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Un­ter­bre­chung des Nar­ra­tivs – die Stim­me ei­ner Mizrahi — 2 Kommentare

  1. Was ich von den selbst­has­sen­den Ju­den – von de­nen es wohl ei­ni­ge zu ge­ben scheint – ger­ne ein­mal hö­ren möch­te, ist, was sich denn kon­kret ver­bes­sern wür­de, wenn der is­rae­li­sche Staat sich selbst auf­lö­sen wür­de? [Apro­pos, gibt es auch selbst­has­sen­de Araber?]

    Die glau­ben doch wohl nicht an ein ir­gend­wie ge­ar­te­tes fai­res, halb­wegs gleich­be­rech­tig­tes Ne­ben­ein­an­der? Wenn über­haupt, wä­re ein recht­lo­ser, skla­ven­ähn­li­cher Zu­stand der Zu­rück­blei­ben­den noch denk­bar. Der Ge­dan­ke, sich frei­wil­lig in ei­ne sol­che recht­lo­se Si­tua­ti­on zu be­ge­ben, scheint mir so in je­dem Fall ein Fall für die Couch.

    An­zu­neh­men, dass der kul­ti­vier­te Hass sich plötz­lich gleich­falls auf­lö­sen, ja über­haupt ver­schwin­den wür­de, dürf­te der ers­te grund­le­gen­de Irr­tum sein. Ganz im Ge­gen­teil: Ju­den wä­ren fort­an Frei­wild, oh­ne jeg­li­chen Schutz – die idea­len Blitz­ab­lei­ter, ab so­fort müss­te die Psy­cho­pa­then nicht ein­mal mehr die Ge­fahr ei­ner ad­äqua­ten Ge­gen­wehr fürch­ten. Ein Mas­sa­ker wür­de be­gin­nen, für das kei­ner von de­nen, die sich das an­schei­nend her­bei­wün­schen, den Kopf hin­hal­ten wür­de. Und selbst wenn, wür­de das nie­mand nützen.

    Dar­über hin­aus wä­re die Mü­he all de­rer, die sich vor mehr als hun­dert Jah­ren auf den Weg ge­macht ha­ben, der täg­li­chen Drang­sal zu ent­flie­hen und die Hoff­nung hat­ten, sich, oder zu­min­dest ih­ren Nach­kom­men, ei­ne Um­ge­bung zu schaf­fen, in der ein bes­se­res Le­ben mög­lich ist, mit ei­nem Schlag ver­ge­bens und un­wie­der­bring­bar ver­lo­ren. Und das, weil sich ei­ne größ­ten­teils pri­vi­le­gier­te Grup­pe wei­gert, der Rea­li­tät ins Au­ge zu sehen

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