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Ge­ert Wil­ders und der Sui­zid Eu­ro­pas

Gui Mil­liè­re, 11.4.2017, Gatestone In­sti­tu­te

  • Kei­ne von Wil­ders Re­den wie­gelt zu Ge­walt auf ge­gen ir­gend­je­mand; Die Ge­walt, die ihn um­gibt, ist aus­schliess­lich auf ihn ge­rich­tet.
  • Die ein­zi­ge Per­son, die über die­se Pro­ble­me spricht, ist Ge­ert Wil­ders. Nie­der­län­di­sche po­li­ti­sche Füh­rer und die meis­ten Jour­na­lis­ten schei­nen es vor­zu­zie­hen, zu be­haup­ten, dass Ge­ert Wil­ders das Pro­blem ist; dass, wenn er nicht da wä­re, die­se Pro­ble­me nicht exis­tie­ren wür­den.
  • Die An­hän­ger die­ser Sicht­wei­se, dass der Wes­ten schul­dig ist, „ver­ges­sen”, dass der Is­lam den Wes­ten lan­ge un­ter­drückt hat: Die mus­li­mi­schen Ar­me­en er­ober­ten Per­si­en, das christ­li­che by­zan­ti­ni­sche Reich, Nord­afri­ka und den Na­hen Os­ten, Spa­ni­en, Grie­chen­land, Un­garn, Ser­bi­en und den Bal­kan und prak­tisch ganz Ost­eu­ro­pa. Die mus­li­mi­schen Ar­me­en wa­ren ei­ne stän­di­ge Be­dro­hung, bis die ma­ro­die­ren­den os­ma­ni­schen Trup­pen im Jah­re 1683 end­lich vor den To­ren Wiens ge­schla­gen wur­den.

Im Jahr 2004 er­schoss der marokkanisch-​holländische Ter­ro­rist Mo­ham­med Bouye­ri (links) den Fil­me­ma­cher Theo van Gogh (rechts), dann stach er auf ihn ein und schlitz­te ihm die Keh­le auf.

Auch wenn der nie­der­län­di­sche Po­li­ti­ker Ge­ert Wil­ders ge­won­nen hät­te und wenn die Par­tei der Frei­heit (PVV), die er vor elf Jah­ren ge­grün­det hat­te, die ers­te Par­tei im Land ge­wor­den wä­re, hät­te er nicht Re­gie­rungs­chef wer­den kön­nen. Die Köp­fe al­ler an­de­ren po­li­ti­schen Par­tei­en sag­ten, sie wür­den ei­ne Al­li­anz mit ihm ab­leh­nen; Sie blei­ben bis heu­te bei die­ser Po­si­ti­on.

Seit Jah­ren ha­ben die nie­der­län­di­schen Mainstream-​Medien Hass und Ver­leum­dung ge­gen Wil­ders ver­brei­tet, weil er ver­sucht hat, das hol­län­di­sche Volk – und Eu­ro­pa – zu war­nen, was sei­ne Zu­kunft sein wird, wenn die der­zei­ti­ge Ein­wan­de­rungs­po­li­tik fort­ge­setzt wird. Im Ge­gen­zug be­fand ihn im ver­gan­ge­nen De­zem­ber ein Gre­mi­um von drei Rich­tern der „Auf­sta­che­lung zur Dis­kri­mi­nie­rung” schul­dig. Zei­tun­gen und Po­li­ti­ker in ganz Eu­ro­pa be­schrei­ben ihn un­ab­läs­sig als ei­nen ge­fähr­li­chen Mann und ei­nen rech­ten Brand­stif­ter. Manch­mal nen­nen sie ihn ei­nen „Fa­schis­ten”.

Was hat Ge­ert Wil­ders je­mals ge­tan, das zu ver­die­nen? Kei­ne sei­ner Be­mer­kun­gen hat je ir­gend ei­ne Per­son oder Grup­pe we­gen ih­rer Ras­se oder ih­rer eth­ni­schen Her­kunft dis­kri­mi­niert. Um ihn zu be­las­ten muss­te das nie­der­län­di­sche Jus­tiz­sys­tem über­mä­ßig und müh­sam sei­ne Wor­te in­ter­pre­tie­ren, die er wäh­rend ei­ner De­mons­tra­ti­on be­nutz­te, in der er frag­te, ob die Hol­län­der „we­ni­ger Ma­rok­ka­ner” woll­ten. Kei­ne von Wil­ders Re­den for­der­te zu Ge­walt ge­gen ir­gend je­mand auf; Die Ge­walt, die ihn um­gibt, ist aus­schliess­lich auf ihn ge­rich­tet. Er ver­tei­digt die Men­schen­rech­te und die de­mo­kra­ti­schen Grund­sät­ze und ist ein ent­schlos­se­ner Feind al­ler For­men des An­ti­se­mi­tis­mus.

