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Is­la­mis­ten in­fil­trie­ren die Schwe­di­sche Re­gie­rung

In­grid Carl­qvist, 16.5.2016, Gatestone In­sti­tu­te

  • Die Bi­blio­thek in Ar­vi­ka über­rascht Be­su­cher durch das An­ge­bot ara­bi­scher Sprach­kur­se. Vie­le Schwe­den fra­gen sich, ob nicht ein An­ge­bot von Schwedisch-​Kursen für ara­bisch­spra­chi­ge Ein­wan­de­rer pro­duk­ti­ver wä­re. Die Bi­blio­thek bie­tet je­doch kei­nen der­ar­ti­gen Dienst.
  • Die Ein­wan­de­rungs­be­hör­de ver­öf­fent­licht am 8. April ei­nen neu­en Be­richt mit dem Ti­tel „Sind Sie ver­hei­ra­tet?”, der zeigt, wie sei­ne ei­ge­nen Sach­be­ar­bei­ter Kin­der­ehen er­mög­li­chen.
  • Schwe­di­schen Be­hör­den ha­ben Hun­der­te von po­ly­ga­men Ehen un­ter den Ein­wan­de­rern ge­bil­ligt, wie Jura-​Professor Gör­an Lind am 4. April zeig­te.
  • Ein Asyl­be­wer­ber wur­de am 23. April ver­haf­tet, weil er un­ter an­de­rem sei­ne Frau in den Kopf ge­tre­ten hat­te. Nach An­ga­ben der Po­li­zei wur­de der Mann wü­tend auf sei­ne Frau, weil sie Schwe­disch ler­nen woll­te.

Sa­la­ha­den Raoof (links), Spre­cher der Grü­nen Ju­gend in Mal­mö, Schwe­den, er­schien live im Fern­se­hen mit dem Rabia-​Zeichen – ein Vier-​Finger-​Gruss zur Un­ter­stüt­zung der Mus­lim­bru­der­schaft. Er durf­te sei­nen Pos­ten be­hal­ten nach der Fest­stel­lung, dass er „es nicht wie­der tun wer­de.” Bild rechts: Mo­ha­med Mor­si, ein Muslim-​Bruderschafts-​Führer und Ägyp­tens ge­stürz­ter Prä­si­dent, po­pu­la­ri­sier­te das Rabia-​Zeichen.

Der April war der Mo­nat, in dem die is­la­mis­ti­schen Skan­da­le der Grü­nen Par­tei (Mil­jö­par­tiet) ei­ner nach dem an­de­ren zum Vor­schein ka­men. Die Grü­ne Par­tei sitzt in der schwe­di­schen Re­gie­rung, zu­sam­men mit ih­rem Ko­ali­ti­ons­part­ner, den So­zi­al­de­mo­kra­ten (So­ci­al­de­mo­kra­ter­na). Sie ha­ben sich als Par­tei be­kannt ge­macht, die of­fe­ne Gren­zen liebt und die ei­ne lei­den­schaft­li­che Lie­be für Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus hegt. Die­se Ver­blen­dun­gen sind ge­nau der Grund, war­um die Par­tei ein per­fek­ter Kan­di­dat für is­la­mis­ti­sche In­fil­tra­ti­on war. In­ner­halb der Grü­nen Par­tei war nur schon die Fra­ge, ob Mus­li­me den Is­lam als ei­ne po­li­ti­sche Kraft be­trach­ten, als un­höf­lich und „is­la­mo­phob” be­trach­tet wor­den.

Am 17. April wur­de Wohn­bau­mi­nis­ter Meh­met Ka­plan zum Rück­tritt ge­zwun­gen, nach­dem be­rich­tet wur­de, dass er nicht nur mit Is­la­mis­ten und Fa­schis­ten Kon­takt hat­te, son­dern auch Is­ra­els Be­hand­lung der Pa­läs­ti­nen­ser mit der Be­hand­lung der Ju­den durch Nazi-​Deutschland ver­glich.

20. April: Ein Möch­te­gern -Mit­glied des Vor­stands der Grü­nen Par­tei, Yas­ri Khan, wei­ger­te sich, die Hand ei­ner weib­li­chen TV-​Reporterin, Ann Ti­berg, zu schüt­teln, was viel Tam­tam ver­ur­sach­te und Khan schliess­lich zum Rück­tritt zwang.

