die Ha­mas ruft zu An­grif­fen auf ge­gen Ju­den im ‚Wi­der­stand ge­gen is­rae­li­sche Ag­gres­si­on’.

Wenn man in Is­ra­el lebt, dann ver­steht man mit der Zeit, was ‚is­rae­li­sche Ag­gres­si­on’ ist: Es ist die phy­si­sche Prä­senz von Ju­den im Land, das die Mus­li­me als ih­res be­an­spru­chen.

Die blos­se Exis­tenz von Ju­den in Is­ra­el wird als Be­lei­di­gung an­ge­se­hen – ei­ne ‚Ag­gres­si­on’ – ge­gen den Is­lam. Des­halb müs­sen Mus­li­me ‚Wi­der­stand leis­ten’ ge­gen die­se ‚Ag­gres­si­on’ (die jü­di­sche Prä­senz).

Im Fall die­ser Ter­ror­at­ta­cke hat die ‚is­rae­li­sche Ag­gres­si­on’ ei­ne noch düs­te­re­re Be­deu­tung. Sie be­deu­tet, dass Ju­den ei­nen mus­li­mi­schen Ju­den­mör­der ge­tö­tet ha­ben.

Sie be­haup­ten, dass der Ju­de auf ‚mus­li­mi­schem’ Land ist. Ei­nen mus­li­mi­schen Ju­den­mör­der auf ‚mus­li­mi­schem Land’ zu tö­ten ist ei­ne in­ak­zep­ta­ble ‚Ag­gres­si­on’.

Des­halb die Aus­schrei­tun­gen und die Ge­walt.

Fa­bri­zier­te Spra­che schafft ei­ne mo­ra­li­sche Er­he­bung für die ara­bi­sche Sa­che. Die­se ‚Sa­che’ ist, Is­ra­el zu zer­stö­ren. Die mo­ra­li­sche Er­he­bung liegt dar­in, ‚Pa­läs­ti­na’ zu rei­ni­gen – al­so al­le Ju­den aus Is­ra­el zu ent­fer­nen, da­mit das Land um­be­nannt wer­den kann auf ‚Pa­läs­ti­na’.

Die Welt liebt ara­bi­sche Pro­pa­gan­da. Sie hat kein Pro­blem mit Ju­den­hass im Na­men ei­ner per­ver­tier­ten ‚Ge­rech­tig­keit’.

Die Pro­pa­gan­dis­ten wis­sen das. Um ei­nen Satz zu bor­gen, der die ul­tra­mo­der­ne Na­tur der ara­bi­schen Pro­pa­gan­da wie­der­spie­gelt, es han­delt sich um ‚hy­bri­de Kriegs­füh­rung’ („Die Su­che nach der ukrai­ni­schen Lin­ken,” Ari Rusila’s Bal­kan­Blog, 1. Ok­to­ber 2014). Es ist ein sorg­fäl­tig aus­ge­ar­bei­te­tes ‚Me­di­en­kriegs­sze­na­rio mit kon­stan­ter Fehl­in­for­ma­ti­on’ (eb­da), das aus meh­re­ren Quel­len fliesst.

Die Ha­mas ist ei­ne die­ser Quel­len. Mahmoud Ab­bas ist ei­ne wei­te­re. Er­in­nert ihr euch, wie die Ha­mas ih­ren Auf­ruf zu mehr Ge­walt ge­gen Ju­den be­schrieb als Auf­ruf zur ‚Es­ka­la­ti­on’? Nun, Ab­bas hat er­wie­se­ner­mas­sen ei­ne ‚drin­gen­de’ Bot­schaft an US-​Präsident Oba­ma ge­schickt über ‚die Es­ka­la­ti­on der Ge­walt in Je­ru­sa­leem’. Er will, dass die USA in­ter­ve­niert, um die­se Es­ka­la­ti­on zu stop­pen.

Aber er re­det nicht über die Es­ka­la­ti­on der an­ti­jü­di­schen Ge­walt, zu der die Ha­mas auf­ge­ru­fen hat. Er re­det über Is­ra­el.

Er will, dass die USA die is­rae­li­schen Ak­tio­nen be­en­det, die dar­auf aus­ge­legt sind, sich ge­gen ara­bi­sche Ge­walt zu ver­tei­di­gen. Er will, dass die USA die ‚is­rae­li­sche Es­ka­la­ti­on’ be­en­det („Ab­bas an Oba­ma: Stop­pen Sie die ‚is­rae­li­sche Es­ka­la­ti­on’ in Je­ru­sa­lem”, Arutz She­va, 27. Ok­to­ber 2014).

Die Ha­mas be­schul­digt Is­ra­el der ‚Ag­gres­si­on’, wenn sie sel­ber der Ag­gres­si­on schul­dig ist. Ab­bas be­schul­digt Is­ra­el der ‚Es­ka­la­ti­on der Ge­walt’, wenn es die Ara­ber sind, die die Ge­walt es­ka­lie­ren.

Nun ver­schmilzt Ab­bas ‚is­rae­li­sche Ag­gres­si­on’, um so­wohl ‚is­rae­li­sche ‚Es­ka­la­ti­on” zu mei­nen, als auch die is­rae­li­schen Selbst­ver­tei­di­gungs­ak­tio­nen ge­gen die ara­bi­sche Ge­walt.

Prak­tisch je­des Wort ist ei­ne Lü­ge.

Der Gott von Is­ra­el hat ei­ne Ge­schich­te für euch. Es ist die Ge­schich­te der letzt­li­chen jü­di­schen Er­lö­sung. Glaubt ihr, dass die ara­bi­schen Lü­gen in die­ser Ge­schich­te ir­gend ei­ne Rol­le spie­len?

Blei­ben Sie dran. Der Gott Is­ra­els wird euch nicht ent­täu­schen.

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