Sein ein­zi­ges „Ver­bre­chen” ist es, die durch die Is­la­mi­sie­rung der Nie­der­lan­de und des üb­ri­gen Eu­ro­pas ver­tre­te­ne Ge­fahr zu ver­ur­tei­len und zu be­haup­ten, dass der Is­lam ei­ne töd­li­che Be­dro­hung für die Frei­heit dar­stel­le. Lei­der hat er gu­te em­pi­ri­sche Grün­de, das zu sa­gen. Aus­ser­dem sind lei­der die Nie­der­lan­de ein Land, in dem die Kri­tik am Is­lam be­son­ders ge­fähr­lich ist: Theo van Gogh hat 2004 ei­nen „is­la­misch fal­schen” Film ge­macht und wur­de von ei­nem Is­la­mis­ten bru­tal er­mor­det, der sag­te, er wür­de wie­der tö­ten, wenn er könn­te. Zwei Jah­re zu­vor hat­te Pim For­tuyn, der ge­hofft hat­te, für die Wahl zur Ver­fü­gung zu ste­hen, den Is­lam als „feind­li­che Re­li­gi­on” de­fi­niert; Er wur­de von ei­nem links­ge­rich­te­ten is­la­mi­schen Tier­rechts­ak­ti­vis­ten ge­tö­tet. Ge­ert Wil­ders lebt nur, weil er rund um die Uhr un­ter Po­li­zei­schutz steht, der ihm ver­dan­kens­wer­ter­wei­se von der nie­der­län­di­schen Re­gie­rung zur Ver­fü­gung ge­stellt wird.

Im Gro­ßen und Gan­zen sind die Nie­der­lan­de ein Land, in dem die mus­li­mi­sche Ge­mein­schaft nur we­ni­ge Zei­chen der In­te­gra­ti­on zeigt. Es gibt jetzt vier­zig No-​Go-​Zonen im Land; Un­ru­hen bre­chen leicht aus, vor kur­zem in Rot­ter­dam, Ams­ter­dam und Ni­j­me­gen. Men­schen aus an­de­ren Län­dern grei­fen in jüngs­ter Zeit im­mer wie­der nie­der­län­di­sche Bür­ger an. Ei­ni­ge sind sich ih­rer Straf­lo­sig­keit so si­cher, dass sie Online-​Videos ih­rer Ver­bre­chen ver­öf­fent­li­chen. Im gan­zen Land fin­det in den Vor­städ­ten ei­ne eth­ni­sche Säu­be­rung statt, die die Eu­ro­pä­er zu be­nen­nen viel zu ver­ängs­tigt sind, und nicht-​muslimische Ein­woh­ner sa­gen oft, sie füh­len sich be­läs­tigt.

Nicht-​muslimische Frau­en wer­den von den ört­li­chen Be­hör­den er­mu­tigt, sich „be­schei­den” zu klei­den. Wie im Is­lam sind Hun­de Ha­ram (un­rein), Hun­de­be­sit­zer wer­den ge­be­ten, ih­re Haus­tie­re drin­nen zu hal­ten. 2014, 2015 und 2016 de­mons­trier­ten und schrien die Is­la­mis­ten Slo­gans zur Un­ter­stüt­zung der Ha­mas und des is­la­mi­schen Staa­tes.

Das täg­li­che Le­ben ist be­son­ders schwie­rig für die 40.000 Ju­den, die noch im Land le­ben; Be­zir­ke, die lan­ge von Mit­glie­dern der jü­di­schen Ge­mein­de be­wohnt wur­den, sind fast ganz mus­li­misch ge­wor­den. Die Be­hör­den emp­feh­len, dass Ju­den kein „sicht­ba­res Zei­chen” des Ju­den­tums tra­gen soll­ten, um „Un­ru­he” zu ver­mei­den. Mus­li­mi­sche Kri­mi­na­li­tät ist hoch; Der Pro­zent­satz der Mus­li­me, die we­gen ver­schie­de­ner Ver­bre­chen ins Ge­fäng­nis ge­steckt wer­den, ist deut­lich hö­her als der Pro­zent­satz der Mus­li­me in der Be­völ­ke­rung. Sechs Pro­zent der Be­völ­ke­rung des Lan­des sind Mus­li­me; Et­wa 20% al­ler Ge­fäng­nis­in­sas­sen sind Mus­li­me. Nichts von all dem ist ge­heim.