22. April: Der Ge­lehr­te Lars Ni­kan­dros der schwe­di­schen De­fen­se Uni­ver­si­ty warn­te da­vor, dass die Grü­ne Par­tei von Is­la­mis­ten in­fil­triert wor­den sei: „Es ist of­fen­sicht­lich, dass sie ver­su­chen rein­zu­kom­men und in Ver­trau­ens­po­si­tio­nen auf­zu­stei­gen”, sag­te Ni­kan­dros der Ta­ges­zei­tung Af­ton­bla­det.

An­ders Wall­ner, Se­kre­tär der Grü­nen Par­tei, kom­men­tier­te Ni­kan­dros Be­mer­kun­gen:

„Was von Lars Ni­kan­dros vor­ge­bracht wird, neh­men wir sehr ernst. Ex­tre­mis­mus hat kei­nen Platz in un­se­rer Par­tei, was un­se­re Spre­cher klar aus­ge­drückt ha­ben.”

23. April: Se­manur Tas­kin, Spre­che­rin der Grü­nen Ju­gend (des Ju­gend­flü­gels der Grü­nen) in Stock­holm be­schloss, aus der Po­li­tik aus­zu­stei­gen. Als schwe­di­sche Mus­li­ma, sag­te sie, fühl­te sie sich „in der Po­li­tik falsch ver­stan­den und nicht mehr si­cher.” Tas­kin ist auch Mit­glied ei­ner von Meh­met Ka­plan ge­grün­de­ten Or­ga­ni­sa­ti­on – Schwe­di­sche Mus­li­me für Frie­den und Ge­rech­tig­keit (Svens­ka mus­li­mer Fred och rätt­vi­sa). Die Or­ga­ni­sa­ti­on ist am be­kann­tes­ten für ih­re Tä­tig­keit für mus­li­mi­sche Rech­te in Schwe­den, ih­re Teil­nah­me an „Schif­fe nach Ga­za” und Kri­tik an al­len Din­ge, die sie als „is­la­mo­phob” oder als Ar­beit der Re­gie­rung ge­gen den Is­la­mis­mus wahr­neh­men.

24. April: Es wur­de be­rich­tet, dass der Spre­cher der Grü­nen Ju­gend in Mal­mö, Sa­la­ha­den Raoof, da­bei ge­se­hen wur­de, wie er das so ge­nann­te Rabia-​Zeichen mach­te – ein Vier-​Finger-​Gruss zur Un­ter­stüt­zung der Mus­lim­bru­der­schaft – live im Fern­se­hen, ge­filmt wäh­rend ei­ner po­li­ti­schen Kon­ven­ti­on bei Al­me­da­len im Jahr 2015. Es wur­de ihm je­doch er­laubt, sei­nen Pos­ten zu be­hal­ten, nach­dem er ver­sprach, dass er „es nicht wie­der tun wer­de.”

27. April: Der lo­ka­le Grünen-​Politiker Ka­mal al Rifai von Bur­löv kün­dig­te ei­ne Aus­zeit von der Po­li­tik an – nach­dem er viel Auf­merk­sam­keit auf sich ge­zo­gen hat­te durch die Ein­la­dung des welt­be­kann­ten Sala­fis­ten Sal­man al-​Ouda, der bei ei­ner Ver­an­stal­tung in Mal­mö zur Un­ter­stüt­zung der Kin­der von Sy­ri­en re­den soll­te. Al-​Ouda ist un­ter an­de­rem be­kannt da­für, der Men­tor von Osa­ma bin La­den ge­we­sen zu sein. Er sag­te sich spä­ter von Bin La­den los und pre­digt nun ei­nen „fried­li­chen Über­gang zur Scha­ria.”

3. Mai: Mo­ha­med Tem­sa­ma­ni von der Grü­nen Par­tei (Sol­na) wur­de eben­falls als Is­la­mist iden­ti­fi­ziert. Es stell­te sich her­aus, dass er in ei­ner po­li­ti­schen Par­tei ak­tiv ge­we­sen war, die mit der Mus­lim­bru­der­schaft ver­bun­den war, und ge­se­hen wur­de, wie er das Rabia-​Zeichen mach­te.

29. April: Der Au­tor und So­zi­al­kom­men­ta­tor Jo­han Lund­berg schrieb in der Ta­ges­zei­tung Göteborgs-​Posten:

„Es wim­melt an Bei­spie­len von Ver­bän­den und Or­ga­ni­sa­tio­nen mit ei­ner is­la­mis­ti­schen Agen­da, die staat­li­che Sub­ven­tio­nen und die Her­zen der Mi­nis­ter der Grü­nen Par­tei er­hal­ten ha­ben. Wie al­so er­klä­ren Sie sich das En­ga­ge­ment der Grü­nen Par­tei für den kon­ser­va­ti­ven Is­lam? Ei­ne Er­klä­rung da­für ist die ge­mein­sa­me Sicht der Iden­ti­täts­po­li­tik, Nor­men­kri­tik und Viel­falt im Sin­ne der eth­ni­schen Zu­ge­hö­rig­keit, die zu ei­ner läs­ti­gen Blind­heit ge­gen­über Ex­tre­mis­mus ge­führt hat.”

