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Die ul­ti­ma­ti­ve al­ter­na­ti­ve Israel-​Palästina-​Lösung

Ted Bel­man, 2.2.2017, Ame­ri­can Thinker.com

Die GOP (Grand-​Old-​Party = Re­pu­bli­ka­ni­sche Par­tei, A.d.Ü) hat ein­stim­mig ei­ne pro-​israelische Platt­form auf ih­rer Kon­ven­ti­on im Ju­li 2016 ge­neh­migt, die fest­leg­te:

„Die USA su­chen, bei der Schaf­fung ei­nes um­fas­sen­den und dau­er­haf­ten Frie­dens im Na­hen Os­ten zu hel­fen, der zwi­schen den in der Re­gi­on Le­ben­den aus­ge­han­delt wer­den soll,”
Da­vid Fried­man und Ja­son Green­berg, in Ver­tre­tung von Do­nald Trump, mach­ten an der Ab­fas­sung mit und wa­ren in vol­lem Ein­klang mit dem end­gül­ti­gen Text.

Ver­schwun­den war jeg­li­cher Hin­weis auf das pa­läs­ti­nen­si­sche Volk oder auf ei­ne Zwei-​Staaten-​Lösung. Dar­über hin­aus ent­hielt die Platt­form die Wor­te: „Wir leh­nen die fal­sche Vor­stel­lung ab, dass Is­ra­el ein Be­sat­zer ist.” Wenn nicht ein „Be­sat­zer”, dann ist Is­ra­el ver­mut­lich ein Sou­ve­rän.

Dem­entspre­chend läuft die Su­che nach ei­ner al­ter­na­ti­ven Lö­sung. Ei­ne sol­che Lö­sung könn­te sich vom kurz­le­bi­gen Fei­sal /​ Weizmann-​Abkommen von 1919 in­spi­rie­ren las­sen. Das We­sen die­ser Ver­ein­ba­rung war, dass Pa­läs­ti­na, wie es da­mals war, in zwei Staa­ten auf­ge­teilt wer­den soll­te, ei­nen für die Ara­ber und ei­nen für die Ju­den. Chaim Weiz­mann er­klär­te sich im Na­men der Ju­den mit der Ent­wick­lung des ara­bi­schen Staa­tes ein­ver­stan­den und Kö­nig Fei­sal er­klär­te sich ein­ver­stan­den da­mit, die jü­di­sche An­sied­lung im jü­di­schen Staat zu be­grü­ßen und zu be­güns­ti­gen und fa­vo­ri­sier­te freund­schaft­li­che ko­ope­ra­ti­ve Be­zie­hun­gen.

Ob­wohl die Bri­ten kein Le­ben in die­se Ver­ein­ba­rung ein­hauch­ten, trenn­ten sie 1922 Trans-​Jordanien von Pa­läs­ti­na ab, wo­bei der Jordan-​Fluss die Gren­ze zwi­schen ih­nen war. Trans-​Jordanien (Jor­da­ni­en) er­hiel­ten al­so 78% der Län­de­rei­en, die den Ju­den ver­spro­chen wor­den wa­ren. Die rest­li­chen 22%, die aus dem Land zwi­schen dem Jor­dan und dem Mit­tel­meer be­stehen, soll­ten der jü­di­sche Staat sein. Dies wur­de im Palästina-​Mandat ver­an­kert, das 1922 vom Völ­ker­bund un­ter­zeich­net wur­de.

Am 30. Ju­ni 1922 stimm­te ei­ne ge­mein­sa­me Re­so­lu­ti­on bei­der Häu­ser des Kon­gres­ses der Ver­ei­nig­ten Staa­ten ein­stim­mig für das „Man­dat für Pa­läs­ti­na” und be­stä­tig­te das un­wi­der­ruf­li­che Recht der Ju­den, sich in Pa­läs­ti­na nie­der­zu­las­sen – ir­gend­wo zwi­schen dem Jor­dan und dem Mit­tel­meer.

