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Mus­li­mi­sches Me­di­zin­per­so­nal hat den töd­lich an­ge­sto­che­nen Rab­bi ne­ben der Kli­nik nicht ge­ret­tet

Da­ni­el Green­field, 17.10.2015, Frontpagemag.com

Das me­di­zi­ni­sche Team ging nicht hin­aus, um den mit ei­nem Mes­ser an­ge­sto­che­nen Ver­wun­de­ten zu ver­arz­ten

Da­ni­el Green­field, ein Shillman-​Journalismus-​Mitglied am Free­dom Cen­ter, ist ein Schrift­stel­ler aus New York, der sich auf den ra­di­ka­len Is­lam fo­kus­siert.

Die Me­di­en ha­ben ver­sucht, die Rol­le des mus­li­mi­schen me­di­zi­ni­schen Per­so­nals bei der Be­hand­lung von jü­di­schen Op­fern ei­ni­ger der neu­es­ten mus­li­mi­schen Ter­ror­an­schlä­ge zu be­to­nen.

Die Rea­li­tät, hin­ge­gen, ist viel we­ni­ger po­li­tisch kor­rekt.

Ge­sund­heits­mi­nis­ter Yaa­kov Litz­man (Ver­ei­nig­tes Thora-​Judentum) ord­ne­te am Frei­tag ei­ne Un­ter­su­chung an, um den Ver­dacht zu über­prü­fen, dass das ara­bi­sche me­di­zi­ni­sche Per­so­nal in ei­ner Kli­nik in der Je­ru­sa­le­mer Alt­stadt nicht hin­aus ging, um den jü­di­schen Op­fern, die di­rekt ne­ben der Kli­nik er­sto­chen wur­den, zu hel­fen.

Der in Fra­ge ste­hen­de Vor­fall ist die bru­ta­le Er­mor­dung von Aha­ron Ba­ni­ta Ben­nett (21) und Rab­bi Nehemia La­vi (41), der in der Hagai-​Strasse am 3. Ok­to­ber statt­fand. Ben­netts Frau wur­de schwer ver­letzt und ihr zwei­jäh­ri­ger Sohn wur­de leicht ver­wun­det beim ara­bi­schen Ter­ror­an­schlag.

Wäh­rend der Zu­stand von Ben­netts Ehe­frau sich seit­her ver­bes­sert hat, ist es wahr­schein­lich, dass ei­ne so­for­ti­ge me­di­zi­ni­sche Be­hand­lung den Ernst ih­rer Wun­den ver­rin­gert hät­te und mög­li­cher­wei­se das Le­ben ih­res Man­nes und von Rab­bi La­vi ge­ret­tet hät­te, der er­sto­chen wur­de, als er kam, um zu hel­fen und das jun­ge Paar und ih­ren Sohn zu ret­ten.

Die ara­bisch ge­führ­te Ge­sund­heits­kli­nik di­rekt ne­ben der Mes­ser­ste­che­rei war zur Zeit des An­griffs of­fen und me­di­zi­ni­sches Per­so­nal war an­we­send, be­rich­tet Ka­nal 2.

Al­ler­dings ging das ara­bi­sche me­di­zi­ni­sche Team nicht hin­aus, um die Ver­wun­de­ten zu be­han­deln, trotz ih­rer be­ruf­li­chen Ver­pflich­tung da­zu, so wie Ma­gen Da­vid Adom (MDA) Sa­ni­tä­ter ara­bi­sche Ter­ro­ris­ten bei An­grif­fen ver­sor­gen.

Fol­gen­des hat sich ab­ge­spielt.

Mi­ri­am Gal, die Mut­ter von Adel, der Frau von Be­ni­ta, sprach bei der Be­er­di­gung zu Lau über das, was ih­re Toch­ter ihr von dem Vor­fall er­zählt hat­te.

„Mei­ne Toch­ter ver­such­te mit ei­nem Mes­ser im Hals da­von­zu­lau­fen. Sie ver­such­te zu flie­hen, aber sie [pa­läs­ti­nen­si­sche Pas­san­ten] lies­sen sie nicht und schrien sie an: „hof­fent­lich ster­ben auch Sie,” er­in­nert sich Gal, die vol­ler un­tröst­li­cher Trau­er war.

„Sol­che Grau­sam­keit. Das jü­di­sche Volk soll­te nicht tö­richt sein, wacht auf. Dies [die Pa­läs­ti­nen­ser] ist ei­ne Na­ti­on von Mör­dern. Ihr gan­zes We­sen ist Blut, Blut, Blut, jü­di­sches Blut. Sie ha­ben nichts an­de­res. Je­der, der von Frie­den spricht, ist ein Idi­ot, es gibt kein an­de­res Wort da­für,” schrie sie.