An­de­re is­la­mi­sche und mul­ti­kul­tu­rel­le Nach­rich­ten in Schwe­den im April

1. April: Ein af­gha­ni­scher Mann, der be­haup­tet, ein Kind zu sein, wur­de in ei­ne Ein­rich­tung für Ju­gend­li­che ge­legt, wo er ein 15-​jähriges Mäd­chen ver­ge­wal­tig­te. Der Mann kam am En­de des ver­gan­ge­nen Jah­res nach Schwe­den, und be­an­trag­te am 14. De­zem­ber Asyl. Am nächs­ten Tag wur­de er ver­haf­tet für die Ver­ge­wal­ti­gung ei­nes Mäd­chens im Heim für Ju­gend­li­che mit psy­chi­schen Pro­ble­men, wo er plat­ziert wor­den war. Das Mäd­chen hat­te mehr­fach be­rich­tet, dass der Mann (der sich spä­ter als min­des­tens 19 Jah­re alt her­aus­stell­te) un­an­ge­nehm in­tim war zu ihr. Trotz­dem wur­den sie ei­nes Abends vor dem Fern­se­her al­lein ge­las­sen. Als das Per­so­nal zu­rück­kam, sa­hen sie, wie der Af­gha­ne das wei­nen­de Mäd­chen ver­ge­wal­tig­te. Er ist jetzt zu forensisch-​psychiatrischer Ver­sor­gung und De­por­ta­ti­on ver­ur­teilt wor­den.

4. April: Ei­ne gros­se Fahn­dung wur­de ver­an­lasst für die Su­che nach ei­nem ira­ki­schen Bür­ger, Ra­min Sher­zaj, 23, der ge­gen sei­nen Wil­len im Zen­trum von Gäv­le ent­führt wor­den war. Er wur­de in ein Au­to ge­zo­gen, das mit „quiet­schen­den Rei­fen” da­von­fuhr. Ei­ni­ge Zeit spä­ter wur­den fünf Ira­ker, die An­fang die­ses Jahr­hun­derts nach Schwe­den ge­kom­men wa­ren, ver­haf­tet: ei­ne Frau und vier Män­ner. Zwei Wo­chen spä­ter wur­de Sher­za­js Lei­che ge­fun­den. Ins­ge­samt sind jetzt sie­ben Per­so­nen im Zu­sam­men­hang mit dem Mord in Ge­wahr­sam.

4. April: Die Po­ly­ga­mie steht den For­de­run­gen der schwe­di­schen Ver­fas­sung für die Gleich­stel­lung ent­ge­gen und ist völ­lig fremd im schwe­di­schen Rechts­sys­tem. Den­noch ha­ben die schwe­di­schen Be­hör­den Hun­der­te von po­ly­ga­men Ehen zu­ge­las­sen, wie Ju­ra­pro­fes­sor Gör­an Lind auf­deck­te. Män­ner, die meh­re­re Frau­en nach Schwe­den brin­gen, be­ka­men ih­re Ehen ge­neh­migt. Gör­an Lind sagt, dass die schwe­di­schen Ge­rich­te die Ge­neh­mi­gung die­ser Ehen stop­pen müs­sen:

„Das kann gros­se Pro­ble­me ver­ur­sa­chen, wenn, sa­gen wir, ein ira­ki­scher Mann mit drei Frau­en stirbt. Ha­ben al­le drei ehe­li­che Rech­te am Nach­lass? Sol­len sie sich die für mo­no­ga­me Wit­wen vor­ge­se­he­ne Wit­wen­hälf­te un­ter­ein­an­der auf­tei­len, oder soll das Er­be an­ders auf­ge­teilt wer­den? Und wie steht es mit den Kin­dern, sind sie ge­mein­sam oder stam­men sie aus frü­he­ren Ehen?”