In Be­zug auf die im jü­di­schen Pa­läs­ti­na le­ben­den Ara­ber ent­hielt die Auf­zeich­nung des Kon­gres­ses fol­gen­des:

„(2) Wenn sie nicht der jü­di­schen Re­gie­rung und Herr­schaft zu­stim­men wol­len, so müs­sen sie ih­re Län­de­rei­en zu ei­ner ge­rech­ten Be­wer­tung ver­kau­fen und sich in das ara­bi­sche Ter­ri­to­ri­um zu­rück­zie­hen, das ih­nen durch den Völ­ker­bund in der all­ge­mei­nen Re­kon­struk­ti­on der Län­der des Os­tens zu­ge­wie­sen wur­de.

(3) Wenn sie nicht der jü­di­schen Re­gie­rung und Herr­schaft un­ter den Be­din­gun­gen von Recht und Ge­rech­tig­keit zu­stim­men oder ih­re Län­de­rei­en zu ei­ner ge­rech­ten Be­wer­tung ver­kau­fen und sich in ih­re ei­ge­nen Län­der zu­rück­zie­hen wol­len, so wer­den sie mit Ge­walt aus Pa­läs­ti­na ver­trie­ben.”

Die USA wa­ren da­mals kein Mit­glied des Völ­ker­bun­des. Um die ame­ri­ka­ni­schen In­ter­es­sen in Pa­läs­ti­na zu schüt­zen, trat die USA der der anglo-​amerikanischen Kon­ven­ti­on von 1924 bei, in der sich die USA den Be­din­gun­gen des Man­dats un­ter­stell­te. Das be­deu­te­te na­tür­lich die An­er­ken­nung des jü­di­schen Rech­tes, in Pa­läs­ti­na zu sie­deln und dass ganz Pa­läs­ti­na die jü­di­sche Hei­mat sein soll­te.

Seit­dem gab es ei­ne Rei­he von er­folg­lo­sen Ver­su­chen, im Ge­gen­satz zu den Be­din­gun­gen des Man­dats, das jü­di­sche Pa­läs­ti­na in zwei Staa­ten zu tei­len. Die UNO-​Generalversammlungsresolution 181, ver­ab­schie­det 1947, emp­fahl ei­ne Tei­lung, wur­de aber von den Ara­bern ab­ge­lehnt. Die Ju­den da­ge­gen nutz­ten sie und er­klär­ten ih­re Un­ab­hän­gig­keit im Jah­re 1948. Is­ra­el ver­dankt sei­ne Un­ab­hän­gig­keit die­ser Er­klä­rung und nicht der Ent­schlie­ßung 181, die nur ei­ne Emp­feh­lung war, die den Schach­zug be­schleu­nig­te.

Seit­her ist nichts von ir­gend­wel­chen recht­li­chen Kon­se­quen­zen pas­siert, das das Recht der Ju­den, sich nie­der­zu­las­sen und sou­ve­rän über das gan­ze Land bis zum Jor­dan zu sein, auf­zu­he­ben.

Bis­her hat Is­ra­el ge­zö­gert, die Sou­ve­rä­ni­tät über die­se Län­de­rei­en zu be­an­spru­chen, da die dort le­ben­den Ara­ber dann die Staats­bür­ger­schaft for­dern wür­den, was zu ei­nem bi­na­tio­na­len Staat füh­ren wür­de. Das ist für die meis­ten Is­rae­lis nicht ak­zep­ta­bel. Sie leh­nen auch die Zwei-​Staaten-​Lösung ab.

Was al­so ist die Al­ter­na­ti­ve?