Ge­sund­heits­mi­nis­te­rin Litz­man tat sich sehr her­vor, auch in ei­nem an­de­ren wich­ti­gen Fall, um ei­ne Lü­ge Ab­bas an die Öf­fent­lich­keit zu brin­gen.

Is­ra­el re­agiert am Don­ners­tag mit Wut auf ei­ne Be­haup­tung von Pa­läs­ti­nen­ser­prä­si­dent Mahmoud Ab­bas, dass es ei­nen 13-​Jährigen ara­bi­schen Mes­ser­ste­cher in ei­ner „kalt­blü­ti­gen Hin­rich­tung” ge­tö­tet ha­be.
Ah­med Ma­nas­ra und sein Cou­sin Hassan wur­den von ei­ner Über­wa­chungs­ka­me­ra ge­filmt, wie sie auf ei­nen is­rae­li­schen Ju­gend­li­chen, auch 13, ein­ste­chen, aus­ser­halb ei­ner Kon­di­to­rei im Ost-​Jerusalem-​Quartier Pis­gat Ze’ev. In ei­nem an­de­ren Vi­deo, das kurz da­nach ge­filmt wur­de, ist Ah­med zu se­hen, wie er blut­be­deckt auf dem Schie­nen der Stras­sen­bahn in Je­ru­sa­lem liegt.

In ei­ner Fern­seh­an­spra­che am Mitt­woch Abend ver­ur­teil­te Mr. Ab­bas die „Be­sat­zung und Ag­gres­si­on Is­ra­els und sei­ner Sied­ler”, die „un­se­re Jungs kalt­blü­tig exe­ku­tie­ren, wie sie es mit dem Jun­gen Ah­med Ma­nas­ra ta­ten”.

Spä­ter stell­te sich her­aus, dass Ah­med lebt, nach­dem das me­di­zi­ni­sche Zen­trum der Ha­das­sah Uni­ver­si­ty in Je­ru­sa­lem Fo­tos und Vi­deo­auf­nah­men von ihm ver­öf­fent­lich­te, wie er be­han­delt wird, auf­recht im Bett sit­zend mit ei­nem Ver­band auf sei­nem Kopf.

In der Vi­deo­auf­nah­men aus dem Kran­ken­haus kön­nen die Le­ser ei­nen fast ge­heil­ten es­sen­den und trin­ken­den 13-​jährigen Ah­med Ma­nas­ra se­hen – der ei­nen Jun­gen 2 Mo­na­te vor sei­nem 13. Ge­burts­tag und ei­nen Mann von 25 Jah­ren ge­sto­chen und schwer ver­letzt hat – und so die Be­haup­tung von Ab­bas, er sei „exe­ku­tiert” wor­den, Lü­gen straft.

Am Don­ners­tag­mor­gen, in ei­nem schein­ba­ren Rück­zug, liess die Pa­läs­ti­nen­si­schen Be­frei­ungs­or­ga­ni­sa­ti­on PLO ei­ne ak­tua­li­sier­te Ver­si­on von Herrn Ab­bas’ Re­de zir­ku­lie­ren, wo das Wort „Exe­ku­ti­on” zu „kalt­blü­tig er­schies­sen” ge­än­dert war.

Is­ra­el sagt, Ah­med sei nicht er­schos­sen wor­den, son­dern von ei­nem Au­to bei der an­schlies­sen­den Ver­fol­gungs­jagd an­ge­fah­ren wor­den. Hassan, 15, wur­de von der Po­li­zei er­schos­sen.

Wäh­rend dem Ha­das­sah Kran­ken­haus die Me­ri­ten gut­ge­schrie­ben wer­den, ge­hen die wah­ren Me­ri­ten an Litz­man.

Ge­sund­heits­mi­nis­ter Yaa­kov Litz­man be­fahl dem Ha­das­sah Ein Ke­rem Kran­ken­haus, Fo­to­gra­fen im Zim­mer des Ter­ro­ris­ten zu­zu­las­sen – um zu be­wei­sen, dass der Vor­sit­zen­de der pa­läs­ti­nen­si­schen Au­to­no­mie­be­hör­de, Mahmoud Ab­bas, ge­lo­gen hat, als er be­haup­te­te, dass ihn die Si­cher­heits­kräf­te exe­ku­tiert hät­ten. Litz­manns Be­fehl kam, nach­dem das Kran­ken­haus sich ge­wei­gert hat­te, Fo­to­gra­fen zu­zu­las­sen, wo­mit das Ha­das­sah Ein Ke­rem schon län­ger Pro­ble­me hat­te, vor al­lem im Zu­sam­men­hang mit dem Ver­tu­schen von Ter­ror­an­schlä­gen. Es muss Ver­ant­wor­tung über­nom­men wer­den, nicht nur in Kli­ni­ken, son­dern auch in Kran­ken­häu­sern.

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