5. April: Ein als „Mo­ham­med” be­kann­ter So­ma­li wur­de zu 180 Stun­den ge­mein­nüt­zi­ger Ar­beit ver­ur­teilt, nach­dem er ein 12-​jähriges Mäd­chen bru­tal ver­ge­wal­tig hat­te. „Schwar­zer Schwanz ist teu­er”, sag­te er wäh­rend der Ver­ge­wal­ti­gung. Jetzt wird das Mäd­chen gestal­ked, be­droht und phy­sisch von Mo­ham­meds Freun­den und sei­ner Fa­mi­lie be­drängt. Die lo­ka­le Ta­ges­zei­tung Sundsvalls Tid­ning hat das Mäd­chen in­ter­viewt, das der Zei­tung er­zähl­te, wie sie an ei­ner Bus­hal­te­stel­le der Fa­mi­lie des Tä­ters in die Ar­me lief und von ei­nem sei­ner Brü­der ge­schla­gen wur­de:

„Da kam der an­de­re, ge­gen den ich ei­ne einst­wei­li­ge Ver­fü­gung zum Ab­stand hal­ten ha­be, und ich dach­te, er wür­de mir beim auf­ste­hen hel­fen, doch er schlug mir sei­ne Faust auf den Mund. Dann kam sei­ne Mut­ter und ich dach­te, sie wür­den auf­hö­ren, doch auch sie trat mich.”

6. April: Die schwe­di­sche na­tio­na­le Rech­nungs­prü­fung kri­ti­sier­te in sei­ner jähr­li­chen Über­prü­fung die Ein­wan­de­rungs­be­hör­de in meh­re­ren Punk­ten. Die Rech­nungs­prü­fer schrie­ben in ih­rem Be­richt, dass die Ge­fahr von Kor­rup­ti­on be­stehe. Die Prü­fer be­schwer­ten sich über ei­nen Man­gel an Vor­ga­be­do­ku­men­ten und kla­ren Richt­li­ni­en, und dass die freie Wahl der Fäl­le durch die Be­am­ten so­wie der Ent­scheid, wel­che Be­sor­gun­gen sie be­ar­bei­ten woll­ten – Mög­lich­kei­ten für Kor­rup­ti­on er­öff­net.

7. April: Ein 20-​jähriger mus­li­mi­scher Me­di­zin­stu­dent, Ay­din Se­vi­gin, wur­de für die Pla­nung, sich bei ei­nem Ter­ror­an­schlag in Schwe­den in die Luft zu spren­gen, an­ge­klagt. Nach An­ga­ben der Staats­an­walt­schaft hät­te Se­vi­gin schwe­re Schä­den ver­ur­sa­chen kön­nen. Als der Pro­zess am 15. April be­gann, schien Se­vi­gin un­be­ein­druckt, als der Staats­an­walt ei­ne Pas­sa­ge ver­las, wie man ei­ne ji­ha­di­sche Ein-​Mann-​Armee wird. Er ge­stand der Po­li­zei, dass er als Mär­ty­rer ster­ben wol­le. Un­ter den ge­gen ihn prä­sen­tier­ten Be­wei­sen sind Bil­der, in de­nen man Se­vi­gin sieht, wie er Zu­ta­ten für die Her­stel­lung von Bom­ben in ei­nem Ikea kauft.

8. April: Die Ein­wan­de­rungs­be­hör­de ver­öf­fent­lich­te ei­nen neu­en Be­richt mit dem Ti­tel „Sind Sie ver­hei­ra­tet?”, der zeigt, wie ih­re ei­ge­nen Sach­be­ar­bei­ter Kin­der­ehen er­mög­li­chen. Der Be­richt zeig­te ei­ni­ge Fäl­le, in de­nen die Be­am­ten kei­ner­lei Fra­gen stell­ten, ob­wohl sie es mit ver­hei­ra­te­ten 16- bis 17-​jährigen Mäd­chen zu tun hat­ten.

Die Ein­wan­de­rungs­be­hör­de schrieb::

„Die Ein­wan­de­rungs­be­hör­de hat die Pflicht, zu un­ter­su­chen und Fra­gen über die Ehe zu stel­len, un­ab­hän­gig da­von, ob ein ver­hei­ra­te­tes Kind auf die­sen Um­stand als ein Fak­tor in sei­nem Be­dürf­nis nach Schutz hin­weist oder nicht.”

Der Be­richt wies auch dar­auf hin, dass es kei­ne um­fas­sen­de Über­sicht oder Ana­ly­se des­sen gibt, was im bes­ten In­ter­es­se des Kin­des ist. Re­geln wer­den nicht be­folgt, und Be­rich­te an So­zi­al­diens­te und Po­li­zei wer­den nicht in dem Mas­se ein­ge­reicht, wie es sein soll­te.

