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Is­la­mi­scher Prof. ver­tei­digt Skla­ve­rei und er­zwun­ge­nen Sex un­ter dem Is­lam

Chuck Ross, 11.2.2017, The Dai­ly Cal­ler

Ein Pro­fes­sor für Is­la­mis­tik der George­town Uni­ver­si­ty ist un­ter Be­schuss ge­kom­men we­gen ei­nes Ge­sprächs, das er die­se Wo­che ge­führt hat, in dem er ei­ne is­la­mi­sche Ver­tei­di­gung von Skla­ve­rei, Kon­ku­bi­na­ge und er­zwun­ge­nem Sex ge­bo­ten hat.

Jo­na­than AC Brown, der als Di­rek­tor des Al­wa­leed bin Tal­al Cent­re für muslimisch-​christliches Ver­ständ­nis fun­giert in George­town, gab sei­ne zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen um­strit­te­ne Re­de am Diens­tag im In­ter­na­tio­na­len In­sti­tut für Is­la­mi­sche Ge­dan­ken, ei­ner in Vir­gi­nia an­säs­si­gen Grup­pe, die stif­tungs­mäs­sig in­sti­tu­tio­na­li­sier­te Bin­dun­gen zur Mus­lim­bru­der­schaft hat.

Die Web­sei­ten Heat Street und The Dai­ly Ban­ter be­rich­te­ten über das Ge­spräch mit dem Ti­tel „Is­lam und das Pro­blem der Skla­ve­rei”.

In der Re­de und ei­ner dar­auf­fol­gen­den Frage-​und-​Antwort-​Sitzung spiel­te Brown, ein wei­ßer Is­lam­kon­ver­tit, die Här­te der Skla­ve­rei im Is­lam im We­sent­li­chen her­un­ter. Er sag­te auch, dass die ame­ri­ka­ni­sche und west­li­che Ge­sell­schaft „von der Idee der Au­to­no­mie und der Zu­stim­mung” be­ses­sen sei.

Und an ei­nem Punkt im Ge­spräch schien Brown vor­zu­schla­gen, dass mo­der­ne Mos­lems we­nig Raum ha­ben, die Mo­ral der Skla­ve­rei in Fra­ge zu stel­len, da Mo­ham­med selbst Skla­ven be­ses­sen hat­te.

„Der Pro­phet Got­tes hat­te Skla­ven. Er hat­te Skla­ven. Man kann das nicht ab­strei­ten”, sag­te er zu ei­nem Mann wäh­rend der Fra­ge­stun­de. „War er – sind Sie mo­ra­lisch rei­fer als der Pro­phet Got­tes? Nein, bist Du nicht. Ich will Ih­re Fra­ge für Sie be­ant­wor­ten.”

Nach ei­ner Tran­skrip­ti­on von The Dai­ly Ban­ter sag­te er auch:

Die Skla­ve­rei kann nicht nur als ein mo­ra­li­sches Übel an und für sich be­han­delt wer­den, weil Skla­ve­rei nichts be­deu­tet. Das mo­ra­li­sche Übel ist die ex­tre­me Form der Ent­zie­hung von Rech­ten und ex­tre­me For­men der Kon­trol­le und ex­tre­me For­men der Aus­beu­tung. Ich glau­be nicht, dass es mo­ra­lisch schlecht ist, je­man­den zu be­sit­zen, weil wir vie­le Men­schen um uns her­um be­sit­zen, und vie­le Leu­te be­sit­zen uns.

„Im All­ge­mei­nen fin­det man nicht die Bru­ta­li­tät, die man in der ame­ri­ka­ni­schen Skla­ve­rei sieht. So­weit ich sa­gen kann, ist es im All­ge­mei­nen ein­fach nicht sehr ver­brei­tet. Skla­ven wa­ren in der is­la­mi­schen Zi­vi­li­sa­ti­on größ­ten­teils In­ves­ti­tio­nen „, füg­te er hin­zu.

Browns The­se über ei­nen mo­ra­li­schen Re­la­ti­vis­mus für Skla­ve­rei ver­blasst im Ver­gleich zu sei­ner of­fen­sicht­li­chen Ver­tei­di­gung der Kon­ku­bi­na­ge, die im Ko­ran ge­dul­det wird.

Er zau­ber­te ein Sze­na­rio her­bei, in dem ei­ne Frau, die bei ei­nem Über­fall ge­fan­gen ge­nom­men und als Skla­vin an ei­nen rei­chen Mann ver­kauft wur­de, ge­nau­so frei im exis­ten­zi­el­len Sin­ne ist wie ei­ne Frau, die in Ar­mut ge­bo­ren und ver­hei­ra­tet war. Er sag­te:

Was ist der Un­ter­schied zwi­schen je­man­dem, der bei ei­nem Über­fall in den Step­pen von Zen­tral­asi­en ge­fan­gen ge­nom­men, auf den Skla­ven­markt von Is­tan­bul ge­bracht, der an ei­nen Be­sit­zer ver­kauft wur­de, der sie üb­ri­gens schlecht be­han­deln, oder auch sie un­glaub­lich gut be­han­deln konn­te. Sie wird ihm Kin­der ge­bä­ren. Sie wird ei­ne freie Frau sein. Sie wird die Mut­ter sei­ner Kin­der sein. Wenn er ei­nen ho­hen Sta­tus hat, wird sie ei­nen ho­hen Sta­tus ha­ben. Wenn er stirbt, kann sie ei­ne sehr be­gehr­te Frau sein. Die Si­tua­ti­on die­ser Per­son? Was ist der Un­ter­schied zwi­schen ihr und ei­ner Frau, die ei­ne ar­me Bä­cker­toch­ter ist, die mit ir­gend­ei­nem Bä­cker­sohn oh­ne je­de Wahl ver­hei­ra­tet wird, weil nie­mand er­war­tet, dass sie ir­gend­ei­ne Wahl hat? Und der Bä­cker­sohn könn­te sie gut be­han­deln, oder er könn­te sie schreck­lich be­han­deln.

„Der Un­ter­schied zwi­schen die­sen bei­den Men­schen ist nicht so groß. Mei­ne ers­te Ant­wort wä­re, dass wir ihn als enorm se­hen, weil wir von der Idee der Au­to­no­mie und Zu­stim­mung be­ses­sen sind,” füg­te Brown hin­zu.

Er frag­te auch, was es be­deu­te­te, „Zu­stim­mung” zum Sex zu ge­ben und au­to­nom zu sein, al­les in ei­nem Ver­such, den Is­lam zu ver­tei­di­gen.

„Es ist sehr schwer, die­se Dis­kus­si­on zu füh­ren, weil wir den­ken, in den mo­der­nen Ver­ei­nig­ten Staa­ten sei das si­ne qua non von mo­ra­lisch kor­rek­tem Sex die ge­gen­sei­ti­ge Zu­stim­mung. Wir den­ken an die Men­schen als au­to­no­me Agen­ten. Je­der ist ein au­to­no­mer Agent und es ist die Zu­stim­mung die­ses au­to­no­men Agen­ten, die ei­ne se­xu­el­le Hand­lung ak­zep­ta­bel macht,” sag­te er.

„Wenn Sie das Ele­ment Zu­stim­mung weg­neh­men, dann flippt je­der aus”, fuhr Brown fort und füg­te hin­zu: „Wir fe­ti­schi­sie­ren die Idee der Au­to­no­mie so­weit, dass wir, wie­der, ver­ges­sen, wer wirk­lich frei ist? Sind wir wirk­lich au­to­no­me Leu­te?”

Brown, der re­gel­mäs­sig auf Ver­an­stal­tun­gen auf­tritt, die von mus­lim­bru­der­schaft­lich ver­bun­de­nen Grup­pen wie der Mus­lim Ame­ri­can So­cie­ty und dem is­la­mi­schen Kreis von Nord­ame­ri­ka­nern ver­an­stal­tet wer­den, hat vor sei­nem Vor­trag zu­ge­ge­ben, dass er über ein „kon­tro­ver­ses The­ma” dis­ku­tie­ren wer­de.

Er sag­te auch, dass er pla­ne, sei­ne Re­de auf­zu­neh­men, weil er vor­aus­sag­te, dass sei­ne „hy­per­bo­li­sche Aussage(n) leicht aus dem Zu­sam­men­hang ge­ris­sen wer­den könn­ten.”

„Mir wird vor­ge­wor­fen wer­den, zu Skla­ve­rei auf­zu­ru­fen oder so et­was ähn­li­ches, wes­halb ich die­ses Ri­si­ko nicht ein­ge­hen wer­de,” sag­te er.

Brown liess dann ei­ne Ti­ra­de ab ge­gen ein Mit­glied des Pu­bli­kums, von dem er sag­te, dass es ne­ga­tiv über ihn und IIIT ge­schrie­ben ha­be. Er ver­such­te auch, den Mann, ei­nen frei­be­ruf­li­chen Schrift­stel­ler na­mens An­drew Har­rod, in Ver­le­gen­heit zu brin­gen, weil er an den be­such­ten Events zu­viel ge­ges­sen ha­be.

Har­rod, der auf ver­schie­de­nen Web­sites ver­öf­fent­licht hat, die dem ra­di­ka­len Is­lam ge­gen­über kri­tisch sind, schrieb ei­ne Zu­sam­men­fas­sung von Browns Vor­trag auf der Web­site Ji­had Watch.

In dem Ar­ti­kel stell­te er fest, dass Brown als Stu­dent in George­town im Jahr 2010 zum Is­lam kon­ver­tiert ha­be. Er hei­ra­te­te spä­ter die Toch­ter von Sa­mi Al-​Arian, dem ehe­ma­li­gen Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­ty of South Flo­ri­da, der schul­dig be­fun­den wor­den war, ma­te­ri­el­le Un­ter­stüt­zung zu leis­ten für den pa­läs­ti­nen­si­schen is­la­mi­schen Dschi­had, ei­ne Ter­ror­grup­pe.

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  1. Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev

    […] Da­ni­el (Po­li­ti­sches aus der Schweiz): – Ich bin ge­gen die Be­set­zung – und Sie soll­ten es auch sein – Is­la­mi­scher Prof. ver­tei­digt Skla­ve­rei und er­zwun­ge­nen Sex un­ter dem Is­lam […]

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