Be­trach­ten wir für ei­nen Au­gen­blick, dass, wenn Jor­da­ni­en ein­ver­stan­den ist, al­len Pa­läs­ti­nen­sern die Staats­bür­ger­schaft zu ge­wäh­ren, wie es sein Ge­setz ge­gen­wär­tig vor­sieht, und es al­le von ih­nen zur Rück­kehr ein­lädt, um in Jor­da­ni­en zu le­ben und zu ar­bei­ten, so wür­de der Kon­flikt bald be­en­det sein. Wäh­rend Kö­nig Ab­dul­lah da­bei nicht mit­macht, wür­de es die Jor­da­ni­sche Op­po­si­ti­ons­ko­ali­ti­on (JOC) sehr wohl tun. Die­se Ko­ali­ti­on re­prä­sen­tiert al­le Op­po­si­ti­ons­grup­pen in Jor­da­ni­en, die hin­ter ei­nem sä­ku­la­ren Staat ste­hen. Die JOC hat seit ih­rer Grün­dung vor sechs Jah­ren gu­te Be­zie­hun­gen zu Is­ra­el un­ter­stützt. Sie um­fasst kei­ne Grup­pen, die Ter­ro­ris­mus un­ter­stüt­zen. Die­se Al­li­anz hat ver­ein­bart, zu­sam­men­zu­ar­bei­ten, um die Re­gie­rung von Jor­da­ni­en zu bil­den, wenn Kö­nig Ab­dul­lah ab­dan­ken soll­te. Ob­wohl min­des­tens 75% der Jor­da­ni­er Pa­läs­ti­nen­ser sind, hat der Kö­nig sie zu ei­nem gro­ßen Teil zu­guns­ten der eth­ni­schen Hash­e­mi­ten und Be­dui­nen ent­frem­det.

Die JOC hat ei­nen de­tail­lier­ten Plan aus­ge­ar­bei­tet, die Ope­ra­ti­on „Jor­da­ni­en in Pa­läs­ti­na”, der ein­deu­tig ih­re Zie­le und die not­wen­di­gen Schrit­te zur Um­set­zung ih­res Plans iden­ti­fi­ziert. Ko­pi­en sind auf An­fra­ge er­hält­lich.

Al­les, was not­wen­dig ist, um die­sen Plan um­zu­set­zen, ist, dass die USA den Kö­nig, der die meis­te Zeit au­ßer­halb Jor­da­ni­ens ver­bringt, in­stru­ie­ren, nicht nach Hau­se zu­rück­zu­keh­ren. Dann wür­de sie da­für sor­gen, dass die jor­da­ni­sche Ar­mee, die sie kon­trol­liert, den nächs­ten pa­läs­ti­nen­si­schen Volks­auf­stand un­ter­stützt und dass sie die­je­ni­gen un­ter ih­nen, die die Über­gangs­re­gie­rung bil­den wür­den, un­ter­stüt­zen wür­de.

Die JOC drückt es so aus:

Die­ser Plan ver­sucht, ei­ne prak­ti­ka­ble Zwei-​Staaten-​Lösung her­bei­zu­füh­ren, in der Jor­da­ni­en die na­tür­li­che Hei­mat für al­le Pa­läs­ti­nen­ser ist, und Is­ra­el über al­len Bo­den west­lich des Jor­dan­flus­ses sou­ve­rän wür­de. Das könn­te nur ge­sche­hen, wenn die kor­rup­te, ter­ror­un­ter­stüt­zen­de und dop­pel­zün­gi­ge Ha­sche­mi­ti­sche Kö­nigs­fa­mi­lie Jor­da­ni­en ver­lässt. Die Pa­läs­ti­nen­ser wi­der­set­zen sich oft ge­gen das Ré­gime, aber die Po­li­zei des Kö­nigs schlägt sie nie­der. Die ame­ri­ka­ni­schen Me­di­en igno­rie­ren die­se Lö­sung für die Un­ru­hen in Jor­da­ni­en.

Was nö­tig ist, ist, dass die USA die jor­da­ni­sche Ar­mee und Si­cher­heits­be­hör­de da­hin­ge­hend be­ein­flus­sen, dass sie zur Re­vo­lu­ti­on ste­hen, wenn sie das nächs­te Mal aus­bricht. Die Si­cher­heits­be­hör­den und die Ar­mee si­chern das Land be­reits oh­ne Ein­fluss durch den Kö­nig, der vor­wie­gend im Aus­land ist. Un­ter die­sen Be­din­gun­gen wür­de der Kö­nig nicht zu­rück­keh­ren. So­bald dies ge­schieht, kann ei­ne Über­gangs­re­gie­rung von welt­li­chen Pa­läs­ti­nen­sern, die Frie­den mit Is­ra­el wün­schen, er­nannt wer­den.