10. April: Seit vie­len Jah­ren be­haup­tet der Schwe­di­sche Na­tio­na­le Rat für Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on (Brot­ts­fö­re­byg­gan­de rå­det), BRA, dass die töd­li­che Ge­walt in Schwe­den auf dem Rück­zug ist. BRA ver­gass je­doch zu er­wäh­nen, dass dies nur im Ver­gleich mit den Re­kord­jah­ren 1989 – 1991 gilt. Wenn man statt­des­sen die Ge­gen­wart mit den 1950er Jah­ren ver­gleicht, als Schwe­den noch ein ho­mo­ge­nes Land war, dann hat sich die Zahl der Mor­de und Tot­schlags­fäl­le ver­dop­pelt. Vor kur­zem wur­de BRA ge­zwun­gen, zu be­ken­nen, dass die töd­li­che Ge­walt im Jahr 2015 in der Tat an­ge­stie­gen ist, als 112 Men­schen ge­tö­tet wur­den: 25 mehr als im Jahr zu­vor. 2016 er­scheint auf gu­tem Weg, die­se Zahl noch zu top­pen – in den ers­ten drei Mo­na­ten des Jah­res wur­den 40 Mor­de und 57 Mord­ver­su­che in Schwe­den be­gan­gen, laut Sta­tis­ti­ken der Jour­na­lis­tin Eli­sa­beth Hög­lund.

11. April: Die neue Wohl­fahrt (Den Nya Väl­fär­den), ein Think Tank, stell­te ei­ne Mei­nungs­um­fra­ge vor, die zeig­te, dass 70% der Schwe­den heu­te den­ken, die Ein­wan­de­rung sei zu hoch. Im Jahr 2014 fühl­ten nur 45% auf die­se Wei­se; im Jahr 2015 wa­ren es 58%. Die Um­fra­ge zeig­te auch, dass der Un­ter­schied in der Mei­nung zwi­schen Men­schen mit hö­he­rer Bil­dung und Ar­bei­tern wei­ter­hin schrumpf­te. Die gröss­te Zu­nah­me der Ein­wan­de­rungs­kri­ti­ker fand sich un­ter Wis­sen­schaft­lern.

11. April: Die Bi­blio­thek in Ar­vi­ka über­rasch­te Be­su­cher durch das An­ge­bot ara­bi­scher Sprach­kur­se. Vie­le Schwe­den frag­ten sich, ob nicht Schwe­disch­kur­se für die ara­bisch­spra­chi­gen Ein­wan­de­rer pro­duk­ti­ver wä­ren. Die Bi­blio­thek bie­tet je­doch kei­nen sol­chen Dienst. Bi­blio­theks­ver­tre­ter schrie­ben in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung :

„Im Rah­men un­se­rer Ar­beit, Be­geg­nungs­räu­me zu schaf­fen, In­te­gra­ti­on zu stär­ken und ei­ne bes­se­re Kennt­nis an­de­rer Kul­tu­ren, Völ­ker und Spra­che zu för­dern, bie­ten die Ar­vi­ka Bi­blio­thek und die Bil­dungs­ver­ei­ni­gung NBV jetzt ei­nen Ara­bisch­kurs in der Ar­vi­ka Bi­blio­thek an.”

12. April: Ein 33-​jähriger ara­bi­scher Mann und ei­ne 34-​jährige Tür­kin wur­den ei­nes bru­ta­len Mor­des in Mal­mö im Som­mer 2015 an­ge­klagt. Das Op­fer, ein im mitt­le­ren Al­ter ste­hen­der schwe­di­scher Mann, liess die Frau mit ihm in sei­ner Woh­nung im Zen­trum von Mal­mö le­ben. Die Frau war die­je­ni­ge, die nach dem Mord die Po­li­zei rief. Den­noch glaubt die Staats­an­walt­schaft, dass der Mord tat­säch­lich 24 Stun­den vor­her pas­siert war, und dass zum Zeit­punkt, als die Po­li­zei den Tat­ort er­reich­te, die­ser „ge­schrubbt” wor­den war. Bei­de Ver­däch­ti­ge plä­die­ren auf nicht schul­dig, und be­schul­di­gen sich ge­gen­sei­tig für den Mord. Ihr Mo­tiv bleibt un­klar.