Der ein­zi­ge, der über die­se Pro­ble­me re­det, ist Ge­ert Wil­ders. Nie­der­län­di­sche po­li­ti­sche Füh­rer und die meis­ten Jour­na­lis­ten zie­hen es an­schei­nend vor, zu be­haup­ten, dass Ge­ert Wil­ders das Pro­blem ist; Dass, wenn er nicht da wä­re, die­se Pro­ble­me nicht exis­tie­ren wür­den. Im bes­ten Fall sa­gen sie wol­ki­ge Wor­te, um Stär­ke zu zei­gen; Im schlimms­ten Fall keh­ren sie den Din­gen den Rü­cken zu.

Ein gro­ßer Pro­zent­satz der nie­der­län­di­schen Be­völ­ke­rung hat Angst; Die stän­di­ge Dä­mo­ni­sie­rung Ge­ert Wil­ders ver­sucht of­fen­bar, das Volk zu in­dok­tri­nie­ren, sich mit we­ni­ger zu­frie­den zu ge­ben.

Vor ei­nem Jahr er­klär­te der neue mus­li­mi­sche Lon­do­ner Bür­ger­meis­ter Sa­diq Khan, dass „das Le­ben mit Ter­ror­an­grif­fen ‚ein Teil des Le­bens in ei­ner Groß­stadt ist’.” Es war nicht im­mer so. Rot­ter­dams mus­li­mi­scher Bür­ger­meis­ter, Ah­med Ab­u­ta­l­eb be­nutz­te här­te­re Wor­te; Er sag­te, dass Mi­gran­ten „das Ge­setz re­spek­tie­ren oder nach Hau­se ge­hen” müss­ten.

En­de Ja­nu­ar ver­öf­fent­lich­te der am­tie­ren­de Pre­mier­mi­nis­ter Mark Rut­te ei­ne ganz­sei­ti­ge An­zei­ge in meh­re­ren Zei­tun­gen, die Ein­wan­de­rer warn­ten, „sich nor­mal zu ver­hal­ten, oder weg zu sein”; Er hat das Wort „Is­lam” nicht be­nutzt. Am 11. März 2017, vier Ta­ge vor den nie­der­län­di­schen Wah­len, be­schloss Rut­te, ei­ne „star­ke Bot­schaft” aus­zu­sen­den, um tür­ki­sche Mi­nis­ter da­von ab­zu­hal­ten, in Rot­ter­dam zu re­den. Wäh­ler, die dar­über nach­dach­ten, Ge­erd Wil­ders zu un­ter­stüt­zen, stimm­ten statt­des­sen für Rut­tes Volks­par­tei für Frei­heit und De­mo­kra­tie (VVD); Er hat da­mit ei­nen Last-​Minute-​Sieg ge­si­chert. Wil­ders Par­tei kam auf den zwei­ten Platz. Die Par­tei für die Frei­heit (PVV) ge­wann fünf Sit­ze da­zu, hat aber nur 20 Sit­ze von 150. Rut­tes VVD wird 33 Sit­ze ha­ben. Die La­bour Par­ty, Rut­tes Haupt­ver­bün­de­ter bis zum 15. März, brach zu­sam­men und ist auf neun Sit­ze her­un­ter­ges­aust, ihr schlech­tes­tes Er­geb­nis je­mals. Die Lin­ke aber zieht sich nicht zu­rück: Gro­en­Links, ei­ne Par­tei, die weit­ge­hend aus ehe­ma­li­gen Kom­mu­nis­ten und ra­di­ka­len Um­welt­schüt­zern be­steht, ge­wann 14 Sit­ze, 10 mehr als zu­vor. Die so­zia­lis­ti­sche Par­tei ge­wann 14 Sit­ze. De­mo­kra­ten 66, ei­ne „sozial-​liberale”, „pro­gres­si­ve” und mul­ti­kul­tu­rel­le Par­tei, ge­wann 19 Sit­ze, fast so viel wie die Par­tei für die Frei­heit. Ei­ne mus­li­mi­sche Par­tei, Denk (nie­der­län­disch für „Den­ken”, tür­kisch für „Gleich­heit”), ge­wann drei Sit­ze. Die VNL, ei­ne kon­ser­va­ti­ve Par­tei, die von zwei ehe­ma­li­gen Mit­glie­dern der Par­tei für die Frei­heit ge­grün­det wur­de, wur­de so schwer ge­schla­gen, dass sie über­haupt kei­nen Platz ha­ben wird.