So­bald die Über­gangs­re­gie­rung in­stal­liert ist, wird sie die Wirt­schaft stär­ken, in­dem sie den Dieb­stahl von Staats­geld stoppt und Kor­rup­ti­on be­en­det. Sie wird die Pa­läs­ti­nen­ser voll­kom­men be­grüs­sen und ih­nen ei­ne Hei­mat bie­ten. Al­le Pa­läs­ti­nen­ser auf der gan­zen Welt wür­den will­kom­men ge­heis­sen, nach Jor­da­ni­en zu­rück­zu­keh­ren nach dem ge­gen­wär­ti­gen jor­da­ni­schen Staats­bür­ger­schafts­ge­setz, das al­le Pa­läs­ti­nen­ser be­reits als Bür­ger von Jor­da­ni­en an­er­kennt. Vie­le Pa­läs­ti­nen­ser wer­den zum Teil nach Jor­da­ni­en aus­wan­dern, weil schon vie­le Fa­mi­li­en­mit­glie­der und Freun­de in Jor­da­ni­en le­ben. Ar­beits­mög­lich­kei­ten so­wie ein loh­nen­des Wohl­fahrts­sys­tem wer­den ih­nen von der neu­en Über­gangs­re­gie­rung als wei­te­rer An­reiz an­ge­bo­ten.

Is­ra­el, mit vie­len in­ter­na­tio­na­len Part­nern, ein­schließ­lich den USA, könn­te den Bau ei­ner neu­en jor­da­ni­schen Stadt von 1 Mil­li­on Men­schen fi­nan­zie­ren. Dies wür­de die jor­da­ni­sche Wirt­schaft stark an­re­gen und den zu­rück­keh­ren­den Pa­läs­ti­nen­sern Ar­beits­plät­ze bie­ten. Die neu­en Häu­ser könn­ten den Rück­keh­rern und den Ein­hei­mi­schen zu sub­ven­tio­nier­ten Prei­sen zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­den, die wei­te­re An­rei­ze bie­ten, zu­rück­zu­keh­ren. Das En­de von Kö­nig Ab­dul­lahs Dis­kri­mi­nie­rung von Pa­läs­ti­nen­sern, die in Jor­da­ni­en le­ben, wür­de auch da­zu bei­tra­gen, Jor­da­ni­en zu ei­nem ge­wünsch­ten Ein­wan­de­rungs­ziel zu ma­chen.

Mi­cha­el Ross, ein An­walt und Mit­glied des Re­pu­bli­ka­ni­schen Jü­di­schen Ko­mi­tees, schrieb nach der Wahl von Do­nald Trump, „Trump muss mit Mu­dar Zahr­an spre­chen”, weil Zahr­an die al­ter­na­ti­ve Lö­sung bie­tet, die Trump sucht.

Als Teil die­ser Lö­sung könn­ten al­le pa­läs­ti­nen­si­schen Flücht­lin­ge, die beim UNO-​Hilfswerk für Palästina-​Flüchtlinge im Na­hen Os­ten ein­ge­schrie­ben wa­ren, nach Jor­da­ni­en zu­rück­ge­führt wer­den und die dor­ti­ge Staats­bür­ger­schaft er­hal­ten. So könn­te UNRWA ab­ge­wi­ckelt und die der­zei­ti­ge UNRWA-​Finanzierung nach Jor­da­ni­en über­tra­gen wer­den, um die Um­sied­lung zu un­ter­stüt­zen.

Laut Mos­he Feig­lin, dem Chef der Zehut-​Partei in Is­ra­el, ha­ben die Oslo-​Abkommen Is­ra­el über 1 Bil­lio­nen Sche­kel ge­kos­tet, seit sie un­ter­zeich­net wur­den. Dar­über hin­aus hat Is­ra­el die Kos­ten für drei mi­li­tä­ri­sche Kam­pa­gnen in Ga­za ge­tra­gen. Schließ­lich lie­fert Is­ra­el den Pa­läs­ti­nen­sern ih­re Energie-, Wasser- und Ab­was­ser­be­hand­lung kos­ten­los oder zu stark sub­ven­tio­nier­ten Prei­sen.