14. April: Der gam­bi­sche Bür­ger Ba­bou­car Mbo­ge, 21, wur­de zu ei­nem Jahr Ge­fäng­nis ver­ur­teilt we­gen Ver­ge­wal­ti­gung, Raub und klei­ne­re Dro­gen­de­lik­ten. Er wur­de auch zur Zah­lung von 125’000 Kro­nen (ca. $ 14’000) Scha­den­er­satz an die Frau ver­ur­teilt, die er ver­ge­wal­tigt und be­raubt hat­te. Die Ver­ge­wal­ti­gung fand vor vier Jah­ren statt, aber es dau­er­te bis Mbo­ge Ver­däch­ti­ger in ei­nem Raub ge­gen ei­nen La­den in Stock­holm wur­de, dass sei­ne DNA mit der Ver­ge­wal­ti­gung in Zu­sam­men­hang ge­bracht wer­den konn­te. Als er von der Po­li­zei be­fragt wur­de, be­haup­te­te der Gam­bia­ner, dass das Mäd­chen auf ei­nem Ra­sen ein­ver­nehm­li­chen Sex hat­te mit ihm, und er prahl­te, sie „mehr als 10 Mi­nu­ten gef** zu ha­ben.” Der Staats­an­walt ver­lang­te kei­ne Ab­schie­bung.

14. April: Vie­len Mus­li­me in Schwe­den wur­de Scha­den­er­satz ge­währt durch den Diskriminierungs-​Ombudsmann (Dis­kri­min­eringsom­buds­man­nen), DO, nach­dem ih­re Ab­leh­nung, ei­ne Hand zu schüt­teln, da­zu ge­führt hat­te, dass sie ei­ne Ar­beit, für die sie sich be­wor­ben hat­ten, nicht be­kom­men hat­ten. Doch die Frau, die ei­nem Arzt die Hand zu schüt­teln ver­wei­ger­te, wor­auf sie die kör­per­li­che Un­ter­su­chung, die sie ha­ben woll­te, nicht be­kam, er­hielt kein Geld. Das Häss­le­hol­mer Amts­ge­richt ver­ur­teil­te vor­her den Arzt und das Un­ter­neh­men für das er ar­bei­te­te, und ver­ur­teil­te sie zur Zah­lung von 75’000 Kro­nen (et­wa 8’700 $) Scha­den­er­satz an die Frau, aber das Ur­teil wur­de im Be­ru­fungs­ge­richt kas­siert, das sag­te, dass der DO nicht be­wei­sen konn­te, dass die ver­pass­te kör­per­li­che Un­ter­su­chung tat­säch­lich auf­grund des Nicht-​die-​Hand-​des-​Arztes-​Schüttelns durch die Frau nicht er­folgt war.

14. April: Ein 27-​jähriger Wis­sen­schaft­ler an der Uni­ver­si­tät Upp­sa­la wur­de ver­haf­tet auf­grund des Ver­dachts des Online-​Verkaufs von Gift, Mu­ni­ti­on und Dro­gen. Der Mann, der den Spitz­na­men „Chemie-​Ali” hat, ist deut­scher Staats­bür­ger tür­ki­scher Ab­stam­mung. Er wur­de we­gen des Ver­dachts auf Dro­gen­de­lik­te ver­haf­tet, der Vor­be­rei­tung, Gift zu ver­brei­ten (schwe­res Ver­ge­hen) und Ver­stos­ses ge­gen das Mu­ni­ti­ons­ge­setz. Er war auch der ver­such­ten schwe­ren Er­pres­sung ver­däch­tig, nach­dem er je­man­dem ei­ne gif­ti­ge Sub­stanz ge­schickt hat­te „im Ver­such, sie zu er­pres­sen.”

14. April: Ein sy­ri­scher Asyl­be­wer­ber wur­de zu zwei Jah­ren Ge­fäng­nis und Aus­schaf­fung ver­ur­teilt, weil er im Ja­nu­ar ei­ne Frau in ei­ner Asyl­un­ter­kunft in Lek­sand an­ge­grif­fen hat­te. Die Frau hat­te sich in ei­nem Ba­de­zim­mer ein­ge­sperrt, aber der 34-​jährige Mann schaff­te es, das Schloss zu öff­nen, sie her­aus­zu­zie­hen, ihr die Klei­der vom Leib zu reis­sen und sie zu ver­ge­wal­ti­gen. Wäh­rend der Ver­ge­wal­ti­gung zog der Mann sein Op­fer an den Haa­ren und schlug sie. Sie räch­te sich, in­dem sie in sei­ne Fin­ger und Schul­ter biss. Erst als der Mann sei­ne Ehe­frau vor dem Fens­ter sah, hör­te er auf.