Die nächs­te nie­der­län­di­sche Re­gie­rung wird ei­ne Ko­ali­ti­on von vier, viel­leicht fünf Par­tei­en sein, und ver­mut­lich mehr nach links ten­die­ren als die frü­he­ren Re­gie­run­gen. Sie wird si­cher­lich die De­mo­kra­ten 66 ein­bin­den und könn­te auch die Gro­en­links um­fas­sen.

In den kom­men­den Jah­ren wird sich die Si­tua­ti­on im Land si­cher­lich ver­schlech­tern. Die Ge­bur­ten­ra­te der Nie­der­lan­de (1,68 Kin­der pro Frau) ist nicht so ka­ta­stro­phal wie in Deutsch­land, Ita­li­en oder Spa­ni­en, liegt aber weit un­ter der Be­völ­ke­rungs­er­satz­ra­te. Die mus­li­mi­sche Ge­bur­ten­ra­te ist hö­her als die nicht­mus­li­mi­sche. Dut­zen­de von Kir­chen schlie­ßen je­des Jahr we­gen des ra­schen Nie­der­gangs der Zahl der prak­ti­zie­ren­den Chris­ten; Die Kir­chen wer­den durch Mo­sche­en er­setzt. Ra­di­ka­le Pre­di­ger kom­men im­mer mehr und mis­sio­nie­ren; Is­la­mis­ti­sche Or­ga­ni­sa­tio­nen re­kru­tie­ren wei­ter. In ei­nem vor zehn Jah­ren ver­öf­fent­lich­ten Be­richt über die Is­la­mi­sie­rung der Nie­der­lan­de schrieb Man­fred Gers­ten­feld, dass „Wi­der­stand ge­gen ra­di­ka­le Kräf­te in­ner­halb der nie­der­län­di­schen mus­li­mi­schen Ge­mein­schaft schwach ist”. Seit die­ser Zeit hat sich nichts ge­än­dert.

Was in den Nie­der­lan­den ge­schieht, ist ähn­lich wie in den meis­ten eu­ro­päi­schen Län­dern. In Groß­bri­tan­ni­en, Bel­gi­en, Frank­reich, Deutsch­land und Schwe­den wächst die Zahl der No-​Go-​Zonen ra­sant. Is­la­mi­sche Auf­stän­de tre­ten im­mer häu­fi­ger auf. Eth­ni­sche Ban­den wer­den ge­walt­tä­ti­ger. Eth­ni­sche Säu­be­rung trans­for­miert Quar­tie­re. Ju­den ge­hen nach Is­ra­el oder Nord­ame­ri­ka. Die mus­li­mi­sche Be­völ­ke­rung nimmt stark zu. Ra­di­ka­le Mo­sche­en ver­meh­ren sich. Is­la­mi­sche Or­ga­ni­sa­tio­nen sind über­all.

Po­li­ti­ker, die es wa­gen, so zu re­den wie Ge­ert Wil­ders, wer­den so be­han­delt wie Ge­ert Wil­ders: Sie wer­den ver­ach­tet, mar­gi­na­li­siert, vor Ge­richt ge­stellt.

Die Welt­sicht in West­eu­ro­pa ist jetzt „he­ge­mo­ni­al”. Sie be­ruht auf der Vor­stel­lung, dass die west­li­che Welt schul­dig ist; Dass al­le Kul­tu­ren gleich sind und dass die is­la­mi­sche Kul­tur „glei­cher ist” als die west­li­che Kul­tur, weil der Is­lam vom Wes­ten so lan­ge un­ter­drückt wur­de. Die An­hän­ger die­ser An­sicht, dass der Wes­ten schul­dig ist, „ver­ges­sen”, dass der Is­lam den Wes­ten lan­ge un­ter­drückt hat: Die mus­li­mi­schen Ar­me­en er­ober­ten Per­si­en, das christ­li­che by­zan­ti­ni­sche Reich, Nord­afri­ka und den Na­hen Os­ten, Spa­ni­en, Grie­chen­land, Un­garn, Ser­bi­en und den Bal­kan und prak­tisch ganz Ost­eu­ro­pa. Die mus­li­mi­schen Ar­me­en wa­ren ei­ne stän­di­ge Be­dro­hung, bis die ma­ro­die­ren­den os­ma­ni­schen Trup­pen im Jah­re 1683 end­lich vor den To­ren Wiens ge­schla­gen wur­den.