Letz­ten Som­mer schlug Feig­lin ei­ne Lö­sung vor, in der Is­ra­el das is­rae­li­sche Recht vom Mit­tel­meer bis zum Jor­dan aus­dehnt:

Wir ge­ben der ara­bi­schen Be­völ­ke­rung in die­sen Ge­bie­ten drei Mög­lich­kei­ten: Die ers­te ist die frei­wil­li­ge Aus­wan­de­rung mit Hil­fe ei­nes groß­zü­gi­gen Aus­wan­de­rungs­zu­schus­ses. Die zwei­te ist stän­di­ge Re­si­denz, ähn­lich wie der „Green Card”-Status in den USA – nicht wie das, was der­zeit die Pra­xis ist in Ost-​Jerusalem. Die­ser Sta­tus wird den Ara­bern an­ge­bo­ten, die ih­re Loya­li­tät ge­gen­über dem Staat Is­ra­el als Staat der jü­di­schen Na­ti­on öf­fent­lich er­klä­ren. Wir wer­den ih­re Men­schen­rech­te schüt­zen und wer­den nichts der­ar­ti­ges tun, wie wir uns selbst in Gush Ka­tif an­ge­tan ha­ben. Die drit­te Op­ti­on wird für re­la­tiv we­ni­ge Ara­ber re­ser­viert und nur in Über­ein­stim­mung mit is­rae­li­schen In­ter­es­sen. Die­je­ni­gen, die ihr Schick­sal an das Schick­sal der jü­di­schen Na­ti­on bin­den, wie die Dru­sen, kön­nen in ei­nen lang­fris­ti­gen Pro­zess der Er­lan­gung der Staats­bür­ger­schaft ein­tre­ten.

Mar­tin Sher­man hat ei­nen ähn­li­chen Plan ver­öf­fent­licht, den er die „hu­ma­ni­tä­re Lö­sung” nennt, im Ge­gen­satz zu ei­ner streng po­li­ti­schen Lö­sung. Er fass­te al­le sei­ne Schrif­ten zur Un­ter­stüt­zung ei­nes sol­chen Plans zu­sam­men und hat sie hier ver­öf­fent­licht.

Mit ei­nem ge­schätz­ten Fa­mi­li­en­zu­schuss von $ 300.000 ha­ben so­wohl er als auch Feig­lin ge­schätzt, dass ei­ne an­ge­reg­te kom­pen­sier­te Aus­wan­de­rung Is­ra­el über 200 Mil­li­ar­den US-​Dollar kos­ten wird, aber bei­de ar­gu­men­tie­ren, dass es mach­bar und die Sa­che wert ist.

Die Re­pa­tri­ie­rung der Pa­läs­ti­nen­ser nach Jor­da­ni­en, wie sie vom JOC vor­ge­schla­gen wur­de, wür­de die pa­läs­ti­nen­si­sche Aus­wan­de­rung er­heb­lich er­leich­tern und die für die An­rei­ze not­wen­di­gen Zu­schüs­se er­heb­lich re­du­zie­ren. UNRWA und die Pa­läs­ti­nen­si­sche Au­to­no­mie­be­hör­de wür­den bei­de ab­ge­wi­ckelt.

1,75 Mil­lio­nen Pa­läs­ti­nen­ser le­ben in Ju­däa und Sa­ma­ria (West­bank). Sie könn­ten dort als jor­da­ni­sche Bür­ger blei­ben oder nach Jor­da­ni­en aus­wan­dern, wie sie woll­ten. He­bron, Nab­lus, Ra­mal­lah und Beth­le­hem sind die pri­mä­ren Zen­tren. Ra­mal­lah ist nur 42 Mei­len von Am­man, der Haupt­stadt von Jor­da­ni­en, ent­fernt. Ei­ne neue Au­to­bahn könn­te ge­baut wer­den, um al­le die­se Städ­te mit Am­man zu ver­bin­den.