16. April: Als Kom­mu­nal­po­li­ti­ker des Stock­hol­mer Vor­or­tes Spånga-​Tensta den zu­künf­ti­gen Nach­barn ei­nes für 600 Per­so­nen ge­plan­ten Asyl­hau­ses be­geg­ne­ten, war die Stim­mung in der Nä­he der ei­nes Lynch­m­obs. Die Bür­ger wa­ren be­sorgt über das Asyl­haus, das di­rekt ne­ben ei­ner Schu­le ge­plant war: „Wir sind be­reit, bis auf un­se­ren letz­ten Bluts­trop­fen zu kämp­fen, um si­cher­zu­stel­len, dass die­ser Plan nicht um­ge­setzt wird”, sag­te ein Mann zu to­sen­dem Ap­plaus.

Trotz be­weg­ter Ge­füh­le hat­ten die Po­li­ti­ker kei­ne Ant­wor­ten, was die Men­schen noch wü­ten­der mach­te. Meh­re­re rie­fen: „Ant­wor­ten Sie! Be­ant­wor­ten Sie un­se­re Fra­gen! War­um tun Sie das? Wo ist Ih­re Ana­ly­se? Sol­len wir die Ge­sund­heit un­se­rer Kin­der ris­kie­ren?”

17. April: Ein Fuss­ball­tur­nier für „un­be­glei­te­te Flücht­lings­kin­der” in Jämt­land en­de­te in ei­ner Mas­sen­schlä­ge­rei, an der 40 Per­so­nen mit Ei­sen­stan­gen und Holz­prü­geln kämpf­ten. Min­des­tens ei­ne Per­son muss­te ins Kran­ken­haus ge­bracht wer­den. Die po­li­zei­li­chen Er­mitt­lun­gen deck­ten min­des­tens sie­ben Ver­däch­ti­ge auf. „Es sind Klä­ger und Ver­däch­ti­ge in wil­dem durch­ein­an­der,” sag­te Po­li­zei­be­am­tin Ce­ci­lia Mo­din der Lo­kal­zei­tung Län­st­id­nin­gen. Ein paar Ta­ge spä­ter be­schloss die Ge­mein­de, kei­ne wei­te­ren Fuss­ball­tur­nie­re „oh­ne Be­glei­tung” mehr zu or­ga­ni­sie­ren.

23. April: Ein Ein­wan­de­rer aus dem Na­hen Os­ten, Ali Al-​Ali, ent­ging zu­nächst ei­ner Ver­ur­tei­lung we­gen Ent­füh­rung und Be­rau­bung ei­nes Ta­xi­fah­rers, da er ge­mäss of­fi­zi­el­ler Re­gis­trie­rung erst 14 Jah­re alt war zu der Zeit, als die Ver­bre­chen be­gan­gen wur­den. Sei­ne bei­den Kom­pli­zen, die bei­de sechs Mo­na­te Ju­gend­haft er­hiel­ten, aber kei­ne Ab­schie­bung er­hiel­ten, sag­ten dem Ge­richt, dass Ali Al-​Ali äl­ter ist als 18, und häu­fig da­mit prah­le, wie er die schwe­di­schen Be­hör­den ge­täuscht ha­be. Zwei Ta­ge nach der Ver­ur­tei­lung wur­de Ali Al-​Ali in ei­nem Ein­kaufs­zen­trum in Mal­mö ver­haf­tet. Da­bei wur­de er von zwei an­de­ren Ju­gend­li­chen be­glei­tet, die Feu­er­waf­fen, Mes­ser und ei­nen Kopf­schutz tru­gen. Die bei­den an­de­ren Ju­gend­li­chen flüch­te­ten, aber Ali Al-​Ali, der ver­däch­tigt wird, ei­nen be­waff­ne­ten Raub­über­fall vor­zu­be­rei­ten, ist jetzt in Po­li­zei­ge­wahr­sam .

23. April: Der po­li­ti­sche Nach­rich­ten­re­dak­teur der Lo­kal­zei­tung Eskilstuna-​Kuriren, Alex Vor­o­nov, hat ein Bild von sich auf Twit­ter ge­pos­tet, auf dem er das Rabia-​Zeichen zeigt – vier Fin­ger in die Luft, als ein Gruss an die Mus­lim­bru­der­schaft (MB). „Ich ha­be meh­re­re MB-​Politiker ge­trof­fen, die jetzt nach Schein­pro­zes­sen hin­ter Git­tern sind,” twit­ter­te Vor­o­nov, „und das ist na­tür­lich et­was, was mir Sor­gen macht.”