Die­se eu­ro­päi­sche Vi­si­on be­inhal­tet auch die Vor­stel­lung, dass al­le Kon­flik­te fried­lich be­sie­gelt wer­den kön­nen, dass Be­schwich­ti­gung fast im­mer ei­ne Lö­sung ist und dass Eu­ro­pa kei­ne Fein­de hat.

Sie steht auch auf dem Ge­dan­ken, dass ei­ne er­leuch­te­te Eli­te die Macht ha­ben muss, denn wenn Adolf Hit­ler vor acht­zig Jah­ren durch de­mo­kra­ti­sche Mit­tel an die Macht kam, so be­deu­tet das, die Men­schen frei über ihr Schick­sal ent­schei­den zu las­sen füh­re zu bö­sem Übel.

Es scheint der Traum von ei­ner uto­pi­schen Zu­kunft zu sein, in der Ar­mut von Wohl­fahrts­sys­te­men über­wun­den und Ge­walt durch Of­fen­heit und Lie­be be­siegt wird.

Es ist die­se Welt­an­schau­ung, die viel­leicht die deut­sche Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel da­zu ver­an­lasst hat, die Tü­ren für mehr als ei­ne Mil­li­on un­über­prüf­te mus­li­mi­sche Mi­gran­ten zu öff­nen, trotz ei­ner Migranten-​Kriminalitätswelle und ei­ner wach­sen­den Zahl von Ver­ge­wal­ti­gun­gen und se­xu­el­len Über­grif­fen. Der ein­zi­ge Kan­di­dat, der An­ge­la Mer­kel bei den dies­jäh­ri­gen deut­schen Wah­len schla­gen kann, ist ein So­zia­list, Mar­tin Schulz, ein ehe­ma­li­ger Prä­si­dent des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments.

In Frank­reich wird Ma­ri­ne Le Pen, die ein­zi­ge Kan­di­da­tin, die vom Is­lam und der Ein­wan­de­rung spricht, mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit von Em­ma­nu­el Ma­cron, ei­nem ehe­ma­li­gen Mi­nis­ter der Re­gie­rung von François Hol­lan­de, be­siegt wer­den – ein Mann, der nir­gend­wo ein Übel sieht.

Es ist die­se Sicht der Welt, die auch die bri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­te­rin The­re­sa Mai da­zu ge­bracht hat, zu sa­gen, dass der is­la­mi­sche An­griff am 22. März in West­mins­ter „kein Akt des is­la­mi­schen Ter­ro­ris­mus” war.

Die­se ro­man­ti­sier­te, uto­pi­sche Welt­an­schau­ung er­klärt auch, war­um in Eu­ro­pa Men­schen wie Ge­ert Wil­ders als die In­kar­na­ti­on des Bö­sen ge­se­hen wer­den, aber der ra­di­ka­le Is­lam als ei­ne mar­gi­na­le Be­ein­träch­ti­gung gilt, die kei­nen Be­zug zur „Re­li­gi­on des Frie­dens” hat. Mitt­ler­wei­le ist Wil­ders ver­ur­teilt, un­ter Per­so­nen­schutz zu le­ben, als ob er im Ge­fäng­nis wä­re, wäh­rend die­je­ni­gen, die ihn schlach­ten wol­len – und die Mil­lio­nen von Men­schen in Eu­ro­pa be­dro­hen – frei her­um­lau­fen.

Die­se pu­ber­tä­re Sicht­wei­se steckt so tief in den Köp­fen von Mil­lio­nen von Eu­ro­pä­ern, dass viel schnel­les erwachsen-​werden er­for­der­lich sein wird, um es zu be­sei­ti­gen.

Dr. Guy Mil­liè­re, ein Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät von Pa­ris, ist Au­tor von 27 Bü­chern über Frank­reich und Eu­ro­pa.


Erst­ver­öf­fent­li­chung hier. Re­pro­duk­ti­on mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Gatestone In­sti­tuts.

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