Die 1,8 Mil­lio­nen Pa­läs­ti­nen­ser, die in Ga­za le­ben, von de­nen 1,3 Mil­lio­nen als Flücht­lin­ge re­gis­triert sind, wür­den An­rei­ze er­hal­ten, nach Jor­da­ni­en aus­zu­wan­dern. Nach ge­nü­gen­dem Frei­hal­te­zeit könn­te Is­ra­el sei­ne Sou­ve­rä­ni­tät nach Ga­za aus­deh­nen und da­mit die­ses ewi­ge Pro­blem be­en­den.

In An­be­tracht der Sub­ven­tio­nen, die der Wes­ten für UNRWA, Ga­za und die PA auf­bringt, wä­re dies ein Schnäpp­chen. An­ge­sichts der Tat­sa­che, dass das JOC sein Schick­sal an Is­ra­el ge­bun­den hat, wür­de Is­ra­el ger­ne zu ei­ner sol­chen Lö­sung bei­tra­gen, da der ge­gen­wär­ti­ge Kon­flikt sei­ne Hun­der­te von Mil­lio­nen Dol­lar jähr­lich kos­tet.

Es ist wirk­lich so ein­fach. Es spricht noch viel mehr da­für.

Prof. Hil­lel Frisch, ein hoch­ran­gi­ger wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter am Begin-​Sadat-​Zentrum für Stra­te­gi­sche Stu­di­en und Yitz­hak So­ko­loff, ein Fel­low des In­ge­borg Rennert-​Zentrums für Jerusalem-​Studien an der Bar-​Ilan-​Universität, schrie­ben vor kur­zem Trump und die jor­da­ni­sche Op­ti­on.

Die In­au­gu­ra­ti­on ei­ner ame­ri­ka­ni­schen Re­gie­rung, die dem Prin­zip ei­nes un­ab­hän­gi­gen pa­läs­ti­nen­si­schen Staa­tes nicht ver­pflich­tet ist, bie­tet Is­ra­el die Mög­lich­keit, ei­ne lang­fris­ti­ge stra­te­gi­sche Vi­si­on des Auf­baus ei­nes wohl­ha­ben­den Jor­da­ni­ens zu ver­tre­ten, die ei­ne Al­ter­na­ti­ve zum Mo­dell ei­ner Zwei-​Staaten-​Lösung auf Ba­sis der pa­läs­ti­nen­si­schen Au­to­no­mie­be­hör­de dar­stel­len könn­te.

Sie lie­gen falsch mit der Ver­mu­tung, dass dies mit Kö­nig Ab­dul­lah ge­sche­hen kann. Ich glau­be, wie das JOC, dass der Kö­nig Teil des Pro­blems ist und durch Pa­läs­ti­nen­ser er­setzt wer­den muss.

Gi­deon Saar, der als zu­kün­ti­ger Pre­mier­mi­nis­ter von Is­ra­el ge­han­delt wird, schrieb in sei­nem letz­ten Ar­ti­kel, Good­bye Zwei-​Staaten-​Lösung:

Ei­ne jordanisch-​palästinensische fö­de­ra­ti­ve Lö­sung wür­de den Pa­läs­ti­nen­sern Raum zu­sätz­lich zu ih­rer Au­to­no­mie bie­ten. Wir könn­ten auch die An­nah­me ei­nes ge­mein­sa­men israelisch-​jordanisch-​palästinensischen Wirt­schafts­rah­mens in Er­wä­gung zie­hen. Und es gibt vie­le an­de­re Ide­en, die als Er­geb­nis ei­ner ru­hi­gen, ernst­haf­ten Ar­beit mit der Un­ter­stüt­zung ei­ner hilfs­be­rei­ten US-​Regierung kon­stru­iert wer­den könn­ten.

Er hat recht, aber die ul­ti­ma­ti­ve al­ter­na­ti­ve Lö­sung ist die, die vom JOC vor­ge­bracht wird.

Wenn je­mand mehr In­for­ma­tio­nen wünscht oder die­ser Lö­sung zu mehr Zug­kraft ver­hel­fen kann, so schreibt mir bit­te (tbelman3@gmail.com).

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