Die Zei­tung wei­ger­te sich, die Nach­richt ih­res Re­dak­tors zu kom­men­tie­ren.

23. April: Ein Asyl­su­chen­der aus Hag­fors wur­de ver­haf­tet, weil er im Ver­dacht steht, un­ter an­de­rem sei­ne Frau in den Kopf ge­tre­ten zu ha­ben. Nach An­ga­ben der Po­li­zei wur­de der Mann wü­tend auf sei­ne Frau, weil sie Schwe­disch ler­nen woll­te. Das Paar be­nö­tigt Dol­met­scher Un­ter­stüt­zung in Dari, ei­ner Spra­che, die in Af­gha­ni­stan ge­spro­chen wird.

28. April: Nach der brüs­ken Ab­le­hung ei­nes Vor­schlags der Schwe­den­de­mo­kra­ten (SD), die zwei­wö­chi­ge Aus­set­zung der schwe­di­schen Grenz­kon­trol­len zu eli­mi­nie­ren, hat die Re­gie­rung plötz­lich an­ge­kün­digt, dass die Grenz­kon­trol­len nun doch nicht aus­ge­setzt wer­den. Die Ent­schei­dung wur­de von den SD be­grüsst, de­ren Mit­glie­der kri­tisch sind ge­gen­über der Ein­wan­de­rung und die sa­gen, dass das Grenz­kon­troll­pro­blem er­schüt­ternd be­han­delt wur­de.

Kent Ekeroth, ein SD-​Vertreter und Mit­glied des par­la­men­ta­ri­schen Jus­tiz­aus­schus­ses, er­klär­te:

„Es ist ziem­lich ko­misch, wie die an­de­ren Par­tei­en im­mer wie­der Nein stim­men zu un­se­rem Vor­stoss, die War­te­zeit in Ver­bin­dung mit den Iden­ti­täts­kon­trol­len zu be­he­ben, aber es ist gut, dass sie nun Punkt für Punkt un­se­rem Vor­bild fol­gen und un­se­re Vor­schlä­ge ko­pie­ren.”

27. April: Ein 34-​jähriger So­ma­li, der ei­ne Frau in Gö­te­borg im ver­gan­ge­nen Jahr ver­ge­wal­tig­te, wur­de zu fünf­ein­halb Jah­ren Ge­fäng­nis ver­ur­teilt. Der Mann zog der Frau ei­ne dunk­le Ka­pu­ze über den Kopf, hielt ihr ein Mes­ser an die Keh­le und droh­te, sie zu tö­ten. Dann riss er ihr die Klei­der vom Leib und ver­ge­wal­tig­te sie. Da­nach stahl er ihr Han­dy und sag­te: „Du kannst 10’000 Kro­nen be­kom­men, wenn Du mit mir nach Hau­se kommst und ich dich ei­nen gan­zen Tag lang f **n kann.” Trotz der Klar­stel­lung des Ge­richts, dass sei­ne Ver­bre­chen von „schwers­ten Na­tur” sind, wird der Mann nicht ab­ge­scho­ben.

30. April: Die Mo­schee von Imam Abo Raad, der als der „mi­li­tan­tes­te Is­la­mis­ten­füh­rer in Schwe­den” iden­ti­fi­ziert wur­de, ist ei­nem Brand­an­schlag aus­ge­setzt wor­den. Die is­la­mis­ti­sche Mo­schee in Gäv­le ist in der Lo­kal­zei­tung Ge­f­le Dag­blad ab Herbst 2015 in ei­ner Rei­he von Ar­ti­keln ins Zen­trum ge­rückt wor­den. Am 30. März kam zum Vor­schein, dass die Chef­re­dak­teu­rin von Ge­f­le Dag­blad, An­na Gull­berg, von ei­nem na­hen Ver­wand­ten von Abo Raad To­des­dro­hun­gen er­hal­ten hat­te. „Dies ist ei­ne di­rek­te Be­dro­hung der Pres­se­frei­heit”, sag­te Gull­berg. „Die Dro­hun­gen hän­gen of­fen­sicht­lich mit den Ar­ti­keln, die Ge­f­le Dag­blad pu­bli­ziert hat, zu­sam­men.”

In­grid Carl­qvist ist in Schwe­den le­ben­de Jour­na­lis­tin und Au­to­rin, und ein Dis­tin­guis­hed Se­ni­or Fel­low des Gatestone In­sti­tu­te.

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Erst­pu­bli­ka­ti­on hier. Re­pro­duk­ti­on mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Gatestone In­sti­tuts.

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